In allen Details kann man die einzige große Intention der Wachtturmgesellschaft erkennen. Es ist die Freude und der Spaß daran, Jesus lächerlich zu machen. Die Sklaven der Irrlehre lassen Jesus Christus als den vorbildlichen Leiter ihrer Verkaufsabteilung in ihren Schriften erscheinen und propagieren, dass er lediglich ein Idol für die Zeugen Jehovas sein kann. Der Nebeneffekt dieser Lehre ist die Leugnung, dass Jesus Gott ist und uns aus seiner eigenen Kraft gerettet hat.
Ein weiteres Detail der Verhöhnung Jesu ist die Behauptung der Zeugen Jehovas, Jesus sei nicht gekreuzigt sondern gepfählt worden. Das mag für die meisten unwichtig erscheinen. Doch dieser Nebenschauplatz der vom Wachtturm angestrebten Lächerlichkeit Jesu ist ein wichtiger Bestandteil der Gotteslästerung, die der Wachtturm-Verlag von Amerika aus in die Welt bläst.
Zeugen Jehovas machen aus Jesus einen Hampelmann
Es ist wissenschaftlich unbestritten und in der Bibel belegt, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen wurden, wenn sie dann endlich sterben sollten. Der Bruch der Schienbeinknochen hatte zur Folge, dass der Gekreuzigte ersticken musste. Denn ein Gekreuzigter erstickt unweigerlich, wenn er sich mit den Beinen nicht mehr abstoßen kann, um die Arme zu entspannen.
Wie sieht das bei einem nach den Theorien der Wachtturmgesellschaft Gepfählten aus? Wenn auch hier die Möglichkeit bestanden hätte, dass sich der Gepfählte abstoßen konnte, um seine Arme zu entlasten, hätte er so aufgehängt werden müssen, dass entweder seine Beine durchhängen wie bei einem Westernheld mit O-Beinen oder dass seine Arme durchhängen wie bei einem Fußballfan mit Schwächeanfall. Dieses Bild ist der Hohn schlechthin.
Was die Wachtturmgesellschaft mit ihren Darstellungen des Gepfählten vermittelt, ist immer nur ein langgestreckt herunterhängender Jesus. Diese Darstellungen lassen die Notwendigkeit völlig außer Acht, dass sich der Gekreuzigte nach dem Zeugnis der Bibel mit den Beinen abstoßen konnte. Wozu steht sonst in der Bibel, dass zum Schluss den Gekreuzigten normalerweise die Beine gebrochen wurden, wenn sie sterben sollten?
Pfählungstheorie - äußerste Verhöhnung Jesu
Mit der Pfählungstheorie hat sich die Wachtturmgesellschaft nicht etwa primär etwas ausgedacht, das die Schläue der Zeugen Jehovas oder "die große Unwahrheit" der wirklichen Christen dokumentieren sollte! Nein! Das Wichtigste an dieser Theorie ist der Wunsch der Wachtturmgesellschaft, aus Jesus einen Hampelmann zu machen. Denn wer nach den "Einsichten" des treuen und verständigen Sklaven gepfählt wird, muss zum Hampelmann werden, wenn er den Bibelberichten entsprechend agiert. Sollte natürlich das schlaffe Herabhängen ausreichend sein, stellt die Pfählungstheorie schon aus diesem Blickwinkel heraus (gebrochene Beine) die Bibel als unwahr dar.
Kommt jedoch die Tatsache zum Zuge, dass sich die Gekreuzigten regelmäßig aufrichten mussten, um atmen zu können, wie dies auch in der Bibel durch den Bericht vom Beinebrechen angedeutet wird, verkommt der Gepfählte zum Hampelmann. Er wird der totalen Lächerlichkeit preisgegeben, weil er ein Bild abgibt, das fast nur noch "lustig" ist.
Mit der Pfählungstheorie macht die Wachtturmgesellschaft die Bibel zum Lügenbuch. Denn einen Klimmzug-Gepfählten kann man durch Beinbruch nicht ersticken lassen. Der kann ja noch Klimmzüge machen.
Die Pfählungstheorie der Zeugen Jehovas ist ein ganz spezieller Angriff auf Gott. Jesus Christus, der für uns gestorben ist und mit seiner Tat in seiner Kraft unsere Rettung herbeiführte, kriegt durch die Pfählungstheorie selbst im Sterben noch die letzte Würde genommen. Alles was die Wachtturmgesellschaft auf die Beine stellt, hat tatsächlich nur ein Ziel: Jesus der Lächerlichkeit preiszugeben.









