Offener Brief an Heinz-Peter Tjaden
und die deutsche Justiz
Hallo Herr Tjaden,
Sie sollen mittels der deutschen Rechtsprechung dazu gezwungen werden, nicht zu behaupten, dass die Zeugen Jehovas Familien zerstören, Ehen zerrütten, Ehen aus dem Willen des treuen und verständigen Sklaven beenden.
Zuerst möchte ich Ihnen ganz herzlich zu diesem Ereignis gratulieren. Denn wer den normalerweise nur über psychische Mechanismen Macht ausübenden treuen und verständigen Sklaven dazu bringt, Macht eben auch mithilfe von weltlichen Instrumentarien auf Weltmenschen anzuwenden, der ist in meinen Augen von Gott gesegnet. Vermutlich sind Sie nicht Christ. Aber ich sage Ihnen, Sie sind gesegnet. Die Hand Gottes ruht auf Ihnen, auch wenn Sie es nicht wissen. Sollten Sie jedoch an Jesus glauben, beneide ich Sie um Ihre Haltung, aus der Sie das Glück schöpfen dürfen, von den Zeugen Jehovas verklagt zu werden.
Stimmt Ihre Behauptung, dass die Wachtturmgesellschaft Ehen zerrüttet, Ehen trennt und Scheidung empfiehlt?
Die Wachtturm-Strategie ist eine - wenn nicht die - am besten versteckte Psycho-Kriegsführung und die am besten kaschierte Verknechtung von Menschen weltweit. Sämtliche Führung, die von der Wachtturmgesellschaft an die Zeugen Jehovas ergeht, ist in angeblich christliche Texte verpackt und mit sinnentstellten Bibelstellen begründet. Alle Festlegungen, mit denen der treue und verständige Sklave die Zeugen Jehovas bedrückt, sind so aufgebaut, dass sie später ohne große Verluste zurückgenommen, anders dargestellt, geschönt und ins Gegenteil verkehrt werden können.
Wer es schafft, Tausende (mit Büchsenmilch als Proviant) auf Berggipfel zu treiben, um das Weltende zu erwarten, wer es schafft, Eltern einzugeben, dass sie ihre Kinder verrecken lassen wegen eines Gebotes Jehovas, wer es schafft, den Menschen zu suggerieren, bei Gott sei Lüge (theokratische Kriegslist), der ist nicht nur nicht weit entfernt von der planmäßigen Zerrüttung von Ehen und von der empfohlenen Scheidung im Falle des Abfalls, sondern der steht knietief in den Gebeinen seiner Opfer.
Wer es schafft, Kindern die Nichtanzeige des sexuellen Missbrauchs zu befehlen, wer es schafft, Sexualstraftätern die Wiederholung ihrer Taten zu ermöglichen, der watet knietief in den Tränen und im Blut seiner Untertanen.
Wer den seelischen Zustand eines ausgeschlossenen Zeugen Jehovas einmal erlebt hat, der weiß, dass diese weltumspannende Gleichschaltungsorganisation nicht nur dazu bereit ist, Menschen aus fadenscheinigen Blutregeln verrecken zu lassen, sondern der weiß auch, dass sämtliche seelischen Belange der Zeugen Jehovas dem programmatischen Diktat der Wachtturmgesellschaft untergeordnet werden.
Unter Berücksichtigung der Gesamtlage innerhalb dieses angeblich vom Heiligen Geist gesegneten Zeitungsverlages lässt sich die Behauptung, unter Zeugen Jehovas gäbe es nicht die regelmäßig empfohlene Ehescheidung im Falle des Abfalls, nicht aufrecht erhalten. Allein schon der erweckte Anschein, die Ehescheidung sei eine heldenhafte und hoch zu lobende Tat, wenn man sich zwischen dem abtrünnigen Ehepartner und Jehova zu entscheiden habe, ist die Tat selbst, die Sie, Herr Tjaden, von der Wachtturmgesellschaft behaupten.
Sie wundern sich vielleicht über meine harten Worte. Doch gebe ich zu bedenken, dass der Name Jehova erst im Mittelalter von katholischen Zauberlehrlingen aus dem Halbnichts erfunden wurde und jeder biblischen Grundlage entbehrt. Deshalb liegt es nahe, dass dieser Name Jehova tatsächlich ein Deckname für den Teufel sein könnte, der versucht, seine direkte Herrschaft über so viele Menschen wie möglich zu verwirklichen. Klar! Für einen Nichtchristen ist dies ein abstruses Hirngespinst eines Verrückten. Doch für den, der Jesus erlebt hat, stellt sich die Lage so dar.
Fakt ist jedenfalls, dass aus rein menschlicher Sicht das Ansinnen des Herrn Pikl ein fundamentaler Angriff auf das Recht bedeutet. Und aus der Sicht eines Zeugen-Jehovas-Kenners ist die Handlungsweise dieses Herrn Pikl ein schön zu beobachtender Auswuchs des Denkens des treuen und verständigen Sklaven aus Amerika. Nichts daran ist am Recht, geschweige denn an Gerechtigkeit gebunden. Hier wird nur das Ziel verfolgt, ein kleines Exempel zu statuieren, um sich die Langeweile als Nicht-K.d.ö.R. zu vertreiben. Man badet schon mal im Voraus im neuen Bewusstsein. Die Statusangleichung der Bibelverdrehungsanstalt an die Kirchen wird hier genussvoll vorweggenommen. Zwar unsensibel und übertrieben, aber genussvoll.
Doch jede Anstrengung dieses Lügenkonstrukts hat zur Folge, dass aus unerwarteten Quellen Zeugen Jesu Christi gegen die Wachtturmgesellschaft aufstehen. Wenn auch die Justiz zu beschäftigt ist, um diese Zusammenhänge realistisch in Rechtsfindung umzusetzen, wenn sie auch zu verliebt ist in die strikte Verfolgung der Rechtsentwicklung durch immer neue Einzel-Urteile, werden doch immer wieder Menschen auftreten, die klare Grundprinzipien aufzuzeigen bereit sind, auch wenn sie dafür ihre Existenz aufgeben müssen.
Sehr geehrte Justiz!
Die Wachtturmgesellschaft ist eine Vereinigung, die die Lüge positiv sanktioniert, um mit ihr ihre Ziele durchzusetzen. Zeugen Jehovas sind im Sinne der theokratischen Kriegslist dazu angehalten, den Vorteil Jehovas auch mit Hinterlist und Lüge zu verfolgen. Daraus ergibt sich, dass Menschen, die sich zu diesem Jehova bekennen, erfahrungsgemäß eher zu einer "leicht abgeänderten Wahrheit" tendieren. Dass der Wachtturmgesellschaft bzw. einem Teil davon öffentliche Rechte zugesprochen werden konnten, ist dem Umstand geschuldet, dass die Sinnentleerung des Wortes und seine eigenwillige Neuinterpretation in Wachtturm-Kreisen seit langer Zeit geübt wird.
So hofft diese Menschengruppe beispielsweise tatsächlich auf die baldige Vernichtung aller Menschen und verkauft diese Vernichtungshoffnung als Ersatz-Evangelium für das Evangelium Jesu, der ja bekanntlich das absolut entgegengesetzte Ziel hat und jeden Menschen zum Leben bringen will. Die Lüge der Wachtturmgesellschaft ist allerdings so gerissen aufgestellt, dass die Zeugen Jehovas selbst nicht erkennen, dass auch sie vernichtet werden müssen. Denn es gibt kein Unterscheidungsmerkmal, das sie in diesem Ersatz-Evangelium vom Rest der Welt unterscheidet.
Originaltext Wachtturm: "Er [der Wachtturm] bietet allen Völkern Trost durch die gute Botschaft, dass Gottes Königreich bald diejenigen vernichten wird, die ihre Mitmenschen bedrücken, ..."
Da es aber auch unter den Zeugen Jehovas niemanden gibt, der niemanden bedrückt, müssen auch sie nach ihrer eigenen Lehre vernichtet werden. Das ist die Lehre der Wachtturmgesellschaft, die als die Lehre von der Hoffnung auf die endgültige Vernichtung der Menschheit zu interpretieren ist, wenn man alle Fakten berücksichtigt.
Rüdiger Hentschel
Kommentare
M. E. zeigt die seriöse Geschichte, die von fanatischen Leuten natürlich nicht anerkannt werden kann, dass all diese Anschuldigungen gegen Jz und WTGes. genausogut oder noch besser und eindeutiger auf Kath./Vatikan angewandt werden müssen. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen: Und wer ständig andere diskriminiert, sollte sich einmal fragen, warum er aufgrund seiner Vorurteile es so bequem mit dem "Denken" hat.
schwanef [09.12.2009]
Welche "seriöse Geschichte" meinen Sie? Meinen Sie die geschichtlichen Fakten, die rund um Rutherford und Russell jeden wahrheitsliebenden Menschen abschrecken? Oder reden Sie von der stets mit Macht unterdrückten und gegängelten Zeugenschaft? Reden Sie von den Zeiten, in denen Zeugen Jehovas noch christlich erschienen?
Wenn ich als Chirurg im Magen Schrauben und Steine finde, werde ich den Magen nicht wieder zunähen, um eventuell im Darm nachzuschauen, ob da weitere Dinge zu finden sind.
Ja, die Diskriminierung, die von den Zeugen Jehovas ausgeht, ist schon erschreckend. Sie sind die Elite ihres Jehovas. Alle anderen Menschen sind in ihren Augen geistig unterbelichtet. Nur die Wachtturmgesellschaft kennt die Wahrheit. - Wer so drauf ist, sollte sich tatsächlich fragen, "warum er aufgrund seiner Vorurteile es so bequem mit dem "Denken" hat".
Rüdiger [09.12.2009]
P.S.: Sie müssen taub sein. Sonst hätten Sie sicher ein ohrenbetäubendes Scherben-Klirren hören müssen.
Sicher, ein "Einzelbeispiel", aber es lüftet ein wenig den schwarzen Vorhang und läßt neben den Dämonenfratzen auch die menschlichen Charaktere einzelner Zeugen Jehovas und ihre Machenschaften zum Vorschein kommen:
In einer Versammlung außerhalb Deutschlands gibt es eine Zeugin, die neben Rauchen und anderen Lastern auch dem folgenden frönt: Sie begleitet Kunden und Gäste, allesamt männlich, zu verschiedenen Gelegenheiten, man nennt hierzulande sowas Escortservice. Diese ist stadtbekannt, verschiedene Frauen haben sich schon lauthals beschwert über liegengelassene Büstenhalter und Haare etc. auch in den Autos ihrer Männer.
Sie erscheint in der Versammlung wie Isebel, die "hurende Prophetin", zieht die Männer förmlich an und aus. Keiner getraut sich mehr, sie anzuschwärzen oder bei den Ältesten zu benennen.
Leicht vorstellbar, daß diese einen besonderen Status hat bei der obersten Führung. Sollte sie gezielt Männerbekanntschaften schließen, um so der Fuß in der Tür zu sein für die Wachtturmgesellschaft? Männer kennenlernen, die in einflußreichen Positionen von Gesellschaft und Wirtschaft sitzen?
Alles denkbar.
Denn: Andere Mädels, Zeuginnen, die sich z.B. mit einen "Mann aus der Welt" verloben, aber weiterhin streng an die Vorschriften der WTG halten, werden öffentlich benannt, in bestimmten "Diensten" beschnitten, die Väter gerufen und vom Dienst z.B. als Ältester suspensiert.
Es handelt sich bei dieser Versammlung um eine "scharfe" Versammlung. Warum also hat diese Frau, die sich auch noch herausfordernd kleidet, teuer kleidet und schminkt, solche Privilegien? Die Quelle ist als seriös und glaubhaft zu bezeichnen!
Wir haben die Münchner Truppe kennengelernt, andere Stories erfahren, eigentlich ist diese Geschichte nur ein weiteres Puzzle zum großen Mosaik "nichtchristliche Gemeinschaft der ZJ".
Rudolf [09.12.2009]
Ich kann Schanef nur zustimmen. Die katholische Kirche hat im Mittelalter das Blut von Millionen unschuldiger Menschen vergossen und ist heute mit einer ganzen Reihe von Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht worden.
Dagegen sind die Zeugen Jehovas ein kleiner Fisch. Wer an die Zeugen denkt, denkt an Wörter wie "Sekte", "Hausbesuche" oder ähnliche Dinge. Sie werden mit ihrer Missionierung in Vebindung gebracht.
Und die katholische Kirche? Dinge wie "Inquisition", "Kindmissbrauch", "Intoleranz"...
Glaubt mir aber wenn man über die Untaten der katholische Kirche eine Website machen würde, wären sämtliche Provider des Landes besetzt...
Ich würde niemals eine Seite über Katholiken machen, auch nicht über Zeugen Jehovas. Aber eine über die Irrlehren der Katholischen Kirche und über die Irrlehren der Wachtturmgesellschaft, die mach' ich. [RH]
Und wer davor die Augen verschließt und sich stattdessen lieber mit einer kleinen 6-Millionen Personen umfassenden und recht unbedeutenden Gruppierung beschäftigt anstatt die grausamen Dinge der Kirche zu betrachten in der man ist, ist nicht nur blind, taub und stumm sondern auch wahnsinnig denn er unterstützt eines der größten Verbrechersyndikate der Menschheit!
Und das ist keine Lüge sondern die reine Wahrheit... Wer Gott in der katholische Kirche sucht wird ihn dort als letztes finden...
Benni [15.12.2010]
Zitat: "Wer an die Zeugen denkt, denkt an Wörter wie "Sekte", "Hausbesuche" oder ähnliche Dinge"
Nun, jeder, der sich etwas tiefer mit der Materie WTG beschäftigt, denkt da an weit mehr als das: Kinder und Erwachsene verrecken lassen wegen Blutverweigerung, Verhöhnung Gottes mit der Engel-Jesus-These, psychische Drangsalierung von Andersdenkenden in den "Versammlungen", Ausschluß unter unbiblischen Argumenten, Christen werden mit der Hure Babylon verglichen, Lügen-Evangelium und Anti-Abendmahl und und und ...!
"... ich war auch schon bei Versammlungen und habe mich intensiv mit Religion beschäftigt ... ich muss sagen, dass die Zeugen sich mehr an die Bibel halten als die katholische Kirche"
Mensch, dafür, dass du dich angeblich so von der WTG distanzierst, zeigst du ja auffallendes Interesse für die Verlegertruppe! Wie seltsam!
Wie kannst du Benni, als Atheist behaupten, dies sei die reine Wahrheit?
Johannes 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Johannes 15,26 Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben;
Johannes 18,38 Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und sprach zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm!
Hier siehst du, wer Wahrheit ist! Jesus Christus! Hier siehst du, wer Jesus ist: Vater! Er wird auch Ewigvater in der Bibel genannt! Jesus Christus.
Hier siehst du auch: Der Beistand, der Heilige Geist, kommt vom Vater, ihn sendet Jesus vom Vater, er wird auch von Jesus "Geist der Wahrheit" genannt; da Jesus DIE WAHRHEIT IST, ist der Heilige Geist also auch der Geist Jesu!
DER Geist, der wie er sagt, vom Vater ausgeht, und Zeugnis von ihm, Jesus, gibt.
Für Johannes und alle Gotteskinder ist das wie im "Fleisch und Blut", da muß nicht herumgedeutet und spekuliert werden, da IST ALLES KLAR UND WAHR(HEIT)!
Und hier siehst du, im letzten Johannestext, wie euresgleichen NICHTS verstehen, auch das sagt uns die Heilige Schrift, Jesus nennt es "Mit Blindheit geschlagen".
Schade, aber wahr ...
Rudolf [16.12.2010]
Ich bin seit 36 Jahren verheiratet, meine Frau ist seit 32 Jahren eine Zeugin Jehovas. Ich denke, dass die Wachturm-Gesellschaft eine kriminelle Vereinigung ist, das kann ich vor jedem Gericht wiederholen und beweisen. Ich war immer tolerant. Bis zu meiner Frührente war ich als Fernfahrer meistens im Ausland und habe aus Gewohnheit vieles eingsteckt. Aber seit 2 Jahren sehe ich, wie meine Frau, die schwer herzkrank ist, ihre letzte Kraft hergibt für diese Sekte. Bitte entschuldigt meine Schreibweise, mein Enkel hat mich erst vor 2 Wochen zum Computer überzeugt. Ich meine 1-Fingersytem usw.
Detlef O. [06.11.2011]
Anmerkung: Dass die Wachtturmgesellschaft eine kriminelle Vereinigung ist, kann man im rechtlichen Sinn nicht sagen. Aber ich bin mir sicher, dass Du diesen Begriff gewählt hast, um die moralische Wertigkeit der Wachtturmgesellschaft zu beschreiben. [RH]