Satan stellte Jehovas Recht in Frage

Satan stellte Jehovas Recht in Frage, alleine für den Menschen über Gut und Schlecht zu entscheiden. Zur Klärung dieser "Streitfrage" erlaubte Gott dem Menschen zu beweisen, dass er von Gott unabhängig über sich selbst regieren kann und seine Probleme selber in den Griff bekommt. Deshalb gibt es auf der Erde zur Zeit auch das Leid und die Ungerechtigkeit. (www.orthopedia-shop.de/glossar/lexikon-Zeugen_Jehovas) - Die Inhalte sind dort nicht mehr verfügbar. Scheinbar gibt es Zeugen Jehovas, die auf noch nicht funktionierenden Domains ihre Propaganda verbreiten, bis dann später die vorgesehenen Domain-Inhalte die Jehova-Propaganda ersetzen. [RH, 14.11.2011])

Die christliche Sicht

Diese Streitfrage Satans ist eine willkürlich eingefügte, frei erfundene Erklärung, eine Weltbild-schöpfende Hilfsstruktur, die ohne jede biblische Grundlage von der Wachtturm-Gesellschaft erfunden wurde.

Die Trennung des Menschen von Gott durch Sünde ist ein in sich feststehender Fakt, der keine weitere Begründung verlangt. Denn Gottes Vollkommenheit muss Unvollkommenes abstoßen, seine Gerechtigkeit muss Ungerechtigkeit abstoßen, sein ganzes Wesen muss die Sünde abstoßen und damit auch den Menschen. Für diesen Tatbestand bedarf es keiner Extra-Erklärung.

Um die Trennung von Gott aufzuheben, bedarf es weit mehr als nur menschliche Anstrengung. Menschliche Anstrengung ist in absoluter Weise ungeeignet zur Wiederherstellung der Verbindung des Menschen mit Gott, so dass der Versuch einer Versöhnung mit Gott von menschlicher Seite her scheitern muss. Dies ist der Grund dafür, dass von Gottes Seite her eine Aktion gestartet wurde, um eine Möglichkeit zu schaffen, dass der Mensch zu Gott kommen kann. (Glaube an Jesus)

Die General-Unmöglichkeit, sich durch menschliche Aktivität Gott zu nähern, nützt der Wachtturmlehre nicht, denn der Sinn und Zweck der Wachtturmreligion ist es, Menschen unter angstvollen Druck zu setzen, sie zu stressen und ihnen dann eine Lösung für ihre Probleme anzubieten. Wenn die Wachtturm-Gesellschaft zugeben würde, dass der Mensch von sich aus nichts an seinem Heil (in Eigenarbeit) reparieren kann, könnte sie ihr Glaubenskonstrukt nicht aufrecht erhalten. Um ihre Nachfolger bei der Stange zu halten, muss der Gedanke, dass nur Gott rettet und die Rettung ausschließlich an Jesus gebunden ist, aus den Köpfen der Zeugen Jehovas entfernt werden und auch aus der Bibel.

Daraus ergibt sich die Doppelgleisigkeit der Wachtturm-Doktrin:
Jesus rettet/Wachtturm-Gesellschaft rettet

Einerseits wird Jesus als der große Lehrer und Ober-Zeuge zugelassen, andererseits wird ihm die voll wirksame Rettung abgesprochen. Der Wachtturm-Jesus muss bei der Wachtturm-Gesellschaft zu einer Art Hilfskraft reduziert werden, dessen Opfertod quasi nur eine gewisse Menge leistet, aber nicht vollumfänglich alle Trennungsprobleme zwischen Gott und den Menschen aufhebt.

Dafür ist dann die Wachtturm-Gesellschaft da, die den Menschen suggeriert, man könne durch Stress, Überanstrengung und steife Jehova-Fixierung jenen fehlenden Erlösungsfaktor dem Werk Jesu hinzufügen, der angeblich in Gottes Rettungsangebot noch fehlt. Erst diese Beschneidung der Wirksamkeit Jesu, die eine Auffüllung durch die Wachtturmreligion erforderlich macht, begründet die eingebildete Existenzberechtigung der Wachtturm-Gesellschaft. Ohne die Beschneidung der Wirkung Jesu wäre die Wachtturm-Gesellschaft arbeitslos, sinnlos und ohne Einkünfte.

Gott sei Dank (im Sinne der Wachtturm-Gesellschaft) gibt es aber genug Menschen, die die Freigiebigkeit Gottes nicht wirklich verstehen und annehmen können. Diese Menschen (und das sind tatsächlich alle Menschen, solange sie nicht Jesus gefunden haben) sind das Material, dessen sich die Wachtturm-Gesellschaft bedient, um die Vorstellung gründlich und nachhaltig unvorstellbar und unmöglich zu machen, Gott könnte und wollte aus Gnade 100%ig retten. Der Erfolg ist eine Religion, die in ihren Grundfesten auf Verkrampfung und Selbstdisziplin baut. Mit zusammengekniffenen Pobacken steht der Zeuge Jehovas angstvoll in seinem Leben und weiß nicht, ob er es schaffen wird oder nicht.

Wenn der Zeuge Jehovas erst einmal so weit bibelstudiert ist, dass er Jesus nicht mehr als Gott und Rettung begreifen kann, und endlich verstanden hat, dass der Mensch sich trotz Jesus doch noch durch Eingenleistung retten muss, dann hat die Wachtturm-Gesellschaft die notwendige Wunde in die Seele dieser Menschen gerissen, die nur noch durch regemäßige Manipulation offen gehalten werden muss. In diese offene Wunde träufelt die Wachtturmlehre ihre ätzenden Irrlehren, die das Menschenherz immer wieder auf die "Einsicht" herunter holen: Ich muss noch mehr tun und außerhalb des Kanals Gottes gehe ich zugrunde.

Diese Jesus-Eliminierung ist so wirksam, dass viele Sektenaussteiger nach ihrer Trennung von der Meisterin der Infiltration geistig keinen Fuß mehr in die Realität setzen können. Für sie ist Jesus als unvollkommen rettendes Nebenprodukt der Bibel vollends unten durch und der Ersatzgott Jehova bleibt für sei immer das, was sie noch am ehesten begreifen können. Auf der Flucht vor der seelischen Erpressung, die dieser Wachtturm-Jehova ausübt, können sie nie mehr Zuflucht zu Jesus nehmen, denn der ist ihnen von der Wachtturm-Gesellschaft tausendfältig als Absurdum, weil nur eventuell rettend, vorgeführt worden. Die Verlorenheit, die Ex-Zeugen Jehovas trifft, solange sie sich nicht an Jesus wenden, treibt sie dazu, sich okkulten Praktiken anheim zu geben und andere schlimme Erfahrungen zu machen. Wohl dem, der unter diesen Umständen wenigstens sich und sein Leben auf die allseits Welt-willkommene Konsumentenrolle reduzieren kann, um wenigstens die fleischlichen Annehmlichkeiten dieser Welt noch genießen zu können.

Die von der Wachtturm-Gesellschaft selbst erfundene Streitfrage, ob denn der Mensch aus sich selbst beweisen kann, dass er von Gott unabhängig über sich selbst regieren kann und seine Probleme selber in den Griff bekommt, spielt der Wachtturm-Gesellschaft die Macht in die Hände, als Kanal Gottes genau diesen Beweis zu erbringen. Das Versprechen lautet: Nur der, der zu uns gehört, kann durch unsere Führung Jehova helfen, Satan etwas zu beweisen. Wer loyal gegenüber Jehova in dem unbedingten Wachtturm-Gehorsam verharren kann, unterstützt Jehovas liebevolle Vorkehrungen. Damit ist die Last der Rettung und der Erlösung dem einzelnen Zeugen Jehovas in die Hand gelegt. Grinsend sieht die Leitende Körperschaft dabei zu, wie diese Last der Rettung und der Erlösung in der Hand der Zeugen Jehovas zu einem seelenfressenden Monster wird und sich durch den gesamten Menschen frisst.

Geschichtliches

Niemand außer Hitler und vergleichbare Demagogen haben den Menschen eine solche innere Aushöhlung verkaufen können. Und fast alle vergleichbaren Verführungssysteme sind von kurzer Dauer. Nur die katholische und moslemische Irrlehrenwelt lebt schon länger als die Wachtturm-Gesellschaft und verzeichnet einen ähnlichen Erfolg. Die Welt wendet sich auf der Basis der menschlichen Vernunft und Religiosität von Gott ein zweites Mal ab, indem sie die Handreichung Gottes, welche Jesus ist, ablehnt.

Fazit

Die technische Grundlage der Wachtturm-Gesellschaft und aller ihr verwandten Kunstreligionen ist die ganze oder teilweise Ersetzung Jesu durch Thesen, die Eigenleistung, Eigenanstrengung, Selbstdisziplin und damit eine Art Selbstrettung mit sich bringen. Alles was das Vertrauen in Jesus schmälert, ist diesen Systemen willkommen und sie bauen mit teuflischer Begeisterung an ihrer Ersatz-Rettung, die nicht von Gott kommt.

Nur Jesus kommt von Gott.


Kommentare

01
Nicht ein Kommentar zu dem müll zeigt das keine zugelassen werden, so einfach ist das, weil dieser müll sofort widerlegbar. Ab in die Müllverbrennung.

ich [29.11.2012]
02
Ein Gebot, nicht von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu nehmen.

Und wieder nur ein Gebot, Jesus zu lieben als unseren Herrn und Gott.

So wie Satan damals zu den Menschen sagte, sollte Gott wirklich gesagt haben..., so macht er es heute noch. Sehr deutlich kann man es an der Zeugen Jehovas Lehre sehen. Die einfachsten Worte Jesu ignorieren sie, damit sie die Wahrheit nicht erkennen müssen. Satan stellt nicht Gottes Recht in Frage, sondern er führt die Menschen in die Irre. Er heißt nicht umsonst "Meister der Täuschung".

Doris [30.11.2012]

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Erstellungsdatum: 17.09.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten