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3 Kommentare online

Sein Wort gilt auch für die Zeugen Jehovas!
Jesus Christus sagt: Ich bin die Wahrheit

Wahre Anbetung kann nur in der Wahrheit stattfinden. Und wer ist die Wahrheit? Die Bibel sagt uns, dass Jesus die Wahrheit ist.

Wer Jesus quasi nur als Telefonapparat ansieht und durch ihn zu Gott beten will, wie man zum Beispiel im Namen und auf Rechnung einer Firma telefoniert, der denkt zu kurz. Jesus ist nicht die technische Komponente der Anbetung, sondern er ist das Ziel der Anbetung. Dieses Ziel der Anbetung deckt sich mit dem Vater, der kein Gebet annimmt, wenn es nicht in und durch Jesus Christus adressiert ist.

Um uns Menschen dieses klar zu machen, spricht Jesus davon, dass Anbetung nur im Geist und in der Wahrheit möglich ist. Und als Gipfel der Erkenntnis und Klarheit bringt er den Satz, den sich nur Gott selbst erlauben darf: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Mit dieser Behauptung sprengt er alle menschliche Vorstellungskraft und fokussiert alle Anbetung, also alles Gott Verehrende - auf sich! Wie logisch erscheint es da, dass den damaligen Juden dieser Jesus als Gotteslästerer erscheinen musste? Wie deutlich wird uns, dass Jesus an unserem Kleinglauben scheitern muss?

Unser Kleinglaube wägt ab zwischen Dingen, die plausibel erscheinen, und solchen, die uns entgegenschreien, dass sie unmöglich wahr sein können. In die letztere Kategorie gehört die Rettung durch Jesus Christus. Es ist so unwahrscheinlich und viel zu großzügig in unseren Augen, dass Gott sich in Jesus zu uns herablässt, um seine eigene Gerechtigkeit zu erfüllen, indem er sich für uns opfert. Es ist ein viel zu großes und unnatürliches Geschenk. Es ist so groß und phantastisch, dass wir automatisch zu der Annahme gedrängt werden: Das kann nicht vernünftig sein.

Wenn wir nun ein Angebot haben, dass einen hohen Preis verlangt, und daneben ein Angebot, dass umsonst ist, können und müssen wir wenigstens die Rahmenbedingungen prüfen, um uns darüber zu vergewissern, wer was anbietet und welchen Sinn dieses Angebot hat. Jesus bietet uns das Leben umsonst. Die Wachtturmgesellschaft bietet uns das Leben durch viele tausend Stunden Arbeit und viele Tausend Euro Spende. Das Angebot der Wachtturmgesellschaft erscheint dem vernünftigen Bürger plausibel und annehmbar. Das Angebot Jesu erscheint so unwahrscheinlich, dass es in den Augen eines modernen Menschen eher unmöglich ist.

Fragen wir nach dem Namen der Anbetung!

Die Zeugen Jehovas beten Jehova an. Dieser Name wurde von Menschen erfunden und ist einer der unwahrscheinlichsten Vokalisationen des Tetragramms in der Bibel. Diese Vokalisation ist definitiv die abwegigste, weil die Vokale des Wortes adonai rückwärts in das Tetragramm eingeflossen sind. Diese Umkehrung der Vokale des Wortes adonai sollte es unmöglich machen, sie als Teil des Namens zu sehen. Das ganze diente nur dazu, den Vorleser daran zu hindern, das Tetragramm - wie auch immer - auszusprechen.

Der Name Jesus ist vom Heiligen Geist vorgegeben worden. Maria hat den ausdrücklichen und in der Bibel dokumentierten Befehl erhalten, diesen versprochenen Sohn Jesus zu nennen. Da gibt es keine Grauzonen und keine Unsicherheitsfaktoren! Der Name Jesus ist vom Geist Gottes, der den Sohn in Maria schuf, eiskalt und glasklar vorgegeben worden. Der Befehl erging an Maria, diesen Menschen, den sie gebären sollte, Jesus zu nennen.

Allein dieses klare Qualitätsmerkmal des Namens Jesu, von dem auch noch in der Bibel behauptet wird, er sei der einzige Name, in dem wir gerettet werden müssen, katapultiert die Alternative der Anbetung ins absolute Nirwana des unendlichen Nichts. Der Name Jehova als rein menschliche Schöpfung aus dem Tetragramm und den Vokalen des Wortes adonai ist im Gegensatz zum Namen Jesus ohne biblische tatsächliche Wurzel und ohne den ausdrücklichen Willen Gottes. Der Name Jehova ist deshalb gottlos und kann nur als Verdränger des Namens Jesus funktionieren.

Bibelforscher versagen

Wie konnte es passieren, dass Generationen um Generationen von intelligenten Bibelforschern die simple Wahrheit übergehen und übersehen konnten, dass Jesus die Wahrheit ist und Anbetung nur in ihm stattfinden kann? Es gibt nur eine mögliche Erklärung:

Charles Taze Russell hat versucht, die Bibel mit dem menschlichen Hirn zu verstehen. Er ging davon aus, dass allein das Studium der Bibel uns Gott erschließbar machen würde. Er setzte seine Hoffnung auf den eigenen Verstand. Dies propagiert die Wachtturmgesellschaft heute noch und sagt den Zeugen Jehovas, dass sie geistig wachsen müssen. Doch die Bibel spricht eine ganz andere Sprache. Sie spricht von geistlichem Wachstum und bewegt sich als "Gesamtkunstwerk" immer an der Grenze des menschlichen Verstehens.

Fakt ist, dass uns ohne den Heiligen Geist die Bibel wenigstens als Gottes Gedanken verschlossen bleibt. Erst wenn wir das Glaubens-Ja zu Jesus ausgesprochen haben, erkennen wir, was die Bibel uns wirklich sagt. Dazu brauchen wir dann auch keine besondere Technik der Bibellese mehr, sondern können schon aus einem Wort aus dem Munde Jesu Tragweiten erschließen, die der normal-fleischliche Mensch niemals erblicken kann.

Durch die Anwendung menschlicher Studien- und Entscheidungstechniken hat die Wachtturmgesellschaft versucht, die Bibel für uns "nutzbar und nützlich" zu machen. Sie scheitert jeden Tag an diesem Plan. Sie missachtet, dass Gott entschieden hat, dass wir im Glauben an diesen Jesus Christus das Heil und die Wahrheit erlangen. Sie missachtet, dass erst der Geist und die Wahrheit in der Person Christi uns das aufschließen kann, was kein Mensch je gesehen hat.

Die Kraft und die Gnade Gottes

Die Kraft und die Gnade Gottes sind so groß, dass sie alle menschliche Vorstellungskraft übersteigen. Wir dürfen niemals dem Wahn verfallen, die Bibel aus eigener Einsicht heraus verstehen zu können. Wir dürfen niemals denken, wir könnten Gott quasi auf die Schliche kommen, indem wir sein Wort analysieren. Denn der Wille Gottes ist, dass nur denen das Heil zuteil wird, die sich wie Kinder an Jesus binden und sagen: Herr, wirke du!

Wenn dies geschieht, dass wir uns im Glauben an Jesus Christus an Gott wenden, beten wir ihn in Geist und Wahrheit an. Wir sagen "Herr Jesus" und Gott hört uns. Wir beten das Lamm und den, der auf dem Thron sitzt, an (Offenbarung 5, 13/14) und erfahren seine Güte in Fülle und Vollkommenheit. Diese Vollkommenheit ist uns geschenkt und wird uns einst davor schützen, in der Gegenwart Gottes an unseren Sünden zu vergehen.

Oh Herr, gieße Ströme des lebendigen Wassers aus, oh Herr, über uns!


Kommentare

01
"Ich, ich bin in der Wahrheit seit 35 Jahren, was willst du Kleiner mir den überhaupt sagen ..." Zitat Ende.

Zitat einer Zeugin Jehovas, mir gegenüber. Wie wahr, ich bin wirklich ein Kleiner, doch eines habe ich dieser Frau gegenüber im Vorteil:

Die Bruderschaft Jesu! Die Kindschaft Gottes!

"Ich bin in der Wahrheit ..."

Diesen Satz hören wir öfter von den selbsternannten Überlebenden Harmagedons. Er bedeutet in ihren Augen, nur Zeugen Jehovas sind im Besitz des möglichen Gerettetwerdens am Tage Gottes Jehova.

Jesus anrufen, zu ihm beten, ist ihnen Gotteslästerung und Götzendienst; beharrst du drauf, fliegst du raus aus dieser wunderschönen Organisation! Der beste Beweis wäre, in so einen Königreichsaal zu gehen, die so genannten Ältesten zu bitten, als Gast und Christ den Herrn Jesus anzurufen, seinen Geist auf die Versammlung zu legen.

Auch könntest du laut und deutlich deine Lobpreisung im Saale vorbringen, alles natürlich und spontan, vielleicht begleitet dich ein Reporter einer überregionalen Zeitung oder ein kleines Fernsehteam, WDR oder MDR, NDR oder andere. Aber bitte kurzzeitig improvisiert, nicht mit der WT-Führung zwecks PR abgesprochen! Diese Organisation tut alles, um ihrem Äußeren einen Heiligenschein zu verpassen, ein Schelm, wer dabei an die laufenden Verfahren zwecks Erringung der Körperschaftsrechte denkt!

"Wie logisch erscheint es da, daß den Juden dieser Jesus als Gotteslästerer erscheinen mußte."

Recht hast du, Rüdiger!

So war es bei den Juden der alten Zeit und so ist es heute noch bei den Zeugen Jehovas, nur lehnen sie Jesus nicht offen ab; aber am Verweigern des Amens, wenn man zum Herrn Jesus bittet und betet, und am Verweigern seiner Gottschaft, seines Gottseins erkennen wir, wessen Geistes Kind die so genannten Anbeter Jehovas sind!

Rudolf [07.10.2008]
02
Ich lebe jetzt seit 33 Jahren in Mexico. Mein Vater hatte sich kurz nach dem 2. Weltkrieg den Zeugen Jehovas angeschlossen zusammen mit meiner Mutter, welche es dem lieben Familienfrieden wegen ebenfalls tat.

Mein Vater ist tot (trachtet zuerst nach dem Koenigreich und alles andere wird euch hinzugefuegt werden, war immer sein Lieblingsspruch). Er hat sich zu Tode gepredigt fuer die WTG.

Meine Mutter ist tot (totgesoffen, weil sie es nicht mehr ertragen konnte). Mein 15 Jahre juengerer Bruder ist tot, er hat sich zu Tode gefixt und wurde nach einer Ueberdosis in einer Blutlache in der elterlichen Wohnung so aufgefunden. Kurz vor seinem Tod schrieb er mir noch nach Mexico: Mit denen ewig auf einer neuen Erde zu leben, nein Danke, dann schon lieber tot sein.

Ich habe selbst 2 Soehne in Mexico und moechte mit den Wachtturm-Gaunern nie mehr etwas zu tun haben. Wie kann ich noch mehr anderen Menschen helfen, nicht in die Netze der JZ und WTG zu geraten?

Viele Gruesse

Franz [18.12.2008]
03
Hallo Franz,

das ist ne schwierige Frage. Mir fällt da nur eins ein. Vorm Helfen kommt das Geholfenwerden. Was die weltweit verbreiteten Irrlehren anbetrifft, hätte ich an nichts ein Interesse, wenn ich nicht auf Jesus bzw. er auf mich gestoßen wäre. Ohne Jesus kann niemand wirken. Das habe ich heute deutlicher erkannt als sonst in meinem Leben, wenn ich auch immer mal wieder solche Sätze gehört habe.

Und wenn du mit Jesus durchs Leben gehst, erlebst du, wie er dich als sein Jünger und Zeuge einsetzt. In diesem Zusammenhang nützen auch keine eigenen Pläne oder theologische Rezepte. Denn ganz unabhängig von deinen eigenen Plänen setzt er dich ein, um Menschen zu sich zu ziehen. Da bleibt dann eigentlich nur noch ein dankbares Staunen und Stillehalten. Mit anderen Worten: In allem, was dir begegnet, musst du dich selbst zurücknehmen (das lernst du) und ihm den Vortritt lassen.

Dabei können auch Zeiten der Frustration und der Prüfung anfallen, in denen du denkst: Wie soll es nur weitergehen und warum geht alles den Bach runter! Doch mit der Zeit stellst du fest, dass er für dich dann gewirkt hat, wo du mit deinem Latein - mit deinen Talenten - am Ende warst.

Die einzige Faustregel, die ich aus meiner Erfahrung sagen kann, lautet: Ohne ihn können wir nichts tun. Und das steht ja auch so in der Bibel. Das macht mich richtig glücklich, dass das Erleben des persönlichen Glaubens an Jesus die Bibel in allen Details voll bestätigt.

Viele Grüße,

Rüdiger [18.12.2008]


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