Loskaufsopfer sinnlos

"Jesus opferte mit seinem Leben etwas, das genau dem entsprach, was Adam durch seine Sünde verwirkt hatte."
Der Wachtturm, 1. März 2008, Seite 6

Beschränkung des Opfers Jesu auf die Erbsünde

Das obige Zitat aus der Wachtturmlehre sagt, dass Jesu Loskaufsopfer nur im Bezug auf Adams Sünde wirksam ist. Die Sünde, die jeder Mensch persönlich auf sich lädt, ist nicht von der Erlösung durch Jesus abgedeckt. Diese Beschränkung der Wirksamkeit Jesu hat den Zweck, dass Jehovas Zeugen darauf angewiesen sind, ihre Sünden mit Predigtdienst und Loyalität gegenüber der Wachtturm-Gesellschaft auszugleichen.

Vollkommene Aufhebung des Opfers Jesu

Es gibt in der Wachtturm-Gesellschaft die Lehre, dass Adam selbst nicht gerettet wird durch das Loskaufsopfer Jesu, weil er als vollkommenes Geschöpf gesündigt hatte. Nachdem also mit obigem Lehrsatz ausgesagt ist, dass kein Mensch vom Loskaufsopfer profitiert, weil es nur dem entspricht, was Adam verwirkt hatte, wird sogar Adam selbst aus dieser Erlösung herausgenommen. Hier erkennt man die Taktik, mit der Jesus vollkommen sinnlos gemacht werden soll. Einerseits ist sein Loskaufsopfer nur auf Adam beschränkt, andererseits wird Adam ebenfalls aus diesem Erlösungswerk herausgenommen. Sinnloser kann Jesus nicht mehr gemacht werden.

Wenn wir dann noch bedenken, dass Jesus nach der Lehre der Zeugen Jehovas als zweiter Gott sogar eigentlich zu Recht hingerichtet wurde, weil das Gesetz sagt, du sollst keine anderen Götter haben neben mir, dann wird der komplette Angriff auf Jesus sichtbar. Wer als Gesetzesbrecher hingerichtet wird, kann kein Loskaufsopfer mehr bewirken. Um aber ganz sicher zu sein, dass das Opfer Jesu sinnlos geworden ist, wird es noch zusätzlich auf Adam beschränkt und dieser dann selbst auch noch unter Zuhilfenahme einer fadenscheinigen Begründung von der Wirkung des Opfers ausgeschlossen.

Der Antichrist aus Brooklyn

Wie um selbst zu beweisen, dass die Wachtturm-Gesellschaft eine antichristliche Organisation ist, gibt sie in "Der Wachtturm, 1. März 2008" auf der Seite 7 einen verschachtelten Satz zum Besten, der genau das Gegenteil aussagt von dem, was der Leser erwartet.

Heute ist nur wenigen Menschen völlig klar, was für ein großes Opfer unser Schöpfer und sein Sohn für ihre Rettung gebracht haben, und deshalb sind sie auch nicht dankbar dafür.
Der Wachtturm, 1. März 2008, Seite 7

Die wenigen Menschen, denen das Opfer völlig klar ist, sind nicht dankbar dafür! Was für ein schönes Beispiel für die wahre Intention der alten Herren aus Brooklyn. Sie machen aus dem Schöpfer und seinem Sohn zwei Götter, denen niemand dankt. Und im Antiabendmahl, bei dem Jehovas Zeugen demonstrativ Brot und Wein ablehnen, zeigt sich die Wachtturm-Lehre in ihrer vollen Wirkung. Jehovas Zeugen lehnen Jesus ab.


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Erstellungsdatum: 28.02.2011 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten