Was nichts gilt vor der Welt

Der gute Bürger kennt nur einen funktionierenden Mechanismus: Für eine Sache, die gut ist, muss man auch gut bezahlen! Daraus ergibt sich, dass eine Sache, die nichts kostet, auch nichts wert sein kann. Dies ist das Leben der Welt, das Leben und Denken des fleischlichen Menschen, der an weltliche Gedanken gewöhnt ist. So lässt sich die Katholische Kirche Messen teuer bezahlen, die Verstorbene aus dem selbst erfundenen Fegefeuer retten sollen. So lässt sich die Wachtturm-Gesellschaft teuer bezahlen durch Milliarden von Predigtdienst-Stunden und ebenso viele Spenden. Dies ist der geschäftsmäßig irdische Religionsvorgang, den die Menschen aus Jesus gemacht haben.

Doch Jesus sagt: Ich gebe das Leben umsonst

Wer die Worte Jesu ernstnimmt, kann niemals annehmen, dass für Geld- oder Arbeitsleistung das Leben zu kaufen ist. Jesus sagt uns klipp und klar, dass er der Geber des Lebens ist und niemand und kein Mittel dies ersetzen kann. Dass dennoch Religionsgemeinschaften aus Jesus ein lukratives Geschäft machen, ist ein Zeichen, dass sie Jesus nicht verstanden haben und nie verstehen wollten. Organisationen, die Jesus Christus zu einer Geschäftsidee machen, können nicht mit Gott in Einklang stehen. Sie sind Ausgeburten des Antichristen.

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist‘s eine Gotteskraft.

Begreifen kann es keiner, dass Gott uns das Leben umsonst gibt. Dass er sich selbst opferte, um uns den Weg zu ihm zu ebnen, das ist für den fleischlichen Menschen der reine Schwachsinn. Denn was gut ist, muss auch teuer sein. So denkt der Normalmensch und kann von diesem Prinzip nicht abweichen.

Doch Gott hat unsere Rettung mit dem Glauben an Jesus Christus verknüpft und eine Entscheidung getroffen, die ganz klar ohne die Leistung des Menschen auskommt. Denn die Leistung des Menschen kann nur sündig und schmutzig sein, weil der Mensch ein Sünder ist. Allein deswegen hat Gott die Rettungstat aus seinem eigenen Potential erbracht und uns lediglich den Glauben an diesen Jesus Christus verordnet.

Was passiert, wenn man Jesus ernstnimmt?

Die Gedanken Gottes sind uns Normalmenschen so fremd, dass wir sie nicht aus eigenem Antrieb begreifen können. So wie ein Mann nur den Kopf schüttelt, wenn ihm gesagt wird, unten steht ein Auto, es gehört dir, hier, nimm den Schlüssel, so können wir Gottes Geschenk nicht begreifen und nicht nachvollziehen. Wo wir doch unsere Sünde durch und durch kennen, können wir nicht verstehen, dass Gott uns einfach durch Glauben erretten will. Wie soll das gehen! Ist Gott ein Weichei?

Gott ist so wenig Weichei, dass er selbst Mensch wurde und für unsere Sünden die schlimmste Strafe auf sich genommen hat, die es gibt. Er hat sich selbst entäußert, verlassen. (Vater, Vater, warum hast du mich verlassen!) Er ging durch die Hölle der Gottverlassenheit, die eigentlich uns Sündern vorbehalten ist. Es ist das absolute Getrenntsein von Gott. Dieses Getrenntsein hat Jesus im Tod am Kreuz erduldet.

Wer Jesus ernstnimmt, wird die Tragweite seiner Tat mit seiner Hilfe verstehen. Doch wird der wahre Umfang seiner Tat erst wirklich von uns empfunden werden können, wenn wir einmal bei ihm sein werden. Bis dahin müssen wir glauben. Wissen hilft uns nichts, denn menschliches Wissen ist wertlos weil untauglich, Gottes Gedanken zu verstehen.

Zeugen Jehovas - die guten Bürger

Die Zeugen Jehovas bauen auf die Leistungskraft ihrer guten Werke. Sie rackern sich ihr Leben lang ab und betrügen sich damit selbst. Sie haben aber den Vorteil des guten Gefühls, das ihnen Mögliche getan zu haben. Damit teilen sie den Kern der Religiosität mit den Moslems, den Katholiken und allen, die sich gegenüber Gott etwas ausrechnen und mit guten Werken bei ihm ankommen wollen. Was gut ist, muss auch teuer sein. So erkennen sie nicht, dass Gott uns gar keine Bezahlung abnehmen kann, weil Menschen gegenüber Gott gar nicht zahlungsfähig sind. Die einzige angemessene Bezahlung ist der ewige Tod.

Da Gott uns aber unvorstellbar liebt, hat er die Strafe der Vernichtung auf sich selbst genommen. Dies ist damit verbunden, dass er uns nach seiner Erlösungstat das Leben schenken kann und will. Er schenkt das Leben umsonst. Hier greift der Verstand des guten Normalbürgers und der Verstand der Zeugen Jehovas ins Leere. Dieser Normalverstand kann nicht erfassen, dass Gott frei ist, den Menschen zu geben und zu nehmen, wie und was er will. Der Verstand der Zeugen Jehovas orientiert sich ausschließlich daran, dass für eine gute Sache auch teuer bezahlt werden muss.

Dass Gott in Jesus die Rechnung schon beglichen hat, verachten sie. Zeugen Jehovas sind auf diese Weise Selbstretter, die aus ihren eigenen Werken eine Fahrkarte ins Paradies basteln möchten. Sie werden mit dieser Fahrkarte ins Paradies auf Jesus treffen. Sie treffen auf diesen Jesus, der alles für uns gegeben hat. Sie werden auf diesen Jesus treffen, dessen Bezahlung sie für nicht ausreichend gehalten haben. Sie wollten für ihre Errettung lieber in ihrer eigenen Währung der guten Werke und des angestrengten Bibelstudiums zahlen.

Zeugen Jehovas! Gute Werke sind immer ein Produkt des Heiligen Geistes und des Glaubens an Jesus Christus. Sie sind im Grunde nur ein Symptom für den lebendigen Glauben. Aber niemals Voraussetzung zur Rettung oder für den Glauben. Solange ihr versucht, euch selbst zu retten, indem ihr auf die Wachtturm-Gesellschaft spekuliert, seid ihr lebende Tote. Jesus selbst wird zu euch sagen: Ich kenne euch nicht. Denn ihr habt ihn nicht aufgenommen.


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Erstellungsdatum: 06.10.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten