Wieso dürfen Zeugen Jehovas nicht Abendmahl feiern?

Es gibt einige merkwürdige Verbote, die den Zeugen Jehovas auferlegt sind und die andere Menschen (von Zeugen Jehovas Weltmenschen genannt) geradezu in Erstaunen versetzen. Diese Verbote sind meist an den Haaren herbeigezogen, um dem einzelnen Wachtturm-Verkündiger das Gefühl einer unheimlich strengen Religion zu vermitteln. Allerdings ist das Feiern des Abendmahls nicht explizit verboten. Das Feiern des Abendmahls ist nämlich bei Jehovas Zeugen in einen entgegengesetzten Ritus verkehrt worden. Aufgrund der Pervertierung des Abendmahls zu einer reinen Todesfeier erübrigt sich ein explizites Verbot, am Abendmahl teilzunehmen.

Jesus sagt zwar, dass wir seines Todes gedenken sollen, wenn wir seinen Leib und sein Blut in Form der Symbole Brot und Wein in uns aufnehmen, doch dieses Gebot, seines Todes zu gedenken, wird von der Wachtturm-Theologie zum einzigen Punkt des nun nicht mehr als Abendmahl des Herrn zu erkennenden Wachtturm-Todesritus. Der Wachtturm-Gesellschaft geht es nur noch um den Tod Christi. Den Tod Jesu feiern sie wie einen Triumph, ohne diesen jedoch so zu betonen, dass sie sich verraten würden.

Um die Durchschaubarkeit ihrer Lügen-Theologie zu verhindern, ist ein christliches Merkmal in abstruser Perversion beibehalten worden: Anstelle des freien Zugangs aller Christen zu Jesus bilden bei Jehovas Zeugen 144.000 Spezialzeugen Jehovas zusammen mit dem Wachtturm-Christus einen "Großen Christus". Diese 144.000 Wachtturm-Führer dürfen von den Symbolen nehmen, da sie angeblich durch Christus gerettet werden und in den Himmel kommen sollen. Alle anderen Zeugen Jehovas können sich nicht auf Jesus berufen und müssen sich "in den Falten des Wachtturm-Mantels" verstecken, um einmal im irdischen Tomaten- und Kürbisparadies ganz fleischlich ewig leben zu können.

Weltweit ist die Zahl der 144.000 Spezialzeugen Jehovas schon lange überschritten und man ließ sich einfallen, dass es dennoch immer wieder vereinzelte Spezialzeugen gibt, weil frühere von Jesus abfallen würden. Das bedeutet, dass bei Jehovas Zeugen das Entscheidungsszenario auch nach dem Tod nicht abgeschlossen ist und dass der Abfall der verstorbenen Spezialzeugen Jehovas (der Gesalbten) die totale Vernichtung nach dem Tod, wie Jehovas Zeugen sie vertreten, ad absurdum führt. Wie kann ein vernichteter Zeuge Jehovas noch vom Glauben abfallen? Oder haben all die Tausende Gesalbte, die zur Rechtfertigung der neuen Gesalbten abgefallen sein müssen, noch kurz vor ihrem Tod die Jehova-Überzeugung widerrufen?

Der Anteil der Zeugen Jehovas, die von den Symbolen Brot und Wein nehmen und auf diese Weise das echte Abendmahl nachäffen, ohne Christ zu sein, ist weltweit verschwindend gering. Der fast 100-prozentige Anteil der Zeugen Jehovas (Klasse der Jonadabe) lassen alle pflichtgemäß die Symbole an sich vorübergehen. Diese geschlossene Ablehnung der Abendmahlssymbole macht das Abendmahl der Wachtturm-Gesellschaft zu einem Antiabendmahl, das in seinem Zentrum nur noch eines hat: die Freude über den Tod Jesu. Jehovas Zeugen halten sich tatsächlich für Christen und wissen nicht, dass sie ein Antiabendmahl feiern, das für Satanisten entworfen sein könnte.

Mit der Reduzierung des Christlichen auf ein minimal restnotwendiges Etwas kehrt die Wachtturm-Gesellschaft das christliche Abendmahl um in einen antichristlichen Ritus, bei dem Jehovas Zeugen ihr Getrenntsein von Jesus Gott und der Welt vorführen. So arbeitet die Freimaurerei gern. Sie stellt nur einen oder einige wenige Kernpunkte um und erreicht damit ein Ergebnis, das dem Ursprung diametral entgegengesetzt ist. Das Abendmahl der Christen, die ihre Zugehörigkeit zu Jesus durch die symbolische Verinnerlichung Jesu bekennen, ist bei Jehovas Zeugen das genaue Gegenteil. Und die Jesus-Ablehner erstarren noch nicht einmal vor Schreck. Die Freimaurerei bringt es fertig, Menschen direkt in den Tod zu schicken, ohne dass diese Menschen davon etwas merken und entsprechende Konsequenzen ziehen können.

Als wenn die alten Griechen die Machenschaften und Tricks der Freimaurerei vorausgesehen hätten, bedeutet die Vorsilbe "anti" nicht nur "entgegengesetzt", sondern auch "gleich aussehend"! Das Antiabendmahl der Zeugen Jehovas erhebt den Anspruch und verursacht den Augenschein eines christlichen Abendmahls. Doch wird dabei das genaue Gegenteil gemacht von dem, was beim christlichen Abendmahl getan wird. Und Jahrzehnte lang schaut sich die durch die Lügen des Katholizismus geduckte Christenheit das falsche Spiel an, ohne auch nur auf den simplen Verkehrungseffekt aufmerksam zu werden. Und die wenigen, die diese tödliche Todesfeier der Zeugen Jehovas durchschaut haben, werden nicht beachtet oder als Hetzer gegen die armen Zeugen Jehovas verschrien.

Umso hilfreicher ist die Einladung der Zeugen Jehovas zu ihrem Antiabendmahl von 2011. In dieser Einladung zur Feier des Todes Christi wird der Wachtturm-Jesus, der noch nicht durchislamisierte Religionspunkt der Zeugen Jehovas, mit einem erigierten Penis dargestellt! Dieser Flyer der Wachtturm-Todesfeier wird auf jeder dieser Webseiten weiter unten dargestellt. Hier erkennt der Leser den Hass der Zeugen Jehovas auf Jesus. Eine perfidere Karrikatur Jesu hat noch niemand in die Welt gesetzt. Und Millionen von Wachtturm-Menschen sind davon überzeugt, dass dies der Christus sei!

Fazit: Jehovas Zeugen ist es nicht verboten, das Abendmahl zu feiern, sondern sie feiern quasi aus Versehen das genaue Gegenteil davon. Und niemand kann es ihnen klar machen, dass sie mit dem Tod Jesus auch ihren eigenen Tod bejubeln. Nämlich den Tod, der jeden erwartet, der Jesus ignoriert und als abgefahrene Geschichte abtut.

Exkurs: Nehmen wir einmal ernsthaft an, Jesus Christus sei nur eine bravourös erfundene Religionsfigur! Welchen Grund hätte dann irgendjemand in dieser Welt, dieses Märchen durch hintertriebene, komplizierte und aufwendige Gegenreligionen zu bekämpfen? Wozu müssten dann Einrichtungen geschaffen werden, die Menschen dazu verführen, einen entstellten und somit unmöglich existierenden Jesus zu verehren? Wozu müsste dann so etwas wie die Ökumene installiert werden, die einzig das Ziel hat, Wahrheit mit Lüge zu vermischen? Worin hätte dann zum Beispiel die Römisch Katholische Kirche ihre Existenzberechtigung als das große Instrumentalisierungskonzept und als der große Missbrauchskult Jesu? Wenn Jesus nur eine Erfindung wäre, gäbe es keine satananbetenden Freimaurer und keinen Papst, der durch seine Theologie Jesus direkt widerspricht und mit Füßen tritt.

Wenn wir die weltweiten Bemühungen zusammenziehen, die allein dem Zweck dienen, den biblischen Jesus als persönlichen Retter zu beseitigen, spricht das Ergebnis so heftig dafür, dass Jesus keine Erfindung irgendwelcher Religionsphantasten ist, sondern der tatsächliche Menschensohn. Gott, der Mensch wurde, ist der einzige, der einen solchen Bekämpfungstumult auslösen kann, wie wir ihn über die ganze Welt verteilt beobachten. Sämtliche Feinde Christi bestätigen ungewollt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der Herr der Schöpfung, der Schöpfer selbst.

Und wer diese Relationen einmal begriffen hat, ist schon vom rein logischen Standpunkt aus gesehen nicht mehr ohne weiteres in der Lage, seine persönlichen Zweifel und den Mainstream als Entschuldigung vorzuschieben.


Kommentare
01

Hallo Rüdiger, habe gerade deinen Komentar gelesen. Ja, es ist unfassbar, was die Organisation der Zeugen Jehovas so alles unternimmt, um ihre verlogenen Lehren aufrecht zu erhalten. Die Lehre über die 144000 wurde schon so oft verändert und angepasst, dass man nicht mehr durchblickt. Zeugen Jehovas glauben alles, was ihnen von der Wachtturmgesellschaft vorgesetzt wird, ohne zu hinterfragen. Wie hohl muss ein Hirn sein, dass es jeden Müll schluckt, den die W.T.G. produziert?

Wie abgestumpft und willenlos muss ein Mensch sein, um das alles so blauäugig und ungeprüft übernehmen zu können? Der antichristliche Geist sorgt dafür, dass Menschen den Bezug zur Realität verlieren und sich dabei selbst aufgeben.

Der Geist des Antichristen bringt Menschen dazu, genau das Gegenteil zu tun von dem, was Gott will. Menschen werden gezielt verwirrt und gesteuert, um geistlichen Schaden anzurichten. Biblische Lehren werden verdreht, verändert und ins Gegenteil verkehrt. Das ist die Strategie der Wachtturmgesellschaft und des Widersachers Satans. Satan ist der Meister der Täuschung und Verblendung. Seine Opfer sind Menschen, die nicht auf Jesus vertrauen. Wer nicht auf Jesus vertraut, der vertraut auf Satan. Wer auf eine Gesellschaft vertraut, der vertraut auf Menschen. Menschen können nicht retten, sondern benötigen Rettung allein durch Jesus Christus.

Jürgen [19.03.2017]

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Erstellungsdatum: 18.03.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten