Wer nachhaltig Menschen in die Irre führen will, muss in allen seinen Aktionen möglichst vorsichtig vorgehen. Die Wachtturmgesellschaft bringt in ihrer "Literatur" oft Darstellungen von Dämonen, die in den beigefügten Abbildungen enthalten sind. Es handelt sich um subliminale Dämonen-Bilder, die vom Betrachter nicht bewusst wahrgenommen werden sollen, sondern einen anderen Zweck erfüllen. In der langjährigen Fortentwicklung des wachtturmeigenen Brauchs, solche Bilder zu veröffentlichen, haben sich bestimmte Lieblingsstellen entwickelt, die von den Wachtturm-Malern bevorzugt dazu dienen, die Gewöhnung des Betrachters an die Retuschen zu gewöhnen.
Man findet oft an den selben Stellen zaghafte bis verwegene Versuche, durch Retusche bestimmte Effekte zu erzielen. Dabei wird scheinbar - wegen der Maxime der vorsichtigen Vorgehensweise - nicht so sehr auf die Eindeutigkeit der Erscheinung Wert gelegt, sondern eher darauf, dass man es immer und immer wieder tut. Das hat den Effekt, dass der Betrachter der Dämonendarstellungen aus lauter Gewöhnung die Retusche des Wachtturm nicht mehr sieht.
Im Wachtturm für den ersten Mai 2008 auf der Seite 26 gibt es ein Bild, das nichts mit der Bibel zu tun hat, also auch kaum dazu geeignet sein sollte, Dämonen einzuflechten.
Und doch wurde wieder am Hinterkopf der Frau die Frisur retuschiert. Heraus kommt dabei eine Art Totenkopf-Silhouette. Sinn und Zweck dieser Aktionen scheint zu sein, Routine im versteckten Retuschieren zu entwickeln und beim Betrachter die Gewöhung an solche Kleinigkeiten zu fördern.
Diese Silhouette eines Totoenschädels nimmt je nach Betrachtungsweise eine andere Form oder Richtung an. Dieses Phänomen findet sich in vielen der Wachtturm-Retuschen und sind ein Zeichen dafür, dass die Herren Bild-Manipulierer der Wachtturmgesellschaft ihr Handwerk über die Jahrzehnte gut gelernt haben. Es wäre hochinteressant, einmal zu wissen, wann und unter welchen Voraussetzungen die Dekorateure des Wachtturm in diese Dinge eingeweiht werden.
Die wirkliche Frage, die hinter diesen Retusche-Aktivitäten der Wachtturm-Abteilung für bunte Bilder steht, muss die Frage sein: Was kann dem Rezipienten der "Literatur" an Manipulation zugemutet werden, ohne dass er der Hand der Manipulatoren entgleitet?
Mit wieviel offensichtlichem Unsinn und Widersprüchlichkeiten kann der Wachtturm den Schäfchen kommen, ohne dass diese ihre Hirne in Bewegung setzen und sich auf ihre Hinterbeine stellen? Das ist die Kunst der Manipulatoren aus Brooklyn. Sie sind Spezialisten darin, sich zu verstellen und aus ihrer "Kundschaft" das größtmögliche Dummheitspotential herauszulocken.
Dieses Dummheitspotential überträgt sich inzwischen sogar auf die deutsche Justiz, die die Organisation dieses Brooklyner Zeitungsverlages zur Kirche macht.