Johannes 5,23: ... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte. (Der Vater wird angebetet! Also muss nach Jesu Worten auch der Sohn angebetet werden!)

Feedback: Organe der verbluteten Zeugen Jehovas

Was passiert mit den Organen der verbluteten Verstorbenen?

Guten Tag Herr Hentschel,

selbst wenn Sie alles wissen über diese "Gemeinschaft" die Frage was passiert mit den Organen der verbluteten Verstorbenen, diese Frage tauchte noch nie auf, ausser in meinem Buch.

Zwischen den Spitälern mit denen die Zeugen Jehovas "zusammenarbeiten" und dieser Gruppierung, muss eine Interessengemeinschaft bestehen. Alle Mitglieder werden kremiert nach deren Tod. "Das sei die sauberste Lösung"

Meine Eltern starben beide diesen, von der Sekte vorgegebenen Tod. Schauen Sie mal rein in mein Buch, auch wenn Sie alles über die WTG wissen, oder gerade darum...

Mit freundlichen Grüssen

Der Link zum Buch

Esther Fieber

Hallo Frau Fieber

Bei weitem weiß ich nicht alles über die Wachtturm-Religion.

Das wäre allerdings unausdenkbar spektakulär und brisant, wenn mit der Zeugen Jehovas-Religionsgemeinschaft eine Organ-Handels-Gesellschaft verbunden wäre, die im Falle der vorher absehbar sicheren Spuren- und Beweisbeseitigung durch Feuerbestattung ein kleines Zubrot einheimst, indem verblutete Zeugen Jehovas einer gewinnbringenden medizinischen Resteverwertung zugeführt werden. Dann würde der von Jehovas Zeugen pflichtgemäß stets mitzuführende Bluttransfusion-Ablehnungsausweis eine neue Bedeutung bekommen, denn dann könnten die in Frage kommenden Opfer schon früh als Zeugen Jehovas erkannt werden und frühzeitig den entsprechenden Krankenhäusern zugewiesen werden. Sehr sehr sinnvoll ist dann auch das Verbot, sich als Zeuge Jehovas ein Organ einpflanzen zu lassen, denn noch nie haben die Schafe den Schäfer gefressen oder sich an ihm bereichert.

Antworten auf die Frage "Was passiert mit den Organen der verbluteten Verstorbenen", die den assoziierten Verdacht bestätigten, würde eine zweite Parallele aufdecken. Die erste Parallele besteht zwischen Wachtturm-Gesellschaft und dem saudi-arabischen Islam und dem Islam des Islamischen Staates, die Menschen für religiöse Vorschriften sterben lassen. Die zweite Parallele wäre dann diejenige zwischen Wachtturm-Gesellschaft und der Horrorvision, in frühem Alter Verstorbene auszuschlachten, um mit dem Verkauf ihrer Organe ein kleines Zubrot zu verdienen.

Meine Fragen dazu lauten:

  1. Wäre ein solcher Verdacht nicht vielmehr bei Nordkorea angebracht? In China hat es diesen Verdacht gegeben.
  2. Wie verschmerzt die Wachtturm-Gesellschaft den Verlust, der sich daraus ergibt, dass jemand seiner Einäscherung nicht zustimmt?
  3. Wie hoch ist der Druck auf Jehovas Zeugen, sich einäschern zu lassen?
  4. Wie kann es sein, dass beteiligte Mitarbeiter darüber noch nicht berichtet haben?
  5. Gibt es einen Weg, die Organspende von verbluteten Zeugen Jehovas so neutral zu gestalten, dass Verdachtsmomente gar nicht erst auftreten?

Die Option, die mit Sicherheit nicht geringen Gewinne durch die Organspenden verbluteter Marionetten Jehovas als besondere Spende an die Wachtturm-Gesellschaft abzuführen, bestätigt eigentlich sehr gut die Bescheidenheitsansprüche, denen Jehovas Marionetten in den Schriften der Wachtturm-Gesellschaft ausgesetzt werden. Wenn ich Zeuge Jehovas wäre und mein verunglückter Sohn verbluten würde, wäre ich erstens nicht nur mit dafür verantwortlich, denn ich würde ja selbst lebensrettende Bluttransfusionen für meinen Sohn ablehnen. Sondern ich würde auch zweitens im Zuge dieser Opferbereitschaft dann den weiteren Werdegang der Leiche meines Sohnes nicht weiter kontrollierend begleiten. Ich würde seine Einäscherung ohne weitere Überlegungen hinnehmen. Das wäre nur konsequent für einen Zeugen Jehovas.

Auch die typische Wachtturm-Lehre, dass nach dem Tod nichts mehr kommt außer einer eventuellen auf den Datenbanken Jehovas basierende Neu-Erstellung des Menschen, erweist sich hier als hilfreiche Einrichtung, um Zeugen Jehovas nicht nur als Lebende wirkungsvoll als freiwillige Zeitschriftenwerber ausnehmen zu können. Viele modern eingestellte Ärzte arbeiten nach Wachtturm-Angaben sehr effektiv mit der Wachtturm-Gesellschaft zusammen, was die Nichtverwendung von Blutkonserven anbetrifft. Die Wachtturm-Gesellschaft vermittelt selbst den Eindruck, dass sie einen direkten Draht zu vielen aufgeschlossenen Ärzten hat.

Das Thema zu Ende zu denken, macht schon ein wenig unruhig. Ziehen wir durch Aufklärung nicht nur Menschen aus der geistlichen Lüge heraus, sondern unter Umständen auch schon jetzt und hier weg von der Möglichkeit, als Ersatzteillager missbraucht zu werden? Die Frage "Was passiert mit den Organen der verbluteten Verstorbenen" ist wirklich heikel und in meinen Augen äußerst gefährlich. Dass in Sachen Organspende schon ganz normale Krankenhäuser massiv lügen und den Betrug üben und daraufhin die Bereitschaft der Menschen, Organe zu spenden, stark zurückgegangen ist, ist Fakt. Wenn das neoliberal Profit-verpflichtete Krankenhaus schon ohne den Einfluss von Jehovas Zeugen lügt, wie passend spielt dann der früh zu Tode gebrachte Zeuge Jehovas da hinein?

Selbstverständlich wird es keine Untersuchung geben, die einen solchen Verdacht bestätigen oder widerlegen könnte. Denn der religiöse Mord von Zeugen Jehovas wird der Wachtturm-Gesellschaft im Zuge der Religionsfreiheit zugestanden. Es gibt auf der Welt keine einzige Staatsanwaltschaft, die den religiösen Mord in der Wachtturm-Gesellschaft auch nur eine Sekunde lang als Mord in Betracht gezogen hätte.

Der Wachtturm-Jehova sieht das Herz an? Dann aber nicht nur das Herz, sondern auch ganz viele andere Organe.


Kommentare
01
Sehr geehrter Herr Henschel,

nein, natürlich meine ich nicht, dass die Zeugen Jehovas einen Organhandel mit betreiben! Ich habe, wie in meinem Buch geschrieben, immer wieder als Kind gehört, dass die Spitäler, welche mit den Zeugen Jehovas "zusammenarbeiten" ein Interesse haben könnten an den Organen der Blutopfer, nennen wir sie einmal so. Eine win-win-Lösung. Die Zeugen Jehovas, welche ihr Blutverbot durchzusetzen versuchen, und diese Kliniken haben gemeinsame Interessen. Ja, es gibt Verträge zwischen Kliniken und der Organisation. Diese Aussage habe ich schriftlich von Mitgliedern der Gruppierung.

Die Aussage, dass alle kremiert werden, welche dieser Organisation angehören, ist nicht präzise. Aber im Falle aller Blutopfer, welche ich kannte, zutreffend. Sie wurden kremiert.

Aus meiner Sicht erlaubt die Organisation auch die Sterbehilfe. Dazu verweise ich auf die im Internet abrufbare Liste vom Kohlhammer Verlag in Stuttgart. Tabelle Einstellungen von Zeugen Jehovas zu medizinischer Versorgung. Hier steht zu lesen, dass aktive Sterbehilfe Mord sei. - Gleich darunter: "... Reduzieren der Therapie oder Einstellen lebensverlängernder Massnahmen jedoch nicht"

Sie sind absolute Meister ihres Faches, die Zeugen Jehovas. Niemand versteht es, so subversiv zu agitieren. Meiner Mutter wurde das blutverdünnende Mittel reduziert. Sie erlitt einen Schlaganfall, man liess sie ohne weitere Versorgung, nicht einmal zu essen, sterben.

Pointe: Der Verfasser dieser Liste im Internet ist ein gewisser Seeber. Es bibt einen Medizinjournalisten, welcher so heisst und eine Praxis betreibt. Auf die Anfrage, ob er ZJ sei und der Verfasser dieser Liste, folgte Schweigen.

Mit der PV, welche jeder Zeuge Jehova unterschreibt, gibt er der Organisation den Persilschein! Es ist dann sein Wille und seine Unterschrift darunter.

Esther Fieber [01.03.2015]
02
Korrigenda:

die erwähnte Liste im Kohlhammer Verlag in PDF Format ist im Internet abrufbar, stammt von einer Petra Seeber. Petra Seeber taucht im Zusammenhang mit Publikationen von Prof. Dr. Aryeh Shander und Prof. Dr. Hans Gomboz auf. Diese Anästhesieprofessoren lobbyieren mit ihrer "Fachliteratur" für ein vernünftiges Blutmanagement in Spitälern. Diese Aussage stösst auf viel Wohlwollen bei Medizinern, verdeckt aber die subversive Absicht, dass bei den Zeugen Jehovas kein "vernünftiges Blutmanagement" betrieben wird. Die Mitglieder MÜSSEN ALLE VERBLUTEN!
Diese Aussage ist nicht korrekt. Nur im Notfall, der eine Bluttransfusion erforderlich macht, greift die Blutdoktrin der Wachtturm-Gesellschaft. Diese wird dann allerdings mit allen Mitteln und mit allem manipulativen Druck bis zum Tod durch Verbluten durchgesetzt. Der auf diese Weise herbeigeführte Tod wird von Jehovas Zeugen als Erfolg verbucht.

Dieses systematische Zu-Tode-Bringen, das durch die Verblutungsmethode auf der Wachtturm-religösen Ebene straffrei durchgeführt wird, symbolisiert den Mittelpunkt der Wachtturm-Religion: Alle Zeugen Jehovas ziehen sich den geistlichen Tod zu, weil sie sich dazu verleiten lassen, Jesus als ihren persönlichen Herrn abzulehnen. [RH]
Diese Literatur ist dazu da, sogar die Fachwelt zu blenden, indem vermittelt wird, dass die radikale Gruppierung der Zeugen Jehovas lediglich "vernünftig" mit Blutkonserven umgeht. Was so eine krasse Lüge ist. Der Dumme ist natürlich der einzelne Zeuge Jehovas, der eine Verfügung unterschreibt, dass er keine Bluttransfusion wünscht. Diese Verfügungen stellt die Gruppierung in ausreichender Form jedem Verkündiger zur Unterschrift vor. Somit ist die Tötung der Mitglieder durch Verweigerung einer Bluttransfusion eine vom einzelnen Patienten getroffene Entscheidung.

Die Frage stellt sich, sind Petra Seeber, Hans Gomboz und Aryeh Shander Zeugen Jehovas? Alles spricht dafür, aber die 3 Ärzte werden das nicht zugeben, sonst wäre ihr Undercover-Auftrag aufgeflogen!

Esther Fieber [14.05.2015]

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Erstellungsdatum: 01.02.2015 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten