Zeugen Jehovas Ausstieg

Was ist das Geheimnis der Wachtturm-Gesellschaft, das den Zeugen Jehovas den Ausstieg so schwer macht? Was hält den Menschen in der Welt-erneuernden Partei der Gleichgerichteten, was hält den Zeugen Jehovas in der Organisation der Gleichgeschalteten, was hält ihn in dieser Neue-Welt-Konstruktion, die jeden Abweichler mit dem geistigen Tod bestraft? Warum schreckt die weltweit schärfste Institution der Gedankenkontrolle die Menschen nicht ab und warum leitet ihre durchaus brutale Kontrolle des Denkens die Menschen nicht zum Ausstieg?

Jeder Mensch braucht in seinem Leben Regeneration, eine regelmäßige Auszeit, einen Privatbereich, der es ihm ermöglicht, eine Gemeinschaft mit Freude und innerem Antrieb immer wieder neu zu teilen. Bei Jehovas Zeugen ist dieser zeitweilige Ausstieg aus dem Programm der gedanklichen Gleichschaltung auf das kleinste praktikable Minimum reduziert. Es gibt auf der Welt keine andere private Institution, die das Denken der beteiligten Menschen so starr und kompromisslos kontrolliert wie die Wachtturm-Gesellschaft. Selbst solche alarmierenden Fakten wie der Tatbestand einer nicht existierenden Mitgliedschaft der meisten Zeugen Jehovas in der Wachtturm-Gesellschaft können den Ausstieg nicht bewirken oder auch nur ein Grund für die Suche nach einem Ausweg sein.

Ausstieg sinnlos

Selbst wenn unter dem massiven Druck der Gedankengleichschaltung Menschen die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas verlassen, bleibt die Theologie der Wachtturm-Gesellschaft eins zu eins in diesen Menschen erhalten. Der Ausstieg ist kein Ausstieg! Der Ausstieg führt nur dazu, dass als Ausschuss angesehene Menschen die Wachtturm-Denke als nicht mehr Jehova Zugehörige in der Welt verbreiten. Jehovas Zeugen sind nach ihrem formellen Ausstieg immer noch so drastisch von der Wachtturmlehre beeinflusst, dass sie im Grunde nur Aussteiger sind, die weiterhin in der Besessenheit der Wachtturm-Dämonen leben und agieren. Sie können sich nicht wirklich trennen, aussteigen, sondern sie tragen die Infektion weiter und infizieren Menschen, die gar nicht realisieren, wer sie verseucht.

Ausstieg als Treibstoff

Die meisten Aussteiger aus den Reihen der Zeugen Jehovas sind nicht in der Lage, Jesus jemals als ihren Herrn anzunehmen. Sie tragen trotz ihres Ausstiegs ihre Überzeugung immer mit sich und beeinflussen ihre Mitmenschen massiv durch die unseligen Lehren der Wachtturm-Organisation, die den Ausstieg als Todsünde sieht und ahndet. Ex-Zeugen, und Wachtturm-Aussteiger sind als Überträger der Wachtturm-Krankheit hoch infektiös und hoch angereichert mit dem Stoff, der Jesus erniedrigt und ihn als halbgöttlichen Handlanger Jehovas erscheinen lässt. Mit der konsequenten Aussperrung der ausstiegswilligen oder zum Ausstieg gezwungenen Bedenkenträger verspritzt die Wachtturm-Gesellschaft ihr tödliches Gedankengift tief in die Venen der nicht an Jesus orientierten Welthorde des Zeitgeistes. Abtrünnige der Zeugen Jehovas sind Botschafter des tödlichen Giftes, das Satan in der Wachtturm-Gesellschaft organisiert und destilliert hat.

Der Wachtturm-Mittelpunkt schlechthin ist die Spaltung Gottes in einen Jehova und einen Jesus. Was Jehovas Zeugen von Kind an aufsaugen müssen, ist das Leben mit zwei Göttern wie im tiefstem Heidentum. Sie haben einen Obergott und einen Untergott. Sie werden ihr Leben lang trotz Ausstiegs behaupten, es gebe nicht den Jesus, der der Vater ist, und nicht den Vater, der Jesus ist. Sie können ohne die Hilfe des Heiligen Geistes nicht umdenken und verharren trotz ihrer einschneidenden Erfahrungen als Aussteiger in der Konstruktion der zwei Götter.

Die Wachtturm-Theorie, dass der Vater und der Sohn zwei getrennte Wesen seien, wird zwar vom ersten Gebot der Bibel, also schon im Urgrund verboten, doch erheben Jehovas Zeugen sowie ihre Aussteiger den Anspruch, Gott kann nicht Jesus sein und Jesus nicht Gott. Dass die Worte "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" in sich und ohne Kompromiss diese Religionsvariante absolut ausschließen, ignorieren sie innnerhalb der Wachtturm-Gesellschaft, wie auch nach ihrem Ausstieg und in den allermeisten Fällen bis in den Tod. Die kranke Kaputtheit des kategorischen Gesetzesbruchs fällt ihnen nicht mehr auf und sie fühlen sich vor und nach ihrem Ausstieg als Experten in Sachen Bibel und Glauben. Sie waren Wissende in dieser Religionsgemeinschaft und sie sind Wissende nach ihrem Ausstieg. Sie dienen Satan in der Wachtturm-Gesellschaft und nachdem sie ausgestiegen sind, müssen sie darin fortfahren und wissen es noch nicht einmal.

Was ist Ausstieg?

Wenn etwas falsch ist und ich dies sogar in der praktischen Auswirkung erlebe, auch ohne die Falschheit im Kern zu erkennen, wende ich mich mit Grauen ab und gebe zu, dass das Gegenteil des Falschen richtig ist. Nicht so Ex-Zeugen Jehovas! Sie steigen zwar aus der Religionsgemeinschaft aus, deren brutaler Einfluss für sie nicht mehr auszuhalten war, sie vertreten aber weiterhin die absurden und antibiblischen Lehren dieser Doppel-Gott-Religion. Sie nehmen sich ihre innerhalb der Gemeinschaft unmöglich gewordene Auszeit, tauschen das Versprechen der Jehova-Rettung gegen ein erträgliches Leben, können aber die Irrlehren der Wachtturm-Götter nicht aufgeben. Sie begeben sich in die verpönte Welt, um zu überleben, tragen aber weiterhin den Tod in der Tasche und prahlen mit ihrem Ausstieg, nicht wissend, dass sie noch unter der geistigen Gefangenschaft der Wachtturm-Gesellschaft leben.

Eine wirkliche Abkehr, eine echte Umkehr, die Buße, das entschiedene Einschlagen der entgegengesetzten Richtung - der Ausstieg - wird nicht vollzogen. Sie bezeichnen sich als Aussteiger, haben Jesus aber nie kennengelernt und werden ihn auch nie kennenlernen, weil sie nicht erkennen, dass nur er sie vom Ballast der antichristlichen Wachtturmlehre befreien kann. Sie haben einen Ausstieg vollzogen, der in Wirklichkeit gar kein Ausstieg ist. Sie haben sich nur "privatisiert" und so ihr Überleben in der Menschen-Welt ermöglicht, sehen aber nicht, dass sie als Bakterienschleudern für die Infektion mit Wachtturmlehren funktionieren.

Die Trumpfkarte der Wachtturm-Doktrin

Wahre Christen kann die Wachtturm-Gesellschaft nie in ihren Bann schlagen. Jeder einzelne Mensch, der in die Fänge dieser Organisation der Antichrist-Anbetung gerät, war nie Christ und wird in 98 Prozent der Fälle erfolgreich daran gehindert, jemals Christ werden zu können. Sie lehnen Jesus noch lange nach ihrem Ausstieg bei den Zeugen Jehovas ab und können und wollen nicht sehen, dass die Bibel von Jesus als dem Vater berichtet, der für uns Mensch wurde. Zeugen-Jehovas-Aussteiger wenden sich nicht wirklich ab von der Jehova-Doktrin, wenn sie aussteigen, sondern sie verschaffen sich nur Ruhe von der Belastung der leistungsorientierten Neue-Welt-Arbeit der Partei des irdischen Paradieses.

Die Weltsicht und das Gottesbild, das ihnen vermittelt wurde, beinhaltet das Verbot, sich in direktem Gebet an Jesus zu wenden. Das ist aber genau der einzige Weg, wie ein Mensch die Wahrheit erfahren kann. Wer einmal der Wachtturm-Gesellschaft auf den Leim gekrochen ist und Jesus nicht findet, wird niemals wirklich aus der Wachtturm-Doktrin aussteigen können. Die geistige Gefangenschaft der Islam-lastigen Deutung der Bibel durch Jehovas Zeugen wird bei allen Aussteigern gefunden, solange sie sich nicht Jesus zugewandt haben. Der Ausstieg ist durch die Wachtturmdoktrin so wirksam verhindert, dass die so genannten Ex-Zeugen gar nicht merken, dass sie weiterhin in diesem geistigen Keller gefangen sind. Und in dieser Gefangeschaft bleibt der Ausstieg einzelner Zeugen Jehovas sogar eine ernsthafte Gefahr für andere Menschen. Denn sie verbreiten das Antichristentum unter einer anderen Fahne. Sie sind Akteure ohne Wiedererkennungseffekt. Sie kommen bei den Menschen an wie der liebe Nachbar ohne bösen Hintergrund und bis man erkennt, dass sie trotz Ausstieg unbewusst aktive Vertreter einer Gegenreligion sind, ist man vielleicht schon selbst in die Irre gegangen.


Kommentare
01
Ich denke der Grund ist, dass sich viele Aussteiger nicht von der Wachtturmschundliteratur trennen können, so ist jedenfalls meine Beobachtung. Ich habe auch schon einige Aussteiger gefragt, ob sie Deine Webseite kennen, ein verwunderliches "NEIN" bekam ich immer als Antwort. Sie haben auch keine Ahnung, wer die Freimaurer sind. Sie forschen auch nicht im Net und sind meistens nicht in der Lage, Dinge zu hinterfragen. Manche lesen weiterhin diese verlogenen Schundhefte (Wachtturm & Erwachet). Wenn ich ihnen von den Dämonenabbildungen und von der Manipulation erzähle, schalten sie auf Durchzug, (beim linken Ohr rein, beim rechten Ohr raus). Mir ist das auch ein komplettes Rätsel.

Ich bin sehr froh, dass ich den Ausstieg geschafft habe! Zu Jehova bete ich nicht mehr, ich bete zu Jesus.

Liebe Grüsse Ninjo [08.12.2010]
02
Letztlich läuft alles auf eines hinaus: Wen der Vater zieht, den kann keiner mehr aus Jesu Hand entreißen. Wem ER noch mehr Blindheit, als schon vorhanden, verordnet, dem verordnet er's. Alles liegt in Gottes Hand, ihr wißt schon, die Worte mit dem Ton und Töpfer, alles ist seiner Beschlußhoheit untertan.

Man könnte sagen, alles in Weiß oder Schwarz, eine Grauzone gibt es nicht.

Auch hier hat der Teufel mit seinen Spießgesellen ganze Arbeit geleistet: Auf der einen Seite das lügenhafte Plagiat der ZJs ohne wirkliche Aussicht auf Rettung mit seinem Paradies auf Erden und Harmagedon als "oder"-Alternative, auf der anderen Seite das Gnadengeschenk der Gotteskindschaft oder das Gericht (nach unendlicher Geduld Gottes mit den Menschen).

Wenn es nach den ZJs ginge, hat jeder bisher Verstorbene nach Harmagedon die Chance, durch vorbildhaftes Lernen und Benehmen in der "Neuen Welt" einen Platz im Paradies zu erhalten. So verpufft die Aussagekraft des Evangeliums Gottes, die eindeutig auch die andere Kehrseite der Medaille neben der Gnade predigt. Indem die Endzeitpropheten aus Brooklyn ihre Glaubhaftigkeit bei den Menschen verspielten durch Falschvorhersagen, sagen sich viele "aus der Welt", na da hab ich doch noch eine Chance, bin ja eh tot, bevor Harmagedon kommt. Die Dringlichkeit des Evangeliums wird durch diese satanischen Kräfte entschärft.

Rudolf [08.12.2010]
03
Genau so ist es, Rudolf. Die Religion dient dazu, Jesus lächerlich zu machen. Sei es durch katholischen Kindesmissbrauch, heidnische Marienverehrung, heidnische Blutopfer wie bei den Zeugen Jehovas, sei es durch den Kult der Haus-zu-Haus-Propaganda. Dass Gott sich uns zuwandte und sich selbst gab, interessiert niemanden. Die menschliche Religion sorgt mit Engagement dafür, dass das Evangelium verschüttet wird. Schau dir die Pilger an, wie sie auf Knien herumrutschen und sich dann besser fühlen. An jeder Ecke in Baden-Württemberg steht eine kleine Kirche, die nur für Maria erbaut wurde, damit man sie besser anbeten kann.

Dass ein paar beknackte Heinis - wie wir - darauf aufmerksam zu machen versuchen, dass nur Jesus zählt, geht unter.

Aber wir werden unseren Lohn erhalten. Jesus wird uns vor dem Vater bekennen. Und den Lohn haben wir jetzt schon. Wir können ihn aber nicht anderen Menschen plausibel machen, solange sie nicht zu Jesus gehen. Damit müssen wir leben.

Der Glaube an Jesus ist dieser Welt ein großer Schwachsinn (1. Korinther, Kapitel 1). Und wenn sie mit der Nase draufgestoßen werden, sie werden sich lieber die Nase abreißen, als Jesus zu vertrauen.

Rüdiger [09.12.2010]
04
Wer ist denn eigendlich Jehova und was heisst JHWH ? Wer ist Jesus und was ist der heilige Geist? Wenn es eine Dreieinigkeit gibt, warum gibt es dann so viele Namen? Warum gibt es nicht einfach eine bezeichnung für Gott? Sehr verwirrend!!

Gruß Michael Neumark [25.03.2011]
05
Der Mensch wünscht sich klare Fakten, an denen er sich orientieren kann, und schafft sich lieber selbst solche Fakten, bevor er auf Gott vertraut, den er natürlich nicht einfach so kennen und einordnen kann. Gott kann von niemamandem eingeordnet werden. Gott ist immer allen noch so unbekannt, dass wir sogar in der Ewigkeit ihn immer neu unendlich kennenlernen werden. Was wir heute von Gott wissen, ist nur das, was er uns offenbart hat.

Gott hat sich in Jesus offenbart. JHWH heißt: Ich werde sein, der ich sein werde. In Jesus findet diese Bedeutung ihre Erfüllung. Nur Jesus kann der sein, der durch den Namen JHWH angekündigt wurde. Ein Jehova, der erst 1200 Jahre später aus der Phantasie katholischer Mönche entstanden ist, kann niemals Gott sein. Viel näher liegt die Schlussfolgerung, dass Jehova als Gegengott fungiert, nachdem Satan durch Jesus die Macht über die Menschen verloren hat.

Sobald sich ein Mensch an Jesus wendet und ihn bittet, dass er sich erklärt, wird er Gott verstehen. Es gibt nur diesen einen Namen, in dem die Menschen gerettet werden können. - Jesus.

Rüdiger [25.03.2011]
06
was ist den mitt der Grundeinstellung zur katholischen Kirche usw wenn man da nur das negative heraussucht das ist noch schlimmer als wie bei den zeugen jehovas

Anonym [11.10.2011]
07
Das ist richtig. Die Katholische Verirrung ist noch schlimmer als das Jehova-Programm. Der Katholizismus liegt noch breiter und ruhiger da, und wenn man drin rührt, dann steigt der üble Geruch der Lüge auf. Das Geflecht der Maria-Lügen mit der Kardinals-Macht ist ein jahrhundertelang erprobter Betrug. Die Frömmigkeit des Katholizismus ist sogar noch gefährlicher als das Getue der Jehovaisten, denn sie gibt sich volkstümlich und tolerant gegenüber Dämonen-Anbetern und anderen heidnischen Strömungen. Der Katholizismus ist ein vielfach größeres Problem als der fast lächerlich kleine Winzling Wachturmgesellschaft.

Rüdiger [11.10.2011]
08
Für Zeugen Jehovas gibt es nur ein denken:Alles was nicht im Wachturm steht ist falsch!

Der treue und verständige Sklave weiß auf alles Rat durch die Bibel.

Zeugen haben für Ihre Übersetzung die ältesten Schriften verwendet.

Als ware Freunde sind Zeugen nicht verkehrt, aber sie folgen der Wachturmgesellschaft die auch zum Lügen in bestimmten Fällen aufruft.Daher sind sie auch nicht besser(als die Welt) wie sie immer sagen.Fazit:Menschlich gesehen wenn alle Menschen so wären wie Zeugen Jehovas würde unsere Welt besser aussehen!!!

Jürgen [19.01.2012]
09
Alles was im Wachtturm steht, ist gegen Jesus gerichtet. Der Kontakt zu Jesus ist verboten, Jesus ist nur ein Engel oder so etwas, Jesus rettet nicht, sondern nur die Zugehörigkeit zur Wachtturm-Partei. Die ältesten Schriften nützen nichts, wenn sie von einem Spiritisten übersetzt werden, der durch ein Medium die entsprechenden Hinweise erhält. Die ältesten Schriften nützen nichts, wenn ein erfundener Gottesname eingepflanzt wird und wenn Wachtturm-Präsidenten Lehren erfinden, die alle außer den ominösen 144.000 aus dem Himmel verbannen.

Jesus sagt, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Die Wachtturm-Gesellschaft will das Reich in dieser Welt aufbauen. Sie baut es mit Gedankenkontrolle und täglich neu produzierter Abtrünnigkeit. Wenn alle Menschen so wären wie die Zeugen Jehovas, dann hätten wir die geistige Gleichschaltung, die Hitler, Stalin und Mao nicht herstellen konnten. Und alle würden sich gegenseitig bespitzeln. Wenn das gut ist, dann ist die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft tatsächlich von Gott.

Wie steht es eigentlich mit dem Antisemitismus bei den Zeugen Jehovas?

Rüdiger [19.01.2012]
10
Hallo Jürgen;

ich war letztens mit einer (fast) Zeugin in einem Vortrag des Prof. Dr. Dr. Dr. Rabbi M. N., der bei den Ausgrabungen in Qumran mitgearbeitet hat. Du weisst ja, da war u.a. eine Jesaja-Rolle dabei usw.

Nach dem Vortrag (es ging um Johannes den Täufer) war Deine Schwester echt sauer: "Die (WTG) hat ja gar keine Ahnung, die haben mich betrogen (sie sagte: beschissen). Die haben ja gar keine Ahnung!"

So flog die NWÜ dahin, wo sie hin gehört: in den Dreck!

Deine Schwester geht nun in eine christliche Gemeinde, studiert die Bibel, und sie wird sich nicht mehr für dumm verkaufen lassen.

Leider kennt man ja nur wenige, die an der NWÜ-"Bibel" mitgearbeitet haben: den Spiritisten Gerber z.B.

Ob das eine gute Referenz ist?

Überhaupt ist die NWÜ ein Mysterium. Seriöse Literatur nennt die Quellen und Mitarbeiter. Bei allen Bibeln weiss ich, welche Quellen benutzt wurden und wer daran gearbeitet hat. Nur die WTG hüllt sich in Schweigen ...

Und ob die ältesten Schriften die besten sind? Oder nimmt man die Schriften die Jesus genommen hat? Oder besser die des Paulus?

Und was nutzen die besten Schriften, wenn man sie sich missinterpretieren lässt? Die Worte Jesu mit Füssen tritt?

("Geht nicht von Haus zu Haus!")

Und wieso fehlen Verse in der NWÜ? Wieso wird aus dem Wort "Christus" "Jehova"? Wieso wird Jehova für Adonai und Elohim eingesetzt?

Warum stellt sich die WTG nicht den Fragen? Warum verheimlichen sie die Autoren der NWÜ?

Aber manche Fragen musst Du für Dich beantworten: Warum vertraust Du der WTG? Warum lernst Du nicht hebräisch und griechisch? Warum überprüfst Du nicht? Ist Dein Glaube an die WTG mehr Wert als der Glaube an Jesus? Warum?

Übrigens, die Jesaja-Rolle findest hier: dss.collections.imj.org.il/isaiah

Dort kannst Du die neuste "älteste" Rolle auch mit anderen Urtexten vergleichen. Und such mal das Wort Jehova! Viel Spass dabei.

Gruss,

Teetrinker [21.01.2012]
11
In einem Forum hat eine ZJ geschrieben, dass der Teufel der Bruder Jesus sei.....damit wollte sie wohl sagen, dass Jesus ein Engel ist wie der Teufel es einst auch war. Mich hat diese Aussage richtig entsetzt. Soweit kann eine Irrlehre führen. Sie spielt dem Teufel in die Hand. Man beachte auch, wie sehr sich die ZJ auf das AT berufen und wie wenig sie sich mit NT befassen und auch auskennen. Diese ganze Lehre ist sowas von falsch - Nichts an Irrlehren kann das toppen. Doch wir sollen uns nicht mit den bösen Dingen beschäftigen. Gott richtet die, die draußen sind. In Jesus Christus ist das Heil!

Gruß

K. [15.03.2013]
Dieser Jehova-Gott ist weder der Gott des Alten Testaments, noch der Gott des Neuen Testaments. Er ist ein Ersatz, der JHWH (Jesus) ersetzt. Am meisten Ähnlichkeit hat er mit dem islamischen Gott Allah. Der Jehova-Gott verbietet den Kontakt zu Jesus und leugnet Jesu Gottheit. Das ist Allahs Botschaft in christliche Formen gegossen.

Was mich stutzig macht, ist die Aussage: "... wir sollen uns nicht mit den bösen Dingen beschäftigen. Gott richtet die, die draußen sind." Jesus schickt uns in diese Welt, K., er tut das mit Sicherheit nicht, damit wir den Kopf in den Sand stecken und abwarten, dass die anderen gerichtet werden. [RH]
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Diese Diskussionen und Erklärungen sind die besten und verständlichsten, die je gelesen habe. Danke dafür!

Lieber Herr Hentschel,

mein Problem ist, dass ich sehr viel zu Jesus bete, gern von ihm angenommen werden möchte, ich mich aber immer unsicher fühle, ob ich auch das Richtige tue. Aber..., ich glaube, dass ich doch erhört werde, denn meine Probleme oder mein Kummer löst sich immer wie von selbst, wenn ich intensiv zu Jesus gebetet habe...

Übrigens: Meine Schwester ist seit 40 Jahren ZJ, mein Mann und ich waren nur kurze Zeit (1 Jahr) dabei, um meine Schwester und Familie zu verstehen. Das war für uns eine Katastrophe, weil wir schnell gemerkt haben, dass das keine göttliche Organisation sein kann.

Wir sind so dankbar, da nicht gelandet zu sein; aber der Kontakt zu meiner Familie ist kaputt..., diese Menschen sind herzlos, ohne Gewissen, verlogen und falsch! Dazu stehe ich, ich habe das sehr schmerzlich erlebt.

Danke für diese Möglichkeit zum Schreiben.

Karin B. [12.09.2014]
Hallo Karin, die Unsicherheit bleibt immer, selbst nach den größten Wundern, die man erlebt hat. Denn der Glaube ist die unterste Schwelle, die ein Mensch nehmen muss. Glauben kann jeder. Und zum Glauben gehört dieser Zweifel. Darauf beziehen sich die Aufforderung zum Ausharren und die Ansage Jesu: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Niemand kann über den Glauben hinaus zum Wissenden werden. Vor Gott zählt die unterste Schwelle, nicht der Aufstieg in etwas, das nicht alle gleich haben oder können. Gottes Gerechtigkeit nimmt alle mit, nicht nur irgend eine Elite oder eine angepasste Mittelschicht. Deshalb müssen wir immer zum Glauben zurückkehren, der eben auch mit Zweifeln verbunden ist. Überzeugung ist politisch, Jehovas Zeugen haben nur eine Überzeugung. Glaube jedoch ist unsicher. Jesus fordert den Glauben an ihn. Alles andere sind nur menschengemachte Strickleitern. [RH]

PS: Die Erfahrung, aus denen ich diese Schlussfolgerung ziehe, ist die folgende: Ich habe knallharte Gebetserhörungen und unglaubliche Wunder erlebt. Was mich stutzig gemacht hat, war, dass ich einige Wochen später keine Sicherheit daraus ziehen konnte. Ich war auf den Glauben mit all seinen Zweifeln zurückgeworfen. Da wurde mir klar, dass Gott nicht will, dass irgend etwas über den Glauben an Jesus hinaus retten soll. Denn er will alle Menschen genau gleich behandeln. Er ist gerecht.
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Wir zweifeln wahrscheinlich eher, wenn wir auf unsere eigenen Kräfte bauen und der Zweifel geht zurück, wenn wir auf Jesu/Gottes Kräfte schauen und bauen. Mein Glaube bzw. die Gewissheit, ein gerettetes Kind Gottes zu sein, wird gestärkt, wenn ich viel im Wort Gottes lese und mich daran "fest halte":

1. Johannes 5,13 Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

Einer meiner Lieblingsverse:

2. Petrus 1,19 Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.

Glaube im biblischen Sinn ist eine feste Zuversicht (also beinahe Gewissheit):

Hebräer 11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Tobias [20.09.2014]

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Erstellungsdatum: 07.12.2010 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten