Wachtturm-Jesus ohne Wirkung

Jehovas Zeugen behaupten, Jesus sei nicht Gott. Doch der Jesus der Bibel ist Gott und muss Gott sein, weil er ansonsten nicht unschuldig hätte sterben können. Die Begründung für seine Hinrichtung lautete: Er macht sich selbst zu Gott. Wenn Jesus nun nicht Gott wäre, wie Jehovas Zeugen dies behaupten, dann wäre der Richterspruch der religiösen Elite von damals rechtens gewesen und Jesus hätte sich tatsächlich einer Sünde schuldig gemacht, auf die in der jüdischen Religion der Tod steht.

Wer sich einer Sünde schuldig gemacht hat, kann kein Opfer bringen in der Weise, dass er für andere bestraft wird und stirbt. Die Wirksamkeit des Kreuzes Christi steht und fällt mit der Tatsache, dass Jesus Gott ist. Auch als Engelwesen oder Supermensch hätte sich Jesus nicht selbst zu Gott machen dürfen und als guter Jude wusste er das sehr genau. Als eine Figur, wie sie Jehovas Zeugen aus Jesus machen, macht sich der Wachtturm-Jesus schuldig: Er machte sich selbst zu Gott. Deshalb kann der Wachtturm-Jesus nicht wirken. Dieser Wachtturm-Abklatsch der Realität kann nur eine Religionsfigur sein, aber niemals wirklich die Sünde der Welt tragen.

Wenn Jesus sich also als der Menschensohn darstellt, als der, der aus Gott ist und Mensch wurde, dann verstößt er automatisch gegen die Regeln der Juden und gegen die Regeln der Zeugen Jehovas. Denn Jesus macht klar, dass er genau so verherrlicht werden muss wie der Vater, und er macht klar, dass er den Vater nicht nur repräsentiert! Jesus sagt: Wer mich sieht, der sieht den Vater. - Indem nun die Juden den Vorwurf, Jesus mache sich selbst Gott gleich, als Grund für die Hinrichtung Jesu nahmen und Jehovas Zeugen genau diese Begründung der Kreuzigung bestätigen, indem sie sagen, Jesus sei nicht Gott, stellen sich Jehovas Zeugen mit der damaligen Elite auf eine Stufe, die Jesus kategorisch ablehnte.

Und noch mehr als das liegt in der Tragweite der These, Jesus sei nicht Gott! Nicht nur das Opfer Christi wird sinnlos, weil Gott von jemandem, der gesündigt hat, kein allumfassendes Opfer annehmen kann, sondern auch die Tötung Christi aus dem Grund, er habe sich Gott gleich gemacht, wird bestätigt und befürwortet.

Jehovas Zeugen stellen sich mit ihrer Irrlehre auf die Seite derer, die meinten, Jesus kreuzigen zu müssen. Sie tun so, als sei Jesus ganz korrekt hingerichtet worden, indem sie den Urteilsspruch der Pharisäer inhaltlich voll bestätigen. Sie ergreifen die Inititative zur Verurteilung Jesu, ohne selbst eine Ahnung von der Tragweite ihrer Irrlehre zu haben. Sie sind wie jene, die schrien: Kreuzige ihn! - Dabei wissen sie tatsächlich nicht, was sie tun.

Doch die Herren der Wachtturm-Irrlehre wissen genau, was sie tun und kein Zeuge Jehovas kann sich aus ihrer Schlinge des Todes retten, solange er Jesus als den Mensch gewordenen Gott ablehnt. Erst wenn Jesus sich selbst erklären darf im Herzen eines Menschen, kann die wahre Natur Christi sich zeigen. Jehovas Zeugen lassen dies nicht zu, indem sie behaupten, man dürfe zu Jesus keinen Kontakt haben, weil das Götzendienst sei.

Die inhaltliche Bestätigung des Grundes, warum Jesus gekreuzigt wurde, führt direkt und ohne Umwege in den geistlichen Tod. Jehovas Zeugen üben sich in der Aufnahme geistiger Wachturm-Speise, doch sie verwerfen Jesus und die geistliche Erkenntnis, die nur er geben kann. Sie unterschreiben das Todesurteil Christi eigenhändig, sie sagen dasselbe wie die Pharisäer, sie lehnen Jesus ab. Jehovas Zeugen trennen sich bewusst von Jesus und feiern diese Trennung, indem sie bei ihrem Anti-Abendmahl Brot und Wein demonstrativ an sich vorübergehen lassen.

Zeuge Jehovas! Willst du wirklich einer Religion angehören, die sich in Sachen Antichristlichkeit derart überschlägt? Möchtest du zu denjenigen gehören, denen Jesus noch nicht einmal vorhalten muss "Ich habe euch nie gekannt"? Jehovas Zeugen kennen Jesus ganz bewusst nicht! Sie wissen viel, aber nur das, was die Herren der Wachtturm-Irrlehre verbreiten.

Jehovas Zeugen! Lasst euch zu Jesus rufen! Jesus ist Gott. Sonst hätte er gar nicht unschuldig sterben können.


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Erstellungsdatum: 06.03.2012 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten