Wie der Wachtturm die Wahrheit verdreht

Ein Christ freut sich, wenn sein Wissen und Denken mit den Erlebnissen übereinstimmen, die er mit Jesus hat. Mitunter hat aber auch er Phasen, in denen er sich fühlt, als ob er zurückgeworfen oder am Fortschreiten im Glauben gehindert würde. Bezeichnenderweise findet er aber in wahrhaft christlichen Schriften oder in seiner Gemeinde niemals etwas vor, das seine Erkenntnis verdunkelt oder in falsche Bahnen lenkt.

Wer den Wachtturm aufmerksam liest, entdeckt immer wieder kleine Raffinessen und Finten, die wie das Skalpell in der Hand des Chirurgen den Glauben zerschneiden und am Ende einen gut durchgerührten Brei hinterlassen. Das Beurteilungsvermögen der Zeugen Jehovas wird dadurch immer wieder auf den Nullpunkt zurückgeführt, so dass sie immer wieder ganz praktisch in den Status des Anfängers zurückgesetzt werden. Ohne diese Durcheinanderwerfungen im Detail würden nämlich die Zeugen Jehovas über kurz oder lang erkennen, ob die Wachtturmlehre zu Gott führt oder nicht. Um das zu vermeiden, setzen die Wachtturm-Autoren alles daran, Einschnitte und Umkehrungen so anzubringen, dass das Welt- und Gottesbild der Zeugen Jehovas nicht innerlich zu einem organischen Ganzen wachsen kann, sondern immer von den Einzelthesen der Wachtturm-Gesellschaft zusammengehalten werden muss.

Das ist das selbe, als würde man jemanden einkleiden, aber bewusst darauf verzichten, ihm Reißverschluss, Knöpfe, Gürtel und Schnallen mitzugeben. Um mit dieser Kleidung bekleidet zu sein, ist der angeblich Bekleidete immer darauf angewiesen, dass ihm jemand die Hose zu- und das Hemd geschlossen hält. Das ist Speise, die nicht sättigt und nicht froh macht, das ist ein Werk ohne Sinn. Ein Unwerk. Und damit in dem "Bekleideten" auch ja kein in sich selbst gefestigter Glauben entstehen kann, schneidet man hier und da immer mal wieder etwas ab.

Ein Beispiel für diese den Glauben zerstörende Taktik der Wachtturm-Gesellschaft sehen wir auf der Seite 30 des Wachtturm für den 1. Januar 2009. Hier rahmt der treue und verständige Sklave einen Wachtturm-Jehova-zentrierten Text mit zwei Mausefallen ein, die es in sich haben. Zwei von vielen Irreführungen sind es, auf deren Unwahrhaftigkeit die Zeugen Jehovas wohl nie kommen würden, gäbe es nicht Menschen, die ihnen die simple Erkenntnis anböten, die mehr ist, als je die Wachtturm-Gesellschaft zu leisten bereit wäre.

Fragen unserer Leser Wachtturm 1. Januar 2009

Fragen unserer Leser
Warum werden manche Gebete nicht erhört?


Gott ist überaus zugänglich. Er gleicht einem liebevollen Vater, der sich freut, wenn seine Kinder offen und ehrlich mit ihm reden. Ja, er möchte, dass wir zu ihm beten. Doch wie jeder kluge Vater hat auch Gott gute Gründe, nicht auf jede Bitte seiner Kinder einzugehen. Ist an diesen Gründen etwas Mysteriöses, oder sagt Gott in der Bibel etwas darüber?

Der Apostel Johannes schreibt: „Dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten“ (1. Johannes 5:14). Unsere Bitten müssen also mit Gottes Willen übereinstimmen. So mancher bittet um etwas, was eindeutig nicht sein Wille ist, beispielsweise um einen Lotto- oder Wettgewinn. Andere beten aus einem falschen Beweggrund. Der Jünger Jakobus weist darauf hin, dass es falsch ist, so zu beten, und sagt: „Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr für einen falschen Zweck bittet, um es in euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen zu verbrauchen“ (Jakobus 4:3).

Angenommen bei einem Fußballspiel beten beide Mannschaften um den Sieg. Es ist kaum vorstellbar, dass Gott auf derartige Gebete reagiert. Das Gleiche gilt heute bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn die gegnerischen Parteien um den Sieg beten.

Wer Gottes Gesetz außer Acht lässt, kann nicht damit rechnen, dass sein Gebet erhört wird. Heuchlerischen Anbetern ließ Jehova einmal sagen: „Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden“ (Jesaja 1:15). In der Bibel heißt es: „Wer sein Ohr vom Hören des Gesetzes abwendet - sogar sein Gebet ist etwas Verabscheuungswürdiges“ (Sprüche 28:9).

Andererseits hört Jehova auf das Gebet jedes aufrichtigen Anbeters, der sich voll und ganz für ihn einsetzt und nach seinem Willen lebt. Heißt das aber, dass er jeden seiner Wünsche erfüllt? Nein. Dazu ein paar biblische Beispiele.

Moses hatte eine außergewöhnlich enge Beziehung zu Gott; doch auch er musste „gemäß seinem [Gottes] Willen“ bitten. Entgegen Gottes ausdrücklichem Willen bat Moses darum, das Land Kanaan betreten zu dürfen: „Lass mich bitte hinüberziehen und das gute Land sehen, das jenseits des Jordan ist.“ Doch wegen seiner früheren Verfehlung hatte Jehova ihm bereits gesagt, er werde das Land nicht betreten. Deshalb erfüllte Jehova seine Bitte nicht, sondern erklärte ihm: „Lass es genug sein! Sprich niemals mehr zu mir über diese Sache“ (5. Mose 3:25, 26; 32:51).

Der Apostel Paulus betete darum, von seinem „Dorn im Fleisch“, wie er es nannte, befreit zu werden (2. Korinther 12:7). Dabei könnte es sich um ein chronisches Augenleiden gehandelt haben oder um ständige Anfeindungen von Gegnern und „falschen Brüdern“ (2. Korinther 11:26; Galater 4:14, 15). Paulus schrieb: „Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, dass er von mir weiche.“ Gott wusste allerdings, wenn Paulus trotz dieses lästigen „Dorns im Fleisch“ weiter predigte, würden Gottes Macht und das absolute Vertrauen des Paulus zu ihm klar erkennbar sein. Daher erfüllte Gott die Bitte des Paulus nicht, sondern sagte zu ihm: „Meine Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht“ (2. Korinther 12:8, 9).

Ja, Gott weiß besser als wir, ob die Erfüllung bestimmter Wünsche zu unserem Besten ist. Im Einklang mit seinen in der Bibel aufgezeichneten liebevollen Vorsätzen hat Jehova immer unser Wohl im Auge.

Seite 30 DER WACHTTURM 1. Januar 2009

Gott ist überaus zugänglich.

Mit diesem Phantasie-Spruch bastelt das Wachtturm-Kombinat für die lieben Zeugen Jehovas aus Gott ein putziges Plüschtier. Das in der Wachtturm-Gefangenschaft gehaltene Individuum kriegt zum Trost für die permanente Irreführung, der es ausgesetzt ist, einen Gott, der als Universaltrostspender alle Ungerechtigkeit der Wachtturmlehre ausgleicht. Das Gottesbild der Zeugen Jehovas dehnt sich vom blutigen Rachegott bis zu einem Wesen, das überaus zugänglich ist. Die religiös erscheinende Zeitung aus Brooklyn behauptet einen Gott, der mal eben - wie und auf welche Weise auch immer - überaus zugänglich ist. Wie ein zutraulicher Hund, der auch bei fremden Menschen sofort mit dem Schwanz wedelt, wie ein Auto, dass jeder fahren kann, wie ein PC, an dem jeder sofort und schnell alle Aufgaben leicht erledigen kann, kommt ein Gott in Erscheinung, dessen einzige Leidenschaft es ist, sich allem und jedem für alles mögliche zur Verfügung zu stellen. Wie eine Zahnpasta, die jeder anwenden kann, wie eine Gesichtsmaske, wie ein Wunderprodukt wird Gott den Menschen präsentiert. Gott sitzt in der Wachtturmfalle.

Die Wahrheit ist: Gott ist in keinster Weise zugänglich!

Gott ist absolut vollkommen. Aus diesem Grund kann in seiner Gegenwart nichts existieren, das nicht vollkommen ist. Deshalb ist allen Menschen der Zugang zu Gott verwehrt, denn sie sind alle Sünder und unvollkommen. Die Gemeinschaft mit Gott ist allen Menschen unmöglich, solange sie auch nur den Hauch einer Unvollkommenheit an sich haben. Deshalb hat Gott aus Liebe entschieden, Vollkommenheit zu verschenken an alle, die an Jesus glauben. Der absolut gerechte Zorn Gottes wurde von ihm auf ihn selbst gelenkt mit der Wirkung, dass alle, die an den zu Unrecht hingerichteten Jesus glauben, nicht zu Schanden werden, wie es ihnen eigentlich zusteht.

Gott hat durch Jesus seine absolute Unzugänglichkeit uns Menschen gegenüber überwunden, indem er ihn zur Tür machte und festlegte, dass derjenige vollkommen gesprochen wird, der durch die Tür namens Jesus geht. Mit dieser aus Glauben resultierenden Gerechtigkeit können wir Menschen uns Gott nähern, ohne auf ganz natürliche Weise an seiner Vollkommenheit zu vergehen. Gottes absolut feststehende Unnahbarkeit für unvollkommene Wesen wurde durchbrochen von ihm selbst, von Jesus Christus. Deswegen sagt Jesus: "Kommet her zu mir alle!" Er sagt nicht: "Gehet hin zu Gott, es wird schon gutgehen. Gott ist überaus zugänglich."

Die Wachtturm-Irrlehre

Mit der Behauptung, Gott sei überaus zugänglich, versucht die ehrenwerte Wachtturm-Gesellschaft ein weiteres Mal, Jesus ganz nebensächlich erscheinen zu lassen. Mit der plüschbärenhaften Zugänglichkeit Gottes behauptet der Wachtturm im Grunde: "Jesus ist ganz umsonst gestorben! Ihr könnt auch ohne diesen Hans-Wurst zu Gott kommen!" Doch Jesus sagt eindeutig: Ich bin der Weg. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Sollte das nicht auch festgebackenen Zeugen Jehovas zu denken geben?

Der gesamte Antichrist manifestiert sich in der Aufstellung von Nebenwegen zu Gott. Der Antichrist leugnet hinten herum, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist. Der Antichrist existiert auf der ganzen Welt.

Die Bitte des Paulus an Jesus

Die Bitte, dass Jesus ihm Befreiung von dem Dorn im Fleisch schenken möge, stellt der Wachtturm als Bitte an Gott dar. Gemeint ist hier jener Jehova, der niemals Jesus sein kann. In Wirklichkeit ist aber vom Herrn die Rede, welcher Jesus ist. Hier setzt die Wachtturm-Gesellschaft, die Ehrenwerte, wieder das Wort Jehova ein, das nachgewiesenermaßen ein Phantasieprodukt katholischer Mönche ist. Im weiteren Bibeltext entsteht jedoch Klarheit darüber, wer gemeint ist. Die Zeugen Jehovas, die immer davon faseln, man müsse den Kontext betrachten, lassen hier geflissentlich den Folgetext weg, der beweist, dass Paulus zu Jesus gebetet hat und dass Jesus Gott ist.

2. Korinther 12, 8 - 9a: Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.

Mitten im Vers 9 bricht der Wachtturm wohl wissend das Bibelzitat ab und verwischt so den Tatbestand, dass Paulus mit Christus Jesus gesprochen hat! Denn der folgende Text entlarvt die Lügenposition der Zeugen Jehovas.

2. Korinther 12, 9b: Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

Es geht in der Antwort, die Paulus von Gott erhält, um die Kraft Christi, wie sich im weiteren Verlauf des Bibeltextes herausstellt. Wenn also Gott Paulus sagt: Meine Kraft ... und Paulus im weiteren Text diese Kraft als die Kraft Christi bezeichnet, dann wissen alle aufrechten Menschen, dass Jesus Gott ist!

Wann wachen endlich die Leugner der Gottheit Christi auf? Wann öffnen sich die verklemmten Augen jener Wachtturm-Leser, die offensichtlich zu dumm gehalten werden, um wirklich wichtige Fragen an den "treuen und verständigen Sklaven" zu richten? Müssen wir uns denn ewig die Lügen des Wachtturm gefallen lassen?


Kommentare

01
Die Wachtturm-Gesellschaft hat nicht recht und du in diesem Punkt auch nicht. Jesus ist nicht Gott, der immer die Seiten wechselt. Es gibt keine Dreieinigkeit. Auch nicht eine Zweieinigkeit. Entweder - Oder. Wenn ich zum Alten bete, komme ich nur durch Jesus zu Ihm. Ich gebe dir in vielen Punkten Recht, da aber nicht. Zum Beispiel, Jesus hat sich auch nicht selber von den Toten auferweckt, sondern nur der Alte hat das gemacht. Natürlich kann ich auch zu Jesus beten. Aber der Alte ist nun mal der Alte. Niemand wird das ändern können. Helfen wird uns wahrscheinlich nur Jesus, aber bei Gott (dem Alten) sind alle Dinge möglich. Ich denke nicht, dass man hier ein Dogma aufstellen kann.

Du schuldest mir noch eine Antwort. Ich habe dich gebeten, mir das Schwarze Buch, zu besorgen. Seither, habe ich nichts mehr von dir gehört. Wieso nicht?

Grüsse The Duke [27.03.2009]
02
Gott, der immer die Seiten wechselt. Das ist ein schöner Vergleich. Wie sollte Jesus sonst Mittler sein? Wenn er quasi nur einmal die Telefonleitung gelegt hätte, dann wäre er nur Tiefbauarbeiter. Aber er ist die Vermittlung. Dadurch muss er auf beiden Seiten sein. Er spricht mit dem Anrufer und vermittelt das Gespräch weiter. Ein sehr schöner Vergleich, der die Mittlerschaft Jesu sehr gut umschreibt.

Daran sehen wir, dass Gott uns Menschen schon heute umwandeln muss, wenn die Verbindung funktionieren soll. Ohne dass der gläubige Christ sich von Gott heiligen lässt, ist kein Gebet möglich. Sonst würde tatsächlich der Umstand eintreten, den die Katholische Kirche eingeführt hat: nämlich dass Jesus immer wieder neu geopfert werden müsste. Muss er aber nicht, betont die Bibel.

Deswegen wird der Mensch aus Glauben und Gnade auf die Seite Gottes geholt. Das geht nur durch Heiligung und Sündenvergebung. Beides leistet Gott und nicht der Christ. Wenn in der Bibel steht "Heiligt euch", dann ist sicherlich das menschliche Bestreben angesprochen, aber ohne die Heiligung, die vom Herrn kommt, wäre dieses Bemühen sinnlos.

Johannes 10, 17 und 18: "Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich´s wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater."

Wohlgemerkt, das sind Worte eines Erdenmenschen. Jesus war ganz und vollkommen auf das Menschsein erniedrigt, als er diese Worte an uns richtete. Zu der Zeit war er noch als Tiefbauarbeiter tätig, der erst noch "die Telefonleitung legen" musste.

Der erhöhte Jesus empfängt in Offenbarung 5,13 die Anbetung, die auch der Vater erhält. Und - ganz wichtig: Er wird ganz bewusst vom Bibelschreiber von der Menge der Geschöpfe getrennt.

Mathematik der Bibel

Die Menge "Gott" ist nach Offenbarung 5, 13 von der Menge "Geschöpf" klar getrennt. Das wirft die Theorie um, dass Jesus nur ein Geschöpf wäre.

Die ganze Welt, Wachtturm-Gesellschaft, Islam, Bibelforscher, sie alle haben eine "John-Wayne-Theologie". Sie hängen am alten Gottesbild wie es z.B. von Mohamed entwickelt wurde. Doch kann das menschliche Gottesbild niemals das treffen, was Gott wirklich ist. Wenn das so wäre, bräuchten wir den Heiligen Geist nicht. Dann wäre Gott so leicht zu durchschauen wie ein Mensch.

Zu dir persönlich: Ich werde dir keinesfalls meine Lebensgeschichte erzählen, um zu erklären, warum ich auf deine E-Mail nicht geantwortet habe. Was du für ein schwarzes Buch meinst, weiß ich nicht.

Rüdiger [28.03.2009]
03
Das Interessante an euch Bibelauslegern ist: Ihr seid gscheiter als Gott. Wenn Jesus der Mittler des neuen Bundes ist, dann ist er nicht Gott-Vater. Wenn Jesus Gott Vater (JHWH) ist, dann kann er nicht Mittler des neuen Bundes sein. Nur Gott Vater braucht einen Mittler zwischen ihm, und den Menschen, und das ist Jesus. Nur durch Jesus kann das gespaltene Verhältnis, zwischen Gott-Vater und den Menschen wiederhergestellt werden. Und die Menschen brauchen natürlich Jesus. Ich würde mich da nicht zu sehr, nur auf einen Bibeltext, aufhängen. Und ausserdem, wer weiß schon hundertprozentig, ob die Bibel,nicht verwässert worden ist. Es existieren keine Originalhandschriften mehr. Viele selbsternannte haben an den Abschriften herumgedoktert. Es sind nicht nur die Zeugen Jehovas, es gibt viele Andere auch noch. Manche kommen mit dem Buch Mormon, und behaupten, es sei eine neue Offenbarung. Alle sagen sie seien durch Gottes Geist inspiriert worden. Ich finde es nur Schade, dass du mich so deklassierst. Zum Schwarzen Buch: Es ist für die Aufseher der Zeugen Jehovas geschrieben worden und heisst. Hütet die Herde Gottes. Ich dachte du kennst den Namen für diese Buch. Es wird auch Schwarzbuch genannt. Vielleicht hast du es?

Gruß The Duke [28.03.2009]
04
Richtig. Ein Vermittler ist im irdischen Sinn immer ein Dritter, der zwischen zwei Parteien vermittelt. Was dabei als schlimmstes Ergebnis für den Vermittler herauskommen kann, ist, dass er scheitert.

Jesus aber ging für uns in den Tod. Er ertrug die Vernichtung, die zwangsläufig von Gott ausgeht, wenn etwas Unvollkommenes auf ihn trifft. Diese Art der Vermittlung hat Gott selbst gemacht aus Liebe zu uns.

Dieses Opfer ist das Größte unter der Sonne. Deswegen kann es kein Engel durchgeführt haben. Gott selbst hat es aus Liebe gemacht.

Hand aufs Herz, bist du nicht auch ein Bibelausleger? Und du nennst dich auch noch Duke, "Führer".

Ich deklassiere dich nicht, sondern benenne nur die Mainstreams, in denen du umherschwimmst. - Das Buch, von dem du sprichst, hatte ich mal als PDF-Datei auf dem Rechner. Aber ohne Echtheitsgarantie und ohne Unterhaltungswert. Die Wachttürme sind lustiger.

Rüdiger Hentschel [28.03.2009]
05
Lieber Rüdiger,

natürlich bin ich auch ein Bibelausleger, viele Dinge habe ich so verstanden, wie ich sie beschreibe. Meine Erkenntnisse kannst du mir nicht absprechen. Möglicherweise kommen neue Erkenntnisse dazu. Den Wachtturmleuten hat es ja auch nicht gepasst, was ich meinte. Ich denke du hast ein falsches Bild von mir. Ausserdem bin ich kein Führer! Ich bin der Duke in meinem Reich. Ich möchte die Menschen nicht beherrschen, denn jeder Mensch ist FREI. Gott will, dass die Menschen frei sind. Ich kämpfe für die Freiheit der Menschen! Lass auch mir meine Freiheiten. Ich meine ohne Kritik. Wenn du auf die Mainstreams Bezug nimmst, sie sind aus deiner Sichtweise, nicht aus meiner. Wenn ich mir eine Kritik erlauben dürfte? Du musst bei den Grünen gewesen sein, die sind auch so intolerant. Jeder Mensch wird als das geboren, was er ist. Ich gebe dir in vielen Dingen recht. Ich bin auch sehr dankbar, dass du den Mut hast, gegen die Wachtturmlügenbande, aufzuklären. Aber taste nicht meine Würde an. Das mach ich bei dir auch nicht. Frage Jesus, ob ich dein Feind, oder dein Freund bin? Er wird es dir sagen.

Grüsse The Duke [11.04.2009]
06
Die Bibel belegt an äußerst zahlreichen Stellen, dass Jesus Gott ist. Aber du Führer hast es nötig, die Thesen der Wachtturm-Gesellschaft zu verteidigen. Zusätzlich bevorzugst du es, die Mainstreams dieser Welt nach deiner persönlichen Sichtweise zu sortieren. Dass Mainstreams aber gerade unabhängig von individuellen Sichtweisen und als eigenständige übergeordnete Parameter existieren und als (oft negativer) Maßstab gelten, ignorierst du.

Wenn du Führer in deiner kleinen Welt sein willst, dann halte dich doch einfach zurück, im Internet die Wachtturmlügen zu unterstützen. Und was hat Würde mit themengebundener Auseinandersetzung zu tun? Bin ich verpflichtet, die schrägen Gedanken eines Wachtturmgeschädigten gut zu heißen, damit ich die Würde des Führers achte? Aua, aua!

Ich kenne eure Taktik zur Genüge. Wenn ihr nicht weiterwisst, kommt ihr mit der These, ich würde ganz schlimm sein und ganz intolerant und ein Verächter der Menschenwürde. Das Ganze wird dann noch schön in Schleim gepackt und abgeschickt. ("Lieber Rüdiger, ... Wenn ich mir eine Kritik erlauben dürfte?")

Schreib zum Thema oder schweige.

Rüdiger Hentschel [12.04.2009]
07
Mal ganz ehrlich ...,

bin christlich erzogen worden, habe aber im Laufe der Jahre durch meine naturwissenschaftlichen Studien immer mehr begriffen, dass Religionen ein Mittel sind, große Menschenmengen zu steuern. Für den einfachen Mensch ist es wahrscheinlich auch recht vernichtend, wenn er wüsste, dass nach dem Tod nichts mehr passiert. Was auch? ... Wenn die Verbindung unserer grauen Zellen nicht mehr funktioniert, so ist dies, als hätte man einem Großrechner den Strom abgeschaltet. Solange dieses Hirn arbeitet, gestaltet es sich sein eigenes Universum und ist der Meinung, erfasste Momente seien real. Real nur für diesen Verbund von Zellen. So ist es nun mal ... nehmt es einfach so hin, leider ist da nicht mehr ...

Polzo [27.06.2009]
08
Ich bin nicht christlich erzogen worden, sondern hatte nur gläubige Eltern. Im Laufe meiner naturwissenschaftlichen, soziologischen, philosophischen und theologischen Studien kam ich zu dem Ergebnis, diesen Jesus doch lieber beiseite zu tun. Was ging mich das Leben nach dem Tod an? Außerdem war der Trend der Jesus-Normalisierer so übermächtig, dass ich keine Lust hatte, mich mit denen anzulegen. Insgesamt habe ich zehn Jahre geschafft, für Jesus kein Zeugnis abzulegen und mich ganz auf mich zu konzentrieren. Ich hatte ja auch allen Grund dazu. Man lebt nur einmal.

Doch dann holte mich Jesus in die Wirklcihkeit seiner Gegenwart zurück, ohne dass ich auch nur einen Finger dafür krumm machte. Dies geschah durch eine regelrecht abstruse Abfolge von Ereignissen, die durchaus nicht als sensationell einzustufen sind, die aber aufgrund ihrer merkwürdigen Verkettung meinen Weg zurück zu Jesus festsetzten. Ich hätte mich extrem von mir selbst entfremden müssen, um diesem Werdegang nicht zu folgen.

So bin ich wieder bei Jesus gelandet und ich frage mich auch manchmal: Was ist, wenn wir wirklich nur ein "glücklicher" Zufall sind? Wenn, dann wären wir ein Zufall, den man nicht einmal mehr glücklich nennen kann. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas wie wir entstehen, ist nicht mit glücklichem Zufall zu erklären. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass unsere Existenz bei genauer Betrachtung von Unglück gekennzeichnet ist. Weltweit und jeden Menschen betreffend.

Jesus ist keine Religion. Wenn er nur ein extrem talentierter Aufschneider war, dann ist er dennoch das Schönste, Größte und Beste gewesen, was die Welt je gesehen hat. Selbst wenn wir beim Zerfall unseres Körpers ins Nichts übergehen, hat sich mein Leben Tausende Male gelohnt. Durch ihn.

Rüdiger [27.06.2009]
09
Zu Polzo kann ich nur sagen, bevor wir uns selbst erhöhen und herumdiskudieren, wer wie was und überhaupt ist Gott ... also den Urschleim wieder bemühen, lassen wir die Bibel sprechen, in der es viele Male sinngemäß heißt:

Die Weisheit der Welt (Menschen) ist Torheit bei Gott, denn sie haben seine Werke nicht erkannt, haben nicht erkannt, daß ohne Gott nichts läuft. Heißt es nicht von Jesus, er sei u.a. der Weltenerhalter? Unzählige Theorien, die sich im Staccato hintereinander ablösen und als überholt darstellen, bemühen sich, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Grundaussage fast aller, die sich in der naturwissenschaftlichen Forschung bewegen, ist, es wird umso komplizierter, je weiter man sich vorwagt. Oder einfach gesagt: Ein gelöstes Rätsel gebiert 100 neue!

Das ist alles kalter Kaffee, Schnee von vorgestern, es ist wie mit dem alten Darwin, dem sie heutzutage versuchen, eine supertechnische Maschine in den Rücken zu stecken, damit er sich wieder bewegt. Sinnbildlich.

Es wird geforscht, getrickst, aufgeblasen, "bewiesen", behauptet, theoretisiert, daß sich die Balken biegen, Hauptsache, der Dollar rollt. So sieht das heute aus. Fast alle diese Leute zeichnet eines aus: Habsucht, Ergeiz, am liebsten ganz oben stehen auf dem Turm zu Babel! Ist übrigens politisch nicht korrekt, sowas auszusprechen. ;-)

Grüße

Rudolf [27.06.2009]
10
Ich kriege jedes Mal Schaudern, wenn die wissenden Darwin-Dokus bedeutsame Sätze bringen, die auf einen Gott bezogen sind: "Die Evolution erschuf dieses oder jenes Wesen. Die Evolution schenkte dem Tier diese oder jene Eigenschaft. Die Natur sorgte dafür, dass ...." In diesem Ton sind diese Infiltrationssendungen gehalten, immer wieder mit Möchsgesang unterlegt. - Leute, wenn ihr das als naturwissenshaftliche Studien bezeichnet, dann versteh ich euch gut.

Rüdiger [27.06.2009]
11
Auf Euch trifft wirklich Sacharja 14 Vers 13 zu. Und während Ihr Euch gegenseitig bloßstellt und niedermacht, zieht die Karawane (?) weiter. Ihr merkt das nicht mal.

Gruß H.

Harals [21.09.2009]
12
Welche Karawane! Huch! Hilfe! Die Karawane zieht weiter und ich merke es nicht! - So oder ähnlich muss ich mir das wohl vorstellen, was Du meinst, oder? Doch halte ich dagegen: Wer Jesus hat, der braucht keine Karawane, die er verpassen könnte. Denn jeder Jesus Zugehörige ist Teil des Leibes Christi. Da bleibt keiner zurück.

Nächste Deutungsmöglichkeit: Du willst sagen, dass ohne geistige Gleichschaltung einige oder mehrere den Anschluss verpassen?

Auch hier darf ich erwidern: Die Bestandteile des Körpers Christi wissen nicht wie, wo und wann, aber sie wissen sich geleitet. Und diese Führung durch den Geist Christi kann uns keiner nehmen.

Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird; (Sacharja 14, 13)

Nächste Deutungsmöglichkeit: Während wir hier oder auf ähnlichen Plattformen noch um Details streiten, erobert die Wachtturm-Gesellschaft mit ihren geistig gleichgeschalteten Leuten die wichtigen Strukturen der Welt, indem sie immer mehr wichtige Stellen besetzt. Gleichzeitig verdrängt sie z.B. im Internet kritische Seiten, indem sie Hunderte von nichtssagenden Zeugen-Jehovas-Seiten produziert und damit nicht nur die Suchmaschinen überfüllt, sondern auch das Interesse der Menschen abtötet.

Im Bezug auf dieses Szenario muss ich sagen: Gott sei Dank, dass wir Christen nicht gleichgeschaltet werden, um seine Ziele zu verfolgen. Ein Glück! Die Taktik, durch unlautere Okkupation die Welt zu indoktrinieren und zu manipulieren, ist uns absolut untersagt und wir dürfen als einzelner Christ damit rechnen, dass die Koordinierung in Jesu Händen liegt. Nicht wir sorgen dafür, dass eine Bewegung sich fortsetzt oder Oberhand gewinnt. Nicht wir stehen dafür, dass Strömungen oder Trends zu unseren Gunsten umgelenkt werden. Nicht wir müssen und dürfen uns Gedanken machen, wie wir die Welt umkrempeln. Alles das, was die Wachtturm-Gesellschaft an Taktik und verstecktem Plänedurchziehen veranstaltet, ist Christen streng verboten. Judas Iskariot war ein Kandidat, der diese Taktiken auch gut fand.

Deswegen, Harald, was "die Karawane" macht, liegt in Gottes Hand. Wir arbeiten da, wo uns der Herr hingestellt hat. Mehr nicht.

Rüdiger [21.09.2009]
13
Lieber Herr Hentschel,

wenn sie nicht manipuliert werden, dann erklären sie mir doch, wie das ganze dann vor sich geht. Nicht Sie leben, sondern Jesus lebt in ihnen, wie denn? Kommt dann Jesus persönlich zu ihnen und nimmt ihnen die ganze Arbeit ab und das gleichzeitug bei Millionen anderen Christen auch? Wie soll denn so ein wundersamer Wandel vorsichgehen ohne Manipulation? Haben sie schon einmal versucht einem Kind oder Erwachsenen eine schlechte Angewohnheit ab zu gewöhnen? Wissen sie wieviel Gespräche, wieviel Arbeit das braucht und Erfolg ist dabei nicht garantiert? Und dann werden Sie geheilt und Dienstverpflichtet ohne Manipulation? Ich weiß, daß es funktioniert, aber ich habe da so meine Zweifel ob diese wunderbare gefühlvolle Heimsuchung nicht einfach doch eine Manipulation ist. Wie erklären sie sich denn selbst diesen Vorgang der Bekehrung?

Grüße von k.h. [24.03.2010]
14
Ja, lieber k.h., Du hast Recht. Jesus kommt persönlich zu jedem, der ihn im Glauben annimmt. Die Berufung, der ein Christ dann ausgesetzt wird, ist eine ungeheure Bereicherung. Wer für Jesus eine kleine Aufgabe ausführen darf, wird danach lechzen, mehr davon zu haben. Denn das Joch Christi ist sanft und seine Last ist leicht. Du musst Dir das so vorstellen, dass alle Deine Suchtpotentiale auf einen Schlag befriedigt werden. Und das nicht nur im psychologischen Sinne, sondern auch höchst sinnvoll. Wenn Du für Jesus zu arbeiten beginnst, ohne aus eigenem Antrieb oder aus eigener Berechnung zu agieren, dann spürst Du das volle Leben. Dann verstehst Du auch ganz nebenbei die Worte von den Quellen lebendigen Wassers. Es ist einfach genial, den Herrn Jesus schon hier und jetzt auf diese Weise wahrnehmen zu dürfen.

Wichtig dabei ist aber, dass auch die, die denken, sie seien nicht berufen, nicht verzagen sollen. Denn Jesus sagt: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Es gibt also viele, die ihn nicht so deutlich spüren oder wahrnehmen oder erleben. Diese haben keinen Nachteil gegenüber Menschen, die für Jesus eine Berufung haben dürfen. Sondern sie haben sogar einen Vorteil, denn sie haben geglaubt, ohne zu sehen. Und darauf liegt die Verheißung des Heils. Es ist der Glaube, der zählt. So werden die Ersten die Letzten sein. Vielleicht werden solche Leute wie ich sich ärgern, weil Tante Leni, die nie genau verstanden hat, worum es Jesus ging, eben doch an ihn geglaubt hat und dadurch mindestens genau so viel Gnade erfahren wie die fleißigen Berufenen. Aber die sich darüber ärgern, sind Berufene, die nichts verstanden haben. Und das schließt sich selbst als Unsinn aus.

Die wunderbare gefühlvolle Heimsuchung ist eben nicht nur eine gefühlvolle, sondern auch eine intelligenzsteigernde. Als ich mit 16 an Jesus gläubig wurde, war das erste, das ich erfuhr, eine Art Erwachen aus einem nebeligen Traum. Plötzlich erklärte sich so viel wie von selbst. Nur - die Welt erkennt diese Intelligenz nicht und erkennt sie auch nicht an. Das ist vielleicht ein Nachteil. Aber wer will schon von der Welt anerkannt werden? Du etwa?

Für den Vorgang der Bekehrung gibt es nur eine Erklärung. Sie hat einen Namen. Dieser Name ist Jesus. Jesus ist der Beginner und Vollender des Glaubens. Sonst könnte sich ein Mensch vor Gott rühmen: Hey, ich hab an dich geglaubt! Nein, das einzige, was zählt, ist zu Jesus ja zu sagen, wenn er auf einen zukommt. Beim 2., 3. und 4. Mal wird das schon schieriger. Aber es geht noch. Und selbst danach gibt Jesus Dir noch viele Chancen. Aber Du hast Dich dann irgendwann ans Nein-Sagen gewöhnt.

Also: Der Beginner und Vollender des Glaubens respektiert Deine Ja- oder Nein-Entscheidung. Doch wenn Du ja sagst, wirst Du keinen Grund haben, Gott das vorzurechnen, denn er hat alles bewirkt. Nur Du hast es nicht verweigert. Und selbst das Nicht-Verweigern kannst Du ihm nicht vorrechnen, denn das war der Ursprung des Menschen. Er war bei Gott.

Rüdiger [24.03.2010]
15
Hallo!

Eine wirklich beeindruckende Erklärung, die Sie da veröffentlicht haben, aber jeder aufrichtige Bibelleser, der die ganze Bibel liest und studiert und nicht nur ihre verkürzten Zitate, erkennt sofort, dass Jesus natürlich nicht "Gott" ist, sondern "Gottes Sohn", oder steht etwa in Ihrer Bibel etwas anderes?

(Lukas 22:42): "indem ER sprach: "Vater, wenn DU willst, entferne diesen Becher von mir, doch nicht mein Wille, sondern der DEINE geschehe."

Alle Evangelien sind voll von solchen Begebenheiten, dass Jesus zu seinem "Vater" betet und auch seine Jünger dazu auffordert. Mir ist schleierhaft, wie man darauf kommen kann, Jesus sei Gott, oder hat er etwa zu sich selbst gebetet?

Gruß

D.N. [07.05.2010]
16
Hallo D.N.,

gerne erzähle ich alles für Dich noch einmal von vorne: Als Jesus auf der Erde war, war er Mensch. Als Mensch war er auf den Vater angewiesen. Dies hat er immer wieder betont. Daraus zu schließen, dass er nicht der Mensch gewordene Vater sei, ist ziemlich dreist. Als ein Jünger im sagte: Zeige uns den Vater, das wird uns reichen, sagt Jesus: Nun bin ich schon so lange bei euch und ihr habt mich immer noch nicht erkannt?

Der Jude Johannes konnte niemals schreiben: ... und das Wort war ein Gott, - denn dann hätte sein Gewissen in ihm aufgeschrien. Denn als Jude kannte er das erste Gebot: Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben. - So wäre Johannes eher tot umgefallen, als zu schreiben, Jesus wäre ein Gott gewesen. Denn ein zweiter Gott neben Gott ist genau das, was in allem Judentum verboten war, ist und sein wird. Und zwar wirklich verboten. Es ist etwas, das sich selbst verbietet.

Doch Johannnes berichtet von Jesus, dem Wort, das Gott war, als von einer Person, die in seinem Glauben die entscheidende Rolle spielte. Deswegen wäre Jesus als zweiter Gott - als Untergott - als Gott Nr. 2 - für ihn die schlimmste Lästerung gewesen und ein Bruch des Gesetzes, von dem er wusste, dass Jesus es erfüllt hatte.

Aber was Johannes nicht konnte, das machen die Zeugen Jehovas. Sie betreiben Vielgötterei, indem sie sagen, Jesus sei ein niedrigerer Gott, müsse aber beim Beten als Überträger der Gebete beachtet werden. - D.N. - Mache Dir bitte mal klar, was das heißt! Ihr betet durch einen zweiten Gott zu Eurem ersten Gott. Wie wollt Ihr das jemals mit dem ersten Gebot vereinbaren?

2. Mose 20, 2-3 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Für Euch ist Jesus eine Art Nebengott, der als Gebete-Lieferant und Lösegeld-Überweiser fungiert. Ihr habt einen Gott Jehova-Chef und einen zweiten Gott Jesus-Gehilfe. Ihr betet nur den Chef-Gott an. Aber Ihr habt einen zweiten Gott neben eurem Jehova Gott. Deswegen kann Euer Jehova Gott, der das so will, niemals Gott sein. Es muss sich um Satan handeln.

Rüdiger [08.05.2010]
17
Zitat: "Deshalb hat Gott aus Liebe entschieden, Vollkommenheit zu verschenken an alle, die an Jesus glauben. Der absolut gerechte Zorn Gottes wurde von ihm auf ihn selbst gelenkt mit der Wirkung, dass alle, die an den zu Unrecht hingerichteten Jesus glauben, nicht zu Schanden werden, wie es ihnen eigentlich zusteht."

Das Opferlamm bestand zu der Zeit, als das Volk Gottes aus der Sklaverei in Ägypten auszog. Nur wessen Türrahmen mit dem Blut des Opferlammes gekennzeichnet war, wurde vom umgehenden Tod verschont. Das Opferlamm Jesus gilt für die heutige Zeit, vielleicht besonders für die ZJ, immerhin studieren sie die Bibel und verkaufen ihre Lehre als die Wahrheit, das ewige Leben.

Warum können die ZJ das Opferlamm Jesus nicht erkennen. Jesus sagte, dass das das ewige Leben bedeutet. Oder anders gefragt: Warum kennzeichnen ZJ ihre Türrahmen nicht mit dem Blut des Lammes Jesus? Ihr habt doch Angst vor Harmagedon. Ihr geht von Haus zu Haus und wollt das Blut des Hausbesitzers an euren Rahmen schmieren. So steht man vor der WTG gut da, man hat Neuinteressiete gewonnen. Der ganze Stolz eines ZJ. Die WTG freut sich, Jehova freut sich. Was werdet ihr zu Jesus sagen?

Jehova wollte das But unserer Opferlämmer? Selbst wenn ihr denken solltet, dass das Blut Jesu euch rettet, habt ihr es euch schon einmal überlegt, wie das gehen soll? Das geht nur, indem ihr zu Jesus sagt: Mein Herr und Gott. ZJ wissen ganz genau, dass es nur einen Gott geben kann.

Ihr solltet mal den treuen und verständigen Sklavern eures Jehova unter die Lupe nehmen. Erkennt Jehova, den Widersacher Jesu!

Hoffe für jeden einzelnen ZJ, dass er am besten keinen Strich pro Kopf am Türrahmen hat.

Doris [17.08.2010]
18
Es ist immer wieder lustig zu lesen, wie die Wachtturmtruppe versucht, ihre verdrehten Ansichten zu vertreten und zu belegen. Dabei ist doch alles so einfach, öffne dein Herz für Jesus, sage ihm, was du möchtest und dass du ihn willst, und er wird zu dir kommen. Dazu benötigt es keine Religion und schon gar nicht einen treuen und verständigen Teufelssklaven aus Brooklyn.

Es ist mit nichts aber auch gar nichts zu vergleichen, wenn man fühlt, wie Jesus zu einem kommt und dich bei der (geistigen) Hand nimmt.

ZJs, ihr wisst nicht, was ihr verpasst, die Liebe Gottes zu fühlen.

Dirk [17.09.2010]
19
Sorry, aber hier sind nur Amateure am Werk. Euer biblisches Verständnis ist größtenteils ein Scherz ohne Pointe. Und selbst im Wachtturm steckt mehr Wahrheit, Wissen und Verständnis als in eurem Gerede. Ihr selbst seid die Wortverdreher!

Chris [08.10.2010]
20
Och armer Chris Armer Chris

was jammerst du denn wie ein Kind? Ist deine ach-so-tolle-Wachtturmwelt im Licht der Wahrheit geplatzt? Jetzt stampfst du mit den Füßen und faselst was von Wachtturmwahrheit. Wie erbärmlich! Ich fasel dir mal eine biblische Wahrheit:

Johannes 3, 36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, o. sich unterwirft, nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Keiner von euch wird an Jesus vorbeikommen. Entweder du begegnest Jesus hier auf Erden als deinem Erlöser oder als Richter im Himmel. Das ist absolute Wahrheit, Wissen und Verstand!

lg Jasu [08.10.2010]
21
Wer ist der Antichrist? Ist es nicht derjenige, der gegen Jesus ist. Die Apostel und das Volk beteten Jesus an. Jesus sagte ganz deutlich, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und das höchste Gebot lautet: Liebe Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt. Liebt mich. Niemand kommt zum Vater, außer durch ihn. Warum sollte man nicht auf Jesu Worte hören?

Warum auf eine WTG und einen Jehova hören. Was erzählt Jehova? Das Gegenteil von dem, was Jesus sagte.

Doris [08.10.2010]
22
Ich habe selten so einen Stuss gelesen, wie den obigen !!!! Man wirft anderen etwas vor und stellt sich eigentlich mit den gleichen Vorwürfen selbst in den Vordergrund, einfach paradox. Armselig !!!

Dirk M. [03.12.2010]
23
Wie kann sich einer mit Vorwürfen in den Vordergrund stellen? Sind diese Vorwürfe dann als solche anzusehen, die gleichzeitig gegen einen selbst gerichtet sind? Wenn ja - wir beten keinen Kunstgott an, der sich mit einem Namen schmückt, den er von katholischen Mönchen verpasst gekriegt hat. Wir machen aus Jesus auch keinen zweiten Gott wie Jehovas Zeugen. Und wir brechen nicht wie sie das Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Wenn allerdings Deine Äußerung so zu verstehen ist, dass wir auf dieser Webseite im Zuge der Aufklärung über die Lügen der Wachtturm-Gesellschaft Jesus verherrlichen - das trifft zu. Diese Webseite ist tatsächlich eine Seltenheit. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und Jesus wird alle Ehre gegeben. Etwas anderes wäre in der Tat armselig.

Rüdiger [03.12.2010]
24
Lieber Rüdiger!

Ich war einst im Netz der ZJ gefangen. In dieser Zeit war es mir nicht möglich, die WAHRHEIT zu erkennen, weil ich mich nur an den Zeitschriften der WTG orientiert habe. Merkwürdig, dass eine Zeitschrift WACHTTURM heisst und die andere ERWACHET. Ich war im WT gefangen und bin zum Glück erwacht, weil ich in meiner EXISTENZ bedroht war. Meine FAMILIE war wegen dieser SEKTE am zerbrechen. So habe ich mich zurückgenommen und nur noch die BIBEL studiert. Ich habe nun JESUS als meinen HERRN gefunden.

mfg Christine [11.06.2011]
25
Hallo Christine,

Deine Formulierung "habe ich mich zurückgenommen" scheint eine Art Schlüssel zu sein. Die Wachtturm-Religion schürt die Hoffnung auf Selbstverwirklichung durch Aktivismus:
  • Ich bin in der Wahrheit
  • Ich werde an der Neuen Welt teilhaben
  • Ich muss etwas tun, um in Harmageddon zu überleben
Bei Jesus ist es genau anders. Er hat uns alles, was zur Rettung notwendig ist, abgenommen. Das ist nicht leicht zu erkennen, wenn Du von Anfang an gesagt bekommen hast, dass man sich unbedingt auf die Hinterbeine setzen muss, um einem Jehova zu gefallen.

Und nebenbei: Jesus wird Dich niemals fallen lassen. Selbst wenn Du ihm gegenüber "abtrünnig" wirst, er wird zum rechten Zeitpunkt wieder in Dein Leben treten. Ich hab's so erlebt. Er verdammt nicht, nur weil man nicht linientreu ist. Denn der Glaube ist es, der uns rettet. Nicht die Linientreue.

Rüdiger [11.06.2011]
26
Hallo Rüdiger,

Ich danke GOTT dafür das ich auf DEINE Seite gekommen bin. Du bist vom Geist CHRISTI geleitet, an DEINEN Kommentaren sowie auch vieler anderer FREUNDE die der WAHRHEIT sprichwörtl. ins GESICHT schauen kann ich mich gut orientieren. So habe ich dieser Tage zu jenem ZJ Kontakt aufgenommen der sich einst viel Mühe gemacht hat mich in die FALLE SATANS zu leiten! BEWUSST? Ich habe ihn mit einigen bibl. Fragen konfrontiert die er mir der WTT-LEHRE gemäß, erklärte! Ich war nun in der Lage aufgrund meines jetzigen Wissenstandes in zu verunsichern! Er hat mich gefragt woher ich dieses WISSEN habe, wer das mit mir erarbeitet hat. Ich habe ihm auch gesagt wer behauptet in der WAHRHEIT (JESUS) zu sein muss IHN als seinen HERRN annehmen. Auf alle Fälle werden wir (ZJ) und ich unser GESPRÄCH pers. fortsetzen. Rüdiger weisst DU das DU ein GESCHENK des HIMMELS bist?

Lg. Christine [22.06.2011]
27
Hallo Christine,

nicht ich bin das Geschenk, ich reiche das nur durch. Ich bin selber immer wieder überrascht, wie heftig die Diskussionen zeigen, dass Jesus gewollt haben muss, dass es diese Webseite gibt. Aktuell versucht mich ein Marienanbeter davon zu überzeugen, dass Maria der Weg zu Jesus ist. Jesus hätte Maria als seine Mutter angenommen, damit auch wir sie als unsere Mutter annehmen sollten. Doch er hat die Rechnung ohne Gott gemacht. Denn Jesus hat am Kreuz noch die Verwandtschaft zu Maria beendet. Maria war gar nicht mehr die Mutter Jesu!!

Johannes 19,26-27 Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Daraus geht einwandfrei hervor, dass es eine Gottesmutter gar nicht geben kann, denn Maria hatte ab dieser Sekunde nicht mehr Jesus zum Sohn.

Diese schlichte durchschlagende beweiskräftige Sachlage, die den Marienkult absolut widerlegt, hat scheinbar noch kein Mensch entdeckt. Und das obwohl der Zusammenhang sonnenklar ist. Daran kannst Du sehen: Nicht ich bin das Geschenk, ich mache nur die Webseite.

Lob und Dank dem Herrn!

Rüdiger [23.06.2011]

PS: Ich wünsche mir und bete dafür, dass ihr ohne hohlen Trotz und ohne Rechthaberei miteinander über diese Probleme reden könnt. Danke für Dein Feedback! :-)

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Erstellungsdatum: 27.02.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten