Täglich in den Schriften forschen

Über die tägliche Impfung manipuliert der treue und verständige Sklave seine Gefolgsleute, die große Volksmenge, die Zeugen Jehovas. Die christliche Sitte, sich zu Beginn eines jeden Tages ein Bibelwort zu Gemüte zu führen, wird bei der Wachtturm-Gesellschaft nicht nur nachgeahmt, sondern zu dem perfekten Gegenteil umgekehrt, indem das jeweilige Wort aus der Bibel in seinem Sinn genau umgedreht wird. Das Ziel der Wachtturm-Manipulation ist a) die Verkehrung des Wortes Gottes und b) die Verbiegung des Sinnes auf allein ein Ziel: die permanente Werbung für den religiösen Zeitungsverlag.

Anhand eines kleinen Beispiels soll diese Dauermanipulation der Zeugen Jehovas verdeutlicht werden. In dem Heftchen "Täglich in den Schriften forschen - 1997" wird der Bibeltext aus Matthäus 11,28 so schön wachttürmlich umgedreht, dass der einfache Christ erkennt: Hier werden Menschen belogen und betrogen!

Dieses Beispiel soll für Menschen, die sich nicht intensiv mit der Irrlehre der Wachtturm-Gesellschaft auseinandersetzen können, die Technik aufzeigen, mit der die Wachtturm-Gesellschaft die Lehre der Bibel eiskalt falsch auslegt und umdreht. Mit höchster Geschicklichkeit weist die Auslegung der Wachtturm-Gesellschaft ausschließlich auf den lebenswichtigen Predigtdienst hin, der den Umsatz und den Gewinn erhöht.

Täglich in den Schriften forschen, Montag, 9. Juni 1997
Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken (Mat. 11:28).
Den Wörtern "erquicken" und "Erquickung" (in Vers 29) liegt ein griechisches Wort zugrunde, das in der Septuaginta für "Sabbat" oder "Halten des Sabbats" verwendet wird (2. Mo. 16:23). Jesus verhieß somit nicht, daß diejenigen, die zu ihm kamen, nichts mehr zu tun brauchten, sondern er verhieß, sie so zu erquicken, daß sie für die Tätigkeit, die sie im Einklang mit Gottes Vorsatz verrichten müßten, bereit wären. Doch wie kann man 'zu Jesus kommen'? Er sagte zu seinen Jüngern: "Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig" (Mat. 16:24). Zu Jesus zu kommen schließt somit ein, seinen eigenen Willen dem Willen Gottes und Christi zu unterwerfen und fortwährend eine bestimmte Last der Verantwortung zu tragen. w 15. 8. 95; 18, 19

Die erste Nuss, die der Zeuge Jehovas in der Schreibabteilung ganz direkt und unverhohlen knackt, ist der inhaltlich, sittliche und vor allem geistliche Unterschied zwischen dem Halten des Sabbat und einer Pflichtübung. Während Jesus ausdrücklich sagt, dass der Sabbat für den Menschen da ist und nicht umgekehrt, tötet der Wachtturm-Schreiber mit einem Hieb den Geist des Wortes Gottes. Beim Wachtturm-Konzern ist das Sabbathalten die Grundlage zur Erfüllung der Pflicht, die neue Spenden in die Kassen der Wachtturm-Gesellschaft spült. Der geistliche Inhalt der Worte Jesu spielt für Wachtturm-Leute nicht die geringste Rolle.

Jesus verschafft uns nämlich diesen großartigen Sabbat dadurch, dass er in der uneingeschränkten Zusage der Sündenvergebung uns den Raum bietet, in dem wir das unbedingte Ja Gottes genießen dürfen. Wer sich wie ein Kind Jesus anvertraut hat, erfährt dieses Ja Gottes sein Leben lang und entdeckt die Freiheit, die uns in Jesus Christus gegeben ist. Nie mehr Angst, nie mehr ängstlich fragen, was der oder der von einem hält, nie mehr an der ehrlichen Selbsterkenntnis innerlich zugrunde gehen, sondern mit Dankbarkeit und Freude zum Herrn aufsehen und die Chance leben, der er uns bietet.


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Erstellungsdatum: 20.09.2015 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten