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Ein Gott, der den Kontakt zu Jesus zur Sünde macht, muss Satan sein.

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Merkwürdige Widersprüche in der Jehova-Lehre

Die Lehre der Zeugen Jehovas ist die verchristlichte Variante des Islam. Die Grundthesen der Zeugen-Lehre finden sich in der moslemischen Religion wieder, nur dass bei der Wachtturmgesellschaft Jesus explizit erwähnt wird und eine bestimmte Rolle zugewiesen bekommt. Die innere Verwandtschaft zwischen der moslemischen Lehre und der Lehre der Wachtturmgesellschaft wird noch an weiteren Stellen verdeutlicht.

In diesen Kontext fällt eine Abbildung aus dem Wachtturm für den 1. September 2008 Seite 13. Hier wird ein Apostel mit Turban abgebildet.

Apostel Johannes mit Turban

Das einzige, was in dieser Abbildung nicht moslemisch ist, ist das offen gezeigte Gesicht der jungen Frau. Wenn diese junge Frau nach den Richtlinien des Koran gekleidet wäre, müsste jeder Betrachter dieser Abbildung sofort feststellen: Hier handelt es sich um Moslems. Die subtile Vorstellung, dass die Urchristen wie Moslems unterwegs waren, findet sich nur in den Publikationen der Wachtturmgesellschaft.

Die Wachtturmgesellschaft manipuliert ihre Leser mit Hilfe der Bilder in ihren Heften und Büchern, wo die offene Religionsvermischung nicht mehr im Text unterzubringen ist. Bilder werden dazu genutzt, um Botschaften auf unterschwellige Weise zu verbreiten. Sogar Dämonen spielen in diesen Wachtturm-Grafiken eine große Rolle. Die von der Wachtturmgesellschaft veröffentlichten Bilder decken alle in der Religion vorkommenden Bereiche ab. Vom Dämonismus über den Islam wird das Christentum in ein Licht gerückt, das vor lauter Überladung mit fremden Inhalten nur noch Irritation hinterlässt.

Aber auch die Verwendung von sich selbst widersprechenden Texten ist von Anbeginn der Wachtturmgesellschaft eigen und stellt eine der "Tugenden" des treuen und verständigen Sklaven dar. So lesen schon wir im Wachtturm vom Juni 1922:

Es war Br. Russell, der die Zeit der Ernte und die Gegenwart des Herrn der Ernte verkündigte. Er war es, der zuerst durch das Land ging und ausrief: die Ernte ist gekommen; gehet auf das Feld zur Arbeit. Und Tausende, die den Kriegsruf vernommen haben, stimmen mit ein in die Verkündigung dieser Botschaft.

Wie krass die Wachtturmgesellschaft schon damals ihre Zuhörer und Leser manipulierte, sieht man an diesem Abschnitt, in dem das Erntewerk urplötzlich und dennoch sang- und klanglos zum Krieg wird. Die Gewaltlosigkeit der Zeugen Jehovas wurde schon damals zu einer rein äußerlichen Tugend. Innerlich sind sie der theokratischen Kriegslist verhaftet und kämpfen den blutigen Kampf des erhofften Weltendes und der Neuordnung unter der Herrschaft ihrer leitenden Körperschaft.

An anderer Stelle beschreibt Russell, wie diese Regentschaft aussieht. Wachtturm vom 15. Januar 1923, Seite 217:

Es wird in der Tat eine neue Welt sein, herrlich gemacht in jeder Beziehung. ... Die alttestamentlichen Überwinder werden aber auch, wenn es nötig ist, "die eiserne Rute" gebrauchen, um die Eigensinnigen und Ungehorsamen zurecht zu bringen. Alle werden lernen müssen, dass keine Ungerechtigkeit mehr zugelassen ist; denn Gerechtigkeit wird die Grundlage des neuen Königreichs sein.

Nach Russell wird die Eine-Welt-Herrschaft in Jerusalem sitzen und von dort aus agieren. Diese Weltherrschaft wird von alttestamentlichen Männern ausgeübt werden, die nach Russell zwecks vollkommener Menschwerdung ins neuzeitliche Leben gerufen werden sollen. Die ihnen zugewiesene eiserne Rute kann nur Gewaltherrschaft bedeuten und sie wird selbstverständlich gemäß den "gewaltlos ausgerichteten" Statuten der Wachtturmgesellschaft von diesen Figuren ausgeübt, die dann in düsterer, nebliger Entfernung agieren wie die Leitende Körperschaft selbst. Nicht greifbar, nicht sichtbar und nur für die innersten Kreise der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas als leibhaftige Menschen existent. Wobei im Falle der dann wieder auferstandenen alttestamtentlichen Helden wohl auch für die allerinnersten Kreise der WTG die Düsternis und der Nebel so dunkel und dicht sein werden, dass die Wachtturm-Weltherrscher mit der eisernen Rute für niemanden greifbar oder überprüfbar sein werden.

Widersprüche in der Bibel

Für Menschen, die mit Jesus nicht in lebendiger Verbindung stehen, ist die Bibel voll von Widersprüchen, die dem gesunden Menschenverstand zu beweisen scheinen, dass es keinen Gott geben kann. Die Leistung der Zeugen Jehovas besteht darin, diesem ungünstigen Umstand ein weiteres großes Hindernis hinzuzufügen. Die Wachtturmgesellschaft setzt auf das verkehrte Verständnis des fleischlichen Menschen noch den selbst ausgekochten Widerspruch, der die menschliche Intelligenz noch einmal aushebelt und verdunkelt. Mit überredenden Künsten deckt der Wachtturm über den ohnehin desorientierten Geist der irdisch gesinnten Menschen-Natur eine dicke Decke der widersprüchlichen Manipulation. Die große Vermischung der Religionen mündet so in einen frei und willkürlich zu handhabenden Gesetzeskodex, den die Wachtturmgesellschaft nach eigenem Gutdünken und Belieben auf die Menschen anwenden kann.

Die allein wahre Religion

Wie der Islam bezeichnet sich auch die Wachtturm-Doktrin als die allein wahre Religion. So wird sowohl innerlich als auch äußerlich eine fundamentale Übereinstimmung des Islam mit der Wachttumlehre gültig, ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Die protz-christlich aufgemachte Propaganda der Wachtturmgesellschaft sorgt dafür, dass dieser fundamental moslemische Kern nicht an die Oberfläche kommt: Sowohl Zeugen Jehovas als auch Moslems sind für ihre Vervollkommnung selbst verantwortlich und dürfen nicht auf einen Retter hoffen, der ihnen diese Vervollkommnung schenkt. Einzig der immer gnädige Allah/Jehova ist die Instanz der Menschenrettung. Eine bessere und geschicktere Aushebelung dessen, was Jesus den Menschen bringt, ist nicht vorstellbar.

Die Grundlage der Wachtturmlehre

Wer sich über die Wachtturmlehre informiert, entdeckt nur durch Zufall oder vielleicht durch besondere Führung die wirklichen Grundlagen dieser irren Religion. Selbst Männer wie Raymond Franz, der unter dem Regiment seines Onkels Fred Franz neun Jahre lang in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas diente, realisieren nicht immer alle Zusammenhänge umfassend und übersehen einzelne Kernpunkte, die die Absurdität der Jehova-Religion belegen und kennzeichnen.

Der Wachtturm entlarvt sich selbst für den, der in der Lage ist, unverfälscht und unmanipulierbar die Wachtturm-Aussagen zu prüfen. Ich persönlich glaube tatsächlich daran, dass zu dieser Analyse die Bewahrung und Führung durch den Herrn Jesus Christus nötig ist. Nur auf dieser Grundlage verstehe ich die sich mir immer weiter öffnenden Abgründe der Lügen, die von der Wachtturmgesellschaft ausgehen. - Doch lassen wir den Wachtturm über sich selbst Zeugnis ablegen. Es handelt sich um die Ausgabe vom Oktober 1922.

Die Chronologie gegenwärtiger Wahrheit möchte vielleicht nur ein Zufall sein, wenn nicht die Wiederholungen in den zwei großen Zyklen von 1845 und 2520 Jahren da wären, welche die Sache aus dem Bereich des Zufalls herausnehmen und in das der Gewißheit bringen. Wenn es in diesen Zyklen nur ein oder zwei einander entsprechende Daten oder Zeitpunkte gäbe, so möchte dies möglicherweise ein bloß zufälliges Zusammentreffen sein; wo sich aber die Übereinstimmungen von Zeitpunkten und Ereignissen zu Dutzenden zeigen, da kann dies unmöglich durch Zufall kommen, sondern muß seinen Grund in dem Plan oder Vorsatz des einen persönlichen Wesens haben, der eines solchen Planes fähig ist - Jehova selbst; und die Chronologie selbst muß richtig sein.

In den Gängen der großen Pyramide von Gizeh möchte das Übereinstimmen von ein oder zwei Messungen mit der Chronologie gegenwärtiger Wahrheit vielleicht eine Sache des Zufalls sein, aber das Übereinstimmen von Dutzenden von Messungen beweist, daß derselbe Gott sowohl die Pyramide als auch den Plan ersann - beweist aber auch zugleich die Richtigkeit der Chronologie.

Das Übereinstimmen der Chronologie mit gewissen Messungen der Stiftshütte und des Tempels Hesekiels, stempelt ferner die Chronologie als wahr.

An diesem Beispiel ist zu erkennen, wie die Wachtturm-Menschen in wahnhafter Irreleitung menschliche Gedanken anwenden, um Gott zu ergründen und andere Menschen zu leiten. Diese Zusammenraffung aller erreichbaren Argumente zur Stützung der eigenen Phantasien findet sich in allen Wachtturm-Publikationen und in allen über die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas verfügbaren Informationen. Nichts ist dem treuen und verständigen Sklaven wichtiger als das Vorantreiben und Untermauern seiner zukünftigen Weltherrschaft unter dem Schutzmantel eines unsichtbaren Jesus und unter den nicht greifbaren wieder auferstandenen Propheten des Alten Testaments.

Das zweite Ziel der Wachtturm-Führer ist der Ansporn zum Predigtdienst, unter dessen Priorität den Zeugen Jehovas Ehe, Familie und Kinder nach Möglichkeit versagt sein sollen. Immer wieder empfiehlt dieser Lügen-Apparat Wachtturmgesellschaft den Zeugen Jehovas, nicht zu heiraten, denn Harmagedon stünde nahe bevor. - Doch es geht nur um die Optimierung der Einsatzstunden im Predigtdienst und um den Aufbau einer weltbeherrschenden Institution, die irgendwann unter nebulösen Umständen an die erhoffte Herrschaft kommt.

Doch der Urgrund der Wachtturmgesellschaft ist der Wahnsinn, der in der Vermischung von Glauben und Spekulation liegt. Wo keine Verbindung zu Jesus besteht und Jesus nicht korrigierend und reinigend eingreifen darf, entstehen im Menschen geistige krebsartige Missbildungen, die schlimmer sind als die Primitivität eines Darwin und eines Hitler, der Darwins Ansichten praktisch anwandte. Denn das Zu-Tode-Kommen findet hier auf geistlicher Ebene statt, weil Menschen die Führung durch Gott nicht annehmen, sondern sich lieber auf Messungen in Pyramiden verlassen und Wachtturm-Leuten folgen. Der geistliche Tod, der sich daraus ergibt, ist ein Werk von Fanatikern und solchen, die ein Stück Gott-Sein für sich in Anspruch nehmen. Sie stellen sich selbst als Propheten dar, übernehmen die Rolle des geistigen Führers und scheren sich einen feuchten Dreck um die Menschen, die sie in die Irre führen.

Kleiner Überblick

Die Katholische Kirche ersetzt Christus durch den Papst und den ständig zu wiederholenden Ritus (Beichte, Eucharistie usw.), der Islam behauptet einfach, Jesus sei gar nicht gekreuzigt worden, und die Wachturmgesellschaft verbietet den Zeugen Jehovas, mit Jesus Kontakt aufzunehmen. Alle haben das selbe Ziel! Sie wollen verhindern, dass sich irgend ein Mensch vertrauensvoll an Jesus wendet. Das große Erkennungsmerkmal derer, die bewusst oder unbewusst Satan dienen, ist die Ablehnung oder Ersetzung Jesu.


Kommentare

01
Gute Betrachtung, ich kann nur immer wieder sagen, selbst als langjähriger Christ kann man hier immer wieder was lernen!

Mal ne Frage aus reinem Interesse, von dieser Pyramidenlehre habe ich schon gehört - aber noch nicht verstanden. Was hats damit auf sich?

Gruß, andreas [24.03.2009]
02
Die Annahme, dass man die Maße der Korridore und anderer Dinge in den Pyramiden dazu benutzen könne, um die Wahrheit der Wachtturm-Voraussagen zu bestätigen, stammt von Charles T. Russull. Diese Annahme stellt die Grundlage der Wachtturm-Denke dar. Jede Veröffentlichung der Zeugen Jehovas beschäftigt sich damit, wie was wann wo sein wird. Aber sie prüfen nichts vor Gott und ihrem Gewissen.

An der Sache ist nichts Geheimnisvolles dran. Es ist einfach nur ein grundlegender Fehler.

Rüdiger [24.03.2009]
03
Jede Religion beansprucht ihre Richtigkeit. Den eigenen Kindern wird dies aufgezwängt. Gewissheit kann es nicht geben. Wer kann schon objektiv Auskunft geben? Es gibt keinen Beweis/Nachweis für irgend einen Gott, aber für Streit, Leiden und Tod deswegen.

Bert [03.05.2010]
04
Hallo Bert, wie gut, dass Jesus keine Religion ist. Wer sich an ihn wendet, kommt vollkommen ohne Religion aus. Er ist gerettet und hat merkwürdigerweise eine millionenfach bezeugte Glaubensgewissheit, die den Religionen abgeht. Die gibt es nur in Jesus und in nichts anderem. Alle Anstrengungen des Menschen, sich religiös zu betätigen, sind nur ein schwacher Notbehelf für den, der Jesus nicht kennt. Das Phantastische an Jesus ist, dass er sich Dir - so wie Du es brauchst - zeigt. Er sagt aber auch: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Du wirst das merken, spüren, erkennen, erleben, was Du brauchst. Und Du wirst sehen, dass Jesus mit Religion nichts zu tun hat.

Rüdiger [03.05.2010]


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