Der Tod der Zeugen Jehovas

Der Wachtturm übberrascht die Menschen mit einer Sensation!

"Der Tod - Eine schreckliche Realität!"

Was für eine Nachricht! Der Wachtturm belegt die Tragweite mit einem Zitat:

"Von Geburt an können wir jeden Augenblick sterben, schrieb der britische Historiker Arnold Toynbee."

Das ist ein Gedanke, der das Problem sehr erhellt. Der Tod als Bedrohung kann anders nicht besser beschrieben werden. Und der Wachtturm unterstreicht dies mit der Fortsetzung des Zitats:

"Und diese Möglichkeit wird unvermeidlich früher oder später Wirklichkeit."

Was würden wir nur tun, wenn wir den Wachtturm nicht hätten. Zum Glück macht er uns klar, dass wir eines Tages sterben werden. Und diese weltweit bisher nicht bewiesene These wird endlich klar. Die Wachtturm-Gesellschaft belegt diese Erkenntnis mit einem weiteren Zitat, das von "einem Dichter im 19. Jahrhundert" stammt. Ein Dichter aus dem 19. Jahrhundert! Gabs da nur zwei? Oder diesen einen? Wie kann eine Zeitschrift, die den Anspruch auf die alleinige Wahrheit postuliert, so einen Krempel abliefern?

Zum ewigen geistigen Tod

Dieser ominöse Dichter schreibt: "Leid macht uns alle wieder zu Kindern - hebt alle Unterschiede des Verstandes auf. Der Klügste weiß nichts." War dieser Dichter ein Bekämpfer der Wachtturm-Gesellschaft? Wieso wird der Name dieses Dichters nicht genannt? Wenn man bedenkt, dass das 19. Jahrhundert wie die meisten Jahrhunderte um die hundert Jahre dauerte, dann kann man ermessen, wie genau die Wachtturm-Gesellschaft mit Informationen umgeht ... "ein Dichter im 19. Jahrhundert"!

Diese Art der Informationsverarbeitung durch den Wachtturm wirft ein Licht auf das Interesse der Wachtturm-Gesellschaft an der Wahrheit. Es geht ihr nicht um Wahrheit, sondern um einen leichten, schnellen, widerstandslosen Verkauf ihrer Manipulation. Dazu werden die Leser beschäftigt mit seichtem Füllstoff. Und dieses Vollfüllen des Lesers mit vollkommen unwichtigen Informationen geschieht durch eine Gesellschaft, die angibt, das menschliche Gehirn werde im Wachtturm-Paradies um ein Vielfaches leistungsfähiger sein. Wozu soll diese Leistungsfähigkeit dann dienen? Um die nicht belegten, inhaltsleeren Informationen des Wachtturm zu speichern?

Der Umgang des Wachtturm mit der Wahrheit ist ungenügend. Es ist wie mit dem Schüler, der seine Mitschüler und seine Lehrer anlügt, um sich in den Vordergrund zu spielen. Der Wachtturm konstruiert aus hohlen Phrasen Worthülsen ohne Inhalt. Der Wachtturm leitet aus dieser inneren Leere Behauptungen her. Eine Behauptung ist die Lehre:

Die Seele ist sterblich

Wer diese Lehre vertritt, muss sich in der Konsequenz äußerst phantasievolle Paradiesvorstellungen konstruieren. Denn mit dem Vergehen des Menschen im Tod, mit der völligen Auslöschung seiner Existenz lässt sich keine Auferstehung und keine Rettung mehr aufbaun. Deswegen muss das Hilfskonstrukt der Gedächtnisgrüfte die Lücke schließen. Diese Hilfslehre dient nur dem Zweck, das absolute Vergehen des Menschen mit seinem Tod zu ermöglichen.

Gott soll angeblich aus seinem Gedächtnis die Menschen neuschaffen. Das ist die Theorie der Gedächtnisgrüfte. Das heißt, dass der Mensch mit seinem Tod komplett ins Nichts übergeht und zur Erfüllung biblischer Beschreibungen des Jenseits wieder neu erschaffen werden muss.

Doch ist die Verheißung Jesu selbst Beweis dafür, dass alle Mutmaßungen über solche Dinge absolut unsinnig und unnötig sind. Denn jeder, der ewiges Leben hat, ist zeitlos. Ewiges Leben bedeutet nichts anderes als zeitloses Dasein. In dieser Existenzform, die sich aus Jesu Versprechen ableiten lässt, existiert keine Zeitgebundheit. Das heißt nichts anderes als dass jeder, der bei Gott ist, sich ohne jeden Widerstand und ohne jedes Hindernis vom Anfang der Schöpfung bis zu ihrem Ende bewegen kann und in alles Einblick hat. Die Bibel sagt dazu: Und Gott wird sein alles in allem. Dies ist der Beweis, dass wir als durch Jesus Gerettete in Gott zeitlos werden.

Unter diesem Blickwinkel ist es völlig uninteressant, ob die Seele vergeht und neu erschaffen wird oder ob sie den leiblichen Tod des Menschen überlebt und dem Gericht ausgeliefert wird. Denn im Ergebnis sind diejenigen, die durch Jesus mit Gott ins Reine gekommen sind, ohne Abstriche ewig. Ewig in der Gemeinschaft mit Gott. Diese ewige Gemeinschaft mit Gott ist vollkommen, weil es bei Gott keine Kompromisse gibt. In dieser Vollkommenheit, die Gott für uns bereitet hat und die wir in Jesus ergreifen können, werden wir wie Gott selbst zeitlos die gesamte Entwicklung der Menschheit vorwärts und rückwärts durchschreiten können, wenn wir daran Interesse haben.

Doch wird die Gemeinschaft mit Gott unser Interesse und unser Glück ausmachen. Deswegen werden wir den Werdegang der Welt mit großzügiger Gelassenheit hinter uns lassen und uns in Gott so wunderbar wohlfühlen, dass wir keine Analysen der Weltgeschichte mehr brauchen. Auch wird die Klarheit und Vollkommenheit der Erkenntnis so hoch sein, dass wir uns an der Gegenwart Gottes vollkommen erfreuen werden. Denn alles wird durch ihn und in ihm erklärt.

Zeugen Jehovas sterben den Wachtturm-Tod

Satan hat nur eine Chance. Er muss die Menschen dazu bringen, Jesus nicht als Gott anzuerkennen. Dann wird der Ausschluss aus der Herrlichkeit Gottes bewirkt. Denn nur im Glauben an Jesus ist der Eintritt in die Herrlichkeit Gottes beschlossen. Sobald Satan diesen Glauben vereitelt, hat er sein Ziel erreicht, den Menschen von Gott zu trennen.

Der Wachtturm ist die Zeitschrift, die mit ihren hohlen Phrasen der Bildzeitung nahekommt. Doch ist die Bildzeitung in Sachen Lüge ein Waisenknabe gegen den Wachtturm. Der Wachtturm ist die Zeitschrift Satans. Wer sich von dieser Manipulationsmaschinerie einfangen lässt, der stirbt den wirklichen Tod. Es ist der Tod, der durch die Ablehnung Gottes in Jesus schon hier und heute die Gottesferne eintreten lässt. Danach aber das Gericht. Und wer nicht in Jesus ist, wird verloren sein. Das ist der wahre Tod (den der Wachtturm allerdings seinen Lesern verschweigt).


Kommentare
01
Wer Jesus zum einfachen Diener herabstuft, wie es die Zeugen Jehovas tun, und es ablehnt, dass Jesus Sohn Gottes ist und somit Gott, der ist mit Satan verbunden. Es steht ja schon in der Bibel, sie werden meinen Namen verhöhnen und meine Gesetze und Feiertage verändern. Diese Sekte passt zum Papttum.

Betr.: Jonajim 09.07.2009

Lieber Mitbruder im Herrn.

Leider muß ich Rüdiger in einem Recht geben. Wer an unseren Herrn Jesus glaubt und Gottes willen tut, muß nicht durch das Gericht.

Die Zeugen Jehova schreiben mitlerweile ihre eigene Bibel, wo alles, was Jesus betrift, verfälscht oder ausgelassen wird.

Weinert [17.01.2010]
02
Die Zeugen Jehovas nennen Jesus pro forma "Sohn Gottes", wobei so etwas gemeint ist wie die Sohnschaft der Holzpuppe Pinokkio, die nachdem sie fertig geschnitzt war, als Sohn adoptiert wurde. Das hängt damit zusammen, dass sie meinen, Jesus wäre ein Produkt Jehovas, ein geschaffenes Wesen. Dass aber die Bibel ausdrücklich sagt, dass Jesus gezeugt wurde und nicht erzeugt, also gemacht, das verschweigen sie geflissentlich. Als Ausweichmöglichkeit haben sie sich ausgedacht, Jesus könnte der Erzengel Gabriel sein. Alles nur, um nicht zuzulassen, dass Jesus Gott ist und dass Jesus angebetet werden muss, wie er es in Johannes 5,23 fordert.

So werden die Zeugen Jehovas immer mit großen Augen und erhobener Stimme sagen: "Aber ja! Jesus ist der Sohn Gottes!" Aber sie verstehen selber nicht, wie sehr sie angelogen wurden und sich und andere weiter anlügen.

Rüdiger [17.01.2010]
03
In Kolosser 2,8 und 9 steht genau drin, was die Wachtturm-Gesellschaft ist und was an Ihrer "Religion" falsch ist!

Kolosser 2,8+9 Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig ...

Josef [29.11.2010]
04
Hallo Rüdiger,

Jesus soll nach den Zeugen Jehovas der Erzengel Michael sein, welcher von Gott als erster geschaffen wurde und durch Gott zum geborenem Mensch von Maria wurde. Bevor er Mensch wurde, war er jedoch ein Geistwesen seit vielen Jahren und wurde geschaffen wie eine Puppe, damit ist es eigentlich richtig, dass man hier nicht unbedingt von einem Sohn reden kann, sondern von einem hergestellten Werk, was aber durchaus vertrauenswürdig ist, da nur der Glaube an diesen uns eine Zukunft ohne Sünde bieten kann.

M.G. [30.06.2011]
05
Alle Religionen, die die Stellung von Jesus einnehmen wollen, müssen ihn reduzieren und herabsetzen. Der Katholizismus leugnet nicht die Gottheit Christi, verpasst ihm aber eine Mutter, die ihn faktisch ersetzt. Der Jehovaismus macht ihn zu einem Engel, zu einem Nebengott, zu einem Adam gleichgestellten Menschen und zum größten Zeugen Jehovas. Nur Gott darf er nicht sein.

Daran sind die Schlichen des Widersachers zu erkennen: Jesus wird nicht genommen, wie er ist, sondern er wird instrumentalisiert und für die eigenen Zwecke benutzt.

Wenn Du Jesus annimmst, ohne schon vorweg festzulegen, wer er sein könnte, dann erlebst Du ihn. Er führt uns alle in die Wahrheit.

Rüdiger [01.07.2011]
06
MG,

Gott Vater, Gott Jesus und Gott Heiliger Geist treten ja öfter in der Bibel auf - auch in menschlicher Gestalt (Mose, Abraham).

Wenn uns Gott Vater und Gott Jesus nach ihrem Abbild geschaffen haben, müssten wir nach Deiner Theorie Geister sein. Als Jesus seinen Jüngern nach seinem Tod erschien, speiste er mit ihnen - als Beweis, dass Er kein Geistwesen ist (vgl. Mose speiste mit Gott und den Ältesten).

Der Quatsch mit dem Erzengel stammt von jüdischen Okkultisten, der Kabbala. Und zum Teil den Apokryphen. Lies mal selbst nach, Hesekiel hatte auch ein paar Begegnungen mit Gott.

Wichtiger ist, dass Du Gott begegnest.

Gruß,

Teetrinker [01.07.2011]
07
Die "logische" Beweisführung für die Behauptung, dass Jesus Michael sei, funktioniert folgendermaßen: Man nehme die Eigenschaften zweier Personen, schüttle kräftig, und heraus kommt eine Person.

Michael soll lt. Judas 9 der höchste Engel sein, aber in Dan. 10, 13 steht eindeutig, dass Michael nur einer der ersten Fürsten ist.

Dieses Thema war meine letzte Diskussion mit den ZJ. Es war so eindeutig, dass die Bibel eben nicht die alleinige Grundlage für ZJ ist und somit hatte ich endlich etwas eindeutiges in der Hand, das sie mir nicht verdrehen konnten. Das ist schon Jahre her und als ich vor ein paar Tagen diese Webseite entdeckte, wurde mir einiges klar.

Ich hatte mich immer an dem Personenkult gestoßen, aber dass der System hat, habe ich nicht zu Ende gedacht.

Dass Gott eine Organisation braucht, war damals neu für mich, aber die ZJ können einen mit der Zeit schon verunsichern.

Es war damals eine große Erleichterung, als ich mich von ihnen frei machte, aber wie gefährlich das wirklich war, hab ich erst jetzt so richtig begriffen, und ich bin erneut froh und dankbar, dass mich Jesus davor bewahrte, richtig da reinzurutschen.

Aber eines habe ich gelernt, und deshalb war diese Erfahrung für mich nicht ganz umsonst: Ich habe mit aller Deutlichkeit begriffen, was Gnade bedeutet, und was wir für ein Vorrecht haben, dass wir direkt zu Jesus kommen dürfen mit unseren Sorgen und auch mit unserem Lobpreis.

LG Claudia [05.07.2011]

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Erstellungsdatum: 11.05.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten