Wenn Sie auf das Bild klicken, sehen Sie den Jesus, der im Watchtower 01 February 2005 auf der Seite 10 abgebildet ist. Seine Frisur ist so gestaltet, dass man inutitiv den Eindruck hat, er habe Hörner. Seit Februar 2005 sind Jesus neue Haare gewachsen, wie man schön auf dem Bild sehen kann, das im Erwachet! August 2010, Seite 31 erschienen ist. Hat die Wachtturmgesellschaft den Fehler entdeckt und den Bösewicht hinausgeworfen? Oder haben die Bösewichter das Bild geändert, nachdem es hier veröffentlicht wurde?
Erwachet! August 2010, Seite 31

Man könnte fast annehmen, dass die Wachtturmgesellschaft etwas vorsichtiger geworden ist, was die Preisgabe ihrer satanischen Transaktionen anbetrifft. Das hätte den Nachteil, dass sie gegenüber der Kritik etwas mehr Immunität gewinnen würde. Die Macher der Wachtturm-Religion könnten gemerkt haben, dass sie mit der versteckten Publikation ihrer wahren Absichten schon zu unvorsichtig geworden waren. Nehmen sie ihre Anspielungen zurück oder hat Jesus nur den Frisör gewechselt? Seinen alten Bart hat er jedenfalls behalten.
Die Überarbeitung des Teufels, der sich gerne als freundlicher Jesus zeigt, beweist jedenfalls, dass die allseits vorgebrachte Erklärung, dies alles sei nur Zufall, falsch ist. Aus der Änderung der Frisur lässt sich schließen, dass auch die Maler und Zeichner der Wachtturmgesellschaft Augen im Kopf haben und dann doch lieber auf die öffentliche Bloßstellung der eingebauten Hörner verzichten möchten. Ist das ein Ergebnis dieser Webseite? Versuchen die Herrscher des Wachtturm-Welt-Imperiums ihre Herrschaft zu sichern, indem sie ausweichen?
Aufmerksamkeit ist jedenfalls dringend geboten. Denn gerade der Effekt, dass zutreffende Kritik Anpassungen erzeugt, stellt eine Gefahr dar. Sobald die Religion der Jehova-Anbeter ihre Dreistigkeit zu einem gewissen Teil fallen lässt, wird sie noch undurchschaubarer und gefährlicher. Tröstlich ist jedoch, dass die in ihr enthaltenen Irrtümer so krass sind, dass eine Anpassung der Leitenden Körperschaft eigentlich nicht schaden kann, wenn es um die Offenlegung ihrer Falschheit geht.
