Zeugen-Jehovas-Begriffsvermischung

Erleichterung

... der dem schlangengleichen Widersacher den Kopf zertreten und dadurch der Menschheit Erleichterung bringen würde ...
Einsichten, Band 1, Seite 1345

Hier sieht man deutlich, wie die Zeugen Jehovas danach streben, durch harmlose neue Vokabeln das Werk Jesu in ein Licht zu tauchen, das alles so nebensächlich wie möglich erscheinen lässt. Was bedeutet das Wort, jemandem Erleichterung zu verschaffen? Wenn ich zum Beispiel einem Kranken das Kopfkissen aufschüttele oder ihm ein Schmerzmittel verabreiche, dann verschaffe ich jemandem Erleichterung. Sich selbst kann man Erleichterung verschaffen, indem man auf Toilette geht oder indem man sich ab und zu im Bett von einer Seite auf die andere dreht.

Was ist das für eine Selbstentlarvung, wenn die Zeugen Jehovas solch einen Begriff als Beschreibung dessen verwenden, was Jesus für die Menschheit getan hat! Was ist das für ein schlimmes Zeugnis dessen, was die Zeugen Jehovas von Jesus halten! Sie versuchen Jesus auf eine Ebene herunterzuziehen, die irgendwo auch mit Darmentleerung zu tun hat.

In Wahrheit hat Jesus die gesamte Menschheit unwiderruflich erlöst und mit Gott versöhnt. Er hat denen, die seinem Wort glauben, allerdings auch vorausgesagt, dass sie es durch den Glauben an ihn nicht leichter haben werden in dieser Welt. Das ist die Wahrheit! Was hat das bitteschön mit Erleichterung zu tun? Das ist keine Erleichterung, das ist Erlösung pur! Das Millionen- und Milliardenfache von "Erleichterung".

Gehorsame Menschen

... und beschaffte durch das Loskaufsopfer das Mittel, durch das gehorsame Menschen von der Sünde und vom Tod befreit werden konnten ...
Einsichten, Band 1, Seite 1345

Nein! Der Glaube an Jesus selbst ist der von Gott geforderte Gehorsam. Nicht die Fokussierung auf das gehorsame Agieren in menschlichen Werken rettet, sondern die klare Glaubensbindung an Jesus. Nicht das von den Zeugen Jehovas verkaufte Loskaufsopfer ist das Zentrum des Lebens, sondern Jesus selbst. Nicht die "Wertschätzung" des Loskaufsopfers bringt das Überleben, sondern der Herr Jesus selbst. Er vollbringt mit seiner Kraft die guten Werke des Gläubigen und darin ist der Gläubige gehorsam, dass er in seinen guten Werken Jesus Christus die Ehre gibt. Denn nicht der menschliche Gehorsam zählt, sondern die übermenschliche, eben die göttliche Kraft Jesu, der den Gehorsam für uns vollkommen erfüllt hat!

Denn die Erfüllung des Gehorsams findet nicht in menschlichen Werken statt, sondern nur in der glaubensmäßigen Annahme des Sohnes Gottes. Die gesamte Gehorsamsleistung wird dann von Jesus selbst in uns bewältigt, der ja für uns alle im grenzenlosen Gehorsam in den Tod ging. Dieses Werk ist ihm nicht zu nehmen. Dieses Werk ist auch nicht mit menschlichem Gehorsam zu kombinieren oder zu vervollständigen. Dieses vollkommene Erlösungswerk Jesu ist so erhaben, dass einzig der Glaube an Jesus für uns noch nötig ist, um es auf uns wirksam zu machen. Darin sind wir gehorsam, dass wir Jesus, der an der Tür steht und anklopft, in unser Herz einlassen.

Die Zeugen Jehovas versuchen diesen Umstand wegzureden, indem sie den Fokus auf das menschliche Handeln legen. Darin sind sie stark, ihre Mitmenschen vor sich und dem missdeuteten Willen Gottes her zu treiben. Sie versetzen die Menschen in einen Leistungsdruck, den kein Mensch erfüllen kann. Auf diese Weise sind sie sich sicher, dass Satan im Gericht alle, die den Zeugen Jehovas geglaubt haben, erfolgreich verklagen kann.


Kommentare
01
Hallo

ich habe im Wachtturm gelesen, dass die klugen Jungfrauen "geistiges Rüstzeug" in ihren Lampen haben sollen. Geistiges Rüstzeug - wie soll das gehen? Wie bekommt man das rein und wie soll es bitteschön brennen? Noch dazu, da es so viel ist und obendrauf auch noch menschliches geistiges Rüstzeug ist. Wie soll da noch etwas für die "Törichten" übrig bleiben?

Kein Wunder, wenn es nicht brennt beim Kommen des Bräutigams.

Grüße Doris [19.05.2008]
02
Hallo Doris, lass mich eine Deutung wagen. Die Lampen sind das Instrument, das der Mensch mit ins Spiel bringt. Das Öl ist der Stoff, der nicht vom Menschen mit Intelligenz hergestellt werden kann, sondern aus den Quellen der Natur geerntet wird. Das bedeutet, dass alle, die ihr Hirn und Herz einbringen, erstmal grundsätzlich richtig liegen. Also auch die Zeugen Jehovas. Doch wer das Öl nicht mitnimmt, nämlich das, was er als Brennstoff braucht und nur aus der Hand Gottes erhalten kann, dem nützt am Ende die schönste Lampe nicht, selbst wenn sie ölsparend und doppelt so hell ist.

Menschliche Intelligenz ist das eine. Das andere, wovon letztlich alles abhängt, ist der Geist Gottes, den wir nur dankbar entgegennehmen können und als Treibstoff für unsere Hirne und Herzen brauchen. Wer diesen Treibstoff meint, nicht zu brauchen, der geht eiskalt an Gott selbst vorbei und verlässt sich nur auf sich. Das ist töricht.

Jesus ist die Tankstelle und wir können nur die Strecke bewältigen, wenn wir volltanken!

Rüdiger [19.05.2008]

PS: Selbstverständlich kann das Logik-Strohfeuer des treuen und verständigen Sklaven dieses Öl nicht ersetzen!
03
Hallo,
ich würde das Öl als die Liebe zu Jesus im Herzen sehen.

Grüße Doris [21.05.2008]
04
Genau das isses! Wer kann so etwas wie die Liebe zu Jesus künstlich produzieren? Keiner. Sie ist die Wirkung des Heiligen Geistes. Er selbst, Jesus, spendet uns das, wozu kein fleischlicher Mensch in der Lage ist: die Liebe zu ihm. Und diese Liebe trägt hindurch. Diese Liebe, die aus ihm kommt und zu ihm (mit uns) zurückkehrt, ist der Kern seines Werkes. Er hat uns in allem beschenkt. Nichts ist unser Verdienst. Alle Ehre gebührt ihm.

Und nichts ist leichter als diese Liebe zu erlernen. Denn er schenkt sie uns, wenn wir ihn ernstnehmen. Wir brauchen nur sein Wort ernstzunehmen, dann bringt er alles andere zu uns, dessen wir bedürfen. Das meinte er, als er sagte: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen.

Dass damit keine Millionen Euro gemeint sind, liegt auf der Hand.

Rüdiger [21.05.2008]
05
Diese Liebe ist sein Wesen selbst, denn er und sein Vater sind eins, Jesus ist Gott und das Ebenbild seines Vaters, so daß er diese Liebe in seiner reinsten Form uns offenbaren kann. Welcher Mensch hat Gott je gesehen? Nur durch Jesus Christus konnte Gott uns als seinen Kindern diese Liebe schenken.

Die Zeugen Jehovas kennen keine Liebe, so wie sie der Christus in uns sehen möchte. Sie haben nicht die Liebe Gottes in sich, weil sie am Erzieher, dem Gesetz der Israeliten festhalten. Sie haben die Liebe Gottes, seinen Sohn Jesus auf Erden verworfen und nicht erkennen wollen, so glauben sie noch heute an ein zum bloßen Relikt und Götzen gewordenes "Denkmal", an das Gesetz Gottes. Nur fehlt darin bei ihnen das Wesenlichste, die Liebe Jesu!

Rudolf [22.05.2008]

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Erstellungsdatum: 17.05.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten