Marienkult

Die Katholische Kirche hat mit der Wachtturm-Gesellschaft gemeinsam, dass beide sich als allein seligmachend einstufen. Beide sind menschliche Organisationen, die das göttliche Gnaden-Angebot Jesu, von ihm im Glauben gerettet zu werden, mit einem hauseigenen Monopol belegen. Beide Organisationen erdreisten sich, Jesus und damit Gott für sich zu instrumentalisieren und zu vermarkten. Eine größere Schande kann es unter der Sonne nicht geben, als dass sich eine menschliche Organisation erdreistet, Gott quasi in der Tasche zu haben. Unverschämter kann eine Organisation nicht lügen.

Jungfrau Maria
Mutter Gottes
Marienkult

Am 30. Januar 2008 konnte man den neuen Erzbischof von München und Freising im Fernsehen sehen, wie er die Jungfrau Maria anbetete. Das ist tiefstes Heidentum. Wenn diese Leute Jesus kennen und nicht nur über ihn etwas wissen würden, würden sie lieber sterben als ein Gebet an die Jungfrau Maria zu richten. Die Katholische Kirche ist mit dieser Anbetungsverirrung tatsächlich nichts anderes als eine Sekte. Ihre Machtverflechtungen sind rein menschlicher Natur. Dass in ihr unreine Geister auftreten, die von katholischen Priestern ausgetrieben werden müssen, lässt darauf schließen, dass die Katholische Kirche nichts mit Jesus zu tun hat. Denn wo Jesus ist, kann es keine Dämonen und Teufel geben. Sie halten die Gegenwart Jesu nicht aus.

Es gibt mannigfaltige Theorien darüber, was die Katholische Kirche mit ihrem Marienkult bezweckt. Die Erklärungen gehen bis zu der These, dass irgend eine heidnische Göttin ihren Eingang in diese "Kirche" genommen habe. Doch für jemanden, der Jesus kennen gelernt hat, ist der Hintergrund dieser Verirrung völlig unwichtig. Wichtig ist lediglich, dass er die Katholische Kirche verlässt und sich ihrem Einflussbereich entzieht.

Bei Jesus gibt es kein Dogma. Es gibt sicherlich Zusammenhänge, die sich einem gläubigen Christen durch den Heiligen Geist erschließen, aber dies alles darf niemals zur Bedingung der rechten Lehre erhoben werden. Das einzige, was einem gläubigen Christen für die Lehre wichtig sein darf, sind die Worte Jesu und damit die ganze Bibel. Denn Jesus ist das Wort.

So kann kein Mensch einfach seine Verantwortung abstreifen, indem er behauptet, dies oder jenes sei ja gar nicht so falsch. Er könne also ruhig in der Institution der Irrlehre verharren. Nein, er muss diese Verantwortung wahrnehmen und aus solchen verirrten Institutionen austreten. Denn sonst läuft er Gefahr, den Glauben an Jesus zu verlieren. Denn wenn auch die Katholische Kirche Jesus Christus nicht ganz so arg zuerrupft wie die Wachtturm-Gesellschaft, so stellt sie doch neben ihm in perfider Weise Figuren dar, die die Menschen irritieren und von ihm ablenken sollen.

Die unglaubliche Lüge der Katholischen Kirche, dass eine Jungfrau als Mutter Gottes anzubeten sei, hat ja erst Freimaurer wie Charles T. Russell dazu gebracht, sich ihre eigenen Gespinnste zu errichten. Und neben der Inquisition der Katholischen Kirche nimmt sich die Inquisition der Wachtturm-Gesellschaft fast hemdsärmelig aus. Zwar leiden die Zeugen Jehovas unter einer tatsächlich angewendeten Inquisition, aber dafür waren die Verfehlungen unter katholischer Herrschaft umso schlimmer.

Es bleibt abzuwarten, ob nicht doch sogar katholische Machthaber gerettet werden können, die zum Zeichen ihrer Gottesferne nationalsozialistische Sprüche im Munde führen. Es bleibt abzuwarten, ob auch die braven kleinen Dorfbewohner gerettet werden können, die nur in die Kirche gehen, um eine Kerze anzuzünden, eine Beichte abzulegen und sonst etwas zu tun, was mit Jesus nichts zu tun hat. Fakt in allen Fällen ist aus biblischer Sicht, dass wir in Jesus sein müssen und er in uns. Diese Gegenwart Jesu in unserem Herzen kann durch kein Ritual, durch keine Geldspende und durch keine Marienbeschwörung ersetzt oder vervollständigt werden. Nein, im Gegenteil! Riten, Geldspenden zum Zwecke der Gewissens- erleichterung und Heiligenbeschwörungen können nur ein Zeichen dafür sein, dass Jesus nicht in uns ist.

So erkennen wir in der Katholischen Kirche genau so viel Verirrung und Irrlehre wie in der Wachtturm-Gesellschaft. Die Katholische Kirche ist sogar noch gefährlicher, weil sie gesellschaftlich anerkannter ist und viel versteckter die Rettung im Glauben an Jesus den Menschen vorenthält.

Solange der Marienkult nicht aus der Katholischen Kirche verbannt ist, kann die Katholische Kirche nicht von Gott sein.


Kommentare

01
Hallo Rüdiger,

schön, dass du auch dieses heikle Thema nicht ausklammerst! Respekt!

Dass es aber ausreicht, dem Marienkult abzuschwören, um in Jesus zu sein, halte ich jedoch für nicht ausreichend, denn schließlich genehmigt sich die Katholische Kirche durch die Ernennung eines Papstes als Stellvertreter Gottes auf Erden genauso einen blasphemischen Mist wie die WTG durch den treuen und verständigen Sklaven.

Ebenfalls wäre dann nahezulegen, dass man die Beichte abschafft, denn wie kann es angehen, dass mir ein sündiger, meist homosexueller oder kinderschändender Pfaffe meine Sünden vergibt und das unter Auflagen wie Rosenkranz beten o.ä.? Das ist unbiblisch! Jesus ist für unsere Sünden gestorben und da bedarf es keiner menschlichen Instanz, die dazwischen- funkt.

Genauso hinderlich dürfte die Verwendung des Katechismus sein, der, um wieder den Bogen zur WTG zu schlagen, mit dem Wachtturm vergleichbar ist. Die Geschichte der Katholischen Kirche genau wie der evangelischen ist geprägt von dunklen und absolut düsteren Kapiteln, die in der Geschichte ihres Gleichen suchen. Anzuführen wären da die Inquisition, die Einflussnahme bei Regierungen, das Segnen der Waffen in Kriegen, in denen Katholiken Katholiken und Protestanten Protestanten umbrachten. Man verging sich so millionenfach an seinen Brüdern. Hinzu kommt die Selig- und Heiligsprechung einzelner, was ebenfalls unbiblisch ist. Oder denken wir an den Verkauf der Ablassbriefe, etc..

Vieles wird in den Kirchen unter dem Deckmäntelchen der Christlichkeit verbrochen, was absolut rein gar nichts mit der Anbetung oder der Erfüllung der Gebote Jesu zu tun hat. Daher sage ich auch nach wie vor, dass auch die etablierten Kirchen eigentlich nichts weiter als "Sekten" sind, denn mit dem Urchristentum (der Ur-Kirche, wenn man so will) haben sie ebenfalls genau so wenig gemein wie die WTG, wenn auch deren Versündigungen an Jesus ungleich schwerer wiegen durch die Gesamtheit der WTG-Irreführung!

Aber es ist ein Thema, was ebenfalls eine gewichtige Rolle spielt, wenn es darum geht zu beleuchten, welche Anbetung und Handlungen Jesus schätzt und welche eben nicht ... Ich weiß, dass ich hiermit wieder massenweise blaue und grüne Füße fabriziere, doch auf die Kommentare bin ich mehr als gespannt!

Der Bekehrte aus Bayern [31.01.2008]
02
Weil das alles so stimmt, sitzen wir in einem richtigen Dilemma: Einerseits wissen wir, dass es Gemeinden gab und da die Bibel auch für unsere Tage geschrieben ist, muss es auch heute christliche Gemeinden geben, die Zusammenkünfte egal in welcher Art und wie abhalten. Da es eine "Große Kirche" wie die katholische oder die anderen fest im Staat verankerten Kirchen oder solche großen Sekten wie die Wachtturm-Gesellschaft kdöR oder dergleichen nicht sein können, weil sie offiziell eine Stellvertreterrolle Gottes beanspruchen und Jesus beiseiteschieben bzw. ablehnen und damit ihr Urteil als Kirche bereits erhalten haben, bleiben wir bei der Frage, welche Art von Gemeinden in Christi Nähe sind oder noch besser, welche seine Gemeinden sind! Außer Acht lassen können wir bei der Beurteilung, ob ja oder nein, solche Sachen wie menschliche Fehler und kleine Zänkereien usw., stehen ja auch in der Bibel und z.B. Paulus hatte alle Hände voll zu tun. Aber da waren es nur einzelne innerhalb einer Gemeinde oder eine Abspaltung reinigte die Gemeinde. Es gab (und wird es heute auch geben) also Gemeinden, die in Augen Jesu annehmenswert waren; einige hatten die Gelegenheit, sich zu verbessern. Also suchen wir mit den Augen Jesu, oder seiner Apostel wie Paulus und andere. Die Parameter kennen wir ja: Die reine Lehre und das Evangelium zu verkünden, das Jesus seine Brüder und Jünger gelehrt hatte! Dies muss in einer Gemeinde Jesu zu finden sein!

Rudolf [31.01.2008]
03
Nach allem, was in der Bibel steht und was der Geist den Gläubigen vermittelt, geht es nur darum, dass in einer Gemeinde Jesus im Mittelpunkt stehen muss. Wenn du das vorfindest, gibt es auch die Liebe, die Sünden zudeckt. Christen sind ja nicht durch den Glauben an Jesus automatisch auf Weichei und Friede, Freude, Eierkuchen gepolt. Da gibts immer Stoff, zu ermahnen und sich ermahnen zu lassen. Aber die Grundfeste ist Jesus.

An diesem Punkt muss ich für die evangelische Kirche eine Lanze brechen. Bei ihr ist trotz aller Fehler und Greueltaten Jesus immer noch der ausschlaggebende Punkt. Sie hat das Zeug, sich immer wieder auf Jesus zu besinnen. Dass dort aber auch vieles im Argen liegt, will ich nicht bestreiten. Dies aber nicht von der Lehre her, sondern von merkwürdigen Auswüchsen wie zum Beispiel der neuesten Kampagne um Spenden für die Diakonie. 40 Jahre lang kapitalistisch wählen, um dann nach Spenden zu betteln für Arme. Aua! Das tut weh. Das kommt dabei heraus, wenn man alles mitmacht im Staate, sich eigennützig oder unpolitisch verhält und ohne Kritik den ganzen Schmutz mitmacht.

Aber von der Lehre her sind die Evangelen okay. Die Fehler des Bodenpersonals dürfen da nicht so gewertet werden wie die bewussten Falscheinfädelungen der Wachtturm-Gesellschaft und der Katholischen Kirche.

Was die Katholische Kirche anbetrifft, gibt es in ihr so viele Falschlehren, dass schon einmal die Theorie bestand, die Katholische Kirche selbst habe die Bildung der Wachtturm-Gesellschaft vorangetrieben. Irgend ein Jesuit hätte angeblich den expliziten Auftrag gehabt, eine solche Organisation zu bilden. Diese Theorien sind schön, um sie zu erwähnen, aber viel mehr ist da wohl nicht dran. Was allerdings die Aufmerksamkeit der Menschen erfordert, sind Irrlehren wie die Wandlung. In dem Moment, wo der Klingelton ertönt, verwandelt sich die Scheiblette tatsächlich in das Fleisch Jesu (katholischer Abendmahl-Ritus). Wer das nicht glaubte, musste sterben. Was für ein Wahnsinn. So hat die Katholische Kirche wie die Wachtturm-Gesellschaft die Menschen zum Selbstbeschiss gezwungen. Die eine mit psychischer und körperlicher Gewalt, die andere mit psychischer Gewalt und Raffinesse.

Das Verharren in solchen Organisationen scheint den Menschen sehr am Herzen zu liegen. Doch Jesus malt uns die Sache noch viel drastischer vor Augen. Er sagt sogar, dass wir unter Umständen um seinetwillen unsere Familie verlieren müssen, ja sogar uns selbst. (Mt 10,39: Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.) Deswegen ist jeder bürgerliche Schnarchsack, der so tut, als ginge ihn das ja wohl nichts an, sagen wir mal, auf nicht sehr sicherem Posten. - Sein Leben verlieren, heißt ja: das Alltagsdrumherum verlieren. Wer nicht in der Lage ist, sein Leben loszulassen, hat verloren. Danach klingt es.

Doch wer Jesus findet, selbst wenn es ihn wichtige soziale Kontakte kostet, hat eine Tür gefunden, die ins Leben führt.

Rüdiger [31.01.2008]

PS: Was mich immer wieder verwundert, ist, dass die Zeugen Jehovas immer so drauf pochen, ganz und gar losgelöst von dieser Welt zu sein. Dabei haben sie in Lehre und Geisteshaltung so viel mit der Katholischen Kirche gemeinsam, dass das kaum zu überblicken ist.
04
In Bayern, Österreich und dem ehemaligen K.u.K. Einzugsgebiet gibt es nun mal den Marienkult, und ich sehe dies überhaupt nicht als "heidnisch" an, im Gegenteil. Genau so wie man in diesen Gebieten auch den hl. Johannes von Nepomuk verehrt.

Warum und weshalb auch immer, kann schliesslich und endlich egal sein. Lasst doch die Menschen glauben an was immer sie auch wollen, besser ein Glaubender zu sein als ein Heide. Oder sehen Sie dies anders?

Arnold [11.06.2009]
05
Alles was der Bibel hinzugedichtet wird, ist heidnisch. Glauben tun alle Menschen. Auch die, die an die freie Marktwirtschaft und ihre innewohnenden Selbst-Heilungskräfte glauben. Es gibt keinen ungläubigen Menschen. Der Atheist glaubt an seine Theorie wie der Christ an Jesus.

Der Marienkult ist reine Dichtung, die nicht aus der Bibel zu entnehmen ist. Die katholische Heiligenverehrung ist eine bewusst eingefädelte Irritation derer, die nach der Wahrheit suchen. Jesus sagt, dass er die Wahrheit ist. Niemand kommt zum Vater als durch ihn.

Die Eucharistie ist ein Ersatzopfer, das ebenfalls nicht in der Bibel zu finden ist. Sie wird sogar explizit von der Bibel ausgeschlossen, indem die Bibel sagt, dass das einmal von Jesus gebrachte Opfer ausreicht und ihm nichts hinzuzufügen ist. Doch die Eucharistie verleiht den katholischen Priestern Macht über die Menschen. Deswegen ist sie erfunden worden. So gibt es viele Irrlehren, die die Katholische Kirche in die Welt gesetzt hat. Das nächstliegendste Irrlehren-Konstrukt ist der Marienkult, weil er tagtäglich die Menschen von Jesus ablenkt und sie verwirrt. Hier hat der Widersacher direkten Zugriff auf die Menschen und beeindruckt sie sogar mit der Nachahmung von Wundern und Gebetserhörungen.

"Lasst doch die Menschen glauben an was immer sie auch wollen, ..."

Wenn es tatsächlich einen Gott gibt, ist es sinnlos, an der Bibel vorbeizugehen. Jesus lebt und er ist meiner Erfahrung nach erlebbar. Wer sich einen Mischglauben zurechtbastelt, ignoriert Jesus aufs Feinste. Das kann ich nicht verhindern, aber ich kann das Meinige dazu tun, dass solchen Irrlehren die nötige kritische Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Niemand wird hier gezwungen oder an die Wand gestellt. Ich versuche nur, meine Erfahrung an den Mann/die Frau zu bringen, dass die Bibel stimmt, Jesus lebt und niemand über Nebenwege zu Gott kommt.

Rüdiger [11.06.2009]
06
Es ist ja sehr eigenartig, wie beide, die WTG oder die Kath. Kirche mit Jesus umgehen. Erstens lässt/ließ die Kath. Kirche jahrhundertelang die Verfolgung von Juden zu, obwohl gerade Jesus selbst Jude war. Dann die "übereifrige Anbetung" von Jesus.

In jeder Kirche hängt er schön für alle sichtbar am Kreuz. Ich nenne sowas Totenkult, oder Verehrung von Menschen. Das war er ja schließlich für ein paar Jahre. Er hat auch gesagt: "Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz zu ändern oder aufzuheben". Das 1. Gesetz sind die 10 Gebote, und dort steht gleich als 1. Gebot: Zitat "Die zehn Gebote (vgl. 5. Mose 5,6−18) 20,1 Und Gott redete alle diese Worte: 20,2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 20,4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis* machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 20,5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 20,6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. 20,7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; Zitatende.

Lest mal genau die Stelle in 2. Mose 20, 4,5, was macht die kath. Kirche und als Vorbild der selbstherrliche Papst, alle werfen sich vor dem Bildnis des gekreuzigten/gedemütigten Jesus nieder. Lt. Bibel ist dies verboten. Ebenso wie sich der Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden sieht, gleichsam der "verständige treue Sklave". Jesus sagte doch sehr deutlich "es gibt nur einen Vater, dieser ist in den Himmeln". Wie kommt es dann, dass heutige Christen (welche die Bibel kennen sollten) diesen Quatsch auch noch glauben, obwohl er bibelfremd ist. Gerade die übermächtige kath. Kirche ist der größte Massenmörder aller Zeiten, viele Millionen Menschen wurden in ihrem Auftrag und angeblich mit Jesus Willen, dahingemordet. Ebenso wie es die WTG tut, nur nicht mit physischer Gewalt, sie verwendet, heute angemessener, psychologische Druckmittel.

Wolfgang [18.01.2010]
07
Jeder Verein hat seine eigenen Statuten. Wenn diese meiner Meinung nicht entsprechen, muss ich dort kein Mitglied werden. Es zwingt mich niemand dazu. Jede Sekte ist nun mal gewinnorientiert und muss deshalb ihre Mitglieder umwerben, um an deren Geld zu kommen. Manche sind halt nicht so zimperlich in deren Methoden. Die Infrastruktur und das Programm, welches geboten wird, kostet Geld. Das Preis-Leistungsverhältnis muss jeder selbst abwägen. Das ist leider die Welt.

Ich hab mir den lebendigen Jesus Christus erwählt und kann es nur weiterempfehlen. Ich hoffe auch einmal sagen zu können: "ich habe die Welt überwunden"

Gottes Segen, Brunetti [21.01.2010]
08
Du kannst jetzt schon sagen, dass Du die Welt überwunden hast, denn alles wird durch Jesus bewerkstelligt. Er hat die Welt überwunden und lässt uns daran teilhaben. Er ist der Überwinder, nicht wir. Wir sind nur seine Nachfolger - auch in der Überwindung. Aber die Überwindung gibt er. Wer Jesus annimmt, hat alles. Auch die Überwindung.

Der Segen, diese Überwindung dann auch im eigenen Leben zu erleben, ist nicht jedem gegeben. Ich glaube, dass jeder Christ Schwachpunkte hat, die ihn immer wieder darauf zurückführen, dass er die 100%ige Gnade braucht und dass er sich nicht durch seine Überwindungskraft ins Himmelreich schwingen kann. Paulus schrieb auch davon.

Jeder, der aus eigener Kraft die Welt überwinden will, ist der, der mit eigenen Kleidern in der Hochzeitsfeier sitzt und vom Bräutigam gefragt wird: Wie bist du denn hier hereingekommen? Und derjenige hat dann keine Antwort. - Wir müssen uns von Jesus neu bekleiden lassen. Das betrifft dann auch die Überwindung.

Rüdiger [21.01.2010]
09
Zitat: "Ich hoffe auch einmal sagen zu können: "ich habe die Welt überwunden" ..."

Ich denke, daß er meint: "Ich hoffe, daß ich bis zum Ende ausgeharrt habe ..."

Lukas 8,15 ... und Frucht bringen in standhaftem Ausharren.

Lukas 21,19 Gewinnt eure Seelen durch euer standhaftes Ausharren!

Römer 5,4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;

Römer 15,5 Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß,

2. Thessalonicher 3,5 Der Herr aber lenke eure Herzen zu der Liebe Gottes und zum standhaften Ausharren des Christus!

2. Petrus 1,6 in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht,

Offenbarung 2,3 und du hast [Schweres] ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.

Offenbarung 14,12 Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!

... und lest mal

1. Thessalonicher 5,17-18 Betet ohne Unterlaß! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!

Und (Die Stellung des Gläubigen in Christus, sein Trachten und seine Hoffnung)

Kolosser 3, 1-4 Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.

Rudolf [21.01.2010]
10
Ja. Christus, unser Leben. Daran erkennen wir, dass zu allen Zeiten die Christen wussten und wissen, dass Jesus Gott ist. Sonst hätten sie geschrieben: Christus, der uns zum Leben führt. Aber sie haben geschrieben: Christus, unser Leben. - Christus kann nur unser Leben sein, wenn er Gott ist. Solche klaren Fakten bringt die Bibel immer wieder.

Rüdiger [21.01.2010]
11
Hallo Burnetti!

Deinen Kommentar zu Sekten finde ich nicht akzeptabel. Natürlich gibt es keinen Sektenzwang. Aber es gibt Verführung, Manipulation, indirekter Zwang, Unwissenheit, Gehirnwäsche. Macht und Kontrolle über Menschen und dessen Geld ist das Ziel der Sekten.

Hier geht es um Menschen, unsere Mitbürger. Schaue dir doch die Zeugen an und was die Wachtturmsgesellschaft aus ihnen gemacht hat. Schau dir die Wachtturmshefte an mit ihren Fratzen. Hier ist auch der Staat gefragt.

Schwache Menschen sind eine leichte Beute, denn schwach muss ich sein, wenn ich mich derart manipulieren lasse. Wenn auch leider die Welt so ist, muss man gegen das Böse angehen, nur so kann es Änderungen zum Guten geben.

Toni [22.01.2010]
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dämlicher Katholikenhasser

jeff koons [07.01.2012]
Sie sind so ungerecht wie die Zeugen Jehovas. Sie unterstellen, dass ich Katholiken hasse. Wes Geistes Kind sind Sie? Ich hasse lediglich Irrlehre und Götzendienst, wovon der Katholizismus überquillt. Menschen hasse ich nicht. Weder Katholiken noch andere. [RH]
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Jaaa, ich glaube auch an Jesus - und ich bin der Meinung, daß das alles richtig ist, was Sie berichten. Trotz allem glaube ich an das Gute im Menschen - und das wir alles noch irgendwie gebügelt kriegen. Aber ich weiss es nicht - und deshalb vertraue ich auf Jesus!!!

Elena [06.09.2012]

PS: Ja, ich bin fest bei Jesus. Ich glaube daran, daß er kommt und uns rettet. Die kath. Kirche = für mich nicht wichtig - obwohl ich kath. getauft wurde. Ich bin rechtzeitig aus diese Kirche ausgetreten!!
Mich wundert Deine E-Mail-Adresse: baphomet[xx]@power.ms. [RH]
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Die Kath. Kirche ist durch und durch eine Sekte und hat mit Gott nichts zu tun.

Klaus K. [16.07.2016]
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Toll, Klaus, dass Sie das auch so sehen. Diese vielen Religionen, Organisationen, christlichen Vereine usw. sind nur menschengemacht. Jesus hat das nie gebraucht, gewollt, verlangt, angeordnet. Jesus ist für ein exzellent gütiger, verständnisvoller, aufrichtiger, ja allmächtiger Gott. Ich habe ihn, ohne wirklich geglaubt zu haben im Sinne der Menschen, nur durch ein ehrliches und notwendiges Gebet erlebt. Erlebt, weil mein Gebet erhöhrt wurde und mir genau in dem Maße geholfen wurde, wie es nötig war.

Ich bin durch meine Familie sektengeschädigt (Zeugen Jehovas) und habe sehr darunter gelitten, niemanden, wirklich niemanden, keine Nichten und Neffen, Geschwister usw. sehen zu können. Sogar die alte Mutter wurde mir entzogen, weil ich "Abtrünnige" war, obwohl nie offiziell.

Naja, ich bin froh über Rüdigers intelligenten Einsatz und er hat mir sehr über die schlimme Zeit geholfen, durch sein Wissen über die ZJ, (owohl ich weiß auch sehr viel, weil ich mich zwangsweise informieren mußte, damit ich mit dieser bescheuerten Situation leben kann). Und diese Bestätigung war sehr hilfreich für mich.

Danke Rüdiger und auch Ihnen, Klaus, für die guten Kommentare.

Karin B. [17.07.2016]
16
Zu Elena und Rüdigers Kommentar: Auch Dämonen glauben an Jesus Christus!!! Aber sie nehmen ihn nicht als ihren Erlöser an!

Anle [19.07.2016]
Hallo Anle, für mich ist die Bedeutung der Aussage "an jemanden glauben" immer auch verbunden mit der inneren Haltung des Vertrauens. So würde ich eher nicht sagen: "Dämonen glauben an Jesus." Ich würde immer nur sagen: "Dämonen kennen Jesus." Das heißt, sie wissen über ihn Bescheid und sind froh, wenn sie nicht mit ihm konfrontiert werden. Diese Haltung kann ich nicht bezeichnen mit: Sie glauben an ihn. [RH]
17
In Jakobus 2:19 steht: Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es - und zittern!
Ja, Anle, die glauben, dass es einen Gott gibt, aber sie glauben nicht an Jesus. Sie kennen Jesus, glauben ihm aber nicht, wie er es erwartet und wie es sein muss, dass man gerettet wird. Für mich ist die Bedeutung des Wortes "an Jesus glauben" immer so zu deuten gewesen, dass man ihm sich selbst anvertraut. [RH]
Jesus ist der Heilige Gottes. Jo 6:69 , das glauben auch die Dämonen Mk 1:24

Jesus ist der Sohn Gottes Mt16:16 das glauben auch die Dämonen als LK 4:41

Die Dämonen kennen, erkennen und glauben an das, was sie wissen, an Jesus.
An das glauben, was man weiß, ist in meinen Augen der Abfall schlechthin. Denn Wissen gibt keine Rettung. Wie gesagt, "an Jesus glauben" heißt für mich, ihm zu vertrauen. Der Glaube an Jesus ist unsere Rettung. Wenn wir das Wort "Glaube an Jesus" als bloßes Für-wahr-Halten sehen, ist die Rettung nicht mehr mit dem Glauben an Jesus verbunden. Das ist meine Auffassung und ich habe keine Ambitionen, Deine Spracherfahrungen zu kritisieren. Ich sage nur, was ich verstehe unter "an Jesus glauben". Wenn Du etwas anderes darunter verstehst als ich, dann hast Du keinen Anpassungszwang. Mir ging es nur darum, mein Gefühl zu vermitteln, das mit dem Wort "an Jesus glauben" verbunden wird bzw. davon ausgelöst wird. Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob man sagt, ich glaube an, ... oder ob man sagt, ich halte für wahr, dass ... Das reine Für-wahr-Halten ist nicht der Glaube an Jesus. Der Glaube an Jesus ist für mich das absolute Vertrauen, der Bund der gegeben ist durch sein Blut. Ob ich das für wahr halte oder nicht, ist sogar streng genommen zweitrangig. Ich muss nur wissen, wem ich mich anvertraut habe. Dann komme ich auch durch Zeiten des Zweifels. Denn das Für-wahr-Halten ist dann nicht mehr relevant. [RH]
Aber Glauben nicht im Sinne von Errettung und Erlösung, sondern sie haben Angst vor ihm, weil sie wissen, dass er alle Macht hat!
Ja, das wird ausgedrückt in: "sie glauben es". Da steht nicht, sie glauben an ihn. [RH]
Die Werke der Dämonen sind andere (böse) als die der erretteten Menschen (gute). So heißt es ja auch, an den Werken werdet ihr sie erkennen.

Anle [20.07.2016]
Ja, das stimmt. Wir können aus uns nichts Gutes tun und auch nicht gut sein. Wir können ohne Jesus gar nichts tun. Die Freimaurerei hält dagegen, indem sie behauptet, der Mensch sei ein rauher Stein, der geschliffen werden könne. Und unser Prediger in Sinsheim hat das von der Kanzel herab gepredigt. Er meinte, wie seien alle rauhe Steine, die geschliffen werden müssten. Das ist eine der antichristlichsten Behauptungen überhaupt. Ich bin aufgestanden und gegangen. Ich glaube, dass ich dort nicht mehr zu sehen sein werde. Ich glaube nicht daran, dass ich dort nicht mehr hingehe. Ich glaube es im Sinne des sicheren Verdachts oder im Sinne einer hochplausiblen Annahme. Aber davon hängt für mich nichts ab. Deshalb glaube ich nicht daran, sondern ich glaube es nur. Übrigens habe ich im Sauerland das Verschwimmen dieses Unterschiedes bewusst wahrgenommen. Die Sauerländer lieben es, ihre Vermutungen zu betonen, indem sie die Wortwahl auf "daran glauben" setzen. Das habe ich auch im Dooooaaatmunder Bereich erlebt. :-) Also die sprachliche Genauigkeit geht immer mal flöten. Und - ich wollte Dir nur mitteilen, was für mich welche Gültigkeit hat. [RH]
18
Für mich doch auch.

Ich sach ja nur, dass dämonisch belastete Menschen bzw. Dämonen eine andere Sichtweise des Wortes "glauben" haben, als wiedergeborene Christen. An etwas oder jemanden glauben bedeutet für mich, auch für die Sache zu leben. Die Sache an die ich mein Herz hänge, ist mein Gott.

Als ich mein Herz Jesus gab, habe ich alles was mit Esoterik nur im entferntesten zu tun hatte, aus meinem Leben verbannt. Und das war ne Menge.

Man kann nur auf einer Hochzeit tanzen!

Anle [20.07.2016]
19

Neulich hat mir mein polnischer Arbeitskollege, der katholisch ist, erzählt, er sei am Sonntag in der Kirche gewesen und hätte dort an einem Ritual teilgenommen mit zwei gekreuzten brennenden Kerzen, die er sich vor den Hals halten ließ. Er sagte, es wäre eine alte Tradition gegen Halskrankheiten und alles Böse. Ich habe ihm darauf geantwortet, dass ich mit derartigen religiösen Ritualen nichts zu tun habe und ich ganz normal zu Jesus bete und das solche Praktiken nichts mit Jesus zu tun haben.

Ich habe dann mal recherchiert. Es handelt sich um den sogenannten "Blasiussegen", ein Sakramentale der katholischen Kirche. Bei der Spendung des Blasiussegens hält der Priester oder der Diakon dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor. Der Segen aus dem Benediktionale lautet:

Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

oder:

Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.

Der Gläubige antwortet mit Amen. Der Segen kann stehend oder kniend empfangen werden.

Am nächsten Tag kam mein Arbeitskollege nicht zur Arbeit, weil er plötzlich wegen Erkältung krank war. Der Blasiussegen hatte offensichtlich seine Wirkung verfehlt.

Wer zu Jesus gehört und zum Vater betet, braucht keinen Blasiussegen und keinen verstorbenen Vermittler und Fürsprecher.

Den Blasius kenne ich nicht, aber Jesus. Jesus kann man absolut vertrauen, Menschen nicht. Jesus hat niemals derartige religiöse Rituale praktiziert, sondern einzig und allein zum Vater gebetet.

Jürgen [11.02.2017]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 31.01.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten