Die Zeugen-Jehovas-Bergpredigt
Wissen statt Glauben

Zeugen-Jehovas-Bibel, Johannes 17, 3: Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott ...

Normale Bibel, Johannes 17, 3: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.

Die Zeugen Jehovas werden vom treuen und verständigen Sklaven in die Haltung gezwungen, Gott mit ihrem menschlichen Geist zu verstehen. Sie studieren, studieren und sie studieren. So erscheint in der Illustration der Wachtturm-Bücher Jesus wie ein Politiker im Fernsehen. Er ist derjenige, der uns viel erklären muss und sich dafür mächtig ins Zeug legt.

Zeugen-Jehovas-Jesus als Wissensvermittler
Der größte Mensch, der je lebte, Kap. 35

Wie im Fernsehen erscheint Jesus vor dem Zuschauer und hebt seine Hand mit einer Geste, die klar aussagt: Es geht nur um das richtige Wissen. Ihr müsst nicht glauben - ihr müsst wissen. Und ihr könnt mit eurem Wissen Gott erkennen.

Doch sagt der Jesus der Bibel etwas ganz anderes! Jesus von Nazareth ist der einzige Mensch der gesamten Menschheitsgeschichte, der die Forderung nach Glauben absolut gesetzt hat. Sein gesamtes Werk, sein Auftreten dreht sich in voller Umfänglichkeit ausschließlich um den Glauben. Alle seine Gleichnisse, die er der Welt mitgeteilt hat, dienen allein dem Zweck, den Glauben der Menschen anzustoßen! Daraus wird auch klar, dass das Hirn niemals im Glauben oder durch den Glauben ausgeschaltet werden muss (wie die Katholische Kirche z.B. suggeriert), sondern dass der Heilige Geist, der jedem Glaubenden zuteil wird, das menschliche Wissen auf ungeheure Weise erweitert und bereichert.

Bei den Zeugen Jehovas wird aber das Wissen und die biblische Bildung derartig ins Zentrum der Lehre geschoben, dass der Glaube an Jesus als reines Hirntraining erscheint. Deswegen kann Jesus in allen Wachtturm-Darstellungen auch nur immer als Wissenslehrer und als gutes Beispiel auftreten. Niemals darf er als der Gott erscheinen, an den man glauben kann und an den man glauben muss, um gerettet zu werden.

Diese Verschiebung der Bibelauslegung um zwei, drei "kleine" Schritte, diese Verschiebung vom Glauben zum Wissen-Müssen versetzt die Zeugen Jehovas in eine unerfüllbare Anspruchshaltung an sich selbst. Ihnen ist allemal klar, dass ihnen das Konzept ihrer Religion weniger als null Garantie bietet. Sie müssen in der Stunde der Wahrheit mit der Ungewissheit sterben, dass ihnen ihr Jehova tatsächlich gnädig ist. Denn (spätestens) auf dem Sterbebett müssen sie erkennen, dass menschliches Wissen niemals ausreichen kann, um Gott zu erkennen.

Diese erfolgreich von der Wachtturm-Gesellschaft durchgesetzte Verirrung vom Glauben zum Wissen-Müssen reicht den Herstellern der Wachtturm-Literatur aber noch nicht aus, um Jesus zu diffamieren. Sie greifen "sicherheitshalber" noch zu vielen anderen Mitteln, um Jesus auf den rein menschlichen Level herunter zu ziehen. In der oben gezeigten Abbildung sehen wir, wie neben Jesus eine Person sitzt, die fast genau so aussieht wie er selbst und sich mit der Hand den Hals zusammendrückt. Wie durch Voodoo-Zauber erscheint dann auch am Hals des dargestellten Jesus eine merkwürdige Veränderung, die unnatürlich erscheint. Eben ein zusammengedrückter Hals. Soll das den Zeugen Jehovas "unter der Hand" vermitteln, dass Jesus nur eine von Jehova ferngelenkte Marionette ist? Die Zeugen Jehovas selbst wären dann auch nur Marionetten.

Jesus den Hals zudrücken

Das ist natürlich alles wieder reiner Zufall. Genau wie die im knorrigen Baum angedeuteten Dämonen, die Jesu Zeugen-Jehovas-Wissensdogma mit ernst kontrollierender Mine begleiten. Die Detailfreudigkeit der Wachtturm-Zeichner ist krass überspitzt. Aber solche zentral in ihren Bildern existierenden Dämonen- Effekte sind natürlich reiner Zufall! - Klar!

Dämonen im Wachtturm - reiner Zufall! Wachtturm und Dämonen - rein zufällig

Zwei Ziele verfolgt der Wachtturm:

  1. Der Mensch soll sich nicht auf Gott verlassen, sondern auf sein eigenes Wissen und seine eigene Leistungsfähigkteit (gute Werke)
  2. Konsequente stille Gewöhnung der Zeugen Jehovas an Dämonen und teuflische Fratzen

Die Wachtturm-Gesellschaft ist die Vorhut des Weltentwicklers, der die Menschen mit allen Mittlen auf die große Selbsterlösung vorbereiten will. Und diese Selbsterlösten werden gedrillt auf einen Jehova, der dann mit großspuriger Unklarheit entscheidet, wer es dann geschafft haben könnte. Natürlich hat kein einziger Zeuge Jehovas es geschafft und muss in der Wut Satans verrecken. Doch erfahren sie es erst, wenn es zu spät ist. Genau wie Adam und Eva erst den Durchblick gewannen, als es schon lange zu spät war, werden die Zeugen Jehovas die eigenen Augen erst dann öffnen, wenn der Zug schon lange abgefahren ist.

Liebe Zeugen Jehovas! Bitte probiert es einmal aus, den Glauben an Jesus Christus nicht nur als Sklavendienst "auszuüben", sondern als Befreiung anzunehmen! Wer Jesus in sein Herz einlässt, ist auf einen Schlag von allen menschlichen Theorien befreit und kann sich der Zusage Gottes erfreuen, frei, wirklich frei zu sein! Vergessen Sie ihr menschlich erarbeitetes Wissen. Sie werden niemals durch menschliches Wissen zu Gott kommen können, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus. Dieser Glaube an Jesus Christus ist die tatsächliche innere Verbindung mit Gott im Sohn, der uns für diese Verbindung gesandt wurde.


Kommentare

01
Was hat Sadhu mal gesagt?

Viele Menschen wissen eine ganze Menge über Gott, aber haben keine Verbindung mit ihm.

andreas [04.04.2009]
02
Hallo :)

Genau diese Stelle finde ich interessant! Johannes 17, 3. Ich fragte eine Zeugin Jehovas, die mir vorher von sich aus versicherte, ihre Bibel sei dem griechischen Originaltext ähnlich, über das "fortgesetzt". Erkenntnis war für mich immer etwas, das man einmal erwirbt. Sie sagte mir, es sei wie mit einer Scheibe: man würde am Anfang nicht erkennen wer hinter der Scheibe steht, mit der Zeit (der fortgesetzten Erkenntnis) würde man aber mehr Umrisse wahrnehmen. Für mich ist die erste Erkenntnis, dass jemand hinter der Scheibe steht. Eine weitere Erkenntnis ist, wer diese Person ist. Ich fand nie, dass man Erkenntnis ausprägen oder ausbilden könne, es ist viel mehr wie ein Geistesblitz, etwas plötzliches, eine Erleuchtung.

Sie notierte sich die Stelle und wollte mehr darüber nachforschen. Wir kamen nie wieder darauf zurück.

Leni [10.02.2011]
03
Fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen heißt nichts anderes als regelmäßig in die Versammlungen zu gehen und sich vollpumpen zu lassen. Der treue und verständige Sklave spricht mit dieser Art der Übersetzung bewusst den linientreuen Zeugen Jehovas an bzw. die, die linientreu werden wollen. Die Dreistigkeit, die Bibel verändert zu übersetzen, um sie der eigenen Programmatik dienstbar zu machen, findet nicht nur an dieser Stelle statt.

Über den Vorgang der Erkenntnisgewinnung kann man viel diskutieren. Es gibt unterschiedliche Quellen der Erkenntnis. Die Erkenntnis, die Johannes meint, ist die Erkenntnis, die der Heilige Geist schenkt. Ohne eine nicht organisierte Verbindung mit dem Heiligen Geist ist diese Erkenntnis nicht möglich. Wer sich auf Menschen und Organisationen verlässt, kann so viel lernen, wie er nur will, er wird niemals merken, was der Heilige Geist ihm zeigen will.

Das Ansinnen der fortgesetzten Erkenntnisaufnahme durch die menschliche Organisation der Zeugen Jehovas ist nichts anderes als die dauerhafte Aussperrung des Heiligen Geistes. Er wird durch menschliches Wissen ersetzt.

Lukas 11,52 Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.

Rüdiger [11.02.2011]
04
Danke Rüdiger! :) Ich bin froh, dass es diese Seite gibt, bei der man Antworten bekommen kann.

Die Bibelstelle finde ich sehr gut - genau danach habe ich gesucht. Ich bin einfach der Meinung, dass man viel mehr aus der Bibel lernen kann, wenn man sie im Ganzen liest. Ich meine, wäre es in einem "Bibelstudium" nicht schöner, die Bibel zu lesen und darüber zu reden? Das kann ja nicht falsch sein?!

Ist es nicht auch so, dass der Christusglaube vor Bibelglaube steht? So weit ich weiß, steht in der Bibel nicht geschrieben, dass sie für den Glauben an Gott notwendig ist. Sie ist nicht nachrangig, so meine ich es nicht, aber in der Bibel ist doch nichts davon zu lesen, dass man an die Bibel glauben muss und nur der selig wird, der alle biblischen Texte vorbehaltlos verinnerlicht hat. Ich vermisse diesen Gedanken ein bisschen bei den Zeugen Jehovas.

Viele Grüße!

Leni [11.02.2011]
Hallo Leni, wer die Bibel studiert, lernt viel über Menschen, Autoren, Geschichte, Politik. Wer Jesus studiert, lernt viel über sein Wort und kann dann - ihm sei Dank - keine Neue-Welt-Szenerie mehr aus der Bibel machen. Er kann dann nur noch eine Neuer-Mensch-Erfahrung machen. Und die kommt aus Jesus, nicht aus der Bibel. - Jesus studieren heißt mit ihm zusammen sein, ihn kennenlernen, ihm folgen. Das geht nicht ohne das Gebet zu ihm. [RH]
05
War das geschriebene Wort Gottes zu allen Zeiten wichtig? Ja, immer und immer wieder!

Johannes 4,42 Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.

Die eine Seite ist das ERKENNEN Jesu Christi und seine Gnade der Rettung. Das ist richtig. Die andere, ebenso wichtige Sache ist das Verkünden und Hören, Glauben und erneut Verkünden.

Sacharja 7,13 Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth.

2. Korinther 1,19 Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern es war Ja in ihm.

Immer, wenn gepredigt wurde, wurde die neue Lehre, das Evangelium Christi, anhand der Schriften erklärt!

Apostelgeschichte 20,20 Ihr wisst auch, dass ich nichts verschwiegen habe. Ich habe euch alles gepredigt und gelehrt, was eurer Rettung dient - öffentlich, aber auch in euren Häusern.

1. Korinther 15,12 Wenn wir nun gepredigt haben, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wie können da einige von euch behaupten: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht!"

Apostelgeschichte 4,4 Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.

Epheser 4,21 Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist.

Römer 10,14 im Kontext: Denn die Schrift sagt: Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen. Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt? Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist? Darum heißt es in der Schrift: Wie sind die Freudenboten willkommen, die Gutes verkündigen! Doch nicht alle sind dem Evangelium gehorsam geworden. Denn Jesaja sagt: Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft im Wort Christi.

Römer 10,18 Aber, so frage ich, haben sie die Boten etwa nicht gehört? Doch, sie haben sie gehört; denn ihre Stimme war in der ganzen Welt zu hören und ihr Wort bis an die Enden der Erde.

---- das Wort verkünden war, auch in der Beweislegung, wichtig und gehörte zum Auftrag Christi. Also war das geschriebene Wort IMMER wichtig. Nicht umsonst nannte Johannes den Gottessohn "das Wort". Auch erfüllt sich die Prophetie in der Heiligen Schrit, und um den Glauben zu festigen, wird die Erfüllung ja erst dann Prophetie, wenn man das Wort dazu hat, hört und erneut verkündet.

Rudolf [11.02.2011]
06
Ohne Jesus ist die Bibel nichts. Ohne Jesus kannst du die Bibel studieren, bis dir die Augen aus dem Kopf fallen, es nützt nichts. Mit Jesus hast du auch das Wort, egal wie selten du die Bibel liest. Und wenn du sie mit Jesus liest, dann ist das kein Studieren, sondern Erkennen. Dieses Erkennen ist ein Geschenk Jesu.

Jehovas Zeugen lesen die Bibel nicht, sie studieren sie. Sie wollen die Menschen glauben machen, man könne aus Bibelkenntnis gerettet werden.

Erwachet Juli 1999, Seite 13

Doch ohne Jesus ist die Bibel nichts. Gerade an der Bergpredigt sehen wir, dass nicht die Bibel rettet, sondern Jesus. (Euch ist gesagt worden ... ich aber sage euch!) Wer denkt, er hätte in der Bibel das Leben, sollte bedenken, dass sie es ist, die von Jesus zeugt.

Rüdiger [12.02.2011]

PS: Wer die Bibel ohne Jesus liest, also studiert, liebt die Wichtigtuerei und hasst den Wichtigtuer, denn der ist nur Konkurrent. Wer Jesus hat, hasst die Wichtigtuerei, liebt aber den Wichtigtuer. Denn Jesus verändert und schenkt Frieden und Liebe.

Wer die Bibel vorwärts und rückwärts auswendig kann, hat nichts gewonnen außer der Wichtigkeit vor den Menschen. Wer Jesus folgt, hat alles - das Wort und das Leben.

Dies wird von der Wachtturm-Gesellschaft systematisch niedergemetzelt, indem sie die Bibel auf einen Sockel stellt, der nicht ihr gebührt, sondern Jesus. Sie verbreitet die Illusion, Menschen könnten durch biblische Bildung gerettet werden. Doch Johannes hat nicht umsonst den Herrn als das Wort bezeichnet. Wer den Herrn nicht hat, sondern unter der Herrschaft eines Jehova steht, hat das Wort nicht und kann diesen Schaden auch nicht durch Bibelstudium reparieren.

Erst der kindliche Glaube an Jesus rettet, nicht die Bildung, die man sich in biblischen Dingen aneignen kann. Das Bibelwissen ist Segen, wenn wir unter der Führung Jesu stehen. Diese Führung ist nur möglich, wenn Jesus unser alleiniger Besitzer ist und sich kein Jehova einmischt, der von sich behauptet, er sei nicht Jesus und Jesus sei ein anderer Gott.

Judas 4 ... und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus.

Nicht das Bibelwissen kann zum Guten über uns herrschen, nicht Jehova und nicht die Anerkennung vor Menschen. Wer Jesus als seinen alleinigen Herrscher neben andere Dinge stellt wie die Bibel oder andere gute Dinge, hat ihm schon die Ehre genommen. Das ist die Verführung, in die Satan uns immer wieder hineinziehen will: Du brauchst doch Jesus gar nicht so sehr! Du hast doch so viel biblische Bildung, so viele Predigtdienststunden, so viele ausgehaltene Kongresse, so viel ertragenes Leid, das dir die Ältesten bereitet haben!

Ich reagiere deswegen so intensiv auf dieses Thema, weil die Wachtturm-Gesellschaft genau diese Schiene fährt, um Menschen von Jesus abzubringen. Sauber eingefädelt und weltweit aktiv ist diese Organisation, die den Menschen einflüstert, Bibel-Wissen sei wichtig und Jesus ... naja, der ist ja nur ein Gott unter "ferner liefen ...".

Nicht dass ich Dir unterstellen will, dass dieses alles oder etwas davon auf Dich zuträfe! Dem ist nicht so. Ich weiß, wie wichtig Dir Jesus ist, und ich weiß, dass er Dein alleiniger Besitzer ist (die NWÜ sagt in Judas 4 nicht Herrscher, sondern Besitzer). Du hast nur den Aufhänger gebracht, um dezidiert darauf hinzuweisen, mit welcher perfiden Bibelfrömmigkeit die Wachtturm-Gesellschaft Jesus erniedrigt.
07
Genau das meine und weiß ich auch. Nur erinnerte ich daran, dass man Jesus und das geschriebene Wort nicht trennen kann, denn wie will der Mensch Gott vollständig erkennen? Und wie will er bestimmen, was das eine wert ist, was von Gott kommt und was das andere wert ist, das von Gott kommt?

Genau das machen die Religionen und Organisationen, die Theologen und Berufs-christen, sie bewerten und bestimmen, was in ihren Augen welche Wertigkeit hat. Sie setzen sich zwischen den Herrn und den Menschen.

Er ist im Sinne von Judas 4 mein Herrscher, Rüdiger, und mein Herr. Und ich überlasse es IHM, zu sagen, dass wir seine Brüder sind, nicht mehr Knechte, wie ER sagt.

In Judas 4 steht: In eure Reihen haben sich nämlich Leute eingeschlichen, deren Verurteilung schon vor langer Zeit in der Schrift angekündigt wurde, gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes 'als Freibrief' für ein ausschweifendes Leben missbrauchen und die sich damit von dem lossagen, der der alleinige Herrscher ist - Jesus Christus, unser Herr. (Neue Genfer, Schlachter, Luther und viele andere).

Die WTG spricht da von Besitzer, deutet wohl auf die Einstellung hin, in der sich ZJ sehen; Besitz hat kein eigenes Bewußtsein, kein eigenes Urteilsvermögen mehr.

Rudolf [12.02.2011]
08
Im Sinne der Rettung kann man nicht nur, sondern muss die Bibel und Jesus trennen. Die Bibel kann nicht retten, Jesus rettet. Der Mensch, der von Jesus gerettet wird, der also Kontakt mit Jesus im Gebet hat, wird durch den Heiligen Geist in alle Wahrheit eingeführt. Dieser Mensch erkennt alles durch Jesus. Niemals kann die Rettung von genug Bibelwissen abhängen. Sie hängt allein von Jesus ab. Dies wurde von der Wachtturm-Gesellschaft aus taktischen Gründen aufgehoben.

Selbst wenn Jesus "nur" unser alleiniger Besitzer ist, wie die Zeugen Jehovas Judas 4 übersetzen, bleibt die fatale Situation, dass für einen anderen Gott (Jehova) in unserem Leben kein Platz mehr sein kann. Das machen sich Jehovas Zeugen nicht klar, denn sie müssen ja in ihrer Mehr-Götter-Religion leben.

Ein Indiz für die Ohnmacht des Wachtturm-Jehova ist die Notwendigkeit, sich dem Bibelstudium und der Wachtturm-Gesellschaft widmen zu müssen. Jesus rettet ohne Organisation und ohne Bibelkenntnis. Allein dadurch kann derjenige, der zu Jesus betet, erkennen, dass Jesus unser alleiniger Herr und Herrscher ist.

Rüdiger [12.02.2011]
09
Ja er ist mir wichtig und irgendwie lässt es mich nicht los. Ich habe zu Jesus gebetet, bevor ich das letzte Mal in der Bibel gelesen habe. Ich hatte mir gewünscht Antworten zu finden und noch mehr, dass er mich irgendwie nicht alleine lässt und mich leitet. Und dann schlage ich die Bibel an einer beliebigen Stelle auf und fange irgendwo an zu lesen. Plötzlich bin ich bei der Bergpredigt und muss echt grinsen. Irgendwie musste ich fast schon lachen.

Ich habe Kontakt zu Zeugen Jehovas und deswegen bin ich auch auf dieser Seite.

Manche Dinge finde ich gut, aber dann finde ich diese Dinge auch später in meinem Glauben. Dinge, die ich nicht gut finde, kann ich für sie nicht ändern, höchstens versuchen.

Weil, viele Zeugen Jehovas möchten in ihrem Herzen echt die Verbindung zu Gott. Dann predigen sie und folgen den Wochenplänen und was es alles gibt, um das Gefühl wieder zu bekommen. Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass die Verbindung schwächer wird, wenn ich eine Zeit lang keine Zeit finde, in der Bibel zu lesen. Ich lese in der Bibel, wenn ich es möchte und folge keinem Plan. Ist das "laissez-faire Glaube"?

Leni [12.02.2011]
10
Glaube ist nicht Erziehung. Auch diese kleine Tatsache wird von Jehovas Zeugen verheimlicht. Sie tun so, als ob man durch Disziplin Gott näher kommen könnte. Glaube ist die Annahme Jesu. Die Entscheidung für ihn und alles, was daraus folgt, kommt aus seiner Kraft. Nicht aus der eigenen Kraft, die man für Bibelstudium oder ähnliches aufwenden kann.

Es gibt keine erzieherische Maßnahme, die Jesus anwenden würde, um uns so oder so zu beeinflussen. Er führt und will, dass wir folgen. Das Bild des Hirten ist sehr treffend. Schafe sind keine Wesen, die man dressiert, zumindest nicht in der Praxis des Schäfers. Schafe sind ganz in ihrem natürlichen Verhalten belassen und folgen dem Hirten. Die Hütehunde sind nur eine Hilfe des Schäfers. Auch sie nutzen das natürliche Verhalten der Schafe.

Aus dem Bild des Hirten, das Jesus auf sich anwendet, folgt nicht, dass wir als Christen plötzlich abgehobene Bibelkenner werden, sondern es folgt, dass wir in unserem natürlichen Alltag durchgehend unter der Leitung des Hirten Jesus sind. Das bedeutet tatsächlich, dass wir uns fallen lassen können und uns nicht entfremden müssen. Jesus nimmt uns so, wie wir sind, und heilt uns. Diese Veränderung kommt ganz allein durch ihn und nicht durch Bibel-Wissenschaften und auch nicht durch angestrengte Glaubensanspannung.

Jesus führt das sogar noch weiter, indem er darauf hinweist, dass der Herr seinen Leuten dienen wird:

Lukas 12,37 Selig sind die Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und wird sie zu Tisch bitten und kommen und ihnen dienen.

Wo kein Disziplinglaube ist, kann es auch keinen "laissez-faire Glauben" geben.

Rüdiger [12.02.2011]
11
Nachtrag, hatte ich vergessen:

Zeugen Jehovas bezeichnen sich als auserwähltes Volk Gottes, ersetzen bewußt Gottes erwähltes Volk, die Israeliten durch ein sogenanntes geistiges Volk. So wie sie die Errettung durch Gnade ablehnen, bezeichnen sie sich als alleiniger Besitz Jehovas. Also auch in diesem Sinne: Besitzer.

Rudolf [12.02.2011]
Jou, genau deswegen ist die klare Aussage in Judas 4 so wichtig. Nur Jesus kann unser alleiniger Herr, Herrscher und Besitzer sein. Jehovas Zeugen befinden sich nicht in Jesu Besitz. [RH]
12
Zitat von Leni: "... aber in der Bibel ist doch nichts davon zu lesen, dass man an die Bibel glauben muss ..."

In der Bibel steht der Name Jesus, so können wir Gott, unseren Herrn beim Namen nennen. An die Bibel kann man nicht mehr glauben, wenn man es so macht wie die WTG. Ich denke, dass die WTG deswegen eine große Sünde macht.

Als Jesus nach Jerusalem kam, sagte er, die Steine würden ihn lobpreisen, falls seine Jünger und das einfache Volk es nicht machen würden. Und was taten die Schriftgelehrten, die wußten, dass er kommt.

Wehe den Schriftgelehrten, wehe des Menschen Gier. Die Bibel in Frage zu stellen, ist das nicht so wie, hat Gott wirklich gesagt, von dem Baum dürft ihr nicht essen?

Was sie mit der Bibel machen, ist in etwa so wie das, was sie mit Jesus machen. Des Menschen Wille zählt, wir machen aus Jesus und auch aus der Bibel, was wir wollen und wie wir wollen. Ist das die Sünde gegen den Geist Gottes? Er lies alles aufschreiben, kam um uns zu retten und trotzdem will ein großer Teil der Menschen nichts davon wissen oder verdrehen die Bibel und Gott so wie sie es brauchen.

Doris [13.02.2011]
13
Leni hat die Bibel nicht in Frage gestellt, sondern einen wichtigen Punkt angesprochen, der bisher ziemlich untergegangen ist. Die Wachtturm-Gesellschaft erniedrigt Jesus und erhöht die Bibel zu einem magischen Rettungsrezeptbuch. Die Bibel wird bei Jehovas Zeugen zu einer Art Zauberbuch voll mit den Vorsätzen Jehovas. Es wird behauptet, man könne durch die Umsetzung der biblischen Vorgaben ewiges Leben erlangen. Diese These ist aber nur eine fromm verpackte Leugnung Jesu. Denn die rettenden Eigenschaften, die Jehovas Zeugen der Bibel zusprechen, haben sie Jesus weggenommen. Die Wahrheit ist aber nicht die Bibel, sondern Jesus allein. Die Bibel ist nur Zeugnis von der Wahrheit.

Das klingt erstmal krass und befremdend. Aber wir müssen realisieren, dass die Bibel niemals das ersetzen kann, was Jesus vollbracht hat und heute noch an denen tut, die ihn annehmen. Dass die Bibel auf Jesus hinweist und äußerst wichtig ist, wie Rudolf schrieb, ist klar. Aber sie ist niemals Jesus gleichzusetzen und kann auch niemals retten. Denn der einzige Retter ist Jesus Christus.

Bitte macht Euch klar, dass genau diese Verirrung, die Grundsätze der Bibel könnten ewiges Leben hervorbringen, ein Trick der Wachtturm-Gesellschaft ist, um Jesus aus den Herzen der Menschen zu vertreiben. Die Wachtturm-Gesellschaft behauptet, dass alle ihre Lehren auf die Bibel begründet seien. Daran müssen wir erkennen, dass die Bibel missbraucht werden kann und in der individuell gefärbten Auslegung nicht vor Irrlehren schützt. Nur Jesus kann vor Irrtum schützen, nur er kann in unser Herz kommen, nur er ist Gott.

Lasst uns einen klaren Blick für die Realität annehmen. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Die Schriften zeugen von ihm, sind aber nur Schriften. Sie retten nicht, sondern Jesus rettet. Wer die Bibel ohne Jesus liest, gewinnt nur seine eigenen Erkenntnisse. Wer die Bibel mit Jesus liest, bekommt die Augen geöffnet. Aber nicht durch die Bibel, sondern durch Jesus.

Weder irdische Organisationen, noch die Bibel können erlösen.

Das geschriebene Wort Gottes zeugt von Jesus, von dem, der die Menschen erlöst. Jesus, das Wort, ist unendlich mehr als das, was uns im geschriebenen Wort Gottes zur Verfügung steht. Niemand darf behaupten, man könne durch bloße Beachtung der Grundsätze der Bibel ewiges Leben erlangen, denn das ist eine antichristliche Lüge, die raffiniert eingefädelt ist, um die Frömmigkeit der Menschen auszunutzen. Der Bibel wird durch diese Lüge eine Kraft zugesprochen, die nur Jesus besitzt. Auf diese Weise soll Jesus durch die Bibel ersetzt werden. Wie raffiniert und feinfühlig diese Lüge ist, erkennt man daran, dass Jesus durch etwas ersetzt wird, das er selbst hervorgebracht hat.

An denen, die durch die "Bibel-Studien" der Zeugen Jehovas gegangen sind, erkennen wir, wie intensiv die Überhöhung der Bibel gegenüber Jesus wirkt. Zu der Erlösung in Jesus gehört mit Sicherheit auch die Abkehr von den Tricks der Wachtturm-Gesellschaft, die einen so schön fromm erscheinen lassen. Frömmigkeit ist nichts. Jesus ist alles.

Rüdiger [13.02.2011]

PS: Die Gefährlichkeit fromm und christlich anmutender Irrlehren sehen wir auch an der Eucharistie. Menschen, die im Katholizismus aufgewachsen sind und sich zu Jesus bekehren, können sich Jahrzehnte lang nicht von den Glücksgefühlen lösen, die durch die Materialisierung Gottes in der Oblate verursacht werden. Ebenso verhält es sich mit den christlich erscheinenden Betrügereien der Wachtturm-Gesellschaft. Aber auch die Magie Hitlers funktionierte genau auf dieser Ebene. Eine Christin sagte mir, dass sie noch nach 40, 50 Jahren körperlich auf die Stimme Hitlers reagierte (Herzklopfen, schnellerer Puls). Unterschätzt das nicht. Der Nachhall der Gefangenschaft wirkt lange und intensiv.
14
Zitat: "Der Nachhall der Gefangenschaft wirkt lange und intensiv."

Glaub ich nicht! Denn: Wenn man in der Kindschaft Gottes ist, und der eigene Geist es bezeugt mit dem Geist Christi, so ist man frei! Wie willst du bestimmen, wer FREI ist, wer EIN BISCHEN frei ist und wer immer noch gebunden ist? Damit stellst du dich zwischen Gottes Geist und seine Kinder, also Obacht! Und das Wort: Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle ... gilt für ALLE Kinder Gottes, nicht nur für solche, die durch Sekten, Kirchen etc. gegangen sind. Auch und gerade für die, die aus ihrem eigenen Gott kommen, aus der Selbstsucht!

Rudolf [13.02.2011]
15
Ich weiß von einer Christin, die sagte, sie sei jetzt schon 12 Jahre weg vom Katholizismus, die Eucharistie würde ihr aber immer noch manchmal fehlen. Von der anderen Christin, die so empfindlich auf Hitlers Stimme reagierte, habe ich schon erzählt. Ich kenne aber auch übers Internet mindestens einen Christen, der krampfhaft an Lehrsätzen der Wachtturm-Gesellschaft festhält.

Der Nachhall, also die langfristige Wirkung geistiger Gefangenschaft wirkt lange und intensiv. Ein Häftling, der freigelassen wird, ist frei. Wenn er aber stur in seiner Zelle sitzen bleibt, wie will man ihn befreien? Ich rede nicht nur von anderen, sondern mir geht es in vielen Dingen genau so.

Rüdiger [13.02.2011]
16
Man oder jemand befreit sowieso nicht. Nur Jesus, und das vollständig. Wen er beruft, steht vollständig in Seiner Freiheit. Was er damit anfängt, ist einem jedem in seiner eigenen Verantwortung festgeschrieben. Einiges dazu lesen wir in Galater:

Galater 5,1-6 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht also fest und lasst euch nicht wieder mit einem sklavischen Joch belasten! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Ich bezeuge nochmals jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu tun. Ihr seid von Christus abgekommen, die ihr im Gesetz gerecht werden wollt, ihr seid aus der Gnade herausgefallen. Denn wir erwarten im Geist aus Glauben [das] Hoffnungsgut der Gerechtigkeit. Denn in Christus Jesus vermag weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern [nur] Glaube, der sich durch Liebe wirksam erweist.

Rudolf [13.02.2011]
17
Hi Leni;

Zurück zu Deiner Frage. Die Bibel, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit dem Jahr 300+. Es sind über 60 einzelne Schriften usw. usw. Bis nach der Apostelgeschichte hatten die Gläubigen nur die Tora (Teile des Alten Testaments). Die kannten aber Jesus und die Apostel sehr genau. Jesus zitierte daraus sehr oft. Er wurde ja auch Rabbi genannt.

Wichtig ist, was sagt die Bibel mir heute? Was will Gott mir heute zeigen? Bete: Heiliger Geist führe mich in alle Wahrheit. Dann lies die Bibel. Das ist das wichtigste. Gespräche, Studienhilfen usw. sind sicher gut.

Wenn Christen sich treffen, sagt jemand: Dieser Vers, der ist gut. Jemand anders ist begeistert von einer anderen Stelle. Das ist lebendig! Bei Zeugen Jehovas ist es anders: Es wird vorgegeben, was wie zu verstehen ist. Oder es wird versucht, eine Theorie biblisch zu belegen.

Gruß, Teetrinker [14.02.2011]
18
In gewissem Sinne sind ZJ's Bibelausleger, im eigentlichen Sinn sind sie aber Bibeleinleger. Während die Mehrzahl der Exegeten bemüht ist, im Gebet mithilfe des Heiligen Geistes Gottes Wort den Menschen zu erläutern, sind ZJ's unterwegs mit einer BEWUSST GEFÄLSCHTEN Bibel, zumindest an wesentlichen Stellen, vor allem wenn es um Gott geht, um Jesus Christus.

So wie Jesus nur eine Hauptvermittlerrolle bei ihnen spielt, eine menschlich wichtige, wie sie betonen, ihn also ablegen, so wird auch die Schrift nur dem Namen nach als Gottes Wort gepriesen. Denn wie kann eine veränderte Bibel als Gottes Wort gepriesen werden, wenn ich sie beschmutze, unter Gottes Zorn besudele? So bleiben sie, die ZJ's, unter Gottes Fluch, das sagt uns Paulus eindringlich.

Rudolf [14.02.2011]
19
Die Verfälschung der Bibel ist nicht die Knock-out-Sünde. Sie ist nicht anders als jede andere Sünde auch. Die Ablehnung Jesu als einzigen Herrscher/Besitzer (Judas 4) ist vielmehr der Knackpunkt. Womit wir wieder bei der klaren Trennung von Bibel und Jesus wären.

Der Sondereinsatz eines Jehova ist der tödliche Treffer zwischen die Augen. Es geht den Zeugen Jehovas unter Missbrauch der Bibel um die Eliminierung Jesu. Er wird als einziger Herr und Herrscher geleugnet. (Judas 4)

Rüdiger [14.02.2011]

PS: Über die Auslegung der Bibel kann man streiten. Über die Annahme oder Ablehnung Jesu nicht. Entweder man nimmt ihn an oder nicht. Diese Klarheit gilt es herauszustellen.
20
Die WTG lehnt Jesus nicht nur ab, sie verspottet ihn auch noch. Dies ist nachweisbar in verschiedenen "Gemälden" der Wachturm-Literatur. Habe neulich eine stramme ZJ diesbezüglich angesprochen. Ihr Gesichtsausdruck sowie ihre Reaktion sagten mir, die weiß Bescheid. Aber natürlich wird alles abgestritten. Aus deren Sicht sind die ZJ Opfer, Satan ist am Werk etc. etc. etc.

Man kann nicht mit den ZJ diskutieren, die Lüge ist immer dabei. Sie wollen die Wahrheit nicht sehen.

Otto [14.02.2011]
21
Um Jesus letztendlich unwirksam zu machen, muss man natürlich für einen ansprechenden Ersatz sorgen. Einerseits muss man Jesus als gutwilligen, aber harmlosen Menschen hinstellen, andererseits muss man ein Datum einführen, an das sich alle zu verführenden Menschen hängen können. Dazu benutzt man die Bibel. Man behauptet einfach, die Bibel rettet, und schon ist das einzigartige Sein Christi heruntergeschraubt. Mit der Einführung der These, die Bibel könne retten, bindet man auch alle an sich. Denn man behauptet einfach, dass man der einzige sei, der die Bibel richtig versteht. Und schon hat sich eine Situation ergeben, die das Wahrheitsmonopol auf einen selbst lenkt.

Durch diese Vorgehensweise erreicht man, dass jedes Gespräch über die Bibel zu einer grimmigen Fachsimpelei wird und sogar aus der Wachtturm-Gesellschaft herausgerettete Menschen den alten Wachtturm-Stil wieder aufnehmen. Sie sind derart tief an diese fiktive Rettungsfunktion der Bibel gewöhnt worden, dass sie nicht mehr realisieren können, was Jesus in so wenigen und klaren Worten sagt.

Johannes 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Es gibt keinen Weg außer Jesus. Nichts auf der Welt kann ihn ersetzen oder ihm ähnlich sein. Und wenn man alle Bibeln der Welt aufeinandertürmen würde, sie könnten nicht zu Gott führen. Nur Jesus selbst kann das. Die Kraft des geschriebenen Wortes kommt nur durch ihn. Die Bibel selbst ist nicht Jesus, sondern nur er in der Bibel. Und in unserem Herzen. ER, das Wort, ist Millionen und Milliarden Universen mehr als die Bibel.

An dieser Stelle möchte ich einen Appell an alle richten, die sich von der Wachtturm-Gesellschaft lossagen: Es reicht nicht, dass Ihr euch zu Jesus bekehrt, wenn Ihr nicht Taten folgen lasst. Wenn Ihr auf den Namen Jehova getauft seid, müsst Ihr nach Eurer Bekehrung zu Jesus endlich ernstmachen und Euch christlich taufen lassen. Nicht nur, dass Ihr mit den scheußlichsten Lügen belastet seid, Ihr seid auch noch in der alten Taufe, die Satan sich ausgedacht hat.

Jesus vor den Menschen bekennen heißt zuallererst, sich auf ihn taufen zu lassen. Gerade weil die Taufe auf Jehova so eine satanische Lüge ist, müsst Ihr das Ding aus Eurem Leben entfernen. Das geht nur, indem Ihr wie ein Neubekehrter (Ihr seid ja einer) in eine christliche Gemeinde geht und Euch dort taufen lasst.

Wer einmal in den Fängen der Wachtturm-Gesellschaft war, hat einige heikle Entscheidungen klar zu machen. Die allererste sollte die Taufe sein, die in Jesus Christus geschieht. Erst danach kann etwas folgen, das befreit ist vom Irrtum.

Dies alles mag ziemlich formell klingen, doch zeigt die Erfahrung, dass die Substanz des Wachtturm-Satanismus zwar im Erlösungssinne direkt von Jesus gelöst wird, aber es ist ein Bezeugen dieser Erlösung durch die Taufe notwendig. Wer sich in der Taufe auf den Wachtturm-Jehova befindet, sollte sich klar darüber sein, dass er nicht steht. Er kann zwar nicht fallen, weil er noch auf der Nase liegt, aber er hat auch nicht den geringsten Grund, sich des Herrn zu rühmen. Wer sich als Christ nicht auf Jesus taufen lässt, belügt sich selbst, Gott und die Menschen.

Rüdiger [15.02.2011]
22
Zeugen Jehovas kennen ihre eigene Taufformel nicht. Das habe ich durch mehrere Befragungen von Zeugen festgestellt. Es wundert mich, dass ausgerechnet die "BIBELFORSCHER", welche die alleinige Wahrheit besitzen (wollen), in Wirklichkeit aber an der Wahrheit vorbei gehen.

Die Taufformel der Zeugen:

Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun? Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?

In jeder mir bekannten Bibel steht folgendes: (auch i. d. NWÜ)

Matthäus 28:19-20 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. ...

Von welchem Geist diese Organisation geleitet ist, wissen wir. Arme Zeugen!!!

Gottes Segen

fraka [15.02.2011]
23
Ich habe langsam das Gefühl, das "Bibelforschen" könnte ein Problem sein. Ich meine, die "Anhänger" haben außerhalb der Versammlungen etc. kaum noch Zeit, die Bibel zu LESEN. Wie einen Roman. Vereinzelte Bibelverse in einen Zusammenhang einbetten ist nicht das gleiche wie Gottes Wort lesen - und sie wollen Gott möglichst nahe kommen. Ist aber nicht das Lesen seiner Schrift gerade ein Nahekommen? Wenn ich einen Autor (wie z.B. Hemingway) verstehen und mehr über ihn erfahren möchte, lese ich dann über Hemingway oder von ihm? Genauso: Wenn ich die Evolutionstheorie verstehen möchte, lese ich dann darüber oder direkt Darwin?

Fragt man Zeugen Jehovas, wie oft sie die Bibel bis dato vollständig durchgelesen haben, ist das Ergebnis eher enttäuschend. Ein Durchschnittsleser benötigt ca. 90 Stunden für die Bibel. Bei dem Zeitaufwand der Zeugen Jehovas dürfte es kein Problem sein, die Bibel mindestens! einmal im Jahr zu lesen. Aber "Bibelstudium" und "Bibelforschen" nehmen ihnen die Zeit. Gott hat uns die Bibel als Buch gegeben. Mit Geschichten - nicht nur einzelnen Versen. Sie ist zusammenhängend. Beim Lesen sollte einem das eigentlich klar werden. Und um zurück auf das Thema zu kommen: auch die Wichtigkeit von Jesus wird beim BibelLESEN mehr als deutlich.

Leni [21.02.2011]
24
Hallo Leni,

während die Bibel davon berichtet, dass wir durch den Heiligen Geist in alle Wahrheit geführt werden, übernimmt die Wachtturm-Gesellschaft frech diese Rolle und bindet ihre "Bibelstudenten" an sich und ihre Einsichten. Wie an jeder Universität auch werden die Studenten einem gewissen Mainstream unterworfen, der auf dem Selbstverständnis dieser Anstalt basiert.

Wer den Wind einfangen kann, kann auch den Anspruch erfüllen, die Menschen in alle Wahrheit einzuführen. Diese Fähigkeit liegt ausschließlich bei Jesus und jede Organisation, die diese Fähigkeit nachahmt, ist vom Bösen.

Rüdiger [22.02.2011]
25
Die Taufformel verlangt völlige Hingabe zu Gott und seinem Willen, die aus der Bibel zu entnehmen ist. Die Bibel kann jedoch von jedem verschieden angewand werden, durch Auslegung, analog oder im Umkehrschluss, aber wer weiß schon, was in der Anwendung Vorrang hat, denn zuerst kommt Auslegung, gefolgt von analog und dann Umkehrschluss. Wissen dies auch die Zeugen Jehovas nebst Wachturmgesellschaft? Durch Unwissenheit können eine Vielzahl von Auslegungen mit Verhaltensfolgen und Verständnisfolgen entstehen.

M.G. [29.06.2011]
26
Hi,

wessen Taufformel? Die freikirchliche Erwachsenentaufe ist ein öffentliches Zeugnis, das jemand Jesus bekennt und dass Jesus unsere Schuld abwäscht, uns reinigt. Als Christ nehm ich die Bibel wörtlich. Weil ich gelernt habe, Jesus war und ist und wird immer gleich bleiben. Ich habe das so erlebt.

Warum sollten wir viel über Gott reden, wenn wir selbst mit ihm reden können. Jesus hat uns den Heiligen Geist versprochen, der uns alles lehren wird.

Deswegen ist Theologie (reden über Gott) sicher nett, aber zu menschlich. Der Glaube ist es, der uns zu Jesus bringt.

Gruß,

Teetrinker [30.06.2011]
27
Hi Teetrinker, ein Zitat von dir:

"Als Christ nehm ich die Bibel wörtlich. Weil ich gelernt habe, Jesus war und ist und wird immer gleich bleiben."

Sehr gut hast du das auf den Punkt gebracht. Es entspricht genau Hebräer 13,8. Wegen dieser unumstößlichen Wahrheit gibt es von Anfang an bis heute in der Katholischen Kirche den Papst als Nachfolger des Petrus. Diese Kirche führt aus, was die Worte der Schrift zum Inhalt haben. Petrus wurde durch Jesus der Anführer der Apostel. Das kann niemand leugnen. Was Jesus damals tat, das tut er, Teetrinker, deinen Worten und der Heiligen Schrift nach, ohne Unterschied bis heute. Aber genau hier wirst du selber als freikirchlicher Christ deinen Worten untreu. Warum?

Carsten [30.06.2011]
Nachdem die Marienanbeter sich fürchterlich blamiert haben (Beweis: Gottesmutter ist satanisch!), versuchen sie es durchs Hintertürchen erneut, die Leute hinters Licht zu führen. Es ist schon erstaunlich, mit welchem Gleichmut diese Menschen die Bibel mit Füßen treten, aber gleichzeitig ihren Anführer als Nachfolger Petri anerkannt haben wollen.

Wenn Jesus am Kreuz der Maria einen anderen Sohn zuteilt (Johannes 19,26-27), kann ab diesem Moment Maria nicht mehr die Mutter Jesu sein. Und schon gar nicht die Mutter Gottes. Gott hat keine Mutter. Wieso sollte der Chef der Totenanbeter Nachfolger Petri sein? Hat Petrus auch nur im Entferntesten geahnt, dass die kaiserliche Weltmacht zu Rom sich des Christentums bemächtigen würde?

Und es gibt keinen Hinweis, dass Rom die Residenz der Christen ist. Es gibt auch keinen Hinweis, dass Petrus ein Fels war, der sich "Heiliger Vater" nennen ließ! Auf die Unzucht der Katholischen Kirche kann man nur mit Abscheu reagieren.

Dass die Vertreter der Römisch-Katholischen Kirche immer wieder ihren Führer anpreisen und fordern, dass Christen sich diesem Menschen unterwerfen sollen, ist in sich selbst schon verdächtig. Die Wachtturm-Mentalität grüßt aus Rom. [RH]
28
Hallo Teetrinker und Carsten,

egal was in der Bibel steht und was tatsächlich von Gott ist darin, aber mehr als blinder Glaube, dass Jesus uns zum Paradies führt, bleibt uns nicht, denn wir sind Unvollkommene und werden immer wieder Fehler machen und brauchen immer wieder Hilfe.
Das klingt wie die Floskel "Maria, hilf!" Aber Jesus hat uns einmal erlöst und wer an ihn glaubt, ist ein für alle Mal gerettet. Unvollkommenheit ist eine Vokabel der Jehova-Theologie der Wachtturm-Gesellschaft. Doch wer in Jesus ist, der hat den neuen Menschen schon angezogen. In Gottes Augen sind wir dann vollkommen. Wer allerdings meint, er müsse selbst an seiner Vollkommenheit basteln (wie Jehovas Zeugen und Freimaurer), der ist derjenige, der mit eigener Kleidung auf der Hochzeitsfeier erwischt wird:

Matthäus 22,11-14 Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Wer meint, er könne an sich selbst rettungsähnliche Maßnahmen vollziehen, muss in der Katholischen Kirche eucharistieren oder bei den Zeugen Jehovas Predigtdienst ableisten. [RH]
Erst wenn wir so verändert worden sind durch Gott oder Jesus, dass wir gar nicht mehr fähig sind, Fehler zu machen, sind wir tatsächlich gerettet und können frei von Sünde leben.

M.G. [30.06.2011]
Genau diese Veränderung dürfen wir jetzt schon erleben, wenn wir Jesus annehmen. Es ist sein Werk und seine Kraft. [RH]
29
Hallo MG,

ich weiß nicht, wer Dir das verkauft hat, es ist aber Quatsch. Die Bibelstelle spricht von Auserwählten! Wir werden NIE aus eigenen Anstrengungen Erlösung finden, Gott gerecht werden. Der einzige Weg ist Jesus, der uns unsere Schuld vergibt - täglich. Was sagte Jesus zu dem Verbrecher neben ihm am Kreuz? Heute kommst du ins Paradies! Welche schlimmen Vergehen haben die großen Propheten begangen? Mord, Ehebruch, alle Verbrechen, die es gibt: und trotzdem wurden sie erlöst.

Weisst, das ist Wachtturm-Denke: der böse Gott, ein paar Auerwählte, ...

Ist aber falsch. Warum sollte Gott den Menschen - Dich und mich - schaffen? Um ein paar zu erretten? Nein, er möchte dass ALLE gerettet werden, durch Jesus liegt die Messlatte auf dem Boden, und jeder kann drüber ...

Gruß,

Teetrinker [01.07.2011]
30
Hallo Carsten,

ja ja aber: Jesus hat keine Gemeinde gegründet. Nicht eine. Der heilige Geist hat Gemeinden gegründet - nämlich Pfingsten. Bei dem Fest waren auch Römer, die gründeten Gemeinden in Rom.

Tja die Schlüsselsache. Sieh mal nach, wem Jesus noch Schlüssel verteilt hat. An ALLE. An alle seine Jünger. Alle Jünger Jesu haben diese Vollmacht.

Dazu kommt: Es ist ein feinsinniges Wortspiel. Gott hat Humor. Griechisch: Petrus = Fels. Was sagt Paulus in 1. Kor. 10.4? Jesus ist petros, petrus der Fels. Und damit auch ein guter Katholik das kapiert, gibt's das gleich mehrmals. (1. Kor. 3 usw. usw.)

Gruß Teetrinker [01.07.2011]

PS: M.G., siehst, hättest als Ex-Zeugin nicht gedacht: Humor in der Bibel. Verbrecher kommen ins Reich Gottes. Sex-Abenteuer der Propheten. Wo soll das enden ;-)
31
Hallo Teetrinker,

wenn du auf meine Frage nicht mehr zu bieten hast als das, dann solltest du besser das Kommentareschreiben bleiben lassen. Dann würdest du dich wenigstens nicht lächerlich machen. Was du hier abgesetzt hast ist reiner Krampf. Hier sieht man, auf welchem Glaubensniveau ihr lebt und dann noch meint, den Katholiken in Sachen Glauben etwas vormachen zu können. Auf einen solchen Krampf näher einzugehen, lohnt sich wirklich nicht. Das ist verlorene Zeit.

Gottes Segen sei mit dir.

Carsten [01.07.2011]
32
Hallo Carsten,

Du bist doch Fachmann. Wie soll Teetrinker Gottes Segen abbekommen, wenn er nicht der Maria huldigt und sich nicht dem menschlichen "Heiligen Vater" unterwirft? Ist Dein Segenswunsch ein Zauber, der die Gottesmutter und den Papst umgeht?

Und was ist ein hohes Glaubensniveau? Fängt es bei der Selbstkasteiung an und hört beim Ermorden von Protestanten auf?

Und was ist mit einer Mutter Gottes, die gar keine Lizenz hat, weil Jesus am Kreuz der Maria einen anderen Sohn zuteilte? (Johannes 19,26-27)

Komm doch mal 'rüber mit ein paar Zeilen Klartext. Du würdest weniger Schande auf den Katholizismus laden, wenn Du Dich als gesprächsbereiter Mensch zeigen würdest. Dazu gehört allerdings auch die Fertigkeit, Gegenargumente anzuhören, aufzunehmen und zu bearbeiten.

Oder ist das unter Deinem Glaubensniveau?

Rüdiger [01.07.2011]
33
Hallo Rüdiger,

deine Kommentare sind noch übler und dümmer als die vom Teetrinker. In 50 Jahren Lesen christlicher Literatur ist mir ein solch dämonischer Artikel noch nicht in die Hände gekommen. Da schlägt einem beim Lesen wirklich der Atem der Hölle entgegen. Den Schwefelgeruch kann man direkt riechen. Es ist nicht möglich, mit solchen vom Satan geblendeten Leuten einen fruchtbaren Dialog zu führen. Mit Atheisten kann man noch leichter ins Gespräch kommen als mit solchen Leuten, die sich Christen nennen. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.

Carsten [01.07.2011]
34
Zitat Carsten: "wenn du auf meine Frage nicht mehr zu bieten hast als das, dann solltest du besser das Kommentareschreiben bleiben lassen."

Der Atem der Hölle ist das, was Du argumentativ zu erwidern hast? Dass Eure Marienanbeterei genau wie die gesamte Römisch-Katholische Toten-Anbetung reines Heidentum ist, kannst Du nicht anders widerlegen? Und dass Petrus diese Totenanbeter-Kirche niemals als christlich eingestuft hätte, ist Dir wahrscheinlich auch egal.

Carsten, Carsten! Kehre um. Beginne mit anderen das Gespräch. Werde konkret, ohne zu beleidigen.

Rüdiger [01.07.2011]

PS: Und was für einen Artikel meinst Du denn, dass er dämonisch sei? Mach doch bitte klare Ansagen!

P.PS: Wie schätzt Du die Fischgott-Hüte der katholischen Kardinäle und Bischöfe ein? Von wem sind diese Leute geblendet, dass sie sich sogar mit den Symbolen eines heidnischen Gottes schmücken?
www.jubeljahr2000.de/tiara_mitra.html
35
Carsten, ich stimme Dir sogar zu.

1. Die ersten Gemeinden wurden nach Pfingsten gegründet. Auch in Rom. Ohne die Jünger durch die Anwesenden des Pfingstfestes. Kannst in der Apostelgeschichte nachlesen.

2. Ich nehme die Bibel wörtlich, wo sie wôrtlich zu nehmen ist, und bildlich, wo offensichtlich Bilder verwendet werden. Die von Dir zitierte Stelle ist ein Bild - oder glaubst Du, Jesus hätte Petrus einen Schlûsselbund gegeben? Und wer hätte diese jetzt? Das Bild mit den Schlüsseln kommt mehrfach in der Bibel vor. In Offb 1.18 sind die Schlüssel wieder bei Jesus. Du solltest alle Stellen lesen, die das Thema betreffen - dann wird Dir das klarer. Dazu kommen die Worte Jesu : ICH bin!

3. Ich zitiere die Schlachter Bibel 2000: entscheidenden Zeiten. a (16:18) Petrus (gr. petros) bedeutet »Stein«, während das Wort für »Felsen« hier petra ist (= großer Stein, Fels, Felsengebirge). Der Felsen, auf dem Christus seine Gemeinde baut, ist er selbst (vgl. 1. Kor. 10:4, wo ebenfalls petra steht, sowie 1. Kor. 3:11). Petrus war ein lebendiger Stein in diesem Bau.

Jetzt müsste ja der Petrus etwas in seinen Briefen dazu schreiben. Tut er in 1. Petr. 2:

1. Petrua 2, 4-7 Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Darum steht auch in der Schrift: »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein, und wer an ihn glaubt, soll nicht zuschanden werden«. Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die aber, die sich weigern zu glauben, gilt: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, gerade der ist zum Eckstein geworden«, ...

Ich denk', das reicht zur Gemeinde.

4. Historisch gab es vor der Kath. Kirche Freikirchen, genau wie es sie heute gibt. Die wurden aber heftig vernichtet.

Lieber Carsten. Ich finde in der Bibel keine Päpste, Zwangsenthaltsamkeit, Babytaufe, Marienkult, Heiligenverehrung, Mütter Gottes, Fegefeuer für alle mit Möglichkeit mit Ablassgebühren usw. usw. usw.

Und wie lange gibt es Päpste? Die Unfehlbarkeit?

Ich danke Gott: Durch Jesus brauch ich den heidnischen Mist nicht mehr!

Gruß,

Teetrinker [01.07.2011]
36
Carsten, Teetrinker widerlegt Dich und den Katholizismus mit wenigen klaren Worten. Ein Ratzinger studiert Jahrzehnte lang und schafft es dennoch nicht, die klaren Worte Jesu zu beherzigen, dass kein Mensch sich Vater nennen lassen soll. Carsten, hast Du nicht allen Grund dazu, in Dich zu gehen und Deine gegen Gott und die Bibel gerichtete Religion zu verwerfen? Oder wenigstens auf Herz und Nieren zu prüfen?

Rüdiger [02.07.2011]
37
Rüdiger, hier die Antwort auf deine mangelnde Bibelkenntnis. Kann deine Blamage noch größer sein?

Paulus bezeichnet sich als Vater:

Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden. 1.Kor 4,15

bei euch, meinen Kindern, für die ich von neuem Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt annimmt. Gal 4,19

ich bitte dich für mein Kind Onesimus, dem ich im Gefängnis zum Vater geworden bin. Phlm 1,10

Diese Ermahnung lege ich dir ans Herz, mein Sohn Timotheus, im Gedanken an die prophetischen Worte, die einst über dich gesprochen wurden; durch diese Worte gestärkt, kämpfe den guten Kampf. 1.Tim 1,18

Du, mein Sohn, sei stark in der Gnade, die dir in Christus Jesus geschenkt ist. 2.Tim 2,1
Paulus lässt sich aber nicht Vater nennen. Und auch nicht Heiliger Vater. [RH]
Petrus bezeichnet sich als Vater:

Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus. 1.Petr 5,13
Petrus lässt sich aber nicht Vater nennen. Und auch nicht Heiliger Vater. [RH]
Johannes spricht von seinen Kindern, also bezeichnet er sich als Vater:
Johannes lässt sich aber nicht Vater nennen. Und auch nicht Heiliger Vater. [RH]
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 1.Joh 2,1

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. 1.Joh 2,18

Und jetzt, meine Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint, die Zuversicht haben und bei seinem Kommen nicht zu unserer Schande von ihm gerichtet werden. 1.Joh 2,28

Das sind nur einige Verse von Johannes

Carsten [02.07.2011]
38
Hallo Carsten,

das bringts, sich konkret mit den Fakten auseinanderzusetzen. Das tut keinem weh und es kann nur hilfreich sein, Irrlehren aufzuklären. Zum Glück dürfen wir ja heute die Bibel sogar in unserer Muttersprache lesen. Das ist doch wirklich ein Grund dankbar zu sein.

Matthäus 23,6-9 Sie sitzen gern obenan bei Tisch und in den Synagogen und haben's gern, dass sie auf dem Markt gegrüßt und von den Leuten Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.

War klar, dass ich jetzt mit dieser antipäpstlichen Bibelstelle kommen würde. Tut mir leid.

Es ist ein völlig anderes Ding, Vater - in welcher Funktion auch immer - zu sein und sich Vater nennen zu lassen. Wenn jemand durch mich zum Glauben kommt, bin ich sein geistlicher Vater. Deshalb würde ich mich aber niemals Vater nennen lassen, denn ich bin sein Bruder. Du siehst, dass Christen stark vereinfachte "verwandtschaftliche" Beziehungen untereinander haben. Dies macht Jesus klar, als er sagt, die Jünger seien seine Brüder und Schwestern und seine Mutter. Jesus hat seine Jünger nie Mutter genannt. Aber das brauche ich Dir nicht breit zu erklären. Dein Versuch, Paulus, Petrus und Johannes, die sich nie haben Vater nennen lassen, als schützendes Beispiel für den Papst herzunehmen, der sich den Titel Gottes umhängt, kann weder vor den Menschen, noch vor Gott Erfolg haben.

Rüdiger [02.07.2011]
39
Rüdiger,

wenn also Jesus verbietet, irgendeinen Menschen Vater zu nennen, wie kann es dann die kath. Kirche verantworten, dass sie dem Bischof von Rom, ihrem Oberhaupt, trotzdem die Bezeichnung Vater (Papst) gibt? - Wenn eine solche Auslegung der Schriftstelle richtig wäre, dann dürfte ja auch kein Christ seinen leiblichen Vater als "Vater" anreden.
Es geht um den Titel Gottes, es geht um den geistlichen Vater. Du vermischst - bewusst oder unbewusst - das Fleischliche mit dem Geistlichen. Der Papst ist in sich selbst schon die Lästerung schlechthin, weil er sich durch seinen Titel etwas anmaßt, das nur Gott gehören kann. Selbst wenn ein Christ Jünger macht und somit nach biblischen Begriffen geistlicher Vater geworden ist, ist es ein Verbrechen gegen Gott, sich von seinen geistlichen Kindern Vater nennen zu lassen. Erst recht die Anwendung des Titels "Heiliger Vater" erfüllt diesen verbrecherischen Tatbestand.

Überhaupt dies jemandem erklären zu müssen, der regelmäßig in der Bibel zu lesen scheint, ist ein trauriger Treppenwitz. [RH]
Es ist klar, dass dies Jesus nicht gemeint haben kann. Aber auch die bildliche Anwendung des Vaternamens wollte Jesus nicht ausnahmslos verbieten, sonst hätte sich Paulus nicht als Vater seiner Christengemeinde bezeichnet. Und Johannes schreibt an seine Kinder, also fühlt er sich in der Rolle des Vaters.
Paulus hat sich aber niemals Vater nennen lassen. Und wenn er tausend Mal geistlicher Vater war, hat er diesen Titel nie beansprucht. Ebenso Johannes. Nur der Papst ist so frech und lässt sich mit dem Titel Gottes anreden. Er lässt sich "Heiliger Vater" nennen.

Und die Worte Jesu mit Ausnahmen auszuhöhlen, das ist die gängige Masche der Wachtturm-Gesellschaft. [RH]
Jesus wollte mit seinen Worten nichts anderes, als die unter den Schriftgelehrten und Pharisäern übliche Titelsucht und das ehrgeizige Streben nach Rang und Titel unterbinden.
Welcher Unterschied besteht zwischen der Titelsucht der Pharisäer und der Titelsucht des Papstes? Es besteht einer. Der Papst ist noch dreister als die Pharisäer. [RH]
Es bestand damals die jüdische Sitte, besonders angesehenen Männern oder berühmten Gelehrten den Ehrentitel "Vater" (Abba) zu geben. Es war der Traum und Ehrgeiz vieler Gesetzeslehrer, diese Auszeichnung zu erlangen. Dieses ehrgeizige Streben nach Würden und Auszeichnungen, die Titelsucht im allgemeinen, wollte Jesus mit seinen Worten verbieten - nichts anderes. Ich denke, das genügt.

Carsten [02.07.2011]
Ja, allein das genügt schon. Und es trifft voll den Papst, Euren Führer. [RH]
40
Naja Carsten, aber als die Briefe geschrieben wurden, gab es keine kath. Kirche - und damit keine Päpste. Dass der Vater dort symbolisch gemeint ist, ist doch klar. Und es steht dort nicht "Heiliger Vater". Es steht dort auch nix von Unfehlbarkeit.

Übrigens Carsten, die koptische Kirche ist älter als die katholische.

Wir haben nur 2 Väter, unseren leiblichen und unseren Gott Vater.

Gruss

Teetrinker [02.07.2011]
41
Carsten, Du vermischst die Funktion Vater mit dem Titel Vater. Gott beansprucht den Titel Vater für sich. Dieser Titel Vater besteht unter den Menschen in absolutem Missbrauch. Sie wenden ihn an, um jemandem eine bestimmte Ehre zu erweisen. Gott hat aber seinen alleinigen Anspruch auf diesen Titel für sich reklamiert. Jesus macht die klare Ansage dazu. Du durchlöcherst diese Ansage Jesu, indem Du die Gepflogenheiten von Hinz und Kunz als dem Wort Jesu gleichwertig hinstellst. Ich habe immer ein ungutes Gefühl, wenn sich ein Vater von seinen Kindern Vater nennen lässt. Aber die nackte Übelkeit befällt mich, wenn sich einer von Euren Priestern Vater nennen lässt. Es ist und bleibt Missbrauch in seiner reinsten Form der Gotteslästerung. Es ist die Parallele zur Eucharistie, in der Gott in einen Sonnenkeks hineingezaubert wird. Und das Ganze nennt sich katholisch. Römisch-Katholisch.

Pfui.

Rüdiger [03.07.2011]
42
Hallo Teetrinker,

ein Zitat von dir: "aber als die Briefe geschrieben wurden, gab es keine kath. Kirche - und damit keine Päpste."

Bei euren Kommentaren kommt man aus dem Staunen wirklich nicht mehr heraus. Kannst du mir mal verraten, ab wann es deiner Meinung nach die kath. Kirche gibt und wer sie gegründet hat. Aus welcher Kirche ist deiner Meinung nach die kath. Kirche hervorgegangen und kam es dabei zu einer Kirchenspaltung?

Carsten [04.07.2011]
43
Hi Carsten;

es wundert mich nicht, dass Du erstaunt bist. Vielleicht solltest Du den Katholizismus mal hinterfragen? Oder mal Kirchengeschichte studieren? Anstatt offizielle Papst-Propaganda nachzuplappern? Wenn Du die Dinge im Original lesen könntest, wäre auch nicht schlecht. Die griechischen Wörter für Kinder sind Liebkosungen.

Und die Kinder sagen nicht: Vater. Sondern Bruder. Und nicht: Heiliger Vater. Unfehlbarer Vater. Das sind Erfindungen der neueren katholischen Kirchengeschichte. Deiner Väter. Frag mal.

Gruss Teetrinker [05.07.2011]

PS: Du bist ein Meister der Verdrehung: Ich habe nicht gesagt, die kath. Kirche sei durch eine Spaltung entstanden. Es gab eben mehrere "Kirchen" - wie z.B. die Kopten und später eben auch Katholiken. Die Machtgeilheit und Verbindung zur Staatsmacht machte sie leider zur stärksten "Kirche".

P.PS: Carsten, Teil 2

Zitat: "Jesus wollte mit seinen Worten nichts anderes, als die unter den Schriftgelehrten und Pharisäern übliche Titelsucht und das ehrgeizige Streben nach Rang und Titel unterbinden."

Woher hast Du das denn? Welche Titel? Für mich klingt das eher nach katholischem Antisemitismus. Ich werd mal meinen Freund, Rabbi Prof. Dr. Dr. fragen nächsten Montag ...

Zitat: "Es bestand damals die jüdische Sitte, besonders angesehenen Männern oder berühmten Gelehrten den Ehrentitel "Vater" (Abba) zu geben. Es war der Traum und Ehrgeiz vieler Gesetzeslehrer, diese Auszeichnung zu erlangen. Dieses ehrgeizige Streben nach Würden und Auszeichnungen, die Titelsucht im allgemeinen, wollte Jesus mit seinen Worten verbieten - nichts anderes. Ich denke, das genügt."

Ja woher hast Du den Blödsinn? Es genügt echt. Abba ist aramäisch und bedeutet Vater. Durfte nur verwendet werden, wenn beide Elternteile "echte" Juden waren (keine Sklaven). Es war kein Ehrentitel. Es wird als Beweis für die Gottheit Jesu angesehen.

Übrigens, Jesus war selbst Pharisäer - auch wenn das etwas spekulativ ist bzw. nicht ausdrücklich erwähnt wird. (Kleidung, Titel, Wohnorte, Zitate).

Carsten, was Du redest, ist das Resultat von fast 2000 Jahren Irrlehre, auf der man sich ausruht. Momentan gibt es ja einen kath. offiziellen jüdischen Dialog, die Gelegenheit solltest Du zur Bildung nutzen, wer weiss, was Dir ein Kirchenfürst bald wieder verbietet? ;-)

Gruss, Teetrinker
44
Hallo Teetrinker,

was schreibst du denn für eine Leier? Wen interessiert dieser Unsinn? Mich nicht! Aufgrund deiner Aussage:

"aber als die Briefe geschrieben wurden, gab es keine kath. Kirche - und damit keine Päpste"

wollte ich wissen, ab wann es deiner Meinung nach die kath. Kirche gibt und wer sie gegründet hat. Aus welcher Kirche ist deiner Meinung nach die kath. Kirche hervorgegangen und kam es dabei zu einer Kirchenspaltung?

Allein das wollte ich wissen und nichts anderes. Wie ich sehe, willst du dich als großer Kirchengeschichtler einbringen. Beantworte bitte konkret meine Fragen und nehme nicht zu Themen Stellung, die nicht gefragt sind. Vielleicht klappt's jetzt.

Carsten [05.07.2011]
45
Ich glaube, dass es das Natürlichste von der Welt ist, dass es mehrere Gemeinden bei den Urchristen gab und das der römische Machtkampf in Verbindung mit der Verstaatlichung des Christentums zur Abspaltung der Macht-Kirche von Gott geführt hat. Aus dieser Trennung von Gott entstand die Römisch-Katholische Kirche. Selbstverständlich befanden sich darin noch viele echte Christen, aber die wurden systematisch der Marienanbetung und ähnlichen Götzen-Riten zugeführt. Die Verstaatlichung der Christenheit sollte die Herrschaft Jesu beenden und durch die Herrschaft des Papstes und der Gegengöttin Maria ersetzen. Dies ist bis auf den heutigen Tag im Raum des Katholizismus geglückt und ist weiter mit Erfolg gekrönt. Nur diejenigen, die die Katholische Kirche verlassen, haben eine Chance, Jesus zu begegnen. Wenn sie in diesem Babylon bleiben, küssen sie nur fette Ringe und knien vor Menschen und Gegengöttinnen.

Genaue Daten weiß ich nicht, aber aus heutiger Sicht kann im Katholizismus echtes Christsein nur in einem engen zeitlichen Rahmen möglich sein. Wer sich langfristig im Katholizismus zu Hause fühlt, ist dem Zauber der Allerheiligsten, Allergnädigsten Kirche und dem Allerreinsten Herzen der Allerheiligsten Jungfrau auf den Leim gegangen.

Und Statuen weinen blutige Tränen.

Rüdiger [05.07.2011]
46
Carsten,

Deine dummen Beleidigungen kannst Du behalten. Ich bin nicht Dein Popanz.

Du denkst Petrus hätte die kath. Kirche geschaffen - aufgrund des Petruswortes. Meiner Meinung nach: Konzil von Nicäa. (Meinen auch die meisten nicht kath. Theologen.) Das war der Schritt vom Christentum zur Religion, mit Brief und Staatssiegel.

Dort gab es gute Ideen, aber leider begann dort auch die Zeit der Irrlehren - des Antisemitismus, der ja auch Dir anhängt, die Verfolgung von Christen, die unabhängig bleiben wollten, usw. ...

Gruss

Teetrinker [05.07.2011]

PS: Übrigens: In den Briefen findest Du viele Ämter, aber nicht das Amt des Papstes, des unfehlbaren sowieso nicht. Auch keine Marienanbetung, keine Ablässe, keine Kommunion, kein Rosenkranz ...
47
Für Carsten ist die eingebildet abwesende Kirchenspaltung in der katholischen Tradition scheinbar das wichtigste. Es zählt für ihn nicht so sehr das Wort Gottes, nicht der Gehorsam, sondern das angenommene bruchlose Hervorgehen der Katholischen Kirche aus den urchristlichen Gemeinden. Dass aber dieser Vorgang nur die urchristlichen Gemeinden unter eine staatliche Oberaufsicht gestellt hat, die sich mit Irrlehren über Irrlehren beladen hat, sieht er nicht.

Das Infame an der Wachtturmlehre ist, dass sie den Bruch der Katholischen Kirche mit Gott ausnützt, um Jehovas Zeugen in eine noch tiefe Irrlehre zu treiben. Die Wachtturm-Gesellschaft liebt es, wahre Fakten aufzunehmen und sie ganz kurz vor der richtigen Schlussfolgerung umzubiegen in die krassesten Gotteslästerungen, die sich Menschen je ausgedacht haben.

Meine Hoffnung ist, dass Jehovas Zeugen, die hier lesen, merken, dass echte Christen sowohl die kritische Wertung der Katholischen Kirche besitzen, als auch die nüchterne Einschätzung anderer Irrlehren, die nur dazu da sind, suchende Menschen aus dem Katholizismus heraus direkt in die nächste Falle zu locken.

Christsein ist und bleibt die direkte Verbindung zwischen Dir und Jesus. Jede Religion versucht, etwas zwischen Dir und Jesus zu installieren. Doch Jesus sagt: Kommt zu mir alle! Außer Jesus ist kein Mittler, weder eine Gottesmutter, noch eine Organisation, sei es eine mit einer scheinbar bruchlosen Tradition oder sei es eine wie die Wachtturm-Gesellschaft. Nichts und niemand kann zwischen Dir und Jesus stehen. Entweder Jesus ist Dein Herr oder Du bist nur einer Religion verfallen.

Rüdiger [06.07.2011]
48
Hallo Rüdiger,

"die eingebildet abwesende Kirchenspaltung", wenn man solche Begriffsneubildungen liest, dann fragt man sich allen Ernstes, hat der Schreiber noch ....?

Hallo Teedrinker,

dein Zitat: "du denkst Petrus hätte die kath. Kirche geschaffen - aufgrund des Petruswortes. O Teetrinker, das glaubt mit Sicherheit kein einziger Katholik, dass Petrus die kath. Kirche geschaffen hat. Da sieht man, welche Sperenzien euch im Kopf herunschwirren. Und das allernetteste von dir ist die Behauptung, "dass es zur Zeit, als die Briefe geschrieben wurden, keine kath. Kirche - und damit keine Päpste gab."

Diese Aussage beweist beispielhaft und mustergültig, dass du in Kirchengeschichte eine glatte Null bist. Dann schau doch mal rein in der Liste der Päpste, wer nach Petrus folgte und wann. Nach Petrus folgte im Jahr 67 Linus, dann Cletus, Clemens I. usw.
Es gibt in der Bibel keine Liste der Päpste und es wird auch kein einziger Papst in der Bibel erwähnt. Selbst Petrus ist weit entfernt davon, sich als Papst zu bezeichnen oder als Papst bezeichnet zu werden.

Was ein bisschen stört, aber ansonsten gut ist, damit die Leser merken, wer von unten kommt, sind Deine Beleidigungen. Du solltest eigentlich langsam merken, dass Deine Reaktion zutiefst schlecht ist. Du reagierst auf klare Feststellungen, die jedem nachvollziehbar sind, als wenn man Deinen Unheiligsten Marien-Satan beleidigt hätte. [RH]
Wie ferner zu bemerken ist, bist du der Ansicht, das Wort "katholisch" bezeichne eine Konfession - so wie presbyterianisch oder baptistisch. Tatsächlich ist katholisch aber das genaue Gegenteil einer Konfession.
Es ist die Anmaßung der totalen Herrschaft. So etwas würde in einer christlichen Gemeinde niemals entstehen. [RH]
Von Anfang an benutzten die Christen das griechische Wort katholikos, um die Kirche Jesu Christi zu beschreiben.
Das kann nicht sein. Das können nur "Christen" gewesen sein, die ihren Herrschaftsanspruch geltend machen wollten. Das verschweigst Du. [RH]
Es ist von kata hole abgeleitet und bedeutet "das Ganze betreffend" oder einfach "universal".
Genau damit sollte signalisiert werden, dass Konkurrenz nicht möglich ist. Dieser Gedanke muss weder gedacht noch ausgesprochen werden, denn jede christliche Gemeinde gehört zu Jesus, sei sie evangelisch oder freikirchlich. Da gibt es keine Konkurrenz und es gibt keinen Anlass, sich allumfassend zu geben. Wer so etwas tut, will sich nur seine Macht sichern. Es gibt keinen Hinweis in der Bibel, der eine solche Macht-Schacherei begründen könnte. [RH]
Hierfür gibt es bereits sehr frühe außerbiblische Belege. 105 n. Chr. schrieb der heilige Ignatius von Antiochien
War der Mann schon zu seinen Lebzeiten heilig? [RH]
an die Christen von Smyrna: "Wo immer der Bischof sich zeigt, da sei auch das Volk, so wie da, wo Jesus Christus ist, auch die katholische Kirche ist."
Genau hier setzt die Macht-Sicherung an. Da werden so früh schon von "Heiligen" Claims abgesteckt und Stacheldrahtzäune gezogen. [RH]
Wenige Jahre später begegnet uns dasselbe Wort in dem Bericht über das Martyrium von Ignatius' engem Freund, dem heiligen Polykarp,
War dieser Mann auch schon zu seinen Lebzeiten heilig? Ich denke, diese Heiligkeit kriegt man erst als Toter bei Euch. Oder ist Ratzinger jetzt schon heilig? Woher weiß er das? Sieht er das an seinen dicken Fingerringen? [RH]
der an "die heilige und katholische Kirche an jedem Ort" gerichtet ist.
Wenn es eine heilige und katholische Kirche gibt, dann muss es auch eine unheilige, katholische Kirche geben. So wie Ihr das Wort heilig benutzt, wird es seiner Sinnhaftigkeit komplett entleert. Bei Euch ist alles allerheiligst, egal ob es eine Lüge ist oder nicht. Jedenfalls habe ich bei Euch noch nicht gefunden, was Ihr zu Recht heilig genannt hättet. Denn den Heiligen Gott erwähnt Ihr nie. Aber die Heilige Maria und ihre Begleitdämonen, die erwähnt Ihr andauernd. [RH]
Diese Zeugnisse können sogar eine gewisse apostolische Legitimation vorweisen, denn der heilige Ignatius war vielleicht, der heilige Polykarp aber sicher ein Schüler des Apostels Johannes.
Umso verwerflicher ist es, dass schon die allernächsten Nachfolger der Apostel entweder selbst dem Machtmonopol Roms verfallen waren oder so hingestellt werden, als wären sie es gewesen. Es ist schauderhaft, mit welcher Dreistigkeit der Katholizismus sich selbst aus der Historie versucht zu legitimieren, wo es doch nur eine Legitimation geben kann. Die heißt Jesus. Der Missbrauch der Katholischen Kirche ist nicht nur sexueller Art. [RH]
Um das Jahr 150 schrieb der heilige Justin,
Woher nehmt Ihr nur die vielen Heiligen! Wer hat sie geheiligt? Jesus? [RH]
daß "es keine einzige Rasse von Menschen gibt (...), unter denen nicht im Namen des gekreuzigten Jesus Gebete und Eucharistie dargebracht werden." Das ist Ubiquität. Das ist Katholizität.
Richtig. Nichts andere behaupten wir! Die allumfassende Irrlehre der Inkarnation Gottes in einen Oblaten-Keks, das ist katholisch, diese gesamte Welt umfassend. Von dieser Welt. [RH]
Und das charakteristische Kennzeichen dieser Kirche ist das Brechen das Brotes - mit anderen Worten: die Messe.
Die Messe ist Euer Ritus der permanenten Neuopferung eines Jesus, den Ihr in Kekse hineinzaubert. Das ist das charakteristische Kennzeichen der Katholischen Kirche. Das ist das charakteristische Kennzeichen Satans. [RH]
Die patristischen Schriftsteller wandten die alttestamentliche Prophezeiung des Maleachi üblicherweise auf die Messe an: "Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang steht mein Name groß da bei den Völkern, und an jedem Ort wird meinem Namen ein Rauchopfer dargebracht und eine reine Opfergabe" (Mal 1,11). Dieser Text findet sich fast unverändert auch in der Didache oder Zwölf-Apostellehre, die um das Jahr 100 geschrieben wurde.
Maleachi auf den katholischen Oblaten-Sonnenkeks-Zauber herabzuziehen, hat also schon sehr früh begonnen. Du brüstest Dich mit "patristischen Schriftstellern". Ich rühme mich des Herrn. [RH]
Die Messe war - selbst zu diesem frühen Zeitpunkt - überall, weil die Kirche als katholisch aufgefaßt wurde.
Ja, um die Macht festzuzurren. Das ist die Natur Eures Meisters. [RH]
Der Leib Christi ist an seinen einzelnen Merkmalen erkennbar - der Gemeinschaft, der Lehre der Apostel, dem Brechen des Brotes und den Gebeten (Apg 2,42).
Diese wahre Aussage als Unterstreichung des katholischen Abfalls zu missbrauchen, ist eine bewusste Sünde von Dir, Carsten. [RH]
Jetzt wird dir vielleicht klar, wie weit dein Glaube dem Leib Christi entspricht.

Carsten [06.07.2011]
49
Die Verseuchungen der Wachtturm-Gesellschaft und der Katholischen Kirche sind sich sehr ähnlich. Sie reden vom Korpus, vom Ganzen, von der Organisation. Dass Christsein niemals an so etwas orientiert sein kann, finden wir in allen Aussagen Christi. Er selbst ist der Weg. Nicht die Katholische Kirche, nicht die Wachtturm-Gesellschaft. Und wer Jesus anhängt, gehört zum Leib Christi. Das ist mit Sicherheit nicht eine Organisation, die aus Jesus einen immer wiederkehrenden Opferritus macht. Und das kann auch keine Organisation sein, die ihre Opfer Tausende von Stunden Prospekte verteilen lässt. Der Leib Christi kann niemals eine weltliche Organisation sein. Der Leib Christi ist unsichtbar. Jeder der Jesus annimmt, ist ein Teil davon.

Rüdiger [06.07.2011]
50
Hallo Rüdiger,

was du über die ZJ schreibst, ist hoch in Ordnung. Was du über den kath. Glauben schreibst, ist reiner Quatsch.
Ein Zeuge Jehovas würde dasselbe, nur umgekehrt, sagen. [RH]
Das ist das gleiche Produkt wie das eines Irren. Mit solchen Dummschwätzern sich weiter zu beschäftigen, dazu ist mir die Zeit zu schade. Wenn ihr schon nicht fähig seid überprüfbare Tatsachen zu kapieren, wie wolllt ihr dann geistliche Dinge verstehen?
Wenn Dich "überprüfbare Tatsachen" dazu bringen, Maria als Himmelskönigin zu haben, wieviel hast Du in Deinem Leben dem Heiligen Geist erlaubt, Dir die Wahrheit zu zeigen? [RH]
Ohne Heiligen Geist geht´s eben nicht. Wie soll dieser Geist in einem solchen Sündenpfuhl wohnen können?

Carsten [06.07.2011]
Der Heilige Geist ist nicht abhängig von unserer Sünde, denn sie ist uns vergeben. Der Heilige Geist wirkt, wo er will. Die Jünger Jesu tragen keine Fischgotthüte, zaubern nicht Gott in Papp-Kekse hinein, unterdrücken nicht die Wahrheit, beten keine Göttin an. [RH]
51
Carsten, hallo,

ich kenne Deine Argumente gut. Ich kenne auch einen Teil der Schriften der "Heiligen", auf die sich die kath. Theologen berufen. Und das ist das Problem: Du argumentierst nicht mehr mit der Bibel, sondern mit fehlbaren Menschen. Das Hauptproblem mit dem Papsttum ist ja die Unfehlbarkeit - weniger das Amt.

Carsten, wir können noch wochenlang hier labern, aber wen interessiert es? Wichtiger sind die Resultate, die Konsequenzen der kath. Theogie. Ich geb Dir Beispiele. Ich bin evangelisch grossgeworden, meine Frau römisch-katholisch. Der erste Hammer war die Beerdigung meiner Schwiegermutter, katholisch. Laut Priester kommt jeder Tote ins Fegefeuer, aber Geldspenden und Gebete an Maria verkürzen diese wohl unangenehme Zeit. Mein Schwiegervater litt unter schlimmer Angst ... ob das wohl wahr ist, was man ihm da verkauft.

Davon finde ich nichts in der Bibel!

Der nächste Klopper kam mit der Taufe eines Kindes in der Verwandschaft: Der Priester behauptete, alle nicht katholisch getauften Menschen kämen in die Hölle. Ich fragte mehrfach nach. Nach Ansicht des Priesters ist die Taufe entscheidend: der Mensch kann später glauben, was er will ...

Auch unbiblischer Quatsch.

Da kannst Du lange theologische Reden schwingen von den Heiligen ... es interessiert keinen Menschen.

Gruß,

Teetrinker [07.07.2011]
52
Carsten wird wieder beleidigend. Soso. Was soll er auch sonst machen? Er kann weder den Papst, noch eine Gottesmutter, noch die Babytaufe, noch Sakramente oder irgendeine der anderen kritisierten Punkte biblisch belegen. Hätte mich gewundert - das ist noch nie einem Katholiken gelungen, obwohl sie viele Jahrhunderte Zeit hatten.

Jetzt versteh ich auch, warum die katholische Kirche die Bibelübersetzer so gehasst hat. Hat? Nee, die sind immer noch angewidert!

Carsten, Du hast gut die Meinung katholischer Theologen vertreten. Hebräisch müsstest Du nachholen. 2000 Jahre Antisemitismus, das hinterlässt eben Spuren.

Ach, wo steht das mit der Heiligen Messe in der Bibel?

Gruß

Teetrinker [07.07.2011]

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Erstellungsdatum: 01.06.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten