Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 14

Bruchsal/Speyer am 25. August 2012

Zwei Büchertisch-Predigtdienste vorzeitig abgebrochen

25.08.2012 Bruchsal/Speyer - Vermutlich ist das Büchertisch-Programm der Zeugen Jehovas eine Reaktion der Leitenden Körperschaft und des Zweigbüros Deutschland auf einen Rückgang der Zahlen im deutschsprachigen Raum. Wenn das so ist, hat sich diese Aufklärungsseite schon positiv ausgewirkt. In Bruchsal war alles sehr ruhig und gelassen. Man ignorierte mich auf die inzwischen gewohnte Art. Doch einen Fehler leisteten sie sich. Es kam ein dritter Zeuge hinzu, der mir ein Gespräch aufzwang und dabei strikt versuchte, sein Vorgabethema beizubehalten, wie ich ihnen das schon seit einigen Wochen vorführe. Ich lass mich schon lange nicht mehr an fremden Gedanken entlang führen, sondern setze ganz eigenständig meine Stichpunkte und meine Ansagen. Dies wollte dieser Zeuge nun umdrehen. Er war sehr streng dabei (so wie ich), so dass ich ihn schnell und ohne Krawall loswerden wollte. Ich ging nun, während er auf mich einredete (er war in seinem Vortrag sehr unlogisch und frei schwebend), ganz nah an den Büchertisch der Zeugen Jehovas und sagte ihm, er solle doch einmal nachfragen, ob sie Kontakt zu Jesus hätten. So ließ ich ihn stehen und ging einfach wieder auf meinen Standplatz zurück. Er musste nun zum Schein den Interessierten spielen und verbrachte noch 10 Minuten im Gespräch mit den Büchertisch-Zeugen. Der Büchertisch-Zeuge holte sogar noch die Bibel heraus, um ein tiefsinniges Predigtdienst-Gespräch anzudeuten.

Punkt 12:00 Uhr baute dieser Zeuge Jehovas den Büchertisch ab. Ich hatte ihn schon als einen weniger hartherzigen Mann kennengelernt. Vor Wochen war ihm geradezu das Gesicht heruntergefallen, als ich meine Argumente vorbrachte (Beispiel: Wachtturm-Gesellschaft macht Jesus zum Lügner durch eingebaute Ausschluss-Automatik). Joh 10,28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Joh 10,29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. - Die Wachtturm-Gesellschaft zelebriert jedoch genau das Gegenteil jeden Tag weltweit, wobei ganz bewusst nie die Gründe für den Ausschluss genannt werden! Es geht ja nur darum, die Verheißung Jesu ad absurdum zu führen.

In Speyer wartete eine kleine Überraschung auf mich. Ich musste von meinem üblichen Parkplatz aus gerade mal 15 bis 20 Meter gehen, um mein Pappschild präsentieren zu können. Ich hielt ihnen erst für zehn Minuten das Schild vor, so dass sie wirklich wussten, wovon die Rede ist. Danach stellte ich mich direkt neben den Stand der Zeugen Jehovas, so dass alle Menschen inklusive Restaurantgäste den Text lesen konnten. Die Anteilnahme der Passanten wuchs an und es war eine schöne Zeit, die Falschheit der Jehova-Botschaft zu entlarven.

An diesem Punkt machten die Speyerer Zeugen Jehovas den selben Fehler wie ihre Bruchsaler Zeugen-Kollegen. Ein dritter Mann trat ins Geschehen und machte den neutralen Beobachter, der mir gegenüber kritisch eingestellt war. Dies war der Anlass für ruhige, gelassene, aber mit lauter Stimme vorgetragene Vorwürfe, was die Wachtturmlehre anbetrifft. Ich zählte ganz gelassen und unorganisiert die Punkte auf, die ich im Laufe der Jahre über die Irrlehre der Zeugen Jehovas gelernt hatte. Der Zeuge des Bücherstandes konnte nicht eine einzige Antwort geben. Allerdings beteuerte er später wie einer, der Magenschmerzen hat, dass er gekonnt aber nicht gewollt hätte. O-Ton Jehovas Zeuge: "Mit so etwas unterhält man sich nicht."

Das ging sogar so weit, dass Passanten fragten: Wer ist der denn? (Womit natürlich ich gemeint war.) Ich erklärte, dass ich ein ganz normaler Christ bin, der Kontakt zu Jesus hat, und diese Diskussion brachte zutage, dass die Passanten überhaupt kein zutreffendes Wissen über Jehovas Zeugen haben. [Ein Detail]Als ich die Aufspaltung Gottes erwähnte, die die Zeugen Jehovas in Johannes 1,1 vornehmen, verlor die Frau, die nach mir gefragt hatte, die Beherrschung ihrer Gesichtszüge. Das Erstaunen und die Entrüstung waren fast körperlich spürbar. Und von dem Zeugen Jehovas, der immer noch auf dem Stuhl saß, ging eine Welle des Unwohlseins aus. Selten erlebt man, dass Menschen durch Informationen so berührt werden. Die Appelle, die ich an die Passanten richtete, dass sie sich informieren sollten, bewirkten, dass die Zeugen Jehovas, die den Bücherstand betreuten, abrupt den Abbau des Bücherstandes in die Wege leiteten.

Ich ging nun zu meinem Motorrad und machte von dort aus ein paar Fotos. Der diensthabende Zeuge kam herüber und befahl mir, die Fotos zu löschen. Hat der Mann keinen Glauben an seine Mission? Steht er nicht ein für das, was er tut? Und seit wann darf man nicht fotografieren, nur weil sich eine Person gerade im Bild befindet, die nicht fotografiert werden will? Ich kenne das Recht nur so, dass man es nicht veröffentlichen darf, wenn die betreffende Person nicht zustimmt. Alle meine Bilder sind so gestaltet, dass kein einziger Zeuge Jehovas zu erkennen ist. Wir Christen sind zu erkennen.

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich dieses alles nicht zu meinen Ehren berichte und öffentlich mache. Allein Jesus gebührt die Ehre. Wer ihn anbetet, betet den Vater an. Ich berichte hier die Vorkommnisse, damit man erkennen kann, was hinter der aufgeräumten Bürgerfassade der Zeugen Jehovas wirklich steckt. Mir geht es auch darum, diese Sphäre des unangreifbaren Bibelwissens der Zeugen Jehovas als hohles Phantom zu entlarven. Sie sind gegen die Fakten ihrer eigenen Lehre machtlos und der eigenen Entlarvung komplett ausgeliefert. [RH]


Kommentare

01
Hallo Rüdiger,

zu deinem Detail auf dieser Seite ... das kann ich nur bestätigen. Ich machte eine ähnliche Erfahrung. Ich hatte zwar keine erstaunten Gesichter, aber Unverständniss und Entrüstung und agressive Haltung mir gegenüber. Sie konnten meine Denkweise nicht verstehn. Ich hatte den Eindruck, dass da eine massive Blockade in den Gehirnen ist, oder sie wehren sich vehement dagegen, diese klaren Worte der Bibel zu verstehen.

Viele Grüsse

Sabine [17.09.2012]
Ich habe das nicht klar genug geschrieben. Die Gesichtszüge fielen einer (wahrscheinlich) Katholikin runter. Die Zeugen Jehovas wanden sich nur vor Unwohlsein, weil sie die Reaktion frontal mitbekamen. Aber Deine Erfahrung mache ich andauernd. Dieser Widerstandsmechanismus gegen klare Gedanken, der ist etwas, das man so in anderen Religionen nicht findet. [RH]

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