Woher kommt
der Name Jehova?

Zwei Theologen streiten sich über den Namen Gottes. Sie haben unterschiedliche Meinungen und diskutieren offen darüber. Während sie ihre Argumente miteinander messen, erledigen sie alltäglichen Kleinkram: Post webringen, Kaffee holen und was in einem Bücherverlag so anfällt. Diese Situation erlebte ich im christlichen Bücherverlag Haan-Gruiten (heute R. Brockhaus Verlag im SCM-Verlag GmbH und Co. KG [LINK]), als ich dort im Jahr 1978 als Packer im Versand arbeitete.

Nachgegangen ist mir diese Diskussion nie, weil für mich der Name Jesus wichtig war und ist, doch ist die Frage nach dem wirklichen Namen Gottes als Problem in meinem Leben neu aufgetaucht. Denn mir liegen Informationen vor, die den Namen Jehova als reines Schreib- und Lesemissverständnis hinstellen. Wenn etwas Wahres an dieser Sache dran ist, dass der Name Jehova auf einem traurigen Irrtum beruht, dann dürfte nicht nur in mir, sondern in vielen Menschen die Ahnung aufsteigen, dass die Wachtturm-Gesellschaft dann ihrer wohl nicht mehr abzuwendenden Entlarvung entgegensieht.

Die Information wurde mir von einem wohlmeinenden Zeugen Jehovas zugesandt. Er hat die Webseite wohl nicht richtig durchgelesen. Kein Wunder! Er darf fremde Literatur ja auch nicht prüfen. Die Wachtturm-Gesellschaft verbietet das. So hat dieser Zeuge Jehovas, ohne es zu wollen, ein Thema eröffnet, das vielleicht der Wachtturm-Gesellschaft das Genick bricht.

Woher kommt der Name Jehova?

Aus Ehrfurcht vor dem Gottesnamen und aus Angst, ihn zu mißbrauchen, war es für die Juden bereits in vor-christlicher Zeit verboten, den Jahwenamen auszusprechen: vielmehr wurde an dessen Stelle >Adonaj bzw. Edonaj (="Herr") gelesen. Als nun in der zweiten Hälfte des l. Jahrtausends n. Chr. der hebräische Konsonantentext mit Vokalzeichen versehen wurde, setzte man unter die vier Konsonanten des Gottesnamens die Vokalzeichen von Edonaj, so daß sich für den Nichthebräer die sachlich unzutreffende Lesung JeHoWaH ergab. Die gebräuchliche Aussprache "Jahwe" bestätigen die christlichen Kirchenväter, denen das Aussprechen des Namens nicht verboten war und die die Aussprache von jüdischen Randgruppen bzw. Nichtjuden (z. B. Samariter) her kannten.

und

Damit nun die alttestamentarischen Vorleser daran erinnert wurden, daß dort, wo JHWH geschrieben stand, nicht Jahwe gesagt, sondern eine Umschreibung gebraucht werden mußte, hat man unter JHWH »Edonai« (Herr) geschrieben. Vom 3. Jahrhundert v. Chr. an haben dann die Schreiber nur noch die hebräischen Vokale dieses Wortes, nämlich E, 0, A, unter die Konsonanten JHWH gesetzt. Nichtjüdische Leser verbanden die Konsonanten des einen Namens mit den Vokalen des anderen, und so entstand Jehowah. Ein Irrtum, daran kann niemand etwas ändern. Auch nicht seine Zeugen.

Quelle: www.archiv-vegelahn.de/jehova.html

Weitere Recherchen

Wie bereits erwähnt wurde der Gottes-Name seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. nicht mehr ausgesprochen. Beim Lesen des biblischen Textes wurde er in aller Regel durch das Wort der hebräische Ausdruck für "mein Herr" [">adonaj"] ersetzt, was so viel bedeutet wie "mein Herr". Um diese veränderte Lesart anzuzeigen haben die Masoreten bei der Punktierung des hebräischen Konsonantentextes die Vokale von der hebräische Ausdruck für "mein Herr" [">adonaj"] unter das Tetragramm der hebräische Ausdruck für "Jahwe" ["jhwh"] geschrieben. Von den Christen wurde dies ab etwa dem 12. Jahrhundert n. Chr. dann missverstanden. Sie lasen das Tetragramm dann tatsächlich mit den Vokalen von der hebräische Ausdruck für "mein Herr" [ ">adonaj"]. So entstand die falsche Lesart "Jehowah", die heute immer noch durch die Literatur geistert und bei der Namensgebung der "Zeugen Jehovas" Pate gestanden hat.

Die ursprüngliche Lesart "Jahwe" lässt sich aus dem alten hebräischen Verb der hebräische Ausdruck für "sein" und "werden" ]"hajah"] bzw. der hebräische Ausdruck für "sein" und "werden" ["hawah"] aber zweifelsfrei erschließen. Sie wird zudem beispielsweise durch die Samaritaner, bei denen die Aussprache des Gottesnamens entgegen dem üblichen Brauch weiterhin üblich blieb, bestätigt.

Quelle: www.joerg-sieger.de/einleit/zentral/02gott/zent23.xhtml#b

Die Probleme beginnen spätestens auf Seite 14. Dort lesen wir, dass es sehr wichtig sei, Gott mit dem richtigen Namen anzureden und dieser Name sei «Jehova». Woher kommt dieser Name? Ein Blick in das Vorwort der Elberfelder Bibel (4. Auflage 1992) schafft Klarheit: Die Israeliten haben nie «Jehova» gesagt, sondern wahrscheinlich «Jahwe». Später wagte man nicht mehr, den heiligen Gottesnamen auszusprechen und sagte statt dessen «Adonaj» (=Herr). Damit man nun beim Vorlesen aus der Bibel daran erinnert wurde, «Adonaj» zu lesen und nicht versehentlich «Jahwe», setzen die Juden in ihren Bibelhandschriften zu den Konsonanten des Namens «Jahwe» (JHWH) die Vokale des Wortes «Adonaj» (eoa), so dass Nichteingeweihte daraus «Jehowa» lesen mussten. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass «Jehova» kein Name ist und man ihn deshalb auch in unserer Sprache nicht so schreiben und aussprechen sollte.

Quelle: www.jodler.ch/bstocker/?m=200605

Aus diesem Grund nahm man jahrhundertelang an, dass die Juden ihren Gott "Jehova" nannten, da man in den Schriften häufiger auf das Wort "JHV" stiess. Aber ein griechischer Geschichtsschreiber erwähnte in einem seiner Texte, dass die Juden ihren Gott "Jahbe" nennen. Da es im Griechischen keinen Buchstaben für den Laut "w" gibt, nahm er diesem Laut am ähnlichsten Buchstaben: das "Beta". Im Neugriechischen schreibt man z.B. Warschau ebenfalls mit diesem Buchstaben.

Quelle: www.geocities.com/kaaba_online/texte/1allah.htm
(heute nicht mehr erreichbar - 05-06-2010)

Nach einiger Zeit identifizierten sich die Bibelforscher noch mehr mit Jeremia, und zwar als im Jahre 1931 auf einem Kongreß in Columbus (Ohio, USA) bekanntgegeben wurde, daß der Name für diese mutige Gruppe von Christen "Jehovas Zeugen" lauten sollte (Jesaja 43:10-12). ... Es war daher passend, daß sich Gottes Volk zu Gottes bestimmter Zeit dafür eignete, diesen von ihm bestimmten Namen zu tragen - "Jehovas Zeugen" (Johannes 17:6, 11, 12).

Quelle: Wachtturm, 1. April 1988, Seiten 23, 24

Meine Bitte besteht nun darin, dass jeder, der über diese Frage eine relevante Information liefern kann, sich nicht scheut, dies hier zur Veröffentlichung anzugeben. Denn wenn auch die obigen Darstellungen sehr plausibel klingen, so sollten sie doch auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Wenn sie zutreffend sind, wird die Wachtturm-Gesellschaft auf einen Schlag als Lügnerin entlarvt. Denn dann ist an ihrem göttlichen Licht nichts Helles und nichts Göttliches und die Speise des Treuen und Verständigen Sklaven ist keine geistige Nahrung, sondern nur noch als geistiges Abführmittel einzuschätzen!


Kommentare
01
Hallo Rüdiger,

zunächst folgende wertungsfreie Feststellung:

Der Gottesname Jehova ist kein Schreibfehler! Man weiß kurz gesagt nicht, wie das Tetragrammaton JHWH ausgesprochen wird! Die erste schriftliche Erwähnung findet der Gottesname als "Iéhouah" im lateinischen durch den spanischen Mönch Raymond Mantini von 1270. Kardinal Nikolaus von Kues schreibt in seinen Werken um 1430 ebenfalls "Iohouah". Als 1530 William Tyndale den Pentateuch (die 5 Bücher Mose) übersetzt, überträgt er das Tetragramm in Jehova.

Ferner findet sich in vielen evangelischen und katholischen Kirchenliedern der Name Jehova. Am bekanntesten ist das Lied "Dir, dir Jehova will ich singen" mit Melodie von Bach. Ebenfalls kommt der Name Jehova in der Oper Nabuko vor.

Die Elberfelder Bibel verwendete über viele Jahrzehnte den Namen Jehova. Genauso hatte die Miniaturbibel von Franz Eugen Schlachter an den Stellen, die den Eigennamen Gottes im Gegensatz zu den Heidengötzen gebrauchten, auch den Namen Jehova.

Außerdem wurde der Name Jehova im Mittelalter vielerorts bei Altären von Kirchen eingraviert, z. B. auf Fehmarn, oder über Kircheneingängen eingemeißelt, z. B. in Herford und auch in Balken von Fachwerkhäusern eingeschnitzt, z. B. in Bad Salzuflen im Ortsteil Schötmar.

Auch in Kirchenbauten der Barockzeit taucht er öfters auf, z. B. als Tetragramm im Glasfenster hoch über dem Hauptaltar der Wiener Karlskirche oder im Schild des Michael über dem (im Barock ergänzten) Portal der romanischen Michaelerkirche in Wien, das Gottes Allmacht symbolisiert und durch seinen warmen Gelbton gleichzeitig Gottes Liebe.

Viele christliche charismatisch-afrikanische Pfingst-Kirchen verwenden heute noch den Namen Jehovah in ihrem Gottesdienst unter anderem auch in ihren Gospelliedern.

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas verwendet den Namen Jehova heute unter anderem in ihrer Bibelübersetzung "Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift", sowohl im Alten Testament (6973 mal) als auch im Neuen Testament (237 mal). Deswegen wird im neueren Sprachgebrauch der Gottesname Jehova oft mit dieser Religionsgemeinschaft in Verbindung gebracht, obwohl er bereits seit Jahrhunderten im deutschen Sprachraum in Verwendung ist.

Auch die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", bekannter als Glaubensgemeinschaft der Mormonen, verwendet die Bezeichnung Jehova, allerdings nicht ausschließlich. Der Name erscheint vor allem in den Tempelritualen dieser Kirche. Im üblichen Sprachgebrauch werden alle anderen Namen und Attribute aus der Bibel verwendet, wie der HERR, englisch the LORD oder Erlöser, Heiland, Jesus, Christus, Messias usw.; Tempel werden das "Haus des Herrn" genannt.

Einzug in die Netzkultur fand der Name durch seine Verwendung im Film Das Leben des Brian.

Wenn auch der Name Jehova vielerorts verschwunden ist und man heute meist die Aussprache Jahwe vorzieht, so hat dieser altdeutsche, aus dem Lateinischen übertragene Name seine berechtigte Tradition in der deutschsprachigen Geschichte und westeuropäischen Theologie.

Ich hoffe das klärt etwas auf!!!!

Der Bekehrte aus Bayern [06.12.2007]

PS: Selbst in Filmen wie "Indiana Jones und der heilige Gral" kommt der Name Jehova vor und Harrison Ford alias Indiana Jones buchstabiert erst "falsch" mit J bis ihm einfällt im lateinischen wird Jehova mit I geschrieben ...

Es ist also keine Erfindung der Zeugen Jehovas, sondern der Name findet seit Jahrhunderten hinweg im deutschen Sprachgebrauch eine allgemein gültige Daseinsberechtigung!
02
Hi Rüdiger,

hier ein paar Links:

www.rolf-keppler.de/gott.html
Ein netter Hinweis kommt noch aus folgender Sachlage: Rüdiger, bitte übersetze den Namen Jesus von seiner Bedeutung ins Deutsche und dann beachte auch bitte, dass Jesus ebenfalls eine falsche Aussprache ist, denn richtig müsstest du dann schreiben: lat. Form von gr. Iēsoús, was dem hebr. Jeschúa‛ oder Jehōschúa‛ entspricht!

Ist dir eigentlich bewusst, dass der Name "Jesus" bedeutet: "Jehova ist Rettung"? Jesus hat in den Synagogen aus den hebräisch-aramischen Schriften gelesen, und da stand der Name drin. Also hat er auch den Namen Gottes gebraucht und bestimmt nicht HeRR gesagt, wie es in den Kirchen geschieht. Wenn du hier über die Zeugen meckerst, warum sie dann Jehova sagen und nicht Jahwe, weil Jesus es angeblich nicht getan hat, dann folgen die Kirchen erst recht nicht dem Beispiel Jesu, wenn sie von Gott einfach nur von einem HeRRN sprechen. Der HeRR war Jesus Christus und nicht Jahwe bzw. Jehova! Aber wenn man beide HeRR nennt und die Leute verwirrt werden und nicht wissen, wer denn jetzt gemeint ist (Jesus oder Jahwe bzw. Jehova), dann wundert es mich nicht, dass dann sowas wie die Dreieinigkeitslehre entsteht. Soviel zum Thema "Konstrukt und Irrtum"! ;-)

Übrigens waren alle Namen zu damaligen Zeiten "beschreibende Namen"! Wie Jesus und Jehova beschreibende Namen sind, so sind es auch Abraham David und Co.! In diesen Namen stecken schließlich auch Wortzeichen, die irgendwie ausgesprochen werden mussten!

Damit möchte ich dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen oder für irgend eine Seite Partei beziehen, aber das gehört zu deiner "Urteilsfindung" eben mit dazu!

Danke

Der Bekehrte aus Bayern [06.12.2007]
03
Ich meckere nicht über die Zeugen Jehovas, sondern ich werfe die Frage auf, was eine Organisation wohl ist, wenn sie sich offensichtlich auf einen Irrtum gründet. Du kannst mir gerne nachweisen, dass auch noch George W. Bush und der Kukluxklan den Namen Jehova für richtig halten. Damit bringst du keine Info zu der Frage, die ich näher beleuchten wollte. Denn es geht nicht darum, wie und warum dieser Irrtum zum Standard wurde, sondern was an ihm dran ist.

Und wenn ich die Propaganda der Wachtturm-Gesellschaft betrachte, kann ich den Namen Jehova überhaupt nicht mehr mit Gott in Verbindung bringen. Denn dieser WTG-Jehova macht die Leute stumpf und dumm und erzählt ihnen, dass sie sich durch eigene Anstrengung selbst retten müssen.

So kann die deutsche Übersetzung des Namens "Jesus" nie Rettung in Jehova bedeuten, sondern nur Rettung in Gott. Und diese Rettung in Gott durch den Namen Jesus ist meine Hoffnung, denn sie sagt deutlich, dass ich zu meiner Rettung selbst nichts hinzutun kann, außer Jesus anzunehmen. Er ist die Rettung in Gott, er rettet durch bloßen Glauben und bewirkt ein neues Leben.

Rüdiger Hentschel [07.12.2007]
04
Hallo Rüdiger,

ob der Name Jehova, Jahwe oder kurz Jah nun letztlich richtig ist oder nicht, weiß überhaupt niemand, denn die, die es wussten, sind lange schon tot. Daher mutmaße ich hier auch nicht weiter. Ich habe dir lediglich die geschichtliche Argumentation geliefert.

Ob das Ding - das ja wohl doch nicht existiert - einen Namen hat, ist mir sowas von egal. Das Ding, das ihr hier als Jesus (auch falsch eingedeutscht, aber das begründest du zu deinen Gunsten ja auch anders!) oder Gott und heiliger Geist nennt, ist ein Phantasiegebilde, das auch Pumuckl oder Papa Schlumpf heißen könnte.

Daher bin ich gespannt, wie sich weitere Leute (eventuell auch Zeugen - ich freue mich ja immer noch auf Kreisaufseher und Bethelmitarbeiter, gell d.S.?) dieser Sache annehmen und entsprechend kommentieren. Wir werden noch sehr viel Freude diesbezüglich haben ...

Der Bekehrte aus Bayern [07.12.2007]
05
Ich empfinde es als Heuchelei, wenn man einerseits sagt, dass wir die einzigen wären, die den Namen Gottes bekannt machen ...

Wachtturm 1. 5.2004 S. 11 Abs. 15: "Verlieren wir nie aus den Augen, dass kein anderes Volk heute den Namen Jehovas verkündet ..."

... dann aber im Gegenzug so tut, als wäre der Name Jehova in aller Munde.

Siehe Namensbroschüre ...

+ [10.02.2008]
06
Hallo, es ist sehr sonderbar, dass niemand mehr weiß, wie der Name Gottes JHWH ausgesprochen wird. Über so eine große Sache gibt es nur noch Vermutungen. Vielleicht war es der Wille Gottes, dass niemand seinen Namen aus dem AT kennt. Vielleicht hat er sich so selbst um die Heiligkeit seines Namens gekümmert, wenn man bedenkt, welch schlimme Sachen immer im Namen Gottes getan wurden und werden.

In meiner alten Bibel steht in 2. Mos. 3,14: Gott sprach zu Moses: "Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollst du zu den Kindern Israels sagen: Ich werde sein hat mich zu euch gesand.

In Jesaja 7,14: Darum so wird der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel, d.h. mit uns ist Gott (hebr.)

Es gilt als historisch wahrscheinlich, dass Jesus von Nazareth als rabbinisch geschulter, aramäisch sprechender Galiläer den Gottesnamen nicht ausgesprochen hat: Die Tradition der Heiligung des Namens durch seine Vermeidung war zu seiner Zeit schon üblich. Andererseits hat er seine Jünger gelehrt, Gott als "Vater" anzurufen (Mt 6,8 EU; siehe Abba (Bibel)). Wie in vielen anderen hebräischen Vornamen ist in "Jehoschua" יְהוֹשׁוּעַ‎, westaramäisch "Jeschua" יְשׁוּעַ‎ oder "Jeschu" יְשׁוּ‎, eine Kurzform des Gottesnamens enthalten. Der ins Griechische übertragene Vorname Jesus lautet daher als Satz: JHWH rettet oder JHWH ist Rettung, (in meinem Lexikon steht Jahve hilft).

Wenn ich diese drei Namensbedeutungen betrachte: ich werde sein, er ist mit uns und er rettet, finde ich eine Einheit oder Ergänzung von den vier Buchstaben im AT und dem Namen Jesus. Jesus ist der Name, den die Menschen kennen und richtig aussprechen können, denn auf ihn hin wurde die Bibel geschrieben. Er ist die Erfüllung.

In Johannes 17,1-26 erklärt Jesus die Einheit von sich und dem Vater. Er sagt öfters, dass er den Namen des Vaters bekannt gemacht hat, (ich denke in seiner Person auf Erden).

Vers 3 Das ist das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist und den du gesandt hast Jesus Christus, erkennen.

Vers 6, Ich habe deinen Namen offenbaret den Menschen ... und sie haben dein Wort behalten.

Vers 8, den die Worte, die du mir gegeben hast ...

Vers 10, denn alles, was mein ist, das ist dein ...

Vers 11, ... Heil. Vater, erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleich wie wir.

Vers 17, Heilige sie in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit.

19, ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.

21, auf daß sie alle eines seien, gleichwie Du, Vater, in mir und ich in dir

22, Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, ... gleichwie wir eines sind.

23, Ich in ihnen und Du in mir, auf daß sie vollkommen seien in eines,

26, Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan, und will ihn kundtun, auf daß die Liebe, damit du mich liebest, sei in ihnen und ich in ihnen.

Grüße Doris [03.03.2008]
07
Hallo Rüdiger,

du möchtest gern wissen, woher das Wort Jehova kommt! Ich schreibe bewusst "Wort", weil es kein Name ist und schon gar nicht Gottes Name! Ich habe vor mehr als drei Jahren etwas herausgefunden, was viele sicherlich interessiert und bestürzen wird.

Die Erklärung der Wachtturmgesllschaft bezüglich des Wortes Jehova lautet: die Kausativform im Imperfekt von dem hebräischen Verb "hawäh" (werden); der Name bedeutet "Er veranlaßt zu werden". Diese Erklärung zeigt und zeugt vom wahren Charakter und den wahren Zielen dieser Organisation!

Richtigstellung: Die WTG bezieht sich auf das Verb "hawäh", richtige Schreibweise ist häwäh, siehe Wortschlüssel der Elberfelder Studienbibel. Ein Sternchen hinter einer Zahl zeigt, wie oft dieses Wort in dieser Schreibweise in der Bibel vorkommt.

1981* häwäh: werden, sein (1. Mo 27, 29; Neh 6, 6; Pred 2, 22; Jes 16, 4); liegenbleiben (Pred 11, 3); Fallen von Schnee (Hi 37, 6);

1982* hawwäh: Gier, Willkür (Spr 10, 3; 11, 6; Mi 7, 3) Das Wort bezeichnet die innere Begierde des Menschen, sein Leben autonom nach seinem eigenen Wollen und Wünschen zu gestalten, ohne nach Gott und seinen Geboten zu fragen.

1983* hawwäh [zweite Bedeutungsform]: Verderben, Unglück (Hi 30, 13; Ps 5, 10; 55, 12) steht im Zusammenhang mit Menschen, die sich gegen Gott und seine Gebote auflehnen und nach ihrem eigenen bösen Willen handeln, und wird für dessen Auswirkungen in Lüge und Gewalt gebraucht (PS 38, 13; 52, 4; 55, 12; Spr 17, 4 ).

Die Kernaussage ist: Will der Mensch Gutes tun, so hat er auf Gottes "Wort" und seine Ordnungen und Gebote zu hören. Sagt er sich von Gott los, bringt er nur Verderben hervor.

Jetzt kommt das Wort, was die gleiche hebräische Schreibweise hat wie das Wort Jehova: HWH = JHWH.

Und man beachte das Sternchen an dem Wortschlüssel, was besagt, das es nur so oft vorkommt wie unten aufgeführt.

1984* höwäh: Unheil, Verderben ( Jes 47,11; Hes 7,26)

Was Behauptet die WTG? Jehova kommt fast 7000 Mal und sogar im Neuen Testament vor. Wobei es bei ihnen gar kein Neues und Altes Testament gibt, sondern nur Hebräische und Griechische Schriften. Läuten da nicht bei jeden Christen die Alarmglocken?

DER NAME UNSERES GOTTES! Und man beachte das hier nicht mehr vorhandene Sternchen!

3151 jawäh = JAHWE = Der Name Gottes kommt mehr als 6800 Mal vor im Alten Testament.

Z.B. (1. Mo 2, 4; 2. Chr 36, 23; Mal 3, 23) Und zwar in allen Büchern außer in Esther, Hoheslied und Prediger. Er ist als Gottesbezeichnung besonders mit der Befreiung Israels aus Ägypten, der Gottesoffenbahrung am Sinai und dem Bundesschluss verbunden (2. Mo 3, 15; 6, 2). Er bringt die Sonderbeziehung der Erwähnung, die Treue, Verantwortlichkeit und Nähe Gottes zu seinem Volk Israel zum Ausdruck. (2. Mo 20, 2; 5. Mo 6, 4; Mi 4, 5). Das Wort ist abgeleidet von der Wurzel

2003 häjäh = geschehen, sein, werden, existieren. Es bedeutet "ER IST DA" oder "ER IST WIRKSAM". Die Interpretation des Namens "ICH BIN DER ICH BIN" oder "ICH WERDE SEIN DER ICH SEIN WERDE" (2. Mo 3, 14) spricht nicht von einem philosophischen-abstrakten Sein, sondern von einem MIT-SEIN und DA-SEIN GOTTES für sein Volk heute und in künftiger Zeit.

Da trifft das Sprichwort zu: So lange der Mensch über den Menschen regiert, regiert er nur zu seinem Schaden. Und wenn der Mensch sich mit Gott auf eine Stufe stellen will, dann ist er in Gemeinschaft mit SATAN = TEUFEL, denn der versucht es von Alters her schon und, obwohl er ein Engel des Lichtes ist, wird ihm dieser Wunsch wohl versagt bleiben.

Denn es gibt nur einen GOTT, der den willen seines VATERS tut und das ist Jesus Christus. Er ist der Anfang der Schöpfung - er ist das Alpha und das Omega - er ist der Erste und der Letzte". In ihm haben wir das Heil.

Und noch ein Wort an die Zeugen Jehovas: Die jetzt sagen werden: und wo bleibt der Vater, oder wo ist der Name des Vaters, dem sei gesagt von Gott persönlich in Johannes 5, 21 - 23: Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.

Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesand hat.

Andreas [22.03.2008]
08
Hallo Andreas,

ich habe die Passage mit der Namensauslegung mit Attributen in deutscher Sprache rausgenommen. Das kommt mir denn doch ziemlich unwahrscheinlich vor.

Grüße, Rüdiger [26.03.2008]
09
Hallo Rüdiger,

kennst du noch meine persönliche Darstellung über das Tetragramm JHWH, wo ich dir geschrieben habe, dass das meine persönliche Meinung ist? Auf der Grundlage meiner derzeitigen Erkenntnis, und du gesagt hast, das wäre zu abenteuerlich?

J=Jahwe=Jesus
H=Heiliger Gott
W=Weisheit-Wahrheit
H=Heil-Seine Herlichkeit ertrahlt die ganze Erde

Ich glaube, dass JHWH nicht ein Name ist, sondern die vielen Namen beinhalten, die Jesu Christi Namen sind.

Dann schau mal, was ich hier schönes, wenn nicht zu sagen traumhaftes gefunden habe! Mit dieser Meinung, die ich dir am 22.03.2008 geschrieben habe, lag ich gar nicht so falsch, denn das unten stehende wird dich und sicherlich alle Zeugen Jehovas umhauen.

"Und dies stand in hebräischer Sprache am Kreuz: Joh 19, 18,19"

J = Jeshua = Jesus
H = Hanozri = von Nazareth
W = Wemelech = und König
H = Hajehudim = der Juden

Nimmt man nun die vier Anfangsbuchstaben von den 4 hebräischen Wörtern, dann kommt man auf das Tetragrammaton JHWH. Alles nur Zufall? Nein! Es wird wieder einmal offenbar, wie die Hand des Herrn Jesus über der ganzen heiligen Schrift ist. In lateinischer Sprache stand zusätzlich:

IESVS NAZARENVS REX IVDAEORVM

Nimmt man aus dem lateinischen Text die Anfangsbuchstaben heraus und setzt sie zusammen, kommt man bei der Kreuzüberschrift auf INRI. Gott ist der König der Juden und der Christen, die Welt soll es sehen und erkennen, dass wir nicht ohne einen König sind, und der ist Jesus Christus!

Und hier habe ich eine Abhandlung eines Pfarrers gefunden, die meine Feststellung bestätigt!

Deshalb finden wir das Wort "Jehova" oder "Jahwe" in einigen Übersetzungen. Diese sollten für den Namen Gottes stehen oder sollten angeblich der Name Gottes sein. Dadurch, dass das Tetragrammaton JHWH aus vier Buchstaben ohne Selbstlaute besteht, kann man es aussprechen wie man will, wenn man verschiedene Selbstlaute einsetzt. JIHIVUH, JAHIVAH oder JAHAVAH. Mancher mag jetzt denken, warum hier das Wort JEHOVA fehlt? In der hebräischen Sprache bedeutet das Wort "HOVA" Zerstörung, Ruin!

Was sagst du jetzt Rüdiger, ist das nicht eine Fügung und Bestätigung Gottes?

Gruß, Andreas [26.03.2008]
10
Die in vielen Büchern und Lexika aufgestellte Behauptung, der Name "Jehova" beruhe auf einem Irrtum des Mittelalters, ist eigentlich nirgends richtig belegt. Der Umstand, dass zwischen den Mitlauten "JHWH" die Vokale von "adonai" gesetzt wurden, mag zwar zutreffen. Es war eine Notlösung, weil man die richtige Aussprache nicht mehr wusste. Trotzdem: Es gibt nicht so viele Vokale, so dass rein zufällig doch die richtige Aussprache zustande gekommen sein kann. Außerdem kann auch der Geist Jehovas gewirkt haben. Mir und anderen ist jedenfalls aufgefallen, dass Bestandteile des Namens "Jehova" in vielen alten biblischen Namen enthalten ist. M.E. ein starkes Indiz, dass wir heute doch die richtige Aussprache haben. Außerdem: Der Name Jehova enthält jeweils Teile der hebräischen Wörter für "war", "ist" und "wird sein". Vergleiche dazu, wie Gott sich selbst in der Offenbarung des Johannes vorstellt.

Aber der ganze Streit ist eigentlich ziemlich sinnlos, weil - obwohl Jehova immer der Höchste sein wird - wir in der jetzigen Zeitperiode nur durch einen Namen gerettet werden: Jesus Christus! Er ist derjenige, der nach dem Willen Jehovas im Mittelpunkt eines Christen stehen sollte!

Schrat [24.05.2008]
11
Die Zeugen Jehovas sollen mir bitte mal erklären wie sie 237 mal das wort "THEOS" vom NEUEN TESTAMENT was im ALTGRIECHISCHEN für GOTT steht mit JEHOVA übersetzen konnten??? (IN IHRER NEUEN WELT ÜBERSETZUNG) Ist es denn keine Fälschung, eine Sache falsch zu übersetzen? THEOS - JEHOVA? Gibt es da eine Ähnlichkeit? THEOS HEISST GOTT! ALSO ÜBERSETZT ES MIT GOTT UND NICHT MIT JEHOVA! IHR SEID STINKIG AUF DIE KATHOLIKEN, WEIL SIE JAHVE BZW. JEHOVA MIT HERR ÜBERSETZEN, ABER IHR SELBER MACHT DAS GLEICHE ...

SP [21.08.2008]
12
Eure Gegenüberstellungen sind sehr interessant! Aber sollte man auch folgendes bedenken.

Mir fällt immer wieder auf, dass eine grundlegende Praxis des Glaubens nie so richtig angesprochen wird. In Jesaja 43,12 steht "Ihr seid meine Zeugen", ... damit meint Gott sein Volk Israel. Die Zeugen wissen das, aber trotzdem sagen sie, dass nur sie allein das auserwählte Volk Gottes sind. Gott hätte Israel verworfen. Mir ist klar, dass Gott mit Abraham einen ewigen Bund geschlossen hat. Das man seinen Samen bis ans Ende der Welt finden wird. Wenn einer die Sandkörner dieser Erde zählen kann, er auch den Samen Abrahams zählen wird. Wenn Gott einen ewigen Bund schließt. Dann ist es für ewig! Ich weise auch noch einmal auf die Stelle Apg 1,8 hin. Jesus wiederholt solch eine Aussage. Ihr seid meine Zeugen, wenn der heilige Geist über euch kommen wird. Bis ans Ende der Welt. Damit sind alle Christen gemeint. Und nicht die Zeugen Jehova! Ich glaube nicht, dass die Zeugen Jehova die Auserwählten sind. Für mich ist klar, wer die Auserwählten sein werden. Die Bibel gibt es ganz deutlich zu verstehen. Ich habe für mich in meinem langen Studium erkannt, dass wir nur errettet werden können, wenn wir unseren einzigen Gott Jahwe von ganzem Herzen lieben und achten und die Worte seines Sohnes Jesus auch wirklich leben. Das heißt, seinen Nächsten zu lieben und bedingungslos zu vergeben. Der das kann und tut, ist im Paradies. Da hilft es auch nicht Zeuge zu sein. Oder etwas anderes. Nur das ist gültig.

Hafello [31.07.2009]
13
Ja, gepriesen sei unser einziger Gott, welcher ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Rüdiger [31.07.2009]
14
Ja, ZJ betrachten sich als das "geistige Israel" und schneiden die Juden ganz einfach von Gott ab, frei nach dem Motto: Werd ein ZJ und du wirst wahrscheinlich durch Harmagedon hindurch gerettet werden (wenn du dich auch nur gehörig anstrengst plus Zugabe). Sie interpretieren das AT wie wild nach ihrem eigenen Gutdünken, vom NT ganz zu schweigen!

"Ihr seid meine Zeugen ...", sagte Gott zu den Israeliten, es wurde mit den Israeliten der Alte Bund geschlossen. Dieser wurde von Jesus Christus, oder wenn man will, von Gott mit Blut verschlossen und versiegelt, Heiligem Gottesblut, und gleichzeitig ein neuer Bund, nur durch Glauben an dieses Heilige Blut Gottes, Jesu, besiegelt. Von nun an hatte jeder die freie Wahl, ein ZEUGE JESU zu werden, Zeuge Gottes zu sein. So hat es der Heilige Geist befunden, in der Schrift niedergeschrieben zu werden. Zeugen Jesu.

Zitat: "... wenn wir unseren einzigen Gott Jahwe von ganzem Herzen lieben und achten und die Worte seines Sohnes Jesus auch wirklich leben. Das heißt, seinen Nächsten zu lieben und bedingungslos zu vergeben ..."

Ich würde die Gottesnamen nicht so wilkürlich verwenden, Hafello. Jesus wies uns eindeutig darauf hin. Zum Vater bete! Zum Vater! Den Vater ehre! Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch nicht den Vater! Wer den Sohn nicht hat, hat nicht den Vater!

Der Name Gottes für die Israeliten des alten Bundes befreit uns nicht von Sünde! Auch nicht das Anrufen Jahwes! Gerade das tun ja die Zeugen.

Nur in dem Namen Gottes des Neuen Bundes, Jesu Christi, rufst du an und durch Glauben wirst du gerettet. Gott und deinen Nächsten zu lieben, ist das größte Gebot, glaubst du nicht an den Kreuztod Jesu, wird alles hinfällig. Dann wirst du gerichtet, nämlich nach deinen Taten. Viele "gute Menschen" werden diesen Weg gehen, Christen, "Herz"christen, sind gerettet durch ihren Glauben.

"... Da hilft es auch nicht Zeuge zu sein. Oder etwas anderes."

Den letzten Satz (Oder etwas anderes.) kannst du weglassen, Hafello, anstelle dieses Satzes würde ich es so formulieren:

"Da hilft es auch nicht Zeuge zu sein, NUR CHRIST!"

Grüße!
Rudolf [31.07.2009]
15
Hallo Rüdiger.

Ich gebe Dir recht.

Unsere Schuld wird durch Jesus allein getilgt. Jesus sagte, wer mich liebt, wird auch von meinem Vater geliebt werden, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei Ihm nehmen. Jesus sagt: Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr Ihn und habt Ihn gesehen. Als Philippus zu Jesus sagte: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich schon bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater.

Wie sprichst du denn, sagt Philippus! Zeige uns den Vater.

Jesus sagt: Glaubst Du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selber aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir. Wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch. Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.

Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Das ist in Johannes 14 zu finden.

Ich bin der Überzeugung, dass ich Gott von ganzem Herzen liebe und dass ich seinen Sohn auch von ganzem Herzen liebe. Ich kann auf jeden Fall Jesus um etwas bitten. Ich glaube, dass der Geist Gottes in Jesus gegenwärtig war und daher auch der Ausspruch von Jesus: Niemand ist gut außer Gott! Wenn Jesus sagt: Wir werden zu euch kommen und Wohnung bei euch nehmen, ist es klar zu verstehen. Gott hatte auch Wohnung in Jesus genommen und durch ihn gesprochen. Wie es auch bei Jeremia passiert ist. Jeremia wurde von Gott beauftragt. (Gott der Herr spricht!) Jesus sagt aber nie direkt, dass er Gott selber ist. Sondern, dass Gott in ihm wohnt. Es ist wirklich nicht einfach, den richtigen Namen Gottes zu erklären und verwirrt mich auch. Manchmal sage ich sogar, "Du Gott Abrahams, Gott Isaaks, Du Gott Jakobs", um ja nichts falsch zu machen. Aber dabei denke ich dann auch, dass Gott mit Sicherheit weiß, dass ich zu ihm rede. Es steht geschrieben. Jesus: Bevor ihr euren Vater um etwas bittet, weiß er längst wessen ihr bedürft ...

Hafello [01.08.2009]

PS: Hallo Rudolf. Deine Argumentation kann ich sehr gut akzeptieren. Lieben Gruß

Hafello
16
Hallo Hafello,

du sagst: "Jesus sagt aber nie direkt, dass er Gott selber ist."

In Johannes 5 sagt Jesus: ... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte.

Klarer kann er den Menschen gar nicht sagen, dass er Gott ist. Er durfte ja nicht als armer Irrer weggesperrt werden, sondern musste um unserer Sünden willen als König der Juden und als akute Gefahr für das bestehende System am Holz sterben. Diese Worte Jesu sagen gerade für spitzfindige und übergenaue Thesenentwerfer wie die Zeugen Jehovas klar und deutlich aus, dass Jesus tatsächlich Gott ist. Wir hören aus seinem eigenen Mund die Tatsache, dass zwischen der Anbetung des Vaters und der Anbetung des Sohnes nicht der geringste Unterschied bestehen darf. Und er sagt uns in klaren, unmissverständlichen Worten, dass die Anbetung des Sohnes sogar die Bedingung dafür ist, dass die Anbetung des Vaters überhaupt möglich ist.

Wenn das nicht alles für immer klärt und alle Irrlehrer entlarvt, was sollte Jesus noch zusätzlich sagen, um seine Gottheit zu erklären?

Rüdiger [02.08.2009]
17
Hafello, ich denke, Du hast ein Problem mit der 3-Einigkeit. :-) Ok, das ist nicht einfach. Gott, Jesus, und der Heilige Geist sind 3 einzelne Personen. Schon ganz am Anfang (1. Mose) schwebte der Heilige Geist über der Erde. Gott sprach zu Jesus: Lasst uns ...

Im Alten Testament war der direkte Weg zu Gott versperrt. Es mussten Opfer gebracht werden, usw. Wie Gott das sah, dass wir Menschen es nicht gepeilt kriegen, schickte er Jesus auf die Erde. Auf der Erde war Jesus 100% Mensch. Und trotzdem Gott. Das war in der damaligen religiösen Welt ein Knaller, wo ist ein Gott Mensch geworden?? Deswegen wird das oft betont.

Am Kreuz wurde Jesus geopfert, stellvertretend für uns, nun müssen wir nichts mehr opfern, um mit Gott Kontakt zu bekommen. Durch (oder: über) Jesus können wir beten. Durch dieses Opfer sind wir gerettet und geheilt.

Was passierte nach seinem Tod? Das steht in den Evangelien und in der Apostelgeschichte: Er hinterließ uns den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist der, der die Herzen erneuert, uns Christen ausrüstet.

Wieso sollen wir beten, wenn Gott doch eh alles weiß? Zum einen, Gott möchte angebetet werden. Er möchte auch gebeten werden. Gott ist ja nicht aus Stein, er reagiert auf Gebet, er ändert auch seine Vorhaben. Gebet heißt auch, dass wir auf Gott hören, dass er zu uns redet. Wenn Du betest, betest Du zu Gott Vater im Namen Jesu (= durch das Opfer Jesu). Bitte doch einfach Gott, dass Er Dich beten lehrt. Dass Sein Heiliger Geist Dich führt.

Vielleicht kann man das auch nicht verstehen, man muss es einfach annehmen. Es gibt einfach bei Gott Dinge, die wir mit unserem Verstand nicht erfassen können.

Cheers

Teetrinker [06.08.2009]
18
Wocher wisst ihr denn alle überhaupt das Gottes Name JEHOVA IST ???????????????????????????
könnt ihr mir das mal erklätrn??????????????????????????
außerdem habe ich mir viele reporterserien angesehen und es gibt gewisse leute die sagen das es nicht gerade toll und schön gewessen war
es soll sogar die höhle gewessen sein zeugen jehovas gewessen zu sein
sogar haben zeugen jehovas ihre eigenen kinder missbrauch
und wie findet ihr das

Namenlos [20.08.2009]
19
Jehova ist nicht der Name Gottes. Jehova ist eine willkürliche Mischung aus den Konsonanten JHWH und den Vokalen aus dem Wort adonai. Diese merkwürdige Mischung war nur als Warnung für den Vorleser in der Synagoge gedacht, den Namen Gottes nicht auszusprechen. Jehova hatte also nie die Bedeutung eines Namens Gottes. Was liegt dem großen Lügner näher als die Proklamierung dieses Wortes als Namen Gottes?

Jehova ist nicht der Name Gottes. Die Zeugen Jehovas arbeiten und leiden für eine Fiktion. Genau wie sie sich Christen nennen, aber keine sind.

Rüdiger [20.08.2009]
20
Interessant diese Kommentare als stiller Beobachter zu verfolgen...

Wieso diese ständigen Diskussionen. Die Wahrheit kommt letztlich ans Licht. Sollte man nicht demütig und neutral an eine Sache gehen, mit gesundenm Menschenverstand?

Bedenkt, dass der Name Jehova in den Buchrollen am toten Meer in den 50 er Jahren gefunden wurde.

Andererseits würde mich wundern, warum die katholische Kirche im letzten Jahr 2008 den Aufruf gestartet hat, den Namen Jehovas nicht mehr zu gebrauchen, ihn aus allen Bibeln und Liederbüchern zu streichen... nicht weil er falsch wäre.. sie erkennen den Namen Jehova an. Sogar vor 20 Jahren hat ein Pfarrer in der Gemeinde den Namen Jehova im Religionsunterricht an die Tafel geschrieben.. Komisch....

Wenn ich die Bibel kenne und neutral geprüft habe, dann weiß ich auch, wer möchte, dass Jehovas Name in Diskussionen verwickelt wird, nämlich Satan der Teufel. Er ist laut Gottes Wort der Herrscher dieser Welt (Matth. 4:8, 1.Joh. 5:19).

Prüft ohne jeglicher eigener Meinungen..

Chris [25.09.2009]
21
Es ist tatsächlich so, dass jemand eine Namensverwirrung zu installieren versucht, um die Menschen von Jesus abzubringen. Nachdem Jesus endgültig die Versöhnung von uns und Gott vollbracht hat, sieht dieser jemand nur noch in der Ablenkung von Jesus eine Chance, die Menschen von Gott zu trennen.

Deine Worte: "Wenn ich die Bibel kenne und neutral geprüft habe, dann weiß ich auch, wer möchte, dass Jehovas Name in Diskussionen verwickelt wird, nämlich Satan der Teufel."

Sehr richtig. Die Diskussionen um den Namen Jehova sollen die Menschen irre machen. Und diejenigen, die sich auf diese Namensleiche einlassen, werden eingebunden in so viel Predigtdienst und Wachtturmstudium, dass sie nicht mehr zum Nachdenken kommen. Die Namensleiche Jehova ist eine Totgeburt. Aus der Buchstabenmischung aus JHWH und adonai ist sie entstanden und sollte nur den Vorleser in der Synagoge wie eine rote Ampel aufhalten und ihn daran hindern, dass er den tatsächlichen Namen Gottes, JHWH, vorlas. Dafür las er dann adonai (meine Herren).

Allein im Namen Jesus ist Rettung und er ist uns zur Weisheit und Gotteskraft geworden. Der Geist Christi ist es, der uns in alle Wahrheit leitet. Jeden, der den Namen Jesus vor den Menschen bekennt, wird Jesus vor dem Vater bekennen. Steht in der Bibel irgend etwas, das bezogen auf Jehova diese Verheißung hat?

Rüdiger [25.09.2009]
22
Wenn man das TETRAGRAM JHWH in Zahlenwerten ausdrückt, so ergibt sich:
J = 10 jede Zahl zu potenzieren, ergibt 100
H = 5
25
W = 6
36
H = 5
25
26
186
186 ist der Zahlenwert(im Griechischen) für:
G = 3
O = 70
L = 30
G = 3
O = 70
TH = 9
A = 1


186
Thus Golgotha has been in the mind of God since the beginning and even involved in that holy Name. (Siehe: NEW DISCOVERIES IN THE DIVINE INSPIRATION OF THE BIBLE, Werner Adrian; Florida 2009)

Werner Adrian [10.11.2009]
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ZITAT aus www.jodler.ch/bstocker/?m=200605: "Aus diesem Grund nahm man jahrhundertelang an, dass die Juden ihren Gott "Jehova" nannten, da man in den Schriften häufiger auf das Wort "JHV" stiess. Aber ein griechischer Geschichtsschreiber erwähnte in einem seiner Texte, dass die Juden ihren Gott "Jahbe" nennen. Da es im Griechischen keinen Buchstaben für den Laut "w" gibt, nahm er diesem Laut am ähnlichsten Buchstaben: das "Beta". Im Neugriechischen schreibt man z.B. Warschau ebenfalls mit diesem Buchstaben." ZITATENDE

Die Annahme, es gäbe keinen griechischen Buchstaben für den Laut "w" ist falsch! Das "Beta" ist dem Laut "w" nicht am ähnlichsten, sondern er ist mit dem Laut "w" exakt identisch!

Aufgrund von Blödheit haben diese dummen Leute hier das "Beta" (schreibweise genau so, wie das lat. "B") mit einem lateinischen "B" gleichgesetzt und als solches aufgefasst, was allerdings falsch ist!

Korrekterweise wird das "Beta" "BHTA (WITA)" geschrieben und wird dem Laut "w" bzw. "v", wobei man das "v" allerdings nicht wie in "Vogel" ausspricht, sondern wie in "Vitamin"!

Alex der Grieche [24.11.2009]
24
wisst ihr was ? 1 . Man weiss nicht wie man den Namen Gottes auspricht! es sind 4 buchstaben gesichert ! JHWH NUR DAS IST GESICHERT !

2. reporter sagen zeugen jehovas sind schlecht, sie sagen das und dies und .... .

Über jede sekte wird eigentlich nur schlechtes erzählt

und interessant ist das hier : meine lieben kathliken , Protestanten, Ortodoxen etc.. was habt ihr denn in Kriegen zu suchen ? Warum habt ihr in kriegen mitgemacht ? Warum habt ihr gemordet ? z.B ich weiss selber in ehemaligen yougoslavien kämpften ortodoxen (serben) gegen Kroaten (katholiken). Warum das ? wie könnt ihr über sekten schlechtes reden wenn ihr noch 10 000 mal schlimmer seid ? es gibt so viele unzählige beispiele wo ihr in kriegen mitgemacht habt . eins ist auch in grossbritannien . da gab es auch -glaub ich ein Krieg zwischen Protestanten und Katholiken - auf jeden fall weiss ich das die sich dort sehr hassen so wie orthodoxen und Katholiken in serbien und Kroatien.

Ausserdem glaube ich NIE was in internet steht ! da wird eh nur rumgelabbert .

Interessant ist warum steht nichts schlechtes über Christentum wenn die doch in Kriegen mitgemacht haben?

Zeitungen sind viel besser und ehrlicher!

Übrigens in der Zeitungen werden über Pädofile von Priester gesprochen - sehr häufig . und über Sekten sehe ich NICHTS . Bevor ihr eigentlich irgendeine sekte angreift schaut doch besser wie das Chrstentum und Islam aussieht .

Bud Spencer [28.05.2010]
25
Hallo Bud Spencer,

eins ist sicher: Jesus hat uns den Namen Gottes bekannt gemacht, ohne so etwas wie das Tetragramm oder Jehova auszusprechen. Die einzige logische Schlussfolgerung daraus ist, dass es um den Namen Jesus geht. Dies wird von Petrus bestätigt: ... der einzige Name, der den Menschen gegeben ist, in dem sie gerettet werden müssen. Der Name Jehova kam ja erst über 1000 Jahre später auf. Er wurde von kriegerischen katholischen Mönchen zum ersten Mal um 1100 oder 1200 nach Christus erwähnt.

Über die Beteiligung an Kriegen denke ich anders, seitdem ich weiß, dass der erste Heidenchrist ein hoher militärischer Beamter der Römer war. Vergleiche Apostelgeschichte 10. Früher habe ich mich pazifistisch gehalten und bin froh, nie in die Entscheidung gezwungen worden zu sein. Heute kann ich nicht ohne weiteres den Stab über Menschen brechen, die an Kriegen teilnehmen und Christen sind.

Ob Zeitungen wirklich ehrlicher sind als das Internet, bleibt offen. Wenn man zum Beispiel die Zeitungen der Wachtturm-Gesellschaft betrachtet, fällt einem auf, dass Jesus als ein eigener Gott propagiert wird (das Wort war ein Gott). Gleichzeitig residiert als oberster Gott Jehova über der ganzen Sache. Was ist daran ehrlich, Bud Spencer? Wo es doch im ersten Gebot heißt: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Aber beide Götter, der Wachtturm-Jehova und der Wachtturm-Jesus spielen in Eurer Religion eine unverzichtbare Rolle. Das bedeutet, dass die Wachtturm-Zeitungen eine Zwei-Götter-Lehre verbreiten. Vom ersten Gebot aus gesehen ist das absolut unehrlich.

Rüdiger [28.05.2010]

PS: Jesus wurde ja umgebracht, weil er sich selbst zu Gott machte. Als gläubiger Jude hätte er sich angesichts des ersten Gebotes niemals zu einem zweiten Gott neben dem Vater machen wollen oder können. Und Johannes als gläubiger Jude hätte als Kenner und Beherziger des Gesetzes auch niemals schreiben können, das Wort war ein Gott. Daran siehst Du, dass die Lüge nicht festgemacht werden kann an Sachen wie Zeitungen oder Internet. Heute wird sogar die Bibel zur Lüge gemacht.
26
Lieber Bud Spencer,

weißt du, das einzige Ziel der Religionen und Sekten ist, eine andere Lehre zu erfinden und/oder die bestehende Lehre von Christus zu verfälschen und zu ändern! Warum das ganze?

Nun ja, durch den Tod und die Auferstehung Jesu wurde der Satan samt seinen Werken in der TAT vernichtet! Und durch diesen Sieg, den Jesus erlangte, haben wir wieder die Möglichkeit, einen Platz im Himmel zu bekommen, da wo Jesus ist!

Nun, dem Teufel gefällt das nicht so ganz, dass wir "einfach" durch den Glauben und "einfach" durch seine Gnade gerettet sind! Und daher liegt es doch schon auf der Hand, was Satan nun ALLES tun wird, um diesen Sieg niederzumachen und davon abzulenken, um dieses wunderbare Geschenk, was Gott uns anbietet, nicht zu zuzulassen! Denn ein Geschenk ist erst ein Geschenk, wenn man es angenommen hat!

Vergleiche doch einfach die Rangfolge der verschiedenen Sekten/Religionen:
  • Katholiken: 1. Maria - 2. Heilige - 3. vielleicht Jesus, wobei der Papst noch vor Jesus kommt!
  • Orthodoxe: 1. Maria (Panagia) - 2. Heilige - 3. Jesus!
  • Islam: 1. Allah - 2. Mohammed - 3 Jesus wird verleugnet!
  • Zeugen Jehovas: 1. Jehova - 2. Erkenntnis - 3. Jesus!
  • und so weiter und sofort!
Fällt dir was auf? Jesus ist nirgendswo an erster Stelle! Von daher gibt es auch keine Rettung! Denn wer den EINZIGEN Weg zum Vater irgendwo nach hinten verlegt und geht erst andere Wege, der geht, das kann ich dir sagen, den ABSOLUT falschen Weg und wird nicht beim Vater im Himmel ankommen!

Du prahlst hier schon beinahe vor Stolz mit dem Militär! Doch muss ich dir sagen, nicht 1/3 rettet, sondern 1/1 rettet, nicht 80% retten, sondern 100% retten! Habt ihr in Kriegen den Dienst verweigert? Schön, gut gemacht, vor allem richtig, aber andererseits habt ihr euren Retter verworfen!

Ja lieber Bud! Du kannst ruhig mit 80000 Euro angeben und zeigen, wie toll du bist damit, aber einen Wagen von 100000 Euro wirst du damit trotzdem nicht kaufen können! Es fehlen dir halt noch 20000 Euro ...

Es reicht nicht, 1 Teil zu tun und den Rest zu verleugnen, entweder ganz oder gar nicht, entscheide selbst!

Gottes reichen Segen wünsche ich dir und möge der Heilige Geist dir die Augen öffnen!

Krysto [29.05.2010]
27
wisst ihr was ?

Ich sags mal kurz wie möglich: Es gibt KEINE archäologische Belege dafür welcher Name (von Gott) richtig ist - KEINE .

Ob Jahwe oder Jehovah oder was weiss ich - es gibt KEIN BEWEIS dafür . wozu noch die anstrengungen? Diesen Namen hat man ausgeschaffen weil machne menschen dachten es sei nicht gut "ihn" zu benutzen. Lest doch Bitte Jesaja kapitel 12 : 4 und noch weiter - das sagt alles wir sollen den namen benutzen ! und die 2 häufigsten sind JAHWE und JEHOVA .

Wenn Jehova ein missverständniss ist dann ist es auch Christentum - denn auch ihr benutzt den Namen Jehova in viele Übersetzungen ! Und ausserdem ist es auch "Jesus" denn man nimmt an richtiger wäre Jeschuoa oder wie man das auch ausschreibt. Griechische gelehrte haben nicht lange gezögert - sie haben sofort Jesus geschrieben . also ein missverständniss ? wollt ihr jetzt auch Jesus mit einem Wort in verbindung bringen?

ES IST KEIN MISSVERSTÄNDNISS wie JEHOVA(H)

Was willst du eigentlich sagen wir haben unseren retter verworfen ? Wir sind die einzigen die noch diesen namen am MEISTEN benutzen währen es ihr ausrotten wolltet . ausserdem steht in der Bibel du sollst den Namen Gottes nicht MISSBRAUCHEN - und nicht GAR NICHT BENUTZEN !

Bud Spencer [03.06.2010]
28
Weißt du was?

Du kannst noch so viel zu Jehova (von mir aus auch mit einem "H" am Ende) beten, doch der EINZIGE Name der rettet, ist "JESUS" (Apg. 16, 31) und der Name "Jesus" wurde den Heiden verkündigt, nicht Jehova (Apg. 9, 15; Apg. 8, 35)! Sollte hier Jesus seinen Vater "Jehova" die ganze Ehre wegnehmen? NEIN, Jesus weiß, dass NUR ER retten kann und deswegen erhielt Paulus den Auftrag SEINEN Namen der Welt zu verkündigen und nicht Jehovas! Und wenn Jesus das sagt, dann sollten die Menschen sich auch dran halten und nicht eigene Hirngespinste erfinden, oder ihre eigene Vorstellungen mit der Bibel und der Rettung vermischen!

JHWH bedeutet "Ich bin, der ich bin" oder "Ich werde sein, der ich sein werde" oder wie du es auch immer haben willst! Und Jesus bedeutet "Retter".

Von mir aus kannst du das jetzt zusammenfassen: "Ich bin der ich bin und zwar der Retter, was willst du noch?"

Ruf Rettung aus, wenn du Rettung brauchst! Und das ist der Name "Jesus", der Rettung bedeutet! Bete zu deinem Retter um Rettung, das will Gott! Bittet so wird euch gegeben (Mt. 7, 7)! ZJ tun das nicht und somit haben sie ihren Retter verworfen!

In Jesus ALLEIN liegt die Rettung, in KEINEM anderen Namen! (Apg. 4, 12). Auch nicht in Maria, nicht in Raphael, nicht in Petrus, nicht in Mose, nicht in "Jehova"!

Du kannst Jesus nennen, wie es in deiner Sprache vertreten ist, solange du im Herzen nach "IHM" fragst, wird er dich nicht ignorieren! Doch wenn ich nun aus Jesus = Josef mache, dann ist das doch nicht mehr gleichgültig, oder?

Jehova(H) + Noch welche Zusätze, um es an den biblischen Ausdrücken anzupassen? Ich sag doch auch nicht, dass der Name "Murad" eine Kuh auf dem Fahrrad beschreibt und normalerweise so geschrieben werden muss: Mu(H)rad! Es ist einfach traurig, was aus JHWH gemacht wurde ... einfach traurig. Gott hat sich bestimmt nicht JHWH genannt, damit wir als Lesehilfe ihn mit Zusätzen beschmutzen und missbrauchen!

Jesus sagt klipp und klar, dass wir IHM, dem guten Hirten nachfolgen sollen und keinem ANDEREN, alle andere sind Diebe und wollen stehlen, schlachten und zerstören!

Gottes Segen!

Krysto [04.06.2010]
29
Hallo Bud Spencer, Deine Argumentation ist so löchrig, dass man durch sie hindurchsehen kann. - Sie ist durchschaubar: Es gibt keine Beweise dafür, dass es in der Antarktis Fahrradständer gibt. Also müssen dort die Pinguine permanent durch die Gegend fahren, weil sie ihre Fahrräder nicht abstellen können.

Zitat: "Es gibt KEINE archäologische Belege dafür welcher Name (von Gott) richtig ist - KEINE ." Zitat-Ende

Mein lieber Mann! Es gibt jede Menge Urschriften. Das sind alles archäologische Beweise dafür, dass dem Wortlaut der Bibel entsprechend der Name Jesus den Menschen bekannt gemacht wurde. Darüber hinaus haben wir auch noch nicht-archäologische Beweise in Form des Zeugnisses derer, die Jesus nachgefolgt sind. Auch sie verkünden nicht das Königreich eines Jehova, das darauf beruht, dass bald alles Böse vernichtet wird. (Denn wir alle sind das Böse und bedürfen der Vergebung unserer Sünden durch Jesus Christus.) Doch ihr habt diese Beweise verdreht und legt sie einfach aus, wie ihr wollt. Johannes, der als jemand, der sich an das Gesetz hielt, niemals hätte schreiben können: Das Wort war ein Gott!, weil er damit gegen das erste Gebot verstoßen hätte, diesen Johannes dreht ihr einfach um und dichtet ihm an, er hätte das so geschrieben und gemeint. Dass Ihr ihn damit zum Gesetzesbrecher macht, ist Euch wurst.

Genau so verhält es sich mit Jesus. Jesus ist getötet worden, weil er sich selbst zu Gott machte. Indem Ihr es so dreht, dass Jesus nur ein weiterer Gott und nicht der Allmächtige sei, macht ihr ihn zum Gesetzesbrecher. Denn im ersten Gebot heißt es: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Allein dieses Gebot verbietet den Gedanken, Jesus hätte sich zu einem anderen Gott als dem Allmächtigen machen können oder wollen.

Du wirst in Deinen Sünden sterben, wenn Du ihm nicht glaubst, dass er ist, was er behauptet, das er ist. Dies hat er auch den Pharisäern gesagt. Geholfen hat es nichts. Denn sie wollten ihm nicht glauben.

Bud Spencer, ich schreibe dies alles nicht, um Dich zu überzeugen, sondern ich schreibe es, um die ganze Menschheit vor Eurer Lüge zu warnen.

Sünder sein ist eine Sache. Doch von Anbeginn sehend das Gesetz zu brechen und Jesus zum Gesetzesbrecher zu machen, eine andere. Ihr habt zwei Götter und stellt die Behauptung auf, Jesus hätte der Zweite im Universum sein wollen. Ein weiterer Gott, der bei Gott war.

Rüdiger [04.06.2010]

PS: Und wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass Eure Mutter, die Wachtturm-Gesellschaft, immer wieder diesem Namen Jehova das Attribut "Gott" hinzufügen muss, wird klar, welche Verlogenheit bei Euch grassiert.
30
Jehova entstand etwa 1600 jahrhundert.

wir diesen namen nicht erfunden , sondern wir haben es von euch Katholiken und evangelisten übernommen .
Es ist richtig, dass dieser angebliche Name Gottes weltweit als solcher akzeptiert wurde. Richtig ist aber auch, dass keine Christen mehr diesen Namen benutzen. Warum? Weil zu viel über den bösen Hintergrund dieses Namens bekannt geworden ist. [RH]
in eure Kirchen ist selbst dieser name eingraviert - nicht in allen in manchen. in euren übersetzungen - katholische , orthodoxe und protestanten - steht der name jehova. ich schätze bei euch gibt es etwa doppelt oder 3 mal so viele übersetzungen die diesen namen haben als der name Jahwe . ich will nicht damit sagen das dieser name falsch wäre sondern ich möchte sagen wie verbreitet es ist. wenn wir missverständniss sind dann seit ihrs auch ,denn ihr habt den namen auch also ?

es ist völlig korekt jehova zu sagen.
Siehst Du, hier fängt der Unterschied an. Die einen machen einen Fehler, erkennen ihn und korrigieren ihn. Die anderen machen den selben Fehler und weigern sich bis in alle Ewigkeit, diesen Fehler einzusehen. [RH]
hast du nicht geshen wieviele möglichkeiten es gibt ? jahawah , jahwe , jehova ,jahwih etc... es gibt bestimmt über 20 - auf jeden fall sehr viel. josua ist grichisch und trotzdem haben die griechische gelehrten nicht gezögert - sie schireben jesus . missverständniss ? nein . jesus ist sprachlich eingebürgert wie jehova.
Nein. Der Name Jesus ist nicht eingebürgert, sondern von Jesus selbst eingeführt worden. Der Name Jesus ist nur übersetzt worden, nicht eingebürgert. Der Name Jesus kam mit Jesus plötzlich und nicht schleichend, egal in wieviel Sprachen er übersetzt wurde. Der Name Jehova kam schleichend und unauffällig. Er schlich sich ein. Das ist ein großer Unterschied! Jesus kam plötzlich, Jehova kam auf Umwegen und heimlich, still und leise. [RH]
warum regst du dich auf ? in einheitsübersetzung steht doch geschrieben: johannes kapitel 1 vers 1 : Im anfang war das wort , und das wort war bei Gott und das WORT war ein Gott.
Jetzt fängt der Typ noch an, offen zu lügen! Du zitierst die NWÜ und schreibst dazu, das stünde in der Einheitsübersetzung! Krass!

Die Stelle in der Einheitsübersetzung: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. [RH]
vers 14 : Und das WORT ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen SOHNES vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. er ist also ein "art Gott" - nicht allmächtige.
Ja, wenn Jesus eine Art Gott ist, dann gilt also für Dich nicht mehr das erste Gebot: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben? Du hast dann ja in Deiner Religion 2 Götter. Einmal Deinen ominösen Jehova und als eine "Art Gott" den Jesus. Also verstößt Du gegen das erste Gebot. Gilt das Gesetz nicht für Zeugen Jehovas? [RH]
z.B ist Dagon auch ein "art" Gott (Richter 16:23) nicht aber der allmächtige! es gibt viele Götter - aber wie gesagt nur einen ALLMÄCHTIGEN - Jehova bzw. Jahwe

Bud Spencer [09.06.2010]
31
Nehmen wir an, Du hättest nicht gewollt gelogen, sondern nur aus Scham geschrieben, dieses "das Wort war ein Gott" stünde in der Einheitsübersetzung, selbst dann bleibt die Frage, wie lange Du noch Deinen Selbstbetrug aufrecht erhalten willst. Ich kann Dir diese Frage beantworten. Solange, wie Du meinst, auf diese Menschenorganisation hören zu müssen, so lange wird in Dir die Lüge wohnen.

Gib Dir einen Ruck und mache Dir klar: Die Wachtturm-Gesellschaft verführt Dich dazu, zwei Götter in Deinem Glauben zu haben. Doch die Bibel erzwingt mit dem ersten Gebot (Du sollst neben mir keine anderen Götter haben) eiskalt, dass Jesus der Allmächtige sein muss. Das ist die einzige Lösung von 2. Mose 20:3 und Johannes 1:1! Alle Auslegungen, die Jesus nicht als den Allmächtigen ansehen, verstoßen gegen das erste Gebot.

Hat Jesus gesagt, dass man das Gesetz missachten soll? Hätte Jesus als gläubiger Jude sich zu einer Art Gott machen können? Nein, denn dann hätte er gegen das Gesetz Gottes verstoßen und wäre zurecht hingerichtet worden. Aber Jesus war kein Gesetzesbrecher. An ihm wurde keine Sünde gefunden.

Rüdiger [09.06.2010]

PS: Ich weiß, dass Dir das nicht gefällt. Viele Menschen sind diesem falschen Gottesbild aufgesessen. Selbst ich habe durch die dauernde Beschäftigung mit den aberwitzigen Thesen der Wachtturm-Gesellschaft klammheimlich in mir damit begonnen, in Jesus etwas zu sehen, das nicht hundert Prozent mit dem Allmächtigen übereinstimmt. Doch Krysto hat mir den Kopf zurechtgesetzt und ich bin glücklich darüber. - Bud Spencer, lass Dir helfen, frage Jesus im Gebet, wer er wirklich ist.
32
Nur weil man JHWH nicht aussprechen kann, rechtfertigt das KEINEN Menschen, den Namen Gottes (den HEILIGSTEN NAMEN) so anzupassen, wie man ihn am leichtesten aussprechen kann.

JHWH ist und bleibt JHWH und ich bin fest überzeugt, wenn man das Tetragram in eine andere Sprache übersetzt, dann entstehen bestimmt KEINE Vokale von alleine ... Evolutionstheorie oder wie? Das ist nur eine billige Ausrede, wie die sogenannten "Friedensstifter" von vor ner Woche ...!

Genauso wie das Volk von Mose in der Wüste damals UNBEDINGT ein Bild für den unsichtbaren Gott wollte, damit sie ihn anbeten können, weil sie etwas Sichtbares brauchten - so nach dem Motto: "Ich glaube nur an das, was ich sehe!" UND GENAU dieses Szenario spielt sich mit dem Namen JHWH heute ab. Nach dem Motto: "Ich glaube nur an den Gott, dessen Namen ich aussprechen kann!"

Doch egal, wie man es dreht und wendet, es entsteht ein komplett anderer Gott, ja sogar ein Götze, den man dann anbetet, aber genau aus dem Grund starben so viele Menschen nach dieser Götzenanbetung!

2. Mose 20, 7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Durch die ganzen "vermuteten" Vokale und Ausprachen wurde der Name Gottes mehr als missbraucht!

Gal. 6, 7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Es ist der Name Jesus für die Rettung wichtig (Apg. 4, 12), sonst keiner, auch wenn man den richtigen Namen Gottes nicht aussprechen kann, tut es nichts zur Sache: weder zur Rettung noch zur Beziehung mit Gott!

Gottes Segen!

Krysto [10.06.2010]
33
Hallo Rüdiger,

Der Name, ob Jehova oder Jahwe bezieht sich ja auf die biblische Begebenheit mit Mose:
Nein, Jehova kann nicht mit JHWH gleichgesetzt werden, denn Jehova ist eine Unfall-Mischung aus JHWH und den Vokalen aus dem Wort Adonai. Das Wort Jehova mit dem Tetragramm gleichzusetzen ist schon die eiskalte Lüge katholischer Mönche. Egal wie oft diese Lüge wiederholt wird, sie bleibt unwahr. [RH]
2. Mose 3:13-16 "Dennoch sagte Moses zu dem [wahren] Gott:
Wer hat denn hier das "[wahren]" eingefügt? Etwa Zeugen Jehovas? [RH]
"Angenommen, ich bin jetzt zu den Söhnen Israels gekommen und ich habe zu ihnen gesprochen: 'Der Gott eurer Vorväter hat mich zu euch gesandt' und sie sagen tatsächlich zu mir: 'Welches ist sein Name?', was soll ich zu ihnen sagen?" 14 Darauf sprach Gott zu Moses: "ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE."
Ich habe noch nie gelesen, dass Gott in Großbuchstaben spricht. [RH]
Und er fügte hinzu: "Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: 'ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.' 15 Dann sprach Gott nochmals zu Moses: "Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: 'Jehova,
Das kann nicht Gottes Wort sein, das behauptet, Gott hieße Jehova. Das Wort Jehova wurde zum ersten Mal von katholischen Mönchen in die Welt gesetzt. Sie benutzten dreist die Buchstabenmischung aus JHWH und adonai. Diese Buchstabenmischung war aber nur eine Lesehilfe für die Vorleser in der Synagoge und sollten signalisieren: "Achtung! Sprich nicht den Namen Gottes aus!" [RH]
der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott ?sa·aks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.' Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation."

Mit dem Namen "Ich werde mich erweisen"
Gott hat diesem seinem Namen alle Geltung verschafft, die nötig ist, um ihn zu erkennen. In Jesus hat sich Gott erwiesen und uns seine Hand gereicht. [RH]
habe ich praktische Erfahrung: Als ich bei den Zeugen Jehovas war, wo ich wegen Unzulänglichkeiten mit Ältesten weggegangen bin, machte ich eine sehr schlechte Erfahrung mit einem Hausarzt, der sich evangelisch und sehr gläubig ausgab. Er gab eine falsche Diagnose, dass ich an der Schilddrüse operiert werden müßte. Hatte er es immer sehr mit der Diakonie, sandte er mich in das Diakonieklinikum Stuttgart. Das sei das Beste. Ich vertraute ihm. Jedoch hieß es nach Ultraschall, man müsse mal reinschauen in Form eines Schnellschnittes. Das war gelogen. Als ich aus der Narkose kam, war die gesamte Schilddrüse komplett entfernt, obwohl ich nie Medis nahm und noch nie Schilddrüsenhormone nehmen mußte. Nun ist sie weg, ich war schwer krank und konnte mich an die Hormone nicht gewöhnen.

Aber ich machte eine Entdeckung: Viele Gebete haben sicherlich auch Erfolg gehabt. Die Schilddrüse ist weg und ich habe keine Beweise, wie gesund Sie war? O doch: Gott erwies sich: Sie wuchs nach und nach 2 Jahre benötige ich keine Hormone und Blutdrucktabletten mehr?
Warum machst Du hinter jeden Satz ein Fragezeichen? Lügst Du uns hier eins vor? [RH]
Sollte der Namen nicht sehr wichtig sein? Ich werde mich erweisen hat mich zu Euch gesandt.

Vanessa [17.08.2010]
34
Eine komplett entfernte Schilddrüse, die später nachwächst, obwohl sie nicht mehr da ist, ist ein wirklich unglaubliches Wunder! Es ist ja nicht so, dass sie nachwachsen konnte, sondern sie musste schon neu wachsen, denn sie war ja komplett weg gewesen. Mit Sicherheit wird es fachärztliche Berichte darüber in allen wichtigen medizinischen Medien gegeben haben. Kannst Du bitte ein paar davon aufführen? Es ist eine Sensation, die garantiert weltweit die Mediziner beeindruckt hat. Denn wenn Schilddrüsen nachwachsen können, lässt sich damit vermeiden, dass Menschen ihr Leben lang Hormone schlucken müssen. Und wenn eine Schilddrüse nachwächst, kann man bestimmt auch Nieren und Herzen dazu bringen nachzuwachsen. Das wäre sensationell.

Wusstest Du, dass es viele Heilungen gibt, die den Okkultismus als Basis haben? Homöopathie oder Fengshui sind Beispiele dafür. Beachtenswert sind auch die Wunder, die in der Katholischen Kirche für Furore sorgen. Aus den Augen blutende Steinfiguren, Erscheinungen der Maria, Wunderheilungen in Lourde und was weiß ich nicht noch alles ... ist das aber alles das Werk Gottes? Ist eine neu- oder nachwachsende Schilddrüse automatisch das Werk Gottes? Zumal wissenschaftlich und logisch nachgewiesen werden kann, dass der Name, den Du angebetet hast, nichts mit dem Gott der Bibel zu tun hat!

Die religionistischen Nachahmungen Satans sind vielfältig.

Rüdiger [17.08.2010]
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Zitat von Vanessa: "der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott ?sa·aks und der Gott Jakobs,"

Lies mal und vergleiche mal Apg 9,17 mit Apg. 22, 14 (Gespräch zwischen Ananias und Paulus wird ergänzt!) und wenn du das nicht begreifen solltest, dann lies die jeweiligen Kapitel komplett und falls du immer noch nicht bemerkt hast, dass JESUS der "Gott unsrer Väter" ist, dann kannst du mir gerne eine Email schreiben, was du nicht genau verstanden hast, die ich dir gerne gewissenhaft und unverfälscht erklären kann und werde.

Die Bedeutung von JHWH wird UNS erst durch Jesu Tod am Kreuz OFFENBART! (Denk mal nach!)

Krysto [17.08.2010] krysto@jesus-my-power.de
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Es ist immer aufheiternd zu sehen, wie Spinner, welche keine Ahnung von der Bibel haben, sich die Schrift selbst auslegen. Dabei begehen sie Sünde. Sie glauben wirklich in Recht zu stehen, dabei sind sie selbst die geschlüpfte Brut der Urschlange. Satan ist Eurer Lehrer und Inspirator. Gerade dieser Henschel hat sich so stark mit Satan dem Teufel, dem Vater der Lüge verbündet und trinkt täglich vom Blut der Unschuldigen. Dabei hat Henschel viele unerlöste Konflikte. Mutterkonflikt und war schon immer ein Loosertyp. Ich kenne ihn von früher. Sein Problem ist die Manie, welche ihn dazu bringt andere unbescholtene in sein teuflisches Tun zu verstricken. Du versuchst die Menschen zu moralisieren und bist selbst unrein. Wach endlich auf.

mondeus [26.10.2010]
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Also wenn das kein schöner Angriff ist, dann heiß' ich Peter Ludwig oder Wolfgang Pärnt. Aber auch Ewald Selbstmord ist noch möglich. Dies sind (von mir vermischte) Decknamen einiger, die ähnliches versucht haben wie Du. Aber Dein Angriff ist mit Abstand der Schönste! Einfach perfekt.

Rüdiger [27.10.2010]
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Es ist immer trauriger zu sehen, wie WTG-Funktionäre, welche behaupten, Ahnung von der Bibel zu haben, sich die Schrift selbst auslegen. Dabei begehen sie Sünde. Sie glauben wirklich in der Wahrheit zu stehen, dabei sind sie selbst die geschlüpfte Brut der Urschlange. Satan ist ihr Lehrer und Inspirator. Gerade diese WTG hat sich so stark mit Satan dem Teufel, dem Vater der Lüge verbündet und trinkt täglich vom Blut der Unschuldigen. Dabei hat die WTG viele, nein, eine Unmenge ungelöster Konflikte. Erzengel-Michael-Konflikt, und das ist schon immer eine Verunglimpfung vom Typ: Jesus-Degradierung. Ich kenne den Zeitschriften-Verlag von früher. Ihr Problem ist die Bibel-Verdrehung, welche sie dazu bringt, ihre Mitglieder in ihr teuflisches Tun zu verstricken. Sie versucht die Menschen zu moralisieren und ist selbst unrein.

Wacht endlich auf!

Der Text war sicher von "mondeus" so gemeint, ... war sicher ein Versehen. Nichts dabei denken, jeder macht mal Fehler.

Conorr [27.10.2010]
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Wenn du keine Konflikte hättest mondeus, dann wärst du nicht hier. Jeder Mensch hat Konflikte, wenn er die nicht hätte, dann wäre er kein Mensch. Kein Mensch ist Jesus. Kein Mensch ist perfekt, nur die Wachtturm-Gesellschaft mit ihrem treuen und verständigen Sklaven, die sind perfekt. Sie sind sogar weiser als Gott, denn sie behaupten, seinen Geist zu haben. Sie wissen sogar, was Gott denkt, welch Vermessenheit!

Sie entmündigen Jesus und ersetzen ihn durch den treuen und verständigen Sklaven. Sie haben sogar eine eigene Bibel, die gefälscht ist und zu ihrem Lügengeflecht passt. Sekte ist ein Hilfsausdruck für dieses grausame Regime, das den Menschen alle Rechte nimmt; und den Weg zu Jesus versperrt!

Grüsse

Ninjo [30.10.2010]
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Zurzeit verzeichne ich eine stetig schrumpfende Anzahl der Besucher. Eine solche Entwicklung sieht man selten im Internet. Wer keine gravierenden Fehler macht, der kann bei einer wachsenden Seite langfristig damit rechnen, immer mehr Leute damit anzusprechen. Dies schlägt sich grundsätzlich positiv in den Statistiken nieder.

In 2010 war die Entwicklung ziemlich eindeutig. Die Besucherzahl wuchs deutlich. Seit September jedoch verfestigt sich ein Trend nach unten, der schon sporadisch im August sichtbar wurde. Die ersten damit verbundenen Gedanken sind natürlich: Was hast du falsch gemacht und/oder gibt es einen neuen Trick der Wachtturm-Freimaurer, die Seite zu unterdrücken?

Doch aufgrund der Vollmacht, die Jesus seinen Jüngern verleiht, ergibt sich am Ende der Analyse nur ein valider Schluss: Jehovas Zeugen beginnen zu realisieren, dass ihnen die Menschen nicht mehr so leicht auf den Leim gehen wie früher. Das hat zur Folge, dass die Anzahl derer, die sich im Internet über das Thema Jehova informieren wollen, schwindet, und es hat zu Folge, dass Jehovas Zeugen spürbar weniger innerlich dazu bereit sind, überhaupt den Dienst an der Irrlehre mit dem bisherigen Engagement zu begehen. Denn sie sind in der neuen Konfrontation mit informierten Menschen ständig einem gewissen Frust ausgesetzt, der sie veranlasst, sich mehr auf sich selbst und ihre Verliebtheit in die Organisation zu konzentrieren.

Es kann natürlich auch sein, dass der Sklave den Predigtdienst-Druck abschwächt, um zu testen, inwieweit sich dies auf die Frequentierung dieser Seite auswirkt. Damit lässt sich immerhin feststellen, ob die Jehova-Werbung der Zeugen weniger Jehova-Interessierte erzeugt, als Menschen, die über das Internet Aufklärung suchen und dann auf die antichrist-wachtturm und ähnliche Seiten stoßen.

Die Standard-Lösung des Sklaven aus Brooklyn, seinen Hörigen die Kenntnisnahme kritischer Literatur streng zu verbieten, scheint hier nicht wirklich die Grundlage des Trends nach unten zu sein. Denn das hätte viel früher greifen müssen.

Unterm Strich haben wir großen Dank dafür, dass wir auf diesem Acker arbeiten durften und dürfen. Jesus ist der Herr, wer sein Leben nicht ihm gibt, wird vor Gott nicht bestehen. Wer sein Leben ihm gibt, wird nicht sterben, selbst wenn er stirbt. Gepriesen sei der Herr Jesus, der allmächtige Gott, der sich hingab und in den Jahrtausenden Zentrum aller menschlichen Gefühle und Gedanken ist. Und wenn es sich auch nur so manifestiert, dass Menschen sich mit I-Phones und RTL ablenken, um sich ihm nicht stellen zu müssen.

Rüdiger [31.10.2010]

PS: Lasst uns Erfahrungen zusammentragen, die diese Entwicklungen bestätigen oder widerlegen.
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"Meine Lieben, haltet euch also von Götzendienst fern! Ihr seid doch verständige Leute; beurteilt selbst, was ich sage." (1. Korinther 10,14 und 15)

Die Leute sind verständiger geworden. Wer sich mit den Lehrern der ZJ befasst, wird sich dieser Gesellschaft nicht anschließen. Auf einem Kongress, bei dem ich einmal zugehört habe, machten sie einen (meiner Meinung nach) sehr unklugen Fehler: Sie griffen andere Religion drastisch an und hetzten richtig gegen sie: "arm" und "unsinnig" seien sie und "wir machen es so und werden leben". Nächstenliebe? Die Menge applaudierte, ich erschrak.

Wahrscheinlich war das ein 'Fehler' meiner doch sehr freien religiösen Erziehung. Im evangelischen Kreis bin ich es nicht gewohnt:

1. nur die Bibel als Grundlage zu nehmen und das Gefühl, dass Gott in unserem Herzen auslöst so zu verdrängen.

2. so viel über 'Satan' zu lernen, was mir wirklich Angst gemacht hat. In meiner Kirche hörte ich die Wörter: "Gott, Jesus, Barmherzigkeit, Glaube, Liebe, Hoffnung, Vertrauen, Nächstenliebe, Verbesserung ..." - aber 'Satan' habe ich niemals gehört, geschweige denn wurde ihm so viel Macht zugesprochen wie bei ihnen.

3. einen (wie es mir vorkam) Krieg gegen andere Religionen zu führen. Bei uns waren alle willkommen. Wirklich willkommen, nicht im Sinne von: "Lern erstmal auswendig, dann wirst du langsam akzeptiert".

Man kann den Rückgang der Besucherzahlen auf viele Arten interpretieren und gewiss immer so auslegen wie es einem passt. ZJs werden sagen, die Themen sind nicht relevant und Begründungen "arm" und "unsinnig".

Andere werden Korruption von mächtigen Menschen, die das Internet leiten, sicher nicht ausschließen.

Wieder andere, und ich nenne sie jetzt einfach mal 'Gläubige im Herzen' werden sagen: "Gott ist mit uns, er passt auf uns auf und er öffnet unsere Ohren, damit wir zuhören können, damit wir nicht applaudieren, wenn Menschen in anderen Religionen niedergemacht werden, damit wir uns nicht zu Richtern machen und uns nicht anmaßen, uns mit einem allmächtigen (!) Gott auf eine Stufe zu stellen."

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Leni [11.12.2010]
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Ich habe einen Fehler. Ich berichte immer gerne und schnell das Negative, lasse dann aber alles laufen, wenn sich die Tatsachen drehen. Deswegen muss ich jetzt eine Korrektur vornehmen: Die Zahlen sind wie eh und je steigend und stabil. Wie dieser Delle entstanden ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist die Ansprache, die bezüglich der Irrelehren der Wachtturm-Gesellschaft an die Menschen gerichtet wird, nach wie vor auf dem steigenden Ast. Ich bin wohl zu früh in Panik verfallen, als dem Internet-Publikum anderes wichtiger war.

Also ... Entwarnung! :-)

Allerdings ist es auch faszinierend, wie dezidiert und unverfälscht die Infos bei den Zeugen Jehovas ankommen. Und das ist jetzt das Positive, das ich zu berichten habe. Gestern war einer im Chat, der schrieb:

kann die gesamte diskussion hier über jehovas zeugen kdör nicht nachvollziehen. ist es so befriedigend sich über eine organisation mit lügen auszulassen, die sich nicht wehrt? prüfen sie: jehovas zeugen haben als einzige die wahrheit und die erkenntnis die zum ewigen leben führt. ihre lehren der hure babylon sind ein paradebeispiel dafür, was satan im stande ist zu erreichen. opfern sie auch noch kleine kinder herr rüdiger h.? wieviel blut klebt an ihren händen und dem ihrer frei-kirche??? sie verhindern mit dieser schmierigen propaganda das sie errettet werden. das ende ist nahe und es kommt wie ein dieb in der nacht. kehren sie um herr h. noch ist es nicht zu spät!

Das zeigt, dass auch absolut einbetonierte ZJ die Seite lesen. (Seite über die kdör)

Rüdiger [12.12.2010]
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Zitate von Leni:

"... Die Leute sind verständiger geworden ...

Im evangelischen Kreis bin ich es nicht gewohnt:

1. nur die Bibel als Grundlage zu nehmen und das Gefühl, dass Gott in unserem Herzen auslöst so zu verdrängen. ...

aber 'Satan' habe ich niemals gehört ...

'Gläubige im Herzen' werden sagen: "Gott ist mit uns, er passt auf uns auf und er öffnet unsere Ohren, ..."

Leni, ich glaube nicht, daß die Menschen verständiger geworden sind, denn genau das Gegenteil beschreibt Gottes Wort! Da sind wir als Christen immer gefragt, im Wort zu hören und zu verstehen, also Gott immer mehr zu erkennen. Da geht kein Weg daran vorbei! Was ich in evangelischen Kreisen bisher erlebt habe, ist eine immer mehr vorangehende Verwässerung der Guten Nachricht, des Evangeliums, denn, auch dazu gehört die Warnung, die der HERR selbst immer wieder auf Erden und erst Recht im Himmel aussprach, die Warnung vor seinem Gericht! Sicher ist es richtig, den Teufel nicht immer an die Wand zu malen, aber er muß erwähnt bleiben, um wachsam zu bleiben, so fordert es Gott, so verlangt es der Apostel!

1. Timotheus 4,1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden (Schlachter)

Epheser 6,12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. (Luther)

In Seinem Wort und im Vertrauen auf Jesus Christus sind wir fest, allzu leicht verfällt man seinem eigenen Wort, aber das Wort Gottes bleibt.

Liebe Grüße,

Rudolf [12.12.2010]
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Hallo Rudolf, danke für deinen Kommentar!

Mit "verständiger" meine ich ... bis zu einem gewissen Grad einfach nur mich selbst :D wenn ich mir das erlauben darf. Ich bin auf die "Erfahrungen" eingegangen, die Rüdiger vorher ansprach. Vielleicht hätte ich nicht "Menschen" sagen sollen. Ich habe großen Respekt vor den Lehren der ZJ, im Sinne von ihren Mitteln. Es ist für mich ein Netz, bei dem ich nur schwer eine Lücke finden kann um mit Diskussionen eventuell aufzuklären. Und ich habe schlicht und ergreifend keine Lust Jesus zu verlieren und mich in manipulierten Sichtweisen wieder zu finden. Obwohl ich mich wahrscheinlich dann nicht wieder finden würde^^ also: Ich bin vorsichtig mit meinem Urteilsvermögen und Naivität. Von daher hat es mich positiv überrascht, dass ich bei diesem Kongress so entsetzt und abgeschreckt war! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bei den Gebeten laut "Jesus" in meinem Kopf schrie und ihn bat, mich nicht "in Versuchung" zu bringen.

Zu den Aspekten des "Evangeliums" kann ich nicht viel sagen. Da halte ich mich raus. Genauso wie ich mich aus dem Himmel und dem Paradies bewusst ausschließe. Es ist die Kernaussage der Bibel, das ist mir klar. Jesus ist das Geschenk und darauf verlasse ich mich. Allerdings nicht durch die Bibel alleine, sondern durch das Gefühl, dass er in mir auslöst bzw. der Glaube an ihn. Ich bin mir sicher, dass er da ist. Bis zu einem gewissen Grad (durch Erfahrungen) - dass er auf mich aufpasst und mich leitet. Deswegen ist der Himmel, das Leben nach dem Tod, die Erlösung etc. für mich persönlich nicht relevant. Ich habe hier und jetzt ein gutes Gefühl und ein Geschenk. Das ist es, wofür ich dankbar bin. Vielleicht ist das mein eigenes Wort, dem ich verfalle. Aber die Zeugen haben mir gezeigt, dass die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod die Sicht auf Gott verändert. So möchte ich es nicht haben.

Liebe Grüße zurück

Leni [12.12.2010]
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Oh oh, Leni, "... dass die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ..." ein Leben nach dem Tod leben wir jetzt und zu aller Zeit in Ewigkeit! Wir sind gestorben in und für unseren Herrn Jesus, denn wie könnten wir sonst Glieder Seines Leibes sein!

Die Gnade Jesu, Gottes, hat alles schon in diesen "Nach-dem-Tode-Bereich" verschoben, obwohl wir noch hier in diesen unseligen Fleischesklumpen rumhumpeln müssen. Und ich habe die Gewissheit, nicht Gefühl, dass es erst so richtig weitergeht im Hause Gottes!

Viele, die meisten Christen in evangelischen Gemeinden vor Ort nehmen gleich gar nicht ihre Bibeln zu den Zusammenkommen mit, sie verstehen "Bahnhof" bei jedem Kontext, sie stecken noch, wenn überhaupt, in der Babybreisuppe fest und machen keine Anstrengung, daraus weiter zu kommen. Natürlich hat das nichts mit irgend einem Bibelstudium à la WTG zu tun, aber das persönliche Lesen und Sinnen im Wort, über das Wort in der HS ist wichtig!

Was der Geist Gottes dir dann zugesteht, Predigen, Deuten, Erklären in der Schrift, ist nicht unser "Bier". Es steht so geschrieben: die einen zum Prophezeien, die anderen zum Lehren, Organisieren etc. und den Witwen rät der Apostel alleinig zum Ausharren und Haushalt, Kinder führen in Demut und Gottes Gerechtigkeit.

Der Daumennagel tut nicht das Gleiche wie die Nierenaorta oder die Hornhaut, so ist der Leib Christi aber zusammen ein lebendiger Organismus, wie es geschrieben steht.

Liebe Grüße in unserem Herrn!

Rudolf [12.12.2010]
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Ja, das stimmt auffallend! Das ist gut, dass ihr beide das mal thematisiert! Christen leben jetzt schon ewig, Zeugen Jehovas müssen erst ins Nichts übergehen, um dann nach einer Wiederholungserschaffung gerichtet zu werden. Christen haben das Leben unter Garantie, die Jesus selbst vollbracht hat, Jehovas Zeugen teilen sich auf in die Gruppe der Volksmenge, die mit dem körperlichen Tod zu Nichts wird, und eine Gruppe, die als Geist zu Jesus in den Himmel geht (144.000). Die haben also zwei verschiedene Erwartungen, was nach dem Tod ist. Allein das ist ein systemischer Widerspruch, der so drastisch ist wie eine vom LKW überfahrene Tomate.

Die ganze Erwartung der Zeugen Jehovas ist nicht auf den Himmel gerichtet, sondern auf eine neue Welt. Dass Leni damit nichts zu tun haben will, kann ich mehr als gut verstehen.

Rüdiger [12.12.2010]
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Hallo Rudolf,

warum muss ich aus dem Babybreistatus raus? Ich kenne mich nicht so gut aus in der Bibel, das merkt man, aber die Fähigkeit zu glauben ist es doch, die wir alle gleich geschenkt bekommen haben. Auch die Menschen, die in armen Ländern wohnen, auch die, die kein Geld haben, sich eine Bibel zu kaufen. Sie leben im Babybreistatus oder?

Ich finde die Erwartung der ZJ auch nicht ehrenhaft. Ich finde, mit diesem übermittelten Druck gelangt man schnell zu der Annahme, man müsse etwas dafür tun, dass Gott einen liebt oder noch weiter gedacht: nicht verrecken lässt bzw. tot lässt.

Liebe Grüße

Leni [12.12.2010]
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Nee, nee! Mit der Rettung hat diese Metapher nichts zu tun.

Hebräer 5,11-14 Darüber hätten wir noch viel zu sagen; aber es ist schwer, weil ihr so harthörig geworden seid. Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Damit meint Rudolf nicht Dich, sondern den Status vieler, die er in der Evangelischen Kirche angetoffen hat. Ich kann diese Diagnose bestätigen, aber nur aus Erfahrung, die ich vor 20, 30 Jahren gesammelt habe. Die Evangelische Kirche machte damals in der Tat manchmal eher den Eindruck einer großen sozial-ethischen Bildungsanstalt als den einer Kirche. Da wird die Lehre nicht groß geschrieben, sondern Nettigkeit, Mitmachen und Freundlich-Sein. Das nimmt mitunter erschreckende Züge an.

Dass Du da nicht so viel lernst wie in einer Freikirche, liegt auf der Hand. Das ändert aber nichts an Deiner Rettung durch Jesus. Dafür besteht aber in der Evangelischen Kirche auch nicht so sehr die Gefahr, dass man sich verrennt. Allerdings ist es immer wieder schön zu beobachten, wie in Freikirchen selbst krasse Irrtümer vom Geist offengelegt werden. Die Führung durch den Heiligen Geist ist dort am deutlichsten spürbar. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Rüdiger [12.12.2010]
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Lese gerade rein, kann dir nur beipflichten, Rüdiger, den Hebräerbrief meinte ich, Leni hab ich nicht persönlich angesprochen. Und es geht darum, egal ob man das Wort hört oder liest, dass man es liest oder hört. Und das findet hier, zumindest in den evangelischen Kreisen nicht statt. Deshalb kann kaum einer von denen mit dem Wort beweisen oder widerlegen, außer dem Prediger (nominellen) und das ist deren Minus, wenn sie z.B. auf ZJ's treffen. Zumindest den Gnadentext z.B. in Korinther sollten sie kennen. Wenn wir heute das Erkennen, das von Gott kommt, das er uns durch den Beistand gibt, stückweise nach unserem eigenen Vermögen, zurückweisen, wie stehen wir dann da? Im Gehorsam als Diener oder in unseren eigenen Gedanken, Begierden?

Lese noch mal bitte Römer:

Römer 10,14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?

Ohne das geschriebene Wort geht das nicht, dazu hat ja die Bibel bis heute ihren einzigartigen Stand.

Liebe Grüße,

Rudolf [13.12.2010]
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Hallo Leni;

schön Dich zu treffen! Du sprichst eine Menge Dinge an. Das Wort Gottes (Bibel)

Christen sind wirklich eifrig, die Bibel in alle Sprachen zu übersetzen und Bibeln zu verteilen bzw zu verschenken. Du kannst gerne mitarbeiten ;-)

Jetzt wird es fast blasphemisch für manche: Wir brauchen auch den Heiligen Geist, der ist es, der uns führt. Die Bibel alleine ist nicht heilbringend oder ein magisches Buch, dessen Regeln Du befolgst und fertig. Die Kombination aus Bibel und Führung des Heiligen Geistes ist der "Schlüssel". Die ersten Christen hatten auch keine Bibel (aber die Tora, Teile des AT, Briefe der Apostel).

Heute ist es in bibellosen Gegenden (davon gibt es viele) so, dasss die Menschen übernatürliche Erscheinungen haben - und der Heilige Geist sehr stark wirkt. Aber: Damit will ich nicht sagen, die Bibel wäre unwichtig oder so!! Ich will sagen, Jesus lebt und ist erlebbar, Jesus ist nicht nur nette Geschichte oder versteckt in einem magischen Buch.

Wie kannst Du die Bibel besser verstehen (vom Baby zum Kleinkind)? Mir hat folgendes geholfen. Fragen aufschreiben, an die Seite legen. Gott um Antworten bitten. Die Bibel studieren. Mit anderen diskutieren. Wahrheit suchen ist aktiv. Ich bin Evangelisch gross geworden, die Bibel war für mich ein Buch voller Geschichten. Erst Stück für Stück konnte ich glauben. Wie ich es auch erlebte. Das ist Wachstum.

Satan

Oh, das wird zu lang. Wenn Du Dich mit Jesus mehr beschäftigst, wirst Du dem auch begegnen. Aber Angst brauchst Du nicht zu haben. Durch Jesus hast Du Macht über den Kerl. Das haben ja auch viele missverstanden und haben Schwerter gezogen oder Glauben gesetzlich verordnet, oder "RTL: Faust Gottes." Bah pfui.

Ich bin a bisserl hippie-mässig aufgewachsen und beeinflusst. Christen, Moslems, Buddisten sitzen im Kreis und haben sich lieb. Das hab ich aufgegeben, als ich (fast) ein Messer von einem Moslem in den Bauch bekommen hab. Als eine Freundin enttäuscht vom Dalai Lama zurückkam (die wurde Christ). Ich denke, wir haben eine falsche Art von Toleranz. Wir müssen die Probleme offen diskutieren.

So erstmal genug, Teetrinker [15.12.2010]
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Hallo zusammen,

ich schätze meine Frage war: "Kann ich nicht für mich allein an Gott glauben?" Die Frage ist aus einem Wachtturm-Heft. Passt aber ganz gut, finde ich. Ich denke, dass es grundsätzlich möglich ist, allein an Gott zu "glauben", vorausgesetzt man hat ihn erkannt. Diese Frage kam natürlich ganz auf der letzten Seite vor, was ich schon alleine fragwürdig finde. Die Artikel der Hefte steigern sich. Es beginnt sehr harmlos und ... "nett". Am Ende wird dann doch mal darauf aufmerksam gemacht, dass es nur den einen Weg gibt. Wie viele ZJ kennen sich schon mit den Dingen aus, die sie so stark kritisieren? Die 'Anhänger' meine ich, nicht die 'Experten'. Die kennen sich gut aus und nehmen solche Dinge deswegen auch schon vorweg.
Für Christen ist die Gemeinschaft wichtig, aber nicht lebenswichtig. Die Gemeinschaft gehört zur Lehre, ist aber nicht Bedingung zur Rettung. Ich glaube aus Erfahrung sagen zu können: Wer auf Jesus trifft, trifft früher oder später auch auf Mitchristen. - Eine These, die beinhaltet, man müsse sich unbedingt einer bestimmten Gruppe anschließen, ist schon ein Zeichen, dass da etwas faul ist. Der Leib Christi ist keine Organisation. Hoffnungen nach dem Motto "Gemeinsam stehen wir das durch!" sind von unten und ziehen nach unten.

Jesus ist für Dich da, auch wenn er Dich noch nicht in eine Gemeinschaft geführt hat. [RH]
Das sind alles nur meine Meinungen und Eindrücke. Ich studiere Literatur, vielleicht sagen mir ihre Hefte und Texte deswegen nicht so zu, weil ich schon alleine den Aufbau zu abgezielt auf etwas finde. Von den Fragen brauch man gar nicht erst anzufangen: Kurzer, klarer Text, Frage ZUM Text usw. ...?? Zum Beispiel auch bei dem Kongress: Jede Rede begann mit einer Geschichte von etwas schlimmem. Kam mir vor wie bei den Römern. Ja, mit Reden kann man das 'Volk' erreichen, deswegen müssen die Zuhörer aufmerksamer sein und es prüfen.

Zurück zum Thema: Der Name Jehova. Klar, es ist nicht egal, wie er heißt, aber ausgegangen von einer 'Gemeinschaft' die sich Gott nähern will (was erstmal löblich ist) und ihn dabei noch gar nicht richtig erkannt hat, ist der Name ein Schritt, der erst später kommt. Klar, sie glauben, sie haben ihn. Aber was haben sie außer Theorie? Mir kommt es so vor, als haben sie nicht die Praxis im Glauben. Soetwas gibt es doch auch oder verlier ich mich gerade in abstrusen Gedankengängen?

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Leni [17.12.2010]
52
Zitat: "... aber ausgegangen von einer 'Gemeinschaft' die sich Gott nähern will (was erstmal löblich ist) und ihn dabei noch gar nicht richtig erkannt hat, ist der Name ein Schritt, der erst später kommt."

Wie Rüdiger schon sagt, der Glaube kommt von Jesus, wie anders könnte die HS sonst schreiben von der Erwählung und Berufung. Das einzige, was WIR HABEN, wessen wir uns (nicht) rühmen, ist die Bereitschaft zu glauben. Alles andere, wessen wir uns rühmen könnten, ist immer von Gott! So sagt es Paulus. Der Glaube ist also immer festgemacht von Gott an einer Person, ein Vater-Kind-Verhältnis.

Nun aber zur Gemeinschaft. Die wahre christliche Gemeinschaft ist eben der Leib Christi. Dieser Leib lebt, im Haupte, unserem Herrn Jesus, und ist unvollkommen in seinem Gebaren der übrigen Glieder, der Jünger Christi. Woher wissen wir wirklich, ob einer zum Leib gehört?

Römer 10,9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Matthäus 10,32 Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel;

Römer 10,10 Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden;

Jakobus 5,16 Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

1. Johannes 2,23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

1. Johannes 4,2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott;

1. Johannes 4,3 ... und jeder Geist, der nicht bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.

'Ne Menge Texte, aber jeder 'ne Wucht! Echtes Bekenntnis, in Bedrängnis oder ANFEINDUNG, ist in der jeweiligen Form prüfbar. Von Gott sowieso. Anders im Internet. Da ist Lügnern Haus und Tor sperrangelweit geöffnet. Aber, so glaube ich, wer diese Worte in unbedachter oder lügenhafter Weise ausspricht, richtet sich selbst vor dem Herrn, in Kürze oder später. Es ist wie im kleinen, z.B. mit dem Abendmahl, wo die, die in unwürdiger Weise das Mahl nehmen, leiblich zu Schaden kommen. Siehe Paulus.

(Großartig, der Paulus, aber nur im Herrn.)

So haben wir also auch in solchen Foren (Versammlungen in modus secundi sozusagen) Geschwister, echte und Namenschristen. Es ist teilweise so, wie als wenn reisende Christen wie Paulus, Silas, Timotheus, Barnabas etc. unterwegs waren. Nur damals gebrauchte sie der Herr zu anderen Zwecken als heute unsereins. Aber alles in seinem Sinne!

Schau, als ich nach meinem Bekenntnis vom Herrn gerufen wurde, ER rief nun mit etwas lauterer Stimme, ließ ER mich mehrere Gemeinschaften von Christen besuchen. So konnte ich reifen, prüfen lernen, ermuntern lassen und ermuntern. Oft machte ich die Erfahrung, dass der Scheinweizen wuchert, Verleumdungen und Heuchelei traf ich öfter, als mir lieb war. Langsam lernte ich auch, wann ich "Perlen vor die Säue" sein zu lassen hatte, oder wann ich auf einen vom Herrn Zubereiteten traf. Danach oder davor taten andere SEIN Werk. Das war nicht mehr meine Sache. Vor Heuchelei und Werkschristensein hüte ich mich persönlich, denn ein wenig Sauerteig verdirbt das Brot. Da, wo der Sinn Christi vorherrscht, wo der Herr IN DER GEMEINSCHAFT IST, da lebt man im Leib! Oft aber wirst du seufzen, glaube mir.

Aber eins ist sicher: Der Name Gottes war schon immer da: Jesus Christus!

L. Grüße,

Rudolf [17.12.2010]
53
Zitat: "... ich schätze meine Frage war: "Kann ich nicht für mich allein an Gott glauben?" Die Frage ist aus einem Wachtturm-Heft. Passt aber ganz gut, finde ich. Ich denke, dass es grundsätzlich möglich ist, allein an Gott zu "glauben", vorausgesetzt man hat ihn erkannt."

Ich denke, dass das grundsätzlich nicht nur möglich ist, sondern unbedingt erforderlich ist, besonders wenn man ihn erkannt hat. Es geht doch gar nicht anders. Es ist eine Sache zwischen jedem einzelnen Menschen und Jesus. Jesus ist der Herr und der Mensch braucht nicht zu denken, dass der Herr immer so für den Menschen springt und tut und macht wie es der Mensch grad möchte.

So wie Rudolf über das herrliche Geschenk der Gnade sprach. Des Menschen ganzes Herz sollte bereit sein, dieses herrliche Gnadengeschenk zu empfangen. Aber Jesus allein endscheidet, wann und wer dieses Geschenk empfangen darf. Des Vaters Wille geschehe. Die Gemeinschaft ergibt sich dann als Folge daraus.

Doris [18.12.2010]
54
Wir dürfen nur nicht überbetonen, dass jeder, der Jesus annimmt, ein Auserwählter ist. Jesus ist der Heiland aller Menschen und er will, dass alle Menschen zum Leben durchdringen. Das eine schließt das andere scheinbar aus: Auserwählt sein und alle Menschen sollen das Heil erfahren. Doch scheint es mir sinnlos und auch nicht der Wille Gottes zu sein, dass wir dies zu unserem flachen menschlichen Verständnis hin aufzulösen versuchen. Das Auserwählt-Sein und die Menschheit umfassende Rettung sind beide in Jesus verankert. Es gibt niemanden auf der Erde, der auf Jesus zugeht und daran scheitert, dass er nicht auserwählt wäre.

Rüdiger [18.12.2010]
55
Es ging um die Frage: Kann ich nicht allein für mich an Gott glauben. Es ist doch wirklich eine Sache, die kein anderer Mensch für einen übernehmen kann. Gerade an der WTG kann man das erkennen, wo es hinführen kann.

Doris [18.12.2010]
56
Zitat: "Es gibt niemanden auf der Erde, der auf Jesus zugeht und daran scheitert, dass er nicht auserwählt wäre."

Sofern ihn der Vater zieht.

Johannes 12,32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Aber dem Herrn sei Dank, Gott läßt sich finden, wenn wir IHN nur suchend ertasten. Leider: Die Tür ist eng und es werden nur wenige hindurch gelangen. So die Worte Jesu. Breit ist der Weg, auf dem auch die gehen, die zwar beteuern, ja Herr, haben wir nicht in deinem Namen Wunder getan ... Aber der Herr sagt: Hinweg mit euch Heuchlern, draußen wird euer Zähneknirschen und Heulen sein bei den Hunden ...

Wer nicht das weiße Kleid angetan hat vom Herrn Jesus, der wird keinen Einlass finden zur Hochzeit.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auslegung in der "Allversöhnung". Wenn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, und wir die Züchtigung in der Liebe Gottes verstehen, so wäre es durchaus auch für uns heutige Menschen vorstellbar, dass ER alle rettet, das All mit sich versöhnt.

Die Begriffe Ewigkeit und Unendlichkeit sind deutsch, in der altgr. Sprache wird Ewigkeit in Zeitalter- äonen- übersetzt. So ist auch eine Züchtigung, egal wie lange, im Schwefelsee durchaus mit der Liebe UND Allmacht Gottes vereinbar. ER bringt sie durch diese Züchtigung zurecht.
Ja, es gibt beide Extreme: Die einen verengen Jesus auf eine kleine schicksalhafte Auswahl, die Gott trifft, und die anderen weiten Jesus auf eine automatisch eintretende Rettung aller aus. Beide haben gemeinsam, dass es im Grunde gar nicht in unserem Ermessen liege, ob wir Jesus folgen wollen oder nicht. Doch bei Jesus finden wir immer wieder die Aufforderung (z.B. folge mir nach), so dass wir erkennen und anerkennen müssen, dass unsere Entscheidung maßgeblich gefordert wird. [RH]
Christen kennen die Züchtigung, die auch in der "Maßnahme" des leiblichen Todes besteht. So konnte Paulus warnen vor der Versündigung im Abendmahl, wo einige der Geschwister erkrankten und einige verstarben. Einen neuzeitigen Fall hatte ich gelesen, wo ein vollkommen gesunder Christ ernstlich erkrankte, keine Diagnose möglich war, auf dem Sterbebett erklärte er seinem Bruder, dass er sich bewusst sei, dass er schwerste Sünde auf sich geladen hatte vor Gott, die den Tod verdient, und er verstarb. Sein Fleisch dem Teufel übergeben, damit seine Seele gerettet wird.

Nur so am Rande ...

L.G., Rudolf [18.12.2010]
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Hallo Doris;

der Neue Bund, der mit Jesus begann, bedeutet, dass wir der Tempel Gottes sind, und ich persönlich für meinen Glauben verantwortlich bin. Dass kann keine Kirche oder Verein abnehmen. Eine christliche Kirche kannst Du als Mitglied verlassen, niemand wird Dir sagen, dass Du dann in die Hölle kommst, oder Druck ausüben. Ich hab es auch nicht erlebt, dass jemand sagt, Du musst dies oder das glauben.

Trotz der Eigenverantwortung ist es wichtig, Gemeinschaft mit anderen Christen zu haben. Nicht um deren Meinung zu übernehmen, aber um sich und dem Leib Christi zu dienen. (Abendmahl, Gaben des Geistes, Erbauung, ...)

Aber, wie gesagt, keine christliche Gemeinde wird für sich in Anspruch nehmen, die alleinige Versöhnung zu haben oder das allein selig machende Heil zu verkündigen.

Übrigens ist das der Grund, warum wir Christen oft so zerstritten sind, so gespalten.

Gruss, Teetrinker [20.12.2010]
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Hallo Rudolf.

Ich habe die Stelle mit dem Tor gelesen. Der Weg liegt dabei vor dem Tor, richtig? Mt. 7,13: »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs. 14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.«

Also ich habe mit ZJ über diese Textstelle geredet. Sie behaupteten, der Weg läge hinter dem Tor?! Also ist das Tor die Eintrittskarte ins Paradies für sie? Bzw. der Weg soll doch die Anhängerschaft, das Sein in der WTG sein, oder? Wenn man da Mitglied ist, ist man nach ihnen auf dem richtigen Weg und in dem "geistigen Paradies". Aber hier geht es doch um die Straße, den Weg zum Tor, oder?

Wünsche allen Frohe Weihnachten!

Leni [24.12.2010]
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Frohe Weihnacht auch dir!

Jesus sagt, das Tor bin ich.

Es ist Hingabe seiner selbst (Jesus sagte: du hast es selbst gesagt, ich sei Gott), als er auf Golgatha die Schuld der Menschen auf sich nahm. Für die, die glauben ist es die Wahrheit und Rettung, für die anderen ist es Torheit. Der Geist Jesu, Gottes zieht, der Geist der Welt, Satans, hält davon ab.

Von was oder wem ab? Jesus sagt: Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich, wer nicht sammelt, zerstreut. So ist der Herr, der sich uns als Mensch in erniedrigter Person zeigte, die Eintrittspforte zur Gottkindschaft, zu Gott dem Vater. Der Weg auf Erden für uns ist die Jüngerschaft, das Folgen im Glauben, Paulus nannte es das Ausharren. Und so ist dann endlich (Vater, es ist vollbracht!)der erhöhte Jesus, Herr der Herren, der die Wahrheit und das Leben ist, der Sünden vergibt, wieder am Busenplatz beim Vater. Wir erkennen ihn in unserem elenden Leib noch als SOHN, und wissen doch schon, dass er der ewige Vater ist. Wenn das All wieder mit Gott versöhnt ist, ist Gott wieder bei den Menschen. Wir lesen in der Offenbarung nur Gott, Gott selbst schlägt sein Zelt wieder bei den Menschen auf. Das ist der Tag, an dem alle ihr Knie vor unserem Herrn gebeugt haben werden, so oder so.

Wenn wir vom Tor oder von der Tür reden, die Jesus ist, so erkennen wir darin den einladenden und auffordernden Zuruf Gottes, zu ihm zu kommen, sich wieder mit IHM versöhnen zu lassen. Der Weg sei er, sagt Jesus. Zu Gott. Er ruft seine Schafe, und sie folgen ihm, das ist der Weg, der Gnadenweg. Noch ist er schmal und die Tür ist eng, aber hinter der Tür ist der LEIB zur Vollkommenheit zurechtgemacht, zur Hochzeit mit dem Lamm. Noch sehen wir stückweise, aber hinter der Tür sehen wir in Vollkommenheit. Da sind wir endlich und schlußendlich bei Gott angelangt.

Die Zeugen Jehovas haben Jesus Christus wirklich zum simplen Türsteher, der die Eintrittskarten abreißt und dann später in einer blutigen Show alles richten soll, gemacht. Sie, die ZJ, werden nach dem "Durchgang" die Lehrer sein, die die nun stückweise lebendig Gemachten in "Bibelstudien" "zurechtbringen".

Ein echtes Gruselmärchen, passt übrigens in unsere Zeit, mit den vielen Dämonenfilmen und Fantasygeschichten ...

Liebe Grüße,

Rudolf [24.12.2010]
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Um noch einmal auf die Frage von Leni zurückzukommen (Kann ich nicht allein für mich an Gott glauben?) - die Wachtturm-Gesellschaft schreibt im Wachtturm 1. November 2010 auf der Seite 31:

Wie war das bei Jesus? Gehörte er einer organisierten Religion an?

Im weiteren Verlauf werden verschiedene Punkte angeführt, die natürlich belegen, dass Jesus natürlich einer organisierten Religion angehörte. Dann weiter:

Wie weiß man aber, welche Glaubensgemeinschaft auf diesem schmalen Weg geht? Das Buch Was lehrt die Bibel wirklich?* (Kapitel 15) liefert dazu wertvolle Anhaltspunkte aus der Bibel. Damit kann man eine solide Entscheidung treffen, welcher Gemeinschaft man sich anschließen soll.

Nur um diese Werbesätze schreiben zu können, nur um die Manipulation aus dem Buch Was lehrt die Bibel wirklich? an den Mann, die Frau bringen zu können, hängen sie Jesus an, einer organisierten Religion zugehörig gewesen zu sein. Dabei war und ist Jesus der größte und wirksamste Kritiker aller Religionen und besonders der Religion, die er mit sich selbst konfrontierte. Welches Beispiel soll Jesus hier noch abgeben? Das Vorbild für einen Zeugen Jehovas, der sich bis in den Tod belügen und in den Predigtdienst einspannen lässt? Soll der Zeuge Jehovas bis in die eigene Zerstörung dem Sklaven gehorchen? Nimmt sich der Wachtturm-Sklave das Recht, durch die Zugrunderichtung der Menschen den einmaligen Tod Jesu am Kreuz ständig am lebenden Subjekt neu zu praktizieren?

Jesus hat in Wahrheit die Religion, der er formal angehörte, in allen Belangen der Lüge überführt und hat seinen Jüngern befohlen, sich nicht des Sauerteigs der Phariasäer zu bedienen. Jesus als Beispiel anzuführen, dass es richtig sei, in einer organisierten Religion zu sein und ausgerechnet auch noch in der Doppel-Gott-Religion der Zeugen Jehovas, das ist schon so ungeschickt, dass nur zwei Motvationen für dieses Verhalten vorliegen können: Die Wachtturm-Gesellschaft ist entweder tolldreist und bis zum Anschlag skrupellos oder sie ist strohdoof. Letzteres wäre zu schön um wahr zu sein.

Rüdiger [27.12.2010]

PS: Jesus ist der Herr über den Sabbat. Wenn irgend jemand zu jemandem zu gehören hat, dann ist es die jüdische Religion, die zu Jesus gehört. Niemals kann eine noch so "wahre" Religion die Zugehörigkeit Israels zu Jesus ersetzen oder übertrumpfen. Wir Heidenchristen unterliegen der besonderen Gnade, als Zweige in den Ölbaum eingepfropft worden zu sein. Es kann keine organisierte Religion geben, die dies verstehen oder akzeptieren könnte. Es kann nur die Nachfolge geben, die jeder einzelne Gläubige tut und darin Gemeinschaft findet, dass er dem Leib Christi zugeordnet worden ist.
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Ich denke mittlerweile, sie sind strohdoof. Vielleicht waren sie am Anfang klug um die "Religion" aufzubauen, aber die Artikel heute (die sich ständig wiederholen) sind dreist und dumm. Die wichtigsten Artikel scheinen für sie die zu sein, die über "die wahre Religion" Auskunft geben. Das steht im Mittelpunkt. "Die wahre Religion." - "Die Art und Weise, wie wir Gott anbeten, bedeutet Leben oder Tod für uns." - so schreiben sie es. Sie drohen mit dem Tod, wenn wir Gott nicht so anbeten wie sie es tun. Was soll man da noch denken? Wer sind sie, dass sie über mich richten? Die Artikel und das Gerede um Gott scheint mir traurigerweise nur Vorbereitung auf diese Artikel zu sein. Es ist weder wahre Anbetung, noch Vertrauen zu Gott. Klar kann ich Gott für mich alleine anbeten. Das geht aber bei ihnen nicht, denn das würde bedeuten, ich hätte eine wirkliche Beziehung zu Gott. Im Grunde ist die Nachricht, die sie uns vermitteln: "Entweder Zeuge Jehovas oder Tod!"

Sie gehen auch nicht von Tür zu Tür um Menschen zu retten, sondern für ihr eigenes Ansehen in ihrer kleinen Gemeinde.

KEIN Zeuge Jehovas kann mir Fragen beantworten auf eine Weise, wie es nicht in dem kleinen Heft steht! Genauso wie ein "Bibelstudium" bei ihnen kein Bibelstudium ist. Das Wort sagt es doch schon selbst: Bibel-studieren. Aber sie studieren nur ihre Hefte! Das ist kein Bibelstudium! Man bekommt bei ihnen kein "Bibelstudium". Man bekommt ein Was-die-Bibel-wirklich-lehrt-nach-Ausrichtung-der-Zeugen-Jehovas-Studium.

Leni [28.12.2010]
62
Zitat: "Die Information wurde mir von einem wohlmeinenden Zeugen Jehovas zugesandt. Er hat die Webseite wohl nicht richtig durchgelesen. Kein Wunder! Er darf fremde Literatur ja auch nicht prüfen. Die Wachtturm-Gesellschaft verbietet das."

Wer sagt daß ein Zeuge Jehovas fremde Literatur nicht lesen darf. Wohl nur du. Ich verkneif mir beleidigend zu werden. Aber was du da verzapfst ist zu 90 % Blödsinn.

Reinhold [25.05.2011]
63
Ach so, dann verbietet die Wachtturm-Gesellschaft wahrscheinlich auch nicht, dass der abtrünnige 15-jährige Sohn gemeinsam mit der Familie isst, nicht wahr? Und sie verbietet auch nicht, dass er in der Versammlung etwas sagen darf? Ach so, Reinhold, dann ist die Wachtturmwelt ja in Ordnung.

Tu' mir einen Gefallen. Belege doch einmal einen Prozentpunkt von den 90% Blödsinn.

Rüdiger [26.05.2011]

PS: So wie das globale Bankensystem jedem einzelnen Menschen intuitiv als Mega-Betrugssystem bekannt ist, so wissen alle Menschen im Grunde ihres Herzens, dass der Wachtturm-Jehova Satan sein muss. - Er verbietet den Kontakt zu Jesus, der immerhin sagt: Kommet her zu mir alle ... und ... bleibet in mir. Judas formuliert: "... und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus" (Judas 4). Wenn Jesus unser alleiniger Herrscher und Herr ist, was für eine Rolle spielt Euer Jehova? Was hat der Jehova für Ziele, der den Kontakt zu Jesus unterbindet? - Und wieso habt Ihr mindestens zwei hierarchisch abgestufte Götter in Eurer Religion?

P.PS: Viel Freude beim Suchen von Antworten in der Wachtturm-Literatur. Ihr habt doch die Watchtower-Library. (Aber bitte hübsch eigenständig formulieren. Umfangreiche Kopien aus der Watchtower-Library werden nicht veröffentlicht.)
64
Hallo Reinhold,

die WTG (wie andere Sekten auch) bedient sich viel gemeinerer Methoden als der der plumpen Verbote.

Lies mal das Ältestenbuch.

Gruß

Teetrinker [27.05.2011]
65
Er wird es wahrscheinlich nicht mehr mitkriegen, denn "aus irgend einem unerfindlichen Grund" klickt er diese Seite nicht mehr an. Selbstverständlich kommt diese Verweigerungshaltung nicht aus den Wachtturm-Auflagen, sondern aus seinem Jehova ausgelieferten Herzen. Der Jehovaismus verleiht wie der Islam Scheuklappen. Da sind dann biblische Grundsätze wie "prüfet alles" überhaupt nichts mehr wert.

Daran erkennen wir, dass es mit der Beherzigung biblischer Grundsätze bei Jehovas Zeugen nicht weit her ist.

Rüdiger [27.05.2011]

PS: Jehovas Zeugen sprechen immer von "Jehova Gott". Entweder meinen sie damit einen Jehova-Gott (also einen Sondergott) oder sie meinen, dieser Jehova ist so zweifelhaft, dass man ihm ständig das Attribut "Gott" beistellen muss. Oder Jehova ist der Vorname und Gott ist der Nachname. - Die Herleitung des Namens Jehova ist und bleibt jedoch ein Buchstabenunfall, der aus der unzulässigen Vermischung der Begriffe JHWH und adonai stammt. Dass Jesus diesen Buchstabensalat nicht als Namen Gottes bekannt gemacht hat, liegt auf der Hand. Denn diese Namensmixtur entstand erst im Mittelalter durch katholische Mönche. Wann werden Zeugen Jehovas und Katholiken die Bibel endlich ernstnehmen?
66
"Gott" ist nach Auffassung der ZJs ein Titel. Deshalb muss zu dem Namen Jehova "Gott" hinzugeschrieben werden. Es geht um Jehovas Ehre. Einen Menschen ehrt man auch mit dem Titel, sofern er einen hat. Die große Frage ist aber, wer hat Jehova den Titel "Gott" verliehen? Er sich selbst oder die gottesfürchtigen Herrn in Brooklyn? Vielleicht kann ein Zeuge dazu Stellung nehmen und erklären, wie Jehova zu dem Titel "Gott" kommt?

Sieglinde [27.05.2011]
67
Hallo Sieglinde,

wenn "Gott" nur ein Titel ist und Jesus und Satan eigene, also andere Götter sind im Wachtturm-System, was Zeugen Jehovas ja immer wieder betonen, warum sagt man dann nicht als Jehovas Zeuge: "Satan Gott" oder "Jesus Gott", sondern nur "Jehova Gott"? Konsequent wäre es, diesen Titel dann auch jedem zukommen zu lassen, der ihn verdient. Jehova müsste dann den Titel Obergott bekommen, zumindest wenn man die Wachtturm-Götterwelt ernstnimmt.

Rüdiger [27.05.2011]
68
Ja, Herr Hentschel, das haben Sie treffend formuliert. Man kann das nur so verstehen, dass es sich hierbei um höhere, höchste Wachtturm-Erkenntnis handelt, die Normal-Sterblichen nicht zuteil wird. Ein längeres Wachtturm-Studium könnte vielleicht zu dieser höheren Erkenntnis führen, aber eben auch nur vielleicht? Die älteren, gottesfürchtigen Herren in Brooklyn sind mit dieser extrem seltenen Erkenntnis reichlich gesegnet. Hut ab, vor diesen Glaubens-Riesen.

Sieglinde [27.05.2011]
69
Naja, ob man die Vielgötterei der Zeugen Jehovas als höhere Erkenntnis ansehen kann, lässt sich bezweifeln. Und dass sie nur zu dem speziellen Gott "Jehova Gott" beten, heißt auch nicht viel. Denn in der Bibel steht: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Da steht nicht anbeten. Und Zeugen Jehovas haben mehrere Götter, auch wenn sie nur einen davon anbeten.

Rüdiger [27.05.2011]
70
Es geht um die Frage, wie kommt Jehova zu dem Titel "Gott". Auf diesen Seiten konnte man schon oft sinngemäß lesen, ein Gott, der den Kontakt zu Jesus verbietet, kann nicht der wahre Gott sein. Diese Anschauung ist richtig. Die ZJ-Lehre verbietet ja nun tatsächlich weitgehend den Kontakt zu Jesus. Könnte es evtl. sein, dass Jehova den Titel "Gott" unrechtmäßig erworben hat? Man hörte heuer schon viel von Plagiatsvorwürfen. Hat Jehova bei dem "Gott Satan", wie diesen ZJs oft nennen, vielleicht abgeschrieben? Es ist zu prüfen, ob hier nicht die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden sollte. Man wird aus der ganzen Sache einfach nicht schlau. Schade, dass hier nicht mal ein eingefleischter Zeuge zu den aufgeworfenen Fragen Stellung nimmt und das Rätsel verständlich lüftet.

Sieglinde [02.06.2011]
71
"Gott" ist kein Titel. Ein Titel ist "Gott" nur in der verquasten Schräg-Logik der Wachtturmspezialisten. Wenn "Gott" ein Titel wäre, dann müsste ich Dich ansprechen mit "Sieglinde Mensch". Hallo Sieglinde Mensch! Wie geht's?

Und so mancher Ältester der Wachtturm-Sektion müsste sich dann die Ansprache "Unmensch" gefallen lassen. Die Ausrede, dass Gott nur ein Titel sei, ist eine grundlegende Verdrehung der Realität. Indem die Wachtturm-Gesellschaft diese Lüge erfolgreich bei den ihr Verfallenen installiert hat, hat sie die Menschen in der Hand. Aber selbst bei einer so offensichtlichen Lüge kann auch die Staatsanwaltschaft nicht einschreiten. Denn wenn ich daran glauben will, dass "Mensch" nur ein Titel ist, dann kann mir das kein Staatsanwalt verbieten. Ebenso verhält es sich mit dem Begriff "Gott".

Die effektivste Hilfe, die wir Jehovas Zeugen bieten können, ist unser eigenes schrittweises Immer-mehr-von-der-Wachtturmlüge-Verstehen. Dann können wir Aufklärungsarbeit leisten. Aber auch diese Arbeit findet ihre Grenze da, wo beim Zeugen Jehovas die pure Verstocktheit aus der Verliebtheit in die weltweite Lügen-Bruderschaft entstanden ist und sich festgesetzt hat wie Kalk an der Wasserleitung.

Die staatliche Anerkennung der Lügenreligion aus Brooklyn ist allerdings ein Armutszeugnis für Deutschland. Eine schlimme Blamage. Wer das bringt, der hat auch einen Westerwelle und einen zu Guttenberg verdient.

Rüdiger "Mensch" [02.06.2011]
72
Hallo alle zusammen,

ich habe mir nicht alles durchgelesen, also entschuldigt bitte, wenn ich bereits gefragte Fragen und Antworten wieder aufwerfe.

Soweit ich es jetzt gehört habe, ist das Neue Testament laut ZJ nicht von Gott inspiriert, sondern besonders Römer 10,9 und 10,13 Zitate aus dem Alten Testament?

Römer 10,13 soll Joel 3,5 sein (?) und 10,9 habe ich im Alten Testament noch nicht gefunden ...

Das "kyrios" in beiden Textstellen soll vorher das Tetagramm gewesen sein, das unterschiedlich gelesen/interpretiert werden muss?

Beste Grüße

Leni [16.06.2011]
73
Zitat von Rüdiger: "P.PS: Viel Freude beim Suchen von Antworten in der Wachtturm-Literatur. Ihr habt doch die Watchtower-Library. (Aber bitte hübsch eigenständig formulieren. Umfangreiche Kopien aus der Watchtower-Library werden nicht veröffentlicht.)"

Genau DAS ist mir passiert! Ich stelle eine - nach meiner Meinung - gut selbst-recherchierte Frage und dann bekomme ich einen englischen Artikel vorgeknallt, bei dem noch nicht mal direkt meine Frage beantwortet wird. Das ist doch frustrierend!

Der treue und verständige Sklave ist definitiv nicht Gott! Gott warnt davor, sich von Menschen führen zu lassen. Gott allein führt die Menschen - auf unterschiedliche Weise. Wenn ein Zeuge Jehovas an Türen klingelt, löst er zu 90% Widerstand gegen Religion, Glaube und letztendlich Gott hervor. Die restlichen 10% sind andere Menschen. Vielleicht haben sie gerade Probleme und suchen Trost - komme was wolle!

Leni [16.06.2011]
74
Hallo Leni,

zu Deinen Fragen im Kommentar 72 kann ich nichts sagen. Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Und von Zeugen Jehovas wirst Du hier bestimmt keine Antwort bekommen, denn sie sind durch die Argumentation auf dieser Seite geschlagen und ihrer geistigen Nacktheit überführt. Ich würde als Zeuge Jehovas auf so einer Seite auch nicht schreiben, denn wo man verloren hat, hat man verloren. Dass die Wachtturm-Gesellschaft keine Möglichkeiten hat, die Argumentation auf dieser Webseite zu widerlegen, ist ein krasses Armutszeugnis für sie. Der Sklave versucht dieses Problem auszusitzen und hofft darauf, dass die Menschen dumm genug sind, so etwas einfach wieder zu vergessen. Auf diesem Prinzip beruht ja das geistige Dauer-Bombardement durch die Zeugen Jehovas - nach innen wie nach außen.

In diese taktische Linie fällt auch Deine Erfahrung aus dem Kommentar 73. Sowohl sich selbst als auch andere bewerfen sie mit irgendwelchen Artikeln aus der Hand der Wachtturm-Gesellschaft und bilden sich ein, das Problem gelöst zu haben. Ihre Sklaventreue steht dabei im Vordergrund. Es ist die selbe Sklaventreue wie die, die Menschen gegenüber Hitler empfanden.

Jehovas Zeugen sind das Paradebeispiel für die geistige Fixierung auf einen Standpunkt. Ihr Horizont ist 30 x 30 cm groß und sie nennen ihn Überzeugung.

Diese Lebensweise wird man nicht so schnell wieder los.

Rüdiger [16.06.2011]
75
Hi Leni;

tatsächlich wird Joel 2.27 zitiert. Kapitel 3 ist eine wichtige Prophetie auf das Pfingstfest. Auch Jesus zitierte viel aus dem Alten Testament. Viele Teile des alten Testamentes sind die Vorausschau auf den neuen Bund und das noch kommende Zeitalter.

Das Zitieren bedeutet mehreres:

- wir bekommen Hinweise, welche Schriften echt sind, welche wichtig waren usw.

- es gab heftige Diskussionen mit Juden, auch die zitierten, und Jesus und die Apostel antworteten mit Zitaten, ganz normal.

Wie die WTG darauf kommt, dass das NT nicht von Gott inspiriert ist, kann ich nicht nachvollziehen. Zumal die WTG ja gerne aus dem NT zitiert ...

Grüße,

Teetrinker [17.06.2011]
Ich glaube das nicht, dass die WTG das bringt. Geht zumindest aus ihren Schriften nicht hervor. Ich habe so eine These jedenfalls noch nicht entdeckt. [RH]
76
Hallo,

danke Teetrinker! Es erklärt für mich aber noch nicht die unterschiedliche Übersetzung der Verse Römer 10,9 und 10,13.

Ist sowohl das Alte Testament wie auch das Neue Testament komplett von Gott inspiriert oder sind es im NT Zitate aus dem AT? Wenn es einer "zitiert" hat, dann doch wohl Gott selbst oder? Obwohl er wohl nicht "zitiert", sondern eher darauf hingewiesen hat - "den Leser geführt" hat.

Ich habe auf die Verse 10,9 und 10,13 und die unterschiedliche Übersetzung von Jesus = Herr bekennen und Herr = Rettung, jetzt diese Antwort bekommen:

In den 237x in denen statt "kyrios" in der ZJ-Übersetzung "Jehova" geschrieben wurde, stand dort (laut WTG!) vor kyrios JHWH. In Römer 10,9 stand wohl nicht JHWH, sondern in (ihrem) Urtext tatsächlich kyrios.

Ich weiß allerdings nicht, welchen Urtext sie nehmen.

Leni [17.06.2011]
77
Ich kann mich dunkel erinnern, dass Paulus den Petrus ermahnte, als dieser vor den Juden kniff, dass er das, was er in der Gemeinde zu sagen habe, als das Wort Gottes sagen solle. Das macht klar, dass Gottes Eingebung uns viel näher ist, als wir heute in der modernen Zeit der zertifizierten Kanäle Gottes anzunehmen bereit sind. Nicht Organisationen oder Institutionen in rot oder weiß mit Fischgott-Hut oder mit Schlips und Kragen sind die Träger der Eingebungen Gottes, sondern ein jeder, der auf Jesus vertraut.

Daher ist die Frage nach der Inspiration Bibel eigentlich überflüssig. Die Eingebung, die ein Christ erlebt, ist auch ernst zu nehmen. Nur dass die erlebte Eingebung des Heiligen Geistes nicht ganz so weit verbreitet wird wie die Bibel. Aber es ist der selbe Gott, der uns die Bibel gegeben hat.

Rüdiger [17.06.2011]
78
Hi,

ich stimme Dir zu Rüdiger, aber diese Fragen sind wichtig für manche. Also im AT steht da JHWH bei Joel. Das NT ist ja in griechisch, Paulus benutzt in Röm. 10.13 kyrios, was etwa "Herr" heißt. Damit sagt Paulus: JHWH ist nicht eine Person, sondern Jesus ist auch JHWH!

Das kommt im NT öfter vor und belegt die Dreinigkeit Gottes. Ob 237 mal, weiss ich nicht - ebenso was in griechisch in der anderen Stelle steht.

Da die WTG ja nur Jehova haben will, müssen Sie Lösungen finden: Das NT ist nicht von Gott inspiriert, Paulus hat gelogen, die Urtexte wurden verfälscht ...

Hoffe konnte Dir helfen. Übrigens kann jedermanns Wort von Gott inspiriert sein ... und danach sollten wir streben!

Gruß,

Teetrinker [18.06.2011]

PS: Romans 10:9 (LUT) Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR (kyrios im griech.) sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott (theos = der 3-einige Gott) von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.

Kyrios kommt 748 Mal vor und bedeutet über 600 Mal Messias, also Gott Jesus, Herrscher (militärisch), Regierender.

Also verdrehen die WTGler mal wieder das Wort Gottes!! Denn die Stelle belegt eindeutig die Gottheit Jesu - auch ohne griech. Trickkiste ...
79
Hallo,

also woher haben die ZJ die Information, dass im NT oder in der griechischen Schrift "JHWH" steht? Sie sagen, sie haben es richtig übersetzt - das ist die ganze Begründung. Um es zu prüfen, müsste man aber früher ansetzen und gucken, wo die unterschiedlichen Urtexte auf einmal herkommen oder?

Jesus hat doch sogar mit Sündern gespeist. Wieso zum Teufel (und das meine ich so) überspringen so viele diese Tatsache und konzentrieren sich nur noch darauf, nicht zu viel zu trinken und die Gemeinschaft innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft zu betonieren?

Ist diese Tatsache nur Jesus, dem einzigen Sohn Gottes, dem, der Wunder getan hat, überlassen und nicht zum Nachmachen? Wird da jetzt differenziert?

Viele Grüße an alle und Gottes Segen!

Leni [21.06.2011]
80
Hi Leni;

die Juden sind sehr sehr genau, was die Tora angeht. Wurden Teile unleserlich, wurde es eben mitkopiert. So sind die Urtexte gar nicht so unterschiedlich. Sie stimmen sehr gut überein, das beweisen die Ausgrabungen. Das ist auch keine geheime Wissenschaft, das kannst alles einsehen. Hebräisch kannst auch lernen.

Im AT gibt es ja nicht nur JHWH, sondern auch Adonai und Elohim (und weitere Namen) Gottes. Beide Namen sind Plural, also "Herren" oder "Götter". Das ist ja Beweis für die Dreieinigkeit. - Das passt der WTG nicht und so kommt es zum Jehova-Kult.

Was nicht passt, wird eben passend gemacht.

Das Verhältniss der Zeugen zur "Welt": Ich denke, es ist psychologisch: Wir sind was besseres. Wir sind auserwählt. Jetzt werden wir ausgelacht aber: Euer Ende naht - dann sind wir dran! Als armes, verfolgtes Völkchen macht man sich in bestimmten Kreisen auch beliebt. Wie oft hörten wir: die Zeugen starben sogar im KZ!

Gott gab uns die "Welt", sie ist uns "untertan", d.h. wir sind verantwortlich, auch sozial und politisch. Gott erschuf keine böse Welt.

Ebenso Alkohol: Ich will nicht sagen, dass es biblisch ist, sich zu betrinken. Aber nur ständig vor einem bösen, strafenden Gott Angst haben ist auch nicht biblisch. Bei den jüdischen biblischen Festen wird recht viel getrunken: wenn Du 5 Becher Wein drin hast (Passah), ist da ne andere Stimmung als im Königsreichssaal.

Der Sklavenkult ist auch unbiblisch. Sklave bedeutete nicht, ständig die Peitsche, kein eigener Wille usw. Ein Sklave bekam oft Gelegenheit zur Bildung. Ein Sklave musste entlassen werden nach einigen Jahren. Ein Sklave musste gut versorgt werden.

Aber was sag ich?

Alles Liebe,

Teetrinker [21.06.2011]
81
Ich halte die Behauptung, der Name Gottes sei aus der Bibel entfernt worden, für eine Zwecklüge. Das im Alten Testament JHWH mit HErr wiedergegeben wurde, lag eher daran, dass man schon damals sehr genau wusste, dass das Wort Jehova, das sich ja schon "eingebürgert" hatte, nicht stimmen konnte. Die Wachtturm-Änderungen im Neuen Testament sind reine Willkür. Dort gab es das JHWH wohl, wenn überhaupt, nur als Zitat aus dem Alten Testament. Hier dann Hunderte von Ersetzungen vorzunehmen, um diesen Jehova zu inthronisieren, ist die reine Lüge. Die NWÜ hat keinen Bezug mehr zu den Urtexten.

Die Züchtigkeit der Zeugen Jehovas soll lediglich die Bruderschaft weltweit zusammenhalten. Die Nazis hatten ebenso extreme Ehren-Codizes, durch die der einzelne sich für etwas besonderes halten konnte. Das ist simple Psychologie. Man braucht für so etwas keinen Bezug auf Gott. Und die Züchtigkeit der Zeugen Jehovas zerstört Menschen und Familien. Das kann nicht von Gott kommen.

Rüdiger [21.06.2011]
82
Ja Rüdiger, ich stimme Dir zu. Wer soll denn JHWH entfernt haben? Eine geheime Gruppe über Jahrtausende mit dem Radiergummi an der Tora? Nachts in den Synagogen? Und wieso werden jetzt Schriften ausgegraben, die Richtigkeit der bekannten Urtexte bestätigen?

Dazu gibt es ja nicht nur die schriftlichen Überlieferungen, sondern noch die mündlichen. Wie wurden die manipuliert?

Dann gibt es noch Kommentare zu den Schriften des AT. Und Kommentare zu den Kommentaren. Das noch alles mündlich. Die müssten auch über Jahrtausende von irgendjemanden manipliert worden sein. Wie? Darüber schweigt die WTG.

Genau wie über die Entstehung der NWÜ-Bibel. Alles "pssst" geheim. Der Sklave vertraut eben lieber der WTG als Jesus.

Gruss

Teetrinker [22.06.2011]
Die Ersetzungen, die die Wachtturm-Gesellschaft meint, sind die Ersetzungen in den Übersetzungen. Da schrieb man plötzlich HErr statt Jehova. Ich kann mir das nur so erklären, dass damals schon klar war, dass das Wort Jehova nur ein sinnloser Buchstabenmix ist. Und mit HErr konnte man sogar auf die jüdische Tradition Rücksicht nehmen, indem man den Gottesnamen nicht nannte.

Jedenfalls hat Jesus den Namen Gottes kundgetan: Jesus. Jehova ist ihm nie über die Lippen gekommen. [RH]
83
Genau! Jesus hat den Namen Gottes auf der Erde verkündet!!! Das wollte ich wissen: Er hat nie Jehova gesagt?!?! Ende.

Die Zeugen Jehovas sind zu gut organisiert um sie zu überzeugen/widerlegen. Ein Indiz für Jesu Herrlichkeit, denn in ihm alleine steckt die Macht dies zu tun.

Ich glaube an jeder Stelle, wo Gläubige zusammenkommen, kommt es zu Machtspielchen. Der eine weiß mehr, also lehrt er den anderen. Das ist nett und freundlich, aber der "Klügere" ist auch mächtiger in dem Moment. Und Gott sagt, man soll sich von keinem Führer, der Macht hat, führen lassen. Von keinem. Damit sind nicht nur die Ältesten gemeint. Man kann Gott überall sehen und man kann Jesus überall finden. Am besten in sich selbst, das klappt auch ohne Bibel.

Ich habe die besten Unterhaltungen über den Glauben und Gott mit einem, der nicht gläubig ist. Ich habe ihm von Jesus erzählt, dass er eben mit Sündern gespeist hat und so weiter. In dem Moment sagt er zu mir: Scheint ein richtig krasser Typ zu sein, dieser Jesus. Vielleicht sollten sich einfach mal die Christen ein Beispiel an ihm nehmen? Obwohl er nie die Bibel gelesen hat und Religionen nicht leiden kann, fasst er das Neue Testament mit einem Geistesblitz mal eben zusammen. Religion hat bei ihm viel kaputt gemacht und dass er das Grundprinzip der Christen nicht an ihnen erkannt hat, finde ich sehr schade.

Und nein, liebe Zeugen Jehovas. An euch sieht man es nicht. Es ist kein Beweis. Man sieht es an euch nicht. Nicht, wenn bei Sätzen wie "Katholiken sind arm und unnütz" in euren Reihen applaudiert wird. Das ist Arroganz. Das Gegenteil von Demut, Toleranz und Nächstenliebe.

Leni [23.06.2011]
84
Hi;

es gab ein Missverständniss - mein Eindruck. Das Wort Jehova wurde erfunden - in der neueren Kirchengeschichte. Als Aussprache für JHWH. JHWH ist EIN Name Gottes im Hebräischen und ist in den Urtexten, Jehova nicht. Das ist bewiesen.

Jehova findet man auch in älteren Bibelübersetzungen (christlichen), aber nur für JHWH, für die anderen Namen Gottes nahm man z.B. Herr.

Das Problem: Die WTG sagt ja, sie sagen der Name Gottes wäre verfälscht worden. Aber ich habe nicht herausbekommen, welcher: JHWH oder Jehova? Oder die anderen Namen Gottes?

Jehova kann es gar nicht geben im Hebräischen, weil hebräisch keine Umlaute hat.

Logisch von unseren jüdischen Wurzeln her glauben die Juden ja an Gott Vater und Gott Messias, der da kommt. Also glauben sie auch nicht an Gott als singuläre Person wie die WTG. (vereinfacht)

Entschuldigung falls es Missverständnisse gegeben haben sollte.

Gruss,

Teetrinker [27.06.2011]
85
Über JodHeVauHe, "HaShem", den heiligen, unaussprechlichen Namen Gottes und über alles, was damit verbunden ist, ließen sich ganze Bücher schreiben. Manche sagen, er sei ein Akronym - also ein Kurzwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben anderer Wörter zusammensetzt.

Wir alle kennen das berühmte INRI = IESUS NAZARENUM REX IUDAEORUM ("Jesus von Nazareth, König der Juden"), das nach Joh. 19,19 f. in drei Sprachen am Kreuz angebracht war: Latein, Hebräisch und Griechisch. Interessanter Weise liest sich das INRI in hebräischen Buchstaben wie folgt: "JHVH" (Jeshua Hanozri Ve'Melech Hajehudim / andere Lesart: J'Shua HaMaschiach Ve'Melech HaJehudim). Wen wundert es da, dass die jüdischen Priester verlangten, die Inschrift solle auf der Stelle geändert werden? Noch deutlicher konnte man es den Menschen schließlich nicht zeigen, WER dort gekreuzigt worden war: JHVH!

Die alten hebräischen Buchstaben entsprechen neben "Lauten" auch Zahlenwerten (Aleph = 1, Beth = 2, etc.) und ferner sogar ganzen Wörtern. Betrachtet man die Bedeutungen des Tetragrammatons, findet man etwas Erstaunliches: JOD = die Hand; HE = Fenster/Himmel; VAU = Nagel; HE = Fenster/Himmel. Symbolisch gesprochen: "Gottes Hand, die er durchs Fenster des Himmels den Menschen reicht. Jene schlagen jedoch einen Nagel in diese Hand. Indem er die Strafe für die Sünden der Menschen auf sich genommen hat, kehrt er schließlich in den Himmel zurück."

(Vgl. Psalm 119,73, das mit dem JOD beginnt: "Deine Hand..."; vgl. auch "In awe of thy word", G. A. Riplinger)

Und die Aussprache? Wie genau wurde der Name Gottes denn nun eigentlich ausgesprochen? Manche, auch hier, behaupten, kein Mensch auf der ganzen Welt würde das wissen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das ist so nicht ganz richtig.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass der Name Gottes aus sieben Buchstaben besteht. (Sieben = heilige Zahl.) Sieben? Richtig: Vier Konsonanten: JHVH und drei Vokalzeichen: Sheva, Holem und Kamats.

Der entscheidende Punkt in der Aussprache ist die Berücksichtigung der grammatikalischen Kere-Qetiv-Regel. Das, was geschrieben wird (Kere bzw. Qere) und das, was gelesen wird (Ketiv bzw. Qetiv). Und das führt uns zu den oben erwähnten Vokalzeichen Sheva, Holem und Kamats, die man so landläufig wie irrtümlich für die Vokalzeichen des Worts ADONAI ("Herr") hält. (Würde man diese in das Tetragrammton einsetzen, erhielte man das Wort: "JAHOVAHI".)

Das haben die Masoreten aber nachweislich nicht getan. Aus gutem Grund.

Dort, wo in der Schrift das JodHeVauHe auftauchte, las man zwar laut: "Adonai". Aber an anderen Stellen steht vor dem JHVH bereits "Adonai". Um zu vermeiden, dass der Priester nun zweimal nacheinander "Adonai" las, wurden die Vokalzeichen so verändert, dass dort "JeHViH" stand, als Erinnerung, an dieser Stelle "Elohim" zu lesen. (Siehe "Aleppo Codex", das präziseste Manuskript des bibl. Textes.)
Neben Dank für die Informationen möchte ich dem anonymen Autor aber auch meinen Zweifel mitteilen. Der Begriff "JodHeVauHe" fördert bei der Recherche im Internet lediglich esotherisch angehauchte Seiten zutage.

Ein weiteres Faktum werde ich weiter unten markieren. [RH]
Ferner ist sich die Forschung heutzutage sicher, dass es sich um einen Namen handeln muss, der aus drei Silben besteht. Er beginnt mit einem "J"-Laut, wie in "Junge". Und die Kurzform des Namens, "yah" bzw. "jah" ist uns ebenfalls bekannt. Wie z.B. im berühmten "Hallelu Jah!" = "Lobet Jah!" oder in Nehemia [hebr.: Nechemjah = "JHVH ermutigt/tröstet", von "nechem"=trösten/ermutigen und "Jah" = Kurzform von JHVH] Für die Verkürzung des Namens wird im Hebräischen der Anfangslaut verwendet, sowie die Schluss-Silbe des Namens.

Wenn JHVH selbst als Schluss-Silbe eines Namens verwendet wird, spricht man immer "-yahu", wie z.B. in Netanyahu; Eliyahu, Yeshayahu (=Jesaja), etc. Wird JHVH einem Namen jedoch vorangesetzt, liest es sich wie folgt: JEHOnathan; JEHOshua (JHVH rettet, von "yoshi'a = er rettet").

Der Name Yeshayahu (Jesaja) bedeutet übrigens ebenfalls "JHVH rettet". Die Anfangssilbe abgeleitet von "yoshi'a", und die nachgestellte Variation "-yahu", sodass die Praxis der Verwendung von JEHO / YEHO als Anfangs-, und JAHU bzw. YAHU als Schluss-Silbe an diesen beiden Namen verdeutlicht wird.

Wir sehen also, dass die Anfangssilbe von JHVH (inkl. der Vokalzeichen Sheva und Holem) hundertprozentig als JEHO ausgesprochen wurde und immer noch wird, da sie dem Namen VORANGESTELLT ist. Aus der verkürzten Form wissen wir bereits auch, dass die Schlussilbe mit dem Vokalzeichen Kamats "ah" lauten muss - siehe "Hallelujah" = J+AH.

Auch Theodoret von Kyros schreibt, dass die Juden seiner Zeit ihren Gott "A-JAH" nennen. Das entspricht dem verkürzten Gottesnamen JAH mit einem vorangestellten Vokal, was die Aussprache vereinfacht. Hingegen schreibt Theodoret, dass die Samariter ihren Gott "Yafeh" nennen, was "der Schöne" bedeutet und rein grammatikalisch nichts mit dem Tetragrammaton JHVH zu tun hat. Theodoret machte in der gr. Schreibweise aus "Yafeh" schließlich IABE, was zum irrtümlichen "Gottesnamen" Jahwe wurde.

(Der fälschliche Gottesname "Jahwe" darf übrigens laut Papst Benedikt XVI. in kath. Liedern und Gottesdiensten nicht mehr verwendet werden. Im Vatikan weiß man darüber bescheid. Siehe auch: www.zenit.org/article-15703?l=german)
Die wissenschaftlich erscheinenden Ausführungen des anonymen Autors erhalten mit dem obigen Satz "Der fälschliche Gottesname ..." einen schweren Knacks! Er legt sich auf eine bestimmte Aussprache des Tetragrammatons fest, bezeichnet die andere als "fälschlichen Gottesnamen", wobei der als Indiz benannte Artikel erstens diese angeblich falsche Aussprache keineswegs als falsch ansieht und zweitens der dort benannte Sachverhalt eine amerikanisch-katholische Nuance darstellt, die sowohl für die Wissenschaft als auch für Christen keine Bedeutung hat. Vielmehr liegt es nahe, dass der amerikanische Zeitgeist der Religionsvermischung der wahre Hintergrund für diesen Artikel ist. Es wird eine Anpassung christlichen Verhaltens an jüdische Traditionen angestrebt, was noch einmal die Orientierung der Menschen erschwert und augenscheinlich nur die Eine-Welt-Religion fördern soll. [RH]
Wir wissen also, dass der Gottesname mit der Silbe JEHO beginnt und mit der Silbe -AH endet. Von den Konsonanten bleibt also nur noch das V übrig, was wie in "Vitamine" gesprochen wird - und schließlich den Namen "JeHoVaH" ergibt. So ärgerlich, enttäuschend oder schockierend das für manche auch sein mag.
Dass der anonyme Autor die Folgen seiner Ausführungen vorwegnimmt und als Ärger, Enttäuschung und Schock bezeichnet, soll seine (zumindest von mir) nicht überprüfbaren und offensichtlich aus esotherischen Wurzeln gezogenen Informationen als unumstößlichen Fakt hinstellen. Denn nur Tatsachen haben wirklich "ärgerliche, enttäuschende oder schockierende" Wirkung. Doch Jesus hat den Namen Gottes bekannt gemacht, wie er selbst sagte, und er hat nie das Tetragramm benutzt oder darauf hingewiesen. Daraus geht über alle sogenannte Wissenschaft hinweg klar hervor, dass Jesus Christus der Träger des Namens Gottes ist. Es gibt also für niemanden einen Grund, sich für oder gegen die eine oder andere Aussprache des Tetragrammtons zu entscheiden oder auszusprechen. Einzig die namentliche Festlegung auf Jesus ist maßgebend, in welcher Sprache sie auch erfolgt.

Leider wird die wahre Herkunft des Begriffs "Jehova" durch die Ausführungen des anonymen Autors eher verdunkelt als erhellt. Die Indizien für die magisch-esotherische Herkunft dieses Schreibers und seine sachlich falschen Behauptungen im Bezug auf den Umgang des amerikanischen Katholizismus mit dem Gottesnamen stufen den Wahrheitsgehalt dieser Ausführungen auf nahezu Null herab. Auch die wilde Annahme dieses anonymen Schreibers, seine Ausführungen würden ärgern, schockieren und enttäuschen, zeigt, dass er wenig Wert auf echte Informationen legt. Das Muster seiner Argumentation ähnelt sehr stark der Praxis frei schwebender Thesen der Wachtturm-Religion. [RH]
Christen sollten also nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, indem sie sich halsstarrig gegen den Namen JEHOVAH auflehnen, bloß weil eine raffgierige und verleumderische Gangster- und Bibelfälscherbande von Brooklyn, N.Y., aus zahlreiche Menschen auf der Welt irre- und den heiligen Namen in ihrem "Parteiprogramm" führt.
Christen eine halsstarrige Auflehnung gegen den Namen Jehova nachzusagen, gehört zum Instrumentarium irreführender "Wissenschaft". Wer sich als Christ eingehend mit dem Tetragrammaton und den verbliebenen Benutzern des Namens Jehova auseinandersetzt, erkennt früher oder später, dass jeder Streit über den "wahren Gottesnamen" beim Namen Jesus enden muss, wenn er konsequent und in Bibeltreue geführt wird. Innerhalb sämtlicher Diskussionen diesbezüglich kann es keine halsstarrige Auflehnung geben. Die Schlussfolgerung, dass dieser Wachtturm-Jehova nichts mit dem Gott der Bibel zu tun haben kann, bleibt als Quintessenz übrig. Die Ablehnung dieses Sondergottes ist keine Auflehnung gegen einen Namen und darf nicht mit den Auseinandersetzungen über das Tetragramm vermischt werden. [RH]
Im Übrigen tut man damit auch Millionen Menschen Unrecht, die sich redlich um ein christl. und bibl. Verständnis und einen halbwegs ordentlichen Lebenswandel bemühen. Viele von ihnen wissen nicht einmal, wer Charles Taze Russel (Begründer der "Zeugen Jehovas") war und welche Ziele der 33. Grad Freimaurer in Wahrheit verfolgte. Geschweige denn, dass sie über die WTG und ihre Strukturen informiert sind.

Die Betonung des Gottesnamens liegt übrigens auf der Schluss-Silbe "VAH". Es heißt also nicht JeHOvah, sondern JehoVAH. (Weitere Informationen unter: www.karaite-korner.org/yhwh_2.pdf)
"Die Betonung des Gottesnamens" kennzeichnet Religionen und Denkrichtungen, die von Jesus ablenken wollen, von Jesus abgewichen sind und Jesus nicht ernstnehmen. Wenn Jesus den Namen Gottes bekannt gemacht hat und selbst nie JHWH oder Jehova ausgesprochen hat, dann ist die "Betonung des Gottesnamens" obsolet.

Die Frage nach der Herkunft des Namens Jehova automatisch mit der Entscheidung richtig/falsch zu verbinden, ist der wahre Hintergrund der Ausführung unseres anonymen Schriftstellers. Dankbar wäre ich für aufhellende Informationen gewesen, muss aber feststellen, dass hier nur eine Vorfestlegung verkauft werden soll, die noch dazu aus kabbalistischen Ursprüngen gezogen zu sein scheint. [RH]
Außerdem täte es manchem gut, einmal gründlich darüber nachzudenken, wieso Christen nun mal "CHRISTEN" heißen und nicht etwa "Jehovahisten". - Selbst wenn also alle phonetischen, grammatikalischen und wissenschaftlichen Fakten darauf hinweisen, dass JHVH tatsächlich als "Jehovah" geschrieben und gesprochen werden muss, zwingt das niemanden dazu, diesen Namen auch im Mund zu führen. - "Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!", Apostelgeschichte 4,12. Petrus spricht hier ganz eindeutig vom Namen "Jesus Christus" und von keinem anderen Namen.
Deine späte Rückkehr zur Realität kann an Deiner weiter oben angelegten Vorentscheidung nicht mehr viel reparieren. Du hast ein Bild gemalt, das wenig mit wirklichen, eben neutralen Informationen zu tun hat. Der Schluss-Kompromiss ist nett und entgegenkommend, aber er wird dominiert von Informationen, die aus magischen, esotherischen Kreisen kommen. [RH]
Also: "Fürchtet euch nicht!" - "Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet." Römer 10,9

Wahrheitssucher [21.10.2011]
Die meistgeliebte Variante der Vielgötterei ist: Ich liebe Gott und Jesus! Diese Variante des Jehovaistentums ist sehr weit verbreitet und kann durch Römer 10,9 sogar bestätigt und bestärkt werden. Deshalb sollten wir unbedingt auch Jesu Worte beachten, die er in Johannes 10 sagt:

Johannes 10,17+18 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
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Sehr geehrter R.H. - ich danke Ihnen sehr dafür, dass Sie meinen Beitrag veröffentlicht haben und eine Auseinandersetzung mit seinen Inhalten nicht scheuen.

Angesichts vieler Halbwahrheiten, die heutzutage über das Thema "Woher kommt der Name Jehova? - Ist er alt? Ist er durch die Heilige Schrift belegt? Oder ist er eine Erfindung des Mittelalters, aufgrund eines Missverständnisses?" verbreitet werden, wollte ich einfach gerne auf die Forschungsergebnisse des Nehemia Gordon verweisen, die er kostenlos als PDF unter dem Titel "The Pronunciation of the Name" veröffentlicht, und dessen Inhalt mir persönlich sehr zu denken und neu zu überdenken gegeben hat: www.karaite-korner.org/yhwh_2.pdf

Leider ist dieser Text nur in englischer Sprache verfügbar, weshalb ich einige seiner markantesten Stichpunkte in meinem Textbeitrag (siehe oben) für deutschsprachige Leser angeführt habe.

Die vier Konsonanten JHVH lauten in hebräischer Sprache "Yod", "He", "Vav", "He" - ich habe mir die sprachliche Freiheit erlaubt, das "Jod" mit einem in Deutschland gebräuchlichen "j" zu schreiben und das "v" als "Vau" auszuschreiben. - Was genau daran Ihnen so sehr "esoterisch" erscheint, oder "magisch-kabbalistisch", erschließt sich mir nicht.
Wie ich oben schon eindeutig - auch für Sie begreifbar - schrieb: Der Begriff "JodHeVauHe" fördert bei der Recherche im Internet lediglich esotherisch angehauchte Seiten zutage.

Dass Sie diese klare Sachlage versuchen, auf irgendwelche Schreibweisen von Konsonanten umzulenken, erscheint mir sehr merkwürdig. So etwas sieht man gelegentlich bei Zeugen Jehovas, wenn sie sich der Theokratischen Kriegslist bedienen. [RH]
Mein zweites Anliegen ist: Ich kann die WTG, samt ihrer Irrlehre und verbrecherischen Methoden auch nicht leiden. Doch ich habe in der Vergangenheit schon manches Mal interessante Debatten mit "Zeugen" führen dürfen, die nicht einmal geahnt haben, wie sehr ihre "Neue Welt Übersetzung" verfälscht wurde, sodass sie gar nicht mehr als eigentliche Bibel erkennbar ist. So bin ich persönlich zu zwei Einsichten gelangt:

1.) Viele der "Zeugen" sind im Grunde ihres Herzens nette Leute, die nicht mehr oder weniger nach der Wahrheit, nach Sinn und Orientierung suchen als andere Menschen auch. - Dass sie dem Brooklyn-Syndikat in die Hände gefallen sind (vorübergehend), ist bedauerlich, ja. Aber kein Grund, sie deswegen alle über einen Kamm zu scheren. (Wenn man sich und andere natürlich TROTZDEM vor ihrer Organisation schützen muss! Vor allen Dingen Kinder und Jugendliche!)
Wer schert Zeugen Jehovas über einen Kamm? Jehovas Zeugen sind gleichgeschaltet. Aufgrund dieser Tatsache ist es gar nicht möglich, sie über einen Kamm zu scheren, denn das erledigen sie schon selbst. [RH]
2.) Obwohl so ziemlich alles gegen die WTG spricht, sprechen die Fakten insbesondere dafür, dass der Name JHVH tatsächlich schon in alter Zeit als "Jehovah" ausgesprochen wurde. (siehe Beitrag oben) - Aber das ist kein Weltuntergang, schließlich gibt es auch jede Menge religiöser Gruppierungen, die sich Christen nennen oder sonstwie den Namen "Jesus Christus" für sich beanspruchen, ohne in irgendeiner Form der christlichen Kirche anzugehören.
Wenn das Wort "Jehova" wirklich schon seit alter Zeit bestanden hätte, dann wäre es sicherlich schon viel früher als erst im 12. Jahrhundert nach Christus aufgetaucht. Die Illusion, die Sie vermitteln möchten, ist phantastisch. Mit der Realität haben Sie wenig zu tun. [RH]
Die WTG hat den altjüdischen Gottesnamen nun mal für sich vereinnahmt, geschickt Wahrheit und Lüge miteinander verknüpft - und ihre Anhänger achten besser darauf, in welchem Zusammenhang sie diesen Namen im Mund führen: "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht."

Ihnen und den Lesern/Besuchern Ihrer Seite wünsche ich für die Zukunft alles Gute.

W. S. [21.10.2011]
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Wenn Wissende etwas von Wissenden oder von solchen lesen, von denen sie denken, sie wüssten etwas, und meinen, ihr Wissen sei nun das Wissen der Wissenden, dann kommt dabei so etwas heraus, wie Sie es hier vorgeführt haben. Alternativ ist es natürlich auch möglich, dass Sie ein spezieller Mitarbeiter der Wachtturm-Wissenden sind. Wie dem auch sei, der Name Jehova ist definitiv erst im 12. Jahrhundert n. Chr. aufgetaucht und es gibt keinen Begriff in der schrift- und sprachbegabten Welt, der vor seinem schriftlichen Auftauchen schon länger bestanden hätte. Der von Ihnen konstruierte Notausgang vernachlässigt genau diese Tatsache. In ähnlicher Weise könnten Sie auch beweisen, dass der Name Hans bist heute falsch ausgesprochen werde und in Wirklichkeit als Wurst ausgesprochen werden müsse.

Wer das Fehlen schriftlicher Hinweise komplett ignoriert, kann alles mögliche behaupten und auch "beweisen". Die Wachtturm-Gesellschaft tut dieses seit ihrem Bestehen.

Gerade im Zentrum der alten Welt wurde um alles gestritten und über alles diskutiert und geschrieben. Das völlige Fehlen der Jehova-Klamotte bis zum 12. Jahrhundert wiegt deswegen sehr schwer. Dieser Jehova wurde nie veritabel erwähnt und wenn die Damen und Herren Wachtturm-Irrlehrer nicht auf den Plan getreten wären, würde sich wohl fast niemand daran stören, Gott mit diesem ziemlich modernen Namen zu belegen. Erst der Niedergang des Gottes der Bibel im Ansehen der Menschen, das Mutieren Gottes zu einem Wachtturm-Jehova, erst diese antichristliche Mega-Blamage verursacht ja das Misstrauen, das diesem Namens-Unglück Jehova entgegengebracht wird.

Rüdiger [21.10.2011]
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Hallo zusammen,

auch mir versuchten vor kurzem ZJ einzureden Gott besäße einen Namen und nur wer Gott mit seinem Namen anbete der würde erhört,ect.

Ich bin Katholikin und auch so erzogen. Es wird gelehrt das vor Gott alle Menschen gleich sind und nicht das der eine mehr oder der andere weniger Wert ist. Nun ja , ich stellte während der Unterredung fest, dass die Zeugen so energisch und schon fast besessen versuchten mich von dem Namen Jehova zu "über"ZEUGEN, das innerlich in mir eine Abneigung ihnen gegenüber entstand, welches sicher nicht in deren Sinn lag, sie allerdings dies damit bewirkten, eben weil sie so sehr darauf beharrten und meine Meinung nicht akzeptierten. Das ganze hatte schon nichts mehr mit Ehrfurcht, Bedingungslosigkeit ,Glauben oder vertrauter Überzeugung zu tun , sondern wirkte vielmehr mit krampfhafter, hartnäckiger, zwanghafter Einredung und Verurteilung auf mich. Meinungsfreiheit spielte in dem Moment für die keine Rolle. Es war meines erachtens nach nicht mehr Gottesfürchtig und somit für mich unakzeptabel.

Meine Meinung lautete dazu, Gott bedarf keines Namens, ob nun Herr, Vater, Heiliger Geist, JHWH, Jahwe oder Jehova wie auch immer, allein der Glaube dessen sollte ausreichen, denn Gott ist nicht von dieser Welt, er ist nicht irdischen Ursprungs und somit auch nicht nicht gleich zusetzten, wie mit den Menschen,Tieren, allgemein Lebewesen, welche durch Namen eine Bezeichnung tragen. Gott bedarf einfach keines Namens, denn Gott ist der, der "Er" ist und beinhaltet des allen seins. Er kann, darf,sollte und wird über unser Allem, auch ohne Namen, wohlwollend, barmherzig, behütend und mächtig sein. Religion hin oder her. Solange Gott nicht den glauben an seinem erschaffenen verliert, verlieren auch wir nicht das Seine.

Eva [07.01.13}
Ein Name ist uns gegeben: Jesus. Damit ist Gott kein Anonymous und kein unerreichbares Objekt, über das man nur spekulieren kann. In Jesus haben wir den Namen, der uns bekannt gemacht wurde. Jesus. Was wir in seinem Namen bitten ... In seinem Namen heißt nicht, ihn nur als Formel anzusehen. In seinem Namen heißt, in Jesus sein und in Jesus bitten. [RH]
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Liebe Eva,

Ich war 26 Jahre meines Lebens Katholik. Ich habe dass besondere Glück Jehova seit 5 Jahren Dienen zu dürfen. Früher war ich im Gefängnis und habe Drogen genommen.
Aha? Dann ist man im Gefängnis, wenn man Katholik ist? Und man nimmt Drogen, wenn man Katholik ist? Das ist ja interessant, was Du hier anklingen lässt. [RH]
Heute bin ich durch die Güte Jehovas Rehabilietiert Glücklich und Zufrieden.
Vor wem bist Du "rehabilitiert"? Wenn überhaupt, dann doch nur vor den Menschen, die Dich in die Irrlehre getrieben haben. Dass die Dich bestätigen, ist normal. Vor Gott kannst Du nicht rehabilitiert sein, denn Deine Religion beinhaltet mindestens zwei Götter (Jehova "Gott" und Wachtturm-Jesus) und Du verstößt daher täglich 24 Stunden lang gegen das erste Gebot. Du lässt Brot und Wein demonstrativ an Dir vorübergehen und verweigerst den Kontakt zu Jesus, der gesagt hat: "Kommt alle her zu mir!" Du lehrst andere Menschen den Kontakt zu Jesus zu verweigern, Du liest eine Bibel, die unter Mithilfe eines Spiritisten erstellt wurde, Du verteilst Propaganda-Material, in dem versteckte Dämonenabbildungen sind. Hast Du Jesus als Deinen Herrn angenommen? Dann kann es keinen Platz mehr für einen Jehova geben. Jesus sagt, dass man zwei Herren nicht dienen kann. Du bist rehabilitiert? Nein, Du bist vom physischen Gefängnis ins psychische Gefängnis gewechselt und spielst jetzt nur eine gesellschaftliche Rolle, über die Du bei Deinen Irrglaubensgenossen Anerkennung einheimsen kannst. Vor einigen Menschen magst Du jetzt gut dastehen. Aber das sind Menschen, die wie Du an einen Gott glauben, der den Kontakt zu Jesus verbietet. [RH]
Früher habe ich mich geprügelt. Heute begegne ich meinen nächsten mit Liebe. Ich Danke Jehova so sehr dafür dass er mir beigebracht hat zu lieben. Menschen in aller Welt haben die Möglichkeit durch unsere tätigkeit Gott kennenzulernen. In Psalm 91: 14 da heißt es, er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen,darum will ich ihn schützen.Den Namen Gottes zu kennen bedeutet also von Gott beschützt zu werden. In Psalm9:11 da heißt es, und auf dich werden vertrauen die deinen Namen kennen.Die jenigen die den Namen Gottes kennen vertrauen auf Gott.Kennst du Gottes Namen? Welche Wichtigkeit der Name Gottes tatsächlich hat verratten diese zwei Psalmen.

Alles Gute und den Segen Gottes wünche ich dir.

Earth Paradise [09.02.2013]
Jehova ist mit Sicherheit nicht der Name Gottes. Jehova wurde im 12. Jahrhundert von katholischen Mönchen überhaupt zum erstem Mal in die Welt gesetzt. JHWH bedeutet: "Ich werde sein, der ich sein werde". Das ist ein Versprechen. Dieses Versprechen hat Jesus erfüllt. Jesus ist die Erfüllung des JHWH. Und Jesus sagt unmissverständlich, dass er genau so geehrt werden muss wie der Vater. Die genau gleiche Verehrung schließt die Anbetung mit ein. Jesus ist der Name, der uns gegeben ist. Jesus ist der einzige Name, von dem wir sicher wissen, dass es der Name Gottes ist und dass wir in diesem Namen gerettet werden müssen. Das Wort Jehova ist nur Menschenwerk, ausgerechnet von katholischen Mönchen "eingebürgert". Wenn Du meinst, diese Verballhornung des Tetragramms sei der Name Gottes, bist Du falsch informiert worden. Du bist von einem kaputten Leben in ein noch kaputteres Leben übergegangen und denkst, das wäre gut so, nur weil Dir die anderen Verirrten applaudieren! Bekehre Dich zu Jesus Christus und Du wirst das Leben gewinnen, das nicht abhängig ist vom Applaus gleichgerichteter Gefängnisinsassen und Gefängniswärter. [RH]

90
WOW das war aber wirklich viel. Scharf geschossen. Jetzt hast du es mir aber wirklich gezeigt. Jeder der deinen text da oben liest, wird verstehen dass du sehr viel Hass im Herzen besitzt.
Ich hasse Dich nicht. Woran machst Du das denn fest, dass ich Hass im Herzen hätte? Liebe ist, auch unter erschwerten Bedingungen die Wahrheit zu sagen und nicht den Konflikt zu scheuen. Du bist genauso wichtig wie ich. Wenn ich mich von Jesus retten lasse, ist mein Leben doppelt so viel wert, wenn Du das auch tust. Glaube mir, ich hasse nicht. [RH]
Alle anderen behauptungen sind zwecklos. Wer Lesen kann wird mit mir in einer meinung sein. Du glaubst ja garnicht wie viele Leute von damals mir sagen: Toni wie hast du das geschaft? Du bist ein ganz anderer Mensch geworden. Wenn einer es noch wagen sollte etwas gegen die Zeugen zu sagen dann werde ich für euch stellung beziehen.Du glaubst ja garnicht wieviele zu meinen Vater schon sagten: sei froh Unglaublich wie der jung sich geändert hat. Immer wenn ich ihn treffe wirkt er glücklich,freundlich ,hilfsbereit die Zeugen sind schon feine Leute.Ich werde die Zeugen ab Heute verteidigen.Selbst mein eigener Bruder steht kurz davor Zeuge zu werden.Und wie meine Nachbarschaft von meiner Veränderung spricht, ja das kannst du dir ausmalen Na ist das nicht ein hervorragendes Zeugnis.Was ist schon deine läscherliche Seite dagegen. Zur Info: Jede Stunde im Durchschnitt getaufte:30. Jeden Tag neu gegründete Versammlungen:6. Hass du mal schön weiter.

Earth Paradise [09.02.2013]
Die meisten Nazis waren sehr aufrechte Leute und sind sehr bewundert worden. Ich will damit nur sagen, dass Deine Masche auf alle möglichen Schablonen passt. Sei vorsichtig. Angepasst-Sein ist nicht alles! [RH]

91
Der Name Yehova stammt aus der katholischen Elberfelder Bibel, Übersetzung 1872.

Die Religionsgemeinschaften, die diesen Namen benutzen,und als ihren eigenen bezeichnen, eigneten sich den Namen aus einer katholischen Bibel an.

Viel mehr muss man dazu nicht wissen, ausser, dass der Name ausgeschrieben von dem Tetragrammaton YHWH Yehowa eben schlicht und ergreifend ein katholischer Gottesname ist und eigentlich den Katholiken zuuordnen ist. Es ist der übersetzte ausgeschriebene Name der katholischen Kirche, auch wenn dass so mancher nichtr gerne wahrhaben möchte. So beten Katholiken als auch Zeugen Yehovas Yehova an. Ganz einfach und simpel

Titiana [21.11.2013]
Die Elberfelder Bibel ist nie katholisch gewesen. Ich meine, die Übersetzung stand und steht eher auf pietistischem Grund. Du hast aber insofern Recht, als der Name Jehova von katholischen Mönchen im 11. oder 12. Jahrhundert entwickelt wurde. Das ist nachgewiesen und allen Fachleuten bekannt. Auch den Zeugen Jehovas in Brooklyn. [RH]
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Jeh kommt aus dem alten hebräischen Wort YAH.

Hova kommt ebenfalls aus dem alten Hebräischen und wurde HOVAH geschrieben.

YAH = GOTT
HOVA = ungezogen, boshaft, pervers, Zerstörung, Ruin.

Anonym [10.05.2014]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 03.12.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten