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Ein Gott, der den Kontakt zu Jesus zur Sünde macht, muss Satan sein.

6 Kommentare online

Wachtturm katholisch

Katholizismus setzt sich aufs Pferd des Wachtturm

Jede Organisation, die das Heil ausschließlich an sich selbst bindet, ist Antichrist. Nichts ist Satan wichtiger als die Bindung der Menschen an alles und jedes, solange es nicht Jesus ist. RTL säuselt den Zuschauern vor: "Ich seh in dein Herz, sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten, ein Leben, das neu beginnt ..." Der Wachtturm preist seine besondere Bibel-Intelligenz und verspricht, die Menschen damit in das Königreich Jehovas zu transportieren, und die Katholische Kirche setzt den Pferdefuß einer einzigartigen Beauftragung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

So gewinnt die Parallele zwischen dem allein seligmachenden Wachtturm und der allein seligmachenden Katholischen Kirche wieder an Geltung. Und mit diesem Absolutheitsanspruch, der nur Jesus allein gebührt, weil er allein der Weg zum Vater ist, ruft die Katholische Kirche neu die Irrlehren in den Vordergrund, die sie seit Jahrhunderten vertritt und zelebriert.

Wie der Wachtturm so geht auch die Katholische Kirche subtil gegen Jesus vor. Das hervorstechendste Merkmal der Katholischen Kirche neben ihrem völlig unheiligen Absolutheitsanspruch ist die Götzenverehrung der "Mutter Gottes". Die Katholische Kirche erlaubt schon immer die Lehre von Dingen, die einfach nicht in der Bibel stehen. Dies ist die zweite wichtige Parallele zwischen der Wachtturmgesellschaft und der Katholischen Kirche.

Interessant wäre es zu wissen, wie viele Katholiken sich enttäuscht von der Katholischen Kirche ab- und den Zeugen Jehovas zuwenden. Zumindest von der inneren Verwandschaft dieser beiden Lehrkonstruktionen her liegt es sehr nahe, dass die meisten Zeugen vom Katholizismus zur Wachtturmlehre übergegangen sind. Denn hier findet im Grundsatz gar kein Umdenken oder eine Bekehrung statt, sondern nur ein Aufrücken in die Position:

Ich bin jetzt noch besser als die anderen.

Geistige Gefangenschaft

Dabei begibt man sich nur von einer in die andere geistige Gefangenschaft!

Diese Grundhaltung des Noch-besser-Seins-als-Andere ist einer der Faktoren, die Jesus mit aller Macht bekämpft hat. Jesus hat nie das Elitäre befürwortet. Jesus hat mit seinem Leben das größte Beispiel für die tragende Bindung an Gott gegeben und uns Menschen dazu aufgefordert, sich an ihn zu binden.

Diese Bindung an ihn belohnt er unter allen Umständen mit seiner Gegenwart und der vollumfänglichen Rettung, Heilung und Sündenvergebung. Jede menschliche Gemeinschaft, die auch nur ansatzweise der Versuchung nachgeht, sich selbst als Vermittler zwischen Jesus und den Menschen darzustellen, ist Satan auf den Leim gegangen und kann weder mit dem Heiligen Geist, noch mit Jesus etwas zu tun haben.

Der Grundstein der wahren Kirche, Simon Petrus, ist der wichtigste Zeuge

Petrus ist gerade in seiner Normalität und in seiner Versagermentalität das Paradebeispiel dafür, was Jesus retten will und rettet. Dieser später ins Innerste Eingeweihte

Petrus lässt kein Fettnäpfchen aus, um erkennen zu lassen, dass er im Grunde nur Bahnhof versteht und von seinem Naturell her so gar nicht in das Schema passt, das die Katholische Kirche so gerne in ihm sehen möchte. Der in der Bibel dargestellte Petrus ist eng verwandt mit allen Spinnern und Querulanten dieser Welt, die sich schwer damit tun, eine Ideologie zu verinnerlichen. Er ist aber sonst der Übertreiber schlechthin, einer der alles verspricht, was er nicht halten kann.

Diesen Petrus bringt Jesus nicht nur in Ordnung, sondern gründet auf ihn seine Kirche. Er macht Petrus, den Versager, zum harten Kern seiner Kirche und signalisiert der ganzen Welt damit, dass jeder Beknackte und jeder kaputte Typ Jesus mehr als willkommen ist. Gleichzeitig macht sich an dieser Sache fest, dass es gerade Menschen, die leicht spinnert sind und sowie so nichts Richtiges mit dieser Welt anfangen können, leicht fällt, diese abgefahrene Entscheidung für Jesus zu treffen. Es sind Menschen, die von der Allgemeinheit schlecht gelitten sind.

Dieser Petrus, auf den Jesus seine Kirche baut, ist der weltweit anzutreffende Mensch, der der Rettung bedarf. Dass nun menschliche Organisationen daraus ableiten, sie seien die einzig wahre Kirche Christi, ist zwar auch sehr nah verwandt mit der Absurdität, die Petrus immer wieder zeigt, doch stellt diese Ableitung der Absolutheit ihrer Organisation einen satanischen Akt der Verführung dar.

Jesus ist in die Welt gekommen, um die selbe zu retten, und nicht, um einen Verein zu gründen. So kann die Kirche Christi nie aus einer menschlichen Organisation bestehen, sondern nur aus denen, die in ihrem Herzen sich für Jesus entschieden haben. Diese versprengte Herde stellt die wahre Kirche Christi dar. Man kann sie nicht in Mauern finden, hinter denen auf Blechgestellen Kerzen brennen. Man kann sie nicht an Äußerlichkeiten wie guter Kleidung und Wohlverhalten erkennen. Man wird sie nie gegen Terrorismus Krieg führen sehen und niemals kann der Papst mit ihr etwas zu tun haben, wenn er sich nicht persönlich an Jesus bindet.

Doch wer an Jesus gebunden ist, kann niemals behaupten, diese oder jene Organisation sei die wahre Kirche Christi!

Deshalb sollten sich die Katholiken ernsthaft fragen, an wen sie wirklich glauben. Und die Evangelischen sollten es mit der Ökumene gut sein lassen, weil jede ökumenische Aktivität nur menschliche Politik sein kann. Mehr nicht.

Jede menschliche Organisation, die für sich den Anspruch erhebt, Gott irgendwie vor der Welt zu vertreten, fällt aus dem Heil, das Gott uns in Jesus zuteil werden ließ. Sie sind nur Pharisäer. Jeder Versuch, einen gewissen öffentlichen Status vor der Welt zu erlangen, legt Zeugnis darüber ab, nicht von Gott zu sein. Die wahre Kirche Christi ist nicht die so genannte "Christenheit". Die wahre Kirche Christi ist nur mit dem geistlichen Auge zu erkennen. Die wahre Kirche Christi gibt keine Beschlüsse oder Episteln heraus. Die wahre Kirche Christi lebt von und in der Liebe Jesu.

Deshalb dürfen wir dankbar dafür sein, wenn sich weltliche Organisationen wie der Wachtturm und die Katholische Kirche dazu versteigen, das Heil jeweils von sich selbst abhängig zu machen. Denn damit geben sie zu erkennen, dass sie von Jesus nichts verstanden haben und noch nicht einmal wie der blamabel unverständige Petrus an Jesus hängen.

Deshalb lasst uns auf Jesus zugehen, wie Petrus es getan hat. Petrus hat die schlimmsten Fehler gemacht und Jesus konnte damit gut umgehen. Das sollte uns alle dazu befreien, nicht auf Formen, Kultur oder das rechte Verhalten zu sehen, sondern unser Leben mutig an Jesus zu hängen. In der inneren Bindung an Jesus liegt das Heil. An der inneren Bindung an Jesus erkennen wir die Kirche.


Kommentare

01
Gott, Jesus und der Heilige Geist schmieden Urlaubspläne. Sagt Gott: Lasst uns nach Jerusalem fahren. Sagt Jesus: Ach nee, da hab ich schlechte Erfahrungen gemacht. Sagt Gott: Okay, dann fahren wir nach Rom. Sagt der Heilige Geist: Au ja! Da war ich noch nie!

Anonym [17.08.2007]
02
Wenn der Geist des Vaters ein anderer ist als der Geist des Sohnes, ist Gott nicht mehr "dreieinig", wie kann dann sein Haus bestehen? Laufen die Menschen aus den Kirchen weg, weil sie mit diesen widerstreitenden Geistern nichts mehr zu tun haben wollen?

Anonym [02.12.2008]
03
Endlich mal eine Botschaft die froh macht, weil ich mich in keine Kirche reinfinden kann und auch nicht anders als Petrus bin und trotzdem den ganzen Tag mit Leuten über Jesus rede.

Aber es stimmt wirklich, ich finde den Artikel gut und wahr.

Pe [18.02.2009]
04
Hallo,

eine Bitte hab ich: Nicht faseln! Dein Kommentar ist im Forum.

R.H. [14.07.2009]
05
Dieses ist schwierig fuer mich als ich nicht in deutschland lebe and lange nicht duetsch geschrieben und gesprochen habe. Seit 2 jahren gehe ich in die katholische kirche und ich muss sagen all das unwirkliche (pferdefuss etc.) gibt eine schlechte versteandigung. Ich finde die Katholische kirche ist mein zu hause in dem sinne auf zubehoerigkeit. Ich habe mehr oder weniger alle gruppen besucht und glaube nicht an die mehr oder weniger intolerant argumente. Wichtig ist, was in dem herzen ist und wo jesu lebt ist in allen menschen die an Ihn und Gott glauben.

mein glaube hat nichts oder sehr wenig mit der kirche zu tun

er kommt von dem heiligen geist in mir and der kommt von Gott.

O.R. [07.06.2010]
06
Hallo O.R.,

Dein Deutsch kann man gut lesen und verstehen. Kein Problem. Problem ist eher, dass Du behauptest, Dein Glaube sei vom Heiligen Geist, gleichzeitig sagst Du aber etwas aus, das als allererstes das erste Gebot bricht (" ... die an Ihn und Gott glauben"). Damit sagst Du doch, dass Du an zwei Götter glaubst oder an einen Engel und dessen Chef. Das verstößt gegen das erste Gebot. Wird das jetzt auch schon in der Katholischen Kirche gelehrt?

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Dieses Gebot Gottes erzwingt ohne Umschweife, dass Jesus (das Wort war Gott) nicht ein Nebengott sein kann, sondern der selbe Gott sein muss. Sowohl Johannes, der schrieb "das Wort war Gott", als auch Jesus, der sich selbst zu Gott machte und deswegen von der Religionselite getötet wurde, waren gläubige Juden, die das Gesetz kannten. Wie kann man annehmen, sie hätten je den Gedanken entwickeln können, dass Jesus sozusagen als zweiter Gott in Erscheinung tritt?

Doch auch dieses Gebot Gottes wurde von der Wachtturmgesellschaft umgeschrieben. Während in allen Bibeln dieses Gebot verbietet, mehrere Götter zu haben, heißt es in der NWÜ: Andere Götter sind okay, solange sie sind nicht gegen Jehova gerichtet sind. - Was für eine satanische Lüge! Damit gibt Jehova Satan seinen Leuten den geistigen/geistlichen Todesstoß. Er blendet sie so sorgfältig, dass sie wirklich keine Chance mehr haben, aus seinem Lügenkonstrukt herauszukommen.

NWÜ 2. Mose 20:3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

Erstes Gebot in der Wachtturm-Bibel umgschrieben

Interlinear:

Erstes Gebot in der Interlinear-Übersetzung

Rüdiger [08.06.2010]


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© R. Hentschel ♦ Erstellungsdatum: 11.07.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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