Diese Webseite wird regelmäßig mit Kommentaren bedacht, die von Zeugen Jehovas kommen. Das ist auch gut so, dafür ist sie gemacht. Sie hat ja den Sinn, das Gespräch zwischen Zeugen Jehovas und Christen öffentlich möglich zu machen. Diese Webseite soll nicht ein weiterer exklusiver Club in der Internetlandschaft sein, sondern stellt genau darauf ab, dass sich jeder an der Diskussion und der Betrachtung beteiligen kann.
Am Anfang hat das auch relativ gut geklappt. Es wurde mit Bibelstellen und christlichen Floskeln um sich geworfen, Flüche ausgestoßen, Segnungen ausgesprochen und und und. Die Diskussion verlief immer nah an der Bibel, auf die sich ja immerhin heute noch auch die Zeugen Jehovas berufen. Mit der Zeit traten jedoch Kommentatoren auf, die - eingedenk der Tatsache, dass sie die biblischen Argumente nicht widerlegen konnten - sich der theokratischen Lüge bedienten, um diese Webseite zu verwässern, zu verharmlosen und/oder zielgerichtet vom Thema abzulenken.
Diese theokratischen Einsatzkräfte der Lüge traten mal als (ehemaliger) Katholik, mal als Hilfesuchender, mal als weise Sprüchevermischer, mal als primitive Rowdies auf. Ein Spezialist, der sich Karin nennt, trat so gut verstellt auf, dass ich auch einige Kommentare dieser Person veröffentlicht habe. Die Technik, wie sich diese Leute als Diskutanten einzuschleichen versuchen, kann man wie folgt charakterisieren:
Die Variabilität dieser Machenschaften ist nicht von schlechten Eltern, doch lassen sich diese Leute relativ leicht erkennen. Angefangen bei solchen Kleinigkeiten wie der deutlich erkennbaren Wiederholung von bestimmten Schreibfehlern über das regelmäßige Abdriften in multireligiöses Geschwafel ab dem dritten oder vierten Kommentar bis zu der immer von diesen Leuten verfolgten Kernaussage, Jesus sei nicht Gott und die Zeugen Jehovas seien eine supertolle Religion, lässt sich das Strickmuster über kurz oder lang leicht entlarven.
Doch die Freunde, die mir zur Seite stehen, sehen diese inneren Merkmale nicht oder nur sehr schwer und klagen mich an, dass ich so viele liebe nette Hilfe suchende Menschen vergraulen würde. Damit ist ein wichtiges Ziel erreicht. Es geht um Spaltung und Entmutigung. Zerstöre so viele freundschaftliche Bindungen wie möglich und isoliere den Betroffenen, dann kannst du ihn am Ende ganz zerstören. Mit dieser Technik haben die Zeugen Jehovas reichlich Übung. Für dieses Handlungsschema müssen sie sich nicht umstellen oder etwas neues einüben. Sie kennen diese Strategie aus ihrem Gemeinschaftsalltag durch und durch und wenden diese Technik der Entmutigung standardmäßig in den eigenen Reihen an.
Bei dem von wem auch immer eingesetzten "Sonderkommando Karin" habe ich damit begonnen, nicht mehr alle Kommentare zu veröffentlichen. Die Penetranz dieses Menschen, mich mit gewaltigen Textmengen (die immer fast ohne wirkliche Aussage waren) zuzutexten, brachte mich zu dem Entschluss, durch einfaches Wegfallenlassen dieser schwülstigen Megageschichten einen gangbaren Ausweg zu nehmen. Der darauf folgende Privatangriff dieser Person, ein ellenlanger Abschiedsvorwurfskommentar, war ein zeitweiliger Schlusspunkt. Doch aus dieser Ecke der Sinnentleerung kommt weiterhin der Versuch, diese Seite mit möglichst Jehova-freundlichen Durcheinanderwerfungen zu füllen.
Urheber dieser Machwerke ist entweder eine Einzelperson oder eine kleine "Expertengruppe", die in der Nähe von Sigmaringen sitzt/sitzen und sich das Ziel gesetzt hat/haben, auf Dauer die Antichrist-Wachtturm mit Unsinn zu füllen. Das folgende Beispiel zeigt, dass diese Einzelperson oder "Expertengruppe" klar daran interessiert ist, die Einmaligkeit der Übelkeit erregenden Machenschaften der Wachtturmgesellschaft zu verharmlosen und auf die Ebene aller anderen Religionen zu ziehen und als nicht besonders bemerkenswerte Anhöhe des Götzendienstes erscheinen zu lassen.
Der Mann, der sich Karin nennt, bezieht sich auf das Buch von Martina Schmidt "Ich war eine Zeugin Jehovas". Was soll man mit solch einer Pauschalaussage anfangen? Seit wann gibt es eine Hiobsprüfung, die jemand zu bestehen hätte. Wer weiß etwas über eine solche Hiobsprüfung und kann jemand bestätigen, dass es eine solche Teufelsprüfung in allen Religionen gibt?
Sinn und Zweck eines solchen Kommentars ist es, so pauschal und undifferenziert wie möglich jemanden abzuurteilen, wie es bei den Zeugen Jehovas zum Gemeinschaftsalltag gehört. Mit dieser Technik des Pauschalurteils wird die religiöse Leistungsorientierung der Zeugen Jehovas noch einmal durchs Hintertürchen betont und gleichzeitig mit dem Finger auf alle Menschen gezeigt, die sich mit dem Konflikt Theokratie Wachtturmgesellschaft auseinandersetzen. Mit dem Schlusssatz lenkt dieser Kommentator, der sich bisher "Karin" nannte, die Aufmerksamkeit darauf, dass alle Religionen auf ihre Gläubigen Leistungsdruck ausüben.
Doch gibt es abseits von allen Religionen den Glauben, der keine Religion ist und keinen Leistungsdruck auf die Menschen ausübt. Es ist der Glaube an Jesus Christus, so wie er uns in der Bibel bekannt gemacht wird. Mir scheint, dass diese Leute, die hier als Karin oder oft als Hilfebedürftige auftreten, diesen Glauben sehr gut kennen und verabscheuen, weil sie in ihm bekennen müssten, dass nicht menschliche Leistung rettet, sondern Gott allein. Es handelt sich hierbei um Menschen, die in sich die Berufung haben, alles was mit Jesus zusammenhängt, niederzumetzeln. Sie haben nur ein Ziel: Die Gnade, die Menschen aus der Hand Jesu direkt empfangen, als absurd und hinterwäldlerisch hinzustellen. Sie möchten gerne der Welt suggerieren, man müsse eine Religionsgemeinschaft finden, die vermittels ihrer von Gott verliehenen Autorität anstelle von Jesus für die Rettung der Menschen sorgt.
Aus der Religionsecke der katholischen Kirche, die Jesus erfolgreich aus ihrem Leben verbannt hat, indem sie die Rettung vom Vollzug verschiedener magischer Priestertätigkeiten abhängig gemacht hat, kommt diese Jesus-Ersatz-Technik der Rettung des Menschen durch Leistung und Wissen und Engagement. "Glauben ausüben" heißt die große Devise dieser nicht mehr auf Jesus Christus blickenden Menschen. Sie reduzieren das Christsein auf eine geschäftige Fleißtätigkeit, die nach dem Denken aller fleischlich Gesinnten den Weg zu Gott als eine Art der Karriereleiter sehen und diese Aufstiegschancen zu Gott in ihren religiösen Organisationen den Menschen verkaufen möchten.
Die Bibel berichtet uns dezidiert, dass der Glaube nicht leistungsbezogen funktionieren kann. Deshalb weist Jesus immer wieder darauf hin, dass alle Rettung von ihm selbst ausgeht und nur durch den kindlichen Glauben an ihn verwirklicht wird. Jesus ist der Beginner und Vollender des Glaubens, so dass keiner, der sich je auf Jesus verlässt, einen Grund haben kann, mit seiner Leistung vor Gott glänzen zu können. Der einzige, der vor Gott glänzt, ist Jesus Christus. Und wer sich vertrauensvoll in die Hand Jesu begibt, hat an diesem Glänzen vor Gott hundertprozentigen Anteil. Dieses Wunder der Rettung durch Glauben kann die Welt nicht begreifen. Die Leistungsapostel der Zeugen Jehovas können mit dieser göttlichen Zusage nichts anfangen, weil sie ganz und gar im Sumpf dieser Welt festsitzen und krampfhaft damit beschäftigt sind, sich durch "Glauben ausüben" näher an Gott heranzuarbeiten. Zeugen Jehovas sind von ihrer Theologie her darauf abgestellt, den Weg zu Gott durch eigene Erkenntnis, in eigener Regie und anhand eines selbstgemachten Regelwerks zu suchen.
Doch die Bibel zeigt uns, wie der Mensch bei dem Versuch, Gott durch eigene Anstrengung zu erkennen, immer wieder scheitert und scheitern muss. Alle Gotteserkenntnis und alles Finden der Gnade vor Gottes Augen kommt nicht aus den Anstrengungen der Menschen, sondern ausschließlich durch die Zuwendung Gottes, die er selbst den Menschen entgegenbringt.
Diese Zuwendung Gottes hat einen Namen. Die Zuwendung Gottes heißt Jesus und ist den leistungsschwangeren Glaubensausübern ein Gräuel.
Deswegen kann es keine bibelgemäße Religion geben, die auf Leistung (Erfüllung von Regeln und Gesetzen) baut. Mit zwei Hebeln soll die Zuwendung Gottes, die Jesus Christus ist, unschädlich gemacht werden. Der eine Hebel ist die Ideologie, die die Menschen auf eine bestimmte Denkrichtung ausrichtet, der zweite Hebel ist die Werksgerechtigkeit, die die Zuwendung Gottes als Absurdität hinstellen will. Menschen, die sich auf diese antichristlichen Denkarten einlassen und sich von ihnen abhängig machen, können Jesus nicht kennenlernen und keine persönliche Beziehung zu ihm haben. Erst wenn sie wie ein Kind Jesus begegnen und ihm ihr Leben anvertrauen, beginnt in ihnen das Leben, das nicht von dieser Welt ist. Und erstaunt werden sie feststellen, dass nicht sie selbst Leistungen zu vollbringen haben, sondern dass dann Jesus in und an ihnen und durch sie etwas leistet, das sich in Werken des Glaubens niederschlägt. Hier wird erfüllt, was Jesus jedem einzelnen seiner Anhänger versprochen hat:
Natürlich ist diese Bibelstelle nur von mir als Beschreibung der Zeugen Jehovas, nur als Verdeutlichung ausgewählt worden. Denn Gott spricht mit diesen Sätzen wie immer das Volk Israel an, das niemals von einer anderen Menschengruppe als Volk Gottes ersetzt werden kann. Doch auf die satanische Parodie des Volkes Gottes in Form des Katholizismus und der Wachtturmgesellschaft passen diese Verse ebenso vortrefflich.