Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 20

Jehovas Zeugen in Bruchsal, 13.10.2012

Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen

Das Pappschild hatte die Aufschrift: "Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen. Anti-Abendmahl, Antichrist". Es war erstaunlich, wie hoch das Interesse daran war. Einige informierten sich über diese Aussage und es stellte sich wieder einmal heraus, dass die Fakten der Wachtturm-Theologie so gut wie niemandem bekannt sind. Menschen können sich gar nicht vorstellen, dass jemand, der sich Christ nennt, Brot und Wein an sich vorübergehen lassen muss. Ebenso schockiert die Menschen die Information, dass die Wachtturm-Gesellschaft von der bevorstehenden Vernichtung der Christenheit philosophiert.

Das ganze Bündel der jehovaistischen Antichristlichkeit zeigt sich in dem .

Die diensthabenden Zeugen Jehovas machten den Eindruck, als wolle die Zeit niemals vergehen. Sie ließen trotz aller Bemühung erkennen, dass sie keine Freude hatten, die Literatur der Wachtturm-Gesellschaft vor sich auf dem Tisch anschauen zu müssen. Das künstliche Lächeln verriet Verlegenheit, Langeweile und kalte Füße. Für Jehovas Zeugen ist das, was für uns die endgültige Erlösung ist, nur der Anfang, auf den sie ihr Leben lang bauen müssen. Während wir Christen durch Jesus immer wieder neu Vergebung erfahren, müssen Jehovas Zeugen für ihren guten Stand vor Jehova immer wieder neu antreten, wenigstens ein gewisses Mindestmaß abliefern. Wie groß diese Leistung sein muss, weiß niemand wirklich genau, so dass die Wachtturm-Gesellschaft auch immer nur von einer Kann-Erlösung spricht. Lesen Sie einmal in ihrer Literatur nach! Sie werden dort niemals lesen, dass die Erlösung durch Jesus Christus ewig ist, sondern sie werden immer nur lesen: können ewiges Leben erringen, können in Harmagedon überleben ...

Was ist das für ein Unterschied, mit dem eigenen Herzen dabeizusein und in der Fußgängerzone den Menschen die notwendige Information entgegenzuhalten, gegenüber der Pflichtübung der Zeugen Jehovas, die sich mit ihrem Dienst maximal ein paar Stunden innere Ruhe erkaufen können! Dass diese Umkehrung der Erlösung durch Jesus zu einem permanenten Akt der Diensterfüllung aus Angst komplett antichristlich ist, ist Jehovas Zeugen nicht bewusst, denn sie haben Jesus nie kennengelernt.

Das Bewusstsein der Menschen über die Lehren der Wachtturm-Gesellschaft - Christen oder Nichtchristen - muss erweitert werden. Der Informationsmangel über die zutiefst antichristlichen Thesen des treuen und verständigen Sklaven ist groß. Fast niemand weiß, dass Jehovas Zeugen pflichtgemäß Brot und Wein ablehnen müssen! Wenn Menschen davon erfahren, kommt es oft vor, dass ich es ihnen mehrmals erklären muss, bis sie begreifen: Da ist eine Gruppe, die von sich behauptet, die einzig christliche Religion zu sein, und das Abendmahl zu einem regelrechten Antiabendmahl verkehrt.

Zwei Menschen hielten sich kurz am Bücherstand der Zeugen Jehovas auf. Zwischendurch kam aber der übliche Besuch anderer Zeugen Jehovas, von denen mir einer recht unsympathisch war. Dieser junge Zeuge jedoch grüßte mich mit einer Geste, die aus Freundlichkeit und dann sofort folgender Unterdrückung bestand. Schon war ich davon überführt, dass meine Gefühle der Zuneigung oder Abneigung nicht zählen und ich ihnen nicht ohne weiteres trauen darf. Als der Zeugen-Jehovas-Besuchstrupp sich verabschiedete, grüßte mich dieser junge Zeuge wieder und wieder zeigte es sich, dass er sich über sich selbst ärgerte. Für mich tat sich für eine Sekunde eine andere Welt auf, denn ich erkannte, dass etwas sein Herz bewegt hatte, womit er nicht umgehen konnte.

Die Zeugen Jehovas begannen mit dem Abbau ihres Bücherstandes schon einige Minuten vor 13:00 Uhr und damit überpünklich. Sie müssen wohl wirklich sehr auf die Stunden achten, denn sie waren auch etwas früher als zehn Uhr schon am Start. An meinem Motorrad angekommen, sprach ich sie noch kurz an. Sie hatten ihren Wagen auf dem Motorrad-Parkplatz abgestellt, daher traf ich sie dort noch einmal. Sie sprachen kein einziges Wort mit mir. Stattdessen umarmten sie sich pflichtgemäß zum Abschied und machten sich eilig in unterschiedliche Richtungen davon.


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