Der handfeste Beweis,
dass die Wachtturm-Gesellschaft nicht zufällig lügt

Die gängige Praxis der Zeugen Jehovas

Zeugen Jehovas schieben die gesamte Verantwortung für ihr Handeln ganz gerne auf die Wachtturm-Gesellschaft. Sie selbst haben ja Vertrauen aufgebracht und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, nachdem sie ihren Führer ausgewählt hatten. Wenn das schiefgehen sollte, hat man ja selbst gar keine Schuld, sondern nur der, dem man vertraut hat.

Mit Hilfe dieses einfachen Mechanismus regelt der Zeuge Jehovas die Abfuhr seiner berechtigten Zweifel an der Wahrhaftigkeit und Treue der Wachtturm-Gesellschaft. Jeder Einwand eines Kritikers der Wachtturm-Doktrin wird sicher abgewehrt mit dem eisernen Bewusstsein, der Kanal dieses Jehova müsse die gesamte Verantwortung übernehmen. Um sein ganz offensichtlich berechtigterweise schlechtes Gewissen immer wieder erfolgreich zu beschwichtigen, muss der Zeuge Jehovas diesen Weg der Selbstentlastung gehen. - Eisenhart. Denn jeder Zweifel, den ein Zeuge Jehovas in sich aufkommen lässt, würde bedeuten, dass er selbst doch Verantwortung übernehmen müsste.

Faustregel:
Ignoriere die Beweise für die bewusste Falschheit der Wachtturmlehre

Diese Strategie der Beschwichtigung des eigenen Gewissens könnte nicht mehr angewendet werden, wenn die Selbstbekenntnisse des Sklaven aus Brooklyn mit offenen Augen angesehen würden. Der treue und verständige Sklave veröffentlicht in seinen Publikationen regelmäßig klare Hinweise dafür, dass es ihm sehr wichtig ist, seine eigene Lüge für die Menschen klar und einfach erkennbar zu machen. Der Hintergrund für dieses eigentlich unlogische Verhalten liegt darin, dass zum Zeitpunkt der gerichtlichen Abrechnung jede Verantwortung von der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas abfällt und jedem einzelnen Zeugen Jehovas zugeschoben wird.

Dann wird jeder, der dieser Organisation Glauben geschenkt hat, für seine Verirrung selbst verantwortlich sein und alle Menschen werden darüber staunen, mit wie wenig Aufwand die Lüge der Wachtturm-Gesellschaft durchschaut werden kann.

Ein Beweis, den kein Zeuge Jehovas anerkennt

Mit dem Bild aus dem Erwachet vom April 2007, Seite 26, verfügt die ganze Welt, das heißt, tatsächlich jeder einzelne Mensch, über den glasklaren Beweis, dass die Wachtturm-Gesellschaft auf antichristliche Weise die Menschen betrügt. Ihr Betrug ist so professionell, dass die klar und unverhohlen vorgetragene Lüge von fast niemandem erkannt wird. Und wer sie erkennt, dem wird nicht zugehört.

Quelle: Erwachet! April 2007, Seite 26 - bitte anklicken, dann rechts weiterklicken

Drei Römer betrachten eine neuzeitliche Bibel

Die Wachtturm-Gesellschaft stellt drei Römer aus dem ersten Jahrhundert dar, die eine neuzeitliche Bibel betrachten. Der Römer ganz rechts kann nicht fassen, was er sieht. Der Römer in der Mitte scheint zu fragen: "Glaubst du das etwa?" - Und der Römer links scheint zu antworten: "Nein, ganz bestimmt nicht!"

Drei Römer betrachten ein Buch, das es zu ihrer Zeit noch gar nicht geben konnte. Die erste Buchdruckerei gab es erst 1458 in Straßburg. Doch mehr als 1300 Jahre vorher gibt es nach den Angaben der Wachtturm-Gesellschaft Römer, die eine Bibel mit Goldrand anschauen!

Während die Wachtturm-Gesellschaft sich gegenüber ihren Anbefohlenen einen solchen groben und verwerflichen Scherz erlaubt, damit der wahre Gott der Wachtturm-Gesellschaft ihnen später vorwerfen kann, dass sie alles ganz leicht hätten erkennen können, wenn sie nur gewollt hätten, schaut auf der rechten Seite des Bildes ein Wesen aus dem Fenster, das aller Wahrscheinlichkeit nach den Satan selbst darstellt.

Erwachet! April 2007, Seite 26

Welcher Angriff auf die Psyche der Zeugen Jehovas vom andern ablenken soll, bleibt unklar. Vermutlich kann sich der Betrachter in dieser Frage frei entscheiden. Fakt bleibt jedoch, dass nichts von den antichristlichen Hinweisen in der Wachtturm-Literatur Zufall sein kann, solange solche dreisten Verdrehungen an das Fußvolk der Wasserträger verkauft werden.

Der Satan, der der Urheber und Unterhalter der Wachtturm-Gesellschaft ist, scheint sich schon lange auf unterhaltsamste Weise an der Naivität der Zeugen Jehovas zu weiden. Weltweit lässt er seine Literatur vertreiben und nicht ein einziger seiner Handlanger und Opfer schafft es, den Mega-Betrug zu erblicken. Selbst wenn man einem Zeugen Jehovas diesen klaren Tatbestand vorhält, wird die bodenlose Blamage verdrängt, als ginge es darum, sich ganz und gar in der Unschuld einer fiktiven kindlichen Phase zu halten.

Die Heiligkeit Satans

Satan demonstriert auf diese Weise eindrucksvoll, wie er seine eigene "Heiligkeit" bei den Menschen durchsetzt. Er führt sie so gründlich an der Nase herum, dass diese niemals mehr den Willen aufbringen können, die offensichtliche Lüge abzulehnen oder auch nur genauer zu betrachten. Durch die absolute Loyalität, die er den Menschen eingetrichtert hat, hat er sich ein Volk von Opfern und Tätern geschaffen, das blind und taub für ihn in den ewigen Tod geht.

In der "normalen" Welt gibt es noch so etwas wie ein halbwegs funktionierendes Wahrheitsempfinden. Dieses Wahrheitsempfinden ist bei den Zeugen Jehovas komplett ausgeschaltet. Sie sind dadurch nicht nur blinde Verführte, sondern stellen auch eine tatkräftige, aktive Gefahr dar für Menschen, die ihnen glauben. Sie sind der verlängerte Arm Satans, der mit Genuss und unverhohlener Bosheit die Menschen angreift.

Wenn in der "normalen" Welt Betrug stattfindet, dann hat der gemeine Bürger noch immer den Schutzschild der Unwissenheit. Der menschliche Betrug vollzieht sich im Geheimen. Der satanische Betrug jedoch wird direkt vor den Augen der Betrogenen und in aller Offenheit zelebriert. Satan sichert sich auf diese Weise seine eigene Heiligung, die darin besteht, dass sich seine Zeugen weigern, die klarsten Fakten als gegeben anzuerkennen. Satan braucht Menschen, die er durch Dick und Dünn führen kann, ohne dass sie nachfragen. Satan baut auf Menschen, die ihr Hirn und ihr Herz für jeden Missbrauch zur Verfügung stellen. Bei Gott ist das genaue Gegenteil der Fall.

Jesus Christus wendet sich nicht von dem ab, der an ihm zweifelt. Jesus erzwingt niemals etwas gegen das Erkennen des Menschen. Jesus bewirkt das genaue Gegenteil dessen, was Satan in der Zeugenschaft Jehovas zelebriert. Er schenkt Freiheit und Glauben, aber niemals ein geistiges Gefängnis und Fanatismus.


Kommentare

01
Jesus schenkt Liebe, Jesus ist Liebe. Darum sagte er, das höchste Gebot ist Gott von ganzem Herzen lieben, liebt mich. Es gibt nur einen Gott.

Ein Jehova, der seinen Sohn als Lösegeld zur Schlachtung gab - was ist das für ein Beispiel für die Liebe? Ein wirklich liebevoller Vater, selbst bei uns Menschen, würde aus Liebe zu seinem Kind sich selbst opfern und nicht seinen Sohn. Müßte nicht schon ein ganz einfacher Mensch aus dem Verständnis der Liebe so empfinden? Wie weit geht ein Vater aus Liebe für sein Kind?

Mit den Augen der ZJ gesehen ist Jehova ein Kindesopferer. Er war der erste, der seinen Sohn opferte. Wie kann man darin etwas gutes sehen?

Doris [15.04.2011]
02
Zu den bibellesenden Römern:

Irgendwie erinnert mich der linke Fuß des rechten Römers eher an einen Huf (Bock etc.) in Frontansicht als an eines Menschen Fuss. Würde wieder wunderbar zu den anderen Satans-Darstellungen passen.

Conorr [16.04.2011]
03
Sieht so aus, als würde die Hand des mittleren Römers den "Teufelsgruß" zeigen.

"Mano cornuta" aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: "Die Corna (italienisch für Hörner) oder mano cornuta (italienisch für gehörnte Hand) ist eine in Italien übliche vulgäre Geste, aber auch ein Handzeichen mit diversen Bedeutungen, beispielsweise in der Metal- und Rock-Szene. - Es ist abhängig von der Bedeutung auch bekannt unter den Namen „Devil horns“ (Teufelshörner), „Teufelsgruß“, „Goat horns“, „Hook ’em Horns“, „Throwing the Goat“, „Pommesgabel“ oder „Metal Fork“. Das älteste bekannte Auftauchen der gehörnten Hand sind Abbildungen auf etruskischen Grabsteinen. - Der Zeigefinger und der kleine Finger werden von der Faust abgespreizt, während der Daumen auf ihr bleibt. Dies ist sehr ähnlich zu einer Geste, die in verschiedenen Musikgenres üblich ist, ..."

Doris [18.04.2011]
04
Ich frage mich ernsthaft, ob die Zombies Jehovas nach all dem Brainwashing überhaupt noch in der Lage sind, eigenständig zu denken. Wenn ich mir diese Comic-Heftchen so ansehe, so sind sie ausnahmslos in einer Art und Weise mit Bildchen und Texten dargestellt, die ebenso in einer 3. Klasse der Grundschule gelehrt werden könnten. Ich wundere mich, dass erwachsene Menschen in so einer Art und Weise geführt werden wollen.

Für alle Lebenslagen und Probleme erfährt der ZJ im Wachturm, wie er sich jehovagefällig zu verhalten hat, der treue und verständige Sklave hilft sogar bei Akne, Eheproblemen und Verdauungsschwierigkeiten.

Ich würde mich hier als Leser in keinster Weise ernstgenommen fühlen, aber für die ZJ scheint die Sehnsucht nach Führung schlimmer als Hunger und Durst zu sein.

Durch die andauernde psychologische Manipulation im Wachturm und bei den Versammlungen ist der ZJ nicht mehr urteilsfähig und ohne Kontrolle über sein Bewußtsein ... und das ist so gewollt, denn der Todfeind für den treuen und verständigen Sklaven wäre ein kritischer Geist.

G.H. [18.04.2011]
05
Woran wir erkennen, dass Christen nicht leichtgläubig oder Naivlinge sind, wie es oft in den Medien dargestellt wird. Denn sie prüfen sehr wohl, was sie glauben. Ihr Leben lang. Zeugen Jehovas dagegen überantworten sich früh ganz den privaten Studiendienstgehilfen und danach deren Oberführerin, der Wachtturm-Gesellschaft. Was mich daran fasziniert, ist der Umstand, dass das Hirn einmal so abgeschaltet werden kann, dass alleroffensichtlichste Tatsachen strikt geleugnet werden. Ein Leben lang. Das nennen sie Treue. Und wenn einst Gott selbst mit ihnen spricht, werden sie ihm nicht glauben, sondern sie werden darauf bestehen, dass die Bibelforscher richtig liegen.

Sie werden Gott selbst vorrechnen, wer er zu sein hat, dass er nicht Jesus sein kann und dass sein Geist nur eine unsichtbare Kraft ist. Sie werden dann wohl mit Gott ein Bibelstudium durchführen müssen.

Rüdiger [18.04.2011]
06
Matthäus 18.20 Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Das ist unser König für immer und immer und immer .... und wie lange ist das? Das ist für ewig ...

Frohe Ostern!

G.H. [24.04.2011]
07
A priori, ich bin kein Zeuge Jehovas. Wenn ich jedoch in den Foren Darstellungen lese, die Zeugen Jehovas so in Mißkredit bringen, daß man meinen müßte man hätte es mit Satansanbetern zu tun. Ich sage Euch, die Ihr solche Lügen verbreitet, daß Verleumdung für den Gott, an den ich glaube und auf den ich hoffe, nämlich den Gott der Wahrheit und des Friedens und der Liebe und der Gerechtigkeit. Der Gott der Verleumdung und Lüge ist nämlich Der, der offensichtlich starken Einfluss auf uns Menschen hat. Nun beweist mir doch ersteinmal, daß ein gataufter Zeuge Jehovas, getötet, gestohlen oder bewußt jemanden durch Verleumdung zugrundegerichtet hat. Nach Ihren Darstellungen dürfte das ja zum Standard dieser Leute gehören. Waren es die traditionellen Christen, wie heute die EKD, die zu allem bereit ist, auch in einer demokratischen Gesellschaft, wenn man nur die Finanzen gesichert sind. Ich habe, wenn ich dieses Tollhaus EKD (Christopher Street Day Berlin) so beobachte, dann hat die Führung der EKD nur noch den Trieb, populär zu bleiben. Dann lest Euch mal nur die Bergpredigt im Matthäus Ev. ab Kapitel 5 durch, wie Christus die Situation eines wahrhaften Christen sieht, nämlich nicht Liebkind der Menschen und der Politik zu sein. Sondern Verfolgung heute in fast allen islamisch geprägten Ländern. Schauen Sie mal in den Weltverfolgungsindex von Open-Doors rein. Dann ahnen Sie was mit aufrichtigen Brüdern und Schwestern und Kindern geschieht, als Christen in Ländern zu Leben, in denen man nicht willkommen ist. Ich wünschte diese Brüder und Schwestern hätten weltweit den Schutz, den in diesem Lande Muslime genießen. Wobei die Anzahl der Moscheen, die der Kirchen mit Sicherheit in den nächsten 20 Jahren übertreffen wird. Kirchen sind leer, Gottesdienste werden immer mehr in Gemeindehäuser verlegt, da die Anzahl der Christengemeinde rapide schrumpft im Gegensatz zu freikirchlichen Gemeinschaften, die sich mehr aus der Politik und dem weltlichen Gefüge mit allem Drum und Dran, Sie ahnen sicher was ich meine, raushalten und da gehören halt auch Zeugen Jehovas zu. Zivilcourage spielt im Zusammenhang mit dem Glauben eine wesentliche und entscheidende Rolle. Auch den Glauben zu bewahren, wenn es mal nicht mehr so bequem und ungefährlich ist, seinen Glauben auszuüben. Das gehört nämlich zum Christsein dazu und nicht nur dumme Sprüche verbreiten und wie es einem gefällt mal nen schönen Bibelvers zu zitieren, damit auch für die Masse alles schön zusammenpaßt. Da jedoch das Thema zu komplex ist beende ich hiermit meine Gedanken. Kommentar Ende

fairness35 [10.07.2011]
08
Hallo fairness35, zuerst hat man beim Lesen Deines Kommentares den Eindruck, als wenn Du einer von den vollkommen desinformierten Leuten wärst. Doch dann lässt Du geflissentlich nebenbei die typische Jehovas Zeugen-Floskel "Glauben ausüben" fallen, was sofort beweist, dass Du vielleicht kein Zeuge Jehovas bist, doch mindestens heftig mit ihnen sympathisierst.

Der Hauptfehler, den Du begehst, ist das Verrühren von Freikirchen und der Wachtturm-Gesellschaft zu einem Einheitsbrei. Fakt ist, dass alle Freikirchen Jesus als den einen Gott anerkennen, die Zeugen Jehovas jedoch aus Jesus einen Nebengott machen. Kann sein, dass Du das nicht weißt. Von daher ist sogar Deine Empörung zu verstehen. Aber sie ist in keinster Weise berechtigt.

Die Wachtturm-Gesellschaft lehrt einen Gott, der den Kontakt zu Jesus bei geistiger Todesstrafe verbietet. Der Wachtturm-Jehova hat einen katholischen Phantasienamen. Der Jehova Wachtturm-Gott lässt Menschen für sich das Blutopfer bringen, indem er ihnen gebietet, sich für ihn verbluten zu lassen. Diese wenigen Punkte kennzeichnen Jehova "Gott" als einen "Gott", deren Anbeter das Attribut "Satansanbeter" durchaus verdient haben. Denn sie beten einen Gott an, der nicht der Gott der Bibel sein kann. Er macht Jesus zu einem zweiten Gott und verführt seine Zeugen dazu, das Gebot zu brechen: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Kann es sein, dass Du ehemaliger Katholik bist? Du schlägst nur auf die Evangelische Kirche ein.

Jeder Zeuge Jehovas hat mindestens einmal in seinem Leben den Lichtblick, der ihm wie Zweifel an der Wachtturmlehre vorkommt. Jeder Zeuge Jehovas, der aus Linientreue diesen Lichtblick vernachlässigt und sich blind macht, um der Wachtturm-Ideologie besser folgen zu können, macht sich selbst zum Betrüger und Totschläger. Er trägt die Verantwortung für jeden verlorenen Menschen, für jeden, den er in den Einfluss dieses Gegengottes Jehova gezogen hat.

Doch auch dies wird ihm vergeben, wenn er sich Jesus zuwendet. Es ist kein Heil außer im Herrn.

Wer ein Evangelium der Rache verbreitet und zwei Götter in seiner Religion hat, muss lange die Bibel studiert haben, um sie perfekt entstellen zu können.

Glauben kann man nicht ausüben. Die Wachtturmfloskel "Glauben ausüben" hat lediglich den Sinn, für den tatsächlichen Glauben ein rein mechanisches Abarbeiten in Form von Predigtdienst und blinder Linientreue einzusetzen. Jesus sagte zu vielen: Dein Glaube hat dir geholfen. War auch nur einer dabei, der Glauben ausgeübt hätte? Die Pharisäer waren diejenigen, die den ganzen Tag lang explizit und ganz bewusst Glauben ausübten. Die Jesus glaubten, gehörten nicht zu den Glauben-Ausübenden. Der Katholizismus und der Jehovaismus exerzieren Glauben. Sie sind dogmatische Menschen-Verdreher, die Gegengötter und Gegengöttinnen lehren.

Rüdiger [10.07.2011]
09
Hallo fairness35,

da meine Kirche auch der EKD angehört, müsste ich jetzt eigentlich genau so wie Sie empört sein über Ihren wenig schmeichelhaften Kommentar. Aber ich kann das schon einordnen. Bestimmt sind in den evangelischen Kirchen seit ihrem fast 500-jährigen Bestehen viele Dinge falsch gelaufen. Bestimmt laufen auch jetzt einige Sachen nicht optimal. Alles klar, seh ich ein. Das kann übrigens jeder nachlesen oder sich sonst wie informieren. Es wird ja von uns auch nicht verheimlicht oder unter den Teppich gekehrt. Die ev. Kirchen haben sich auch schon öfter für ihr Fehlverhalten entschuldigt (3. Reich, Hexenverfolgung und tausend anderer oberpeinlichen Dinge; leider oftmals viel zu spät).

Das ist bei den Zeugen Jehovas schon etwas anders. Hat sich die Führungsetage der WTG jemals bei den Opfern ihrer vielen Fehlentscheidungen entschuldigt? Wie viele junge Männer waren jahrelang in Gefängnissen der - nicht nur - ehemaligen "Warschauer Pakt"-Staaten, weil sie nicht einmal den Ersatzdienst leisten durften?

Haben die Zeugen Jehovas schon jemanden getötet?

Also wenn ich mir ihre Begründung anhöre, warum sie ihren Mitgliedern (und ihren unmündigen Kindern) keine Bluttransfusionen erlauben, dann ist das schon fast aktive Sterbehilfe. Und das auch noch "biblisch begründet" zu nennen, ist erschreckend.

Wie viele ZJ wurden zu künstlichen Märtyrern gemacht! Damals im 3. Reich; während in Deutschland die ZJs wegen ihrer Wachtturmtreue in die KZs gingen, durften ihre Glaubensbrüder in der Schweiz zeitgleich in die schweizer Armee - mit Wissen und Wohlwollen der WTG! Wie viele Todesopfer unter den ZJs gab es damals vor ca. 40 Jahren in Malawi wegen der Wachtturmideologie?

Ich denke, davon haben Sie, fairness35, noch gar nichts gehört. Woher auch? Die WTG hat bisher noch nie Fehler zugegeben, geschweige denn die Verantwortung ihrer Fehlentscheidungen oder Bestimmungen übernommen. Noch nie!

Fehler passieren überall. Wenn aber jemand von sich behauptet, die einzige Organisation zu sein, die von Gott gelenkt und geleitet wird, dann schau ich zumindest ganz genau hin. Und dann fallen Fehler um so mehr auf.

Ich befürchte, Sie, fairness35, haben leider nur ein (gefährliches) Halbwissen über die Wachtturm-Gesellschaft.

Wie etwa 80 Prozent aller ZJs.

LG, Tomboy [13.07.2011]
10
Hallo fairness35,

Tomboy hat vollkommen recht. Ich habe das sogenannte Franz-Buch gelesen und in vielen vielen Dingen genau die Situation auch aus den 80ziger Jahren gesehen. Damals war ich noch ZJ. Man hat uns mit "geistiger Nahrung" nur so gefüttert, daß die Vernichtung Satans und seines Systhems der Dinge ja quasi vor der Tür steht, da die Generation von 1914 ja vor dem Aussterben steht. Der Apell ging vor allem an die jungen ZJ, indem man sie beschwor sich zu überlegen ob es noch Sinn mache sich an einer weltlichen Karriere zu orientieren, wo doch Harmagedon quasie vor der Tür stehe, oder es Anbetracht der Lage nicht besser wäre, sich in den Vollzeitdienst für Jehova zu stellen. Viele, viele junge ZJ sind diesem Aufruf gefolgt. Es war zwar nicht so schlimm wie vor und bis 1975, welches von der WTG bereits früher als Datum für Harmagedon benannt wurde. Da haben ZJ ihre Häuser, ihren Besitz und ihre Habe verkauft, weil die WTG ihnen dieses Endzeitdatum als geistige Nahrung vorgesetzt und eingeimpft hatte. Als das Datum verstrich und nichts geschah, hatte diese WTG noch die Dreistigkeit zu behaupten, daß einzelne Mitglieder zu viel in die Veröffentlichungen der WTG "hineininterprediert hätten" und sie die falschen Schlußfolgerungen gezogen hätten. Hallo! Ich habe einige der damaligin Schriften von Wachtturm und Erwachet gelesen und die Aussagen der WTG für das Jahr 1975 waren eindeutig. Genauso wie man das uns in den 80zigern vermittelt hat. Wir schreiben das Jahr 2011 und die ZJ die in den 80zigern junge Menschen waren, die ihre ganze Zukunft vor sich hatten und diese Dank der WTG zum Teil vollständig versaut haben, sind heute bald 50 Jahre. Und wo blieb Harmagedon, welches uns die WTG so großspurig für soooo "bald" angekündigt hatte? Und das schlimmste ist das man heute immer noch mit diesem "bald" die Menschen in die Irre führt. Was bedeutet für Dich eigentlich das Wort "bald" fairness35? Für die WTG jedenfalls umschließt das Wort "bald" mitlerweile einen Zeitraum von über 100 Jahren! Fairness35, falls Du wirklich noch kein ZJ bist, dann mach Dich vorher schlau. Ließ auch Bücher die sich kritisch mit den ZJ beschäftigen, wie das von Bruder Franz, der selbst Ältester in der WTG war und ganz nah an der Substanz dieser Gesellschaft war. Mach Dich jetzt schlau, denn wenn Du ersteinmal ZJ bist wird Dir das ohne ganz arge Konsequenzen nicht mehr möglich sein.

Warner [08.12.2011]
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Hallo,mit Bezug auf die Dreieinigkeit,möchte ich allen die daran glauben,folgendes mitteilen:es gibt nur einen einzigen wahren,unteilbaren Gott,der Herr und Erlöser in einer einzigen Person(GOTT)ist. Gott selbst ist dieser Geist.Alles andere ist unbiblisch und Verwirrung!Nur weil es viele glauben,auch die kath.Kirche lehrt das,heißt es noch lange nicht,das es richtig ist.Die Worte Dreieinigkeit,Gott der Sohn und Gott der Hl. Geist sind nirgends in der Bibel zu finden.Die Bibel sagt uns:nicht darüber hinaus,was geschrieben steht!!!

Lg Christine [09.12.2011]
12
Pünktlich zum Abschluss der Diskussion mit Thomas, dem Hasser der Dreieinigkeit, tritt Christine auf und haut ihre Axt in genau die Bresche, die Thomas, der Dreieinigkeitshasser und Göttertrenner, hinterlassen hat. Vor einiger Zeit tönte sie noch im Kommentar 144 (Identität beweisbar), dass Jesus Gott ist. Hier stellt sie plötzlich fest, nur der Vater sei Gott, indem sie die Dreinigkeitslehre für absurd erklärt.

Aus Österreich erreichen mich die merkwürdigsten Nachrichten. Manchmal per Brief mit dem Inhalt, Jesus wäre nie Gott gewesen, sondern nur durch seine Heldentat aufgestiegen, manchmal per Kommentar mit der Unterschrift "Johanna Greber" und jetzt als Kommentar der Christine, die erst gegen die Wachtturmdoktrin schrieb, jetzt aber das genaue Gegenteil behauptet. Was ist los in Österreich? Welche Sumpfgebiete werden da gepflegt, um die gesunde Lehre zu versenken?

Eines kann und muss festgestellt werden: Es gibt eine Reihe von Menschen, die sich dazu berufen fühlen, die Gottheit Jesu in der Welt zu einem Witz zu machen. Zu einer unmöglichen, lächerlichen Sache. Dazu schleichen sie sich sogar als solche ein, die anfangs Jesus als allein wahren Gott darstellen, anschließend aber das diametrale Gegenteil behaupten. Wir haben es mit Leuten zu tun, die mit den hinterlistigsten Mitteln, wie sie aus Jesuitenkreisen bekannt sind, Befürworter Jesu bekämpfen. Diese Klientel, die auch auf dieser Seite zu Wort kommt, ist also mit allerhöchster Vorsicht zu genießen und wir haben damit einen Grund mehr, uns mit der Bitte um Klarheit direkt an Jesus zu wenden.

Festzustellen ist anhand dieser Phänomene, dass diese Webseite scheinbar vielen die Galle in die Luftröhre treibt. Anders sind diese widersinnig geführten Angriffe kaum zu erklären.

Die Leugnung des Einsseins des Sohnes und des Vaters scheint für einige sehr wichtig zu sein. Dass sie auf dieser Webseite so aktiv sind, spricht für diese Webseite, denn damit beweisen diese Leute, dass diese Webseite zu den ersten gehört, die mit Betrug bekämpft gehört. Ich lobe Jesus Christus, meinen Herrn und Herrscher, für die Gnade, die er mir erwiesen hat, indem er mich ermessen ließ und lässt, was für satanische Verlogenheitstechniken in der Welt existieren, um das Zeugnis für Jesus, wenn möglich, zunichte zu machen.

Euch, die Ihr denkt, mit Tricks und Raffinessen das Zeugnis für Jesus zerstören zu können, sage ich, Ihr werdet gegen Jesus niemals siegen. Er hat den Tod besiegt.

Rüdiger [09.12.2011]

PS: Christine, oder wie auch immer Du heißen magst, Jesus ist Gott Sohn. Lies mal Johannes 5,23 und Offenbarung 5,13-14. Ich werde mit Dir sicher nicht den Schmierfilm des Thomas wiederholen. Also halte Dich einfach geschlossen und überlege, wem Du dienen willst.

P.PS: Ich kann nicht verstehen, was Euch antreibt. Was kann einen Menschen dazu bewegen, sich gegen den offensichtlichen Retter der Menschen und den Erhalter des Universums zu erheben? Welche Kraft treibt Euch? Welche Motivation ist in Euch verankert, dass Ihr mit Verlogenheit vorgeht und das Risiko eingeht, vor aller Welt entlarvt zu werden? Welchen Nutzen habt Ihr, wenn Ihr klaren Fakten dreiste Lügen entgegenstellt und hofft, dass so viele wie möglich darauf hereinfallen?

P.P.PS: Und was ist ein unteilbarer Gott? Hast Du diesen unteilbaren Gott erfunden? Wer teilt Gott? Doch wohl niemals jemand anderes als er selbst! Wenn Gott sich teilen kann, was Du niemals beurteilen können wirst, denn Du bist nicht Gott, dann ist Dein Kunstbegriff "unteilbarer Gott" reiner Müll. Hast Du nicht Lust, Gott selbst zu fragen, was Sache ist? Hast Du so einen Spaß daran wie Thomas, der Dreieinigkeitshasser und Göttertrenner, Dein eigenes Ding durchzuziehen?
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Lieber Rüdiger!

Mein Name ist Christine,alles was ich auf Deiner Webseite kundgetan habe,verstehe ich auch so.Ich leugne nicht, das Jesus einziger,wahrer GOTT ist. Gerade weil ich an diesen einen Gott glaube,möchte ich wie Du Zeugnis geben.(nicht mein eigenes Ding,wie Du meinst!)Jesus ist Vater,Sohn und Geist in einer Person (EINIGER GOTT) Fakt ist, das Wort DREIEINIGKEIT steht nirgendwo in der BIBEL;es wurde von Menschen erdacht und AUS EINEM GOTT WURDE EIN DREIEINIGER GOTT.Rüdiger,gestatte mir zu erklären:Du bist ein Mensch,bist Sohn, Bruder,Vater usw. und trotzdem immer die selbe Person,eine Person,ein Mensch,nicht mehrere. Gott ist:V+S+G und trotzdem eine Person,ein Gott, nicht,drei Götter in einem Gott (DREIEINIGKEIT) Nun möchte ich betonen,das ich mich niemand auftränge das glauben zu müssen,so soll dies werdunsfrei sein.LG

Christine [10.12.2011]
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Hallo Christine,

okay, dann habe ich das vielleicht überbewertet.

Zur Dreieinigkeit: Wenn Du als Mutter zu Deinem Kind sagst: Eine Fahrerin holt Dich heute Abend von der Disko ab. Diese Fahrerin wird mein Auto fahren und sie tankt von meinem Geld. Und diese Fahrerin wird den Weg nach Hause genau kennen. - Wenn Du so mit Deinem Kind sprechen würdest, könnte ich Deine Argumentation verstehen. Doch so spricht niemand außer Jesus: Ich werde euch den Tröster senden, der wird alles aus dem Meinigen schöpfen und euch mitteilen. (Von mir in eigenen Worten nacherzählt.)

Stöbere nochmal in aller Ruhe in der Bibel und frag Jesus, wer er ist. Es hat keinen Sinn, wenn wir unsere eigenen Gedanken als höchste Instanz für die Wahrheit hinstellen.

Rüdiger [10.12.2011]
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Jetzt um die Weihnachtszeit müssen doch den ZJ die Augen schmerzen. Der viele Glanz, dies alles zu Ehren um Jesu Geburt. Viel lieber würden sie ihn doch verspotten und verhöhnen in Wort und Bild. Gewiss sind viele keine Christen und feiern trotzdem Weihnachten. Gewiss ist vieles Kommerz. Die Botschaft aber, die Jesus uns gesandt hat und sich in diesem Fest widerspiegelt, betrifft uns alle - nähmlich Liebe, Friede und Vergebung.

Otto [11.12.2011]
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Hallo Otto,

ich war heute in der Gemeinde und habe festgestellt, dass die dort versammelten Christen zumindest von der Oberfläche her betrachtet weit, weit ab positioniert sind von meiner persönlichen Auffassung gegenüber Weihnachten. Ich kann Weihnachten nichts abgewinnen, ebenso interessieren mich Geburtstage und Sylvester nicht die Bohne. Für mich ist das Gefeiere einfach nur überflüssig.

Wenn Du Dir erhoffst, dass Jehovas Zeugen auf irgend eine Weise spüren, dass ihnen etwas fehlt, dann sind diese menschlichen Feste (meiner Meinung nach) am wenigsten dazu geeignet. Die Situation ist schlimmer. Jehovas Zeugen sind Menschen, die sich auf den Religionsmodus "Menschliche Durchführung" eingelassen haben. Katholiken praktizieren den Katholizismus, Jehovas Zeugen üben den Jehova-Glauben aus. Das alles ist menschlich organisiert und auf menschliches Fortkommen programmiert. Hier sorgt das menschliche System schon für die Betäubung des Gewissens.

Meine Meinung ist: Mit menschlichen Einrichtungen sind organisierte Religionsgläubige nicht zu Jesus zu bekehren. Das kann noch so glänzen und schimmern. Die sind knochentrocken abgehermt gegen alles, was die menschliche Organisation stören könnte. Dass Jesus auf diesem Weg nicht zu erreichen ist, wissen sie nicht. Das lernen sie auch nicht durch Weihnachten.

Wir müssen Zeugnis ablegen - auch über die Gemeinschaft der Christen. Die Gemeinschaft der Christen ist nämlich aus der Sicht der Menschen nur ein zusammengewürfelter Haufen. Die organisatiorische Seite liegt nicht in menschlichen Händen. Daran hängt ein Glanz, der vieltausendmal mehr ist als ein menschliches Fest.

Rüdiger [11.12.2011]
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Liebe Christine,

im Glauben ist logisches Denkvermögen sehr von Vorteil. Hier auf diesen Seiten hat Rüdiger schon x-mal richtig geschrieben, dass Jesus Gott und Mensch war.

In Jesus sind zwei Naturen, die göttliche und die menschliche. Wenn du schreibst "Jesus ist Vater, Sohn und Geist in einer Person", so stimmt das in Bezug auf seine göttliche Natur, nicht aber in Bezug auf seine menschliche. Als Mensch ist er eine eigenständige Person. Sein Vater hat ihn in diese Welt gesandt, um uns zu retten. Er spricht immer und immer wieder von seinem Vater, verweist auf seinen Vater. Wenn Jesus die gleiche Person wäre wie der Vater, so würde er doch ständig zu sich selber reden und das ganze wäre Unsinn. Der Vater ist eben eine andere Person als der Sohn. Jeder von ihnen ist Gott! Es sind aber deswegen nicht zwei Götter, sondern nur ein Gott. Das belegt die Bibel eindeutig. Es gibt eben nur EINEN Gott.

Etwas anders ist es beim Heiligen Geist. Doch auch hier kann man erkennen, besonders wenn der Heilige Geist in einem wohnt, dass dieser Geist GOTT sein muss und eine Person. Wenn Jesus sagt "tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Matth. 28,19), dann sind damit von vornherein zwei Personen (Vater und Sohn) angesprochen. Wäre der Heilige Geist nur die wirksame Kraft Gottes, wie die ZJ das sehen, dann kann man schlecht verstehen, warum Jesus diese unpersönliche Kraft in einem Atemzug auf die gleiche Ebene stellt wie diese zwei göttlichen Personen. Darüber hinaus sich dann noch auf eine unpersönliche Kraft taufen lassen, erscheint suspekt.

Alles was die Bibel über den Heiligen Geist sagt, zwingt zu der Feststellung, dass er nicht nur eine Kraft, sondern eine eigenständige Person mit göttlichen Eigenschaften ist.

Johannes 16,7-8 Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist.

Johannes 16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.

[13f: «Der Geist der Wahrheit» hat die Fähigkeit, die Gemeinde in die ganze Wahrheit zu führen und ihr das, was auf sie zukommt, verständlich zu machen. (Anmerkung in der Einheitsübersetzung)]

Studier die Bibel. Immer wenn du etwas über den Geist Gottes liest, dann betrachte doch genau, was hier über ihn ausgesagt wird und ziehe in Erwägung, ob eine Kraft alleine das zu tun in der Lage ist. Wie kann z. B. eine Kraft in die Wahrheit führen, wie kann sie reden, wie kann eine Kraft verkünden, was kommen wird? Personen - Stellvertreter - werden gesandt, nicht eine Kraft! Geht dir ein Licht auf?

Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist Glaubensgut der ganzen Christenheit. Nur einige wenige meinen, es besser zu wissen. Ist dir nicht bekannt, dass der Teufel größtes Interesse daran hat, Menschen vom wahren Glauben abzuhalten oder abzubringen. Widerstehe seinen Einflüsterungen!

Dagmar [11.12.2011]
18
Hallo Otto;

zur Weihnachtszeit wollte ich einer Zeugin Jehovas ein Geschenk machen. Sie bekam Panikattacken und fing an zu schreien. Da wurd mir klar: Wir müssen Feste feiern. Es ist nicht wichtig, was für Feste. Jesus feierte Feste. Die Apostel. Feste sind gut für uns, für die Gemeinschaft, und vielleicht schaut Jesus auch vorbei.

Gruss

Teetrinker [14.12.2011]
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Zitat: "Wenn Jesus die gleiche Person wäre wie der Vater, so würde er doch ständig zu sich selber reden und das ganze wäre Unsinn. Der Vater ist eben eine andere Person als der Sohn. Jeder von ihnen ist Gott."

Johannes 16:4-9 Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr. Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Jesus sagt hier, von nun an kennt ihr den Vater. Er, Jesus, der Menschensohn ist der Vater. So verstehe ich seine Worte. Warum sagt die Dreieinigkeitslehre: Der Sohn ist nicht der Vater? Oder anders gefragt, warum sagte Jesus hier eindeutig, dass er, Jesus, der Menschensohn, der Vater ist?

Grüße

Doris [14.12.2011]

PS: Es ist das kindliche Vertrauen in Jesus als den alleinigen, einigen Gott. Ich weiß nicht, ob beim kindliches Vertrauen im Glauben das logisches Denkvermögen als Vorteil gesehen wird.
20
Hallo Doris, hallo Dagmar,

Jesus ist der Vater, der Mensch wurde. Der Vater nennt sich nicht Menschensohn und wird nicht Menschensohn genannt. Der Vater und Jesus sind eins, doch gibt es Fakten, die beide klar unterscheiden. Jesus wurde in die menschliche Welt geboren. Dazu musste der Heilige Geist wirken, der Geist, der vom Vater kommt.

Es gibt in dieser Welt keine Möglichkeit, Gott zu verstehen. Deshalb hat er beschlossen, alles auf diesen einen Namen zu begrenzen: Wer Jesus hat, hat das Leben.

Sicher lässt es sich darüber trefflich diskutieren, aber verstehen werden wir Gott - wenn, dann überhaupt - nur durch ihn. Und ihn erreichen wir nicht durch ein Studium, sondern allein durch Jesus.

Rüdiger [15.12.2011]
21
Hallo Teetrinker,

auch ich bin der Meinung, dass Feste für uns wichtig sind - schon der Gemeinschaft wegen. Gerade Weihnachten hat doch Jesus eine starke Präsenz. Natürlich sollte dies immer so sein, aber wie wir alle wissen, ist der Mensch schwach, mit vielen Fehlern behaftet. Wir sollten deshalb Jesus immer suchen und ihn um Vergebung bitten. Die Zeugen Jehovas geben Jesus keine Ehre, wohl aber ist ihm von diesen Leuten Spott und Hohn sicher, in versteckter, höchst perfieder Form.

Gruß

Otto [15.12.2011]
22
Hallo Doris,

warum hast Du solche Probleme mit der Dreieinigkeit? Im Grunde ist es doch ganz einfach. Jesus ist der Sohn Gottes. Er ist der Sohn Gottes des Vaters. Dass es sich hier um zwei verschiedene Personen handelt, muss doch völlig klar sein. Der Vater kann auf dieser Ebene nicht der Sohn sein und der Sohn nicht der Vater. Weil aber sowohl der Vater als auch der Sohn Gott ist, deshalb kann Jesus in seiner Natur als Gott sagen, wer mich sieht, sieht den Vater. Oder: Ich und der Vater sind eins. Das stimmt doch unter diesem Blickwinkel. Der Sohn ist der gleiche Gott wie der Vater und der Vater der gleiche Gott wie der Sohn, denn es gibt nur einen Gott. Also herrscht auf dieser göttlichen Ebene völlige Gleichheit. In Bezug auf die Personen bleibt aber jede Person für sich. Wer ist auf die Welt gekommen und hat den Kreuzestod auf sich genommen: Jesus oder der Vater? Natürlich Jesus.

Vielleicht kannst Du das besser verstehen, wenn Du das Folgende Dir durch den Kopf gehen lässt:

Markus 10,6-9 Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Die Zwei werden ein Fleisch sein, sagt Jesus. Zwei Personen, ein Fleisch. (Zwei Göttliche Personen, ein Gott!) Wenn Jesus das sagt, dann stimmt es auch. Wenn aus diesen zwei Personen, die Gott miteinander in der Ehe verbunden hat, ein neuer Mensch hervorgeht, dann ist dieser Mensch Fleisch von jenem Fleisch. Dann sind es also drei Personen und EIN Fleisch. Der genetische Abdruck des Kindes entspricht dem der Eltern.

Die ganze Schöpfung ist so aufgebaut, dass wir darin überall den genetischen Abdruck des dreieinigen Gottes sehen: Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis.

1. Thessalonicher 5,23 Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt.

Wenn der Mensch nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen worden ist und dieser Mensch "dreifaltig" ist (siehe 1. Thessalonicher 5,23), dann muss auch Gott dreieinig sein. Merke wohl: GOTT ist dreieinig, nicht die Personen als solche.

Weitere Beispiele:

Drei Zustandsformen der Zeit gibt es: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.

Drei Dimensionen eines Raumes gibt es: Länge, Breite, Höhe.

Drei Ebenen kreuzen jeden Körper: rechts nach links, vorne nach hinten, oben nach unten.

Drei geistige Fähigkeiten besitzt der Mensch: Verstand, Gedächtnis, Wille.

Drei Teile sind notwendig, damit ein Satz etwas aussagt: Objekt, Subjekt, Prädikat; z.B.: Der Bauer pflügt den Acker.

Drei Töne sind zum Grundakkord notwendig. Er ist der Dreiklang, der auf der ersten, vierten und fünften Stufe der Tonleiter einer Tonart gebildet wird.

In drei Farben zerfällt der Sonnenstrahl beim Durchgang durch ein Prisma: blau, gelb, rot.

In drei Farben glänzt ein Amethyststein, den man von verschiedenen Seiten betrachtet: purpurrot, veilchenblau, rosenrot.

Das Feuer ist zugleich Flamme, Licht und Wärme.

Die Sonne gibt Licht, Wärme und Strahlung.

Die Luft setzt sich aus drei Hauptgruppen zusammen: Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase.

Wasser, H2O = eine Verbindung aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.

Drei Zustandsformen des Wassers kennen wir: flüssig, gasförmig, fest.

Dreierlei Tierarten gibt es: zu Wasser, zu Land, zu Luft.

Drei Einteilungen unterscheidet man bei den Pflanzen: Wurzel, Stamm, Krone.

Drei Einteilungen unterscheidet man bei Mensch und Tier: Kopf, Rumpf, Extremitäten.

Drei Staatsformen gibt es: Demokratie, Diktatur, Monarchie.

Drei Himmelskörper sehen wir: Sonne, Mond, Sterne.

Drei Bausteine hat das Atom: Proton, Neutron, Elektron.

Auf drei Punkten muß ein Gegenstand ruhen, um in stabiler Lage zu sein.

Drei Gesetzmäßigkeiten ist alles Geschaffene unterworfen: Anfang, Sein, Ende.

Das kann man fast unendlich weiterführen.

Wenn in Jesaja 9,5 Jesus als "Vater in Ewigkeit" bezeichnet wird, so stimmt das natürlich, denn als Gott, der er nun tatsächlich ist, ist er Vater. Dies deshalb, weil Gott unser Vater ist. Im Buch Maleachi 2,10 lesen wir: Haben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?

Wir alle sind demnach Kinder Gottes. Gott ist also unser Vater. Und da Jesus GOTT ist, ist er eben auch unser Vater und wir seine Kinder. Deshalb sagt er doch oft im Evangelium: Mein Sohn, meine Tochter, meine Kinder!

Ich wünsche Dir Gottes Geist, damit Du die Wahrheit der Dreieinigkeit erkennen kannst.

Dagmar [15.12.2011]
23
Hallo,

seit geraumer Zeit verfolge ich sämtl. Kommentare, jetzt ist es an der Zeit, mich mal zu Wort zu melden. Ich bin ein gläubiger Mensch, vertraue ausschliesslich dem Wort Gottes, der Hl. Schrift! In den letzen Kommentaren wurde unter anderem auch zur Dreieinigkeitslehre Stellung genommen. Gott ist einer, ER wirkt in und durch ALLES in ALLEM. Das Wort GOTTES sagt uns, dass in der letzten Zeit welche vom wahren Glauben abfallen werden, indem sie die Einheit Gottes ZERSTÖREN; ihre eigene WAHRHEIT verkünden. Gott ist in der Einheit Vater u. Sohn; der Geist, der die WAHRHEIT ist, immer derselbe!!! Laßt Euch leiten vom Wort GOTTES!

Ein Gläubiger [15.12.2011]
24
Zitat: "Gott ist in der Einheit Vater u. Sohn; der Geist, der die WAHRHEIT ist, immer derselbe!"

So kann man es auch sagen. Ich empfinde diese Definition als angebracht. Ich kann mich nur nicht erinnern, wo das steht, dass "in der letzten Zeit welche vom wahren Glauben abfallen werden, indem sie die Einheit Gottes ZERSTÖREN". Kennt jemand diese Bibelstelle?

Rüdiger [16.12.2011]
25
Hallo,

warum ich so ein Problem mit der Dreieinigkeit habe, ist eine gute Frage. Ich kann es nicht genau sagen. Vielleicht weil für mich die Worte Jesus am meisten zählen. Seine Abschiedsworte zu seinen Jüngern: "Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. ... Ich und der Vater sind eins." Warum sagte Jesus nicht, ihr habt einen Teil vom Vater gesehen? Er sagte: Von nun an kennt ihr ihn, den Vater.

Oder wenn Mann und Frau eins sind und die Frau sagt: Wenn ihr mich seht, so seht ihr meinen Mann, so bleibt sie in meinen Augen dennoch nur die Frau, sie ist nicht der Mann.

Zitat: "Dass es sich hier um zwei verschiedene Personen handelt, muss doch völlig klar sein. Der Vater kann auf dieser Ebene nicht der Sohn sein und der Sohn nicht der Vater."

Mann und Frau sind eins, aber dennoch zwei. Vater und Sohn sind eins, aber dennoch zwei.

Was ist ein alleiniger, einiger Gott? Warum sollte Gott sein eigenes Gebot brechen und aus sich selbst zwei machen? Zwei Personen?

Zitat: "Und da Jesus GOTT ist, ist er eben auch unser Vater."

Das Wort: "auch". Habe ich zwei Väter?

Jesus sagte: "nun" kennt ihr den Vater. In Jesus den Vater erkennen als alleinigen, einigen Gott.

Ich habe gehört, dass man in der Dreieinigkeit zu Jesus und dem Vater und dem Hl. Geist betet. Wie heißt der Vater oder der Hl. Geist? Warum zu dreien beten, wenn ich es in dem einen, Jesus, oder in diesem Namen Jesus oder in diesem seinem Geist, Jesu Geist, finde?
Paulus sagt, dass wir durch Jesus dazu gekommen sind, zum Vater "Abba - lieber Vater" sagen zu dürfen. Für Paulus ist der Vater genauso anbetungswürdig geblieben wie vorher. Und Jesus hatte ja schon in Johannes 5,23 gesagt, dass er genauso geehrt werden muss wie der Vater. Dieses Ehrungsgebot Jesu bezieht sich nicht nur auf die Zeit seines Menschseins, sondern auch auf die Zeit nach der Auferstehung. Jesus muss genauso geehrt werden wie der Vater. Das schließt ein, dass wir den Vater ehren. Durch Anbetung. Das heißt, wir haben tatsächlich verbindliche Fakten, die das Gebet zu Jesus wie zum Vater gebieten. Da wir aber immer und nur im Namen Jesu vor Gott treten können, ist die Frage unerheblich, ob jemand über Jesus hinaus den Vater oder den Heiligen Geist anbetet. Falsch wird die Anbetung erst, wenn Jesus herausgenommen wird, indem behauptet wird, er könne nicht Gott sein. Jesus ist die einzige Möglichkeit zu Gott zu kommen. Alle Bemühungen an Jesus vorbei sind sinnlos. Doch ist die Anbetung des Vaters und des Heiligen Geistes nicht ausgeschlossen. Sie werden aber erst möglich, wenn ich zu Jesus bete. [RH]
Ist es, weil sich so die Allmacht, der alleinige einige Gott zu sehr erniedrigt hätte, wenn er als der Mensch Jesus erscheint?

Wollte Jesus die alleinige Ehre? Ich weiß, dass er sagte, die Ehre gebührt dem Vater. Aber er sagte auch, wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht.

Jesus ließ sich auf Erden anbeten. Hätte er es erlauben dürfen, wenn es noch einen Vater und einen Geist als eigenständige Personen gibt? Hätte er nicht genau in diesem Augenblick sagen müssen, ich bin nur ein dritter Teil von einem Ganzen? Für meinem Geist ist es leichter zu sagen, Jesus ist mein Vater, der Vater ist Gott und Gott ist Geist.

Zitat: "... doch gibt es Fakten, die beide klar unterscheiden. Jesus wurde in die menschliche Welt geboren. Dazu musste der Heilige Geist wirken, der Geist, der vom Vater kommt."

Jesus sagte, dass er den Geist des Vaters schickt. Wenn Jesus den Geist des Vaters schicken kann, so muss er der Vater sein.

Jesus und der Vater, der Sohn und der Vater. Ich möchte ganz einfach glauben können, dass es nicht zwei Personen sind, sondern ganz einfach eine Person. Eine Person kann man nicht in zwei teilen. Ich weiß, Gott könnte sich in zwei teilen, aber warum legt er so großen Wert darauf, dass es nur einen Gott gibt und gerade dann, wenn er den Menschen erscheint, hat er sich zu Zwei oder Drei gemacht.

Doris [16.12.2011]

PS: Irgendwie finde ich immer Frieden, wenn ich mich nur auf Jesus verlasse. Sein Wille geschehe.

Zitat: "Ich wünsche Dir Gottes Geist, damit Du die Wahrheit der Dreieinigkeit erkennen kannst."

Ich wünsche mir Jesu Geist, damit ich weiß, wer Gott ist.

P.PS: Ich finde in dem Vater den Sohn und in dem Sohn den Vater. Darum denke ich, dass es genügt, wenn nur Jesus mein Gott ist. Diesen Namen hat der Sohn vom Vater bekommen, damit er ihn kundtut. Der Name des einigen und alleinigen Gottes.

P.P.PS:

1. Johannes 2, 22-23 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

Der Widerchrist, - wer den Sohn leugnet, der hat den Vater nicht. So leugnet er den Vater und den Sohn.
26
Liebe Doris,

Dein Kommentar, die Definition über die Einheit des alleinigen Gottes, hat mich tief berührt! Sorgsam hast Du die richtigen WORTE gesetzt, deren Sinn sich auch mir so erschließt, und ich hoffe noch vielen anderen. Gott wurde irgendwann von Menschen von einem EINIGEN zu einem DREIEINIGEN Gott erklärt! Das entfernt uns von Gott, weil es eine Irrlehre ist. Doris, ich grüsse Dich, alles Liebe,

Christine [17.12.2011]
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Hallo Doris,

vielleicht gelingt es mir heute, das Dunkel, das Du bezüglich der Dreieinigkeit hast, etwas zu erhellen.
Die Dreieinigkeitslehre ist nicht heilsrelevant. Es ist sowohl die Behauptung, dass sie falsch und ein Zeichen für Irrlehre sei, als auch die Behauptung, sie sei richtig und maßgeblich für den richtigen Glauben, falsch! Jede Rechthaberei, dann auch noch ohne Argumente vorgetragen, macht nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern ist schlecht. Die Dreieinigkeitslehre rettet nicht, sondern Jesus rettet! Das sage ich zu Christine im besonderen und allen anderen allgemein.

Die Dreieinigkeit, die aus vielen Bibelstellen hervorgeht, wie Teetrinker immer wieder festgestellt hat, darf nicht Gegenstand religiöser Spaltung sein. Wer meint, er müsste auf seinem Standpunkt beharren, beschwert nur seine Geschwister. [RH]
Und ich meine jetzt auch, dass es Gottes Wille ist, dass Du noch mal Fragen gestellt hast. Zuerst will ich Dir sagen, dass das was Rüdiger in Deine letzte Stellungnahme geschrieben hat, voll und ganz stimmt. Ohne Jesus geht sozusagen überhaupt nichts, er ist der Dreh- und Angelpunkt im Glauben. Wir haben nur durch Jesus Zugang zum Vater. "Niemand kommt zum Vater außer durch mich!"

Wie aus meinem letzten Schreiben hervorgeht, ist die Göttliche Dreieinigkeit eine Realität, die nicht geleugnet werden kann.
Liebe Dagmar, die Dreieinigkeit kann geleugnet werden. Sie ist nicht für das Heil relevant. Jesus ist relevant. Alles darüber hinaus ist vom Kontakt zu Jesus abhängig. Wer seine eigenen Gedanken höher stellt als Jesus, der muss halt kämpferisch diese oder jene Behauptung als wahr vertreten. So geht es uns allen. Doch sind alle diese Scharmützel ohne heilsrelevante Wirkung, denn allein Jesus rettet. Nicht unsere Anschauung oder Einsicht. Das sage ich noch einmal deutlich, damit Doris und andere Leser die Gesamt-Diskussion richtig einschätzen können. [RH]
Diese genau erklären zu können, wird allerdings niemals ein Sterblicher in der Lage sein. Das ist nämlich ein Göttliches Geheimnis, das man nicht erklären kann, sondern einfach glauben muss.
Oder auch nicht! Jesus ist das Zentrum. Alles andere ist nicht heilsrelevant. Die Dreieinigkeitslehre ist nicht Bedingung. Sie hindert uns nicht und befördert uns nicht, zum Vater zu kommen, wenn wir Jesus haben. [RH]
Gottes Gedanken und Größe überragen die unsrigen wie der Himmel die Erde. Wir können ansatzweise das Geheimnis lüften, aber nie ganz. Könnten wir es, dann wäre Gott nicht mehr Gott. Ein Gott, den man erklären kann, ist nicht mehr Gott!

Derek Prince, † 2003, war ein großartiger freikirchlicher Bibellehrer. (Näheres unter www.ibl-dpm.net) Folgende Zeilen zitiere ich aus einem Buch von ihm: Jesus sagte zu Thomas: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum VATER außer durch mich" (Joh 14,6)! Wir dürfen davon überzeugt sein, dass viele von uns nur die erste Hälfte dieses Verses verstanden haben.

Ein Weg macht nur dann Sinn, wenn er an ein Ziel führt: Jesus ist der Weg, aber der VATER ist das Ziel!

Ende des Zitats

Was Prince hier schreibt, stimmt genau. Ein Weg macht nur Sinn, wenn er an ein Ziel führt. Der Vater - Dein und mein Vater im Himmel - ist das Ziel unseres Glaubens. Vom Vater gehen wir aus und zum Vater sollen wir zurückkehren. Der Vater im Himmel ist Jesu Vater und unser Vater. Das muss uns wirklich einmal voll bewusst werden! Wir haben einen Vater im Himmel und dieser Vater liebt uns ungleich mehr, als je ein irdischer Vater sein Kind überhaupt nur lieben kann. Wir sind Kinder dieses Vaters, deshalb sollen wir natürlich auch mit IHM reden, wie ein Kind mit seinem Vater eben redet, kindlich (nicht kindisch)! - Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ... Wir sollen dürfen! [RH] Abba, Vater, zu ihm sagen.

Wie so ein Gespräch mit dem Vater aussehen kann, das zeigt uns Jesus sehr deutlich mit dem Gebet des Vater-Unsers (Math. 6,9 ...) Jesus sagt hier, so sollt ihr beten! Das Gebet richtet sich ausschließlich an den Vater (der ja Jesus ist!) [RH]. Jesus hat immer zum Vater gebetet, auch im Ölgarten. ... als er Mensch war. [RH] Er ist unser Lehrer, wir sollen von ihm lernen! Trotzdem können wir natürlich auch zu Jesus und zum Hl. Geist beten, denn beide sind der gleiche Gott wie der Vater; und zu Gott soll man beten und auch anbeten. In der Bibel gibt es Beweise genug, dass man auch zu Jesus beten und ihn auch anbeten kann. Wir sollen aber unseren Vater keinesfalls ins Abseits stellen und so tun, als ob er für uns bedeutungslos ist. Genau genommen ist ER das Zentrum des Glaubens. Jesus wurde vom Vater zum Zentrum des Glaubens bestimmt. [RH] Er sehnt sich nach der Liebe seiner Kinder, wie ein guter irdischer Vater sich eben nach der Liebe seiner Kinder sehnt.
Das ist alles richtig. Doris sieht jedoch Jesus. Und Jesus segnet genau das mit den Worten ab: Wer mich sieht, sieht den Vater. - Hier ist kein Rechthaben. Hier ist Raum für alles, was Jesus uns zu erkennen gibt. Jeder, der an Jesus glaubt, ist mit ihm verbunden, ob wir obiges wissen oder nicht.

Bitte macht aus der Dreieingikeitslehre keine Bedingung zum Heil! [RH]
Die Stelle am Jakobsbrunnen beleuchtet die Anbetung Gottes:

Johannes 4,20-24 Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Vers 22: "Das Heil kommt von den Juden". Mit "Heil" ist Jesus gemeint. Dieser Vers sagt also, dass wir auch Jesus anbeten können und auch sollen.
Tschuldigung. Das krieg ich nicht gebacken. Das Heil beten wir nicht an. Das Heil ist der Knalleffekt, der durch Jesus kommt. Wie kommst Du darauf, dass wir das Heil anbeten sollen? [RH]
Vers 23: "Den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit!" Wir sollen den Vater anbeten im Geist (im Hl. Geist) und in der Wahrheit (in Jesus, durch Jesus; Jesus ist die Wahrheit).
Nur nebenbei, damit es keine Missverständnisse gibt. In allem, wo ich nicht meckere, stimme ich voll mit Dir überein. [RH]
Wir sollen also den Vater anbeten im Hl. Geist und in/durch Jesus!

Ich zitiere nochmal Derek Prince:

Eine der wunderbarsten Offenbarungen der Bibel ist, dass Gott unser VATER ist: In seinem hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17 sagt Jesus zum VATER: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast" (Vers 6) und "ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin" (Vers 26)!

Damals war das jüdische Volk bereits seit vierzehnhundert Jahren mit dem Namen JAHWE vertraut. Der Name, den Jesus ihnen jetzt offenbarte, tauchte in diesem seinem Gebet sechsmal auf. Es war der Name »VATER«.

Was bedeutet es aber, dass Jesus seinen Jüngern diesen Namen offenbarte? Als sie sahen, wie der HERR vor ihren Augen sein Leben als »Sohn Gottes« lebte und auch vollendete, fingen sie allmählich an zu verstehen, was es heißt, Gott zum VATER zu haben und eine persönliche Beziehung mit Gott als »VATER« zu pflegen. Das war etwas, was dem jüdischen Volk unter dem Alten Bund niemals direkt offenbart worden war.

Ende des Zitats!
Vater ist für mich kein Name. Jesus ist der Name, der uns gegeben wurde. [RH]
Jesus offenbart den Menschen, dass sie einen Vater im Himmel haben. Das war bis zu diesem Zeitpunkt kaum bekannt. Er ist unser Vater und heißt auch mit Namen Vater.
Aufruf an alle, die Lehrer sind: Vorsicht! Versteigt Euch nicht. [RH]
"Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart", sagt Jesus. Wenn er von seinem Vater sprach, benützte er nie einen anderen Namen als eben nur Vater. Er benützte nicht den Namen Jehova oder Jahwe oder ähnliches, sondern ausschließlich "Vater". Deshalb ist der Name des Vaters "Vater" oder auch Abba. Diesen NAMEN hat Jesus uns offenbart, damit wir ihn gebrauchen und uns als Kinder des Vaters - unseres Vaters - im Himmel verstehen und als solche sich auch erweisen.

Gott segne Dich!

Dagmar [17.12.2011]
Indem Jesus zu Philippus sagt, dass er der Vater ist, sagt er, dass Jesus der Name des Vaters ist. Hier ist wirklich der Punkt erreicht, Spekulation definitiv zu stoppen. Weder Vater noch Abba sind Namen. [RH]
28
Hallo, lieber Rüdiger!

Erlaube mir zu fragen, warum hast Du meinen letzten Kommentar an Dagmar über die Dreieinigkeitslehre nicht öffentlich gemacht? Dagmar hat mir mitgeteilt, ich soll den EINFLÜSTERUNGEN des Teufels widerstehen, weil sie glaubt die Dreieinigkeitslehre sei Glaubensgut der ganzen CHRISTENHEIT und nur wenige würden sich anmaßen, es besser zu wissen, also auch ich, so sollte doch auch mir die Möglichkeit gegeben werden, mich Ihr respektvoll mitzuteilen! Rüdiger, ich hoffe du kannst das verstehen!

Christine [17.12.2011]
29
Hallo Christine,

wer mal eben aus dem Stehgreif behauptet, die Dreieinigkeitslehre sei Irrlehre, sollte und wird hier nicht unbegrenzten Raum haben. Welchen Kommentar ich rausgelassen habe, weiß ich nicht mehr. Du musst wohl vergessen haben, ihn mit Deinem Namen zu versehen. Doch weiß ich, dass ich nur Schrott weglasse. Das werde ich im Fall der Fälle sogar gerichtlich nachweisen können.

Rüdiger [17.12.2011]
30
Die Genfer Studienbibel zur Dreieinigkeit:

"Eins und drei - Gottes Dreieinigkeit

Das AT bezeugt durchweg, daß es einen einzigen Gott gibt, den Schöpfer der Erde, der sich selbst offenbart, der allein und ausschließlich anzubeten und zu lieben ist (5. Mose 6,4 f.; Jes 44,6-45,25). Das NT stimmt damit überein (Mk 12,29 f.; 1. Kor 8,4; Eph 4,6; 1. Tim 2,5) und spricht doch von drei Personen: Vater. Sohn und Hl. Geist, die im Blick auf das Heilswerk, die Erlösung, zusammenwirken (Röm 8; Eph 1,3-14; 2. Thess 2,13 f.; l. Petr 1,2). Die Lehre von der Dreieinigkeit wurde historisch gesehen zum Dogma von der Dreieinigkeit oder Trinität; dieses Dogma ist kein Versuch, den trinitarischen Sachverhalt zu erklären; das ist uns Menschen nicht möglich. Aber es gibt unserem Nachdenken über dieses Geheimnis einen Schutz und eine Grenze, denn die Dreieinigkeit ist möglicherweise das am schwersten Denkbare, von dem wir Menschen wissen. Sie ist nicht einfach, aber sie ist wahr.

Die Lehre von der Dreieinigkeit entspringt den historischen Heilstatsachen, die im NT berichtet und erklärt werden. Jesus betete zu seinem Vater und lehrte seine Jünger, dasselbe zu tun. Aber er überzeugte sie auch davon, daß er persönlich göttlich war. Die Überzeugung von seiner Göttlichkeit und von seinem Anspruch, daß man zu ihm zu beten habe und er anzubeten sei, gehört fundamental zum Glauben, wie ihn das NT bezeugt Joh 5,23; 20,28-31; vgl. 1,1-18; Apg 7,59; Röm 9,5; 10,9-13; 2. Kor 12,7-9; Phil 2,5 f.; Kol 1,15-17; 2,9; Hebr 1,1-12; 1. Petr 3,15). Jesus versprach, »einen andern Beistand« (wörtl: »Helfer«) zu senden, den Parakleten, der sein Werk fortführt (Joh 14,16 f.). Ein »Paraklet« ist ein Rechtsbeistand, Helfer, Verbündeter und einer, der Unterstützung bringt (Joh 14,26; 15,26 f; 16,7-15). Der verheißene Beistand war der Hl. Geist, der an Pfingsten herabkam, um seinen Dienst zu erfüllen. Von Beginn an erkannte man in ihm die dritte göttliche Person: ihm gegenüber zu lügen, sagte Petrus nicht lange nach Pfingsten, heißt Gott selbst zu belügen (Apg 5,3 f.).

Jesus Christus wies in seinem Missionsbefehl an, »auf den Namen (d.i. Singular: ein Gott, ein Name) des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes« zu taufen - das sind die drei Personen, die der eine Gott sind, dem sich die Christen anvertrauen (Mt 28.19). So begegnen wir diesen drei Personen im Bericht von Jesu eigener Taufe: der Vater anerkannte den Sohn, und der Geist erwies seine Gegenwart im Leben und im Dienst des Sohnes (Mk 1,9-11). Der Segen in 2. Kor 13,14 ist trinitarisch aufgebaut, wie auch das Gebet um Gnade und Frieden vom Vater, dem Geist und von Jesus Christus in Offb 1,4 f. Johannes ordnet den Geist zwischen dem Vater und dem Sohn ein und bezeugt, dass der Geist auf dieselbe Weise göttlich ist wie der Vater und der Sohn. Dies sind die offenkundigen Bezeugungen der Dreieinigkeit im NT. Obwohl die Ausdrucksweise der späteren Theologie nicht im NT zu finden ist, sind doch trinitarischer Glaube und trinitarische Denkweise überall im NT präsent. In diesem Sinne ist die Lehre eine biblische Lehre.

Grundlegend für diese Lehre ist, daß die Einheit des einen Gottes beziehungsreich ist. Die drei persönlichen »Subsistenzen« (wie sie genannt werden) sind gleichrangig und gleichewig in ihrem Selbstbewusstsein, jeder ein »Ich« in der Beziehung zu den beiden anderen, die für ihn »Du« sind, und jeder besitzt das völlige göttliche Wesen Gottes, die besondere Seinsweise, die nur Gott zukommt. Gott ist nicht eine Person, die drei verschiedene Rollen spielt: dies ist der Irrtum jener theolog. Richtung, die man »Modalismus« nennt. Es sind auch nicht drei Götter, die ein Gott zu sein scheinen, weil sie immer gemeinsam handeln; dies wäre »Tritheismus«. Der Theologe B. B. Warfield drückte es so aus: »Wenn wir dreierlei aussagen - daß es nur einen Gott gibt, daß sowohl der Vater wie auch der Sohn und der Hl. Geist verschiedene Personen sind -, so haben wir damit die Lehre von der Dreieinigkeit vollständig ausgedrückt.« Dies faßt zusammen, was durch Jesus Worte und Taten geoffenbart wurde; und das ist die Realität, die dem Heilswerk zugrunde liegt, das das Neue Testament bezeugt.

Praktisch ausgedrückt: Die Lehre von der Dreieinigkeit fordert von uns, daß wir jeder der drei Personen dieselbe Ehre geben, die in ihrer Einheit der eine Gott sind. Mehr noch: Diese Lehre zu kennen, festigt den persönlichen Glauben und gibt uns ein gesundes Gespür für die Einheit mit anderen Christen."

Genfer Studienbibel, Ausgabe 1999, Seite 1150.

Im Vorwort: Viele Artikel zu den Grundaussagen der Bibel ergänzen das Werk. Sie basieren wie die gesamte Studienbibel auf den Grundaussagen biblischer Theologie, wie sie die Reformatoren gesehen haben. Die heutige Entwicklung in Kirche und Gemeinde braucht diese fundamentalen Aussagen der Bibel: allein aus Gnade, allein aus Glauben, allein die Schrift - allein Christus.

Wem es gegeben ist, der glaube es! Natürlich ist die Lehre von der Dreieinigkeit nicht heilsrelevant, dennoch aber für den richtigen Glauben notwendig.

Dagmar [17.12.2011]
31
Der richtige Glaube findet in Jesus statt. Er ist der Beginner und Vollender des Glaubens. Ich wehre mich von ganzem Herzen gegen einen Wissensglauben, der dies oder das oben anstellt. Jesus hat nie gesagt: Dein Wissen hat dich gerettet! Jesus ist die volle Wahrheit. Nicht Jesus ... plus diese oder jene Lehre. Lasst uns bei Jesus bleiben und lasst uns unsere Einsichten nicht zu Bedingungen machen. Sobald Jesus es für nötig hält, wird er uns alle Erkenntnis schenken. Bis dahin üben wir uns darin, die Lehre als Geschenk zu betrachten.

Rüdiger [17.12.2011]

PS: Allerdings muss ich zugeben, dass diese Diskussion besonders mir zeigt: Nimm Dich zurück und lass Jesus wirken! Deswegen: kein Stress! :-)
32
Hallo Rüdiger,

ich habe soeben etwas über die Zerstörung der Einheit gelesen, siehe Judas 19, weiss aber nicht, ob das mit Bezug auf Kommentar 23 zu verstehen ist. Danken möchte ich Dir für die Erklärung um die DREIEINIGKEIT. Es fällt mir schwer, daran zu gauben, weil das Wort Gottes das nirgends lehrt!

Christine [17.12.2011]
Es ging dem Kritiker um die Einheit Gottes. Davon ist in Judas 19 nicht die Rede. [RH]
33
Hallo Christine,

auch ich wünsche dir alles Gute. Dein Zitat: "Sorgsam hast Du die richtigen WORTE gesetzt" ... Ich denke, dass diese Worte aus meiner Liebe zu Jesus kommen. Er ist mein Gott, mein Vater und auch mein Geist. Niemand kann es mir verbieten, in ihm meinen Vater zu sehen und nur zu ihm zu sprechen. In meinem Geiste zu seinem Geiste.

Hallo Rüdiger, ich freu mich immer wieder darüber, dass auch für dich Jesus der Mittelpunkt ist. Deswegen: kein Stress!

Rüdiger, du weißt, ich bin kein Lehrer, stimmt´s? Ich hoffe, soweit kennst du mich schon.

Zu Dagmar, Zitat: "Wir haben nur durch Jesus Zugang zum Vater. "Niemand kommt zum Vater außer durch mich"."

Hast du schon einmal überlegt wie das geht?

Doris [17.12.2011]

PS: Für mich bedeuten diese Worte, dass nur Jesus mein alleiniger einiger Gott sein kann. Ich kann mich nur an Jesus allein wenden. Nicht mal so nebenbei an den Hl Geist oder den Vater. Nur ihm allein kann ich die Ehre geben. So ist das bei mir.
Damit missachtest Du Johannes 5,23. Wenn wir Jesus ehren sollen wie den Vater, Du aber den Vater nicht so ehrst wie Jesus, was ist dann noch dran an Deiner Ehrung Jesu? Was Jesus sagt, sollte gerade für Dich das Wichtigste sein. Jesus sagt, dass wir den Vater ehren sollen und genau so ihn selbst - Jesus.

Ich verstehe nicht, dass sich jeder seine Extrawurst braten muss. Lass das doch einfach auf Dich zu kommen. Wie soll das gutgehen, wenn man aus seiner Schiefgewickeltheit eine Philosophie macht? Und sie dann auch noch öffentlich zur Schau stellt? Bei aller Liebe, Doris. Das ist echt daneben, aus Deiner Ansicht einen öffentlichen Lehrstandpunkt zu machen.

Es gibt keinen Grund, jemanden aus seiner Fiktion zu reißen, wenn er an Jesus hängt. Aber halbe Wahrheit öffentlich breitzutreten, das ist nicht nötig. [RH]
Und da geht kein Weg daran vorbei. Trotzdem bin ich nicht im Dunkeln, denn Jesus ist mein Licht. Das genügt mir vollkommen. Ich habe keine Zweifel, dass ich in ihm beim Vater bin.
Dann also doch? - Also Leute! Wenn Ihr eine Lehre meint, verbreiten zu müssen, dann seid Euch der Verantwortung bewusst! Dieser Eiertanz geht mir entschieden zu weit.

Jetzt ist es doch noch stressig geworden. Aber nicht wegen der Dreieinigkeitslehre, sondern wegen unüberlegten und auftragslosen Lehrens. [RH]
P.PS: "Die Lehre von der Dreieinigkeit fordert von uns, daß wir jeder der drei Personen dieselbe Ehre geben, ..."

Kann das ein Mensch schaffen? Wie kann ich drei Personen gerecht werden? Ich müsste schon mal mit äußerster Vorsicht anfangen.
Wenn Du Jesus ehrst, ehrst Du automatisch den Vater. Und den Heiligen Geist. Damit bist Du mittendrin in dem, was Du für unmöglich hältst. Das ist das Werk Gottes. Ich bitte darum, dass sein Werk angenommen wird, von denen, die Jesus ehren. Wir haben nicht den Auftrag, unsere halben Sachen zu verbreiten.

Und gerecht werden musst Du niemandem, Doris. Gerecht macht Dich er, Jesus. Du musst nichts mehr tun oder verstehen. Du hast Jesus. Und mit ihm die Erkenntnis, die er Dir schenkt. [RH]
34
Hi,

die Dreieinigkeitslehre ist relevant für das Heil.
Aha? Ist die Dreinigkeitslehre für uns am Kreuz gestorben? Das ist ja ein ganz neues Evangelium! [RH]
Bsp. Zeugen: sie Glauben an Gott und an den Heiligen Geist und an den Menschen Jesus. Trotzdem haben sie keinen Zugang zu Gott.
Sie glauben nicht an Jesus. Jehovas Zeugen wertschätzen ihn lediglich als Gegengewicht zur Sünde Adams. Wenn die Dreieinigkeitslehre den Menschen Zugang zu Gott verschaffen würde, wäre diese Webseite komplett sinnlos und Jesus wäre umsonst für uns gestorben. [RH]
Die Lehre der Dreieinigkeit ist das christliche Fundament! Verstehen muss man das nicht, aber Glauben.
Jesus ist das Fundament, die Mauern und das Dach und die Fenster und die Türen. Jede Lehre, und sei sie noch so naheliegend, ist obsolet gegenüber Jesus. Wer eine Lehre Jesus gleichsetzt oder sie ihm sogar vorzieht und in Umlauf bringt ... Mehr muss ich - glaube ich - nicht sagen. [RH]
Das Verstehen kommt aus dem Glauben. Ich erlebe Jesus, den Vater und den Heiligen Geist. Was die vielen Bibelstellen angeht: besonders wichtig find ich die Apostelgeschichte und die Briefe. Denn das ist das Zeitalter indem wir leben.

Grüße,

Teetrinker [18.12.2011]
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Wenn du Jesus als deinen Herrn annimmst, beschenkt er dich mit Erkenntnis nach dem Maß, das er für dich für richtig hält. Du lernst und erlebst und erlebst und lernst. Du kannst anderen jede Menge Hilfe geben, solange du nicht in Rechthaberei verfällst. Es ist nunmal so, dass jeder Christ in seiner ganz individuellen Entwicklung mit Jesus durchs Leben geht. Das Wunder ist, dass sie alle am selben Punkt ankommen. Das erlebst du, wenn du dich mit anderen Christen über deine Erfahrungen austauschst. In diesem Austauschen kann niemals Rechthaberei Platz haben, denn das Zeugnis für Jesus überrumpelt und zwingt niemanden, weil dann vom Glauben nur noch gegenseitige Beeinflussung und zwanghafte Gleichschaltung übrigbliebe.

Jesus überrumpelt niemanden. Er fordert Glauben. Nicht den Glauben an Lehren und Gebräuche, sondern er fordert allein den Glauben an ihn.

Ist das so langweilig, dass man sich gegenseitig dies oder jenes aufzwingen muss? Erst da, wo Jesus durch Religion bekämpft wird, haben wir das Maul aufzumachen. Wo es nur um unsere persönlichen Erfahrungen geht, da legen wir Zeugnis ab. Nicht um Recht zu haben, sondern um uns gegenseitig zu erbauen. Das findet aber normalerweise nicht in der Öffentlichkeit statt, sondern in der Gemeinde. Wir befinden uns hier in der weltweiten Öffentlichkeit, wo Zeugnis und Lehre leicht verwechselt werden. Darauf müssen wir Rücksicht nehmen. Deshalb übernehme ich die Buhmannrolle und beende die Diskussion. Wir dürfen nicht lehren, was nicht Jesus ist. Wir dürfen und sollen bezeugen, was er uns mitteilt. Darin müssen wir aber Rücksicht nehmen auf das, was und wie er es tut. Unsere Einsichten sind nicht heilsrelevant. Nur Jesus.

Diese Seite ist keine innergemeindliche Zeugnisseite, sondern sie ist ausgerichtet auf die Aufklärung der Zeugen Jehovas über die Irrlehren der Wachtturm-Gesellschaft. Sobald wir Jesus als einen Verbreiter von Doktrin verunglimpfen, versündigen wir uns.

Bitte denkt daran, wenn Ihr schreibt.

Rüdiger [18.12.2011]
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Hallo Rüdiger, meine Ansichten sollen wirklich kein öffentlicher Lehrstandpunkt sein. Und öffentliche Halbwahrheiten möchte ich nicht verbreiten. Aber dass gesagt wird, dass meine Liebe zu Jesus Einflüsterungen Satans sein sollen, wollte ich nicht still hinnehmen.

Aber du hast recht und ich bitte dich meine Beiträge hier zu löschen.

Johannes 5,23 ... damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.

Warum sagte Jesus das? Er sagte, dass wir ihn lieben sollen und dass es das vornehmste Gebot ist, Gott von ganzem Herzen zu lieben.

Johannes 5,37-47 Und der Vater, der mich gesandt hat, hat von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt niemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnen; denn ihr glaubt dem nicht, den er gesandt hat. Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt; aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; aber ich kenne euch, dass ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht? Ihr sollt nicht meinen, dass ich euch vor dem Vater verklagen werde; es ist einer, der euch verklagt: Mose, auf den ihr hofft. Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?

Vers 44 - die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist.

Jesus sagt wieder, dass es nur einen alleinigen Gott gibt. Ich kann im Grunde nichts dafür, dass ich nur in Jesus den Vater sehe. Soll ich mich dafür entschuldigen? Ich kann das.

Entschuldigung an jeden, den ich damit störe.

Doris [18.12.2011]

PS: Zitat: "Wenn Du Jesus ehrst, ehrst Du automatisch den Vater. Und den Heiligen Geist. Damit bist Du mittendrin in dem, was Du für unmöglich hältst."

Wenn ich Jesus liebe oder ehre, liebe ich den Vater und den Geist. Genau das sage ich doch.

P.PS: Ich kam zufällig wieder einmal auf diese Seiten, genau als Dagmar schrieb, dass es Einflüsterungen des Satans seien. Die Diskussionen mit Thomas habe ich nicht gelesen.
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Auch ich möchte mich entschuldigen, dass ich so hart reagiert habe.

Solange klar ist, dass wir nur aus dem Nähkästchen plaudern, ohne für andere die Lehre festlegen zu wollen, ist das auch nicht falsch. Meine Bitte an uns alles ist nur: Was ich nicht verstehe, muss ich offen lassen, damit Jesus mir die Wahrheit über sich zeigen kann. Wenn ich mich einfach festlege, nehme ich ihm die Möglichkeit dazu. Denn Jesus wirkt nicht bei jemandem, der nicht mehr hören und nicht sehen will. Deshalb ist jede Festlegung auch immer ein Stein in der Mauer, die ich zwischen ihm und mir errichte. Nur die Festlegungen, die von Jesus kommen, sind nicht trennende Mauern, sondern tragfähige Brücken.

Jesus ist uns gegeben, dass wir uns an ihn hängen können, wie Du es tust, Doris. Das ist das ganze Evangelium. Diese Festlegung besteht und ist richtig. Einsichten über Gott wie die Dreieinigkeitslehre spielen an diesem Punkt keine Rolle. Allerdings will Gott, dass wir über die Säuglingsnahrung hinaus irgendwann auch mehr zu uns nehmen.

Liebe Doris, die Diskussion, die wir hier hatten, ist wichtig. Bitte lass Deine Kommentare stehen. Nimm Dir meine Reaktion nicht so zu Herzen. Einigen wir uns darauf, dass wir Schlussfolgerungen erst dann ziehen, wenn wir uns ganz sicher sind, dass sie richtig sind. In der Dreieinigkeitsfrage wird es immer offene Fragen geben. Deshalb ist aber dennoch die Tatsache der Anbetung des Sohnes wie die Anbetung des Vaters in Johannes 5,23 tatsächlich enthalten.

Bitte lass' Deine Kommentare stehen, denn daran werden viele lernen. Dein Weg ist der richtige Weg. Dein Weg ist Jesus. Alle Schritte darüber hinaus kommen danach und müssen unter der Führung des Heiligen Geistes getan werden.

Rüdiger [18.12.2011]
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Hallo Rüdiger,

ich bin sehr froh über das, was du geschrieben hast. So bleibt es im Guten.

Hab ich heute gelesen

Johannes 6.44-45 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater ... Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir.

Ich gestehe, dass ich heute schon ein wenig unsicher wurde, weil ich sagen muss, dass ich nur dem Sohn die Ehre gab, was für mich lieben bedeutet. Trotzdem weiß ich, dass ich dadurch dem Vater und dem Geist automatisch die gleiche Ehre gebe. Das hab ich durch Jesus getan. Das wurde mir durch diese Diskussion erst richtig bewusst. So bleibt Jesus mein alleiniger einiger Gott.

Doris [18.12.2011]
Alleiniger Ansprechpartner. Der Vater und der Heilige Geist sind nicht nicht Gott. Ich habe mal in einer Predigt gehört, dass Jesus uns quasi als Vorname Gottes gegeben wurde. Wer und wie Gott ist, das können wir nicht eigenmächtig entscheiden. [RH]
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Hallo, ich habe mir großem Interesse die Komentare hier gelesen, weil ich auf der Suche nach einer Antwort bin auf die Frage:

Alle Menschen sind gleich - wie sieht es das Christentum und wie die ZJ? Leider finde ich nirgendwo eine Hilfe hierzu.

Vielleicht könnte mir jemand von hier helfen?

Vielen Dank.

Liebe Grüße

Bettina [25.04.2012]
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Dass alle Menschen gleich sind, ist eine Behauptung, die eher aus dem Humanismus kommt. Jesus behandelt jeden Menschen individuell, niemals in gleichmacherischer Form. Und dennoch ist jeder Mensch gleich vor ihm, denn jeder erhält die selbe Chance. Niemand wird jemals behaupten können, er sei benachteiligt worden. Doch wenn Du Dich an Jesus bindest, wirst Du feststellen, dass seine Liebe so groß ist, als wärest Du der einzige Mensch auf der Erde.

Bei Jehovas Zeugen wird eine künstliche Gleichheit durch Gehirnwäsche produziert, die allerdings vor Gott nichts gilt als das Gegenteil von Anbetung. Die Menschen werden dort mechanisiert angeglichen, geschliffen, dressiert, gedrillt. Diese Gleichheit ist von unten und absolut tödlich und böse. Gott hat daran keinen Gefallen. Diese Gleichheit hat nur den Sinn, die weltweite Bruderschaft (freimaurerischer Ausdruck) zu stärken und ein von Menschen gemachtes Reich zu errichten.

Gleichheit unter Menschen hat Gott nicht gewollt, aber er liebt jeden einzelnen Menschen so individuell unsteigerbar, dass es am Ende auf die absolute Gleichheit hinausläuft. Das ist seine Gerechtigkeit, dass niemals jemand behaupten kann, er sei von Gott weniger geliebt worden.

Rüdiger [25.04.2012]

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Erstellungsdatum: 13.04.2011 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten