Johannes 5,23: ... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte. (Der Vater wird angebetet! Also muss nach Jesu Worten auch der Sohn angebetet werden!)

Feedback vom 25. März 2013

Warum nennen Sie die Seite antichrist-...?

Hallo,

warum nennen Sie die Seite antichrist-...? Sind Sie gegen Jesus Christus oder nur gegen die Zeugen Jehovas?

Wenn Sie Christ sind, ist meine Meinung, dass die Seite nicht antichrist-... heißen dürfte.

Grüße

M.

Hallo M.,

ich bin nicht gegen die Zeugen Jehovas, sondern nur gegen die Wachtturm-Irrlehre und deren Folgen. Ich bin für die Zeugen Jehovas und bin dankbar für jeden, der Christ wird und sich aus der antichristlichen Wachtturm-Organisation löst. Denn die Wachtturm-Gesellschaft ist zutiefst antichristlich und betreibt eine hochmotivierte Religionsmaschinerie gegen Jesus.

Einerseits ging es mir bei der Namensgebung der Webseite darum, suchworttechnisch im Thema zu sein, andererseits war es mir sehr schnell klar, dass die Logik, die dahintersteht, schlüssig ist. Die Seite sollte keine Weichei-Seite sein.

So wie es den Wachtturm gibt, der die Ereignisse der Welt und der Religion beobachtet, so gibt es seitdem den Wachtturm, der den Antichrist beobachtet.

Es schwingt auch in dieser Namensgebung mit, dass die Seite sich nicht scheut, Tabus anzufassen.

Ein Punkt jedoch erscheint mir als der wichtigste Punkt: Ich bin mit dem Gefühl an die Sache herangegangen, die übliche Frömmigkeit auszusperren. Die Seite sollte gerade keine Seite sein, der man unterstellen kann, auf der Frömmigkeitsschiene ebenfalls zu verführen. Solche frommen Webseiten gibt es genug.

Dass das Zeugnis für Jesus dennoch massiv Einzug hielt, war nicht geplant. Umso dankbarer bin ich, dass Jesus das Zeugnis forciert hat. Das habe ich oft gespürt. Das kam ohne meine Planung und ohne mein Bedürfnis, der Welt meine Vorstellungen unbedingt mitteilen zu wollen. Ich habe mich oft gewundert, wie sehr wir auf das Zeugnisgeben angewiesen sind und welcher Friede damit zusammenhängt.

Christsein hat nicht automatisch die Folge, bestimmte Dinge in dieser Welt nicht mehr an sich heran zu lassen. Die Wachtturm-Gesellschaft und die Katholische Kirche sind ein dezidierter, wohl ausgefeilter antichristlicher Part im Gefüge dessen, der Jesus in dieser Welt lächerlich machen will.

Viele Grüße,

Rüdiger


Kommentare
01
Gute Seite, tolle Aufklärungsarbeit.

Gerade für mich interessant, weil mich die Zeugen momentan bearbeiten und ich das ganz schrecklich finde (nicht die Menschen an sich natürlich), ich finde es schade um die verlorenen freien Geister, die sich diesem vorgekauten Denken unterwerfen.

Über Religion und oder über Glaubensgemeinschaften zu diskutieren ist interessant, aber auch so sinnlos, wenn man sich gegenübersteht und "streitet", als würde man TicTacToe spielen. Wenn man gut spielt, kann keiner gewinnen.

Ich bin der Meinung, dass es das alles "nicht mehr braucht".

Ich halte nicht viel von Religion.

Aber gut, ist nicht das Thema. Weiter so, ich verfolge diese Seite gern.

Alexandra [15.04.2013]
Religion war nie notwendig und hat auch nie etwas gebracht. Religion kann auch nicht retten. Nur Jesus rettet. [RH]
02
Entschuldigung, ich habe scheinbar eine Antwort, statt eines eigenständigen Textes gepostet.

Ja, menschengemachte Religion war noch nie wirklich notwendig. Zudem finde ich aber, dass mich wahrscheinlich auch niemand retten wird, außer ich mich selbst.

Man muss ergründen, wie Glaube funktioniert, dann kann man sich auch das Warum erklären. Ob man es möchte oder nicht, kann dann jeder selbst entscheiden. (In den meisten Fällen.)

Alexandra [16.04.2013]
03
An den kleineren Buchstaben erkennst Du, dass Du diese Antwort nicht gepostet hast. Das habe ich hinten angefügt und mit meinen Initialen als Zusatz, also als direkte Antwort gekennzeichnet. Diese Freiheit nehme ich mir, mal aus dem Grund, Unsinn direkt als solchen zu kennzeichnen, mal deswegen, weil sich irre Gedankengänge nicht beim Leser unwidersprochen festsetzen sollen, mal wenn ich zu faul bin, einen neuen Kommentar anzulegen. Wenn man mit Jehovas Zeugen diskutiert, muss Müll sehr oft sofort und ohne Verzögerung kenntlich gemacht werden. Denn sie haben den Umgang mit der Lüge so auf die Spitze getrieben, dass sie sie gerne zu ihrer Denk-Grundlage machen.

Aber nicht nur Zeugen Jehovas leugnen Jesus, sondern auch Menschen, die meinen, sich selbst retten zu können. Zeugen Jehovas sind genau solche Menschen, die sich selbst retten wollen, sie sind religiös verpackte Selbsterlöser. Ob es nun religiös verpackt ist oder nicht: Selbsterlösung ist hohl. Und wovon sollte man sich erlösen? Von Dummheit, Selbstbetrug, Egoismus? Wenn ja, wie soll das funktionieren? Durch eine Gong-Therapie? Kann man den Gong dazu nehmen, den man sich aus seiner eigenen hohlen Vorstellung von der Selbsterlösung basteln kann? Ich glaube nicht, denn der wäre zu dünnwandig und würde nur Zischgeräusche von sich geben.

Es hat noch kein Mensch eine Nachricht an die Menschheit ergehen lassen, der sich selbst erlöst hätte. Aber es hat ein Mensch eine Nachricht gegeben, die aussagt, dass wir einen Erlöser brauchen, und hat sich selbst als der Erlöser gekennzeichnet. Jesus Christus ist für jeden Menschen erfahrbar. Wenn Du allerdings meinst, Dich selbst erlösen zu können, ist kein Platz für ihn in Deinem Leben. Dann wirst Du ihn nie kennenlernen. So geht es vielen Zeugen Jehovas.

Das sind die abgespeckten Bibeltexte, die die Selbsterlösungsphantasien der Menschen beflügeln. Jesus sagt zum Beispiel: Wer an mich glaubt, wird ewig leben. Die gnostisch angehauchten Ur-Abschriften lassen einfach das "an mich" weg und schon ist eine auf der Technik des Glaubens beruhende Religion geboren: Die Selbsterlösungsreligion, die nur noch wissen muss, wie Glaube "funktioniert".

Christen stehen täglich vor der Frage: Bilde ich mir das alles nur ein und mache ich mir autosuggestiv etwas vor?

Ich habe damals auch vor der Frage gestanden: Wie kann man einen Namen loben? Was soll das? Was bilden die sich denn ein? Wie sind die denn drauf! Doch sah ich einerseits ihre große Freude, die man nicht langfristig heucheln kann, und andererseits gab es für mich nichts in der Welt, was noch irgendwie Sinn gemacht hätte. Geld, Macht, Einfluss, Anerkennung und so weiter, das alles war für mich schon damals nur menschlich und durch und durch verlogen und selbstgerecht. Daher wunderte ich mich nicht nur, sondern wollte einfach wissen, merken, testen, was es mit dem Namen Jesus auf sich hat. Musste ich mir etwas einbilden, um Jesus kennenzulernen?

Heute kann und muss ich sagen: Christen sind die kleingläubigsten, kritischsten Menschen unter der Sonne. (Ich rede nicht vom Katholizismus.) Echte Christen sind tatsächlich diejenigen, die am deutlichsten ihren Glauben von Einbildung und Selbstbetrug trennen. Dass ihnen der Heilige Geist dabei hilft, ist unsere Sache. Das kannst Du nicht nachvollziehen. Musst Du auch nicht.

Selbstbetrug ist alle Religion und die Selbsterlösung ist die härteste und beknackteste Variante davon. Wir Menschen sind schon ein lustiges Pack.

Rüdiger [17.04.2013]
04
Danke für die Antwort. Ich habe das mit dem selbst "retten" auch eher ironisch gemeint. Wie Glaube "funktioniert" auch eher nur in dem Zusammenhang, dass ich versuche zu ergründen, wie er dazugehört zum unserem -Ich- was wir uns unser Leben lang bilden.

Ich habe noch nichts für mich gefunden, was ich glauben kann oder wie auch immer. Ich weiß auch gar nicht, ob ich es benötige. Klar, ohne "an etwas" zu glauben stellt einen auf sich selbst, aber nun, so ist es.

Wir Menschen und unsere Art zu sein und zu denken ist wirklich lustig.

Ich finde es interessant, wenn jemand seinen Weg/Glaube findet und dabei frei ist.

Alexandra [18.04.2013]
05
Die Gemeinschaft, in der ich als junger Christ meine ersten Erfahrungen sammeln durfte, war der Wiedenhof in Lüdenscheid. Da habe ich nicht unbedingt viele gesehen, die an Jesus interessiert waren, weil sie damit Probleme hätten lösen wollen oder ihre Drogensucht in den Griff hätten kriegen wollen. Da waren viele, die einfach genug hatten von der sinnlosen Langeweile in dieser Welt und einfach neugierig waren. Wenn ich damals unfreie Leute dort getroffen hätte, wäre ich rückwärts wieder rausgegangen. Wenn ich eine Versammlung der Zeugen Jehovas besuche, dann treibt es mich da weg, so dass ich mich sehr beherrschen muss, nicht sofort wieder zu gehen. Als in einer sehr guten christlichen Gemeinde in Mingolsheim der Katholizismus symbolisch aufs Treppchen gehoben wurde (ein Ältester und seine Frau sind da irgendwie verstrickt), ging ich sofort, also während des Gottesdienstes.

Man kann getrost die Faustregel aufstellen: Religion macht unfrei, Jesus macht frei.

Rüdiger [18.04.2013]
06
Ja, ich wurde einmal zu einer Versammlung der JZ eingeladen und das war eben einmal und nie wieder. Ich habe mich schrecklich unwohl gefühlt und die Leute taten mir leid, so viel gequirlten Unfug in ihrem Gehirn landen zu lassen. Jetzt habe ich meine Neugier abgeschlossen - was die Zeugen betrifft und ich bin froh darum.

Die Faustregel von dir hört sich nett an.

Alexandra [21.04.2013]

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Erstellungsdatum: 26.03.2013 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten