Wie der treue Sklave
seinen Irrtum den Menschen zu fressen gibt

Die ehemalige Aktiengesellschaft »Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania« hat sich selbst als "Treuen und verständigen Sklaven" eingesetzt und stützt sich dabei auf eine Bibelstelle, in der Jesus ganz allgemein von einem treuen und verständigen Sklaven spricht, den ein Hausherr nach seinem Verhalten über seine Habe setzt oder nicht. Jesus spricht in diesem Gleichnis von allen Hausherren und allen Sklaven dieser Welt und möchte den Menschen klar machen, dass ein unredlicher, eigennütziger Mensch, der sich Christ nennt, gar kein Christ ist, weil er keine Hoffnung hat, von seinem Herrn eingesetzt zu werden.

Dieses Gleichnis spricht davon, dass das bloße Mitlaufen keinen Wert hat, sondern dass jeder, der sich zu Jesus bekehrt, in irgend einer Weise von Jesus nach seinem Willen eingesetzt und gebraucht wird. Dieses Gleichnis lässt auch den Gedanken unwillkürlich mitschwingen, dass jeder Mensch, der sich vertrauensvoll in die Gefolgschaft Jesu begibt, darin nicht nur Rettung und Sündenvergebung erlangt, sondern auch auf sinnvolle Weise ins Reich Gottes eingegliedert wird. Bei Gott gibt es keine "Arbeitslosigkeit" und jeder findet mit der Hilfe des Heiligen Geistes seine Aufgabe. Da wo Jesu ihn hinstellt.

Diese wunderbare Erfahrung bezeugen alle wahren Christen und die, die sich in dieser Aufgabenverteilung Jesu noch nicht mit Gewissheit an dem von ihm gewollten Platz sehen, dürfen die berechtigte Hoffnung haben, dass sie nach seinem Willen eingesetzt werden und er selbst sie dann in ihrem Dienst bestätigt.

Aus diesem großartigen Versprechen, das Jesus hier auf aller klarste und simpelste Weise ausdrückt, damit es wirklich jeder verstehen kann, zieht Satan durch falsche Auslegung eine Konstruktion an den Haaren herbei, die das genaue Gegenteil aussagt: Kein Christ hat eine individuelle Aufgabe und alle Verwaltungsmacht liegt in der Hand dieses "Treuen und verständigen Sklaven", der in Satans Auslegung ganz überraschend nicht den allgemeinen Begriff meint, sondern:

Hurrah! Die Wachtturm-Gesellschaft!

Hurrah! Die Wachtturm-Gesellschaft!
Ein Zeitungsverlag macht sich zum Kanals Gottes

Urplötzlich wird aus der Verantwortung, die Jesus jedem einzelnen seiner Jünger auflegt (Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht), eine allgemeine Verantwortungslosigkeit des einzelnen, die in der Machtkonzentration bei der Wachtturm-Gesellschaft mündet. Urplötzlich ist die großartige Befreiung jedes einzelnen Gläubigen zu einem geistigen Gefängnis in den Kellern der Wachtturm-Gesellschaft verdreht. Mit einem Schlag werden die Christen, die Jesus mit aller Konsequenz zu seinen Mitarbeitern machen will, in die Position gerückt, in der sie nur noch die vorgekaute Falschauslegung der Wachtturm-Gesellschaft zu schlucken haben.

Und die Zeugen Jehovas schlucken alles!

Nach der Lehre der Wachtturm-Gesellschaft ist Jehova irgendwo weit draußen in den Himmeln wohnhaft. Er beeinflusst die Welt ausschließlich durch die Reichweite seiner "wirksamen Kraft", die er von seinem Wohnort aus einsetzt. Gott selbst bleibt dabei immer schön zu Hause. Da wohnt auch sein Sohn Jesus. Der ist allerdings ein Engel. Auch er wohnt ganz weit weg von uns irgendwo da draußen hinter den sieben Wolken und ist so auch nur im Geiste bei uns bis an der Welt Ende.

Diese willkürliche Auslegung der Bibel (weitere Infos) wirft Probleme auf, die der Wachtturm-Gesellschaft sehr zu Pass kommen. Sie suggerieren den Menschen, dass sie vor diesem entfernten Gott erst Angst haben müssen, wenn es so weit ist. Bis dahin müssen sie die Wachtturm-Gesellschaft fürchten und ihre Lehren fressen. Bis dahin ist noch ganz viel Zeit und keiner muss in Panik geraten. Wir haben ja die Wachtturm-Gesellschaft, die ganz nebenbei auch noch für sich in Anspruch nimmt, den Geist Gottes allein für sich zur Verfügung zu haben. Nicht einmal das Fußvolk, das keine sinnvolle Tätigkeit im Reiche Gottes auszuüben hat als den Predigtdienst, hat Zugang zum Heiligen Geist.

Diese Auslegung der Bibel spielt automatisch alle Vorteile, die Jesus jedem einzelnen Menschen schenken will, der glorreichen Wachtturm-Gesellschaft zu. Diese Auslegung der Bibel ist der Inbegriff einer Aktiengesellschafts-Geschäftsführung, die für sich ein Monopol errichten will. Und die Zeugen Jehovas glauben tatsächlich daran, dass die neue Welt (Jehovas Königreich), die natürlich auf den Trümmern der alten Welt errichtet werden wird, unter der Führung der Wachtturm-Gesellschaft stehen wird.

Doch diese Auslegung der Bibel hat Schwächen. Satan kann Millionen Menschen täuschen, aber nicht alle!

Wenn Gott nur durch seinen Heiligen Geist auf der Erde wirkt, ist noch nicht viel Geschirr zerschlagen. Das kann man so in der Bibel tatsächlich vorfinden. Aber die These, dass Gott nicht allgegenwärtig sei, weil wohnhaft in seinem Domizil irgendwo ganz weit weg, und Jesus auch, das macht die Sache äußerst fragwürdig. Denn dann wäre die Aussage Jesu, dass er bei uns ist bis ans Ende der Welt, ohne Sinn und Verstand. Nun könnte der ein oder andere Wachtturmdogmatiker einwenden, Jesus sei mit seinem Geist bei uns bis ans Ende der Welt. Doch dann passt es wieder nicht, weil ja Jesus angeblich nur ein Engel ist. Und der kann den Geist Gottes nicht versenden. Außerdem ist die Allgegenwart - auch wenn sie nur durch den Heiligen Geist geschieht - eine absolut göttliche Eigenschaft, die kein Engel hat.

So kann eine der beiden Aussagen nicht stimmen. Entweder die Wohnungsnahme Gottes und Jesu ist zu versimpelt ausgelegt und rein fleischlichen Wachtturmbedürfnissen angepasst oder die Aussage Jesu, er sei bei uns bis an der Welt Ende, ist ohne Wahrheit. Denn Jesus als Engel, der er ja nach Wachtturmansichten sein soll, kann diesen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht mehr vollführen. Hier beißt sich die Irrlehe des Wachtturm selbst in den Schwanz. Denn entweder ist Jesus tatsächlich Gott und kann so von seiner weit entfernt liegenden Wohnstatt aus agieren oder er ist nicht Gott (wie der Wachtturm behauptet) und kann sein Versprechen, das er uns gegeben hat, nicht erfüllen. So muss sich Satan in Verwicklungen gefangennehmen lassen, doch er wird den Zeugen Jehovas im Gericht Punkt für Punkt nachweisen, dass sie selbst ohne die Hilfe Jesu diese Irrtümer hätten erkennen müssen.

In dem Wachtturm-Buch "Die Offenbarung - Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!" stecken so viele offene Lügen und Widersprüche, dass es wahrscheinlich Jahre dauern wird, sie alle zu benennen und zu beweisen. Schauen Sie in regelmäßigen Abständen auf diese Antichrist-Wachtturm-Seiten, um zu erfahren, was den Menschen von der Wachtturm-Gesellschaft angetan wird.

Einfacher und schneller geht es allerdings, wenn Sie sich vertrauensvoll an Jesus wenden. Denn der leitet Sie in alle Wahrheit.


Kommentare

01
Und die Zeugen schlucken alles!

Hoppla, sie schlucken doch nicht alles! Sie sind sehr stolz darauf, um Jehovas Willen eben nicht alles zu schlucken. Auch in den kleinen Dingen des täglichen religiösen Lebens. So wie hier:

Vor Kurzem hätte ich mich fast verschluckt (und du weißt ja, daran kann man sterben, wenn kein Wachtturm in der Nähe ist), als meine Schwiegermutter ihrer Tochter mit stolzgeschwelter Brust ganz aufgeregt erzählte, wie sie eine Leberwurst wegwarf, die ihr Mann angeschleppt hatte, frisch aus dem Supermarkt! Nun denkt man, dass eine Wurst, die weggeworfen wird, ganz einfach schlecht sei, verdorben oder so ähnlich. Nicht bei den Zeugen! Diese armselige Frau hatte auf dem Etikett das Wörtchen "Milcheiweiß" vermisst! Nun kennt man ja von Zeugen den hohen Anspruch beim Kauf von Wurst- und Fleischwaren wegen eventueller Blutbestandteile in diesen Sachen. Aber auf dem Etikett stand auch nichts von Tiereiweißen, Blut oder dergleichen!

Übrigens, diese Frau würde auch ihre Kinder und Enkel ihrem Gott opfern, wenn sie sich gegen Bluttransfusionen entscheiden würde!

Wie soll man solche Menschen einschätzen, sind es nur einfache Fanatiker, in der Masse der Mob genannt, oder sind es potentielle Mörder?

Rudolf [16.03.2008]
02
Hallo Rudolf,

ich kenne diese Begebenheit in noch 2 weiteren Varianten nämlich mit Schokolade und einem Energydrink ...

Aber das zeigt eindrucksvoll, wie effektiv so eine pervers grausame Irrlehre Millionen Menschen tagtäglich aufs Neue gefangen nimmt und hält, und vor allem, in was für Belangen.

Daher ist es um so wichtiger offen zu legen, wie gefährlich diese Organisation ist. Eine schöne Möglichkeit wäre doch eine Sonderaktion am 22. März! Ich hab hier gerade den neuen "Gedächnismahl"-Flyer vor mir liegen und sehe Jesus mit eienr Dornenkrone und dem großen Wort LIEBE!

Klären wir alle die auf, die es wissen wollen, wie es sich tatsächlich verhält, und warnen die potenziellen Opfer vor der Gefahr des Freimaurertums, die da schwelt ...

In diesem Sinne

Der Bekehrte aus Bayern [17.03.2008]

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Erstellungsdatum: 07.10.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten