Es lässt sich - wenn überhaupt - nur ein System der Wachtturm-Bibelverdrehung erkennen: Alles, was dazu dient, Jesus als Retter ad absurdum zu führen, ist okay und willkommen. Die Wachtturmgesellschaft hat kein Konzept, um mit Sinn und Verstand die Bibel auf links zu drehen. Sie geht nach dem Gießkannenprinzip vor und suggeriert auf diese Weise, dass sie sich ehrlich um Bibelerkenntnis bemühe. Denn der Zeuge Jehovas kann so nachfühlen, wie die Leitende Körperschaft "nach der Wahrheit ringt". Aber er kann nicht realisieren, dass die Leitende Körperschaft bewusst nur ein einziges Ziel verfolgt: Die Eliminierung der Rettung durch Jesus.
Um diesen Kern baut die Wachtturmgesellschaft systematisch aber ohne Konzept ein Lügengebäude, das im Grunde nicht mehr ist als eine mit der Hand an die Wand geklatschte Lehmschicht - von Stümpern an die Wand geschmiert, um das Loch in der Wand ihrer Irrlehre zu verdecken. Die Leitende Körperschaft und ihre Zuarbeiter genießen es in vollen Zügen, sich dabei über und über mit Dreck zu beschmieren. Das ist ihr äußeres Kennzeichen dafür, dass sie sich ganz doll angstrengt haben.
Sie haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Menschen sehr gerne betrügen lassen. So haben sie einen riesigen Lustgewinn darin, um den Kern ihrer Lehre immer mehr Lehmflatschen zu kneten, so dass sowohl der Betrachter von außen wie auch der Zeuge Jehovas selbst keinen Überblick mehr hat. Ja sogar die "Mitarbeiter" selbst haben erst dann ein gutes Gefühl und "eine gute Arbeit" geleistet, wenn sie selbst keinen Durchblick mehr haben. So geht Satan sicher, dass niemand seine Schliche erkennt.
Nach nunmehr einem Jahr heftigster Diskussion zwischen einem Christen und einer (sehr kenntnisreichen) Zeugin Jehovas bleibt folgende Situation zurück:
Diese Situation ist in höchstem Maße unbefriedigend, da mit diesem Ergebnis nicht nur feststeht, dass die Zeugin Jehovas knochenhart das freie Denken verweigert, sondern weil sie auch die innere Stimme rigoros zum Schweigen bringt, die ihr Gewissen ist. Die Sicherheitslage, die die Wachtturmgesellschaft suggeriert, ist so verlockend, dass diese Zeugin trotz hoher Intelligenz und anerkennenswerter Ehrlichkeit in ihrem permanenten Selbstbetrug verharrt. Diese psychische Hochleistung des permanenten Selbstbetrugs soll in folgendem beschrieben werden.
Die Behauptung der Wachtturmgesellschaft, dass Jesus nur ein Engel sei, ist schnell und eindeutig widerlegt. Jesus sagt, dass er da, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, er mitten unter ihnen ist. Damit hat er selbst dem Ungläubigsten bewiesen, dass er Gott ist, denn außer Gott kann kein Wesen an zwei oder mehreren Orten gleichzeitig sein.
Die Dreistigkeit Satans geht nun in der Wachtturmgesellschaft tatsächlich so weit, dass dieses Argument entkräftet werden soll, indem von Gott selbst behauptet wird, er könne sich selbst auch nur an einem Ort aufhalten!!! (Womit noch nicht einmal andeutungsweise plausibel wird, warum Jesus nur ein Engel sein soll. Denn selbst wenn beide nicht allgegenwärtig sein sollten, wäre das kein Hinweis darauf, dass Jesus nicht Gott ist.)
Der Gottesbegriff der gesamten Menschheit, der seine Allgegenwärtigkeit einschließt, das was alle Menschen wissen und Gott, wenn er für sie existiert, zubilligen, bestreitet der Wachtturm, um sein Ziel zu erreichen, Jesus als Rettung unwirksam zu machen. Und diese "Beweisführung" selbst ist auch wieder eine Lügenleistung erster Wahl: Denn mit der Betrachtung, dass Gott nicht allgegenwärtig sei, würde ja nur die Übereinstimmung von Jesus und Gott bestätigt, wenn Jesus seinerseits auch ortsgebunden wäre. Man liest aber diesen Text automatisch so, als würde er mit der Ein-Ort-Eigenschaft Gottes beweisen, dass Jesus nicht Gott sein könne. Hier beweist Satan die Lüge durch Lüge, wobei die Beweislüge sich mit keinem einzigen Punkt auf die zu beweisende Lüge bezieht. Satanisch!
Und der Wahnsinn ist: Die Zeugen Jehovas glauben das! Sie entblöden sich und nehmen an, Gott, der alles schuf, sei nicht in der Lage, gleichzeitig an zwei oder mehr Orten zu sein. Wie krank und verführt muss ein Menschengeist sein, um solch einen Schwachsinn als Wahrheit anzunehmen? Wie verliebt muss man in das Besondere, das Elitäre, das Hochgestochene der Wachtturmgesellschaft sein, um einer solchen allen Menschen und Engeln offensichtlichen Unwahrheit zu folgen? Wie sehr muss man an das Peinliche gewöhnt sein, um dieser verkrampften Bibelauslegung den Anschein der Wahrheit zu geben?
Die Zeugin Jehovas hält stur daran fest, dass alles richtig ist, was die Leitende Körperschaft, der ach so verständige Sklave sagt. Die Zeugin Jehovas wird nicht nur durch die soziale Situation, in der sie steht, sondern auch durch ihre ureigene Angst, in Harmagedon zu vergehen, psychisch gefesselt. Sie ist geistig und geistlich gebunden und kann nicht realisieren, dass Satan ihr Herr ist.
Hier ein paar Ergüsse direkt aus Satans Feder:
In der Bibel heißt es: "Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften" (Offenbarung 12:7). Michael ist also der Führer eines Heeres treuer Engel. Auch Jesus wird in der Offenbarung als Führer eines Heeres treuer Engel beschrieben (Offenbarung 19:14-16). Und der Apostel Paulus spricht ausdrücklich von dem "Herrn Jesus" und "seinen mächtigen Engeln" (2. Thessalonicher 1:7). Die Bibel erwähnt also sowohl Michael und "seine Engel" als auch Jesus und "seine Engel" (Matthäus 13:41; 16:27; 24:31; 1. Petrus 3:22). Da es im Wort Gottes keinerlei Hinweise auf zwei himmlische Heere treuer Engel gibt - eines angeführt von Michael und eines von Jesus -, darf man schlussfolgern, dass Michael kein anderer ist als Jesus Christus in seiner himmlischen Stellung.
Satans Leistung besteht darin, Menschen dazu zu bewegen, sich selbst zu schaden. Er wird im Gericht der wahre Ankläger sein und kein Mensch und kein Engel wird ihm selbst eine Schandtat nachweisen können. Er ist in seinem Amt der Verkläger, der durch das verdrehte Recht Gottes Verderben bringt. Sein Wirken beruht auf der Verführung zum Selbstbetrug. Niemand auf der Welt ist darauf angewiesen, ihm zu folgen. Erst recht nicht, seit bekannt ist, dass Jesus auf der Stelle die Ketten Satans sprengt, wenn er darum gebeten wird.
Doch die Spinnweben der Wachtturmgesellschaft sind so fein gesponnen und haben diese so flexible Ausweich-Funktion, dass die Menschen, die einmal daran hängen, meist nur duch Selbstmord aus diesem fürchterlichen Konflikt entfliehen können. Daher ist es sehr wichtig, dass wahre Christen für die Verführten der Wachtturmgesellschaft beten und ihnen bei jeder Gelegenheit Widerstand leisten. Zu Jesus leiten können sie niemanden aus dieser Gruppe der geistig Zerstörten. Das kann nur Jesus selbst. Bitten wir ihn darum!