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31 Kommentare online

Zeugen Jehovas haben 2 Götter

Wachtturm 15. Mai 2002
Zeugen Jehovas haben 2 Götter

Die Lehre der Wachtturmgesellschaft behauptet, Jesus sei der Erzengel Michael, trage den Titel "Gott", wäre auch vom ungläubigen Thomas mit dem Titel "Gott" angeredet worden und sei der Zweithöchste im Universum. Der Höchste sei der Jehova Gott, dem die einzig wahre Anbetung gebühre.

Das mosaische Gesetz (2. Mose 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir) verbietet nicht nur dem Volk Gottes, sondern allem, was sich christlich nennt, neben Gott einen weiteren Gott zu haben. Dies betrifft nicht nur Wesen wie die katholische Himmelsgöttin Maria oder ein engelsgleiches Geistgeschöpf, das in der Theologie der Zeugen Jehovas anstelle von Jesus residiert, sondern es betrifft viel mehr.

Wer seinem Geld, seiner Urlaubsgestaltung, seinem Hobby, seiner Arbeit mehr oder ähnlich intensiv nachhängt wie seinem Gott, der steht schon in der Gefahr, dieses mosaische Gebot zu brechen. Gottes Anspruch, der sich im mosaischen Gesetz erhebt, betrifft alles, was dazu geeignet ist, den Glauben und das Denken des Menschen in Beschlag zu nehmen.

Die Wachtturmgesellschaft betont immer wieder und mit nicht nachlassendem Fleiß, Jesus sei nicht Gott, der Allmächtige, sondern nur ein Gott aus der zweiten Reihe. Damit und mit der Falschübersetzung von Johannes (Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort - geändert in - Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war ein Gott) besteht die Religion der Zeugen Jehovas in einem Zwei-Götter-System. Denn dieser "Untergott" Jesus spielt in der Zeugen-Jehovas-Religion eine unverzichtbare Rolle.

Ein Gott von mindestens zweien

Soweit die Zeugen Jehovas auch immer davon reden, Jesus sei gar kein Gott, sondern nur ein Engel, soweit bleibt jedoch die Tatsache bestehen, dass Jesus nach ihrer Lehre zum Zweithöchsten avanciert ist und somit ein Gott wurde. Denn die Zeugen Jehovas lehren ebenso, dass es viele Götter gebe, dass man aber nur einen anbeten dürfe. Satan zum Beispiel ist für sie der Gott dieses schlechten Systems. Wenn Jesus jedoch der Zweithöchste im Universum ist, muss er ein Gott sein. Und als unverzichtbarer Aufgaben-Erfüller spielt dieser zweite Gott in ihrem Religionssystem diverse wichtige Rollen.

Wachtturm, 1. Juni 1996, Seite 31
Der zweite Gott der Zeugen Jehovas

Der primitive, aber mutige Versuch, die Bibel zu ändern, indem man einfach den unbestimmten Artikel einschob, hat immerhin einige Millionen Menschen dazu gebracht, im Auftrag ihrer Herrin, der Wachtturmgesellschaft, das erste Gebot zu brechen. Während sie nach außen tönen: "Wir halten uns an die Bibel!", glauben sie sogar selbst daran, sie hätten kein Gesetz der Bibel gebrochen. Doch sie treten das erste Gebot mit Füßen. Sie haben 2 Götter, von denen sie zwar nur einen anbeten, den anderen nur wertschätzen, aber sie haben beide. Der zweite Gott ist in ihrer Religion unverzichtbar und stellt den lebendigen Bruch des Gesetzes dar.

Ziel und Zweck der Wachtturm-Religion: Der Götzendienst

Das Geheimnis der Wachtturm-Lehre ist genau dies, Jesus als jemanden hinzustellen, der zu Recht hingerichtet wurde. Denn indem Jesus sich selbst zu Gott machte (Sündenvergebung, ewiges Dasein), was ja der Grund seiner Tötung war, wäre er nach der Auslegung der Zeugen Jehovas als ein weiterer Gott tatsächlich der größte Gesetzesbrecher aller Zeiten gewesen. Jesus konnte sich aber nur zu Gott machen, indem er selbst sich als der Allmächtige erklärte. Nur diese Variante verträgt sich mit dem mosaischen Gesetz (2. Mose 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir)!

Aber weil wir zum Glück aus dem Munde Jesu erfahren haben, dass kein i-Tüpfelchen vom Gesetz weggenommen wird, bis er wiederkommt, können und müssen wir davon ausgehen, dass Jesus sich nicht zu einem zweiten Gott im Universum machte, sondern klar die Botschaft brachte, dass sich in ihm der Vater zeigt.

Johannes 14, 8-9 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Der Teufel steckt in der Wachtturmgesellschaft

Weil Satan weiß, dass er ohne die Tilgung des Namens Jesus niemanden ins Verderben ziehen kann, hat er sich einen Gottesnamen einfallen lassen, der in seiner Absurdität und Ungöttlichkeit nicht zu übertreffen ist. Katholische Mönche haben diesen Namen erschaffen und in die Welt gesetzt. Dieser Name wurde nie in den Urschriften gefunden, sondern wurde nur aus einem Buchstaben-Salat geschöpft. Dieser Buchstaben-Salat kam dadurch zustande, dass das Tetragramm JHWH mit den Vokalen des Wortes "adonai" kombiniert wurde.

Diese Namensvermischung hatte aber ausschließlich den Sinn, dem Vorleser zu signalisieren, nicht aus Versehen JHWH vorzulesen, denn das ist bis heute bei den Juden verboten.

Dieses Verbot, das auch nicht in dieser Form im Gesetz zu finden ist und deswegen als rabbinische Übertreibung zu werten ist, führte dann schließlich zu der dreistesten aller Namens-Verirrungen.

Wachtturm, 15. April 1996, Seite 31
Satans Deckname Jehova

Jehova stiehlt Jesu Eigenschaften

Wachtturm, 01. Juli 2003, S. 10
Satans Deckname Jehova

Um das Maß der Gotteslästerung voll zu machen, nimmt die Wachtturmgesellschaft Eigenschaften von Jesus Christus weg und überträgt sie kurzerhand auf den Wachtturm-Kunstgott Jehova. Diesen Vorgang der Übertragung der Eigenschaften Jesu auf den Jehova der Wachtturmgesellschaft übt die Wachtturmgesellschaft regelmäßig. Ein zweites Beispiel dieser Jesus-Lösch-Taktik findet man auf der Seite: "Wie der Wachtturm die Wahrheit verdreht" Die gesamte Theologie der Jehova-Anbeter ist nichts anderes als eine gegen Jesus gerichtete Ersatz-Religion, die schleichend den Prozess bezweckt, Jesus den Menschen als unwichtig und irrelevant erscheinen zu lassen. Das ganze ist eine Neuauflage dessen, was in der Katholischen Kirche mit der Mutter Gottes schon länger abläuft.

Man kann sich die Freude des Widersachers gut vorstellen: Wir brauchen nur aus dem Vater einen einzelnen Gott zu machen und aus dem Sohn ebenfalls einen einzelnen Gott. Und schon haben wir Unmengen von Menschen dazu gebracht, das erste und wichtigste Gebot zu brechen.


Kommentare

01
Wie heißt es doch so schön in der Bibel:

Matthäus 6, 24 Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen; entweder man wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten ... ()

Und dieser Vers bezieht sich nicht NUR auf den Mammon, sondern wird im Zusammenhang mit dem Mammon als Gleichnis benutzt! Vielmehr wird hier klar, dass wenn man versucht 2 Herren zu dienen, es keine Möglichkeit gibt, den einen Herrn enttäuschen zu müssen, zu umgehen!

Genauso mit Jehova und Jesus! Wenn die Menschen Jehova loben, preisen und anbeten, dann vernachlässigen und verachten sie Jesus und andersrum ist es bei ihnen ja eh nicht möglich, daher leidet einzig und allein, wie soll es auch anders sein, "JESUS" an der ganzen Sache!

Jesus' Leid war nicht mit seinem Tod zu Ende, sondern es geht noch weiter!

Gottes Segen!

Krysto [24.05.2010]
02
Der Zeugen-Jehova-Glaube ist ein ausgeprägter Zweigötterglaube, ein Duotheismus. Sie haben den wahren Gott, den sie Jehova nennen, und sie haben lt. Joh 1,1 Jesus Christus als »einen« Gott. Jehova beten sie an, Jesus Christus beten sie nicht an. Sie haben also einen Gott, den sie anbeten; und einen Gott, den sie nicht anbeten, sondern nur wertschätzen. Er ist demnach von niedrigerem Rang. Folglich ist Realität, der Zeugen-Jehova-Glaube ist ein Zweigötterglaube. Damit steht dieser Glaube in krassem Widerspruch zur Bibel und ist somit eindeutig Machwerk des Teufels.

Jesaja 45,5.6 Ich bin der Herr und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. ..., damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr und sonst niemand.

Gloria [29.05.2010]
03
In dem von der Wachtturm Bibel- und Traktat Gesellschaft, Deutscher Zweig, e.V., Wiesbaden, 1957 herausgegebenen Buch "Zum Predigtdienst befähigt", findet sich im Anhang auf Seite 378 folgender Eintrag (wortgetreue Abschrift): »Liest du die Bibel? Sie ist die wahre Quelle der Weisheit. Wer sich einer zuverlässigen Übersetzung der Bibel in modernem Deutsch erfreuen will, lese die Elberfelder Bibel. Sie erfüllt diese Ansprüche.«

Auf Seite 379: »Lies Gottes Wort, die Bibel, täglich! Außer der Elberfelder Bibel sind auch folgende andere gute Bibelübersetzungen lieferbar: Luther-Bibel, Schlachters Miniaturbibel, Allioli-Bibel, übersetzt von Dr. Joseph Franz von Allioli (alle mit Preisangabe).«

Damals wurde die Elberfelder Bibel und die anderen genannten von der Wachtturm-Gesellschaft also als zuverlässig anerkannt. Heute, nachdem die WTG seit ca. 1980 eine eigene Bibel hat, werden diese garantiert nicht mehr als zuverlässig bezeichnet. Denn die Elberfelder, wie auch die anderen, widersprechen ja - weil sie aus Gott nicht "einen Gott" machen (Joh 1,1) und aus vielen anderen Gründen - zutiefst der jetzigen Wachtturmlehre.

Offensichtlich hat Jehova seinem treuen Sklaven zwischenzeitlich "neues Licht" gegeben, damit er erkennen konnte, dass die genannten Bibeln nicht zuverlässig, sondern falsch übersetzt sind. Nun ist auch klar, welcher "Gott" die WTG ständig mit neuer Erkenntnis füttert.

Gloria [30.05.2010]
04
Hier ist auch ein sehr interessanter Artikel, wo die Zeugen Jehovas über die Jahre hinweg sich nicht entscheiden konnten, wer nun wer in Offenbarung 22, 12 gemeint ist! Sogar mit Quellenangaben, einfach herrlich. grins

Offenbarung 22, 12 Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
Von wem ist hier die Rede?
  • 1955 Jesus
  • 1967 Jehova
  • 1978 Jehova
  • 1979 Jesus
  • 1988 Jehova/Jesus
  • 1990 Jehova
  • 1999 Jehova
  • 2003 Jesus
Schon traurig, vor allem wenn die schon öffentlich propagieren, dass sie die einzige Wahrheit sind und der Kanal Gottes ...

Gottes Segen!

Krysto [30.05.2010]
05
Hallo Krysto, schick mir doch noch den Link zu dem Artikel. Ersatzweise hier ein Videos von Dir:

www.youtube.com/watch?v=301Z9C-SUQI&feature=related


Und auch noch ne Seite von Dir: www.jesusderretter.de

Rüdiger [30.05.2010]
06
Oh sowas, ... vergessen den Link zu posten jou

www.sektenausstieg.net/zeugen-jehovas/47-zitate/1321.html

So da isser smile

Gottes Segen!

Krysto [31.05.2010]
07
@Rüdiger

Ist dir schon mal der Vers Johannes 1, 18 in der Zeugen-Jehovas-Bibel aufgefallen? Ich zitiere aus der "Neuen 'Lehre' (oder auch Welt genannt) Übersetzung":

Johannes 1, 18: Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

Ja ein "GEZEUGTER GOTT", sowas ... in Jesaja 43, 10 sagt Gott klar und deutlich was ganz anderes:

Jesaja 43, 10 "Ihr seid meine Zeugen", ist der Ausspruch Jehovas, "ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner.

Immer wieder interessant, was man so in deren Bibel so findet! Aber die ZJ-Bibel spricht ja für sich! Ein ganz dickes "FAIL" von mir. :D

Gottes Segen

Krysto [31.05.2010]
08
Hallo Krysto,

Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.

Im Englischen noch klarer:

No-one has ever seen God, but God the One and Only, who is at the Father's side, has made him known.

Zeugen-Jehovas-Bibel:

Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

Die Zeugen Jehovas sagen "einziggezeugt", was mit "eingeboren" auch übereinstimmt. In der Lehre selbst, also in ihren Schriften, machen sie aus "gezeugt" "erzeugt", was ja heißt: gemacht, hergestellt. Das ist der Betrug.

Deswegen werden die Deinen Kommentar nicht wirklich verstehen. Wer Jesus ist, verstehen wir ja auch nicht wirklich. Wir glauben ihm, dass er von Gott ausgegangen ist, und wir glauben seinem Wort, dass er Gott ist. Aber wissen tun wir nichts. Und da fängt die Schwierigkeit an. Wir dürfen nicht denken, dass die WTG-Lehre so leicht zu entlarven ist. Sie ist immerhin vom Satan selbst geschaffen und eingesetzt, um Menschen zu verführen. Wir müssen deswegen immer supervorsichtig sein.

Also, der Betrug findet nachweisbar dort statt, wo aus gezeugt erzeugt wird. Das kann man nachweisen. Auch wenn die Texte oft so verschachtelt sind, dass von dieser Verdrehung abgelenkt wird.

In obigem Bibelvers fällt ja noch viel deutlicher ins Gewicht, dass sie einfach das Komma verrückt haben. So wird aus dem Eingeborenen wieder ein separater Gott. Ich glaube, diese Zwei-Götter-Lehre der Zeugen Jehovas ist der Schlüssel, um die Wachtturm-Theologie für immer zu widerlegen. Klar, einfach und mit einem Schlag. Denn die Bibel hat nichts mit zwei Göttern am Hut. Die Menschen müssen es nur begreifen. Ich habe das erst nach 3,5 Jahren kapiert. Die Zeugen Jehovas zerreißen mit ihrer Sonder-Übersetzung das erste Gebot in der Luft, indem sie lehren, neben dem Vater gäbe es noch einen anderen Gott.

Jesus ist das Wort Gottes. Gott hat das Wort ausgesprochen. Das ist parallel zu dem Wort Universum: Uni = ein, Versum = Wort. Die moderne Physik sieht das Universum als eine Wolke, die sich vergrößert. Das entspricht der Atemwolke, die entsteht, wenn jemand spricht. Hier schließt sich der Kreis. Gottes Wort ist tatsächlich Jesus. (Nichts ist ohne ihn erschaffen.) Wobei Jesus das Wort selbst ist und alles, was existiert, ist das Resultat des Wortes. Auch wir Menschen mit unserem freien Willen, durch die das Böse in die Welt kam und kommt.

Hier genau festlegen zu wollen, ob einziggezeugt oder eingeboren richtig ist, bringt uns gegen die WTG nicht weiter. Aber, Krysto, wir sind auf dem richtigen Weg. Dafür danke ich dem Herrn. Viele Grüße,

Rüdiger [31.05.2010]

P.S.: Aber um klarzustellen, dass obige Ausführungen eben auch nur Menschengedanken sind, folgendes aus dem Munde Jesu:

Johannes 14,8-9 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?
09
@ Rüdiger

Es geht um die Worte "gezeugter Gott" oder auch "geborener Gott"!

Gott KANN nicht geboren oder gezeugt werden! Das geht nahezu in die Katholische Lehre ein. Vielmehr aber kann der "Sohn", also das Fleisch, dass Gott nahm, gezeugt oder geboren werden. Aber Gott nicht!

Die Übersetzung Neues Leben übersetzt:

Johannes 1, 18 Niemand hat Gott je gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist, ist dem Herzen des Vaters ganz nahe; er hat uns von ihm erzählt.

Es geht also darum, dass der "Sohn" geboren wurde, nicht aber Gott! Gott ist offenbart im Fleisch ... (1. Tim. 3, 16), Gott war in Christus (2. Kor. 5, 19), aber Gott wurde nicht als "Gott" auf der Erde geboren, sondern als Mensch, als Sohn Gottes. Gott in einem Menschen, deswegen Sohn Gottes.
Danke für den Ordnungsruf, Krysto. So kann einen die Beschäftigung mit der Wachtturm-Lehre kirre machen, dass man Ermahnung braucht. [RH]
Was aber der Vers in der Zeugen-Jehovas-Bibel einem zu verstehen gibt bzw. was diese uns lehren wollen, ist, dass Jesus als ein separater Gott "geboren oder gezeugt" wurde. Dass Jesus das erste "Geschöpf" Jehovas ist. Dieses Hirngespinst versuchen sie mit dem Vers in Sprüche 8, 22 zu kombinieren und zu verstärken: Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters.

Also Jesus wurde hier klar von Gott geschaffen, gezeugt oder erzeugt. wobei doch die Lutherbibel so übersetzt:

Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her.

Also nicht geschaffen, sondern er war schon vor ALLER Schöpfung da, was auch der Vers in Joh. 1, 1 bestätigt. Das ist der Unterschied.

Gott hat ohne das Wort nichts erschaffen, ergo kann er Jesus nicht erschaffen haben, denn durch Jesus hat er alles erschaffen, wie hat er Jesus dann ohne Jesus erschaffen?! Deswegen MUSS das Wort, also Jesus, schon IMMER bei Gott gewesen sein und wurde nicht als ein "Gott" gezeugt noch geboren, sondern "kam" als Mensch (das Fleisch, was "geboren" oder "gezeugt" wurde) auf die Erde!

Ja, die Zeugen Jehovas versuchen alles, um Jesus als den darzustellen, den Satan gerne hätte! Sogar den Vers Joh. 1, 18 für andere Zwecke zu missbrauchen. Doch egal, wie er es dreht und wendet, er hat VERLOREN!

Ich wünschte, ich könnte dir das in Himmelssprache hier aufschreiben, wäre um einiges leichter gewesen, das zu erklären :)

Gottes Segen

Krysto [31.05.2010]
10
Durch die Einfügung von "ein Gott" in Johannes 1,1 durch die Wachtturm-Gesellschaft und den dadurch entstehenden "Zwei-Götter-Glauben" bestätigt sich Sprüche 30,6: Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da.

Wer der Vater der Lüge ist, ist hinreichend bekannt. Ist die Wachtturm-Organisation nun der Diener von Jehova oder der Treue und Verständige Sklave der alten Schlange? - Erwachet, Zeugen Jehovas! -

Gloria [31.05.2010]

Die ZJ kommen ja immer wieder vor die Haustüre. Sie sind arme Verführte. Aber auch sie sind Kinder unseres Vaters im Himmel.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. - Wenn man Jesus aufnehmen muss, um Kind Gottes werden zu können, sind dann nicht die, die Jesus abweisen, etwas anderes als Kinder Gottes? [RH]
Wenn man etwas in der Bibel gefestigt ist, soll und darf man sie nicht einfach abwimmeln. Wir haben die Pflicht, unser Möglichstes zu tun. Wer sich schon öfters mit ihnen unterhalten hat, wird feststellen haben müssen, dass sie immer wieder einen Ausschlupf aus der vorhandenen Einkreisung finden und sich so der endgültigen Beweisführung entziehen können. Nun ist mir heute der Gedanke gekommen, beim nächsten ZJ-Gespräch so vorzugehen: Man muss ihnen die Frage stellen: Wie viel Gottheiten verehrt ihr? Sagen sie »einen« Gott, dann ist der Beweis erbracht, dass Jesus, der nach ihrer Bibel auch ein Gott ist (Joh 1,1), nicht verehrt wird, der aber nach Joh 5,23 genau so zu verehren ist wie der Vater. Sagen sie zwei Gottheiten, so stehen sie im krassen Widerspruch zur Bibel (z. B. ein Gott, ein Glaube, ein Herr, Eph 4,3-6; 1 Kor 12,4-6).

Vielleicht ist diese Argumentation - zusammen mit der Gnade Gottes - geeignet, um auch dem verblendetsten ZJ den Irrsinn seines Glaubens verständlich werden zu lassen. Bin heute schon gespannt, mit welchen (Schein)Argumenten sie bei dieser Frage ihren Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen versuchen.

Gloria [03.06.2010]
11
Hallo Gloria, wir müssen der Realität ins Auge sehen. Zeugen Jehovas schotten sich ab und verschließen sich nicht nur im persönlichen Gespräch, sondern sie verweigern auch die Aufnahme der Kenntnis, die zum Beispiel über diese Webseiten vermittelt wird. Und bei denen, die hier lesen, sind noch 90% so halsstarrig, dass bei ihnen keine Hoffnung besteht.

Das ist die Realität. Deine Argumentation ist wasserdicht, schlüssig, theologisch einwandfrei und zwingend wahr. Denn sie gründet sich auf das Wort Gottes. Aber nichtsdestotrotz sind wir gezwungen, die Ablehnung auch gerade derjenigen, die wir erreichen wollen, zu ertragen. Es bleibt immer dabei: Dein Glaube hat dir geholfen. Nicht Wissen und Argumente, sondern die persönliche Hinwendung zu Jesus.

Die Arbeit in der Ernte besteht sicher auch in der argumentativen Konfrontation der Betroffenen. Aber mindestens ebenso besteht sie in der Verbreitung dieser Argumentation in Bevölkerungskreisen, die gar nicht mit der Wachtturmgesellschaft beschäftigt sind. Jedes aufklärende Wort entzieht der Wachtturmgesellschaft den Nährboden der Ahnungslosigkeit. Hier können wir wirklich Interesse wecken, dass mal jemand in der Bibel liest, der sonst damit gar nichts am Hut hat. Es ist einfach wichtig, dass das Bewusstsein der Menschen weltweit geweckt wird. Die Info, dass Zeugen Jehovas das erste der zehn Gebote mit Füßen treten, muss so selbstverständlich in den Köpfen der Menschen sein wie die Information, dass Satanisten Satan verehren.

Nicht, dass wir die Zeugen Jehovas aufgeben. Aber die meisten können wir nicht erreichen. Wir können nur für sie beten. Aber wir können alle Menschen, die es hören wollen, aufklären. Das ist die Chance, um viele viele Menschen vor den Fängen der Wachtturmgesellschaft zu schützen und womöglich einen Anstoß zu geben, sich die Frage zu stellen, was an Jesus dran sein könnte.

Rüdiger [04.06.2010]
12
hallo meine geschwister, lang schon will ich euch für eure kommentare, beiträge und meldungen danken sie sind wirklich hilfreich informativ und regen an die bibel zu studieren hab vor vielen jahren schon begegnungen nicht gescheut mit den zeugen hat sich leider nichts bewegt obwohl damals ein gewisser twisselmann schon sehr gutes hintergrundmaterial anbot um mit zeugen zu diskudieren heut bin ich wieder in der gleichen situation werd villeicht wieder baden gehen macht aber nix. lieb doch die menschen und wenn ich mir vorstell das sie auf ewig getrennt sind packt mich das mitleid, also nochmals danke für eure recherchen in IHM verbunden

niko [29.06.2010]
13
Hallo,

ich bin zum ersten Mal hier auf eurer Seite und möchte einen Kommentar abgeben. Zuerst mal so viel. Ich habe eine liebe Freundin, die mich zu den ZJ gebracht hat, wir haben uns ineinander verliebt und nun der Bruch, weil sie es dem Komitee gebeichtet hat. Sie ist getauft und ich nicht. JA, leider ist Jehova wichtiger als jede Liebe! Das macht mich traurig und überzeugt mich, daß dies kein Gott sein kann der sich "Ich bin Liebe" nennt. Wir dürfen uns nicht mehr sehen und das zieht sie auch durch. Ich geh nicht mehr in die Versammlungen, weil ich schon immer Jesus im Herzen hatte; und das war mein Glück. Seltsamer Weise, habe ich aus dem Herzen immer genau die Dinge angezweifelt, die hier als falsch dargestellt werden (trotz schlechter Bibelkenntnis). Aber im Herzen kenne ich unseren Herrn und der wird mir auch helfen, meine Freundin und vielleicht andere aus diesem dämonischen Verein zu holen.

Nun mein Kommentar:

Die Lehre mit menschlichem Verstand zu untergraben ist sehr schwer. Man braucht die Liebe dazu und diese muß in die Argumantation einfließen, da ich bemerkt habe, daß die allermeisten Zeugen liebe und liebesuchende Menschen sind. Aber unglücklich als Menschen, da die eigenen Gefühle nichts wert sind. Demnach können sie ihre Gefühle, was Liebe und Zuneigung betrifft niemals so zulassen wie sie es sich wünschen. Ausser in Ihrer Kommune. Die meisten bemerken es gar nicht mehr, daß sie gesteuert sind.

Sehr viele leiden an schweren Depressionen. Meine Erfahrung und Berichte von anderen Zeugen. Man kann sie also genau da packen. Sie suchen Liebe, da sie als Kinder Gottes diese Eigenschaft leben wollen, sie wurde Ihnen ja mitgegeben. Das lehren sie auch. Also schreien sie nach Liebe. Und wer ist Liebe? Der Herr Jesus!

Ich hab in meinem Zeugen-Buch "Unterredungen anhand der Schriften" etwas gefunden. Zum einen ist dieses Büchlein dafür bestimmt, schlagkräftige Gegenargumente auf zweifelnde Fragen von Menschen zu geben. Es ist für den Predigtdienst und ich dürfte es als Nichtverkündiger noch gar nicht haben. Aber gut.

Ich zitiere aus dem Buch:

Kapite l

Häufig falsch angewandte Schriftstellen!

Joh 1:1

Welche Übersetzung ist gemäß dem Kontext richtig?

Joh 1:18 lautet: "Niemand hat Gott jeh gesehen." Vers 14 sagt ganz deutlich: "Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen." In den Versen 1 und 2 heißt es ausserdem, daß das Wort im Anfang "bei GOTT" war. Kann man bei jemand sein und gleichzeitig dieser Jemand selbst sein? In Joh 17:3 redet Jesus den Vater als den einigen wahren Gott an; somit spiegelt Jesus als "ein GOTT" lediglich die göttlichen Eigenschaften seines Vaters wider (Heb.1:3).

Kapite l

Ist Jesus in Wirklichkeit GOTT?

Joh 17:3 "Jesus betete zu seinem Vater: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, UND DEN DU GESANDT HAST, JESUS CHRISTUS, erkennen." (Beachte, daß Jesus nicht sich selbst, sondern seinen Vater im Himmel als den "allein wahren Gott" bezeichnete.)

Meine Frage an euch: Da im Buch zu Joh 17:3 keine Argumentationshilfe steht, könnte man sie da nicht stutzig machen? Immerhin steht ja hier "..., und den du gesandt hast, also Jesus ...". Oder seh ich da was falsch? Ist ja alles nicht so einfach.

liebe Grüße und Gottes reichen Segen

Sascha [20.11.2010]
14
Hallo Sascha, als Krysto und ich in Heidelberg mit 2 Zeuginnen Jehovas sprachen, habe ich der einen auseinandergelegt, dass das erste Gebot direkt erzwingt, dass Jesus Gott selbst sein muss, weil er selbst sonst dieses Gebot zu halten unmöglich machen würde. In dem Moment, wo wir in unserem Glauben einen "allein wahren Gott" annehmen und einen nicht ganz so wahren Gott, machen wir uns des Götzendienstes schuldig. Das kann die Bibel nicht wollen bzw. vorschreiben.

Die Zeugin Jehovas meinte auch, das sei sehr interessant, was ich da sagte, hielt mir dann aber ihre angelernten Standard-Anworten vor, so dass ich echt gefrustet war. Im Nachhinein wurde mir klar, dass sie es nicht zugeben darf. Schon der Spruch, das sei alles sehr interessant, war für ihre Verhältnisse eine Art Bruch mit der Wachtturmgesellschaft und sie ruderte sofort zurück.

Ich will damit sagen, dass wir nicht den großen, schnellen, überzeugenden, alles beweisenden Coup landen können, denn diese Leute brauchen viel viel Zeit, um sich über die Tragik ihres Götzendienstes klar zu werden. Wir werden von 1000 Zeugen Jehovas vielleicht einen erleben, der unumwunden zugibt: Ja, so gesehen habt ihr Recht und die Wachtturmgesellschaft muss dem Irrtum unterliegen. Dieser eine wird uns sicherlich gut tun, aber die Masse der Zeugen Jehovas werden Jahre brauchen, um sich selbst die Wahrheit über ihren Sklaven einzugestehen.

In dem Moment, wo wir wie sie Einzelstellen als Schlagwaffe einsetzen, haben wir zwar auch Jesus auf unserer Seite, doch wir haben uns auf ihr Niveau herabgelassen und haben Böses mit Bösem vergolten (im weitesten Sinne). Besser ist es, wenn wir uns bewusst machen, dass sie lange brauchen werden, um den Wachtturm-Betrug zu erkennen. Dann können wir auch menschlich freundlich argumentieren, ohne die Bibel als Totschlag-Instrument zu missbrauchen.

Die Bibel ist voll mit Stellen, die mathematisch klar erzwingen, dass Jesus Gott sein muss. Aber sie wollen es nicht wissen! Deshalb ist es sicherlich gut, wenn wir diese Stellen kennen, aber wir dürfen unsere Hoffnung nicht allein auf die Methodik setzen, ein Bibelstellengefecht zu veranstalten. Der Glaube ist nicht Schiffe-Versenken und nicht die Punktezahl am Ende zählt. Der Glaube ist ein Ja zu Jesus, der dann in uns die Wahrheit zum Zuge kommen lässt und Widerstände beseitigt und heilt. Der Glaube ist das Vertrauen, das auch ohne Bibelstudium auskommt, denn Jesus ist der Weg und nicht unser Studienfleiß.

Du wirst Dich auf viel Frustration einstellen müssen, aber auch auf viel Segen. Allerdings fällt der Segen höchstwahrscheinlich so aus, wie Du ihn Dir nicht erhoffst. Den schnellen Erfolg können wir nicht haben. Auch Jesus verzögert das Gericht in unvorstellbarer Geduld, damit wir wirklich die ganze Chance haben, zu ihm zu kommen.

Ich kenne Deine Liebesproblematik aus eigener Erfahrung und stehe heute noch (nach 4 Jahren Kampf) "am Anfang". Ich kann nur auf Jesus hoffen und zu ihm sagen, dass sein Wille geschehen soll. Durch diese Wachtturm-Krankheit meiner Liebsten habe ich ein ganz neues Leben kennengelernt. Es ist dieses immer hart am Verzweifeln entlangtastende Weitergehen und darin immer wieder den Trost Jesu zu erfahren.

Dass Deine Freundin sich Dir ganz verschließt und entzieht, ist allerdings krass. Das ist ziemlich unmenschlich und unbarmherzig. Irgendwie herzenshart. Wir werden im Himmel so viele Dinge über uns selber lernen. Dazu gehören auch diese Dinge, die wir meinen, richtig gemacht zu haben, in Wirklichkeit waren sie aber die Untat von unten. Ob dann noch Raum für Deine Freundin sein wird, dass sie die Schuld auf die Wachtturmgesellschaft schieben kann, ist fraglich. Denn zum Verführtwerden gehören immer zwei.

Generell (auch für die Zeugen, die hier lesen): Alle Aussprüche Jesu, die einen Unterschied zwischen ihm und dem Vater erkennen lassen, hat er als Mensch getan. Als Mensch hatte er einen Unterschied zum Vater, denn der Vater war definitiv nicht Mensch. Jesus hatte sich ja erniedrigt. Und diese Erniedrigung drückt sich ja in dem Unterschied zum Vater aus. Wie auch sonst! - Und bei Gott ist alles möglich. Wenn er sich uns in 25 Elefanten hätte zeigen wollen, müssten wir ihm auch das glauben. Aber er wählte den Auftritt als Vater und Sohn. Wer will ihm das verübeln? Nur der, der in Gott menschliche Zwänge und Umstände vermutet. Gott ist aber nicht an unsere Vorstellungen gebunden. Er tut, was er will, und er ist nicht der Wachtturm-Logik unterworfen, man könne nicht der sein, bei dem man gerade ist.

Rüdiger [21.11.2010]
15
Zu Zitat Joh.17.3

Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

Jesus sagt hier, dass er den Namen des Vaters vom Vater bekommen hat. Meine Frage: Wie lautet nach diesen Worten Jesu der Name des Vaters?

Grüße Doris [21.11.2010]
16
Hallo,

der Vater heißt Vater im Text.

Der Logik nach, heißt der Vater so wie der Sohn.

Ich hab mir eben Johannes 17:3 nochmal angesehn und die Querverweise zu dem Wort Gott nachgelesen. Hier stoße ich in der Neue-Welt-Übersetzung auf "Finger-weg-von-Götzendienst-Verse". Hier die Querverweise 1.Ko 8:4; 1.TH 1:9; 1.Joh 5:20

Hier mal sehr interessant 1:joh 5:20 "Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. DIES IST DER WAHRE GOTT UND EWIGES LEBEN."

Hm.. Also, Jesus ist der wahre Gott. Steht ja hier.

Gottes Segen

Sascha [21.11.2010]
17
Nochmals zu der Aussage von Jesus:

Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

Jesus sagt, dass er den Namen des Vaters hat, besitzt oder trägt. Kann ich deswegen sagen, dass der Vater Jesus, Jeschua, JHWH heißt?

Grüße Doris [26.11.2010]

18
Gesegnet ist, der da kommt im Namen des Herrn.

Matthäus 23,39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Wer kann die Wahrheit und das Leben sein außer dem Vater? Wer kann Sünden vergeben außer dem Vater? Des Menschen Sohn wird kommen in seiner Herrlichkeit. Alle Menschen werden dann auf einen Schlag wissen, dass Jeschua Gott ist, der für uns Mensch wurde.

Rüdiger [27.11.2010]
19
Mt 1,21 ELB: "und Du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden".

So ist es. Nur Gott, der Vater rettet sein Volk von seinen Sünden. Jehoschua klingt vom Namen her ähnlich wie Jehova. Gottes Werk und Menschenwerk im Kampf zueinander?

Doris [30.11.2010]
20
Gottes Werk und Menschenwerk zueinander, gegeneinander, ... sie schließen sich zwingend gegenseitig aus. In der Trennung von Gott bleibt dem Menschen nichts, was in irgend einer Weise zu Gott führen könnte. Gott ist uns aber entgegengekommen. Er hat uns seine Weisheit und das Leben im Glauben an Jesus zugänglich gemacht. Der Teufel kriegt Schüttelfrost bei dem Gedanken, jemand könnte doch noch zu Gott kommen. Deswegen verbietet er das Gebet zu Jesus. Um diese Möglichkeit - die einzige Möglichkeit - zu vereiteln, lässt sich der Gegenspieler viele Religionen, Göttinnen und Namen einfallen. Das alles nur, um die Menschen von Jesus abzulenken. Deswegen ist die Ähnlichkeit der Namen nicht positiv zu werten, sondern sie sollte uns zu höchster Genauigkeit führen, wen wir anbeten.

Jesus ist der Weg. Außer ihm gibt es keinen Weg. Außer Jesus ist uns kein Name gegeben. Jeder Vergleich, jede noch so leichte Abwandlung führt in den Tod, in die Trennung von Gott.

Rüdiger [30.11.2010]
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Normalerweise werden auf dieser Webseite reine Wachtturm-Abhandlungen nicht als Kommentare veröffentlicht. Doch ist der Beitrag vom "Prediger" (er meint wahrscheinlich Predigtdienst-Ausüber) dazu geeignet, die geballte Irreführung der Wachtturm-Doktrin zu entlarven. Lesen Sie den Original-Wachtturm-Verführungstext und spüren Sie die Erstickungsgefühle, die man als Christ dabei empfindet. Die in den Abgrund zielende Gedankenführung wirkt durch jedes Wort und strahlt eine unbarmherzige und rechthaberische Arroganz aus, die Jesus mit menschlicher Schläue zum "menschlichen Richter" degradiert.

Die eingeschobenen Einwände meinerseits werden die destruktive Tödlichkeit des Textes etwas abschwächen, jedoch kann der Leser vermutlich die Erstickung des Wortes Gottes in den Wachtturm-Formulierungen gut erkennen. [RH]
Inwiefern kann Jesus „ein Gott“ sein, der von Jehova erschaffen wurde, da Jehova doch gemäß Jesaja 43:10 sagt: „Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner.“?
Wer den Sohn vom Vater trennt und sie als getrennte Wesen darstellt, die sich nur in der Sache einig sind, kommt in arge Erklärungsnot. Die Wachtturm-Entscheidung, Jesus als Nicht-Gott anzusehen und zu lehren, kann nicht auf Ehrlichkeit beruhen. Die Menge und die künstliche Verflechtung der anschließend erforderlich gewordenen Ausflüchte beweisen, dass zuerst die Entscheidung gegen die Gottheit Jesu gefällt wurde und anschließend die Begründungen dafür zusammengesucht werden mussten. Die geballte Lüge der Zeugen Jehovas wird in diesem Kommentar in Form eines Wachtturm-Artikels deutlich. [RH]
Wie hinlänglich bekannt ist, lehren Jehovas Zeugen, gestützt auf die Bibel, daß Jesus der erschaffene Sohn Gottes ist und daß er seinem Vater untergeordnet ist (Johannes 14:28; 1. Korinther 11:3).
Gestützt auf die Bibel kann man alles lehren. Man muss nur den entsprechenden Aufwand treiben, der notwendig ist: eine gefälschte Bibel unter das Volk bringen, sie ständig als die beste Übersetzung anpreisen und klare Falschübersetzungen so oft wiederholen, bis niemand mehr das Original von der Fälschung unterscheiden kann.

Die Wachtturm-Story, Jesus sei der geschaffene Sohn Gottes, erinnert stark an das Märchen von Pinokkio, dessen Erschaffer ein armer alter einsamer Mann war. Um diese absolut schwache und bemitleidenswerte Situation dem allmächtigen Gott nachsagen zu können, muss die Behauptung in die Welt gesetzt werden, Gott habe sich einen Sohn geschnitzt. Die Lächerlichkeit und Ausweglosigkeit dieses einsamen Gottes passt dem Teufel sehr gut in den Kram. Er hat nicht vor, Gottes tatsächliche Wesensart zuzulassen, sondern er möchte unter seinen Leuten über Gott etwas verbreiten, das so schwach und ausgemergelt ist, dass man ihm immer wieder das Attribut "Gott" hinzufügen muss. Jehovas Zeugen sind auf diese Weise ganz und gar daran gewöhnt, dass von einem "Jehova Gott" die Rede ist. Es ist ein Jehova, dem beständig das ihm unterstellte Sein beigestellt werden muss. Es ist ein Jehova, der selber nicht steht. Er fällt um und erschlägt dem Wunsch Satans gemäß so viele wie möglich unter sich.

Die Unterordnung Jesu rührt eindeutig daher, dass er auf Erden als Mensch auftrat. Alle (wirklich alle) Äußerungen Jesu, die die Wachtturmgesellschaft heranzieht, um Jesus einem gewissen Jehova unterzuordnen, sind Äußerungen, die Jesus als Mensch tat. Alle anderen Bibelstellen, die eindeutig die Gottheit Jesu beweisen, werden von der Wachtturmgesellschaft ausgelassen. Kein Zeuge Jehovas wird jemals mit diesen Stellen in der Form konfrontiert, dass er erkennen kann, dass Jesus Gott ist. Denn die angebliche Unterordnung Jesu unter diesen Wachtturm-Jehova ist der wichtigste Bestandteil ihrer Doktrin.

Johannes 14,28 Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Der Vater war größer als Jesus, als Jesus Mensch war. Jesus spricht zu seinen Mitmenschen als Mensch und nicht als Gott. Alles, was er sagte und tat, war ihm vom Vater gezeigt und gegeben worden. Nichts tat Jesus aus sich. Das heißt, er hatte eine eigene menschliche Persönlichkeit und musste von daher kleiner sein als der Vater, der eben diese menschliche Persönlichkeit nicht hatte und hat. Nachdem Jesus auferstanden war, setzte er sich zur Rechten des Vaters. In der Offenbarung wird beschrieben, dass er als das Lamm mittig obenauf des Thrones ist, um seine Leute zu lebendigen Wassern zu führen. (Offenbarung 7,17: denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.)

1.Korinther 11,3 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.

Ebenso verhält es sich mit dem von uns aus gesehenen Christus, der uns ein Beispiel als Mensch gegeben hat. Als Jesus Mensch war, war der Allmächtige sein Haupt im vollen Unterordnungssinn. Diese Sichtweise führt Paulus an, um sein Thema abzuhandeln. Keinesfalls will Paulus Jesus als einen kennzeichnen, der einem Jehova Obergott untergeordnet ist. Dies würde unter anderem mit der Offenbarung des Johannes kollidieren, der uns berichtet, dass Jesus über sich selbst sagt, dass er derjenige ist, der die Herzen und Nieren erforscht (Offenbarung, Kapitel 2). Diese Beschreibung ist einzig und allein für Gott, den Allmächtigen, zulässig. [RH]
Dennoch mag er als ein Mächtiger, der als Gottes Sprecher oder Logos dient, berechtigterweise als „ein Gott“ bezeichnet werden.
Mit diesem unscheinbaren Satz sind alle Bibelstellen entschärft, die über Jesus sagen, dass er Gott ist. Und der Begriff "Gott" ist durch diesen unscheinbaren Satz so herrlich verallgemeinert und abgeflacht, dass keiner mehr genau weiß, was "Gott" überhaupt bedeutet. Hätte sich Gott da nicht etwas genauer ausdrücken müssen, als er sagte, dass wir keine anderen Götter neben ihm haben dürfen? Schließlich wusste er doch, dass sein treuer und verständiger Sklave die Begriffe so durcheinanderwerfen würde, dass er, Gott, sich gar nicht mehr halten können würde. Hätte Gott nicht sagen müssen: Ihr sollt keine anderen Jehovas neben mir haben? Da hat Jehova Gott aber nicht aufgepasst. Oder die Wachtturmgesellschaft ist gar nicht der treue und verständige Sklave. In diesem Fall wäre der Satz wieder schlüssig: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. [RH]
In einer Reihe von Bibelübersetzungen wird in Johannes 1:1 der Logos als „ein Gott“ bezeichnet. Zum Beispiel heißt es in der Übersetzung Das Evangelium nach Johannes (1979) von Jürgen Becker: „Und der Logos war bei dem Gott, und ein Gott war der Logos.“
Und da sind sie auch schon, all die Bibelübersetzungen. Wie schwer ist es, Bibelübersetzungen in Umlauf zu bringen, die den antichristlichen Geist verbreiten? Man braucht Druckmaschinen, Geld, eine gute Organisation und den nötigen dunklen Antrieb. Und man braucht den einen oder anderen Namen, den man angeben kann. Diesen Jürgen Becker kenne ich nicht persönlich, aber ich kenne die Urschriften - zumindest was diese Stelle anbetrifft. Es gibt keinen Hinweis, dass "ein Gott der Logos war". Denn dies würde bedeuten, dass der allmächtige Gott nicht nur einsam und arm dran gewesen wäre, wie der Erschaffer des Pinokkio, sondern er wäre auch noch sprachlos gewesen. Wenn das Wort nicht er selbst gewesen wäre, wäre unser Schöpfergott eine sprachlose Instanz, die das Sprechen an einen Untergott hätte delegieren müssen. Ein ärmeres Gottesbild ist kaum noch möglich. Und diesem Bild eines behinderten Gottes soll Jesus untergeordnet sein? Das ist das Ziel der Wachtturm-Doktoren, die die Bibel sezieren, als wäre sie ein toter Frosch.

Schon einmal hat der Wachtturm den Versuch unternommen, dieses ominöse "ein" in Johannes 1,1 zu rechtfertigen. Hier steht die Wachtturm-Argumentation in Verbindung mit der Herabsetzung Jesu zu einem Lackaffen. Die koptischen Christen, deren Übersetzung der Bibel als Argument für die Wachtturm-Position herbeigezogen wird, haben ein fundamental anderes Bild von Jesus als Jehovas Zeugen. [RH]
Wie der Fragesteller jedoch andeutet, scheint das im Widerspruch zu Jesaja 43:10, 11 zu stehen, wo es heißt: „ ‚Ihr seid meine Zeugen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennen und an mich glauben und damit ihr verstehen mögt, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.‘ “
Ein Widerspruch zu Jesaja 43,10+11 wäre bei Beachtung der Wachtturm-Doktrin auch:

Apostelgeschichte 1,8 ... aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

Was sollen die Jünger Christi mit Hilfe des Heiligen Geistes bezeugen? Sollen sie nicht das selbe bezeugen, was über Gott bezeugt werden sollte durch seine Zeugen? Nichts in der gesamten Bibel weist darauf hin, dass Jesu Zeugen etwas anderes bezeugen sollten als die Zeugen des Vaters. Nur die Zeugen Jehovas konstruieren aus dieser Parallele eine Konkurrenzsituation. Die Gemeinsamkeit des Sohnes und des Vaters, Menschen zu ihren Zeugen zu berufen, ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Sohn und der Vater eins sind. Wie der Vater durch die Propheten handelte und sprach, so handelte und sprach Jesus als Mensch auf Erden. Nichts deutet darauf hin, dass die Übereinstimmung Zufall oder Konkurrenz wären. Alles zeigt darauf, dass der Vater und der Sohn einer sind.

1. Timotheus 4,10 Denn dafür arbeiten und kämpfen wir, weil wir unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen.

2. Timotheus 1,10 ... jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, ...

Es gibt nur einen Heiland. Jede Spezifizierung des Heilands als einen vom Sohn getrennten Vater oder einen vom Vater getrennten Sohn hätte zur Folge, dass die Bibel, Gottes Wort, auseinanderbricht. Die Zersetzung der Bibel ist das Vehikel Satans, um sie in sich verschoben zusammengeklebt den Menschen als einzig wahre Religion unterzuschieben. Die Trennung des Sohnes und des Vaters hat Vielgötterei zur Folge. Eine "Viel-Heilanderei", die es einer menschlichen Organisation erleichtert, sich als weiterer "Heiland" dazwischen zu schieben. [RH]
Einem aufrichtigen Erforscher der Bibel ist dadurch geholfen, daß er sorgfältig den Kontext dieser Worte beachtet. Jehova Gott, der Allmächtige, setzte sich in Gegensatz zu den von Menschen gemachten Götzen der Nationen, die Israel umgaben. Jehova fragte: „Mit wem könnt ihr Gott vergleichen, und welches Gleichnis könnt ihr ihm an die Seite stellen?“ Gewißlich kein von einem Metallbearbeiter hergestelltes oder aus Holz geschnitztes Bild (Jesaja 40:18-20; 41:7). Solche „Götter“ könnten nicht ‘die Himmel ausspannen so wie einen feinen Flor’, wie Jehova es tat (Jesaja 40:21-26).
Merkwürdigerweise spannte laut Bibel Jesus ‘die Himmel aus so wie einen feinen Flor’. Denn alles wurde durch ihn erschaffen. (Kol 1,16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, ... es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.) Wie tief wollen sich Wachtturm-Autoren und der Teufel selbst in Lügen verstricken, um den gesunden Geist und die gesunde Lehre zu verdunkeln? Welche Schande muss noch durch diesen Jehova "Gott" auf die Menschen kommen, bis alle wissen, dass Jehova niemals Gott, der Vater, sein kann! Wieviele Zeugen Jehovas müssen sich noch umbringen, wieviele Zeugen-Jehovas-Familien müssen noch zerstört werden? Wieviel kranke List soll noch in den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas propagiert werden? [RH]
Außerdem ist Jehova imstande, die Zukunft vorherzusagen; sicher können die Götzen der Nationen nicht ‘die Dinge ansagen, die danach kommen sollen, damit wir erkennen, daß sie Götter sind’ (Jesaja 41:23). Dieser Gedanke wird in Jesaja 43:9 wiederholt; gemäß diesem Text sagte Jehova: „Mögen die Nationen alle an einen Ort zusammengebracht werden, und mögen Völkerschaften versammelt werden. Wer ist unter ihnen, der dies mitteilen kann? Oder können sie uns gar die ersten Dinge hören lassen? Laßt sie ihre Zeugen stellen.“ Mit Recht erklärte der Allmächtige: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern“ (Jesaja 42:8).
Sehr richtig! Keinem anderen wird Gott seine Herrlichkeit geben. Deswegen muss Jesus Gott sein. Denn er wird kommen in der Herrlichkeit Gottes und er hat die Zukunft vorhergesagt, oft, genauestens und zutreffend. Und der Gottesname JHWH bedeutet: Ich werde sein, der ich sein werde. Und Jesus ist der einzige Mensch, der mit göttlicher Kraft von sich bezeugte, Gott zu sein. Er stillte den Sturm und trug unsere Sünde. Es gibt niemanden außer ihm, auf den dieses JHWH zutrifft. Ich werde sein, der ich sein werde. - Jeder kann Jesus prüfen, indem er zu ihm betet und sich ihm anvertraut. [RH]
Somit zeigt der Kontext, daß der Allmächtige eine Herausforderung an die sogenannten Götter der Nationen ergehen läßt. Als bloße Götzen ohne göttliche Macht sind sie gewiß keine Götter, die man anbeten sollte; sie sind in Wirklichkeit nichts. Jehova fuhr fort: „Existiert ein Gott außer mir? Nein, da ist kein FELS. Ich habe keinen anerkannt. Die Bildner des geschnitzten Bildes, sie alle sind eine Unwirklichkeit, und ihre [aus Metall gegossenen oder aus Holz geschnitzten] Lieblinge selbst werden von keinem Nutzen sein“ (Jesaja 44:8-17). Folglich macht der Kontext von Jesaja 43:10 deutlich, daß es hier nicht um Jesus geht; die zur Betrachtung stehenden „Götter“ sind die ohnmächtigen Götzen der Nationen.
Wenn Gott schon so empfindlich auf selbst geschnitzte Götzen reagiert, wie sollte er auf einen Jesus reagieren, der nach Wachtturm-Angaben ein weiterer fest in der Wachtturm-Religion verankerter Gott ist, selbst wenn dieser Gott Jesus von den Wachtturm-Theologen herunterdividiert wird zu einem Nicht-Gott, der gerade mal das Recht hat, sich Gott zu nennen? Ist dieser Nebengott Jesus nicht eine viel größere Konkurrenz zum Wachtturm-Jehova als die Holzgötzen? Laut der Bibel ist jedenfalls jeder Gott, welcher Art auch immer, außer dem Vater verboten. Gerade die Jehovaisten-Konstruktion vom Sohn, der einen getrennten Gott darstellt, entspricht viel stärker dem Muster, das in Jesaja auf die Holz- und Goldgötzen angewendet wird. Gott, der Vater, muss Jesus, der Sohn, sein. Sonst hätte das Gesetz (keine anderen Götter neben mir) seinen letzten Atemzug getan. Gott nachzusagen, er habe ein Gesetz erlassen, das nicht gültig ist, ist der wahre Inhalt der Wachtturm-Lehre von einem Sohn Gottes, der einem Jehova untergeordnet ist. [RH]
Das Wort „Gott“ wird im allgemeinen für ein übermenschliches Objekt der Verehrung verwendet. Daher bezeichnet in der Vorstellung vieler Menschen das Wort „Gott“ entweder 1. das höchste Wesen, den Allmächtigen, oder 2. einen falschen Gott, wie zum Beispiel einen Götzen. Die Bibel läßt jedoch noch eine andere Anwendung zu. Das können wir aus Psalm 82:1, 2 erkennen. Dort wird der Göttliche (Jehova Gott) von menschlichen Richtern unterschieden, die der Psalmist als „Götter“ bezeichnet. Jesus selbst bezog sich später auf diese Stelle. Da er von Jehova Gott als von seinem Vater gesprochen hatte, wollten einige Juden ihn steinigen. Sie erhoben die Anklage, daß ‘er sich selbst zu einem Gott machte’, worauf Jesus erwiderte: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? Wenn er diejenigen [jene menschlichen Richter] ‚Götter‘ nannte, . . . sagt ihr da zu mir, der vom Vater geheiligt und in die Welt gesandt worden ist: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?“ (Johannes 10:31-36).
Egal welche Bedeutung das Wort Gott haben könnte - mit dem Gebot (keine anderen Götter neben mir) ist alles abgedeckt, was der Wachtturm-Sklave aus Jesus machen könnte, sei es ein Holzgötzen, ein menschlicher Richter oder ein Nebengott. Alles ist mit diesem Gesetz abgedeckt und es existiert keine Chance für die Widersacher, eine Religion zu installieren, die mehrere Götter - welcher Besonderheit auch immer - hat. Aus Jesus etwas zu machen, das nicht der Vater ist, ist Heidentum der tiefsten Stufe. Aus Jesus etwas zu machen, das nicht Gott ist, ist eine römisch geprägte Freimaurer-Religion, geschöpft aus der tiefsten Verachtung gegenüber dem Vater. Wenn Menschen sich einen Gott basteln und ihm den Namen Jehova geben, fehlt nur noch die Zipfelmütze und der Faden, an dem man ziehen kann, damit sich die Arme und Beine bewegen. Jesus als nur menschlicher Richter widerspricht allen Aussagen im Alten und Neuen Testament.

Johannes 5, 23 ... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Der Vater wird durch Anbetung geehrt. [RH]
Zweifellos gibt es nur einen Gott, den Allmächtigen; der Apostel Paulus schrieb: „Wenn es auch solche gibt, die ‚Götter‘ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele ‚Götter‘ und viele ‚Herren‘ gibt, so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind . . .; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8:5, 6). Der Herr Jesus Christus ist kein falscher Gott, kein Dämonengott, kein bloßer Götze. Er ist ‘der Widerschein der Herrlichkeit Jehovas Gottes’ (Hebräer 1:3). Daher ist es passend, daß es in Johannes 1:1 von Jesus heißt, er sei „ein Gott“ oder „göttlicher Art“ (Johannes Schneider, Das Evangelium nach Johannes).
"Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn" - Der, durch den alle Dinge sind, ist nur ein menschlicher Richter, für den es passend ist, dass er als ein Gott bezeichnet wird? Wie "ergreifend" sind diese Worte! Sie würgen jeden, der an Jesus glaubt. Die Aussagen der Wachtturm-Schmierer braucht man nur in anderen Worten zu wiederholen, um die Lüge aufzudecken. Es ist furchtbar, mitansehen zu müssen, wie Menschen sich und andere belügen. [RH]
[Fußnote]

„Der Titel ho theos [der Gott oder Gott], der nun den Vater als eine persönliche Realität bezeichnet, wird im N[euen] T[estament] nicht auf Jesus selbst angewandt; Jesus ist der Sohn Gottes (des ho theos). . . . Johannes 1:1 müßte genaugenommen lauten: ‚Das Wort war bei dem Gott [= dem Vater], und das Wort war ein göttliches Wesen‘ “ (Dictionary of the Bible [1965], John L. McKenzie, SJ).

Prediger [05.01.2011]
Die Ausrede vom göttlichen Wesen, das Jesu sei, hört man auf der Straße - da wo die Jehovaisten ihre Lügen verbreiten. Sie denken tatsächlich, dass durch diese Umformulierung ihr Problem gelöst wäre. Doch haben sie nach wie vor zwei Götter in ihrer Religion. Die Schande ist für alle Welt offensichtlich. [RH]
22
Zitat: "Jehova fuhr fort: „Existiert ein Gott außer mir? Nein, da ist kein FELS. Ich habe keinen anerkannt."

1. Korinther 10,1-4 Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.

Psalm 22,30 Ihn allein werden anbeten alle, / die in der Erde schlafen; vor ihm werden die Knie beugen alle, / die zum Staube hinabfuhren und ihr Leben nicht konnten erhalten.

Jesaja 45,23 Ich habe bei mir selbst geschworen, und Gerechtigkeit ist ausgegangen aus meinem Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören ...

Römer 14,11 Denn es steht geschrieben (Jesaja 45,23): »So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.«

Philipper 2,10... dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, ...

Zitat: "Jesus selbst bezog sich später auf diese Stelle. Da er von Jehova Gott als von seinem Vater gesprochen hatte, wollten einige Juden ihn steinigen. Sie erhoben die Anklage, daß ‘er sich selbst zu einem Gott machte’, worauf Jesus erwiderte: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? Wenn er diejenigen [jene menschlichen Richter] ‚Götter‘ nannte, . . . sagt ihr da zu mir, der vom Vater geheiligt und in die Welt gesandt worden ist: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?“ (Johannes 10:31-36)"

Johannes 10,27-30 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10,38 ... damit ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich in ihm.

Hallo Rüdiger,

gerade die letzten Tage habe ich mich gefragt, wie die WTG es schafft, die ZJ so zu verblenden. Dieser Text erklärt das wirklich. Allein dass überall ihr Jehova steht, ist schon schlimm genug.

Grüße

Doris [05.01.2011]
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Übelkeit.

Zitat: "Wie hinlänglich bekannt ist, lehren Jehovas Zeugen, gestützt auf die Bibel, daß Jesus der erschaffene Sohn Gottes ist ... (Johannes 14:28; 1. Korinther 11:3)"

Nun, in Johannes 14 lesen wir:

Johannes 14,28 Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Johannes 14,28 Damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater geboten hat ...

Wieder lügt der Zeuge Jehovas!

Eben nicht steht hier, dass Jesus der "erschaffene" Sohn Gottes ist! Jesus selbst gibt hier seinen Gehorsam als Menschensohn auf Erden dem Vater in den Himmeln gegenüber bekannt, nichts anderes. Denn er war der erniedrigte Gott, der sich in Menschengestalt hinrichten ließ zu unserer allen Gnade.

Philipper 2,8 ... und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Hebräer 1,8-12 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.« Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.«

Auch in

1. Korinther 11,3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Auch hier steht nicht, dass Jesus der "erschaffene" Sohn Gottes ist!

Wieder lügt der falsche Zeuge, Zeuge Jehovas. Die theokratische Kriegslist der Zjs bedient sich gerne verschiedener Texte, bunt zusammengewürfelt, um ihre lügnerischen und hinterhältigen Thesen unter die Leute zu bringen. Man braucht nur einfach nachlesen, und schon hat man die satanische Lüge aufgedeckt.

Zitat: "Dennoch mag er als ein Mächtiger, der als Gottes Sprecher oder Logos dient, berechtigterweise als „ein Gott“ bezeichnet werden."

Die Lüge in diesem Satz läßt sich sehr schön und erschöpfend am Johannes-Evangelium, Kapitel 1 erkennen:

Johannes 1,1-3 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

Hier unterbrechen wir und stellen nach Johannes fest: ALLES ist durch das Wort (JESUS CHRISTUS) ENTSTANDEN, GEMACHT, GESCHÖPFT. Und: OHNE das Wort (JESUS CHRISTUS) ist auch nicht das geringste ETWAS entstanden, gemacht, geschaffen oder geschöpft worden. NICHT DAS GERINGSTE ETWAS!!! Sonst hätte Johannes schreiben müssen: "... außer dem Logos." Was er aber nicht tat. (Siehe 2-Götter-Lehre der ZJ's)

Zeugen Jehovas behaupten, die Bibel, Gottes geschriebenes WORT, lüge! Denn sie, die ZJ's behaupten, das Wort sei geschaffen, gemacht, geschöpft! Der Schöpfer selbst sei erschaffen durch JHWH, wobei sie vergessen, dass GOTT sich erst dem Mose als JHWH zu erkennen gab. Wir wissen aber aus der Bibel (1. Mose 4,26), dass man um die Geburt des Enosch, Seths Sohn, herum den Herrn, Gott, anzubeten begann. Es war den Menschen noch kein JHWH bekannt! Es war Gott, das WORT, welcher(s) mit den Menschen handelte und sprach. Zeugen Jehovas behaupten, JHWH sei der Vater, Gott, und beseitigen wörtlich den Logos, der NATÜRLICH laut BIBEL in JHWH ist, sein muß, so wie auch der Vater.

Denn, vor der Offenbarung Gottes dem Mose gegenüber mit seinem Namen JHWH war GOTT und ist GOTT, der uns nun (heutzutage im Gnadenzeitalter) offenbarte Sohn und der Vater und der Heilige Geist. Davor, zu Vorzeiten Mose, war er allen GOTT, als der Schöpfer von Allem bekannt, nach Mose als JHWH, als Gott der Heerscharen, der Allmächtige. Und von da an offenbarte Gott sich durch die Propheten als der gnadenreich handelnde Gott, der seinen Gesalbten schicken wird, durch den er sich mit den Menschen wieder versöhnt. Durch Jesus Christus, durch seine Gnade.

Johannes 1,4-14 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

"Ein Mächtiger, ... der als ... Logos ... dient"

Was für eine Wortverdrehung, denn der Logos diente nicht, sondern war und ist in Herrlichkeit bei Gott.

1. Timotheus 3,16 Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

Gott ist uns im Fleisch offenbart worden!!! Auch dieser Text der Bibel bezeugt: Jesus IST Gott! Gott der Allmächtige! Jetzt kann ich wieder jubeln! Gepriesen sei unser Herr Jesus Christus! Amen.

Anmerkungen zu den vom Jehovaisten aufgeführten Abhandlungen: Das Evangelium nach Johannes / Jürgen Becker, Gütersloh: Gütersloher Verl.-Haus Mohn, Würzburg: Echter-Verl., Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament; Bd. 4, 1979 und überarbt. Auflg ... Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament, Das Evangelium nach Johannes [Gebundene Ausgabe] Johannes Schneider (Autor)

Es sind Exegesen von 2 Autoren, Theologen. Die Lüge wird nicht besser oder glaubhafter, wenn man die menschliche Lüge mit menschlichen Auslassungen beglaubigen möchte! Besser ist es, Zeuge J., wenn du das geschriebene Wort Gottes zu deiner Rechtfertigung heranziehst.

Rudolf [05.01.2011]
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Kurze Nachricht an Anika M. und ähnliche: Alle Wachtturmthesen wie Pfahl, Weihnachten und und und sind auf diesen Seiten umfassend behandelt und widerlegt. Lest es einfach. Dass permanente Wiederholungen nicht immer zur Veröffentlichung kommen, habe ich hier bekannt gegeben.

Viele Grüße,

Rüdiger [06.01.2011]

P.S.: Und dass Jehovas Zeugen mit dem Mut der Verzweiflung anfangen, Johannes 1,1 erneut zu verändern (müsste eigentlich heißen ...), das schockiert. Habt Ihr die Bibel nicht schon genug umgeschrieben? In der Bibel steht, dass Jesus ein Gott ist. Also habt Ihr zwei Götter in Eurer Religion. Was wollt Ihr daran noch umschminken?
25
Tja, ne traurige Sache. Wir feierten ja gerade Weihnachten, die Geburt Jesu. Diese Geschichte ist voller Beweise, dass Jesus Gott war und ist.

Z.B.:

Matthäus 2.2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.

Aha! Angebetet wurden aber keine menschlichen Könige, sondern Gott!!

Weiter:

Matthäus 2.3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem....

Wäre Jesus nur Mensch, hätte sich Herodes nicht in die Hose gemacht vor Angst!

Weiter Vers 11:

Matthäus 2.11 ... und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Die Weisen beteten es an. Und die Geschenke sind für einen Gott, nicht für einen irdischen König!

Teetrinker [07.01.2011]
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Habt Ihr schon einmal bedacht, dass nach ZJ-Lehre in dem Menschen Jesus eigentlich zwei Gottheiten anwesend sein müssen? In der Wachtturm-Bibel wird Jesus in Johannes 1,1 als ein Gott bezeichnet, das heißt, er selbst ist nicht der wahre Gott, sondern ein Gott neben anderen. Also diese mysteriöse untergeordnete Gottheit ist in dem Menschen Jesus. Zweitens ist aber nach treuer Bibel-Übersetzung auch der wahre Gott in ihm, denn in Johannes 10,38 (und vielen anderen Stellen) sagt Jesus, dass der Vater in ihm ist. Weil aber der Vater nach ZJ-Lehre selbst der wahre Gott ist, deshalb müssen in Jesus zwei Gottheiten existent sein. Bedenkt man, dass es nach biblischer Lehre aber nur einen Gott gibt, und nun in Jesus gleich der wahre Gott und der Untergott anzutreffen sind, dann ist die Frage doch berechtigt, ob sich diese beiden Gottheiten auf so engem Raum gut vertragen, zumal ein Gebot lautet: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

Egon [30.01.2011]
Hervorhebungen durch mich. [RH]
27
Ja, es ist schwer, die Irrlehre bis zu ihrer letzten Konsequenz zu Ende zu denken. Umso größer der Segen, wenn die plausible Folge dieser Irrlehre einmal ausgesprochen oder niedergeschrieben wird. Die Thesen der Wachtturmgesellschaft als von unten kommend und nach unten zeigend zu erkennen, ist in letzter Konsequenz nur durch den Heiligen Geist möglich. Mit Deiner Erkenntnis verherrlicht sich Jesus, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Nach der Wachtturmlehre müsste Jesus also Mensch, Engel, ein Gott, göttliches Wesen, engelsgleiches Geistwesen, idelogisches Vorbild und oberster Zeuge Jehovas sein. Und in diesem Engel-Menschen sind dann die beiden Gottheiten. Obergott und Untergott. Das sind die Früchte einer menschlichen Bibelanalyse. Und diese menschliche Bibelanalyse wird studiert, weil von ihr behauptet wird: Sie kann ewiges Leben bewirken.

Zeugen Jehovas! Verlasst Euch nicht auf Kann-Versprechungen! Verlasst Euch auf Jesus. Der spricht immer ohne "kann", "könnte" und "ganz bestimmt".

Rüdiger [30.01.2011]
28
Nein, der Glaube der Zeugen Jehovas ist kein Zweigötter Glaube! Ich weiß nicht ob jemand von euch schonmal genauer mit einem Zeugen gesprochen habt, aber wie sie immer wieder extra betonen glauben sie nur an EINEN gott und zwar Jehova. Jesus wird als Gottes Sohn gesehen, aber as König der von Gott Jehova in diese Stelle eingesetzt wurde.

Anonym [01.09.2011]
29
Johannes 1,1 sagt, dass das Wort Gott war und Offenbarung 5,13-14 sagt, dass das Lamm von der gesamten Schöpfung angebetet wird. Jesus kann also nicht ein Geschöpf sein, das zur Herrschaft über alles herangezogen und eingesetzt wurde. Dadurch dass die Bibel selbst Jesu Gottheit bezeugt, muss er der allmächtige Gott sein, sonst hätten wir eine Zwei-Götter-Religion. Jehovas Zeugen machen aus Jesus einen anderen Gott, indem sie Johannes 1,1 übersetzen mit: das Wort war ein Gott. Genau dieser Schritt macht aus Eurer Religion eine Zwei-Götter-Religion und versetzt Euch tief ins Heidentum zurück. Denn Ihr missachtet das Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Wenn Ihr sagt, Jesus sei ein anderer Gott, dann habt Ihr eine Zwei-Götter-Religion und widersprecht der Bibel (Johannes 1,1) und dem Gesetz (2. Mose 20,3). Wenn Ihr sagt, Jesus sei nicht Gott, sondern ein Geschöpf, widersprecht Ihr z.B. Offenbarung 5,13-14, denn dort wird das Lamm, also Jesus, von der gesamten Schöpfung angebetet.

Als reine Jehovaisten seid Ihr absolut antichristlich - Euer Gott ist nicht Jesus! Es ist unbedingt nötig, die Öffentlichkeit über Eure Lüge, Ihr wärt Christen, aufzuklären.

Rüdiger [02.09.2011]

P.S.: Jesus war ja nur ein Untergott:

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"Du sollst" ist KEIN Verbot. Keines der Gebote beinhaltet ein Verbot oder eine Verpflichtung, aus diesem Grund heißen die Dinger GEBOTE.
Gebote heißen Gebote, weil sie Gesetz sind. Sie werden an vielen Stellen auch als Gesetz bezeichnet. Das was ein Gebot gebietet, schließt das Gegenteil vom Gebotenen aus. Daher verbietet das Gebot auch etwas. Was ein Gebot ausdrücklich verbietet, ist nicht nur nicht geboten, sondern verboten.

Die Aufweichung der Begriffe ist ein sicheres Zeichen für den, der von unten kommt. Und der von unten kommt in vielen Gewändern. Mal als superfrommer Zeuge Jehovas, mal als belesener Weltenverbesserer, mal als Esotheriker, mal als Freimauer, mal als New-Ager und als viele andere mehr. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie weichen die Sprache auf, variieren die Bedeutung der Wörter ganz nach ihrem Geschmack und fügen auf diese Weise der Bibel Inhalte hinzu, die in ihr gar nicht enthalten sind. Jehovas Zeugen zum Beispiel übersetzen das selbe Wort mal mit huldigen und mal mit anbeten. Auf diese Weise können sie die Bibel manipulieren, indem sie huldigen und anbeten fein voneinander unterscheiden. Schlau gemacht, aber gelogen.

So ähnlich gehst Du vor, indem Du behauptest, ein Gebot sei nur eine Empfehlung. [RH]
Das erste Gebot ist lediglich als Hinweis darauf gemeint, dass die gesamte uns bekannte Schöpfung aus dem einen Universellen Bewusstsein hervorgegangen ist, das wir Gott nennen und von dem die Seele jedes Menschen ein Teil ist. Wir alle sind Gott und Gott ist in Allem.
Dann hat sich Gott aber ganz schön aufgelöst, denn die Bibel sagt, dass alle Menschen ohne Jesus von ihm getrennt sind. Wenn wir selbst Gott sind, brauche ich nicht mehr an Jesus zu glauben, sondern nur noch an mich. Ein schöner Gedanke. Doch nachdem ich Jesus kennengelernt habe, kann ich diesen Gedanken nur als Selbstbetrug ablehnen. Jesus ist Gott und wer ihn kennenlernt, der merkt blitzartig, dass wir nicht Gott sind und dass wir auf Jesus angewiesen sind, wenn wir mit Gott in Verbindung treten wollen. [RH]
So sehe ich das, doch es gibt, ebenfalls nach meiner Ansicht, so viele Wege ins Licht oder zu Gott oder zur Erleuchtung etc., wie es Menschen gibt.
Ja, so viele Wege plus einen Weg, nämlich die Wachtturmgesellschaft. Und Jesus ist völlig nutzlos gestellt. Denn bei so vielen Wegen zu Gott - wozu braucht man da noch Jesus? [RH]
Und was die Zeugen betrifft, bin ich der Ansicht, dass dieser durch und durch böse, satanistische Verein gar nicht so viel Aufmerksamkeit verdient hat, wie Sie, Herr Hentschel, ihm entgegenbringen, wenngleich ich Ihre Arbeit hier wirklich anerkenne und respektiere, da sie für einen guten Zweck ist.
Für welchen guten Zweck? Doch nur für den Zweck, dass Menschen nicht durch die falsche Lehre von Jesus getrennt werden oder von der Möglichkeit, ihm zu begegnen. Und wieso ist die Wachtturmgesellschaft ein durch und durch satanistischer Verein, wenn Majestäten wie Du sagen, jeder Mensch sei Gott? Dann sind Jehovas Zeugen auch Gott. Was sollte an diesem Gott falsch sein, wenn er doch der selbe ist wie Du und ich? [RH]
Ich betreibe übrigens ebenfalls so eine "Meckerseite", ist allerdings nur ein Blog mit Namen xxx
Konnte das Suchwort leider nicht stehen lassen. Ich will doch nicht Menschen auf eine Seite führen, die so etwas verbreitet, wie: Alle sind Gott! [RH]
Ich betrachte mich auch als Christ, jedoch nicht im biblischen oder religiösen Sinn und ich glaube nicht, sondern habe meine Überzeugungen - und Jesus war vermutlich DER größte spirituelle Lehrer, der jemals durch unsere Schöpfung gewandelt ist.
Das Füllen von Begriffen mit neuen, möglichst ungenauen Bedeutungen kennen wir schon. Solange Du meinst, Jesus sei für Dich nicht wichtig, weil Du selbst ja schon Gott bist, wirst Du ihm maximal Dein obiges Kompliment machen können. Danach kommt nichts mehr. Frage ihn einmal in kindlichem Gebet, was er für Dich bereithält. Sage ihm, dass Du es gerne erleben möchtest. Versprich ihm, dass Du ihm dafür auch danken wirst. [RH]
Ich liebe Jesus und die gesamte Schöpfung und ich sehne den Tag herbei, an dem endlich das göttliche Licht an die Stelle all der Dunkelheit tritt, die diese Welt bisher beherrscht hat.

Alles Liebe!

Zoran [04.02.2012]
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Wenn die Dunkelheit beseitigt wird, wirst Du mit Deinen Überzeugungen auch nicht mehr da sein. Mit diesem Gedanken solltest Du Dich konfrontieren lassen und den Konsequenzen nachgehen. Der Aufbau von eigenen Überzeugungen lohnt sich doch erst dann, wenn Du Jesus offen und ehrlich Dein Herz gegeben hast und dennoch nichts erlebt hast, was Jesus bestätigt. Dann erst kannst Du sagen, ich mache mir meine eigenen Überzeugungen. Davor ist das Risiko einfach zu hoch, dass Gottes Wege viel höher sind als unsere. Daher würde ich auf jeden Fall erst zu Jesus gehen. Wer ihn auslässt, kann die Lücke nie mehr füllen. Das ist meine Erfahrung.

Rüdiger [04.02.2012]


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