Zeugen Jehovas! Was ist euer Evangelium?

Die Bibel annehmen

Etwas, das - wie ich glaube - sehr gut ist ... - Etwas, was sehr wichtig ist, um den Zeugen Jehovas und jedem, der die Gottheit Christi leugnet, zu helfen, ist, wenn sie [die Zeugen Jehovas] mich fragen: "Warum glauben Sie das?" Und ich sage: "Nun, weil ich der Bibel glaube. Und ich glaube der Bibel in solch einem Maß, dass ich alles annehmen muss, was sie sagt. Sogar wenn ich es nicht erklären kann." Und dann greife ich weiter an: "Euer Problem ist, ihr glaubt, dass ihr nur glauben könnt, was ihr auch erklären könnt. Und wenn ihr es nicht erklären könnt, darf die Schrift es nicht sagen und so verwerft oder verdreht oder verändert ihr einige Texte der Schrift, damit sie in eure Beweisführung passen. Ihr könnt das nicht tun."

Ich sage: "Ich bin und muss der Schrift als Sklave unterworfen sein. Ich muss meinen Intellekt der Schrift unterwerfen. Wenn die Schrift sagt, es gibt einen Gott, aber wenn die Schrift der Gottheit drei wesensgleiche Personen beimisst - Vater, Sohn und Heiliger Geist -, muss ich diese Wahrheit akzeptieren, auch wenn ich sie nicht erklären kann. Ihr könnt es nicht erklären, also ändert ihr den Text. Ich kann das nicht tun."

Erlebnis im Dschungel

Auch eine andere Sache, die sehr, sehr sinnvoll ist im Umgang mit einem Zeugen Jehovas: Ich werde das nie vergessen. Ich war für einige Tage im Dschungel mit einem Missionar namens Homer Crain. Und wir kamen dort heraus und es ging uns nicht gut. Wir sollten vermeintlich mit anderen Missionsgruppen zusammentreffen, aber die trafen wir nicht. Wir mussten draußen im Dschungel ohne Moskitonetz schlafen, ich meine, wir lagen auf dem Boden. Das war echt nicht witzig. Nun, ich kam zurück und ich werde es nie vergessen: Ich trug diese Diesel-Reserve, diese großen Dieselfässer, ich war damals viel jünger. Und ich zog sie heraus aus dem Bootsheck und ich trug sie das Dock hinauf. Ich war voll mit dem Diesel.

Und ich war nicht nur voll Schlamm, ich hatte auch seit fünf Tagen meine Stiefel nicht ausgezogen, hatte nicht gebadet und nun war der Diesel überall auf mir. Schließlich hatte ich alles erledigt und ich komme zurück und ich gehe durch diese Moskitoschwärme und versuche einfach, es zu einem Hotel zu schaffen. Das ist alles, was ich tun wollte. Und da versuchen die Zeugen Jehovas, sich mir zu nähern. Und ich sage: Oh nein, nicht jetzt, Herr! Und ich sitze dort, während sie reden, und frage: Herr, soll ich jetzt einer Debatte beitreten? Was willst du, das ich tun soll?

Und plötzlich kam es mir in den Sinn, was ich tun sollte. Also schaute ich ihn einfach an und sagte: "Wissen Sie, ich liebe es, über Gott zu reden. Ich liebe es wirklich. Und ich schätze Leute wie Sie wirklich hoch, die über Gott reden." Ich sagte: "Aber wissen Sie, worüber ich mich am liebsten unterhalten würde?" Und ich sagte: "Und Sie werden das verstehen, weil Sie Menschen sind, die Gott lieben. Ich liebe es, über diese Zeiten zu reden, wissen Sie, diese Zeiten des Gebets. Man betet und ganz plötzlich scheint die Gegenwart Gottes den Raum auszufüllen und dein Herz zu füllen. Und du hebst an und betest an und das geht so ein paar Stunden. Und du musst buchstäblich fast zu Gott schreien und ihn bitten, seine Hand von dir zu nehmen, weil es dich umbringt. Weil er so echt ist und seine Gegenwart so mächtig ist und da so viel Freude in deinem Herzen ist, dass es buchstäblich darin endet, dass du schreist: »Oh Gott, nimm deine Hände von mir, damit ich nicht sterbe.« Erzählen Sie mir von einigen solcher Momente, die Sie so im Gebet verbracht haben."

Und sie schauen bloß: "Häh??", weil sie es nicht können. Denn da ist keine Gegenwart, da ist keine Kraft, da ist keine Freude. Und wenn du den verwirrten Ausdruck in ihren Gesichtern siehst, sagst du: "Nein, Sie können nicht einmal darüber sprechen, nicht wahr? Weil Sie gar nicht wissen, wovon ich rede. Weil Sie eine Religion haben. Sie haben nicht Gott. Sie haben nicht Gott, denn Sie haben nicht Christus."

Das Evangelium

Eine andere sehr, sehr hilfreiche Sache ist es, wenn ein Zeuge Jehovas auf mich zukommt, sage ich etwas wie: "Sehen Sie, ich möchte nicht über viele Dinge reden, die vielleicht wichtig sind, aber nicht am wichtigsten. Also, worüber ich reden möchte, ist das: Ich möchte, dass Sie mir Ihr Evangelium erzählen. Ich gebe Ihnen drei Minuten, fünf Minuten, damit Sie mir erzählen, was das Evangelium ist."

Und sie werden anfangen, von dem Königreich zu reden, von der Kirche, Werke, überhaupt alles. In Ordnung? Und nun, wenn sie fertig sind, sage ich: "Nun, das ist euer Evangelium?" "Ja." "Würden Sie es noch einmal wiederholen? Ich will sicher sein, dass ich Sie verstanden habe." Sie erzählen es mir noch einmal. Ich sage: "Ok. Das ist also das Evangelium." "Ja." "Nun lassen Sie es mich Ihnen wiederholen, denn ich möchte mich vergewissern, dass ich Sie völlig verstanden habe." Und ich wiederhole es ihnen, genau was sie mir erzählt haben. "Nun, ist das Ihr Evangelium?" Und sie sagen: "Ja" und reden über die Herrschaft, das Königreich, die ganzen verschiedenen Dinge.

Und dann sage ich: Okay. 1. Korinther 15, 1-4. Ich lese es, dies war Paulus' Evangelium. "Dass Christus für uns starb nach den Schriften, dass er am dritten Tag auferweckt wurde. Dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag auferstand nach den Schriften. Sie haben nicht darüber geredet." Und bevor sie überhaupt antworten können: Galater Kapitel 1: "Jeder, der mit irgend einem anderen Evangelium kommt, der sei verflucht." Und sie sagen: "Nein, nein, nein. Wir meinten das auch so ..."

Und ich sage: "Nein, mein Herr. Ich gab Ihnen zwei Gelegenheiten. Sie haben sich selbst wiederholt. Ich habe sogar wiederholt, was Sie mir gesagt haben und Sie gebeten, zu bestätigen, ob ich wirklich Ihr Evangelium verstanden habe. Und nicht einmal haben Sie diese Dinge erwähnt."

Lasst sie sich mehrmals wiederholen, damit sie später nicht sagen können, du hättest sie missverstanden. Und es wird sie völlig zum Schweigen bringen, denn ich hatte höchst selten einen Zeugen Jehovas, der von dem Tod Christi gesprochen hat.

Zeugen Jehovas! Was ist euer Evangelium?


Kommentare

01
Ich bin keine ZJ mehr. Kann aber sagen, dass ZJ das Evangelium Christi nicht verkünden.

Denn, "so viele ihn aufnahmen, denen gab er die Befugnis Kinder Gottes zu sein"

Muss ich da erst ein ZJ sein/werden?

Ich verstehe auch nicht alles aus der Schrift, macht aber nichts. Der Geist Gottes ist es, der mich wissen lässt, und zwar so, wie ich es derzeit brauche.

Meine Antwort ist vielleicht etwas simpel, aber, wenn ich alles erklären könnte anhand der Schrift, wo bleibt da noch der Glaube?

walky [27.11.2009]
02
Hallo Walky;

das wichtigste hast Du erkannt! Die WTG verkündigt nicht das Evangelium!

Gut ist, dass Du auf den Geist Gottes vertraust, Er wird Dich führen! Du hast recht, der Glaube ist das Entscheidende als Christ, nicht Wissen.

Gott segne Dich

Teetrinker [27.11.2009]
03
Hallo, Walky, liebe Grüße aus Sachsen!

Unser Erkennen ist stückweise, erst in der abgeschlossenen Erneuerung, angekommen bei Jesus Christus unserem Herrn, steht uns volles Erkennen zu.

Halt die Ohren steif, ausharren, wir beten für dich!

Rudolf [27.11.2009]
04
... mein Trost ist, dass ich das nicht selbst beurteilen muss, sondern dass das Lamm sowieso eines Tages alles richten wird.

Das kostbarste wird nicht einmal ansatzweise erwähnt, eine traurige Lehre ohne irgendeine Hoffnung.

Ich glaube, wir sollten diese Leute auf unserer Gebetsliste ganz oben ansetzen, anstatt sie zu sehr verurteilen.

Die letzten Verse der Offenbarung sind eigentlich allgemein verständlich formuliert. Da passiert eh was.

Liebe Grüße, Brunetti [20.01.2010]
05
Evangelium (= "frohe" Botschaft) der ZJ entspricht in etwa dem, was Hitler gesagt hat, und gibt Menschen (wie mir) absolut keine Hoffnung. Wenn sie an der Haustüren sagen würden, dass jeder, der kein (getaufter) ZJ ist, in "Harmageddon" (steht der Name Harmageddon in der Bibel?) vernichtet werden würde, hätte sich die Geschäftsidee einer Kollektivreligion ziemlich schnell erledigt! Das wahre Evangelium (= die frohe Botschaft) allein aus dem Glauben an Gott und seinem erbrachten Opfer in Form von Jesus errettet zu werden, ist das, was mir auch in schweren Zeiten Hoffnung gibt!

Ich frage mich, wie es ZJ überhaupt schaffen morgens aufzustehen, wenn sie doch genau wissen, dass jede Sünde sie das ewige Leben kosten kann ...

Mein herzliches Beileid!

Der Weltliche [04.01.2011]
06
Hallo Rüdiger,

ich bin gerade am durchforsten deiner Seite und bin zufällig auf dieser gelandet. Als ich so die letzten Zeilen gelesen hatte, hat es mir die Sprache verschlagen. Ich machte doch mit den ZJ ein sogenanntes Bibelstudium und hab es jetzt beendet ... warum ich sprachlos wurde, ist folgendes, ohne dass ich es wusste, sagte ich den netten Damen, ich gebe euch einen guten Rat mit auf den Weg: Lest das Evangelium, aber benutzt eine andere Bibel. Mir ist auch jetzt, nachdem ich Abstand habe und ich in der Bibel lese, klar geworden, dass sie, wenn ich über Jesus geredet habe, nie wirklich darauf eingegangen sind und mich geschickt abgelenkt haben davon. Sie sind wirklich gut darin. Die ganze Zeit des Studiums habe ich auch keine ganze Erklärung ihres Glaubens bekommen, ich habe durch das Internet und deine Seite erst erfahren, an was sie glauben. Ich glaubte lange, dass sie den gleichen Glauben mit mir teilen und war eigentlich froh, jemanden gefunden zu haben, mit dem ich über Gott und sein Wort reden konnte ... Suchende wie mich, sind dann leichte Beute, danke für die Aufklärung auf deiner Seite, sie war mir sehr hilfreich und ich hoffe, dass es noch vielen anderen ebenfalls hilft.

Gott segne dich.

Sabine [30.06.2012]
Danke. Gott segne Dich auch. Ich bin sehr froh, Deine Erfahrungen zu lesen. Es freut mich von ganzem Herzen, dass die Seite etwas bewirkt. [RH]
07
Dass ZJ von Jesus nichts wissen wollen, beweist die Tatsache, dass sie bei Zeitangaben immer sich selber (oder jedenfalls den Menschen) die Ehre geben, indem sie schreiben: "nach unserer Zeit". Unsere Zeit hier wird aber, wie jeder weiß, nach Christus berechnet. Wenn sie Jesus wirklich lieben und sein Lebensopfer, das er für uns erbrachte, dankbar annehmen würden, dann müsste es für sie doch eine Selbstverständlichkeit sein, Jesus auch bei der Zeitangabe zu ehren. Johannes sagt ganz klar:

Johannes 5,23 Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

unbekannt [01.07.2012]
08
Ja, das mit dem nach od. vor u.Z. anstelle von Chr. ist mir auch gleich aufgefallen. Christus wird, wo es nur geht, vermieden, vor allem die Erlösung, die er geschaffen hat. Daher wird auch das Kreuz abgelehnt und kein Weihnachten gefeiert, nur ein Anti-Abendmahl, bei dem die Symbole abgelehnt werden (müssen). Unchristlicher geht es gar nicht. In einem Wachtturmartikel "Mit Gott wandeln - die ersten Schritte" wird nicht ein einziges Mal erwähnt, wie man den ersten Schritt macht, Christus und seine Erlösung anzunehmen. Stattdessen wird geschrieben, dass wir "Aussicht" auf ewiges Leben haben, wenn wir "Erfordernissen" entsprechen! Ein auffallender Kontrast zum Römerbrief, der in Übereinstimmung mit dem AT mitteilt, dass es niemanden gibt, der Gottes Erfordernissen entsprechen könnte. Alle sind untauglich. Gerade deshalb werden wir auch aus Gnade erettet, nicht aus Verdienst durch Taten. Man mag es kaum glauben, aber der ganze Artikel kommt aus, ohne auch nur ein einziges Mal auf die Bedeutung des Kreuzes einzugehen.

Oliver [10.08.2012]

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Erstellungsdatum: 05.06.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten