Suizidforum Freitodforum Selbstmordforum
für Zeugen Jehovas

Dem anspruchsvollen, äußerst vielseitigen besonderen Freitodforum bescheinigt Wolfgang M. aus Darmstadt einen theokratischen Grundtenor, "anders ... als die üblichen Freitodforen [sind]".

Wolfgang M. setzt voraus, dass die gemeinsame geistige Gefangenschaft derer, die sich auf die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft eingelassen haben, weit über den direkten Einfluss der Wachtturm-Gesellschaft hinaus wirksam ist. Logische Folge davon ist seine Annahme, Suizid-Kandidaten aus den Kreisen der Zeugen Jehovas hätten alle gemeinsam die selben Probleme und Grundlagen für ihr verwirktes Leben. Diese gemeinsame Ausgangslage eignet sich natürlich sehr dafür, gemeinsam die Dinge zu "reflektieren"! Deswegen ist in den Augen von Wolfgang M. so ein "Suizidforum Freitodforum Selbstmordforum für ZJ" eigentlich eine gute Sache. Doch ist es völlig unverständlich, warum dieser Wolfgang M. über alle Wirklichkeit hinaus noch immer darauf pocht, dieser Jehova existiere wirklich! Er redet von Jehova wie von seinem selbstverständlich existierenden Nachbarn. Wolfgang M. prüft - wie alle Zeugen Jehovas - nicht nach und hinterfragt nicht. Und das über Jahrzehnte hinweg.

Frage an die Zeugen Jehovas

Ist es denn wirklich unmöglich, euch die Tatsache zu vermitteln, dass Jehova nur eine Namenserfindung ist und schon wegen der unterirdisch miesen Lehren der Wachtturm-Gesellschaft nur ein Deckname für den Teufel sein kann?

Eure geistige Gefangenschaft

Es ist äußerst erstaunlich, dass die Wachtturm-Gesellschaft euch Zeugen Jehovas so extrem von Jesus abspenstig gemacht hat, dass ihr noch Jahre und Jahrzehnte nach dem Beginn eurer "Abtrünnigkeit" nicht realisiert, dass Jehova nur eine menschliche Fantasieerscheinung ist, die jede theologische, wissenschaftliche, historische und realistische Grundlage vermissen lässt. Eure Gefangenschaft reicht nicht nur weit über euren Ausstieg hinaus, sondern bis hinein in euren Tod, ob es ein natürlicher Tod ist oder ein Selbstmord. Ihr suhlt euch in der Schlammpfütze, in die euch die Wachtturm-Gesellschaft geworfen hat. Der Schlamm riecht so schön bekannt, man fühlt sich zu Hause und damit sicher. Kein Gedanke daran, die Gesamtlage einmal von Grund auf zu prüfen! Nein! Denn dann könnte es ja sein, dass man sich aus dem Dreck erheben müsste, sich aufrichten. Ihr seid wie Gelähmte, die gar nicht probieren wollen, ob es Heilung gibt. Ihr seid wie vergessene Passagiere, die nicht bereit sind, ein Flugzeug zu besteigen, weil sie mit dem Tretroller angereist sind. Ihr habt mehr Vertrauen auf eure Holzkrücken als auf eure natürlichen Gliedmaßen. Ihr versinkt bis in euren Tod hinein in der geistigen Umnachtung, die der treue und verständige Satan euch zubereitet hat, damit ihr nie zu Jesus kommen könnt.

Wer will euch das übelnehmen, wenn nicht doch nur ihr selbst - später? Sind wir Christen dazu berufen, auf euch herabzusehen oder wütend auf euch zu sein? Oder sollen wir Mitleid haben mit den für alle Zeiten verdorbenen Zeugen Jehovas? Nein! Das einzige, was wir tun können, ist der selbe Job, den die Jünger Jesu gemacht haben. Wir können nur auf Jesus hinweisen und alle Menschen, besonders die von der Wachtturm-Gesellschaft Verführten darauf aufmerksam machen, dass niemand rettet außer Jesus. Es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, in dem wir gerettet werden müssen.

Die Wachtturm-Lüge von diesem angeblichen Jehova, der Gott wäre, ist wie die katholische Anbetungslüge der Mutter Gottes eine der größten Lügen, die die Welt je gesehen hat. Die Beschwörung des Namens Jehova ist nur ein Jesus-Verdrängungsprogramm Satans. Jeder, der sich auf diese Schiene begibt, wird in seinem Denken immer äußerst beschränkt sein. Aber vor allem im Glauben wird er nichts erleben als nur seine eigene, vergeblich aufgewendete Kraft und nicht die Kraft Gottes.

So fragt Wolfgang M. auch in seinem Artikel ganz richtig:

"Sind wir mehr Täter oder Opfer allen Unrechts auf der Welt?"

Ratten verfügen über ein ausgeklügeltes System des Überlebens. Bevor sie etwas Nahrhaftes zu sich nehmen, schicken sie Vorkoster vor. Menschen hingegen laufen reihenweise blind in die Falle, nur weil die Sippe so oder so drauf ist, weil die Zeugen so nett sind, weil die Theorien der Wachtturm-Gesellschaft so schön plausibel klingen, weil die WTG-Bruderschaft einen so schön "in Schutz nimmt". Indem sich Menschen leichtfertig auf den falschen Weg begeben, können sie die Opferrolle nicht mehr wahrnehmen. Indem sie ihre Herzen verhärten und das Wort Gottes durch das Wort des treuen und verständigen Sklaven austauschen, werden sie zu aktiven Selbstzerstörern, denen die Opferrolle nicht mehr zusteht.

Deswegen sind Menschen, die nicht Jesus fragen, wer er ist, sondern lieber eine menschliche Organisation für die "Klärung" dieser Frage in Anspruch nehmen, tatsächlich ausschließlich Täter allen Unrechts auf der Welt. Sie haben Jesus nicht vertraut und nicht auf ihn gehört. Sie haben sich von der menschlichen Organisation, die sich Kanal Gottes nennt, die Ohren und Augen durch Dämonen verstopfen lassen und sich auf den fleischlichen Kuhhandel mit dem Predigtdienst eingelassen. Sie haben sich durch geistige Selbstverstümmelung unfähig gemacht, jemals wieder in ihrem Leben die Augen auf Jesus zu richten. Sie haben sich selbst zu seelischen Krüppeln gemacht, um die Bequemlichkeit der fleischlichen "Ausübung des Glaubens" nicht missen zu müssen. Sie verlassen sich lieber auf ihre Predigtdienst-Berichtszettel als auf Jesus Christus. Da weiß man, was man hat. Man hat ja was getan. Und Gott kann ja nicht so ungerecht sein, diese Predigtdienst-Berichtszettel zu ignorieren!

Aber Gott hat den Glauben an Jesus Christus als Rettung und Versöhnung hingestellt und nicht Predigtdienst-Berichtszettel. Er verlangt von uns, dass wir seinem Gebot Folge leisten und seinen Sohn hören. Darin ist die Erfüllung des Gesetzes geleistet, dass wir Jesus vertrauen. Im Vertrauen auf ihn erfüllt er, Jesus, in uns das Gesetz und führt uns ins ewige Leben, wenn wir auch sterben.

Wenn Zeugen Jehovas konsequent falsch weiterdenken

Wolfgang M. führt weiter aus:

"Da wir alle vor ihm mehr oder minder unter massivster Kollektivschuld stehen, gibt es eigentlich nur 2 Alternativen: Entweder sich lebenslang auf das Predigtwerk von Jehovas Zeugen festnageln zu lassen, oder - durch berechnendes Kalkül - noch vor Harmagedon sozusagen die Kurve kratzen und durch den Tod in einen reinen Stand vor unserem Schöpfer gelangen (Röm. 6:7)."

Schon die "massive Kollektivschuld" zeigt, dass dieser Jehova Satan sein muss. Bei Gott gibt es keine Kollektivschuld. Gott rettet immer individuell und hat dies immer getan. Jeder einzelne bekommt von Gott den Weg geebnet, wenn er dem Gebot Gottes folgt und seinem Sohn Jesus Christus Vertrauen schenkt. Doch Wolfgang M. ist dreist genug, um als logische Konsequenz der satanischen Kollektivschuld, die dieser Jehova suggeriert, den Freitod als intelligenten Ausweg zu bezeichnen. Er führt den Menschen dasjenige vor Augen, was nur im Interesse Satans liegen kann, nämlich den Tod, und bestätigt hierdurch erneut, dass er wie alle Zeugen Jehovas Täter allen Unrechts der Welt ist. Denn er schlägt nicht etwa vor, diesen Jehova zu hinterfragen und sich mit offenen Fragen an Gott selbst zu wenden, sondern er nimmt das Theologie-Gerüst der Wachtturm-Gesellschaft als unveränderliche Denkgrundlage, selbst wenn sie logischerweise in den Tod führen muss. Hier führt sie sogar mit der Hilfe des Wolfgang M. direkt in den raffiniert und intelligent erscheinenden Freitod.

Die für Satan so typische Symptomatik, jeden Menschen in den sicheren Tod zu führen, ist das Erkennungszeichen der Wachtturm-Gesellschaft. Sogar noch nach vielen Jahren der Abtrünnigkeit sind die Zeugen Jehovas in ihrem Irrtum gefangen und steuern zielsicher in die seelische und geistige (Selbst-)Vernichtung. Mit dem Suizidforum der Zeugen Jehovas soll allem Anschein nach der Jehova-Weg in den Tod noch beschleunigt werden.

Zeugen Jehovas sind die Besten!

Wolfgang M. über die Rechtmäßigkeit von Sterbehilfe und Suizid im letzten Kalkül:

"Was aber enthüllt dahin gehend die inspirierte Heilige Schrift wirklich, welche heute leider nur von einer als Sekte diffamierten kleinen internationalen Religionsgemeinschaft bestmöglich verstanden wird?"

Herr M., Wolfgang M., Sie sind ein Schwätzer! Ich gebe Ihnen nur ein einziges Beispiel!

Johannes 5,23: ... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte.

Aus den Worten Jesu ergibt sich zwingend, dass der Sohn ebenso angebetet werden muss wie der Vater. Ihre "als Sekte diffamierte kleine internationale Religionsgemeinschaft" lehrt genau das Gegenteil von dem, was Jesus sagt! Und Sie, Wolfgang M., reden davon, die Zeugen Jehovas verstünden die Bibel noch am besten? Herr Wolfgang M.! Sie sind blind vor Elitedenken!

Heiligkeit des Blutes

Wolfgang M. zum Thema Blut:

"Hinsichtlich der Heiligkeit des Blutes gibt uns die Bibel sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament klare Anweisungen, welche mit ein bisschen folgerichtiger Logik auch Bluttransfusionen kategorisch ausschließen."

Und wieder muss die "folgerichtige" Wachtturm-Logik bemüht werden, die weiter oben schon dem Zeugen Jehovas den intelligenten Freitod anriet. Die "Elite", die sich Kanal Gottes und Jehovas sichtbare Organisation nennt, ignoriert, dass sich die das Blut betreffende Enthaltsamkeit lediglich auf Tierblut bezog. Doch die Zeugen jenes obskuren Jehova tun so, als hätten die Juden Menschen gefressen, sich deren Blut aber enthalten. Jesus hat mit seinem Blut die Reihe der Opfer beendet und mit diesem Schlusspunkt, mit dem Vergießen seines eigenen Blutes, die Torah erfüllt. Sein für alle Zeit gültiges Opfer enthebt die Menschen für immer von der Beachtung alttestamentlicher Opferriten und Blutregeln. Die Anweisung aus Apostelgeschichte 15, 29: "... dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!" hat lediglich Empfehlungscharakter und wurde auf der Basis von Kompromissverhandlungen der Judenchristen ausgesprochen. Denn diese Empfehlung lässt sich mit anderen Bibelstellen nicht vereinbaren:

Römer 14, 20 Zerstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen isst.

Darin ist die Zeugen-Jehovas-Gilde gut, ja meisterhaft, anderen ein schlechtes Gewissen zu machen. Das nennen sie dann: "ein bisschen folgerichtige Logik". Und wenn sie die Menschen fast zugrundegerichtet haben, empfehlen sie den folgerichtigen, intelligenten Freitod.

Titus 1, 15 Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.

Das trifft vorzüglich den treuen und verständigen Sklaven. Und der ist so unrein und gerissen, dass man schon dankbar dafür sein kann, wenn ein oberschlauer Zeuge Jehovas darüber philosophiert, wie man sich am besten der Kollektivschuld des Jehova durch Suizid entziehen sollte. Nichts ist daran aus dem Wort, nichts davon ist aus Jesus. Alles entstammt einer "logischen" Argumentation, die schon sehr früh mit den Worten glänzte: "Sollte Gott gesagt haben ...?" Wolfgang M., der schon seit 14 Jahren nicht mehr aktiver Zeuge Jehovas sein will, aber noch alles glaubt, was die Leitende Körperschaft ihm vorspritzt, erstrahlt förmlich in der Ausübung der "folgerichtigen" Wachtturm-Gedankenakrobatik. Wolfgang M. bebrütet von außen den Irrglauben der Zeugen Jehovas und betont seine besondere innere Abhängigkeit dadurch, dass er angeblich schon seit 14 Jahren nur noch als Wachtturm-Pausenclown unterwegs ist.

Kadavergehorsam

Wolfgang M. zum Thema Kadavergehorsam:

"Just an Heiligabend 2007 wurde im südhessischen Heppenheim nach 8-stündiger Belagerung seiner Wohnung ein 66-jähriger Rentner von einem Sondereinsatzkommando der Polizei erschossen, nur weil er sich - aufgrund vagen Suizidverdachts - weigerte, freiwillig mit in die geschlossene Psychiatrie zu kommen. Was unterscheidet solch willfährige, gewissenlose Knechte des Kadavergehorsams eigentlich noch von den Nürnberger Kriegsverbrechern, die "lediglich" auch nur dem "Cäsar" Gehorsam leisteten?"

Was denkt der Herr Wolfgang M. denn über den Kadavergehorsam, den die WTG-Führung den Zeugen Jehovas abverlangt? Ist es nicht erfrischend, wie Zeugen Jehovas, wenn sie einmal ins Sinnieren kommen, der Welt ihre eigene Schande präsentieren?

Inhaftierte Mörder

Wolfgang M. zur Behandlung inhaftierter Mörder:

Warum gibt man ihnen stattdessen nicht etwa Natrium-Pentobarbital zur freien Verfügung und appelliert durch richtige Aufklärung an ihr Gewissen, damit sie sich eventuell irgendwann damit auf humanste Art selber richten?

Wer als Mörder im Knast sitzt, ist gerade dann am verzweiflsten, wenn er unschuldig ist. Weiter oben regt sich Wolfgang M. darüber auf, dass jeder zehnte Hingerichtete unschuldig ist. Hier aber bringt Wolfgang M. den Vorschlag, inhaftierte Mörder mit Gift zu versorgen und geht geflissentlich davon aus, dass sie auch alle zurecht inhaftiert sind. Merkt Herr M. denn nicht wie kurz seine Denke ist? Geht die Beschränkung der Wolfgang M.-Denke auf das Konto der Wachtturm-Gesellschaft oder war Herr Wolfgang M. auch schon vorher so?

Der selbstbestimmte Tod

Wolfgang M. über eine intime Angelegenheit:

"... so ist ... der eigene, selbstbestimmte Tod im letzten Kalkül eine intime Angelegenheit zwischen jedem einzelnen Individuum und Gott.

So wie die Zeugen Jehovas einen großen Stapel Predigtdienstnachweise auf den Tisch knallen und Gott mit einer provozierenden Kopfbewegung dazu auffordern, ihre guten Werke doch bitteschön zur Kenntnis zu nehmen, so erhebt Wolfgang M. hier den Selbstmord zu einer frei verhandelbaren Sache zwischen Gott und den Menschen. Ja, Gott, ich habe zwar nicht das Recht, die Wachtturm-Lehrmeinung zu kritisieren, aber ich darf mich doch umbringen, oder? Hey, Gott, das darf ich doch! Und siehe da! Die Wachtturm-Gesellschaft hat nichts dagegen! Feine Sache, das.

Doch das Leben (und damit auch der Tod) ist nicht verhandelbar, Herr Wolfgang M.! Wir leben aus Gnade, das heißt, nicht aufgrund unserer Laune und Willkür, sondern weil jemand anderes es so wollte. Und dieser andere ist Gott. Nicht Jehova, sondern Gott, der Vater Jesu Christi. Dass ihr Zeugen Jehovas mit eurem Jehova einen Deal über Leben und Tod machen könnt, das kriegt ihr in der Wachtturm-Gesellschaft von Anfang an beigebracht. Dass aber euer Jehova der Vater des Betrugs ist, sagen sie euch nicht. Und so kommt ihr tatsächlich auf die abstruse Idee, man könne mit Gott den eigenen Selbstmord verhandeln.

Egal, in welche Richtung man die Lehren der Wachtturm-Gesellschaft weiter- und womöglich zuendedenkt, alles endet im Tod, in Selbstherrlichkeit, Willkür und in der Hinwegsetzung über den Willen Gottes. Das ist das klare Erkennungszeichen des falschen Propheten Wachtturm-Gesellschaft: Alle Wachtturmlehre führt in eine tödliche Sackgasse. Aber sie sieht auf den ersten Blick sehr attraktiv aus.

Darf ein Zeuge Jehovas als freier Erdenbürger Suizid begehen?

Wolfgang M.:

"Friedsam und ohne Schmerzen wurde der Mensch einst in diese Welt hineingeboren. Was spricht nun definitiv dagegen, dass er sie nicht auch ebenso wieder verlassen darf, ohne dabei auf Willkür und Zufall vertrauen zu müssen? Etwa ein liebevoller Gott?"

1. Mose 3, 1: Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?

Herr Wolfgang M. hat Spaß daran, ohnehin gebeutelte Zeugen Jehovas noch näher an den Abgrund zu schieben. Dazu stellt er sich halbschräg hinter sie, beugt sich freundlich vor und flüstert ihnen über die Schulter hinweg etwas ins Ohr. Zu seinem Handwerkszeug gehören Thesen, die besagen, dass sich die genetische Substanz beständig verschlechtert. Sein Jehova sehe die Dinge real (indem er den Suizid nicht explizit verbietet). Und die Kluft zwischen den Starken der Zeugen Jehovas und den Schwachen der Zeugen Jehovas berechtigt ihn zu der These, dass die Schwachen besser Selbstmord begehen sollten, ohne diese These wörtlich auszusprechen.

M. legt allem Handeln genetische Determination zugrunde und folgt damit nahtlos den Vervollkommnungsträumen der Wachtturm-Gesellschaft - und Hitlers, der ebenso den Menschen genetisch vervollkommnen wollte. Der tödliche Irrtum, den die Wachtturm-Gesellschaft durch die Vermischung von Bibel und Darwinismus begeht (der sich hier allerdings auf den religiösen Übermenschen bezieht), wird ebenso irre von Wolfgang M. in seiner Umkehrung noch einmal verdoppelt. M. behauptet, das genetische Material sei seit Urzeiten einem deutlichen Abwärtstrend unterworfen.

Am Ende seines Artikel "Darf ein Zeuge Jehovas als freier Erdenbürger Suizid begehen?" wird Herr Wolfgang M. noch schnell einmal leutselig. Er zeigt Mitleid mit den Schwachen, die keinen Selbstmord begehen dürfen. Was für eine feine Geste! - Eine Bitte, Herr M.: Bevor Sie sich umbringen, löschen Sie bitte noch schnell Ihre "Artikel"!

Wirkt Jehovas Geist auch in theokratischen "Untermenschen"?

Wenn es im Sinne einer öffentlichen Vorführung der Irrtümer der Wachtturm-Theorien nicht so ergiebig wäre, sich mit den Ergüssen eines Wolfgang M. zu beschäftigen, dann ... doch ist seine Ziegenbock-Denke symptomatisch für die geschickte Wachtturm-Verführung, der immer wieder Menschen zum Opfer fallen. Dieser Autor behauptet, es gebe den Geist Jehovas. Damit stimmt er wohl mit der Wachtturm-Außenlehre überein. Doch im Gegensatz zur Wachtturm-Gesellschaft scheint Herr Wolfgang M. nicht zu wissen, dass es so etwas wie den Geist Jehovas nicht gibt. Und er nennt ihn auch noch "Jehovas Heiliger Geist". Doch Jehova ist einer, der zum Selbstmord rät und das Evangelium verbreitet, dass bald alles Böse vernichtet werde. Dabei verschweigt er, dass die Zeugen Jehovas ohne die Herrschaft Jesu (Johannes 5,23) zuallererst unter das Böse zu zählen sind. Wer zum Suizid rät, kann nicht Gott sein und kann somit auch keinen Heiligen Geist haben. Nicht umsonst leugnen die Zeugen Jehovas, dass der Heilige Geist heute noch auf jeden einzelnen Christen wirkt.

Wolfgang M. redet auch von "Jehovas neuzeitlichem Volk" und man kann dankbar sein, dass er nicht "Gottes neuzeitliches Volk" schreibt. Der Wachtturm-eigene Antisemitismus, der nebenbei bemerkt absolut satanisch ist (siehe Hitler), manifestiert sich in der Lehre, die Zeugen Jehovas hätten die Juden als auserwähltes Volk ersetzt (das glaubt übrigens die Katholische Kirche von sich auch). Wolfgang M. haut mit der Vokabel "Untermenschen" und mit dem Begriff "Jehovas neuzeitliches Volk" zwei satanische Nägel in die Seele des unbedarften Lesers.

Wolfgang M.:

"... dass jemand zumindest über die genetisch bedingte Grundausstattung eines normalen, durchschnittlichen Menschen verfügen muss, um zudem Jehovas Geist erlangen zu können."

Gut dass Gott nicht Jehova heißt. Bei Gott ist es zum Glück nicht von der genetischen Prädisposition der Klientel abhängig, ob Gott seinen Geist darüber ausgießt oder nicht. Die dreiste Dummheit des Wolfgang M. scheint kein Ende zu nehmen. Wenn Sie Wolfgang M. lesen wollen ...

Feedback zu diesem Thema (Suizid als Freiheit des Menschen)


Kommentare

01
Ich habe schon einiges darüber gehört, dass manche Zeugen Jehovas Selbstmord begangen haben. Viele Ausgeschlossene finden sich im realen Leben nicht mehr zurecht und stehen vor der Erwägung eines Selbstmordes. Sie sind durch die Wachtturmdoktrin nicht mehr fähig selbstständig zu denken. Die Wachtturmfolter führt so weit, dass die meisten Zeugen den Bezug zur Realität verlieren und meinen, sie hätten das Ewige Leben verloren, weil es ja nur ein Jehova-Leben gibt, das ihnen der "Gnädige Gott Jehova" entzogen hat!

Ehrlich gesagt, ich tat mich nach dem Ausstieg auch verdammt schwer, aber Selbstmord war nie ein Thema für mich. Dann bin ich einige Jahre später auf Rüdigers Seite gestossen, dann wurden mir die Augen geöffnet, und ich konnte sehen! Deshalb appeliere ich an alle selbstmordgefährteten Zeugen Jehovas oder EX-Zeugen Jehovas, diesen Blödsinn zu lassen! Lest vorurteillos Rüdigers Internetseite, Foren, Kommentare, Einträge, Artikel und so weiter. Dann werdet ihr zu der Überzeugung gelangen, dass Gott keinesfalls will, dass ihr Selbstmord begeht, sondern er hat euch Jesus geschickt. Lasst euch von ihm belehren, nicht vom Grausamen Dämonengott Jehova und seinen kadavergehorsamen, selbsternannten, herzlosen Sklaven. Ihr werdet sehen, dass euch Jesus aus dieser Miesere hilft, und dass sich eine Tür in die Freiheit öffnet.

Schöne Grüsse Ninjo [17.03.2010]
02
Hey Ninjo;

deswegen heisst das auch Sekte.

MfG Teetrinker [19.03.2010]
4 sinnlose Kommentare gelöscht: Nr. 3, 4, 5 und 6 [RH]
07
Rüdiger weißt du was die WTG lehrt?

Ich sehe darin schon wieder eine Verführung.

Original geschrieben aus dem Buch: Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben von 1982

Die WTG sagt, dass man beim Tod von sämtlicher Sündenschuld, die man auf sich geladen hat, frei wird. Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen. Das bedeutet, dass die Auferstandenen aufgrund dessen gerichtet werden, was sie während des Gerichtstages tun, und nicht aufgrund dessen, was sie vor ihrem Tod getan haben. Der Gerichtstag wird somit 1000 Jahre lang sein.Während des Gerichtstages werden alle Menschen von Jehova lernen, und sie werden die Gelegenheit haben, ihm zu gehorchen und zu dienen.

Es gibt eine Auferstehung der Gerechten als auch der Ungerechten.

Alle Menschen die vor Harmagedon sterben werden auferweckt und bekommen somit eine zweite Chance.

Doris [18.08.2010]

PS: Da müßte man jetzt einen ZJ fragen ob das stimmt. Das heißt, wenn sie vor Harmagedon sterben, stehen sie nach Harmagedon nochmals völlig neu und gut da. Für 1000 Jahre, nicht schlecht, wenn man die paar Jahre hier momentan sieht. Nur die, welche Harmagedon erleben, können gleich vernichtet werden.
08
Danke, Doris, für diese Erinnerung. Es stimmt. Die Zeugen Jehovas haben außer dem körperlichen Tod keine Konsequenzen zu erwarten. Deshalb ist ihnen Jesus ja auch so egal, weil - was nützt er ihnen? Nichts wirklich. Sie glauben diesem Wahnsinn, dass der körperliche Tod schon das Gericht (für die Zeit auf Erden) sei.

Diese These der Wachtturm-Lügner ist auch der Trumpf im Ärmel unseres Selbstmord-Propagandisten, der sich hier jetzt urplötzlich als Menschen-liebender Helfer gibt. Welche antichristliche Religion ist in Satans Augen schöner als die, in der er den Erfolg direkt in Zahlen ablesen kann? Addieren wir die Blutopfer der Zeugen Jehovas mit den Selbstmördern unter ihnen, dann haben wir die Erfolgsstatistik der Wachtturmgesllschaft. Und der Selbstmord-Gehilfe Fliesenbourg hilft fleißig bei der geistigen Ermordung der Zeugen Jehovas mit.

Jehova ist der Gott des Todes und der Leugnung Christi.

Rüdiger [18.08.2010]
1 sinnloser Kommentar wurde gelöscht: Nr. 9 [RH]

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Erstellungsdatum: 30.06.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten