Wie komme ich zu Jesus?

Zitat: "Hören Sie Ihren Kleinkrieg gegen die Zeugen Jehovas auf."

Dieser Satz erschien in einem Kommentar vom 19.11.2007. Mit dieser Aufforderung wird der Eindruck erweckt, diese Website wendete sich kleinkriegerisch gegen die Zeugen Jehovas. Das muss richtiggestellt werden! Diese Website ist sicherlich im weitesten Sinne eine "kleinkriegerische" Kampfansage. Sie richtet sich aber nicht gegen die Zeugen Jehovas, sondern ausschließlich gegen die Verführung der Wachtturm-Gesellschaft.

Wenn Sie einige Seiten gelesen haben, werden Sie sich als Zeuge Jehovas fragen: Was will dieser Spinner eigentlich?!

Diese Frage möchte ich Ihnen wie folgt beantworten:

Der eigentliche Schritt zu Jesus ist klein. Diesen Schritt zu tun, bleibt aber vielen Menschen verwehrt. Bei ihnen handelt es sich um Menschen, die aus den unterschiedlichsten Motiven heraus Jesus ablehnen. Aber all diesen Menschen ist ein Punkt gemeinsam: Sie brauchen ihn nicht. Entweder finden sie sich selbst völlig in Ordnung und halten es für eine Frechheit, dass es einen Gott geben soll, der sie einst zur Rechenschaft ziehen wird. Oder sie haben in ihrem menschlichen Umfeld ihr Leben lang so viel psychischen und sozialen Halt, dass sie nie ernsthaft auf die Frage stoßen: Wie wirkt sich dieser Jesus auf mein Leben aus? Brauche ich ihn?

Viele Suchende, auf die diese beiden Punkte nicht zutreffen, werden aber dennoch nachhaltig daran gehindert, Jesus persönlich kennen zu lernen. Das sind Suchende, die auf falsche Lehrer treffen und ihnen blind folgen. Das sind Suchende, die z.B. der katholischen Show der toten Heiligen den Rücken kehren und denken, sie hätten beim Wachtturm etwas viel besseres gefunden. Sie sagen und empfinden, dass sie beim Wachtturm die Wahrheit gefunden hätten.

Doch die Wahrheit lebt! Sie ist greifbar nahe herbeigekommen und ihr Name ist Jesus. Und nun prüfen Sie sich bitte selbst: Haben Sie persönlichen Kontakt zur rettenden Wahrheit? Jesus ist die Wahrheit. Und Sie reden kein Sterbenswörtchen mit ihm. Sie reden mit ihren Mitgefangenen fünf Mal die Woche über Jesus, aber niemals mit Jesus. Wenn Ihnen dies klar wird, dass Sie den direkten Kontakt zu Jesus, der Wahrheit, brauchen, dann müssen Sie sich eingestehen, dass Sie bei den Zeugen Jehovas die Wahrheit nicht haben.

Aus meinem eigenen Leben und aus dem vieler anderer wahrer Christen weiß ich, dass nur die direkte Aufnahme des Herrn Jesus in unser Herz die Erlösung bringt. Er ist der Verursacher des Glaubens und auch der Vollender des Glaubens. Das heißt, dass er in Ihnen den Glauben beginnt und ihn sowohl in Gnade und Erlösung als auch in Werken vollendet. Er wird Sie mit Werken segnen, die er in Ihr Herz legt und in Ihnen und mit Ihnen gemeinsam vollbringt.

Anders wäre es auch gar nicht möglich. Denn wenn ich zu meiner Errettung etwas hinzutun könnte, wäre Gott mir gegenüber verpflichtet, mich anzunehmen. Das kann aber niemals sein. Denn er errettet uns aus reiner Gnade. Wer aber Jesus einmal in sein Herz aufnimmt und ihm die Herrschaft über sein Leben gibt, der wird erleben, dass er selbst im glaubenden Menschen Werke vollbringt, die den Glauben an ihn bestätigen - den Glauben lebendig machen.

Ich weiß inzwischen, dass in den Zeugen Jehovas eine schier unüberwindliche Mauer aufgebaut ist, die sie daran hindert, auch nur ein Wort mit Jesus zu reden. Deshalb halte ich es für vermessen, Ihnen einfach zu empfehlen: Laden Sie den Heiland in Ihr Herz ein! Ich weiß, dass die Chance, Jesus direkt anzusprechen, für die allermeisten Zeugen Jehovas hauchdünn ist. Bei vielen wird sie wahrscheinlich gar nicht mehr vorhanden sein.

Doch wie bei allen anderen Menschen der Glaube an Jesus die Wirkung des Heiligen Geistes ist, so kann auch bei Zeugen Jehovas dieses Wunder geschehen.

Zum Zeugnis erzähle ich Ihnen mein Gläubigwerden

Als ich sechszehn Jahre alt war, hatte ich fortwährend immer nur einen Satz auf den Lippen: Das Leben ist sinnlos. Die nach ganz menschlichen Maßstäben geordnete Welt der Erwachsenen bot mir nur Enttäuschung und verdarb mir gründlich die Vorfreude aufs Erdenleben. Ich konnte mich z.B. nicht einordnen in das Einerlei des Geldverdienens und Geldausgebens. Und so klammerte ich mich an diese meine Resterkenntnis: Das Leben ist sinnlos.

Eines Tages las ich 1. Korinther 1 und mir wurde klar, dass Jesus das Zerbrochene sucht und retten will. Plötzlich konnte ich vage erahnen, dass jemand für einen solchen Tölpel, wie ich einer war (und für mich und viele andere auch noch bin), Vorsorge getroffen hatte. Dieser minimale Lichtblick ließ mich nicht mehr los und ich raffte mich auf und sagte die Worte: Herr Jesus, komm in mein Herz, ich will dir mein Leben anvertrauen.

Nichts passierte! Okay, konnte ich erwarten, dass mir zur Bestätigung dieses kurzen Gebetes eine Engelsvarieté geboten wurde? War nicht ich der Antragsteller und hatte zu hoffen, dass an diesem Jesus etwas dran sei? So begnügte ich mich mit dem Bewusstsein, dass ich Jesus diesen Antrag gemacht hatte, und nahm mir vor, die Zukunft zu beobachten und zu schauen, was aus dieser Sache werden würde.

Dieses kleine Gebet führte in der Folgezeit (Pubertät, Rebellion, Streit mit den Eltern) zu einem handfesten Wunder. Als es einmal so weit war, dass alle Familienmitglieder sich gegenseitig anschrien (meine Schwester steckte auch in einer schlimmen Phase), sagte ich mir: So, jetzt ist es so weit! Ich ging ins Nebenzimmer, sagte zu Jesus nur: "Bitte nimm dieses von uns!" und ging sofort wieder nach nebenan. Innerhalb dieser wenigen Sekunden hatte sich etwas getan. Meine Eltern und meine Schwester standen da, umarmten sich und weinten. Und ich stand da und wusste nicht, was ich glauben oder nicht glauben sollte. Aber glauben Sie mir! Ohne den kleinen Antrag, dass Jesus in mein Herz kommen sollte, hätte ich dieses "Testgebet" in dieser Not niemals sprechen können.

Jesus ist es so überaus wichtig, dass der Mensch sein Herz ihm öffnet und ihn einlässt. Alles, was danach kommt, ist sein Werk und sein Ruhm, seine Kraft und sein Leben. Aber die Herzenstür muss in einem kleinen Moment von Ihnen selbst geöffnet worden sein.

Dieser kleine Moment wird von der Wachtturmlehre niedergemetzelt. Denn die Wachtturmlehre setzt alles daran, aus Jesus nur eine Figur im Kabinett zu machen, zu der man keinen Kontakt haben kann. Ich darf Ihnen aber sagen, dass Jesus Gott ist. Deshalb brauchen Sie nicht zu befürchten, dass Sie Vielgötterei betreiben, wenn Sie mit Jesus reden.

Er ist Gott. Und er wird Ihnen auch die Gewissheit darüber selbst ins Herz legen und Sie werden von ihm in alle Wahrheit eingeführt werden. Nur eines kann und will er Ihnen nicht abnehmen, weil er sonst Ihren freien Willen zerstören würde! Er kann und will nicht für Sie Ihre Herzenstür öffnen. Diesen kleinen Dienst müssen Sie mit Ihrem freien Willen tun. Denn Sie haben den Schlüssel zu Ihrem Herzen selbst in der Hand. Geben Sie Jesus den Schlüssel zu Ihrem Herzen in kindlichem Vertrauen. Er wird Sie Ihr Leben lang segnen. Er wird Ihnen schon in diesem Leben einen Vorgeschmack auf das geben, was er für uns beim Vater vorbereitet hat. Ein größeres Glück gibt es nicht.


Kommentare
01
he ich finde es gut das du dich damit so stark befasst aber nicht okay finde ich wie du die zj darstellst weil du musst eins erkennen das die im grunde auch versuchen den menschen auf den weg gottes zu bringen ob jetzt alle lehren richtig sind? viel besser wäre die frage welche religion lehrt die wahrheit und nur die wahrheit!? würd mich mal interessieren wie du das siehst! ich denk doch das die aufgabe in unserem leben ist zu gott zurückzukehren und dass das nur durch jesus ginge und damit meint er man muss an ihn glauben und an seine lehren glauben wie z.B. das dass wichtigste gebot sei liebe gott aus ganzer kraft und ganzer seele aber ebenso wichtig liebe deinen nächsten wie dich selbst und auch noch andere lehren die er gesagt hatte und muss vieleicht nicht jeder für sich, sich damit befassen ob des nun als zj machst oder als evangelischer oder katholischer ist doch im nachhinein zweit rangig oder? ich hoffe das du mir auf meine fragen antworten kannst wäre net wenn du mir deine meinung dazu schreiben könntest

Michael S. [27.02.2008]
02
Hallo Michael,

die Zeugen Jehovas sind so drauf, dass sie lieber dem Drill der Wachtturm-Gesellschaft folgen als den Worten Jesu. In allen Sequenzen, die wir in der Bibel über Jesus erfahren, wird uns klar gemacht, dass wir ohne menschliche Hilfe und nur mit seiner Hilfe das Richtige tun können. Dass die Zeugen Jehovas sich aber lieber auf Menschen verlassen, zeigt, dass sie keinen Glauben haben. Das Wachtturm-Angebot, durch Intelligenz die Bibel zu verstehen, ist sowie so nur eine Schmeichelei - adressiert an die Psyche von Leuten, die meinen, auf diese Weise etwas besseres als andere werden zu können.

Dafür opfern sie auch bereitwillig das, was ihnen zum Heil gereicht hätte. Nämlich Jesus selbst.

Wie kannst du nur denken, dass die Zeugen Jehovas die Menschen zu Gott führen wollten? Sie sprechen noch nicht einmal mit Jesus. Nein, sie wollen die Menschen an eine Kreation heranführen, die Jesus eliminiert. Diese Wachtturm-Gottheit ist Satan, heißt aber Jehova.

Dabei spielt es keine Rolle, ob sie selbst nur Betrogene sind oder Betrüger. Sie richten den selben Schaden an. Sie haben Jesus nicht gefragt und können sich nicht von ihm leiten lassen. Und sie wissen nicht, dass jeder, der mit Jesus nichts zu tun hat, zwangsläufig von Satan gesteuert wird.

Jesus ist keine Religion. Religionen sind menschliche Erfindungen. Jesus ist der Wille Gottes in Direktanwendung.

Interkonfessioneller Einheitsbrei ist noch ein weiteres Thema. Vielleicht komme ich in diesem Leben noch dazu, mich damit zu beschäftigen. Aber die einzige Faustregel besteht gerade mal aus fünf Buchstaben. Ein J, ein e, dann kommt ein s, dann ein u und zum Schluss, wer weiße es? Ein s.

Rüdiger [27.02.2008]
03
Die Bibel und alles andere der Zeugen Jehovas sind wie eine Anleitung für ein Elektrogerät, nur dass man mit ihrer Beschreibung lernt, wie, was, wo und wann muß ich sagen, um neue Geldspender zu abonieren, damit in Bröckelyn ordentlich der Dollar rollt, das hat man euch eingeimpft!

Und du Zeuge Jehovas bekommst, wenn überhaupt, vielleicht einen Krümmel davon. Ehrlich wäre, wenn man euch wenigstens eine Kilometerpauschale zahlen würde für eure Bemühungen. Frag dich doch mal, was tat Jesus, predigte der von einer goldenen Kanzel oder in einem Königreichssaal aus Marmor, Mensch, fällt es dir nicht wie Schuppen von den Augen?

Da frag ich mich, ist das Glück, hat das mit Gott und Glauben zu tun?

Quälst du dich nicht?

Gruß

Kornelia [02.02.2014]
Hallo Kornelia, genau dieses Selbstquälen ist ja das eigentliche (gefühlte) Erlösungswerk. Sie ziehen sich selbst am Schnurrbart aus dem Sumpf, wie es einst Münchhausen tat. Ohne das Gefühl der Selbstaufgabe würden sie die Wachtturm-Religion sofort durchschauen und wissen, dass die Wachtturm-Gesellschaft niemanden retten kann, auch nicht als Ko-Retter. Die Selbstquälerei wird mit dem Streben der Gemeinschaft nach der Neuen Welt (Weltherrschaft) vermischt, so dass die Unmöglichkeit der Selbstrettung völlig versteckt wird. Das große gemeinsame Gruppenziel ist am Ende nicht mehr und nicht weniger als das, was Hitler oder Stalin vor sich sahen. Nur dass es in diesem Fall religiös aufgemacht ist.

Wer gerettet werden will, der muss sich schon voll und ganz auf Jesus verlassen. Das geht nur, wenn man Kontakt zu ihm aufnimmt. Das ist Jehovas Zeugen bei geistiger Todesstrafe verboten. Deshalb müssen sie sich selbst durch Predigtdienst retten. [RH]

Fotos für Tablet oder Handy



Kommentar schreiben:
Name:   E-Mail: 
Bitte aktivieren Sie zum Absenden diese Checkbox und warten Sie einige Sekunden, bevor Sie auf "senden" klicken:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite spätestens nach 24 Stunden.
Warum werden nicht alle Kommentare veröffentlicht?
Erstellungsdatum: 20.11.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten