Zitat:

Jehovas Zeugen: Offizielle Website der Wachtturm-Gesellschaft (www.watchtower.org/x/lmn/article_09.htm)

"Siehe! Ich mache alle Dinge neu"

Wiederherstellung zum Leben

Obwohl die Feinde des Sohnes Gottes ihn umbrachten, verlor er doch keineswegs sein Recht auf vollkommenes Menschenleben, denn er hatte seine Lauterkeit gegenüber Gott bewahrt. Wie aber konnte Jesus, der nun tot im Grab lag, diesen Wert, das Recht auf menschliches Leben, zugunsten der Menschheit verwenden? Hier wirkte Jehova ein weiteres Wunder, das erste dieser Art. Als Jesus den dritten Tag im Grab lag, weckte Jehova ihn als ein unsterbliches Geistgeschöpf vom Tode auf (Römer 6:9; 1. Petrus 3:18). Um den Glauben an die Auferstehung zu stärken, materialisierte sich Jesus bei verschiedenen Gelegenheiten, das heißt, er erschien seinen Jüngern in menschlichen Körpern, einmal vor 500 und noch mehr. Keiner von diesen, auch nicht der Apostel Paulus, der später durch die Erscheinung des verherrlichten Jesus vorübergehend blind wurde, hatte irgendwelchen Grund, am Wunder seiner Auferstehung zu zweifeln (1. Korinther 15:3-8; Apostelgeschichte 9:1-9).

Nach 40 Tagen fuhr der auferstandene Jesus in den Himmel auf, um vor Gott selbst zu erscheinen und ihm dort den Wert seines vollkommenen menschlichen Opfers zur Erlösung der Menschheit darzubringen. "Dieser aber hat für immer ein einziges Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich zur Rechten Gottes gesetzt, fortan wartend, bis seine Feinde als ein Schemel für seine Füße hingelegt würden" (Hebräer 10:12, 13). Die ersten, die durch dieses Lösegeld erlöst wurden, sind eine "kleine Herde" treuer Christen, "die dem Christus angehören" (Lukas 12:32; 1. Korinther 15:22, 23). Diese sind "aus den Menschen erkauft", und folglich werden sie in der Auferstehung zu geistigen Gefährten Christi in den Himmeln werden (Offenbarung 14:1-5). Wie aber steht es mit der Masse der Menschen, die heute tot in ihren Gräbern liegen? Als Jesus auf der Erde weilte, sagte er, daß sein Vater ihm die Gewalt übertragen habe, zu richten und Leben zu geben. Er fügte hinzu: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden . . . zu einer Auferstehung" (Johannes 5:26-29). Er wird diese Menschen zum Leben auf der paradiesischen Erde zurückbringen.

Beachte Jesu Worte: "Wundert euch nicht darüber." Trotzdem - wie kann jemand, der lange tot war, vom Tod befreit und ins Leben zurückgerufen werden? Ist nicht sein Körper zum Staub zurückgekehrt? Einige der Partikeln, die diesen Körper ausmachten, mögen sogar in andere lebende Dinge, zum Beispiel in Pflanzen und Tiere, übergegangen sein. Doch bedeutet die Auferstehung nicht, daß dieselben chemischen Elemente wieder zusammengebracht werden, sondern daß Gott dieselbe Person wiedererschafft, und zwar als dieselbe Persönlichkeit. Aus den irdischen Elementen bringt er einen neuen Leib hervor, und diesem Leib werden dieselben Charaktermerkmale verliehen, dieselben bestimmten Eigenschaften, dasselbe Gedächtnis, dasselbe Lebensmuster, das die Person bis zur Zeit ihres Todes entwickelt hatte.

Vielleicht hast du es erlebt, daß dir dein Haus, das dir lieb und teuer war, niederbrannte. Doch hättest du leicht das gleiche Haus wieder bauen können, denn du hattest das Muster aller seiner dir liebgewordenen Einzelheiten noch deutlich im Gedächtnis. Bestimmt kann daher Gott, der Urheber des Gedächtnisses, die Menschen wiedererschaffen, die er in seinem Gedächtnis behalten hat, weil er sie liebt (Jesaja 64:8). Deshalb gebraucht die Bibel den Ausdruck "Gedächtnisgrüfte". Wenn Gottes bestimmte Zeit da ist, die Verstorbenen wieder zum Leben zurückzubringen, wird er dieses Wunder wirken, so wie er ein Wunder wirkte, als er den ersten Menschen erschuf; nur wird er es dann vielmals wiederholen (1. Mose 2:7; Apostelgeschichte 24:15).

Gott wird die Menschen ins Leben zurückrufen, und zwar mit der Aussicht, daß der Tod sie nie mehr von der Erde wegraffen wird. Wie ist aber ewiges Leben auf der Erde möglich? Es ist möglich, ja gewiß, weil es Gottes Wille und Vorsatz ist, es den Menschen zu geben (Johannes 6:37-40; Matthäus 6:10). Der einzige Grund, weshalb der Mensch heute stirbt, liegt darin, daß er von Adam her den Tod ererbt hat. Wenn wir aber die unendliche Mannigfaltigkeit der wunderbaren Dinge auf der Erde betrachten, deren sich der Mensch erfreuen soll, scheint die kurze Lebensspanne von weniger als hundert Jahren viel zu kurz zu sein. Als den Menschen die Erde von Gott gegeben wurde, sollten sie nach Gottes Vorsatz fortwährend darauf leben und sich der Pracht seiner Schöpfung erfreuen, und zwar nicht nur hundert oder tausend Jahre, sondern für immer! (Psalm 115:16; 133:3).

Veröffentlicht 1989

Quelle: Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania. Alle Rechte vorbehalten.

Kritik:

"Jesus, der nun tot im Grab lag ... Als Jesus den dritten Tag im Grab lag, weckte Jehova ihn als ein unsterbliches Geistgeschöpf vom Tode auf"

Was für ein beruhigender Gedanke, dass Jesus tot im Grab lag. Dass er tatsächlich tot war, wird hier noch einmal ausdrücklich erwähnt. So als sollte seine Ohnmacht und persönliche Abhängigkeit noch einmal betont werden. So als müsste noch einmal festgesetzt werden, dass er von sich aus nichts tun konnte.

Für die Zeugen Jehovas verbindet sich damit automatisch die Unmöglichkeit, dass Jesus mehr sein könnte als nur ein williges Instrument in der Hand Jehovas. Dieser Zustand der Nicht-Existenz wird hier noch einmal (ganz nebenbei) erwähnt, damit sich in den Hirnen der Menschen festsetzt, dass Jesus im Grunde in keiner anderen Situation sei als jeder andere auch.

Dabei sagt Jesus ganz klar: Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. (Johannes 10, 17 - 18)

Mit der Übertragung dieses Gebotes ist die Menschwerdung Gottes gemeint. Jesus ist als wahrer Mensch auf Erden und geht als Mensch für uns in den Tod. In die absolute Trennung von Gott. Doch er hat die Macht, diesen Tod zu überwinden und sich selbst aus seiner eigenen Kraft das Leben wiederzunehmen. Dies kann nur bedeuten, dass Jesus Gott selbst ist. Denn er behält in allen Phasen seines Weges diese Macht. (Als er ausruft "Vater, Vater, warum hast du mich verlassen", ist der Punkt erreicht, an dem Gott sich selbst vollkommen entäußert. Diese Entäußerung ist aber nicht das Ende seiner Macht, denn er brachte dieses Opfer nicht aus Machtlosigkeit dar, sondern im Vollbesitz seines göttlichen Seins. Ohne dieses göttliche Sein Jesu wäre sein Opfertod nur eine billige Wiederholung üblicher, herkömmlicher Riten gewesen. Doch die Einführung der absoluten Gnade aus Glauben erforderte mehr. Sie gründet sich auf das Paradoxon eines wegen uns in den Tod gehenden Gottes. Dies kann nur im Glauben erfasst werden! Denn menschliche Hirnwindungen können es nicht ergreifen.)

Doch das ist den Menschen ein Dorn im Auge. Dieser Jesus muss unbedingt als Nicht-Gott hingestellt werden, entscheiden der Islam und die Wachtturm-Gesellschaft und viele andere Religionen auch.

So wird Jesus von den Menschen zu einem großen Vorbild reduziert, das aufgrund seiner Leistung ("denn er hatte seine Lauterkeit gegenüber Gott bewahrt") den besonderen Segen Jehovas erfährt. Dieser Vorbildcharakter soll davon ablenken, dass Jesus sehrwohl mehr sein könnte als nur ein besonders belohnter Erfüllungsgehilfe Jehovas. Denn Jesus ist in den Augen der Zeugen Jehovas nur eine Art Supermensch, der allein durch seine besondere Leistung zu unsterblichen Geist-Ehren gekommen ist.

Dazu lassen sich die Zeugen Jehovas noch einmal eine hübsche Vokabel einfallen. Vor ungefähr zwanzig Jahren hieß diese Vokabel engelsgleiches Geistgeschöpf! Heute sind sie so weit durchgestiegen, dass sie ihn nur noch als unsterbliches Geistgeschöpf bezeichnen. Sie haben wohl erkannt, dass der Begriff "Engelsgleichheit" Fragen provozieren könnte wie: Was? Er ist noch nicht einmal ein Engel? Oder: Ist er doch mehr als ein Engel?

Exkurs: Kein Engel ist von sich aus unsterblich. Jeder Engel schöpft sein Leben wie alles andere, was existiert, aus Gott. Schon allein das entlarvt die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft als Irrlehre, weil diese Irrlehre stillschweigend geltend macht, Engel könnten von sich aus mit Unsterblichkeit ausgestattet sein. So bildet die Vokabel "unsterbliches Geistgeschöpf" lügenhaft eine autonome Existenz, die von Gott unabhängig sein könne. Das gibt es aber nicht. Alles ist in und von Gott. Jesus als Unsterblicher ist tatsächlich Gott selbst. Das Wort des Werdens, das Wort, das uns sagt, Jesus ward (wurde) Wort, zeigt nicht an, dass er neu erschaffen wurde, sondern dass er sich wandelte. Dabei blieb er aber Gott.

Jesus selbst sagt von sich klipp und klar und ohne Umschweife: Ich bin die Wahrheit.

Wenn Jehova aber schon die Wahrheit ist, wie kann Jesus so dreist behaupten, er sei die Wahrheit? Genauso verhält es sich mit dem Leben. Jesus behauptet auch ganz schlicht und hemmungslos: "Ich bin das Leben".

Jesus, der das Leben und die Wahrheit ist, ist Gott selbst. Wie kann er, der sich aus diesem seinem Gott-Sein freiwillig entfernt hat, um uns zu retten, in den ihm eigentlich unmöglichen Tod gehen? Die Zeugen Jehovas verstehen es nicht. Sie denken menschlich und ohne die Leitung des Heiligen Geistes. Sie sind gezwungen, Jesu Werdegang als einen menschlichen darzustellen und ihn mit einem besonderen Segnungszustand zu versehen, um ihn in ihr Denkgebäude einordnen zu können.

So muss Jesus bei den Zeugen Jehovas noch einmal den Kreuzestod erleiden, indem sie ihn aus der Kategorie "Gott" hinausdividieren und damit den selben Schachzug machen wie die Pharisäer und Schriftgelehrten damals. Denn der einzige Grund, dass Jesus in diese Welt kam, ist die endgültig zu beweisende Ablehnung Gottes durch die Menschen. Mit ihm hat Gott uns bewiesen, dass wir ihn immer abstoßen werden, wenn wir uns nicht als kindlich Gläubige nähern.

Dies hat Jesus wiederholt und eindrücklich gesagt: "Wer an mich glaubt, wird gerettet werden". Damit ist festgelegt, dass keine menschliche oberschlaue Machart je dazu führen kann, dass wir ihn in seiner Funktion und Stellung verstehen, sondern dass es das simple Ja zu ihm ist, das uns in alle Wahrheit einführt.

Dazu bedarf es dann sicher keiner Wachtturm-Gesellschaft, sondern der Heilige Geist reicht.

Doch der Wachtturm-Gesellschaft ist ganz dringend daran gelegen, Jesus als Schlüssel und Weg zu Gott auszuhebeln, damit sie selbst diese Stellung einnehmen kann. Sie muss ihn auf eine Art halbseidenes Unternehmen Gottes herabwürdigen, um ihre eigene Position in ein gottgewolltes Licht zu stellen. In dem Moment, wo sie Jesus als den annehmen würde, der er ist, hätte sie in ihrer Herrschaftsfunktion ausgedient. Denn sie müsste die Herrschaft über die Menschen aufgeben und ehrlicherweise zugeben: Nicht uns steht die Ehre zu, sondern Jesus.

Wie die katholische Kirche sich einmal als reine Menschen-Beherrschungsmaschine in der Welt etabliert hat und dazu die "Mutter Gottes" über Jesus stellen musste, so greifen die Zeugen Jehovas weltweit nach den Hirnen und Herzen der Menschen, indem sie Jesus seiner Wahrheit und seines Lebens, seines Gottseins zu berauben versuchen.


Kommentare

01
hallo, im gr. u. ga. hat die Kritik hier Recht, nur eines wird vergessen: Gott war es, der den ersten Sündern das Leben nahm, den Tod verordnete, es steht auch geschrieben: der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Rö 6:23. Nachdem sich Jesus gehorsam seinem Vater fügte, starb er am Kreuz, er starb als Mensch und wir kennen ja Pred. 9:5 (die Toten sind sich nicht des Geringsten bewußt), er blieb 2 Tage tot, erniedrigte sich dadurch bis zum äußersten, und wurde "... durch den Geist Gottes zum Leben erweckt - den Zugang zu Gott eröffnen." 1.Petr. 3:18 Die Gute Nachricht Bibel. Wir sollten nicht den Fehler machen, nur weil die Wachtturm-Gesellschaft unseren Heiland in die Ecke drängen will, ins andere Extrem zu verfallen und Jesus trotz seiner Wesensgleichheit mit IHM GOTT in SEINER UNIVERSELLEN SOUVERÄNITÄT und HERRLICHKEIT gleichzusetzen. Sie sind eins, ja, im Wesen, Sinn und in ihrer Liebe zueinander und zu den Menschen, aber so glaube ich, nicht EIN WESEN. (Es nimmt nichts von der Herlichkeit Jesu, weil er doch der Erstgeborene und Einziggezeugte Gottes ist und DURCH IHN UND FÜR IHN ALLE DINGE gemacht sind. Er ist der Heilsbringer, bis die in der Offenbarung des Johannes geschriebenen 1000 Jahre vorüber sind, danach ... nun lassen wir uns überraschen!

d.S. [03.12.2007]
02
Hallo der sich mit Buchstaben und Punkten bezeichnet,

nicht Gott war es, der den Tod verordnete, sondern die Sünde. Gott ist absolut gerecht. Deshalb kann Sünde keine Gemeinschaft mit ihm haben. Da er - und nur er - das Leben ist, muss Sünde den Tod zur Folge haben, denn sie kann in der Gegenwart Gottes nicht bestehen.

!!! Wieso muss man diesen angeblichen Christen immer wieder solches erzählen? Du scheinst noch nicht in Jesus zu sein. !!!

Dein weiterer Text strotzt vor Wachtturm-Denke. Du machst den Eindruck, als seiest Du noch nicht befreit. Tut mir Leid, dass ich Dir das so sagen muss.

Nicht ich setze Jesus Gott gleich, sondern er sich selbst in der Bibel. Da könnt ihr noch so viele Ausreden erfinden. Es bleibt dabei. Jesus ist Gott. Klarheit bekommst Du, wenn du ihn fragst.

Was ist mit 1. Petrus 4, 5 und 6? "die dem Rechenschaft geben werden, der bereit ist, Lebende und Tote zu richten. Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, damit sie zwar den Menschen gemäß nach dem Fleisch gerichtet werden, aber Gott gemäß nach dem Geist leben möchten."

Deine Machart verrät stark, dass Du noch in WTG-Bahnen denkst und lebst. Nur Jesus kann dich befreien. Denn Jesus ist der menschgewordene Gott, der auch Dir ein konkretes Angebot gemacht hat. Solange Du aber auf Deinem selbstgewebten Teppich wandelst, wirst Du dem Irrtum verfallen sein wie alle, die Jesus nicht im kindlichen Glauben annehmen.

Jesus ist kein Mittelweg, mein Freund und Lehrenvermischer! Er ist die extremste Ausdrucksform des Vaters, die wir verkraften können. Wenn er einst wiederkommt, wird diese seine Rücksichtnahme nicht mehr sein. Dann werden die, die Jesus nicht annahmen, an seiner Erkenntnis sterben. Sieh zu, dass Du ihn jetzt kennenlernst.

Und zieh dir mal Johannes 10, 18 rein!! "Niemand nimmt es (das Leben) von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen."

Wann fangt ihr endlich an, Jesus zu fragen und dann unter seiner Leitung die Bibel zu lesen!

Rüdiger [04.12.2007]
03
Die Dreieinigkeitsverfechter machen mit Jesus genau das, was er selbst abgelehnt hat: Nämlich sich selbst Gott gleich zu machen (vgl. dazu Phillipper Kapitel 2). Die Ambitionen, die der Teufel hatte, nämlich, Gott zu sein, sich Gott gleich zu machen, hatte Jesus nicht und deswegen hat Gott der Allmächtige ihn zu einer übergeordneten Stellung, über alle anderen Geschöpfe (außer ihm selbst) erhöht. Im übrigen, wie kann jemand zu einer übergeordneten Stellung erhöht werden, wenn er schon vorher (angeblich) die zweithöchste Stellung als sog. "Wort" im Universum inne hatte??? Denkt mal drüber nach!

Wenn es Euch noch nicht aufgefallen sein sein sollte: Dieser Gedanke ist nicht in Harmonie mit dem, was die WTG lehrt! Somit ist wohl ausgeschlossen, dass ich ein verkappter Pionier oder Seltersmitarbeiter bin. Wenn ich von denen entdeckt würde, wäre es wohl aus damit.

Schrat [25.05.2008]
04
Mt 23,37: Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!

Tja, wer könnte Jesus sein. Ein weiterer Prophet? Die Reinkarnation eines alten Propheten. Die Reinkarnation Moses?

Vor den Menschen hat Jesus von der Erhöhung gesprochen. Er wurde um ein paar Meter vom Erdboden erhöht. Und er wurde aus dem Menschsein, das er in Selbsterniedrigung angenommen hatte, erhöht. Aber nicht durch etwas, das ein ominöser Jehova ihm als Belohnung verlieh. Jesus hat sich keinen Orden holen müssen, denn er ist die Liebe selbst. Er hat alles aus Liebe zu uns Menschen gemacht.

Wenn Jesus nicht Gott ist, dann müssten Jehova und er einen Deal gehabt haben. Dann muss Jesus einen Profit mit der Sache erzielt haben. Hat er aber nicht. Jesus hat alles für uns getan. Wir sind sein Profit. Und wie wir nur einem Gott anhängen können, so ist Jesus Gott.

Diese komische Wachtturm-Handelsmann-Denke ist typisch amerikanisch. Ohne fetten Gewinn macht da nämlich keiner was. Deswegen konnten sie auch nicht erkennen, dass Jesus keine Anerkennung und keinen Gewinn durch einen merkwürdigen Jehova hat (oder umgekehrt), sondern dass Jesus aus dem Vater heraus das Werk des Vaters tat, ohne je dafür einen Gewinn einzustreichen.

Wenn Jesus nicht Gott wäre, hätte er nicht freiwillig sterben dürfen. Jedes Opferlamm stirbt nicht freiwillig, sondern weil es zu blöd ist, früh genug abzuhauen. So musste auch Abraham seinen Sohn belügen, damit der überhaupt mitging. Jesus aber wusste alles vorher und opferte sich sehenden Auges und in absoluter Selbsterniedrigung.

Allein die Behauptung, er sei die Wahrheit und das Leben, ist die brutalst- mögliche Aussage, dass er Gott ist. Denn nichts und niemand außer Gott kann die Wahrheit und das Leben sein.

Wenn du Gott in menschlich erschienener Gestalt schon nicht glaubst, was hast du vor zu tun? Niemand kann Gott erkennen außerhalb dessen, was Gott ihm zu erkennen gibt. Jesus ist uns gegeben.

Rüdiger [25.05.2008]
05
Mein Freund, rate mal, warum die Männer des NT mit großer geistiger Freiheit die Schrift (AT) auslegen konnten, ohne dabei in phantasiereiche Spekulationen zu verfallen? Vor solchem Abgleiten wurden sie bewahrt, weil ihre Bibelexegese immer (!) auf Christus, die Mitte aller Offenbarung, bezogen ist, und weil sie sich unter die Autorität des ihnen überlieferten Schriftwortes beugten!

Der Schreiber des Hebräerbriefes (ob Paulua, Appollo o.a.) z.B. liest das Alte Testament im Lichte der neuen Heilsordnung und sieht im Schattenbild des alten Gesetzes bereits die von Christus gebrachte himmlische Wirklichkeit. Von Christus, mein Freund, nicht von einem Jehova, so wie ihr es in eurer verfälschten Bibel tut. Ich verweise nur mal kurz auf Psalm 95, wo uns Moses versichert, dass Christus selbst zu den Christen redet. Ihr setzt dafür "Jehova" ein, verfälscht die enorme Aussage. Dazu lies bitte auch Hebr. 3; 7-11, wo der Schreiber auf Jesus und den Psalm 95 Bezug nimmt!

Jesus und nur er allein ist der Weltenführer, Beginner, Retter und Vollender, er trägt das All und alles darin mit seinem Wort! Ohne ihn wäre gar nichts. Das ist das heilige Geheimnis, das ihr natürlich ohne den Heiligen Geist Jesu nicht erfassen und ertragen könnt, Schrat.

Es liegt an dir, da etwas zu verändern in dir! Beuge endlich dein Knie unter die Herrschaft unseres Gottes und Heilands Jesus Christus, damit du gerettet werden kannst!

Amen

Rudolf [25.05.2008]
06
Hallo Rudolf,

Du hast mich nicht direkt angesprochen, doch ich nehme an, dass Dein letzter Kommentar mir galt. Um meine Rettung brauchst Du Dich nicht sorgen. Da ich Glauben an den Herrn Jesus Christus ausübe, "habe ich ewiges Leben" (Johannes 3:35), d.h. ewiges Leben ist mir sicher.

Die Rettung hängt nicht von der Akzeptanz theologischer Spitzfindigkeiten ab, sondern als Kind Gottes mit einem tatsächlich kindlichen Gemüt glaube ich schlicht und einfach den Worten meines Herrn Jesus Christus!

Herzliche Grüße, Schrat [26.05.2008]
07
Dies ist der nächste Punkt, mit dem du dich offen als WTG-Agent outest. Niemand außer den Verführern der Wachtturm-Gesellschaft kann diese Therminologie so aalglatt in seine Rede einflechten: "Da ich Glauben an den Herrn Jesus Christus »ausübe« ..." Damit stellt sich die Wachtturm-Gesellschaft auf den selben satanischen Level wie die Katholische Kirche. Die aktive, lebendige Beziehung zu Jesus wird bei beiden durch mechanisiertes Glauben- Ausüben ersetzt. Darin liegt der schlimmste Betrug. Die Wachtturm-Gesellschaft und die Katholische Kirche befinden sich in dieser Frage in voller Übereinstimmung. Darin sind sie eins. Aber wirklich eins!

Nur die Ausprägungen sind unterschiedlich. Bei den einen muss man unbiblische Riten ausführen und Lügen schlucken, bei den anderen muss man Lügen schlucken und Jesus persönlich ablehnen. Pfui Teufel!

Rüdiger Hentschel [26.05.2008]

PS: Eure Religionen sind ein einziger Beziehungsersatz. Alles ist darin so eingerichtet, dass Jesus nur als Funktionsfigur im Hintergrund stehen darf. Ihn aber als Heiland und Gott persönlich ansprechen, das ist künstlich tabuisiert. Hinter diesen (Nicht-)Denk-Apparaten kann nur Satan stecken.
08
Tschüss denn,

ihr Lieben, ich schau mich mal in anderen Gefilden um. Das Ganze wird mir zu primitiv!

Schrat [27.05.2008]
09
Primitiv ist es, Glauben ausüben zu wollen. Diese Version ist eine reine Wachtturm-Erfindung, an der gemessen wird, ob jemand die Lügen des Wachtturm hinnehmen kann oder nicht. Frage: Hast du schon mal Wissen ausgeübt? Das kann nicht sein, denn dein Wissen und dein Hirn sind immer tätig. So kann man nur unterscheiden, ob jemand Wissen hat oder ob er es nicht hat. Aber Wissen ausüben, das ist ein nicht existierender Begriff.

So lügt die Wachtturm-Gesellschaft den Menschen direkt von vorne ins Gesicht und lacht sich halbtot, dass die Menschen ihr auf den Leim gehen. Und diese Menschen bilden sich dann ein, Glauben ausüben zu können.

Jemand, der so brachial lügt und Lüge weiterträgt, hat nicht das Recht, andere der Primitivität zu bezichtigen, denn er ist ein Verbrecher.

Rüdiger Hentschel [27.05.2008]
10
Er ist aus seinem Vater, dem Satan; so hat es schon Jesus gesprochen. Schlagt nach bei Jesus!

Interessant: Auf die Liebe Jesu reagieren solche nicht, auf unsere klaren und manchmal eindeutigen Worte ebenfalls nicht. Sie haben nur ihr eigenes Ego und das Nummernschild der Wachtturm-Gesellschaft um den Hals gehängt und wollen die "Abtrünnigen" der WTG bekämpfen.

Oder ist es die Zahl auf ihrer Stirn? 666? Rüdiger, hilf mir mal!

Rudolf mit Grüßen, der heilige Geist möge dir weiterhin Kraft geben! [28.05.2008]
11
Also cool war er ja und mit allen Wassern gewaschen. Aber genützt hats ihm nichts. Schrat war der erste, der einen ehrlichen Versuch gemacht hat, langfristig die Wachtturm-Lügen auf dieser Seite unterzubringen. Ungeschickt hat er sich dabei sicher nicht angestellt, aber die Sachen des treuen und verständigen Sklaven riechen eben. Und diese selbst aufgesetzte Anspielung, er sei der Teufel, das war ja wohl die heftigste Coolness, die er sich antun konnte. Wie stark er dieser Anspielung entspricht - vielleicht ohne es zu ahnen - bleibt offen. Für mich ist jedenfalls klar, dass er die Thesen Satans vertritt und eine ziemliche Menge "Wissen ausübt", um dessen Ziele zu verfolgen.

Hoffen wir, dass noch einige Leute dieses Kalibers auftauchen. Hoffentlich setzt sich ganz Selters in Bewegung und verbraucht 10 Sack Tastaturen am Tag. Wir werden sie in unserer Verbindung mit Jesus schlagen. Nicht wir, sondern Jesus.

Rüdiger [28.05.2008]

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Erstellungsdatum: 15.12.2006 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten