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Ein Gott, der den Kontakt zu Jesus zur Sünde macht, muss Satan sein.

24 Kommentare online

Wieso dürfen Zeugen Jehovas
nicht Geburtstag feiern?

Durchgesehen, korrigiert und kommentiert von Margit Ricarda Rolf

Es gibt einige merkwürdige Verbote, die den Zeugen Jehovas auferlegt sind und die andere Menschen (die Zeugen nennen diese anderen Menschen gerne Weltmenschen) geradezu in Erstaunen versetzen, weil sie sich im ersten, zweiten und dritten Anlauf nicht erklären können, wieso man solch eine Regel aufstellen, geschweige denn beachten sollte. Auch die oft langatmigen Begründungen in den Wachtturmschriften machen den nachhaltigen Eindruck, als wären sie an den Haaren herbeigezogen und erklären nicht wirklich einleuchtend die Einrichtung solcher merkwürdigen Gesetze. In ihren Argumentationsketten stapeln sich dann auch solche Wörter wie "bestimmt", "ganz sicher", "ist anzunehmen", "sollten wir schließen".

Heißt im Klartext: Ein "braver Zeuge handelt auch danach", denn wenn nicht, gibt es unendliche Diskussionen mit einem Ältesten, der einem biblischen Rat erteilt!

Alle diese Begriffe deuten auf einen Blindflug durch das Wort Gottes hin, aber die Zeugen Jehovas glauben das alles trotzdem.

Im Lebensalltag der Zeugen Jehovas klingt denn auch die Erklärung für ein solches Verbot viel einfacher. Beim Geburtstagsverbot wird meistens dahingehend argumentiert, dass man Menschen nicht Ehre geben sollte. Dies stehe nur Gott zu. Deswegen feiern Zeugen Jehovas keinen Geburtstag.

Doch der wahre Grund für solche Verbote sind die ins Wachtturm-System fest eingebauten Treueprüfungen der Zeugen Jehovas gegenüber ihrem Sklaven. Der Wachtturmgläubige unterliegt einer stetigen genau austarierten seelischen Dauerbelastung und die Spitzen dieser Dauerbelastung stellen diese abstrusen Verbote dar. Dadurch ist der Zeuge Jehovas permanent dazu gezwungen, seine Wachtturm-Loyalität, das ist der blinde Gehorsam gegenüber der Leitenden Körperschaft, unter Beweis zu stellen und sein Leben so einzurichten, dass er nicht zu weit von den Direktiven des obersten Sklaven abweicht. Der Zeuge Jehovas ist der permanenten Kontrolle durch "wohlmeinende Brüder" ausgesetzt. Man kontrolliert und denunziert sich gegenseitig.

Der Zeuge Jehovas, der ja gezwungen ist, wie jeder andere Mensch auch am Leben teilzunehmen, muss wegen dieser willkürlichen Gesetzeslage immer wieder die Entscheidung treffen, ob er noch zur Wachtturmgesellschaft gehört und andere Menschen vor den Kopf stoßen muss oder nicht. Schon kleinste Schwankungen seines Verhaltens ...

Beispiel: Das Essen eines Bonbons im 1. Schuljahr, wenn ein Mitschüler Geburtstag hat und das 6-jährige Kind sich nicht traut, seine Loyalität zu Jehova öffentlich unter Beweis zu stellen!

... führen zu schweren Sanktionen, unter denen er sehr leiden muss. Es werden ihm seelische Qualen auferlegt, indem man ihn aus der Gemeinschaft ausschließt ...

Das passiert nur bei "reuelosen Sündern". Die anderen, vor allen Dingen Kinder und Jugendliche werden durch "biblischen Rat" - "im Geist der Liebe" - notfalls "mit der Rute der Zucht", weil das Liebe ist(!), zurecht gebracht.

... und er sich dann nur noch ganz hinten auf die Bank setzen darf.

Gilt nur bei Gemeinschaftsentzug. Ansonsten wird unter "örtliche Bedürfnisse" öffentlich, welche Schandtat Jugendliche oder alleinerziehende Mütter usw. begangen haben. Bei den zwei oder drei Personen, auf die der jeweilige Sachverhalt zutrifft, weiß ohnehin jeder, wer gemeint ist. Den Rest erledigt die Gerüchteküche.

Ein solcher fehlerbehafteter Zeuge wird Abtrünniger genannt ...

Das ist falsch! Vorsicht. - Ein Abtrünniger ist nicht ein reueloser Sünder, sondern jemand wie ich, der bewußt die Zeugen Jehovas verlassen hat und sie öffentlich bloßstellt. Wer die Zeugen "nur" verläßt oder wegen einer Sünde ausgeschlossen wird, gilt nicht als abtrünnig. Er kann jederzeit bereuen und zurückkehren - der abtrünnige aber auf gar keinen Fall!

... und vor allen Mitzeugen blamiert, indem man öffentlich verkündet, wegen welchem Vergehen er ausgeschlossen wurde.

Auch das ist falsch. Es wird nur bekannt gegeben - mit einem Satz, dass jemand ausgeschlossen wurde - nicht warum! Kein Zeuge Jehovas darf danach fragen. Auch Frauen dürfen ihre Männer nicht bedrängen, weil alle Verfahren des Rechtskommitees streng geheim sind, angeblich, um die Privatsphäre des Sünders zu schützen und natürlich, um die Versammlung nicht zu beunruhigen.

Die ihm auf diese Weise hinzugefügte Schande ist derart schlimm, dass einige deswegen schon Selbstmord verübt haben.

Das betrifft vor allen Dingen junge Menschen, die sich das sehr zu Herzen nehmen, besonders solche, die keine sozialen Kontakte nach außen haben und zu den Hineingeborenen gehören.

Niemand der anderen Zeugen darf mit ihm reden, essen oder sonst irgend etwas gemeinsam tun.

Das gilt sogar für Jugendliche, die noch zuhause wohnen. Sie müssen vor den Mahlzeiten den Raum verlassen, weil sie während des Gebetes nicht anwesend sein dürfen.

Durch die öffentliche Erniedrigung eines Ausgeschlossenen erleben alle Zeugen Jehovas diesen Vorgang immer wieder mit. Auch als "Nichtbetroffene" erleben sie die Blamage, die Erniedrigung und die seelische Qual. Es fühlt sich an, als wenn die Strafe an einem selbst vollzogen würde, aber niemand darf Mitleid zeigen oder eine Frage stellen, ob dieses Vorgehen wirklich notwendig ist. Jeder muss sich der Entscheidung der Ältesten beugen und muss schon bei der kleinsten Anteilnahme damit rechnen, dass ihm das selbe Verfahren zuteil wird.

In der Versammlung Lauenburg wurde ein 80-jähriger Bruder ausgeschlossen, weil er Geschenke anläßlich seines Geburtstages von weltlichen Kindern anläßlich des Besuches des Kreisaufsehers nicht versteckt hatte. Daraufhin verließen drei Familien (seine Kinder) die Versammlung und nur eine Tochter kam noch mit ihrer Tochter und später dem Enkel in die Versammlung. Die drei anderen wollten nach dem Ausschluß des Opas mit den Zeugen nichts mehr zu tun haben. Ich kannte die Türen jener Familien, da sie in meinem Predigtdienstgebiet wohnten und von mir nicht besucht werden durften.

Auf diese Weise ist jeder Zeuge Jehovas auf sich ganz allein gestellt. Es ist von vorn herein klar, dass er niemanden hat, der ihm hilft, wenn er nicht eisenhart loyal gegenüber dem Sklaven ist. (Der Sklave ist die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas.) Diese schlimme Einsamkeit des Zeugen Jehovas zwingt ihn, die Gesetze des Sklaven immer ohne Murren und ohne Fragen anzunehmen. Denn sonst würde er auch noch den Rest "Freunde" verlieren.

Wer unbequeme Fragen stellt, wie ich es immer getan habe, dem werden Vorrechte, wie der Hilfspionierdienst nicht gewährt, weil man geistig nicht "reif" ist oder einen "isebellschen Geist" hat.

Wenn nun der Zeuge an den Punkt kommt, guten Bekannten die Einladung zum Geburtstag abschlagen zu müssen, weil sein religiöses Kirchenoberhaupt dies von ihm verlangt, dann stellt sich ihm natürlich erneut die dringende Frage, welcher Sinn dahintersteckt. Doch diese Frage muss er sofort verdrängen und mit den pauschalen "bestimmt"-"ganz-sicher"-"ist-anzunehmen"-"sollten-wir-schließen"-Argumenten niederkämpfen, weil sonst der Zeuge Jehovas seine "Lebensgrundlage" verlieren würde. Diese Pflichtübung des Gehirnausschaltens findet immer dann statt, wenn eines der abstrusen Ver- oder Gebote des Sklaven anstehen und in das Leben des Zeugen eingreifen.

Schlimmer! Macht man von seinem (natürlichen) Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, dann erhält man Besuch vom Dienstkommitee. Das waren bei mir regelmäßig Jürgen Br. und Wolfgang Ba. (Namen gekürzt [RH]). Wenn ihnen die Argumente ausgingen, wurde ich auf Folgendes hingewiesen: 1. Es steht einer Schwester nicht zu, die Versammlung zu belehren; 2. wenn der treue und verständige Sklave etwas nicht im Wachtturm veröffentlicht hat, dann hat er Gründe dafür (z. B. dass die Zeit dafür noch nicht gekommen ist); 3. das Licht wird heller und das Wichtigste ist die Einheit der Versammlung, ich solle dem Sklaven nicht vorauseilen, sondern Rücksicht auf jene Brüder nehmen, die nicht mit meiner Auffassungsgabe gesegnet sind; 4. ich solle mir ein Beispiel an Mose nehmen: Er nahm beständig Rücksicht auf die Kleinviehherde. (Und damit haben sie mich gekriegt! Ich behielt die Erkenntnisse meines persönlichen Bibelstudiums fortan für mich!)

Mit diesen vollkommen unsinnigen Gesetzen erreicht die Wachtturmgesellschaft, dass der Zeuge Jehovas sofort und langfristig ...

Nein, das kam für mich nie infrage, obwohl Jürgen Br. das gern gehabt hätte. Er befragte sogar unsere 8-jährige Tochter, weshalb sie mit ihm nicht mehr in den Dienst gehen wollte.

... und so weiter und so weiter. - Die psychische Drangsal wird bei steifer Befolgung der Wachtturmvorschriften nicht so sehr als Belastung empfunden wie bei einer Hinterfragung dieser Gesetze oder bei einer persönlichen, dem eigenen Gewissen folgenden Entscheidung. Deshalb ist unter den Zeugen Jehovas kaum jemand zu finden, der mit diesen Dingen frei umgehen kann. Immer verhalten sie sich stark reduziert auf Kurz-Erklärungen, auf floskelhafte Begründungen. Deshalb weiß auch niemand die wirklichen Gründe, warum Zeugen Jehovas keinen Geburtstag feiern dürfen. Sie können es selbst kaum erklären und erkennen auch nicht ihre seelische Zwangssituation als wahren Grund dafür, dass sie so handeln und immer wieder in ihrem Leben die Realität verdrängen müssen.

Verschworenheit

Der eigentliche Grund dafür, dass Zeugen Jehovas keinen Geburtstag feiern, ist die Verschworenheit. Ohne es selbst zu wissen, bedienen die Zeugen Jehovas mit der Befolgung dieser willkürlichen Richtlinien einen Mechanismus, der sie zu einer großen Maschinerie zusammenschweißt und ihnen eine Heimat gibt, auf die sie nicht mehr verzichten können, weil sie sonst keine anderen Freunde haben. Diese Verschworenheit lässt sich wie folgt beschreiben:

So wie die Glatze zum Sinnbild für den primitiven, gewaltbereiten Nazi geworden ist, ist die Einhaltung der überspitzten Gesetze der Wachtturmgesellschaft zum Sinnbild der Zeugen-Gemeinschaft geworden. Wie zwei kleine Mädchen sich schwören, zum Zeichen ihrer Freundschaft niemals mehr den rechten Strumpf ganz hochzuziehen, so ist der gute Stand vor Jehova das Zeichen der Zugehörigkeit des Zeugen zur allein überlebenden Menschenklasse. Der Zeuge selbst erlebt sich dabei als gut und folgsam. Dass er aber einem hinterhältigen Verschwörungstrick der Wachtturmgesellschaft aufgesessen ist, realisiert er nicht.

Das seelische Unterdrückungssystem der Wachtturmgesellschaft ist so akribisch und impertinent ausgearbeitet ...

Ich empfehle hierzu die Lektüre des Gebt-Acht-Buches.

... und mit einer solchen Bosheit ausgestattet, dass der Zeuge immer wieder den Kontakt zu den "Weltmenschen" abbrechen muss. Dies ist der innere Kern der weltweiten Bruderschaft der Zeugen Jehovas mit ihren freimaurerisch anmutenden Eigenheiten. Das Zentrum der Wachtturm-Macht ist nicht Gott, sondern ein höchst ausgeklügeltes, klug ausgedachtes System der Menschenunterdrückung, für das der Name Jehova steht.

Die Besprechung der Thematik finden Sie unter: www.zeugenjehovas-ausstieg.de


Kommentare

01
Alles schön und gut, aber warum wird hier nicht auf die TATSÄCHLICHEN Gründe eingegangen, die die WTG den ZJ angedeihen läßt? Da ist nämlich die Rede von folgendem:

(Zitat aus der WTG-Broschüre "Zeugen Jehovas und die Schule")

"Doch bei den einzigen beiden in der Bibel erwähnten Geburtstagen wurden Personen gefeiert, die keine echten Gläubigen waren. In dem einen Fall war es ein ägyptischer Pharao und in dem anderen Fall der von den Römern eingesetzte Antipas. Bei beiden Geburtstagsfeiern wurde jemand umgebracht (...). Es überrascht daher nicht, die folgenden geschichtlichen Hinweise in bezug auf die Einstellung der ersten Christen zu Geburtstagsfeiern zu lesen: ’Die Idee einer Geburtstagsfeier lag den Christen dieser Periode überhaupt fern’ (...) Von keiner der heiligen Personen, die in den Schriften erwähnt werden, wird gesagt, sie habe an einem Geburtstag ein Fest gefeiert oder ein großes Essen veranstaltet. Nur Sünder (wie Pharao und Herodes) feiern den Tag, an dem sie in diese Welt hineingeboren sind.’(...) Außerdem besteht bei Geburtstagsfeiern die Neigung, dem Betreffenden übermäßige Bedeutung beizumessen. Das ist zweifellos einer der Gründe, weshalb die ersten Christen keinen Geburtstag feierten (...) Sie werden daher feststellen, daß Jehovas Zeugen an Geburtstagsfeiern (an den Partys, am Singen, am Geschenkegeben usw.) nicht teilnehmen."

Nicht zu vergessen, das der Kopf von Johannes dem Täufer als Geburtstagsgeschenk auf dem Silbertablett serviert wurde ...

Ferner stützt sich die WTG auch auf das Gebot Jesu, seinen Tod zu feiern - und nicht seinen Geburtstag. Das wird für alle "Christen" pauschalisiert, wenn auch biblisch ohne Grundlage. Dieses Dogma geht allein aus den WTG-Schriften jedoch nicht aus der Bibel hervor.

Wenn man diese biblischen Anekdoten als Grundlage für das vielversprechende Thema heranzieht, macht die Seite Sinn, aber so ist es das Selbe inhaltlose Geplänkel wie auf jede der vielen anderen Seiten auch ...

Die Seite hier verliert leider an Format ...

HINWEISER [09.07.2009]
02
Mein lieber Hinweiser, was Du als inhaltloses Geplänkel bezeichnest, ist leider die volle Wahrheit eines seelischen Unterdrückungssystems. Man muss immer anders sein wie andere, darf keine Fragen stellen und unterliegt einer ständigen Kontrolle und es gibt für alles eine Bibelstelle (auch wenn sie im Zusammenhang gelesen überhaupt nicht passend ist). Für mich ist die WTG eine satanische Verbrecherorganisation mit dem Deckmantel der Liebe und "Wahrheit". Sie prophezeit anderen die Vernichtung!!! So etwas ist anmassend und frech!!!

Bienchen [09.07.2009]
03
Hallo Bienchen,

Du liegst noch unterhalb dessen, was bei der WTG als Anklage abzuliefern ist. Denn mit der "Hoffnung" auf die Vernichtung alles Bösen verbreitet die WTG das Evangelium der Vernichtung aller Menschen! Sicherlich kann es nach WTG-Maßstäben einige geben, die diese und jene Voraussetzungen erfüllen, um nach dem Urteil der WTG was auch immer zu überleben. Aber nach dem Urteil Gottes ist niemand ohne Sünde!!!

Und weil das so ist, müssten nach den Statuten der WTG alle Menschen vernichtet werden (wenn der Gott der WTG der tatsächliche Gott wäre). Dass die Zeugen Jehovas dieses Los nicht teilen, ist eine echte WTG-Lüge. Denn auch sie und gerade sie würden ohne die Gnade Jesu dem ersehnten Vernichtungsevangelium der WTG anheimfallen.

Der diametrale Gegensatz dazu ist Jesus Christus, der nicht gekommen ist, um zu vernichten, sondern um zu retten.

Rüdiger [09.07.2009]
04
es wird in der Bibel nicht erwähnt, dass die ersten Christen Geburtstag gefeiert hätten, aber auch nicht, dass sie es nicht getan hätten. Das Bibelbuch Hiob berichtet von den Kindern Hiobs, dass sie im Haus eines jeden an seinem Tag ein Festmal hielten, da kann man wohl von Ausgehen, dass es der Geburtstag war. Immerhin wissen und wussten die Leute jeweils, hoppla, an genau diesem Tag bin ich mal wieder ein Jahr älter geworden.

Es steht auch nicht geschrieben, dass die Christen Pfingsten feierten, obgleich davon auszugehen ist, dass viele Judenchristen dieses auch weiterhin gefeiert haben. Immerhin hatten sie zu dieser namentlich genannten Zeit teilweise Heiligen Geist empfangen.

Das bei einem Kindergeburtstag ein Kind geehrt oder über Gott gestellt wird, ist wohl eine Lachnummer.

Die WTG stellt zwei Tötungen an einem vermutlich verbrecherischen Bäcker und an einem "nicht-vorsichtig-wie-Schlangen" redenden Täufer so dar, als ob das die einzigen Hinrichtungen in der Bibel seien. Dabei hoffen die ZJ ja, dass mit der Hochzeit des Lammes und dem Eintreten der Großen Drangsal und dem folgendem Harmagedon Milliarden Menschen durch Engels-Plagen sterben und die restlichen dann von Gott und seinem Christus hingerichtet werden. Folgerichtig müsste man auch Hochzeitsfeste feiern verbieten, weil auch hier Menschen umgebracht werden sollen. Und die vielen anderen in der Bibel erwähnten Hinrichtungen und Schlachtungen haben in den Augen der ZJ keine weiteren Zusammenhänge?

Zu meinen Beiträgen im SWR1-Forum www.swr.de/forum/read.php?3,38441 haben sich doch ZJ zu Wort gemeldet und mir empfohlen, mich psychatrisch behandeln zu lassen, und einer fühlte sich persönlich angegriffen. Aber jeder ZJ, der sich in Foren zu Wort meldet, redet bei aufgezählten Fakten, Tatsachen, Erlebnisberichten, Sichtweisen von inhaltslosem Geplänkel oder verwendet eine ähnliche Wortwahl und zitiert immer schön den Einheitsbrei, vermutlich schreiben die es noch nicht mal selber, sondern ziehen es von der Wachtturm-CD mit Copy and Paste einfach als Antwort in das Forum. Warum sollte man auch selber überlegen und seine eigene Meinung bilden? Und warum sollte man gegenüber Abtrünnigen überhaupt argumentieren, wenn diese sowieso bald vernichtet werden?

Als ich Kind (ca. 6) war, hatte ich zu meinen Nachbarskindern gesagt, dass sie bald sterben werden. So hatten es mich meine Eltern ja gelehrt, 1975 spätestens, vielleicht sogar schon 1973, was dann aber von einen Bezirksaufseher verneint wurde, nein 1973 wäre noch zu früh.

Die Eltern der Kinder gingen dann zu meinen Eltern, und wollten wissen, wieso ich ihren Kindern so Angst machen würde! Meine Eltern erklärten dann denen noch voll Zuversicht, dass das Ende ganz sicher kommen würde und so wurde man als Familie in der gesamten Nachbarschaft gemieden. Andere Eltern wollten auch nicht mehr, dass ihre Kinder mit mir spielten. Für mich war damals ganz klar, wir sind die Richtigen und wir werden überleben, die anderen tun ja genau das, was die "Bibel" verbietet, sie feiern Geburtstage, Weihnachten und das ist böse. Daher müssen die anderen Kinder doch bald sterben. Ich feiere kein Weihnachten und keinen Geburtstag, deswegen werde ich ewig leben und muss nie sterben. Ja und die anderen Menschen hassen uns, das steht doch alles in der Bibel, dass es so sein würde, also sind wir das Volk Jehovas und wir wissen genau, was in 2 - 3 Jahren geschehen wird.

Ich habe mich dann später schon gefragt, warum die bösen Kinder denn immer noch leben und mir heimlich gewünscht, auch mal irgendwas feiern zu dürfen, eingeladen zu werden, Geschenke zu erhalten.

Zu dem Thema Geschenke sagten meine Eltern zu mir stets, wir bräuchten wegen Geschenken doch keine besonderen Festtage, wir würden doch das ganze Jahr beschenkt werden, während die Weltmenschen nur an den bestimmten Tagen Geschenke erhalten würden. Ab und zu wagte ich dann mal rebellischerweise die Frage, wann ich eigentlich das ganze Jahr über endlich mal ein Geschenk erhalten würde, und dafür wurde ich gelegentlich mit einem Bambusrohr vorzugsweise auf nacktem Po, aber auch "egal wo’s trifft" beschenkt, dass meine Mutter einmal vor lauter Verzweiflung über die "Beschenkungen" meines Vaters das Bügeleisen auf den Boden geworfen hatte. Da ich aber immer rebellische Funken hatte, sagte sie später, ich hätte wohl doch zu wenig "Dresche" bekommen.

So wurde man als Kind von ZJ erzogen.

Detlef [11.07.2009]
05
Detlef, deine Aussage hier deckt sich voll und ganz mit den Erfahrungen meiner Frau, auch einer "Hineingeborenen". Geburtstage? Wie denn!

U.a. werden an den Freitagen 19-21 Uhr ja immer wieder auch solche Themen wie "warum ist Geburtstagfeiern unbiblisch" von den Frauen vorn auf der Bühne widergekäut, schön ausgerichtet und zum Teil auswendig gelernt aus dem "Unterredungsbuch". Die Argumentationen der ZJ decken sich mit diesem Büchlein der WTG.

Kleines Nebengleis: Die Nähe zum Islam deckt sich z.B. auch in dieser Begebenheit: Meine Frau und ihr Verlobter, sie im Alter von 18, er etwa 5 Jahre älter, steckten einmal unten auf der Straße die Köpfe zusammen, über einer Stadtkarte, um einen Ausflug mit anderen ZJ durchzusprechen. Oben angekommen, zerrte ihre Mutter (das ist die, die ihre Enkel verbluten lassen würde!) die 18-Jährige an den Haaren und knallte sie gegen die Wand. Was die Leute sagen würden, sie sei eine H... (!!!) und Schande für die Versammlung!

Wir haben Vorsorge getroffen, daß diese Leute im Falle eines Falles unsere Kinder nicht zugesprochen bekommen und es diesen meinen Schwiegereltern auch mitgeteilt.

Was für eine Schande für diese Menschen und ihre Sekte!

Herzliche Grüße,
Rudolf [11.07.2009]
06
Lieber Hinweiser.

Wenn Du nur biblische Feste feierst, dann feierst Du sicherlich wie Jesus Passah? Und ab Freitag Abend Sabbath? Lies mal die Bibel - und nicht das vorgekaute WTG Zeugs!

Paulus äußert sich eindeutig zu Feiern. Leider nicht im Deinen Sinne.

Teetrinker [20.07.2009]
07
Ich bin römisch kath. aufgewachsen. Meine Arbeitskollegen wundern sich das ich kein Geburtstag feiere. Das haben wir in unsere Familie auch als röm. kath. nicht getan. Wir haben jeweils unseren Namenstag des jeweiligen Heiligen Schutzpatrons gefeiert. Wie es bei streng gläubigen kath. üblich ist z.b Polen, Mexiko. Deutschland gehört natürlich nicht dazu. Im Zuge der Reformation und des 30-jährigen Krieges haben die Protestanten (also die Evangelischen) statt des kath. Namenstages den Geburtstag für sie eingeführt. Sie wollten ja auch mal feiern.

Alle in Europa waren vor der Reformation kath.. Meine Vorfahren wurden ev. und gaben sich den Namen Kersting abgeleitet von Christian um die zugehörigkeit zum Christentum zu bezeugen (Kerst = Christ; Niederländisch). Irgendwann wurden meine Vorfahren kath. Ich selber bin als Kind teilweise als kath. und als Jehovas Zeuge aufgewachsen. Ich habe mich als JZ taufen lassen und das war und ist auch gut so.

Detlef Kersting [24.08.2009]
08
Na super, Detlef! Du gehst in ein Restaurant, wo es nur Steine zu essen gibt. Dann gehst du in eins, wo es nur Sand gibt. Das tut weh. Die natürlichste Reaktion, die Speise zu probieren, die Jesus für dich bereit hat, verweigerst du. Dann sag ich mal: Guten Appetit weiterhin!

Nur zum Nachdenken: Johannes 5, 22-23: Der Vater richtet niemanden, sondern er hat das Gericht dem Sohn anvertraut, damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte.

Hier sagt Jesus ganz klar, dass er angebetet werden muss. Denn wie verehren die Menschen den Vater? Sie beten ihn an!

Damit ist die Speise der Wachtturmgesellschaft als Sandfilet in Kräutersand mit Sandkartoffeln entlarvt. Frag Jesus, Detlef, und du wirst jubeln über ihn.

Rüdiger [24.08.2009]
09
bitte nur zur Klarstellung: der Schreiber Detlef Kersting ist ein anderer als ich.

Die Geburtstagsfeier, wie die in der Bibel erwähnten, oder auch nun der von Deutsche-Bankchef Ackermann sind Großveranstaltungen die nach meiner Auffassung auch unnötig und überbetont sind. Die kleine interne Geburtstagsparty mit wenigen Freunden hat weniger die Form einer Feier und sollte einfach nur Freude vermitteln.

Bei den ZJ gibt es schon auch die heimlichen Feierer, so war das immer bei meinen früheren Schwiegereltern, ZJ, und dennoch im Familienkreis Geburtstage gefeiert. Bei meinen Eltern war es dagegen so, dass man garantiert an diesem Tag kein Geschenk erhielt, dass es keinen Kuchen gab, dass es keine Party gab, lediglich wurde man daran erinnert, wieder 1 Jahr älter zu sein und bekam die Hand gereicht (wie zur Begrüßung Fremder).

Detlef [25.08.2009]
10
Meine Schwiegermutter, die 1000%-ige ZJ, ruft immer nach den Geburtstagen ihrer Enkel an, nach dem Motto: Oh, war schon gestern? (Kleine theokratische Kriegslist ...)

In der letzten Versammlung, die wir besuchten, gab es ebenfalls ZJ, die heimlich Laternenumzug, Geburtstage der Kinder feierten ...

Warum hängen diese Menschen immer noch in dieser Sekte fest? ...

Rudolf [25.08.2009]
11
Ist das alles wirklich so wichtig?

Gute Bekannte von mir sind ZJ und mir ist aufgefallen, dass sie ihren Kindern "das ganze Jahr" über mit Geschenken überhäufen und immer für sie da sind, auch vieles mit ihnen unternehmen. Auch werden Schulfreunde von den oft zu Partys eingeladen.

Ich muss zugeben, dass mich das nachdenklich machte, vor allem die Frage des ZJ: "wieso muß ich ein ganzes Jahr warten um meinen indern was gutes zu tun? Was ist mit dem Rest des Jahreas?" In der Tat nehmen sich leider zu viele Eltern nur einmal im Jahr Zeit für ihre Kinder. Mal abgesehen vom biblischen Standpunkt, das Drumherum und wie die ZJ mit der Materie umgehen ist gar nicht Mal von der Hand zu weisen.

Wir machen das mit unseren Kindern inzwischen auch so, dass wir uns nicht auf den einen Tag im Jahr konzentrieren, seit dem haben wir als Fammilie wesentlich mehr Spaß miteinander.

Herbert [07.09.2009]
12
Du Schleimer, Herbert!

Alles alter Mist aus eurer Wachtturmlehre!

Und es geht euch gar nicht um Freuden für Kinder und euch selbst! Was wichtig und nochmals wichtig für euereins ist, ist eure Zugehörigkeit zur Wachtturmgesellschaft! Egal wie schlimm es kommt: Hauptsache Wachttürme verkloppen und Berichtzettel schreiben, Komikhefte rascheln lassen und den "Lernstoff" nachplappern, die Kinder stillehalten, dazu "regelmäßig" selbstgebastelte Menschenlehren und -gesetze reinziehen, daß sich vor Stolz die abgetragenen Sakkos aufblasen!

Organisation, Orden und Eidschwüre.
Rechtskomitee, Dienstzusammenkünfte, Dienstamtsgebhilfen, vorsitzführender Aufseher, Dienstaufseher, Berufungskomitee, Dienstkomitee, Ältestenzusammenkünfte, Aufseher der Theokratischen Predigtdienstschule, Krankenhausverbindungskomitee, Kreisaufseher, Krankenbesuchsgruppen, Hilfspioniere, Vollzeitpioniere, Wachtturmstudienleiter, Versammlungsbuchstudium, Umstandsbeweise, Rechtskomiteeverhandlung ...

Sag ma, Herbert, haben die auch Paradeuniformen mit Schulterstücken und Kragenspiegeln?

Vielleicht kannste mal in Selters anrufen, ;-) ...

Rudolf der "Abtrünnige" ohne Rechtskomiteeverhandlung ... [07.09.2009]
13
An Rudolf den "Abtrünnigen":

Hallo Rudolf,

dich müssen sie ja ganz schön verhauen haben bei den Zeugen Jehovas. War's vielleicht Waterbording oder Fingernägel rausreissen? Stromschläge? Erzähl doch mal. Oder war's vielleicht doch nur ein verpasster Kindergeburtstag? Zugegeben, das kann schlimm sein, lag dann aber wohl eher an deinen Eltern. Denn geahndet wird in der Richtung wohl nichts werden. Sind alles nur Menschen überall, da liegt es an deinen Eltern zu entscheiden ob du weinen musst oder nicht!

Anonym [24.03.2010]
Jetzt lässt Du aber Deinen Hass raus, Anonym. Schon gemerkt? [RH]
14
Hallo Anonym, Du solltest vielleicht erstmal die Antworten auf Deine Kommentare lesen. Du redest Dich und die Wachtturmgesellschaft um Kopf und Kragen. Die Menschen, die Deine Sachen lesen, fassen sich unweigerlich an die Stirn. Vorsicht. Mach langsam!

Nicht dass es hinterher heißt, ich hätte Deine Kommentare selbst erfunden, um die Zeugen Jehovas zu diskreditieren.

Rüdiger [24.03.2010]
15
Hass? Warum sollte ich hier Hass entwickeln? Euer Haufen erregt höchstens Mitleid.

Ihr seid stur und trotzig wie kleine Kinder, aber lügen und verdrehen und Wahres mit Unwahrem vermischen, das könnt ihr wie die Grossen. Ich kann hier nur euer Verhalten kommentieren, und weniger aufs Detail eingehen. Das ist mir zu aufwendig euren Wissensbrei zu sortieren, wenn das überhaupt möglich ist. Ausserdem weiss ich dass ich hier in jeder Diskussion den Kürzeren ziehe, weil ihr mich unweigerlich auf euer Niveau herunterzieht, und dort um Längen schlagt.

Anonym [24.03.2010]
16
Ist hier O.W. aus München wieder mal am Werke? Oder sein fiktiver Bruder, oder sein unheiliger Onkel aus Selters ...?

Aber dieser Ex- oder Nochzeuge Jehovas O.W. wird erst mal oder schon wieder bei Gericht lernen, dass Wahrheit und Lüge sehr gut zu trennen sind.

Im Übrigen ist es Taktik und Gewohnheit bei den Führungszeugen Jehovas oder solchen, die es gerne sein wollen, daß NIE auf stichhaltige Argumente geantwortet wird, Bibeltexte werden ignoriert, Verleumdungen verbreitet und versucht, das Gegenüber lächerlich zu machen. Nur leider klappt das "in der Welt", nicht aber in theologischen Auseinandersetzungen. Da sind's die ZJ, die von einer Lachnummer in die nächste fallen. Einfach nur traurig und peinlich, wie sich erwachsene Menschen so vera...... lassen!

Hochmut kommt vor dem Fall und Größenwahn vor dem Wahn, liebe Zeugen Jehovas.

Rudolf [24.03.2010]
17
Tja Anonym, Du kannst uns gerne der Lüge bezichtigen. Kannst Du aber nicht, weil Du Sklave des Lügenvaters Jehova bist. Du bist der Beweis: Jehova ist nicht Gott!

Aber die Gute Nachricht: Wenn Dich auch kein Mensch liebt, erst recht nicht die WTG oder Jehova, einer liebt Dich, einer starb für Dich, einer öffnet Dir die Tür zum Vater: Jesus.

Teetrinker [25.03.2010]
18
Wenn es um Themen über Jehovas Zeugen geht, merke ich deutlich wie Diskussionen kein Ende finden bzw. es nicht zu einer Lösung kommt. Was ich jedoch auch merke, mal ganz davon abgesehen ob ein Bibelthema leicht oder nicht so leicht besprochen und gelöst werden kann, ist die Tatsache das Jehovas Zeugen sich in der Wortwahl im großen Ganzen benehmen. Natürlich gibt es auch JZ die nicht so sehr darauf achten oder auch mal einen Ausrutscher haben (auch nur Menschen) aber sie bemühen sich sehr in vielen Dingen. Bei manchen Themen merke ich auch, dass Gegner meist gar nicht die richtigen Antworten hören wollen. Ich als Interessierter erkenne jedenfalls diese zwei Welten (die immer mehr auseinander geraten) täglich und viele Jehovas Zeugen, die ich noch nicht mal kenne, haben dazu beigetragen das ich mich für diese Glaubensgemeinschaft entschieden habe.

Michael [28.03.2010]
19
Sich für Menschen entscheiden und nicht für Gott, das ist symptomatisch für Zeugen Jehovas.

Rüdiger [29.03.2010]
20
"Tatsache das Jehovas Zeugen sich in der Wortwahl im großen Ganzen benehmen.

... aber sie bemühen sich sehr in vielen Dingen.

... Bei manchen Themen merke ich auch, dass Gegner meist gar nicht die richtigen Antworten hören wollen.

... Ich als Interessierter erkenne jedenfalls ...

und viele Jehovas Zeugen, die ich noch nicht mal kenne, haben dazu beigetragen das ich mich für diese Glaubensgemeinschaft entschieden habe."

Bravo, Michael, verkündest du hier unterschwellig ein neues Evangelium? Zeugen Jehovas benehmen sich also, sie bemühen sich also in sehr vielen Dingen, und du hast dich für diese Glaubensgemeinschaft der Wachtturmgesellschaft aus Brooklyn entschieden, weil viele der kleinen Zeitschriftenverkäufer dazu beigetragen haben?

Lehrt das Evangelium der Bibel - das wahre Evangelium der Gnade in Jesus Christus - nicht, der Glaube an Jesus Christus allein, und das Bekenntnis zu ihm, deinem Retter UND Herrn, wird dir zum Heil werden?

Lehrt das Wort des Herrn Jesus nicht, daß alles, was allein aus dir heraus geschieht und von dir geleistet wird, zu NICHTS führt, daß NUR durch den Heiligen Geist des Herrn dein Wirken entsteht, daß den einen Namen, der uns gegeben wurde, in dem wir gerettet werden, verherrlicht?

Jesus Christus allein!

Wird nicht jedes Knie sich vor Jesus Christus beugen und ihn als Herrn anerkennen?

Wenn du das hier von dir Gesagte so stehen läßt, dann bist du ein Verleugner des lebendigen Gottes, unseres Herrn Jesus Christus. Dann verleugnest du unseren Herrn Jesus vor dem Vater, dann wird dich gewiß unser Herr Jesus vor seinem Vater verleugnen!

Laß den Heiligen Geist bemühen, in dir, Michael, dann kannst du dich zur Jüngerschar Jesu zählen, verleugne dich vollends, hasse dein eigenes Ich, erniedrige dein eigenes Selbstwertgefühl, deine Selbstachtung, und stelle dich vollends unter den Herrn Jesus.

Dann hast du eine Chance, zum Vater zu kommen, zu unserem Ewigvater, der da ist in den Himmeln und auf dem Thron, Jesus Christus.

Rudolf [29.03.2010]
21
Hi Michael;

Joh 14.26: Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Der Heilige Geist soll uns führen, nicht die Diskussion oder eine "Glaubensgemeinschaft".

Wieso Du Dich dieser Sekte anschliesst, verstehe ich nicht. Der Gründer, auf einem Freimaurer Friedhof bestattet unter einer Pyramide, die Bibel von einem Spiritisten übersetzt, voller Irrlehren.

Nette Menschen? Darauf kommt es nicht an, mein Freund. Die findest Du überall.

Teetrinker [29.03.2010]
22
Was mich an dieser Sache so fertig macht, ist, dass sie auf alles achten: gute Kleidung, gutes Benehmen, freundliche Ausstrahlung, engagiertes Auftreten, ansprechende Konversation, Rücksichtnahme, Gehorsam gegen die Leitende Körperschaft, hohe Motivation, positive Erscheinung und und und und und und und! Doch dass ihr Gott, dieser Jehova, die vertrauensvolle Hinwendung zu Jesus zur Sünde gemacht hat, das ist ihnen egal. Welcher Gott sagt aus einer Wolke auf dem hohen Berg über Jesus: "Ihn höret!" und verbietet im Anschluss den Gläubigen den Umgang mit ihm? Jehova hat genau dies so getan, sagt die Wachtturmgesellschaft. Der Jehova der Wachtturm-Gesellschaft ist ein Gott, der nicht nur der Bibel widerspricht, sondern der den Kontakt zu Jesus zur Sünde macht.

Wieviel kann unter diesem Blickwinkel noch menschliche Güte bewirken? Das ist so, als wenn du mit einer Rakete in die falsche Richtung fliegst und versuchst, diese falsche Richtung auszugleichen, indem du im Innern der Rakete entgegen der Flugbahn rennst. Was kann das noch bewirken?!

Rüdiger [29.03.2010]
23
Was nützt den ZJ gute Kleidung, gutes Behnehmen, freundliche Ausstrahlung und und und! Es sind doch nur Roboter, von der Wachturmsorganisation manipuliert. So könnten hörig programmierte Roboter im Jahre 3010 reagieren. Hilfe wahrscheinlich durch Menschen zwecklos. Nur der wahre Christengott Jesus kann den ZJ helfen.

Die Wachturmsgesellschaft selbst hat einen Herrn und Meister - Satan.

c.b. [31.03.2010]
24
Michael (Nr. 18) schreibt: "Bei manchen Themen merke ich auch, dass Gegner meist gar nicht die richtigen Antworten hören wollen."

Ich hatte in letzter Zeit das "Vergnügen" an Ständen mit Zeugen Jehovas und Evangelikale zu sprechen.
Genau diese Pauschal-Verunglimpfung von Christen ist die Stoßrichtung der Wachtturm-Religion. [RH]
Beide sind unterschiedlicher, wie man nicht sein kann. Aber eines haben beide gemeinsam: Sie sind absolut resistent gegen alle Argumente, die so in ihrem Glauben nicht vorgesehen sind. Und was sie von sich geben, ist eigentlich völlig banal; man kann es auf den Satz bringen: Die Bibel hat Recht, egal wie die Wirklichkeit ist, denn sie ist für sie Gottes Wort. (Das Jesus laut Bibel allein zwei Stammbäume hat, die nicht übereinstimmen, beweist dabei schon, dass sie von Menschen geschrieben wurde, oder hat Gott bei seinem zweiten Diktat an Alzheimer gelitten und war überhaupt so veranlagt, dass er sich ständig wiederholt hat?)

Man muss nicht unbedingt Gegner dieser religiösen Sektierer sein, um diesen 1000x wiedergekauten Unsinn nicht mehr hören zu können und zu wollen. Egal was man sagt, es wird zwar artig zugehört (man will ja nicht abschrecken), dann kommt eine Litanai, der man anmerkt, dass die eigenen Argumente die Missionare nur insoweit interessieren, als sie ihrer Mission dienen und ihrem Glauben nicht widersprechen. Michael beweist dies mit einer schönen freudschen Fehlleistung: Er beklagt sich, dass die anderen die "richtigen Antworten nicht hören wollen", auf die Idee, dass er und seine Glaubenswahrheiten vielleicht falsch sein und andere etwas richtiges sagen könnten, kommt er gar nicht.

Übrigens, zu Jesu Zeiten waren die Urchristen i.d.R. arm und nur Sünder (=reiche Römer) besaßen richtige Toiletten mit Wasserspülung. Und haben sie schon einmal in der Bibel gelesen, dass Jesus oder seine Jünger oder sonst jemand aufs Klo ging? Wieso sind die ZJ nicht konsequent und .... in den Garten? Das wäre dann die gleiche Logik wie bei den Geburtstagen.

Joachim [27.07.2010]


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