Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 13

Heidelberg/Bruchsal am 18. August 2012

Gebet: Herr, schenke ihnen Einsicht.

18.08.2012 Heidelberg/Bruchsal - Kurz vor neun Uhr aufgewacht - wie vom Blitz getroffen. Zu spät! Wohin soll ich fahren? Eine Presskanne Kaffee. Ich ließ sie halbvoll stehen, füllte etwas Motoröl nach (nicht in die Tasse, sondern ins Motorrad) und fuhr los in Richtung Heidelberg. Ein besonders gutes Gefühl hatte ich nicht, denn in Heidelberg sind zu viele Touristen und zu wenige Einheimische in der Fußgängerzone unterwegs, so dass es sich für Jehovas Zeugen dort kaum lohnt, ihre Stunden abzustehen.

In der gesamten Fußgängerzone von Heidelberg fand sich fast keine Spur von Jehovas Zeugen. Nur ein Mann, integer, aufgeräumt und mit Umhängetasche, fiel mir auf. Er ging Richtung Kaufhof, ich blieb stehen und drehte mich um und beobachtete ihn. Er ging 15 Meter weiter, drehte sich ebenfalls um und erschrak, weil ich ihn beobachtete.

Nachdem ich die Fußgängerzone in Heidelberg rauf und runter abgeklappert hatte, fand ich anstelle dieses Umhängetaschen-Zeugen eine alte Frau vor dem Kaufhof, die den Wachtturm hochhielt. Ich hielt ebenfalls mein Pappschild hoch und sie begann breit zu grinsen wie jemand, der zum wiederholten Mal beim Stehlen erwischt wurde. Ohne Verzug steckte sie den Wachtturm weg und machte sich immer noch vor Verlegenheit breit grinsend davon.

Am Hauptbahnhof Heidelberg war gar nichts von Jehovas Zeugen zu sehen. So fuhr ich direkt durch - Richtung Speyer. Weit vor Speyer gab es einen megamäßigen Stau, der mich dazu bewog, direkt nach Bruchsal zu fahren. Kurz vor der Raststätte Bruchsal, nur wenige 100 Meter mir voraus, gab es einen heftigen Unfall. Eine Frau fuhr abrupt nach links in die Leitplanke, hob mit ihrem Wagen ab und wurde im rechten Winkel zurückgeschleudert auf die Fahrbahn, wo sie durch das Aufschlagen ihres Wagens ein Loch in die Fahrbahn riss und dann weiter quer zur Fahrbahn bis zum Standstreifen ausrollte. Totalschaden. Niemand verletzt. Viele Menschen mit Handys. Ich fuhr weiter.

In Bruchsal - ich kam dort um Punkt 12:00 Uhr an - da waren schon die Zeugen Jehovas zugegen. Die dortige Versammlung scheint wirklich gut gedrillt zu sein. Sie nahmen mich zur Kenntnis: Ach ja, der schon wieder - und pfiffen sich eins. Ich stand etwas abseits, aber immerhin im Schatten, während sie in der Sonne braten mussten. Die Ignoranz, die sie höchstwahrscheinlich sehr bewusst ausstrahlten, war für mich nicht sehr angenehm, zumal mich genau diese Ignoranz an meine ehemalige Freundin erinnerte, die für Argumente trotz höchster Zuneigung beiderseits nicht erreichbar war und ist.

Im Laufe der Zeit - mir tun immer sehr schnell die Füße weh - dachte ich: kein Christ zugegen in Bruchsal? Die Ignoranz der Zeugen Jehovas und der Passanten tröpfelte so vor sich hin. Alles normal, alles irgendwie nur halb interessant. Ich betete. Meine Bitte war, dass Jesus den Zeugen Jehovas Einsicht schenken möge. Gegen 13:00 Uhr blieben zwei am Tatort stehen. Er, der Ehemann, las meinen Text Jehova "Gott" ist Satan. Er verbietet den Kontakt zu Jesus, machte einen Schritt auf mich zu, las ihn wieder und sprach mich an. Ich antwortete auf Englisch, aber er sagte, ich könne ruhig deutsch mit ihm sprechen. Diese Szene erlebten natürlich die Zeugen Jehovas hautnah mit. Für sie war klar, dass zwei wildfremde Menschen auf der Bildfläche erschienen waren, die unbewusst demonstrierten: Wir sind nicht organisiert, aber wir haben den selben Herrn: Jesus Christus. Wir kamen in ein längeres Gespräch, in dem mir der Mann viele Dinge sagte, die ich ebenfalls immer wieder betone. Alles in allem war die Situation megacool und im linken Augenwinkel sah ich, wie die Zeugen Jehovas ihr Stückgut zusammenpackten und abzogen. Wir haben uns dann noch ein Viertelstündchen unterhalten. Wer das Bild oben anklickt und dann jeweils im großen Foto rechts weiterklickt, kann sich meinen Besuch anschauen.

Ich danke Jesus dafür, wie er unsere Situation im Griff hat, ich danke ihm dafür, wie wunderbar er uns überrascht und wie einfühlsam er uns immer wieder zeigt, dass er die Pläne macht und nicht wir. Lob und Preis seinem Namen.

, die ich heute kennenlernen durfte, habe ich ganz zum Schluss gemacht. Etwa um 13:15 Uhr. Deshalb sieht man im Hintergrund nicht mehr die Zeugen Jehovas. Und Leute! Das ist nicht gestellt wie in den Schriften der Zeugen Jehovas. Das ist echt! Das ist live erlebt und dokumentiert. Wer mit Jesus lebt (was ohne Kontakt zu ihm nicht möglich ist), der erlebt hier und jetzt Wunder, Liebe, Menschlichkeit, Vergebung, Trost, Versorgung, Aufbau, Liebe, Erbauung, Liebe, Verständnis, Anteilnahme, Stütze, Halt, Liebe und vieles mehr. Alles durch diesen einen. Sein Name ist Jesus.


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