Trinität

Kommentar von einem Zeugen Jehovas, der sich Lukas nennt

Lukas: Wer die Trinität mit der heiligen Schrift begründen will, wird ohne Interpretation (wieder einmal) nicht auskommen. Und interpretieren kann man alles mögliche zu allen möglichen Vorstellungen, wie der Mensch es haben will und wonach ihm die "Ohren jucken."

Rüdiger: Die Trinität ist für mich keine wichtige oder kriegsentscheidende Sache. Die Dreieinigkeit kann manches für unsere menschliche Minimallogik begreiflich und erträglich machen, aber sie kann nicht als Bestandteil der Lehre Anspruch auf biblische Gültigkeit erheben. So ist die Trinität auch kein Faktor, der Heilung und Rettung ein- oder ausschließt. Insofern habe ich weder Mühe damit, sie biblisch zu widerlegen, noch sie biblisch zu beweisen. Denn beides tue ich nicht.

Nur eines kann in diesem Zusammenhang als bemerkenswert gelten: Die Trinität macht eben doch einiges fassbar, was von Gott im Allgemeinen behauptet wird und sich aufgrund unserer kleinen menschlichen Minimalhirnleistung uns als widersprüchlich darstellt. Doch ist das noch lange kein Grund, die Trinitätslehre als Bestandteil der christlichen Lehre zu behandeln.

Eine neue Sichtweise zum Thema finden Sie hier: Dreieinigkeit - dran glauben?. Die Bibel erzwingt die Dreieinigkeit Gottes! Es ist kinderleicht zu verstehen! [RH, 05.09.2013]

Lukas: Das schlimme ist: Der (überzeugte) Trinitarier glaubt tatsächlich nicht, dass Jesus Gottes Sohn ist, auch wenn er das behauptet.

Rüdiger: Was ist "der (überzeugte) Trinitarier"? Ich kenne viele Christen und weiß von den wenigsten, wie sie jeweils die Trinität gewichten. Im Lebensalltag lässt sich dazu keine klare Aussage finden. Daraus schließe ich, dass die Trinität keine Rolle in ihrem Glaubensleben spielt. Vermutlich würde ich - wenn ich je einen "überzeugten Trinitarier" treffen sollte - dem selben einen Vogel zeigen. Denn eine solche menschliche Verständniskrücke kann nicht zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens sein.

Jesus sagt zu dem Geheilten: "Wirf deine Krücken weg und geh!" Wir werden einmal so nah mit Gott zusammen sein, dass wir ihn auch ohne menschliche Hilfslehren verstehen. Aber schon jetzt legte sich meine Stirn in Falten, wenn ich von jemandem hören müsste, die Trinität sei ein tragender Bestandteil seines Glaubens.

Lukas: Er glaubt, daß Jesus der allmächtige Gott sei, er macht den Sohn zum einzigen, allmächtigen Gott, was er niemals war und ist, und auch nicht der Wille Jesu ist, so etwas zu behaupten.

Rüdiger: Als ich gläubig wurde, war mir das herzlich egal, wer Jesus genau war. Denn für mich zählte nur, dass ich in seinem Namen gerettet werden muss und dass seine besondere Lehre mir als die einzige erschien, die das sinnlose Dilemma der Welt überwindet. Diese Besonderheit ist der Punkt, dass er für unsere Rettung sorgt und dass aus dieser von ihm gewirkten Rettung ein Wachstum ausgeht, das nur in ihm möglich ist.

Das heißt, dass alles Gute in mir nur durch ihn gewirkt werden kann. Ich muss also in ihm sein, um als seine Frucht Teil des Weinstocks zu sein. Welche anderen Eigenschaften dieser Jesus darüber hinaus noch hat, ist dabei erst einmal höchst uninteressant. Denn zuerst kommt unsere Rettung in ihm und für etwas anderes ist er auch nicht auf die Erde gekommen.

Lukas: Damit glaubt er nicht Gott (und auch nicht Jesus), weil dieser andere Aussagen macht, sondern macht ihn zum Lügner.

Rüdiger: Ob einer Gott und Jesus glaubt oder nicht, das macht sich mit Sicherheit nicht an der Denkhilfe der Dreineinigkeitslehre fest! Denn zuerst kommt die Rettung und die Annahme der Rettung. Und diese Rettung findet nun einmal in der Bindung an Jesus Christus statt. Sein Wort und Werk bewirken das Leben, das er selbst ist. Und wie sollte Jesus das Leben sein, wenn er nicht Gott selbst wäre? Jesus sagt aber: "Ich bin die Wahrheit und das Leben".

Lukas: Wenn Jesus der allmächtige Gott wäre, so wäre es ausgeschlossen, daß Jesus dann vom Vater gezeugt, und ermächtigt und gesandt wäre, daß er der Sohn ist, wo doch alles dies nicht ursprünglich von ihm ausgeht, sondern von einem, der grösser ist als er (vgl. Joh 14,28) und der vor ihm da war.

Rüdiger: Die Lehre, dass Jesus "vom Vater gezeugt, und ermächtigt und gesandt" ist, bindet sich einfach nur an die Tatsache, dass Gott in Jesus ganz zum Menschen geworden ist. Um den Menschen überhaupt als so ein in sich selbst ruhender Widerspruch begegnen zu können, wurde die Gottessohnschaft als eine Art Generalerklärung von Gott schon im Alten Testament vorbereitet. Die Erscheinung des Messias musste in Menschenworten angekündigt werden. Sonst hätte es niemand glauben können.

Die Gottessohnschaft macht sich an der Phase des Menschseins Jesu fest. Und hier erstaunt uns auch die Perfektion der Worte Christi, wo er sogar vom Menschensohn spricht, der er sei! Damit rundet er für uns das Verständnis ab und macht uns klar, dass sein Sein eine lange von Gott vorbereitete Sache ist. Und er stellt uns mit der Gleichsetzung der Begriffe Gottessohn und Menschensohn in die Notwendigkeit der Erkenntnis, dass wir mit unserer Logik aufgeschmissen sind. Denn Gottessohn und Menschensohn ist er zugleich. Dies ist ein Hinweis, dass jeder Versuch des Verstehens Jesu mit menschlicher Logik scheitern muss. Darüber hinaus deutet er damit an, dass sich seine Gottessohnschaft und seine Menschensohnschaft auf die Phase seines Menschseins beziehen.

Lukas: Trotzdem versucht ihm das Dogma weiszumachen, beides sei möglich: Daß der Sohn der Sohn sei, der Vater der Vater, und doch beide der allmächtige und einzige Gott.

Rüdiger: Nein, Dogmen sind menschengemachte Eckpunkte, Kernaussagen, die keine Rolle für einen wahren Christen spielen. Denn sein Glaube macht sich nicht an Menschengemachtem fest, sondern an der Erkenntnis, die ihm durch den Heiligen Geist geschenkt wird. Denn die Bindung an den Herrn Jesus ist sein Halt und nicht die Abstimmung mit Menschen, die sich mit bunt bebilderter Manipulationsliteratur vollpumpen lassen.

Genau so wenig können Dogmen einen wahren Christen beeinflussen, wenn sie auch aus katholischer oder evangelischer Ecke kommen. Und was der Heilige Geist sagt, ist weder als Dogma noch als Volkshochschulunterrichtsinhalt zu gebrauchen. Denn der Heilige Geist spricht ja gerade die Dinge aus, die man nicht von Menschen lernen kann.

Lukas: Und er macht den heiligen Geist (der Gottes Geist ist, wie unser Geist auch unser Geist ist) zur weiteren Person. Der jeweilige Geist ist es ja, der uns kennzeichnet und erst zu Personen macht, während unsere körperliche Hülle (das Fleisch) nur vergängliche Wohnstätte desselben ist. Gott hat nun keine vergängliche fleischliche (= irdische) Hülle, sondern einen geistlichen (= himmlischen) Körper, der unvergänglich ist. Und in diesem geistlichen Körper des Allmächtigen wohnt sein heiliger Geist (so wie Gott heilig ist), den er aber den Menschen schon in dieser Welt als "Unterpfand" und Geschenk geben kann und möchte, damit sie ihn erkennen und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Rüdiger: Na siehst du. Wenn Gott seinen Geist verschenken kann und will, um uns zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen, dann erschließt sich doch schon aus dieser Sache, dass unser Denken nicht ausreicht, um uns ein zutreffendes Bild von Gott machen zu können. Es heißt nicht umsonst: Du sollst dir kein Bild von Gott machen! So wie damals Menschen Holz- und Steinbilder von ihm anfertigten, so machen sich heute die Götzendiener ein Bild von Gott aus festen Vorstellungen und Festlegungen.

Ob der Heilige Geist als Person anzusehen ist oder nicht, ist genau so offen wie die Frage, ob Gott einen "geistlichen (= himmlischen) Körper" hat. Der Geist wirkt wie er will. Damit ist klar, dass er einen eigenen Willen hat. Und Jesus versprach, den Tröster zu senden, der uns in alle Wahrheit einführen soll. Damit gibt Jesus dem Heiligen Geist einen Auftrag. Auch das legt nahe, dass der Heilige Geist eine eigenständige Person ist. Oder kann man einer Nicht-Person einen Auftrag erteilen?

Lukas: "Uns aber hat Gott dies durch den Geist geoffenbart; denn der Geist erforscht alles, selbst die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt das innere Wesen eines Menschen? Doch nur der Geist, der in dem betreffenden Menschen wohnt. Ebenso hat auch niemand das innere Wesen Gottes erkannt als nur der Geist Gottes." (1. Korinther 2, 10-11)

Rüdiger: Richtig! Deswegen kann nur der Heilige Geist jedem einzelnen Gläubigen die wahren Gegebenheiten klarmachen. Doch aus dem Vergleich mit dem Menschen und seinem Geist schlussfolgern zu wollen, Gottes Sein sei genau so gebaut, wie wir uns erleben, das ist eine nicht begründete Schlussfolgerung, die Irrlehrer gerne an den wahren Sinn dieser Bibelstelle anschließen. Denn damit können sie dann anderen etwas erzählen, das dem Heiligen Geist, Gott selbst, vorgreift.

Der Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen. Aber nicht als Eins-zu-Eins-Abklatsch!

Lukas: Gott kann (im Gegensatz zu uns, die wir seine Geschöpfe sind) seinen (heiligen) Geist schenken, denn Er ist ja auch der "Vater der Geister", von dem alles ausgeht und der "alles in allem" ist: "Sobald ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott (alsdann) alles sei in allen (oder: in allem)." (1. Korinther 15,28)

Rüdiger: Allein die Aussage, dass der Sohn sich dem Vater unterwerfen wird, impliziert, dass er jetzt dem Vater in allem ebenbürtig ist. Die Unterwerfung des Sohnes ist hier nichts anderes als der Eingang des Sohnes und des Vaters in die untrennbare Einheit Gottes. Diese untrennbare Einheit war ja aufgegeben worden, damit Gott in Jesus für uns am Kreuz sterben konnte. Ausdruck dieser allein für unsere Rettung erfolgten Trennung des Sohnes vom Vater sind die Worte Jesu: Vater, Vater! Warum hast du mich verlassen!

Lukas: Der heilige Geist ist also Gottes Geist, diese Aussage begegnet uns in der heiligen Schrift immer wieder, er ist nicht eine weitere Person neben dem Vater, sondern sein Geist, der Geist des Heiligen. Wir identifizieren uns durch unseren (menschlichen) Geist als der, der wir tatsächlich sind, nach biblischem Verständnis ist es mit Gott ebenso: "Gott ist (heiliger) Geist ..." (Joh 4, 24, vgl. 2. Korinther 3, 18).

Rüdiger: Dass der Heilige Geist ein Teil Gottes ist, ist unbestritten. Aber die freche Folgerung: "er ist nicht eine weitere Person neben dem Vater" ist zu kurz gegriffen und orientiert sich lediglich an unserem menschlichen und vollkommen mangelhaften Denkvermögen. Das bestätigt, dass eure Wachtturm-Lehre ein einziges Muskelspiel ist mit menschlichen Anstrengungen. Euer Glaube ist wie Bodybuilding, aber nicht das Zugeständis an Gott, dass nur er uns aus seiner Kraft retten kann. Wer aber Jesus als den Beginner und Vollender seines Glaubens annimmt, wird mehr erfahren als der Wachtturm lehrt.

Lukas: Auf diese Weise (vgl. Epheser 4,6, siehe oben) möchte (und kann) Gott auch Einheit erreichen, wie sie zwischen ihm und seinem Sohn Jesus vorhanden ist, dieser wiederum Einheit mit seinen wahren Nachfolgern bildet, damit auch sie mit Gott eins sind (Johannes 17, 11+21-23), weil ja Gottes Geist ebenso in seinem Sohn als auch in allen (Nachfolgern) wirkt. Einheit also nicht im oft falsch verstandenen (interpretierten) Sinne von "identisch" oder "dasselbe", sondern im Sinne von selbigem Charakter, Ansichten und Handeln. Anders ausgedrückt: Es gibt keine Selbstsucht, also Streitigkeiten, Differenzen etc., eben Einheit (vgl. 2. Kor 3, 18; Römer 8, 29). Einheit auch nicht in der Grösse oder Macht, die Gott besitzt, der das (Ober-)Haupt ist (1. Kor 11, 3) und jedem nach seiner Weisheit zuteilt, sondern im inneren Wesen, wie es ja auch von den ersten Christen beschrieben ist: "Die Gesamtheit der Gläubiggewordenen aber war ein Herz und eine Seele, und kein einziger nannte ein Stück seines Besitzes sein ausschließliches Eigentum, sondern sie hatten alles als Gemeingut." (Apostelg. 4,32). So wurde das (hohepriesterliche) Gebet Jesu erhört, daß er (in Johannes, Kapitel 17) zu seinem Vater sprach.

Rüdiger: "Auf diese Weise möchte (und kann) Gott auch Einheit erreichen" - Falsch! Gott hat diese Einheit schon lange erreicht. Wer zu Jesus kommt, erfährt diese Einheit schon jetzt und hier in ihm. Daran sind seine Jünger zu erkennen, dass sie eins sind mit dem Sohn und durch ihn mit dem Vater. Und wer diese Einheit kennengelernt hat, kann gut und gerne auf menschliche Dogmen verzichten. Denn für den wahren Christen spielt die Dreieinigkeitslehre und auch die Anti-Dreieinigkeitslehre keine Rolle. Denn der Tröster führt ihn Stück für Stück in alle Wahrheit. So wie er sie ertragen kann.


Kommentare

01
Der Gott ist Vater von Allen.
(Sie wissen auch zu finden in der Bibel wo das geschrieben ist... Wer sucht findet.)

Die Engeln sind Söhne Gottes
Jesus ist Sohn Gottes.
Die Menschen sind Söhne Gottes.

Der heiliger Geist ist kein Vater und kein Sohn.
Der heiliger Geist ist keine Bruder des Vaters.
Der heiliger Geist ist auch kein Bruder von Jesus.
Also der heil. Geist ist keine Person, denn alle Personen (menschliche und Übermenschliche) sind Söhne Gottes.

Wenn man einfache Gedanken gemäß der Bibel macht, sieht man das.

Machen Sie auch eine Statistik um zu sehen wie oft in der Bibel nur Vater Gott und Jesus zusammengenannt werden und wie oft wird auch der heiliger Geist hinzuerwähnt. Man braucht kein wissenschaftler zu sein um dies herauszufinden.... Allein alle Briefe von Apost. Paulus werden aufschlußreich sein.

Ist es auch nicht schwer zu verstehen, da0 der heiliger Geist keine dritte Person ist, sondern die wirksame Kraft Gottes, durch die Gott alles bewirken kann. Auch Jesus ohne den heiligen Geist könnte nichts mehr bewirken als - der zeilich begrenzt vollkomnmene (vor der Sünde) Adam bewirken könnnte. Daher hatte auch Jesus den heiligen Geist des Vaters als wirksame Kraft Gottes empfangen, sowie auch andere Diener Gottes.

Man sollte nicht alles durcheinander bringen, wegen personifizierungsmerkmale/Eigenschaften/Zustände, wie der Tod, die Liebe und andere Merkmale personifiziert werden, aber trotzdem keine autonome Personen sind.

Tsialas G. [24.09.2008]
02
Du hast ja wirklich ein rundes Bild von Gott. Darin fühlst du dich wohl und möchtest auch nicht gerne auf dieses Wohlfühlen im Bescheidwissen verzichten. Das verstehe ich gut. Ich musste auch ganz langsam von diesem menschlichen Wohlgefühl getrennt werden und lernen, dass es mehr gibt, als ich mir vorstellen kann. Die erste Erkenntnis, die ich akzeptieren musste, war, dass Gott autonom ist und sich nicht meinen menschlichen Vorstellungen beugt. Also hatte ich anzunehmen, was er mir von sich klarmachte.

Was die Trinität und die Lehre anbetrifft, dass der Heilige Geist ebenfalls eine Person sei, hatte ich es in meinen Anfängen auch schwer. Wie du. Doch ist das alles sehr stark in den Hintergrund gerückt, denn der Name ist wichtig, in dem wir gerettet werden müssen. Wie Jesus das wirklich macht und wie er wirklich ist, darüber können wir uns bis an unser Lebensende streiten. Doch eines ist klar und steht fest: Jesus ist der Name, in dem wir gerettet werden müssen.

Da nun der Name Jesus bei den Zeugen Jehovas aus der Anbetung entfernt und für ihn eine willkürliche Vokalisation des Tetragramms eingesetzt wurde, erscheint das Denkmodell der Trinität mit Sicherheit näherliegender als das Denkmodell der Zeugen Jehovas, die Jesus nur als Zusatzvehikel betrachten und ansonsten lieber auf die Stundennachweise ihres Predigtdienstes vertrauen. Doch bleibt es, wie es ist. Die Trinität ist ein menschliches Hilfskonstrukt, auf das ich nicht angewiesen bin und nicht bauen kann.

Angewiesen bin ich auf Jesus Christus und nur auf ihn. Gott hat uns in ihm den direkten Ansprechpartner gegeben. Wie sonst sollte man das Wort vom Vermittler deuten? Ist Jesus nicht der Anwalt, den wir ansprechen müssen und der sich um unsere Probleme kümmert? Wie in jedem irdischen Gerichtsverfahren kann ich nicht mal eben den Richter beiseitenehmen und ihm meinen Fall erklären. Aber ich kann mit meinem Anwalt sprechen und darf darauf vertrauen, dass er mir Recht schafft. Vergebung. Gnade.

Die persönlichen Verflechtungen Gottes mit Jesus und dem Heiligen Geist sind mir in diesem Zusammenhang erst einmal völlig wurscht, weil ich total sicher weiß, dass Jesus der einzige ist, in dem wir gerettet werden müssen, und weil ich weiß, dass er der Mittelpunkt der Verbindung zwischen uns und Gott ist (Eckstein). Mir selbst ist es tatsächlich befremdlich, den Heiligen Geist anzubeten. Doch gestehe ich, dass ich es getan habe, und daraus schließe ich, dass der Heilige Geist mehr ist als nur eine Art göttlicher Energie. Und selbst, wenn er nur eine Art göttliche Energie sein sollte, selbst dann wäre es nicht verkehrt, ihn um Beistand und Verstehen zu bitten. Denn sein Sein gründet direkt in Gott und beeinflusst mich jeden Tag. Mal durch mich selbst ausgebremst und gehindert, andermal aber auch ungebremst und ungehindert. Der Heilige Geist ist die Manifestierung Jesu in meinem Leben. Er wirkt, wenn ich in der Bibel lese. Er wirkt in meinem Leben, weil ich Jesus darum gebeten habe.

Und ich habe ihn darum gebeten, auch ohne mir sicher zu sein, was oder wie er ist. Mir war und ist das Versprechen Jesu wichtig, dass er den Tröster zu uns gesandt hat, den wir hier und jetzt in Anspruch nehmen dürfen und sollen.

Was ist, wenn der Heilige Geist nur eine Art Kraft ist? Fängt da nicht das Apothekertum der Irrlehrer an? Wird da nicht nach Macht und Redegewandheit der Geist in kleine Fläschchen abgefüllt und an Suchende teuer verkauft? (Vergl. die katholische Machart!) Wir kennen das aus den Äußerungen der Wachtturm-Gesellschaft. Diese hat den Heilgen Geist gepachtet und verfügt über ihn. Doch allein das ist eine so heftige Gotteslästerung, dass schon für diese Sünde das große Aus dieser Gesellschaft festgelegt ist.

Gott lässt sich nicht kanalisieren. Er lässt sich auch nicht von einem Zeitungsverlag einnehmen, damit dieser mit Tonnen von Propaganda eine Lehre in der Welt verbreitet, die von ihrem Führungsgremium demokratisch abgestimmt wird. Der Heilige Geist ist tatsächlich die Kraft Gottes. Ich weiß, dass ich von ihm abhängig bin. Da er selbst Gott ist, spreche ich ihn normalerweise mit Jesus an, doch kommt es auch vor, dass ich ihn "Heiliger Geist" nenne.

Wenn ich bedenke, dass ich durch ihn so viele theologische und menschliche Probleme (zumindest für mich) lösen durfte, entwirft sich mir ein Bild, das eben nicht daraus besteht, dass ich eine feste Schau von dem erwarte, der mich instruiert, sondern dass ich warte, bis er mir zeigt, was wie und warum genau so ist, wie es ist. Und wenn er, der Heilige Geist, mir nicht zeigt, was er wirklich ist, dann ist das ein Faktum, das ich zu akzeptieren habe.

Doch wird davon nicht berührt, dass Jesus das Zentrum der Gottesansprache ist, weil er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er ist Gott selbst, der sich in Jesus für uns ansprechbar gemacht hat. Wenn wir einmal beim Vater sein werden, dann sind wir auch beim Sohn. Wenn wir beim Sohn sind, sind wir auch beim Vater. Dies ist uns jetzt schon beschieden, wo wir im Glauben annehmen und prüfen dürfen, ob wir in Jesus sind. Sind wir in Jesus, dann sind wir mit Gott und dem Heiligen Geist verbunden und dürfen darauf vertrauen, dass er allein uns rechtfertigt. Eben auch rechtfertigt gegenüber unserer eigenen menschlichen Unwissenheit und Schwäche.

Ich meine, ich hätte in der Bibel gestern Abend eine Stelle gelesen, wo ich staunend feststellen musste, dass der Heilige Geist wie der Sohn und der Vater angesprochen wurde. Vielleicht finde ich ja die Stelle wieder. Dann reiche ich sie dir hier nach. - Doch eines muss ich noch erwähnen. Wenn wir auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist getauft werden, werden wir dann auf einen Gott, einen Götterboten und eine Energieart getauft? Und wieso haben diese drei gemeinsam einen Namen, auf den wir getauft werden sollen?

Wenn ich das auf mein Leben übertrage, dann müsste ich selbst Rüdiger Hentschel heißen, mein Postbote müsste auch Rüdiger Hentschel heißen und mein Einfluss auf andere müsste auch Rüdiger Hentschel heißen. Ist irgendwie unschlüssig. Aber von menschlicher Schlüssigkeit und Logik ist Gott nicht abhängig. Deswegen überlasse ich es ihm, was er ist und wie er ist.

Rüdiger [25.09.2008]
03
Entschuldige, lieber Zeuge, aber könntest du mir eine Frage, die wichtigste mit im christlichen Glauben, beantworten? Aber bitte nur kurz mit "Ja" oder "Nein" (den Vers in der HS kennst du ja, wie wir antworten sollen)!

Rufst du den Herrn Jesus an, sprichst du mit ihm? Ich verzichte hier auf den "Rosenkranzsatz": "im Namen Jesu" am Ende der Gebete! Denn das ist kein Anrufen.

Viele liebe Grüße, Zeuge

Bibelforscher [25.09.2008]
04
Hallo Tsialas G.,

zwar habe ich die von mir erwähnte Bibelstelle (noch) nicht wiedergefunden, aber eine andere: Hebräer 3, 7-11:

»Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: "Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht, wie in der Erbitterung an dem Tage der Versuchung in der Wüste, wo eure Väter mich versuchten, indem sie mich auf die Probe stellten, und sie sahen meine Werke vierzig Jahre. Deshalb zürnte ich diesem Geschlecht und sprach: Allezeit gehen sie irre mit dem Herzen. Sie aber haben meine Wege nicht erkannt. So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen!"«

Wenn der Heilige Geist nur eine Art Kraft oder Wirkung wäre, dann müsste man diese Bibelstelle als Irreführung des Bibelschreibers ablehnen. Zumal in der angeführten Rede des Heiligen Geistes auch noch die Ich-Form benutzt wird und der Heilige Geist sich zu etwas entschließt. Und zwar aus einer Emotion heraus - aus Zorn. Alle diese hier zu findenden Eigenheiten des Heiligen Geistes sprechen schon ziemlich deutlich dafür, dass man ihn nicht als bloße Wirkung oder Kraft abtun kann.

Wenn du also zu denen gehörst, die die Bibel als das Wort Gottes vollumfänglich für wahr halten, wirst du nicht anders können, als deine oben angeführte Wachtturm-Theologie mindestens ernsthaft zu hinterfragen. Die Sache gestaltet sich nicht so, wie sie der treue und verständige Sklave verstanden haben will. Überhaupt ist die Methode, die Russell einführte, um die Bibel systematisch zu lesen, eine Gott verachtende und rein aus menschlichem Ehrgeiz erwachsene Technik. Wie der Mensch sich die Natur untertan zu machen sucht, so versucht Russel durch Entzifferung der Bibel Gott in den Griff zu kriegen. Na wenigstens hat er einige Millionen Menschen in den Griff gekriegt. In den Würgegriff.

Rüdiger [27.09.2008]
05
Liebe Leser!

Leider hat Tsialas G. meine kleine, aber wichtige Frage immer noch nicht beantwortet. Vielleicht muß er sich erst noch "belesen", wer weiß ...

Ein ehrlich Suchender hätte hier zumindest eine Antwort gegeben; aber bei fest in ihrem Irrglauben stehenden Zeugen Jehovas steht ihr anderes Tun im Vordergrund:

Wie schon zu Zeiten des Wandelns Jesu auf Erden ist ihr Sinnen nicht ehrlich, zumindest bei diesen hier! Sie, diese hier, sind Heuchler mit "schlechten Gedanken", ihr Sinn ist nicht der des Christus! Sie wissen nicht, was der Heilige Geist ist und sie kennen auch nicht die Stimme des guten Hirten! Unseres Königs und Heilands Jesus Christus! Amen

Bibelforscher [29.09.2008]
06
Tsialas G.
Es wird auseinander geredet.
Keiner hat auf das folgende etwas dagegen gesagt.
"Der Gott ist Vater von Allen.
Die Engeln sind Söhne Gottes
Jesus ist Sohn Gottes.
Die Menschen sind Söhne Gottes.
Der heiliger Geist ist kein Vater und kein Sohn.
Der heiliger Geist ist kein Bruder des Vaters.
Der heiliger Geist ist auch kein Bruder von Jesus.
Also der heil. Geist ist keine Person, denn alle Personen (menschliche und Übermenschliche) sind Söhne Gottes"

Also es gibt NUR EINEM GOTT, dem Vater "εις Θεός ο πατήρ" wie im griechischen Originaltext steht. Es gibt auch nur EINEN einziggezeugten ("μονογενής'" und erstgeborenen ("πρωτότοκος") Sohn Gottes, nämlich Jesus.

Wie gesagt, der h.G. ("το άγιο πνεύμα") ist kein Sohn Gottes, also keine Person. Das gesagte Math. 28:19,20 iszt trivial um erwähnt zu werden. Die Bedeutung des Verses ist eindeutig und hat nichts mit Trinität zu tun. Denn:

1. Jesus hat seine eigene Namen wie "ο Λόγος" [das Wort], Michael ("Μιχαήλ"), Jesus, Christus. In Offenbarung (Αποκάλυψη) differenziert sich der Name Gottes von dem Namen des Sohnes Gottes und wird getrennt erwähnt.

2. Der Begriff "Im Name des Gesetzes" deutet überhaupt nicht hin, dass das Gesetz eine Person ist. Genauso ist der h.G. auch keine Person. Dass der h.G. Zeugnis gibt und redet, dies wird durch reelle Diener Gottes gemacht. Auch das Blut und das Wasser geben Zeugnis aber diese sind auch keine Personen (1 Joh 5:7). In Psalm 2 und im Daniel-Buch werden Gott und Jesus getrennt aufgeführt. Ausserdem nur Jesus wurde gestorben, nicht sein Vater. Jesus wurde von den Toten auferstanden, sein Vater starb nie.

Jesus als erstgeboren hatte einen Existenz-ANFANG, sein Vater existierte immer. Letztlich Jesus bekommt das welches er nicht vorher hatte. Sein Vater hatte immer alles, also NUR ER gibt weiter an Jesus die Macht und das Königreich. NUR der Vater ist allwissend und gibt Jesu bekannt, das welches Jesus vorher nicht wußte. (Offenb. 1:1) Ausserdem Jesus ist Bild des unsichtbaren Gottes ("εικων του αόρατου Θεού") Jesus ist keine Dreieinigkeit, hat eine eigene unabhängige Existenz mit eigenem Willen.

Adam war auch Bild Gottes und war auch keine Dreieinigkeit. Jesus und Adam als Bilder Gottes waren keine Dreieinigkeiten. Die Engel sind auch keine Dreieinigkeiten. Es gibt überhaupt keine Dreieinigkeiten im Universum, weder das "Prototyp" noch die "Abbilder". Es gibt auch kein Grund dass im Universumm/Hyperversum Dreieinigkeiten existieren. Es existieren NUR Einheiten. Jeder ist nur eine Person, sowohl Gott als auch Jesus, Engel und Menschen. Diese philosophisch-heiden dreieinigheits-Theorie ist realitätsfremd und fantasiereich.

Tsialas [12.09.2009]
07
Hallo Tsialas,

Jesus hat einen Anfang. Dieser Anfang ist Gott selbst. Gott hat Jesus nicht zusammengeknetet wie Adam, sondern Gott hat Jesus gezeugt. Jesus ist also aus Gott selbst hervorgegangen und war und ist damit Gott selbst. Dadurch dass der Anfang Jesu Gott selbst ist und dieser Anfang ewig ist, hat Jesus tatsächlich keinen Anfang, denn das, was man als seinen Anfang bezeichnen könnte, hatte keinen Anfang. In Gott existierte Jesus schon immer wie Gott selbst.

Anders lässt sich auch nicht erklären, warum Jesus in Johannes 5,23 ausdrücklich fordert, dass er angebetet werden muss. Er benutzt das Wort "ehren". Die Anbetung ist der höchste und wichtigste Teil des Ehrens, womit aus Jesu Mund selbst der Beweis kommt, dass er angebetet werden muss wie der Vater. Denn die Anbetung ist nicht wegzudenkender Teil des Ehrens. Zumal Jesus auch nicht die leiseste Anspielung macht, die Anbetung aus dem Ehren auszuklammern.

In Offenbarung 5, 13 und 14 wird sogar mathematisch nachprüfbar die Menge der Geschöpfe von der Menge Gott getrennt. Alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden beten das Lamm an und den, der auf dem Thron sitzt. Also kann das Lamm, das ja nicht anbetet, kein Geschöpf sein. An anderen Stellen in der Offenbarung des Johannes finden wir Stellen, wo wörtlich in der Bibel steht: Und das Lamm, mittig oben auf dem Thron ... Daran erkennen wir zwingend, dass Gott und Jesus Eins sind, wie uns der Herr auch oft wörtlich hat überliefern lassen.

Nun stellt sich die Frage, ob du Jesus glauben magst oder nicht. Bekanntlich degradiert die Wachtturm-Gesellschaft Jesus zu einer Art Handlanger Gottes. Und sie verbietet die Anbetung Jesu, weil damit Vielgötterei verbunden wäre. Doch Jesus selbst sagt, dass er unbedingt angebetet werden muss. Wem willst du nun glauben? Der Wachtturm-Gesellschaft oder doch lieber Jesus?

Ich glaube seit meinem 16. Lebensjahr an Jesus und folge ihm. Ich habe viel erlebt, wo Christen gar nicht wussten und keinen Gedanken daran verschwendeten, wer Jesus nun denn wirklich wäre. Sie wussten einfach in ihrem Herzen, dass er der Ansprechpartner ist, den der Vater uns gesandt hatte. Dann habe ich erlebt, wie durch die satanische Jesus-ist-nur-Handlanger-Lehre der Wachtturm-Gesellschaft diese Menschen lernten, sich mit dem Thema zu befassen. Sie haben alle ernstlich nachgeforscht und den Herrn Jesus um Klarheit gebeten. Und am Ende standen und stehen sie alle auf der Seite Jesu, weil sie ihm glauben. Für sie ist klar, dass sie Jesus wie den Vater anbeten müssen und dass auch das Gebet zum Heiligen Geist möglich ist. Und es ist ihnen klar, dass Jesus weder Geschöpf, noch ein Engel, noch ein Zwischending zwischen Engel und Gott ist.

Die Dreineinigkeit liegt uns nicht am oder auf dem Herzen. Sie ist nicht wichtig, denn sie ist in der Tat nur eine menschliche Hilfslehre. Als solche kann sie auch belastend und irritierend wirken. Nur eines hält uns am Leben: Das ist Jesus Christus, der direkt hier und jetzt der Herr über unser Leben ist und den wir als Gott anbeten dürfen und wollen. Das Gebet zu ihm ist gleichzeitig das Gebet zum Vater, denn wir wissen, dass er und der Vater Eins sind. Und vor dem Vater und dem Sohn steht der Heilige Geist, der unsere unwürdigen Gebete mit Seufzen vor den Herrn bringt.

Die Wachtturmtheologie hat nur ein Ziel: Trenne die Menschen von Jesus. Das ist der Grund dafür, dass ihr gegen Jesus hetzt und ihn als Gott absetzt und in eine Extra-Schublade steckt. Doch Jesus selbst sagt: Ich muss angebetet werden. Wer mich nicht anbetet, der kann auch den Vater nicht anbeten (Johannes 5,23). Erschreckt dich das nicht, Tsialas? Eigentlich müsste sich dir der Rücken in Wellen schlagen vor Furcht, ob du eine Anbetung fortsetzen kannst, die offensichtlich Jesu Worte mit Füßen tritt. Eine Anbetung, die sich an einen von Menschenhand gemachten Jehova richtet, dessen Name lediglich auf einem Schreib-Lese-Unfall basiert, den katholische Mönche ausnützten, um einen weiteren Gottesnamen auf dem Religionsmarkt unterzubringen. Eine Anbetung, die nur mechanisch und ohne Gefühle abläuft. Eine Anbetung, die von einer Gesellschaft geboten wird, die gleichzeitig verspricht, dass die Anbeter Jehovas von Dämonen befallen werden.

Rüdiger [12.09.2009]
08
Wo steht in der Schrift, daß Michael Jesus Christus ist?

Bestimmte Engel wurden von Gott über verschiedene Völker gesetzt, was du in den Propheten nachlesen kannst.

Kontext heißt (wikipedia: von lat. contexo "zusammenweben, zusammensetzen" und contextus "verflochten, fortlaufend) eng miteinander verbunden und dauerhaft von Anfang bis Ende erkennbar.

Das ist, wenn du Michael als Jesus in ein und derselben Person definierst, NICHT KONTEXT! Es ist auch nicht ein einziges Mal in der Bibel erwähnt!

Diesen Spagat schaffen nur Sekten wie die ZJ!

Was mich verwundert, ist die Tatsache, daß ihr, obwohl ihr ALLES aus euch selber heraus tun müßt, jegliches logische Denken, und ich meine hier nur die historischen Tatsachen in der HS und die Heilsgeschichte zu betrachten, vermissen laßt.

Wenn ihr unvoreingenommen die eigenen Überlegungen und Schriften anhand NEUTRALER Schrift überprüfen würdet - erst dann kann man von überprüfen sprechen (logisch, oder???) - würdet ihr auch schnell die Manipulationen in eurer NWÜbersetzung herausfiltern!

Neutrale Schrift heißt in diesem Falle die HS selbst!

Denn nur so machten es auch die Beröer. Sie überprüften anhand der ihnen vorliegenden Schriften die "neue" Lehre, das Evangelium. Sie hatten dazu die Aufzeichnungen der Propheten und Bibelschreiber der alten Zeit zur Verfügung.

Wie kann ich meine selbst gelegten elektrischen Leitungen überprüfen (auf DIN o. EU-Norm), wenn ich meine eigenen Zeichnungen und Skizzen zum "Prüfen" heranziehe? Was für eine Unlogik! Und was für eine Tragik, wenn dann ein Unfall eintritt, vielleicht ein tödlicher! Aber so behaupten ZJ, wenn sie daraufhin angesprochen werden. "Wir überprüfen doch! Anhand unserer Literatur!"

Da Gott allgegenwärtig ist, überall, wie Jesus der Herr übrigens auch (!), so erforscht er euren Sinn ständig. Bei derartiger Ablehnung des Evangeliums, und das heißt nun mal: Rettung durch GNADE!!!, schickt euch der Herr ganz bestimmt nicht den Heiligen Geist als Helfer, eher verstockt er eure Herzen noch mehr, als sie ohnehin schon sind.

Da kommen wir zum wichtigsten Teil des Verstehens! "SEHEN" wirst du erst, wenn du alles auf Jesus wirfst und der HG dich leitet! Sehen wirst du, wenn du glaubst!

Der Kreis schließt sich hier, denn alles ist umsonst, was ihr tut, was ihr tut aus euch selbst heraus! Denn ihr versteht die Heilige Schrift nicht, das Evangelium bleibt EUCH VERBORGEN, so wie es der Apostel schrieb. Weil ihr nicht den Helfer habt, denn ihr habt nicht unseren, meinen Herrn! Denn nur dieser schickt den Helfer, Jesus selbst sagte es, daß der Vater den Geist sendet, daß er, Jesus, seinen Geist gibt.

Rudolf [12.09.2009]
09
Wo steht in der Schrift, daß Michael Jesus Christus ist?

Α Thess. 4:16 zeigt dass Jesus mit Erzengel-Stimme kommen wird. Wenn Jesus nicht Erzengel ist, warum hat er Erzengel-Stimme; Also Jesus ist der Erzengel Michael.

Tsialas [15.09.2009]
10
Hallo Tsialas, du bist ja hier unser Griechisch-Fachmann, nicht wahr? Und für dich steht einwandfrei fest, dass in 1. Thessalonicher 4, 16 mit der Erzengel-Stimme gemeint ist, dass Jesus selbst schreit, wenn er wiederkehrt? Ist das nicht ein bisschen komisch, dass Jesus wie ein Erzengel schreien soll, wenn er kommt?

Ich habe mal den Text in der Interlinear-Wort-für-Wort-Version nachgeschaut. Dort steht jedesmal in und nicht mit. Das kann und muss also bedeuten, das Jesus unter mehreren akustischen Ereignissen wiederkehren wird, deren Urheber er selbst in keinster Weise sein muss. Wenn ihm die Erzengel-Stimme zugeordnet wird, sollte ihm aus übersetzungstechnischer Ehrlichkeit auch der Befehlsruf und die Posaune Gottes zugeordnet werden. Dann müsste Jesus den Befehl selbst geben, was ich noch nachvollziehen kann, er müsste dann relativ dauerhaft erzengelmäßig rufen und gleichzeitig müsste er die Posaune Gottes blasen. Und dies alles, nur damit ihr ihn als Erzengel hinstellen könnt.

Die akustischen Begleiterscheinungen der Wiederkehr Christi dazu zu benutzen, ihn zum Erzengel zu degradieren, das sieht Satan ähnlich. Das ist so, als würdest du mit der Straßenbahn zur Arbeit fahren und die Leute würden sagen: Ach kuck mal, der Tsialas ist ein Straßenbahnsitz. Oder du gehst ins Schwimmbad und die Leute sagen, der Tsialas ist ein toter Fisch. Oder du ziehst dich gut an und die Leute sagen: Der Tsialas ist eine Schaufensterpuppe. - Würde das deiner Existenz und deiner Identität gerecht werden?

Deswegen wird eure Verdrehung der Bibel Konsequenzen für euch haben. So wie du bei der Falscheinschätzung deiner Person Widerspruch erheben würdest, wird Gott Jesus verherrlichen und Jesus Gott. Und dann werden eure Augen gewaltsam aufgetan werden. Das ist die Stelle, wo Jesus sagt: Ich werde Krieg führen gegen euch mit dem zweischneidigen Schwert, das von meinem Munde ausgeht. Dann werdet ihr die Wahrheit mit der Gewalt der Wahrheit selbst einsehen müssen und eure Gehirne werden sich aufgrund der lebenslang missachteten Wahrheit erhitzen. Eure Hirne werden weggeblasen werden, weil ihr euch an menschliche Auslegungen geklammert habt und es nicht wolltet, Gott selbst zu fragen, wer er ist.

Hier noch der Interlineartext. Du wirst es erkennen, dass hier klar alle drei Faktoren gleich behandelt werden und in jedem Falle in benutzt wird. Das kann nur bedeuten, das Jesus selbst nicht schreien wird, wenn er wiederkommt.

Mit der Stimme eines Erzengels

Rüdiger [16.09.2009]
11
wo steht in der bibel geschrieben , das jesus gott ist
wo steht geschrieben , das er sagt das er gott ist

Namenlos [02.12.2009]
12
Hallo;

sogar Dämonen erkennen: Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! (Markus 1.24)

Ich und der Vater sind eins, sagt Jesus in Johannes 10.30

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; (Johannes 11.25)

Sehr schön: Johannes 14.6 ff: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. 9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Du siehst, du bist nicht der erste mit dem Problem ;-)

Teetrinker [03.12.2009]
13
Zu Tsialas Beitrag Nr. 09 (Kommentar zu 1. Thessalonicher 4,16):

Guten Abend Tsialas,

Zeugen Jehovas behaupten fälschlicherweise, Jesus sei kein Gott. Wenn aber die Feststellung, Jesus sei der Erzengel, damit begründet wird, dass er "bei der Stimme des Erzengels [...] herabsteigen"* wird, dann darf man doch wohl auch, dass Jesus Gott ist, damit begründen, dass er "bei der [...] Posaune Gottes vom Himmel herabsteigen"* wird. Was also aufgrund "der Stimme des Erzengels" gilt, gilt dann logischerweise auch aufgrund "der Posaune Gottes".

Tatsächlich sagt Jesus von sich selbst auch niemals, er sei der Erzengel. Zudem steht es auch nirgendswo geschrieben. Dagegen gibt es aber zahlreiche Hinweise in der Bibel, dass Jesus = Jahwe ist.

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* Zürcher Bibel

THEOLOGE FRANK [28.01.2011]
14
Theologe Frank: Du weisst nicht einmal die Bedeutung von 'Gott' gemäß der Bibel.

Es ist auch ein Kinderspiel zu widerlegen dass Jesus = Jahwe. Jesus ist nämlich der Sohn Jahwes. Jesus ist zu seinem 'Vater hinaufgefahren und hat im 'Rechten' seines Vaters 'gesessen'. Keiner kann rechts von sich selbst sitzen.
Richtig. Und deswegen ist Gott Gott, weil er kann, was keiner kann. [RH]
Keiner ist auch Vater [als Sohn] von sich selbst. Keiner - als Vater - bringt sich selbst als Sohn zur Welt.
Mir ist es unverständlich, dass Menschen Gott gerade nur das zutrauen, was sie selbst können. Das muss eine sehr flache Denkspur sein, auf der diese Leute unterwegs sind. Tsialis, hast Du nie davon gehört, dass bei Gott nichts unmöglich ist? [RH]
Nicht nur auch deswegen. Auch ist es widersprüchlich zu behaupten, einerseits dass Jesus zu seinem Vater hinaufgegangen ist und zugleich zu behaupten dass Gott allgegenwärtig unf überall ist. Wenn Gott überall gewesen wäre, bräuchte Jesus nirgendwohin zu gehen um VOR dem Gott zu erscheinen wie mehrmals die 'Bibel erwähnt. Also wenn Jesus=Jahwe wäre, würde Jesus nirgendwohin gehen. Du würdest auch nicht zu deinem Vater hingehen, wenn du selbst der Vater gewesen wärest. Du würdest auch kaum zu dir selbst hingehen, als ob du nicht 'du' selbst gewesen wärest.
Die Menschwerdung Gottes - wenn wir sie verstehen müssten, dann wäre sie für alle sinnlos. Glaube rettet. Der Glaube ist die Tür zum Verstehen. Wer allerdings sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten mit Gott und Gottes Fähigkeiten gleichsetzt, der muss viele Wachttürme gelesen haben - und alles darin geglaubt haben. Glaubst Du auch, was die Wachtturm-Gesellschaft im Erwachet! April 2007, Seite 26 zeigt? [RH]
Also kurz gesagt: Es gibt nichts verücktestes als an einer Dreieinigkeit zu glauben. Es ist nämlich klar und einfach und eindeutig zwischen Jesus und seinem Vater zu differenzieren.

Tsialas [20.12.2011]
15
Nicht einfach ist es, Jesus ernstzunehmen und ihn als seinen Herrn anzuerkennen. Jehovas Zeugen haben genau das ausgeredet bekommen. Wer jedoch auf Jesus vertraut, wird erkennen, wer er ist.

Rüdiger [20.12.2011]
16
Hallo, ihr lieben Christen,

mit großem Interesse habe ich die Diskussion - wenn auch Jahre später - sowie die Kommentare gelesen. Mir fiel auf, dass die Bibelstellen, in denen der Hauptzeuge und absolute Experte zum Thema "Trinität" etwas sagt, nicht genügend gewürdigt wurden.
Wer ist der Hauptzeuge? Meinst Du, Jesus sei der Hauptzeuge? Ich habe in der Bibel nachgeschaut. Das Wort "Hauptzeuge" kommt in der Bibel nicht vor. [RH]
Zwei Beispiele sollten eigentlich Klarheit verschaffen.

Wenn Christus zu seinem Vater im Himmel betet: "der du allein wahrer Gott bist" (Joh. 17.3), dann kann Christus zwar auch als Gott bezeichnet werden, aber er ist niemals "wahrer Gott".
Wenn es nur einen wahren Gott gibt, dann wäre Jesus nach Deiner Rechnung unwahrer Gott. Ein unwahrer Gott ist ein Lügner. Ist das der Zweck Deiner Rede? [RH]
Dieser Unterschied wurde auch von den Apostel berücksichtigt und von Paulus bestätigt:

"Und obwohl solche sind, die Götter genannt werden, es sei im himmel oder auf erden, wie es ja viele götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle dinge sind und wir durch ihn." (1. Kor. 8.5+6)
Jesus hat gesagt: "Wer mich sieht, sieht den Vater!" Lies mal die Seite Dreieinigkeit - dran glauben? Ein Gott, der im ersten Gebot das Haben eines anderen Gottes verbietet und in Johannes 1,1 das Haben eines anderen Gottes - wie Jehovas Zeugen es auslegen - anordnet, kann kein wahrer Gott sein, sondern ein Lügen-Gott. Der Wachtturm-Jehova ist so einer. [RH]
Und: "Gott aber ist Christi Haupt." (1. Kor. 11.3)
Gott ist in Jesus Mensch geworden. Daher ist Gott das Haupt Christi. [RH]
Ich denke, das sollte eigentlich genügen, um zu erkennen, dass auch Christus sowie die Apostel die Lehre von nur einem einzigen wahren Gott predigten und nicht das, was die menschliche Weisheit mit Hilfe der griechischen Philisophie später daraus gemacht hat.

Bibelkenner [22.12.2013]
Du hättest Dich lieber Kenner der griechischen Philosophie und nicht Bibelkenner nennen sollen. Wer annimmt, Jesus sei nicht der Vater, der einzig wahre Gott, ist gezwungen, jeden Tag das erste Gebot zu brechen, denn das verbietet das Haben eines anderen Gottes. Wer Jesus als anderen Gott installiert und meint, durch die verweigerte Anbetung Jesu das Gesetz dann doch noch zu erfüllen, hat nicht verstanden, wovon das erste Gebot redet. Es redet vom Haben eines anderen Gottes neben dem Vater. Das ist verboten! Jehovas Zeugen tun es trotzdem! [RH]
17
Hallo Bibelkenner,

verherrlicht sich da mal wieder einer selbt? Und klopft sich gleich auch noch auf die Schulter: "Ich kenne mich in der Bibel aus"! Schäm dich, sowas hinzuschreiben, weil wenn du dich irgendwo auskennst, dann nur im Nachpläppern von Wachtturm und Erwachet. Läufst einer Sekte nach, die einen Jehova als Gott gebastelt hat, und nennst dich dabei auch noch ganz frech Christ.

Wie HOCH muss dein IQ sein, damit du erkennst - und wenn - du es fertigbringst zu verstehen, das was seid ewigen Zeiten geheim war, sich in Jesus CHRISTUS offenbart und erfüllt wird und bekanntgemacht wird, nämlich der Name des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES. Sie sind einer und wenn dies bekennst, kannst dich als Christ bezeichnen.

Nur wer Jesus als den sichtbar werdenden Gott (oder fleischgewordenen Gott) im Glauben annimmt, darf und kann sich Christ nennen. Ich klinge sicher ganz böse, ist aber volle Absicht, da ich es nicht ertrage, mit ansehen zu müssen, wie Jesus immer und immer wieder von Sektenmitgliedern gekreuzigt wird aufs Neue.

Gott Vater = Schöpfer der Welt

Gott Sohn = Erlöser der Welt

Gott Heiliger Geist = Liebe/Erhalter der Welt

Und doch nur 1 GOTT. (So schwer es für dich auch zu verstehen ist.)

Und die griechischen Philosophen, lass die mal in Ruhe, weil, davon hast du sicher keine Ahnung, ist auch mal wieder ein Satz, den du mehrfach in Vorträgen im KöSaal gehört hast. Bevor du ewig wie so ein Papagei rumläufst solltest doch lieber das Gehörte dort selber auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen, dann kannst gern wieder dich hier als den ALLESBESSERWISSER aufspielen.

Die Doktrin, die in dir wirkt, macht auf Christen keinen Eindruck, eher erwacht in mir der Wunsch, dich wachzurütteln, diese geistige Umnachtung hat dich von der einzigen Rettungsmöglichkeit, die du hast, komplett getrennt. Halte dir mal selber das Heftchen ERWACHET vor die Nase und denke dabei an:

Johannes 1:10-12 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Du verwirkst dieses Anrecht, ein Kind Gottes zu sein, wenn du glaubst, dass JHWH Jehova lautet, und nicht erkennst, dass uns der Name Jesus zur Rettung gegeben wurde und in Jesus sich JHWH erfüllt.

Maria [22.12.2013]

PS: Rüdiger, ich weiss. bin evtl. ein bisschen über die Stränge geschlagen, aber heute kehrte in unsere Gemeinde eine irregeleitete Christin nach 30 Jahren von den ZJ zurück. Ich hab nur geheult vor Freunde, beizeiten die Stimme des Herrn vernommen zu haben, und mir das erspart blieb, nämlich evtl. auch 30 Jahre in der Finsternis, in Angst oder sonstigen Zuständen zu wandeln, vor allem total getrennt von Jesus. - Vater offenbart in JESUS, ICH LIEBE DICH.
Maria, Dein Zorn ist total gerechtfertigt. Kommt aus meiner Sicht aber so zornig gar nicht rüber. Wenigstens nicht so zornig, wie Bibelkenner es eigentlich vor Augen geführt bekommen müsste. Allein mit seinem Einschub "- wenn auch Jahre später -", mit dem er ausdrückt, wie standhaft er an der Wachtturm-Doktrin festgehalten hat, verdient besondere Aufmerksamkeit. Dieser Mensch sonnt sich in der Lüge einer menschlichen Organisation, er ist stolz auf seine sture Uneinsichtigkeit, er brüstet sich damit, jedes schlagende Argument, das auf dieser Webseite gebracht wird, weder gelesen, noch geprüft zu haben. Genau diesen Stolz auf das Durchhalten dieser alles vernichtenden Ignoranz erleben wir bei den meisten Jehovas Zeugen. Diejenigen Zeugen Jehovas, die hellhörig werden und merken, dass sie angelogen werden, stehen ja schon mit einem Bein in der Abtrünnigkeit. Und unser Meister Bibelkenner hat sich standhaft bewahrt in der antichristlichen Lüge. Das macht ihn stolz. Er hat sich selbst erhöht. [RH]
18
Zitat Bibelkenner: "Zwei Beispiele sollten eigentlich Klarheit verschaffen. Wenn Christus zu seinem Vater im Himmel betet: "der du allein wahrer Gott bist" (Joh. 17.3), dann kann Christus zwar auch als Gott bezeichnet werden, aber er ist niemals "wahrer Gott"

Johannes 17.3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Gerade diese Bibelstelle ist wie immer genau das Gegenteil davon, wofür sie "Herr Bibelkenner" benutzt. Genau in dieser Bibelstelle sagt Jesus, dass das ewige Leben darin liegt, ihn als den allein wahren Gott zu erkennen. Vielleicht sollten die ZJ auch seine restlichen Worte, Vers 1 bis 26 lesen. Jetzt nur mal Vers 10. Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; ... erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

Jesus hat den Namen des Vaters, darum konnte er auch sagen: "Kommt alle zu mir, liebt mich, glaubt an mich ...

Lukas 5,21 Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, dass er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben als allein Gott?

Johannes 17.1-3 So redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht gegeben über alle Menschen, damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast. Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen ...

Jesus gibt das ewige Leben allen, die er vom Vater bekommen hat. Damit sagt er, dass er der allein wahre Gott ist. Es ist irgendwie sehr schwer, die Worte Jesu gerade den Bibelkennern verständlich zu machen. Vielleicht soll es ja so sein, jeder versteht seine Worte anders. Die damaligen Schriftgelehrten haben sie anscheinend richtig verstanden, denn sie nannten ihn Gotteslästerer.

Grüße

Doris [24.12.2013]

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Erstellungsdatum: 04.09.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten