Wachtturm - direkte Verstöße gegen die Bibel

Nehmen wir ein kleines Stück Bibel und achten darauf, inwiefern der treue und verständige Sklave gegen die Bibel verstößt.

Apostelgeschichte 10,25ff

Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete ihn an. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch.

Kornelius ist als erster Heidenchrist ein hoher Angehöriger des römischen Militärs. Niemand fordert ihn auf, das militärische Handwerk wegen des Glaubens an Jesus aufzugeben. Das sei nur am Rande bemerkt. Wenn die wachtturmeigene Überbetonung des Pazifismus und des Antimilitarismus biblisch wäre, hätte gerade bei den ersten Heidenchristen die Zugehörigkeit zum Militär bemängelt werden müssen. Kornelius wurde jedoch ungeachtet seiner militärischen Funktion als Christ akzeptiert.

Bewertung: Die Bibel kennt keine Abtrünnigkeit aufgrund von Zugehörigkeit zum Militär. Dementsprechend sind sämtliche Absonderungsbemühungen der Zeugen Jehovas von staatlichen und militärischen Einrichtungen nur eine hauseigene Fassade, die nicht mit der Bibel zu begründen ist. Viel zu schwer wiegt die Tatsache, dass schon der erste aus den Heiden bekehrte Christ und sein ganzes Haus in die Gemeinde aufgenommen wurde, obwohl er und sein Haus vom römischen Militär abhängig waren. Jeder Zeuge Jehovas, der mitansieht oder mitangesehen hat, wie einer seiner Glaubensbrüder ausgeschlossen wurde, weil er nicht den Dienst mit der Waffe oder den Zivildienst verweigerte, macht sich schuldig, organisationsinterne Abmachungen höher zu stellen als die Bibel. An dieser Stelle wurde und wird von der Wachtturm-Gesellschaft Psychoterror angewandt, den alle die mittragen und mitverantworten, die nicht dagegen aufstehen. Gleichzeitig beweisen Jehovas Zeugen mit diesem die Bibel abwertenden Verhalten, dass die Bibel für sie weder Autorität noch Maßstab ist.

In der Elberfelder Bibel steht hier huldigen anstelle von anbeten.

Bewertung: Die unterschiedliche Bedeutungsbelegung der Begriffe huldigen und anbeten ist eine Wachtturm-Spezialität, die dazu dient, Bibelstellen, in denen Jesus angebetet wird, abwerten zu können. Die an den Haaren herbeigezogene, unnatürliche unterschiedliche Einstufung dieser Begriffe wird im Wachtturm-Jargon zur Gewohnheit, die dazu führt, dass man als Zeuge Jehovas nicht mehr zur Kenntnis nehmen kann, dass Jesus sogar schon als Mensch angebetet wurde und er es zuließ.

Und während er mit ihm redete, ging er hinein und fand viele, die zusammengekommen waren. Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll.

Petrus ist ganz Jude und hat keinen blassen Schimmer davon, dass der Gott der Wachtturm-Gesellschaft irgendwann einmal das tatsächliche Volk Gottes durch ein fiktives geistiges Volk Gottes austauschen könnte. Petrus folgt der Anweisung Gottes und löst sich aus den jüdischen Traditionen, ohne seine jüdische Herkunft damit zu verleugnen und ohne sie zu verlieren.

Bewertung: Die These, die Juden seien nicht mehr das Volk Gottes, finden wir sowohl beim römisch katholischen Papsttum mit dem Ursprung des staatlich-religiösen Machtmonopols, als auch bei dem Sklaven-Kult aus Brooklyn, dessen Ursprung ein Wirtschaftskonzern ist. Jehovaismus und Katholizismus pochen beide darauf, die einzig wahre Organisation zu sein, und sie pochen beide darauf, anstelle der Juden zum Volk Gottes geworden zu sein. Allein diese zwei Punkte der Anmaßung, der Überheblichkeit, des egoistischen Machtpokers und der unerbittlichen Herren-Politik sollten alle Menschen dazu veranlassen, genau darüber nachzudenken, ob sie als Katholik oder Zeuge Jehovas überhaupt auch nur einen Hauch Christlichkeit haben können. Denn solche Verstöße gegen die Bibel aus machtpolitischen und kommerziellen Gründen bedingen das Verderben der ganzen Organisation. Niemand, der Katholik oder Jehovas Zeuge ist, kann von sich behaupten, eine Chance auf Rettung zu haben, solange er in dem Moloch der Anmaßung und der weltlichen Macht verbleibt.

Petrus: "Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll." Das ist christlich!

In der Wachtturm-Gesellschaft werden Menschen, die nicht zur Organisation gehören, als "Weltmenschen" gekennzeichnet. Niemand von der Klasse der Zeugen Jehovas darf Gemeinschaft mit Weltmenschen pflegen. Alles was nicht mehr dazu dient, den Weltmenschen für die Wachtturm-Gesellschaft zu gewinnen, ist verboten. Jehovas Zeugen sind professionelle Menschen-Meider.

Bewertung: Jesus hat uns nicht als elitäre Gruppe vom Rest der Welt getrennt, sondern er hat uns in diese Welt gesandt, nachdem er uns aus unserer Welt der Sünde erlöst hat. Die Absonderung, die bei Menschen eintritt, die sich zu Jesus bekehrt haben, ist das Bewusstsein, genau so schlecht zu sein wie jeder andere Mensch auch, dabei aber durch Gnade gerettet zu sein. Dieses Angenommen-Sein ist ein persönliches Privileg, das jedoch jedem Menschen zusteht und jedem Menschen angeboten wird. Durch die Verfügbarkeit Jesu für alle Menschen schwindet auch der letzte Hauch des elitären Denkens. Christen oder sogenannte Christen, die sich als etwas Besseres vorkommen, sollten eilends Buße tun und Jesus fragen, was er davon hält. Sie sollten von den Kindern lernen, denn ihnen gehört das Reich der Himmel.

Das Elitedenken der Zeugen Jehovas, das man nebenbei bemerkt auch im Katholizismus findet, ist ein Zeichen, dass im Entstehen und im Werdegang dieser Organisationen der Abfall vollzogen wurde. Das Elitedenken ist allen Botschaften Jesu diametral entgegengesetzt.

Darum habe ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich geholt wurde. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt holen lassen. Kornelius sprach: Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem leuchtenden Gewand und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott.

Ein Mensch, weitab von der angeblichen Leitenden Körperschaft der Christen des ersten Jahrhunderts, hatte ein Erlebnis. Ihm erschien ein Engel. Das mag nicht besonders sensationell klingen, doch bemerkenswert ist, dass so etwas von der Wachtturmgesellschft ausgeschlossen wird.

Für Menschen außerhalb der Wachtturm-Gesellschaft ist Gott angeblich absolut unerreichbar und alle Erlebnisse, die nicht erklärbar sind, müssen nach der Lehre des Wachtturm vom Satan kommen. Und da die Menschen in der Wachtturm-Gesellschaft keine besonderen Erlebnisse haben, legt die Wachtturm-Gesellschaft einfach fest, dass es Wunder heutzutage nicht mehr gibt.

Bewertung: Die wachtturmspezifische Festlegung, dass heute keine Wunder mehr möglich seien, hängt mit der Leugnung zusammen, dass der Heilige Geist mehr als nur eine unpersönliche Kraft ist. Eine unpersönliche Kraft lässt sich besser an vorteilhafte Eigenschaften und Bezüge binden, die man selbst festlegt. Die Wachtturm-Gesellschaft behauptet als Kanal Gottes der einzige Empfänger des Heiligen Geistes zu sein. Wenn der Heilige Geist eine eigenständige Instanz Gottes wäre, auf dessen Namen sogar Christen getauft werden, wäre seine Nutzung als Wachtturm-Kanalkraft schwieriger. Dann könnte es nämlich passieren, dass nicht die Oberen in Form der Leitenden Körperschaft das Sagen behalten, sondern dann könnte es passieren, dass der Heilige Geist sich selbst jemanden aussucht, den er mit der Wahrheit instruiert. Damit aber die Oberen in Form der Leitenden Körperschaft der Wachtturm-Gesellschaft das Heft in der Hand behalten können, muss der Heilige Geist auf so etwas wie die Elektrizität Gottes reduziert werden. Dass man dann natürlich nicht mehr auf den Namen des Heiligen Geistes taufen kann, ist logische Konsequenz aus seiner Degradierung. Jehovas Zeugen haben vermutlich die Taufe dementsprechend abgewandelt.

So sende nun nach Joppe und lass herrufen Simon mit dem Beinamen Petrus, der zu Gast ist im Hause des Gerbers Simon am Meer. Da sandte ich sofort zu dir; und du hast recht getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn befohlen ist. Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm. Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alle.

Jesus ist Herr über alle. Ob sie ihn annehmen oder nicht. Jehovas Zeugen haben zwei Herren, denn sie sagen, der Vater und der Sohn seien zwei unterschiedliche Götter, Halbgötter oder Träger des Titels Gott. Jesus wird degradiert zu einer Art Engelsbote. Wenn Jesus dennoch Herr über alle ist, so bei Jehovas Zeugen doch nur ein Unter-Herr, denn er darf nicht angebetet werden. Der Kontakt zu ihm ist verboten. Jehovas Zeugen klinken sich aus der Herrschaft Jesu aus. Sie gestehen ihm gerade einmal eine Art Direktorenposten zu. Damit ist die Ablehnung der Herrschaft Jesu schon perfekt.

Bewertung: In Judas 4 erhalten wir die Information, dass Jesus sogar der alleinige Herrscher der Christen ist. Dies ist ein Indiz dafür, dass entweder der Vater und der Sohn wirklich einer ist/sind oder dass der Jehova "Gott", der nicht Jesus sein will, komplett verloren hat. Nach dem Wort Gottes ist Jesus der alleinige Herrscher der Menschen, die an ihn glauben. Wenn Jesus nicht Gott ist bzw. dieser Jehova "Gott" tatsächlich als Gott nicht Jesus ist, dann ist Jesus nicht der Herr der Zeugen Jehovas. - Oder in Anlehnung an obige Aussage des Petrus: Jesus ist Herr aller Menschen, doch Jehovas Zeugen lehnen seine Herrschaft strikt ab und bevorzugen einen anderen Herrn namens Jehova.

Nebenbei ist zu erwähnen, dass Jehovas Zeugen noch nicht einmal diesen Jehova als Herrn akzeptieren, sondern ausschließlich den Wachtturm-Apparat. Dem Partei-Apparat der Wachtturmführung ist in allen Dingen zu folgen. Und sei es direkt in die Hölle. Vor sich selbst rechtfertigen sich Jehovas Zeugen damit, dass die Wachtturm-Führer dafür bestraft werden, wenn sie falsch gewesen sein sollten. Dass diese Lösung eine freche Selbsterlösung aufgrund von Verschiebung von Verantwortung ist, können Jehovas Zeugen sich selbst nicht eingestehen.

Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet. Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.

Jehovas Zeugen lehren, dass Jesus als Geist wieder auferstanden wäre. Damit leugnen sie, dass seine Jünger nach der Auferstehung mit ihm gegessen und getrunken haben. Was in der Christenheit der praktische Sieg über den Tod ist, weil Jesus körperlich auferstand, wird bei Jehovas Zeugen zu einer rein geistigen Welt-Idee. Jesus steht lediglich als geistiges Wesen auf, als geistige Einheit, die natürlich für das Weltprogramm der Wachtturm-Gesellschaft prächtig zu benutzen ist. Jesus ist also nicht der Sieger über den Tod, sondern nur eine Ideologie begründende Erscheinung, eine ideelle Manifestation.

Bewertung: Sobald die Bibel, die klar berichtet, dass Jesus körperlich auferstand, umgebogen wird mit dem Ziel der Auferstehung Jesu als lediglich materielle Manifestation eines Geistwesens, lässt sich die Erscheinung des auferstandenen Jesus leicht als psychische Gruppen-Halluzinierung hinstellen. Daneben bietet diese Verdrehung der Bibel die Möglichkeit, dass aus Jesus eine nur als Idee existierende Legende gemacht werden kann. Diese Legende lässt sich dann wunderbar in genau die gewünschte Richtung umlenken und ausbauen, so dass Freimaurer und Co ihre wahre Freude daran haben. Am Ende einer solchen Entwicklung steht eine weltweite Organisation, die an einem Neue-Welt-Plan arbeitet und die Menschen geistig gleichschaltet, denn der Initiator des Christentums wurde reduziert auf eine geistige Idee. Die innere Achse des Glaubens an Jesus, nämlich Jesus selbst, ist nur noch guter Vorsatz oder hohe Zielsetzung, aber nicht mehr real. Wer nicht glaubt, dass Jesus real ist, glaubt nicht an Jesus. Erst wurde der persönliche Kontakt zu ihm verboten, dann wurde aus ihm eine "geistige Manifestation" gemacht. Das ist die beste Variante der Instrumentalisierung Jesu gleich nach dem Ansinnen eines Zauberers, der den Jüngern Geld für den Heiligen Geist anbot.

Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.

Durch den Namen Jesus! Kein anderer Name geht. Alle Jehovas, Manitous, Allahs, Marias und Josefs und sonstige fallen weg als Erfindungen der Menschen.

Bewertung: Es gibt nur einen Namen, der wie eine Hotline dafür steht, mit Gott in Verbindung zu treten. Das ist der Name Jesus. Man sucht in der Literatur der Wachtturm-Gesellschaft vergeblich nach der Empfehlung, dass jemand den Namen Jesus anrufen soll. Stattdessen findet man mit außerordentlicher Häufung die Empfehlung, sich einem gewissen Jehova anzuvertrauen. Diese Empfehlungen sind begleitet mit Aussagen wie: Bestimmt vergibt er Sünde. Sämtliche Aussagen über diesen Jehova sind in der Kann-Form gehalten. Alle Aussagen der Bibel über Jesus sind aber in der klaren Tatsachen-Berichtsform gehalten. Wenn in der Bibel über Jesus die Rede ist, dann gibt es kein vielleicht, kein kann, kein bestimmt, kein gewiss. Sondern es gibt nur klare Ansagen, die ohne wenn und aber gültig sind. Die Wachtturm-Gesellschaft und ihr Jehova sind gebadet in Kann-Formulierungen. Achten Sie einmal darauf, wenn Sie Literatur von den Zeugen Jehovas lesen.

Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.

Kein Bibelstudium! Kein Schwur auf die Organisation! Keine Gedankenkontrolle! Ist das nicht ein wunderbarer Gegensatz zu den Praktiken der Wachtturm-Gesellschaft?

Bewertung: Hier entscheidet der Heilige Geist noch selbst und erfüllt damit die Worte Jesu, dass es mit dem Geist sei wie mit dem Wind. Man spürt ihn, weiß aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. Die Wachtturm-Gesellschaft (Kanal Gottes) dagegen sieht den Heiligen Geist als ihren persönlichen Besitz an und begibt sich mit dieser Selbsteinsetzung in die Rolle, die nur Jesus gebührt. Auch hier erweist sich die Falsch-Auslegung, der Heilige Geist sei nur eine Art Energie Gottes und keine Person, als hilfreich für das Neue-Welt-Konzept der Wachtturm-Partei. Jehovas Sklaven verfügen über ihn und halten es für richtig, das eigene Denken der Zeugen Jehovas zu unterbinden.

Ganz entgegengesetzt verhält sich der Heilige Geist in dem Bericht der Bibel. Und anstatt sich auf die Suche nach christlichen Gemeinschaften zu begeben, in denen der Heilige Geist wie damals wirkt, nämlich individuell und ganz und gar nach seinem eigenen Willen, folgen Jehovas Zeugen der Wachtturm-Doktrin und halten den Heiligen Geist für einen System-immanenten Vorteil der Leitenden Körperschaft in Brooklyn, New York. Das Kranke daran ist die unbeirrbare Überzeugung, Gott ließe sich durch eine menschlich geführte Organisation vertreten.

Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und er befahl, sie zu taufen in dem Namen Jesu Christi. Da baten sie ihn, noch einige Tage dazubleiben.

Kann ein Zeuge Jehovas den Heiligen Geist empfangen? Die Wachtturm-Gesellschaft behauptet, der Heilige Geist sei nur so etwas wie die Elektrizität Gottes. Und diese sei der Organisation vorbehalten. Wenn der einzelne Mensch den Heiligen Geist empfangen kann, wie es die Bibel lehrt, hat die Organisation sehr schlechte Karten!

Bewertung: Das Wachtturm-System entscheidet wie ein Geheimbund über die Taufe (Aufnahme in die Organisation) und über die Abtrünnigkeit (Ausschluss aus der Organisation). Die geistige Gleichschaltung der Menschen und die darauf basierende Mitgliedschaft in der Wachtturm-Gesellschaft wird wahrscheinlich rigider gehandhabt als in der Freimaurerei. Die Sanktionierung des selbstständigen Denkens ist brutal und rigoros und die Teilnehmer werden trotz Taufe gar keine formellen Mitglieder der Religionsgemeinschaft. Erst als Ältester erlangt man eine formelle Mitgliedschaft als Zeuge Jehovas. Der darunter befindliche Rest lässt sich nach Belieben gestalten und unterliegt keiner externen Kontrollmöglichkeit. Die Daten können von keiner Behörde eingesehen werden. Die Wachtturm-Gesellschaft geht aber mit diesen Daten scheinbar noch recht sorgsam um. Sie hat es nötig, Schwund zu kaschieren. Das tröstet den externen Beobachter zumindest noch in der Weise, dass er annehmen darf, dass noch nicht mit der Mitgliedermasse jongliert wird. Inwieweit die Daten für die Anerkennungsstreitigkeiten manipuliert wurden oder nicht, muss jedoch offen bleiben.

Bild bitte anklicken! - "sehr erfreulicher Jahresbericht für das Dienstjahr 2011"

An der Stelle, wo sie den Rückgang der Täuflinge ehrlicherweise mit dem Wert von mehr als minus 10 Prozent versehen müssten, geben sie plötzlich die tägliche Durchschnittszahl an. Wer so mit Daten umgeht, zeigt einerseits, dass er das Versteckspiel der Wahrheit vorzieht, andererseits signalisiert er, dass er noch nicht alle Daten einfach fälscht.

Dieser Eindruck kann natürlich auch genau falsch sein, wenn man in Betracht zieht, dass die Anzahl der Täuflinge stets stark schwankt und sie es vorziehen, an dieser Stelle den täglichen Durchschnitt anzugeben. Wenn das so zutrifft, also die Durchschnittsangabe keine Beschönigung sein soll, fällt aber auch die vage vermutete Datensicherheit weg, die auf der Annahme bestehender Skrupel bei den Datenverwaltern beruht.

Der Aufwand des Bibelstudiums musste gegenüber 2010 um 5,37% erhöht werden, um ein nur 89-prozentiges Ergebnis an Täuflingen gegenüber 2010 zu erreichen. Hoffen wir, dass die Informationen über die Irrlehren der Wachtturm-Gesellschaft weiterhin helfen, Menschen vor der religiösen Irreführung zu bewahren, selbst wenn sie sich auf ein Bibelstudium mit Jehovas Zeugen einlassen.

Wenn man der "erfreulichen Steigerung" der Wachtturm-Zahlen die Zunahme der Erdbevölkerung im Verhältnis gegenüberstellt, wird das Ergebnis der Verkündiger Jehovas noch kläglicher. Das so genannte Wachstum der Wachtturm-Gesellschaft hat aus diesem Blickwinkel betrachtet keinen Glanz, sondern ist stumpf und beschönigt nur die Stagnation. Aber die Verführer werden weiterhin Menschen anziehen, denen sie den Weg zu Jesus verbauen. Auch wenn sie dabei einen ständig schwächer werdenden Erfolg haben, bleibt die Sorge um die auf sie hereingefallenen Menschen bestehen. Diese Menschen haben keine Lobby, sie werden aus der sozialen Gemeinschaft brutaler herausgelöst und ins Nichts fallen gelassen als alle Armen und Benachteiligten. Das Einzelschicksal des systematisch ausgeschlossenen Zeugen Jehovas (das System der Abtrünnigkeit) erscheint immer in der Art, dass Staat oder Mitmenschen nicht helfen können, denn die Vernichtung des sozialen Lebens trifft den ausgeschlossenen Zeugen Jehovas ganz allein. Die Manipulation der Wachtturm-Doktrin hindert ihn sein Leben lang, Christen zu fragen, was es mit Jesus wirklich auf sich hat. Ausgeschlossene Zeugen Jehovas können sich allermeistens nur in der Gottlosigkeit, die der Wachtturm-Gottlosigkeit entspricht, ein neues Leben aufbauen. Das jehovaisierte Opfer der geplanten Abtrünnigkeit befindet sich mit seinem gesamten Leben in einem trostlosen und bewusst von der Wachtturm-Gesellschaft zerstörten Zustand. Die Verschulder aller dieser Tragödien werden vom Staat zur Körperschaft des öffentlichen Rechts erhoben und sonnen sich in der Krawatten-bestückten Position des guten Menschen. Das Abtrünnigen-System der Wachtturm-Gesellschaft hat nur zwei Ziele: 1) die Zerstörung des sozialen Lebens und 2) den Widerstand gegen die Worte Jesu, der versprochen hat, dass wir von niemandem aus seiner Hand gerissen werden können.

Lesen Sie die Bibel eigenständig!

Wenn Sie ohne den Gedankenfilter der Wachtturm-Doktrin die Bibel lesen, werden sie immer wieder auf Stellen und Zusammenhänge stoßen, die das gesamte Denkgebäude der Zeugen Jehovas fundamental zusammenstürzen lassen.


Kommentare

01
ZJ an sich sind gottgläubige Menschen, die jedoch durch Manipulation aus Brooklyn die wahre Erkenntnis, Jesus, vernachlässigen.

Martin [23.04.2012]
Die "Vernachlässigung" kannst Du hier anklicken!
Wachturm 1. März 2011

letzte Umschlagseite

Das ist wohl eine Kelle mehr als Vernachlässigung. Das ist Lästerung in höchster Perfektion. Dass der kleine Wachtturm-Verteiler davon keine Ahnung hat, mag vielleicht Mitleid erregen, aber die Fußtritte, die sie alle gegen Jesus richten, äußern sich schon im Anti-Abendmahl, bei dem sie Brot und Wein feierlich ablehnen. Sie feiern ja auch nicht das Abendmahl, sondern sie feiern den Tod Christi! Das kann man genau so in ihrer Literatur nachlesen. Sie feiern den Tod Christi. Wer außer Satan, hat an so etwas Freude? [RH]
02
Hallo Martin,

ich hoffe und bete dafür, dass jeder Mensch, bevor er sich auch nur auf ein Gespräch mit den Zeugen der WTG einlässt, vorher einmal kritisch diese Seite betrachtet hat, dann ist er in der Lage, schnell zu sehen, wer hier die Wahrheit spricht.

Tanja [09.05.2012]

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Erstellungsdatum: 19.01.2012 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten