Die Paradieserwartung der Zeugen Jehovas

Die Bibel sagt:

  • Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel. (Matthäus 22, 30)
  • Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. (Markus 12, 25)
  • ... welche aber gewürdigt werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen. (Lukas 20, 35)

Wie die Engel im Himmel

Jesus teilt uns klar und eindeutig mit, dass die Geschlechtlichkeit des Menschen vergeht. Wir werden in der Auferstehung anders sein als wir jetzt sind. In der Auferstehung werden alle irdischen Bezüge, die sich auf Geschlechtlichkeit stützen, nicht mehr existieren. Doch diese klare Aussage Jesu möchte die Wachtturm-Gesellschaft nicht wahr haben. Die Wachtturm-Gesellschaft filtert die Worte Jesu nach Belieben. Einerseits behauptet sie, sie sei auf dem Wege immer neues Licht zu empfangen, andererseits leugnet sie stur und wie besessen, was Jesus klar und offen vor den Menschen gesagt hat.

Das Zeugen-Jehovas-Paradies

So weicht das Paradies, das die Zeugen Jehovas erwarten, so weit ab von dem, was aus der Bibel erkennbar ist, dass schon aus diesem einen Aspekt die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft als eine der irresten der Irrlehren zu erkennen ist.

Mit schlechten Zähnen im Zeugen-Jehovas-Paradies
Das Leben - Wie ist es entstanden? Seite 251
Die Wachtturm-Gesellschaft unterschreibt das Bild wie folgt:
"Allen, die die richtige Wahl treffen,
steht eine herrliche Zukunft in Aussicht"

Bis hinein in solche Details wie die leichte Fehlstellung des Gebisses dieses jungen Mannes zelebriert der treue und verständige Sklave das Zurückkommen der Auferstandenen in irdische Körper. Die Zeugen Jehovas werden nicht müde, zu betonen, dass dieses irdische Paradies vollkommen sei. Doch was ist mit dem Gebiss des jungen Mannes? Hätte er noch kurz vor seinem Tod zu einem Zahnarzt gehen müssen?

Ebenso erheben sich folgende dringenden Fragen:

  • Wenn die Zeugen Jehovas alle als Mann und Frau (und sogar als Junge und Mädchen) in jenem Paradies sein werden, wo bleibt die Aussage Christi, der dies ausdrücklich anders darstellte?
  • Werden alle so bleiben wie sie dort dargestellt sind? Werden die Kinder niemals wachsen? Werden sie niemals erwachsen? Was haben die Zeugen Jehovas von einem Paradies, in dem sie als 50 Millionen Jahre alte Mädchen aussehen wie 5 Jahre alt?
  • Wird der junge Mann im Paradies immer und immer diese seine Rolle eines freundlichen Familienvaters spielen? Wer entscheidet, dass er als 27-jähriger Mann im Paradies so und nicht anders sein wird? Ist so eine Entscheidung gerecht?
  • Wird das Paradies eine ewige Momentaufnahme dessen sein, was an Menschenmaterial nach Harmagedon übrig geblieben ist?
  • Wenn nein, woher kommen dann die perfekten Familien. Die müssen doch alle zum selben Zeitpunkt gestorben sein!
  • Wenn die Zeugen Jehovas in ihren Körpern im irdischen Paradies sein werden, werden sie Autos besitzen?
  • Wenn sie keine Autos brauchen, weil sie perfekt und wie Engel sind, warum werden sie dann immer als Mann und Frau und Junge und Mädchen dargestellt?

Aber wie um diese Irrlehre auf die Spitze zu treiben, druckt der treue und verständige Sklave in oben genanntem Buch (S. 233) ein weiteres Bild ab:

Sinnvolle Arbeit im Zeugen-Jehovas-Paradies

Dieses Bild unterschreibt der treue und verständige Sklave mit folgenden Schlagworten:

  • Eine paradiesische Umgebung
  • Absolute Sicherheit
  • Befriedigende Arbeit
  • Blühende Gesundheit
  • Endloses Leben

Klingt das nicht stark nach einem Wahlprogramm irgend einer weltlichen Partei? Klingt das nicht nach den Versprechungen, die den Menschen immer wieder von der Politik vorgegaukelt werden? Und was soll die "Befriedigende Arbeit"? Wie kommt die Folge der Ausstoßung aus dem Paradies als Neuauflage ins Wachtturm-Paradies? War die Arbeit nicht erst nötig geworden, nachdem Adam und Eva aus dem Paradies verstoßen wurden? Wieso soll nun diese Strafe im Paradies der Zeugen Jehovas als Begleiterscheinung weiter existieren?

Wie kommt es, dass so viele Halbintelligente so viele Menschen mit ihrer Irrlehre verführen können?

Wer Jesus nicht hat, der kann auch nicht in die Wahrheit eingeführt werden. Wer Jesus nicht hat, muss sich selbst etwas ausdenken und dabei sich selbst und andere belügen und betrügen. Wer Jesus nicht hat, kann sich nicht darauf verlassen, dass er für seine Errettung gar nichts mehr zu tun braucht. Wer Jesus nicht hat, kann niemals entspannt und in innerer Ruhe auf den Knien dem Herrn danken, dass Jesus uns rettet, ohne dass wir das Wie, Wann und Wo jemals wissen müssen.

Wer sich selbst mit seinem menschlichen Geist etwas aus der Bibel saugt, wird vor Gott und den Menschen scheitern. Wer Jesus nicht hat, der wird bis auf die innerste Faser seiner Existenz vor aller Welt entblößt und entlarvt werden. Wer Jesus nicht hat, muss trotz der klaren Erkenntnis seines geistlichen Bankrotts weitermachen, weitermachen, weitermachen.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat Jesus nicht.


Kommentare
01
Hallo Rüdiger,

ich habe deine 3 Bibelstellen aus den Evangelien gelesen und bin sprachlos, denn diese Stelle ist mir nie so aufgefallen und ich muss für mich feststellen, ich verstehe sie nicht. Auf die Frage der Sadduzäer gibt Jesus eine Antwort, die nicht unbedingt als direkte Antwort gewertet werden kann. Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch und bin für jede Erklärung dankbar.

Zu der Ausführung der "Geschlechtslosigkeit" muss ich aber was sagen. Die Engel sind in der Bibel eigentlich immer männlicher Natur (darum konnten sie ja auch vor der Flut mit den schönen Menschen-Töchtern die Nephilim zeugen; oder die Engel waren lesbisch oder bisexuell?) und werden auch so dargestellt. Daher kann ich die "Geschlechterlosigkeit" nicht ganz nachvollziehen.

Aber zu deinen offenen Fragen im ZJ-Universum kann ich so viel sagen. Die Lehre wurde immer so erklärt, das man also in der "neuen Ordnung" zur Vollkommenheit geistig wie körperlich reifen sollte. Das ist dann wohl der Körper einer Person im Alter zwischen 20 und 30. Problematisch war die Frage der Sexualität aber nach einer bestimmten Zeit, wenn die Erde gefüllt wäre. Die Tiere sind ja im Paradies der ZJ weiter sterblich (damit man sich an den Jungtieren erfreuen kann ...), aber was mit der nicht mehr sterbenden Humanpopulation wird, ist unklar. Ob von jetzt auf gleich bei der Zahl X alle unfruchtbar wären oder Gott der beleidigten Leberwurst den Pullermann abfallen läßt, ist nach wie vor reine Spekulation. Die Kinder sollen aber auf jeden Fall zu Erwachsenen werden ... Die Familie soll wohl "Pflicht" bei allen sein, denn sie hat ja was mit dem "göttlichen Vorsatz" zu tun, der schon Adam & Eva zugedacht war. Das verkehrtechnische wurde immer so erklärt, dass man ja eine Ewigkeit Zeit hätte zu reisen und man keine Autos bräuchte. Überall gäbe es Brüder, aber da die ganze Welt ja ein Paradies sei (das selbe sozusagen), bestünde ja gar keine Notwendigkeit zu reisen. Sprachlich wäre es aber auch kein Problem, denn entweder könnte man (aufgrund der nach kanpp 1000 Jahre andauernden Heranreifung zur Vollkommenheit 100% der Gehirnkapazität nutzen!) alle Sprachen sprechen bzw. es wäre wieder der Zustand vor dem Turm zu Babel und wir würden wahrscheinlich alle aramäisch sprechen. Und außerdem kann man als perfekter Mensch sportliche Höchsteleistungen bringen oder die menschenfreundlichen Tiere benutzen. Vielleicht können wir dann auch beamen oder die 144.000 steigen in die Taxi-Branche ein ... Ich weiß es nicht. Da gab es die wildesten Theorien, aber belegen kann man davon auch nichts. Das ist gesponnene Wachtturm-Fiktion ohne jede Grundlage. Zum Glück wird das Seelenfänger-Paradies nie Wirklichkeit, denn Jesus ist ein Gott der Liebe und er mag keine Ameisen im Schauglas ...

Der Bekehrte aus Bayern [07.06.2008]
02
Dein Vergleich mit dem Schauglas und den Ameisen ist genial. Das trifft wirklich den Kern des Wachtturm-Betruges.

Zum Wesen der auferstandenen Menschen, die wie Engel (also wie Engel, aber nicht tatsächlich welche) sein werden, kann ich auch nicht mehr sagen, als Jesus bereits bekannt gemacht hat. Leider liegen mir in dieser Sache keine Offenbarungen vor. :-)

Ob wir das Wesen der auferstandenen Menschen Geschlechtslosigkeit oder anders nennen, ist allerdings auch schon ein nicht zulässiger Vorgriff auf etwas, das wir nicht wissen. Insofern hast du auf jeden Fall Recht und ich muss diese Formulierung relativierend zurücknehmen. Das Wichtigste ist, dass wir am Wort bleiben und eigene Phantasie ausschalten.

In diese Kategorie gehört die gesamte Spekulation, wie die geistliche Welt aussieht und wie wir darin leben werden. Zumindest müssen eigene Ideen als Spekulation gekennzeichnet werden. - Wir müssen ja sogar immer wieder daran erinnern, dass wir auf all das nur hoffen können. Ich habs oft genug erlebt, wie die härtesten Gebetserhörungen nach ein paar Wochen in meiner eigenen Wahrnehmung nur noch wie Zufall aussahen. So müssen wir immer wieder zum reinen Glauben zurückkehren, wie es Gott bestimmt hat. (1. Korinther, Kapitel 1)

Rüdiger [07.06.2008]
03
Hi, ich kenne diese Diskussionen unter den Zeugen in dieser Frage auch so ähnlich; die einen sagten, alle Wiedererweckten würden nicht mehr heiraten (bei diesen handelte es sich wohlgemerkt bei den ZJ um auf der Erde Wiedererweckte. Die Sache der "Geistgesalbten" war ja klar: Im Himmel als Geister.

Aber zu denen auf der Erde gab es auch Stimmen, die meinten, bei so vielen Himmelskörpern im All (alleine unsere Milchstraße faßt ca. 200 Mrd. Sonnen, von den Galaxien soll es bisher erkannt Billionen geben) hätte Gott schon Vorsorge getroffen, um sie eben später mal besiedeln zu lassen. Warum muß er denn als Allmächtiger so viele machen, ein Tausendstel der Milchstraße hätte gereicht. Auch gab er dem ersten Menschenpaar die Order, viele zu werden und sich die Erde untertan zu machen. Warum sollte er nun nur durch die Rebellion der Ungehorsamen seinen ursprünglich gefaßten Plan fallenlassen wie eine heiße Kartoffel! Auch schien es Jesus als Geistwesen und als Mensch sehr zu gefallen, die Dinge der Menschen und die Menschen selbst zu betrachten und bei ihnen zu sein, ja warum nicht! Er war doch der Weltenschöpfer, alles durch und für ihn!

Vielleicht bedeuten die Begriffe "kleine Herde" und die "noch andere, die er in die Hürde bringen muß" einfach erstere in den Himmel und letztere auf die erneuerte Erdkugel, siehe ich mache alle Dinge neu, die Himmel und die Erde.

Vielleicht müssen die anderen, z.B. ein vorher im Mittelalter hingemetzeltes Kind, nach der Wiedererweckung diese Zeit der 1000 Jahre nutzen, um zu einer Gunst bei Gott zu gelangen?

Doch halt! Genau hier ist der Denkfehler der ZJ zu erkennen: Jesus hat alle Menschen, also auch die Verstorbenen gerettet, also warum noch ein Paradies auf Erden? Und warum noch einmal seine Gunst erringen?

Doch wird man nicht durch Glauben gerechtgesprochen und durch das Bekenntnis der Lippen erettet? Also brauchen z.B. das Kind, das nie von der Gnade Jesu erfahren hat, jemanden, der ihm die Gute Nachricht (nach seiner Auferstehung) bringt und verkündet, und es selber müßte ja auch die Gelegenheit erhalten, nach dem Glauben auf das Gehörte anderen davon zu erzählen oder zumindest Jesus im Gebet davon wissen zu lassen.

Oder kommt es im Gericht als Geistwesen vor Jesus und erfährt im Augenblick die Gnade und entscheidet sich?

Man sieht also, daß Spekulationen hierzu zu nichts führen, ich denke, das Stehen im Glauben ist zu diesem Zeitpunkt weitaus wichtiger als das Spätere. Jesus wirds schon richten, bei ihm sind alle Dinge möglich. Er ist Herr! Er ist unser Leben! Halleluja!

Rudolf [07.06.2008]
04
Ha- ha- hatte schon Angst, du bist wieder zurückgefallen in diese verquere Menschendenke. Da haste mich gut aufs Glatteis geführt. Es ist genau wie du sagst. Jesus hat uns sehr bewusst und sehr klug das gesagt, was gesagt werden musste. Alles was über seine Worte hinausgeht, würde uns nur verrückt machen und/oder den Plan Gottes, durch Glauben die Menschen zu rechtfertigen, vereiteln. In dieser Kategorie muss ich wohl auch die Tatsache abhaken, dass er es sehr stark vermieden hat, den Menschen einfach mitzuteilen, wer er ist. Scheinbar ist die Vorgabe, dass wir durch Glauben gerechtfertigt werden sollen und dass wir durch seinen Heiligen Geist die Wahrheit erfahren sollen, mit der höchsten Priorität versehen.

Rüdiger [08.06.2008]
05
Genau in deinem letzten Satz liegt der eine Teil der christlichen Wahrheit, es ist die Betriebsanleitung des christlichen Lebens; der andere Teil, der das christliche Sein eigentlich ausmacht, ist die wahre Liebe, so wie es auch Jesus auf Erden vorgemacht hat.

Rudolf [08.06.2008]
06
Das Bild vom Paradies beschreibt doch absolut nichts von dem, was in der Bibel steht (Offb. 21). Das ist ihre eigene Fantasie (Teufel), die sie den Menschen unterjubeln! Das sieht alles so irdisch aus auf dem Bild, doch die Erde wird vergehen.

1. Kor. 2, 9: Sondern wie geschrieben steht: Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.

Offb. 21, 1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.

Ergo wird ein ganz anderes System sein:

Offb. 21, 16: Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.

12.000 Stadien = 2220 KM!

2220 KM Höhe? Zu Fuß? Also heißt es, wir werden sein wie die Engel im Himmel, also auch ein komplett neues System!

Gottes Segen

Krysto [05.02.2010]
07
Hallo Krysto,

soweit ich die Lehre der Zeugen Jehovas kennengelernt habe, verbinden sie mit den Begriffen "Himmel" und "Erde" lediglich die dort angesiedelten Organisationssysteme. Die Erde stellt bei der Wachtturm-Gesellschaft die Menschheit dar, der Himmel wird folgerichtig die dortige Engelsbevölkerung sein. Das "Meer" ist bei ihnen die Menge der Reiche und Machtsysteme. Überhaupt deuten die Zeugen Jehovas alles sehr aufs Machtsystem bezogen. Ihr Gott, Jehova, wohnt irgendwo auf den Plejaden. Jehova lebt also quasi ein bisschen abwesend und zurückgezogen. Jesus befand sich auch dort, kam aber im Jahr 1914 auf die Erde, um König zu sein. Weil er nicht gesehen wurde (zumindest von den Zeugen Jehovas nicht), heißt es, er habe sein Königreich unsichtbar aufgebaut.

Jetzt muss nur noch das bestehende System (Herrscher und Machthaber) kippen, damit eine neue "Erde" entstehen kann, sprich: das neue System der Dinge. Dieses wird dann unter der Herrschaft der Wachtturm-Gesellschaft stehen, die ja der "Mittler-Mittler" zwischen dem "Engel Jesus" und den Menschen ist. Auf diese Weise kann sogar zu Zeiten des "verwirklichten Paradieses" weiterhin geheim bleiben, ob die Wachtturm-Gesellschaft von Gott oder von jemand anderem kommt. Denn die Autorität wird ohne jede biblische Grundlage und nur durch die Falschauslegung von Matthäus 24, 45 herbeigezogen. Jesus und Gott (in diesem Fall Jehova) bleiben unsichtbar im Hintergrund. Wenn womöglich gar kein Gott existieren sollte, dann kann die Wachtturm-Gesellschaft immer noch durch ihren selbst erzielten "weltweiten Gesinnungswandel" an die Weltherrschaft kommen. Dann bleibt nur noch das Problem, dass "im Paradies" weiterhin die Menschen sterben. Aber dafür wird sich dann garantiert auch noch eine nette Erklärung finden, die man dann im Wachtturm nachlesen kann.

Auf diese Weise ist die Wachtturm-Doktrin gar nicht von einem Gott abhängig. Mit viel Fleiß und Gehorsam gegenüber dem Sklaven (Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas) kann der einzelne Zeuge Jehovas sogar darauf hoffen, eines Tages zur realen Elite zu gehören, selbst wenn ein Gott gar nicht existieren sollte. Das ist der wahre Fehler im Wachtturm-Getriebe, denn die Zeugen Jehovas hoffen im Grunde nicht auf Gott, sondern einfach nur auf das Durchsetzungsvermögen des Jehovaismus selbst. Wie der Islam notfalls mit Gewalt die gesamte Welt religiös beherrschen will, bezieht sich die Hoffnung der Zeugen Jehovas nicht allein auf Gott, sondern mindestens ebenso auf die eigenen Kräfte und die eigene Einsatzfreude. (Russell sprach noch von einer Welt-Regentschaft der Wachtturm-Gesellschaft mit eisernem Stab.)

Selbst eine Vermischung der Herrschaft oder eine Machtverteilung auch auf andere Organisationen (z.B. Jesuiten/Freimaurer/Islam) scheint aus Sicht der machtbeflissenen Elite der Zeugen Jehovas durchaus annehmbar zu sein. - Sie werden sich in der Verwirklichung ihrer Ziele (sie nennen diese Ziele die liebevollen Vorsätze Jehovas) nicht von solchen Kleinigkeiten wie starke Konkurrenzreligionen aufhalten lassen. Sie kooperieren heute schon mit anderen Sekten im Sinne des Informationsaustausches und haben auch den Schritt versucht, als weltliche Organisation Einfluss zu gewinnen, indem sie Mitglied eines Non-Profit-Organisationen-Verbandes wurden. Das haben sie dann abgeblasen, als sie merkten, dass sie ihre Theologie nicht rechtzeitig genug darauf umgestrickt hatten.

Mit all dem will ich sagen: Nicht nur die falsche Lehre der Zeugen Jehovas ist interessant und als antichristlich zu erkennen, sondern auch das, was dahintersteckt und als stille Hoffnung "auf den Vulkanausbruch wartet".

Rüdiger [05.02.2010]

PS: Bei Unrichtigkeiten erbitte ich Korrektur, gerne auch von Zeugen Jehovas.

P.PS: Erste Korrektur: Jesus regiert seit 1914 vom Himmel aus. Vorher hatte er wohl dienstfrei oder sowas.
08
Hallo!

Was sich meinem Verständnis in Bezug auf Jesus und die WTG entzieht, ist folgendes:

Jesus erscheint in der WTG als Engel oder großer Mensch. Diese Interpretation halte ich noch für sektenintern, natürlich aber nicht für bibelgerecht. Jesus darf in den Wachtturmheften predigen, namentlich wird über ihn positives geschrieben. Er tritt als großer Lehrer auf.

Wie aber sind die versteckten Öbszönitäten, Hohn, Häme, Zweiteutigkeiten gegenüber seiner Person zu erklären?

Bösartige Machwerke in Form von in Bildern versteckten Dämonen treten zu Hauf in der WT-Literatur auf, die Jesus auf das Übelste deformieren. Auch sind andere Peronen in dieser Form betroffen. Die "Zeichner" schrecken vor nichts zurück.

Ist die WTG nur Fassade? Steckt hinter dieser Organisation noch viel mehr? Mit Christentum kann derartiges nichts gemein haben - eher mit dem Teufel.

Fritz [06.02.2010]
09
Hi,

jo so ist es!

Offb. 6, 13 Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde ...

Mit den Sternen sind ja "selbstverständlich" auch die sogenannten "Stars" (Schauspieler, Sänger etc.) gemeint, die eines Tages vergehen werden!

Die ZJ verfügen wirklich über eine sehr ausgeprägte New-Age-Fantasie. Aber ich sag dazu nur: "Wer käuflich ist, den wird der Teufel auch kaufen!"

Mit segenreichen Grüßen!

Krysto [06.02.2010]
10
Hallo Fritz;

die Sache mit Jesus- Engel- Mensch- nicht Gott konnte uns noch kein Zeuge nachvollziehbar erklären. Die kapieren das selbst nicht ;-) und plappern das nach, was die WTG ihnen vorkaut, denke ich.

Seltsam ist, dass in der NWÜ alle Bibelstellen, die die Gottheit Jesu bezeugen, verändert wurden. Nicht alle, aber fast ;-)

Teetrinker [08.02.2010]
11
Hallo Teetrinker!

Ja, die WTG bastelt sich in Bezug auf Jesus und die Bibel nach ihrem Gutdücken etwas zusammen. Ich bin lutherisch erzogen und meine auch, dass vieles, was die WTG lehrt, nicht in der Bibel steht - oder vollig anders dargestellt wird. Was mir aber sehr zu denken gibt, ist die Verhöhnung Jesu, ja der ZJ selbst (Dämonische Zeichnungen). Was ist das für eine Sekte? In meinen Augen absolut bösartig - Wolf - Lamm als Tarnung. Ich glaube, wenn man in dieser WTG tiefer gräbt, erscheint der Teufel.

Gott helfe den ZJ.

Fritz [09.02.2010]
12
So erging es mir auch. Zuerst dachte ich, es ist eine Art christliche Splittergruppe. Aber desto mehr man sich damit beschäftigt, desto übler wird es. Mittlerweile find ich wirklich nichts positives mehr an deren (Irr)Lehren. Die versteckten Dämonen dienen zur unterbewussten Angsteinflössung. Die Zeugen, die ich kenne, sind voller Ängste. Das merkst Du aber erst, wenn Du welche sehr gut kennst.

Es gibt auch wissenschaftliche Studien dazu. Ich hab auch gelesen, dass die eine sehr hohe Selbstmordrate haben. Du kannst ja hier nachlesen und selbst sehen, wessen Geistes Kind diese Sekte ist ...

Blessings, Teetrinker [09.02.2010]
13
Hallo, seit drei Jahren bin ich nicht mehr bei den ZJ! Es ist irgendwie hart, wenn der Glaube flöten geht. Gern würde ich daran glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und ich die, die ich verloren habe, oder noch verlieren werde, wieder sehe. Ich liebe meine Kinder und den Mann meiner Träume sehr und möchte niemals für ewig auf sie verzichten müssen. Auch wenn es gegen die Lehre der ZJ ist, es gibt eine Verbindung zwischen meinen Liebsten und mir, die man nicht erklären kann, die beinahe spirituell ist. - Dabei haben wir nichts mit Dämonen, Wahrsagerei oder so einen Kram zu tun.

Seit meinem Wegehen, (nachdem man mich trotz angeblicher Nächstenliebe im Stich ließ) habe ich das Gefühl kein Anrecht auf einen GLauben zu haben und es kehrt nur langsam irgendwas undefinierbares zurück. Ich interessiere mich sehr für die Entstehung des Alls und der Erde, der Evolution und der Materie, die uns umgibt. Ich lerne und lerne und sauge alles auf, was dieses Thema umgibt, denn als ZJ wurde einem ja eher untersagt sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich habe mal an das, was sie lehrten geglaubt, obwohl es mir unlogisch erschien, was sie lehrten. Ich bin ein sehr logisch denkender Mensch, rational ausgerichtet, auch wenn ich eine Frau bin! - und viele Emotionen mitbringe! Für mich gibt es viele Fragen. Ich habe Angst ihnen nachzugehen. Weil ich nicht erneut einem Irrglauben nachjagen will! Gab es überhaupt wirklich einen "Jesus"?! Gibt es einen Gott? Mancher mag sofort mit einem "Ja, natürlich!" antworten und andere mit einem "Vielleicht, wir wissen es nicht!"

Glauben ... glaub ich an irgend etwas? Ich kann mir vorstellen, das ... wohl eher!

Einem Selbstmord war ich schon nahe, ... zumindest habe ich mich absolut wertlos gefühlt! Aber meiner Kinder zu liebe habe ich überlebt! Und es geht mir nun sehr gut! Trotz der unbeantworteten Fragen - die ich mir gar nicht stellen möchte! Zu Anfangs habe ich darunter gelitten ausgeschlossen zu werden, oder zu sein (schwebt eigentlich noch, ist mir aber egal). Aber inzwischen sehe ich in den meisten ZJ liebe, ehrliche Menschen, die irre geführt werden. In den männlichen ZJ sehe ich hauptsächlich Unterdrücker - hab es leider selbst erlebt und zu häufig in anderen Ehen so gesehen. - Ich bin frei!

Energiebündel [14.08.2010]
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Hallo Energiebündel und alle anderen Ex-Zeuginnen und -zeugen,

wer sich ein solches zutiefst heidnisches Religionskonstrukt aufbinden lässt, wie das der Wachtturm-Gesellschaft mit ihrer Lehre von den zwei Göttern, von denen nur einer anzubeten ist, kann froh sein, wenn ihm dieser "Glaube" verloren geht. Vollkommen falsch ist die Assoziation, wie Energiebündel und fast alle anderen Ex-Zeuginnen und -zeugen sie danach in sich tragen: "Es gibt keinen Gott!"

Richtig ist, dass es diese zwei Wachtturm-Götter Jehova und Wachtturm-Jesus (nur eine Art "Halbgott", weil in Johannes 1 nur kurz als ein Gott erwähnt) nicht gibt. Aber der Gedanke, der biblische Gott sei ebenso von diesem speziellen Wachtturm-erzeugten Zweifel betroffen, ist genau die erwünschte Reaktion. Genau in diese Richtung will die Wachtturm-Gesellschaft alle haben. Insofern ist sie auch wohlgelitten unter den Erleuchteten, die eine religionsfreie Welt errichten wollen.

Seid froh, wenn ihr keine Wachtturm-Heiden mehr seid und diesen Gott nicht mehr anbetet, der seinem Untergott den Kontakt zu den Menschen verbietet, obwohl er ihn angeblich als Kontaktperson (Vermittler) gesandt hat. Seid froh, wenn diese Stolze-Brust-Religion nicht mehr über euch herrscht. Aber verlasst euch nicht allzu sehr auf euch selbst, denn ihr seid noch auf viele Jahrzehnte manipuliert! Fragt wenigstens in der wichtigsten Frage des Lebens Jesus selbst.

Wenn ihr eure Aufhol-Phase des normalen Lebens einigermaßen durch habt, oder früher solltet ihr euch den Gedanken gefallen lassen, dass Jesus uns alle direkt anspricht. Und wenn ihr den Gedanken ertragt, dass Jesus Gott sein muss, schon um das erste Gebot halten zu können (du sollst keine anderen Götter ...), dann geht zu einem oder mehreren echten Christen und lasst ein Befreiungsgebet über euch sprechen.

Ihr werdet schon durch den Kontakt mit echten Christen überrascht sein.

Rüdiger Hentschel [14.08.2010]
15
An die Ex-Zeuginnen und -Zeugen,

ja, es ist furchtbar, wenn man durch den Glauben in eine solche Lage kommt wie Ihr. Der ZJ-Glaube treibt den Menschen in Angst, Zweifel und Isolation, das ist gerade das Gegenteil vom wahren christlichen Glauben. Der christliche Glaube führt in die Freiheit, zur Freiheit der Kinder Gottes (Röm 8,21).

Verfallt bitte nicht in Hoffnungslosigkeit. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus als RETTER gesandt. Wendet Euch in persönlichem Gespräch an IHN. Klopft an, es wird Euch aufgetan (Mt 7,7).

Eine ganz große Bitte an Euch: Vernichtet Eure ZJ-Bibel baldmöglichst, die Neue-Welt-Übersetzung. Das ist die gravierendste Bibelfälschung in der Geschichte der Christenheit und somit das Werk des Teufels. Kauft Euch schleunigst eine gängige andere Bibel und fangt darin zu lesen an, am besten das Johannesevanglium. Ihr werdet überrascht sein, was hier geschrieben steht - und was Ihr bisher nie gelesen und gehört habt. Der ZJ-Glaube ist eine Irrlehre, wie es keine größere mehr gibt.

Johannes 20,31 Diese (Zeichen) aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das LEBEN HABT in seinem Namen.

Johannes 10,10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das LEBEN haben und es IN FÜLLE haben.

Ja, das Leben hat Euch die WTO wirklich genommen. Jesus gibt Euch das Leben zurück.

Und für den, der Zweifel an der Existenz Gottes hat: Deine Zweifel kannst Du ruhig hinter Dir lassen. Dass es Gott wirklich gibt, das haben Millionen Menschen erlebt und das wirst auch Du erleben, wenn Du Jesus als Deinen HERRN annimmst und IHN auch anbetest, wie bereits die drei Könige aus dem Morgenland vor IHM auf die Knie fielen und IHN anbeteten. Tue es, trag IHM Deinen ganzen Schmerz und Deine Zweifel vor und bitte IHN, in Dein Leben zu kommen. - UND ER WIRD KOMMEN UND DICH VERÄNDERN UND ALLEN GLAUBENSZWEIFEL VON DIR NEHMEN.

Matthäus 11,28 Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

In diesem Sinne

Peter [14.08.2010]
16
Die Zeugen Jehovas sagen, sie gehen predigen, von Haus zu Haus, um dem Menschen die Wahrheit zu bringen. Und viele Menschen hätten ihren Glauben verloren, weil sie von der Kirche (Katholischen und Evangelischen - ihre Lieblingsfeinde) irregeführt worden seien. Die Menschen würden nicht mehr an einen Gott glauben, weil mit dem Fall ihres Glaubens an die Kirche auch ihr Glaube an einen Gott fiel! Mir ist es mit ihnen so ergangen!

Wie kann jemand von sich behaupten, der wahre Nachfolger von Jesus zu sein, gestützt darauf, dass man ja an den guten Früchten den wahren Baum erkennen kann? Eine dieser Früchte soll die Nächstenliebe sein. Nur zwei Gesetze hätte Jesus ihnen aufgetragen: Nur einen Gott zu lieben und zu ehren und seinen Nächsten zu lieben, wie sich selbst.

Ich habe meinen Nächsten mehr geliebt, als mich selbst - und tue dies immer noch! Auch nicht ganz so gut, ich weiß! Bis zur Selbstaufgabe habe ich alles getan, was mein Haupt von mir verlangte und es war ihm nie gut genug! Erniedrigt hat er mich mit bösen Worten, schikaniert und sogar geschlagen! Als ich um diese Nächstenliebe bat, hat man mir gesagt: "Ihr müsste das selber hinkriegen! In die Ehe mischen wir uns nicht ein!" Nach dem biblischen Gesetz, so, wie ich es verstanden habe, durfte ich ihn verlassen. Ich verließ ihn, nicht meinetwegen, sondern wegen der Kinder! Ich wollte nicht, dass sie mit der IDEE aufwachsen, dass ein Haupt seine Frau unterdrücken darf! Außerdem bekamen sie viel zu viel von den Streitigkeiten mit. Und als er mich einmal vor den Augen meiner Tochter schlug, war die Entscheidung zu gehen für mich gefallen.

Ein Ältester hatte zu mir gesagt: "Hör auf, über deinen Mann zu klagen! Ich sehe in ihm meinen Freund! Wir, die Ältesten, wollen nicht von dir hören, dass wir ihn zurechtweisen sollen! Keiner wird das tun!" - Keiner hat es getan! Ich habe ihn verlassen und von dem selben Ältesten zu hören bekommen, dass ich unrecht gehandelt hätte! Ich hätte bei ihm bleiben sollen!

Was fürn Ar...! An meine Kinder hat niemand gedacht!

Energiebündel [16.08.2010]
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Das ist ein Witz, oder? Die Menschen glauben wirklich an eine Kirche? Ich könnte nie an eine Kirche glauben oder an eine Organisation. Und dass es einen Nachfolger Jesu auf der Erde gebe, kommt irgendwie in meinem Glauben nicht vor. Nachdem ich zu Jesus gekommen war, trat die Versuchung nie auf, an eine Menschenansammlung zu glauben. Gott sei Dank und ihm sei Lob und Preis dafür.

Mir wurde in den Monaten nach meiner Bekehrung sehr klar, dass ich das Recht und die Pflicht habe, mich selbst zu lieben, denn Nächstenliebe ist erst möglich, wenn ich die Liebe und Vergebung habe, die Jesus bietet. Und wenn die heilende und wunderbare Segnung des Geliebt-Seins ins Leben kommt, ist die Nächstenliebe kein Programm und keine Pflichtübung mehr, sondern sie passiert "wie von alleine". Dies ist meine erste Erfahrung gewesen, dass ohne Jesus die Erfüllung des Gebotes der Nächstenliebe gar nicht erfüllbar ist. Aufgrund dieser Erfahrung ergab sich, dass die Worte Jesu "Ohne mich könnt ihr nichts tun" einfach nur stimmen. Und sie gelten für alles. Nicht nur für die Nächstenliebe.

Selbstaufgabe ist von unten. Selbstaufgabe kann nur in Religionen gefordert werden, die von unten kommen. Jesus ist genau umgekehrt. Er schenkt die Fülle und ermöglicht aus diesem Erfüllt-Sein alles. Das einzige, was Jesus fordert, ist der Verzicht auf Selbstverwirklichung nach unseren Vorstellungen oder nach den Vorstellungen von Religionen. Er will die wirkliche Erfüllung schenken, indem er die Herrschaft übernimmt. Darin ergibt sich die Erkenntnis und das Erleben, dass seine Gegenwart viel mehr ist und viel schöner und größer als ein "selbstbestimmtes" Leben. Allerdings spielt sich das nur in dem Christen selbst ab. Denn nach außen und innen sieht das, was Jesus schenkt, noch viel stärker nach Selbstbestimmung aus. Er macht uns ja nicht nieder und presst uns nicht in eine Form, sondern er verwirklicht vielmehr das in uns, was uns in Wirklichkeit gut tut.

Allerdings ist dies keine Garantie dafür, alles im Leben richtig zu machen. Mein Leben ist ein Beispiel dafür, dass Jesus kein Patentrezeptverteiler ist und dass man trotz des Glaubens an ihn sehr viel falsch machen kann, weil man sich nicht von ihm führen lässt oder weil man sich etwas einbildet und als seine Führung einordnet, was nicht von ihm kam. Jesus räumt nicht automatisch alle Hindernisse weg. Er ist keine Religion mit eingebauter Gutes-Leben-Automatik.

Dass Du Deine Kinder vor falschen Ideen und Vorstellungen geschützt hast, finde ich gut. Wenn Du die theologischen Konstruktionen der Wachtturm-Gesellschaft genauer beleuchtest, wirst Du vielleicht das Bedürfnis bekommen, nicht nur Deine Kinder, sondern viele Menschen vor falschen Ideen zu schützen. Stell Dir vor, Dein Mann wäre eine Musterknabe gewesen! Dann wärst Du noch heute in dieser Perfekt-leben-Religion und würdest auf die Regelungen darin schwören.

Es lohnt sich nicht, Menschen Glauben zu schenken und Jesus gar nicht mehr zu beachten. Er ist Dir näher als es je ein Mensch sein kann. Diese Nähe Jesu findet in Religionen nicht statt, sondern nur im direkten Glauben an ihn.

Rüdiger [16.08.2010]
18
Liebes Energiebündel,

man kann Deinen inneren Zustand und Schmerz gut verstehen. Aber Du solltest jetzt nicht mehr zurück, sondern nach vorne blicken. Halte Dich doch an das geschriebene Wort, welches absolute Wahrheit ist!

Philipper 3,13-14 Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
Peter, Du hast grundsätzlich Recht. Aber ist es wirklich sinnvoll, diese Frau so zu zu frommen? Die wird doch von den Zeugen Jehovas genau auf diese Weise gestrichen vollgelabert. Nur unter anderen Vorzeichen. - Entschuldige, wenn ich das so hart sage. - Diese Webseite stellt nicht Frömmigkeit gegen Frömmigkeit. Nicht in Sachen "betende Hände" läuft hier der Vergleich, sondern nach allen Regeln der Logik und Mathematik. Und trotzdem unter der Leitung des Heiligen Geistes. Mit Frömmigkeit leichtfertig an das Getue der Zeugen Jehovas zu erinnern, halte ich inzwischen für eine echte Gefahr. Deswegen habe ich lange gezögert, Deinen Kommentar einzusetzen. Doch er ist was wert. Er sagt vieles richtig und wird auch eine Hilfe sein. Nur - ich komme nicht über diese Frömmigkeit hinweg. Verzeih' mir, Peter. [RH]
Vergib den Menschen, die Dir Böses getan haben, wie auch Gott Dir vergibt. Denk an das Gebet, das Jesus uns zu beten gelehrt hat. Hier heißt es: ... vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!

Wenn wir das beten, aber nicht praktizieren, so betrügen wir Gott und uns selbst. So kann man also beim Beten auch noch sündigen.

Du, Dein Mann, und alle ZJ, sind nach dem Wort der Schrift "tot". Dass es lebenden Menschen, die dennoch tot sind, nicht gut gehen kann, ist klar. Johannes schreibt in seinem 1. Brief 5,12:

1. Johannes 5,12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

ZJ haben den Sohn nicht und wollen ihn auch nicht. Sie können ihn auch schon deswegen nicht haben, weil er nicht "ein" Gott ist, sondern der wahre Gott. Außer diesem wahren Gott gibt es aber keinen anderen. Der wahre Gott darf Jesus bei den ZJ nicht sein. Somit haben sie auch nicht den Sohn. Und wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht; und wer das Leben nicht hat, der ist eben tot. Das heißt, er hat keinen Anteil an der Erlösung, die Jesus ihm durch seinen bitteren Tod am Kreuz (nicht am Pfahl) erwirkt hat.
Im Urtext steht Pfahl. David H. Stern übersetzt Pfahl oder Hinrichtungspfahl. Die Diskussion um diese Sache ist von der Wachtturm-Gesellschaft vom Zaun gebrochen worden, weil die Christen in diesem Punkt definitiv versagt haben. Bieten wir bitte denen nicht eine zweite Chance. Und wenn es noch so viele geschichtliche Hinweise auf das Kreuz gibt, bleibt dennoch der Wortlaut der Bibel bestehen. [RH]
Jesus ist für Dich (und für jeden) in den Tod gegangen, damit Du und wir alle das Leben haben. Wer aber den Sohn nicht annimmt, für den war das Leiden und der Tod Jesu umsonst, der bleibt im Tod. Und wenn dieser Zustand anhält bis zum leiblichen Tod, so bleibt dieser Mensch ewig im Tod.

Betrachte die Szene am Jakobsbrunnen! Bitte Jesus um dieses lebendige Wasser - welches der Heilige Geist ist - und ER wird es (IHN) Dir geben.

Johannes 4,10 Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.

Sage zu Jesus: Herr, gib mir dieses lebenige Wasser, damit ich lebe, meinen inneren Schmerz überwinde und Freude an Dir und Gott bekomme. Und Du wirst ein glücklicher Mensch werden.

Ich habe Dir jetzt gesagt, was Du tun sollst. Machen musst Du es selber.

Mit besten Segenswünschen

Peter [16.08.2010]
19
Fromme Worte sind gut und schön. Aber sie erinnern jemanden, der von den superfrommen Zeugen Jehovas enttäuscht ist, genau an diese Verlogenheit, die sich wie ein hauchdünner roter Faden durch die Lehre und das Leben der Zeugen Jehovas zieht. Wie oft wünsche ich mir, dass meine Freundin etwas erlebt, worüber sie wie Energiebündel eine gesunde Abscheu entwickelt. Sicher! Ich habe sie auch vollgelabert mit Bibelstellen und unwiderlegbaren Beweisen. Alle diese Beweise sind auf diesen Seiten nachlesbar. Deswegen bedarf es in meinen Augen nicht noch einmal wiederholter frommer Ermahnungen, sondern es müssen harte Fakten her, die nicht fromm klingen. Denn Jesus ist nicht das Weichei, sondern der härteste Lehrer, den die Welt je gesehen hat.

Frömmigkeit ist überhaupt etwas, das man im stillen Kämmerlein verrichten sollte. In der Öffentlichkeit wird das zwar auch immer wieder mal zum Vorschein kommen, aber Mann!, doch nicht so, als wenn Energiebündel die Bibel nicht kennen würde! Die hat ein theologisches Gerümpel im Hirn, das durch die üblichen Sachen nicht aufgeräumt werden kann. Die Manipulation ist so perfekt, dass diese Art, sich einem Nichtchristen zuzuwenden, mir vorkommt, als wollte man jemanden, der schon halb unter dem Zug liegt, durch freundliches Winken zur Umkehr bewegen.

Peter, ich bringe das auch deswegen so hart, weil es mir wichtig ist, dass Energiebündel und alle anderen Zeugen Jehovas erkennen, dass die Tragweite der Irrlehre schlimmer ist, als die alle sich das vorstellen. Die übliche Ermahnung ist da nicht mehr wirksam.

Jeder einzelne Fall muss unter die Führung Jesu gestellt werden. In den wenigsten Fällen können Zeugen Jehovas diesen Weg durch Bibelsprüche finden, denn sie sind abgehermt und ausgepumpt.

Wenn Energiebündel tatsächlich den Weg zu Jesus finden sollte, wird für sie erst der echte Leidensweg beginnen. Denn dann endet abrupt jede Art von Selbtzufriedenheit und der Mut des Tüchtigen, mit dem man sich so schön betäuben kann. Dann wird plötzlich die Sicht klar für die eigenen Sünden und die Menschen, die sie liebt und sich noch in dem heidnischen 2-Götter-Pfuhl wohlfühlen. Dann wird sie ganz und gar auf Jesus angewiesen sein und jeden einzelnen, der durch die Zeugen Jehovas verloren geht, betrauern.

Es ist kein Zuckerschlecken und keine heile Welt. Und es ist kein Problem, das man durch gute Rezepte lösen kann. Hier ist Jesus in besonderer Weise ernstzunehmen, nicht in der Lehre und in Ermahnungen, sondern in seiner Führung. Wenn die nicht wäre, hätte ich keine Zeile schreiben können.

Rüdiger [17.08.2010]
20
Rüdiger,

auf Grund Deines Einwandes würde mich jetzt sehr interessieren, wo Deiner Meinung zufolge Jesus gestorben ist, am Kreuz oder am Pfahl. Das kann doch wohl nicht egal sein. In Deinen Hauptthemen finde ich dazu keine Seite.

Peter [17.08.2010]
21
Fakt ist, dass die Geschichtskenntnisse über die Zeit der römischen Herrschaft über Israel die Kreuzigung zumindest nahelegen, wenn nicht recht zwingend befürworten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kreuzigung Jesu mal eben als Gerücht in die Welt gesetzt wurde, um eine Pfählungs-Wahrheit zu verdecken. Das hätte keinen Sinn gehabt. Dass ich mich mit dem Gedanken der Pfählung auch sehr schwer tue, liest man auf der Seite: Zeugen Jehovas haben einen Klimmzüge-Jesus. Trotzdem muss jeder anerkennen, dass die Bibel vom Pfahl berichtet, wobei der Querbalken genauso zu bewerten ist wie die Lehne am elektrischen Stuhl. Ob nun jemand auf dem elektrischen Stuhl oder auf dem elektischen Hocker umgebracht wird - er ist anschließend tot.

Für mich kann das Kreuz kein christliches Symbol sein. Schon allein deswegen, weil Hinz und Kunz sich mit dieser Symbolik schmücken. Allein die Marien-Kardinäle und -Päpste, die das Kreuz in allen Formen tragen, sind abschreckend genug, um diese angeblich christliche Symbolik nicht wirklich ernstzunehmen. Ich persönlich verbinde meinen Glauben von ganzem Herzen nicht mit dem Kreuz.

Die Bibel sagt Pfahl oder Holz. An irgendeiner Stelle im Alten Testament sagen die Jünger des Propheten: Es ist uns zu enge geworden, lass uns Häuser bauen. Und als sie an der Arbeit sind, fällt einem von ihnen die Axt ins Wasser. Darauf wirft der Prophet ein Stück Holz ins Wasser, wodurch das Eisen zu schwimmen beginnt. Dieses Wunder ist einer der frühesten Hinweise auf den Opfer-Tod Jesu am Holz. Welche Form das Holz hatte, hat für mich keinen Beweis-Charakter, wer Jesus ist. Ich weiß, dass Jesus Gott sein muss, weil schon das erste Gebot dieses gebietet. Jesus war der, der das Gesetz am besten kannte, und er hätte sich schämen müssen, wenn er sich wie die Zeugen Jehovas behaupten, zu einem Gott gemacht hätte. Denn er kannte das Gebot "du sollst keine anderen Götter neben mir haben".

Es ist ein religionistischer K(r)ampf, das Kreuz als Argument zu benutzen.

Rüdiger [17.08.2010]

Achtung! Komme ins Zweifeln, ob meine Aussage mit dem Pfahl richtig ist. Muss recherchieren. Weiß auch nicht mehr, wo ich das gelesen habe, dass die Bibel nicht vom Kreuz spricht!
22
An einem Kreuz!

Das Wort Σταυρός (Strawros) bedeutet KREUZ und nichts anderes! Und wenn jemand meint, es besser zu wissen, dann soll er mir mal bitte sagen, was dieser Satz hier sagt:

Με "σταυρω" μένα πόδια (Me stawromena podia)

Mit ge"pfahl"ten Beinen?

Gottes Segen!

Krysto [17.08.2010]
23
Zitat von Rüdiger: "Für mich kann das Kreuz kein christliches Symbol sein. Schon allein deswegen, weil Hinz und Kunz sich mit dieser Symbolik schmücken. Allein die Marien-Kardinäle und -Päpste, die das Kreuz in allen Formen tragen, sind abschreckend genug, um diese angeblich christliche Symbolik nicht wirklich ernstzunehmen. Ich persönlich verbinde meinen Glauben von ganzem Herzen nicht mit dem Kreuz."

Ich muss dir widersprechen, das Kreuz ist für uns eine Gotteskraft (1. Kor. 1, 18) und wenn andere damit Scheiße bauen, heißt das nicht, dass das Kreuz dran schuld ist ... Die Katholiken haben auch viel Scheiße mit Jesus gemacht, ist jetzt deswegen Jesus auch kein Erlöser für uns?

Das Kreuz wird verleugnet, weil es unsere Kraft ist, nicht das Holzkreuz an sich, sondern der Ort, wo Jesus sein Blut vergoss für die Sünden der Menschheit, das Ereignis! Ein Kreuz an seinem Halse zu tragen, wird einen nicht retten, sondern die Kreuzigung Jesu und seine anschließende Auferstehung!

Selbst die Muslime benutzen das Kreuz ... erst später wurde die Geschichte mit dem Pfahl erfunden. Ihr könnt es drehen, wie ihr wollt, die Wahrheit lässt sich nicht anpassen!

Gottes reichen Segen!

Krystos [17.08.2010]
24
Das Kreuz Christi ist für mich auch eine Gotteskraft. Das ist völlig getrennt von dem "christlichen" Symbol. Das Kreuz Christi ist der Inbegriff dessen, was Gott für uns getan hat. Dies durch ein Symbol darstellen oder anerkennen zu wollen, gelingt mir nicht. Ich nehme keinen Anstoß an dem Holzkreuz in einer christlichen Gemeinde, von der ich weiß, dass sie wirklich an Jesus gebunden ist. Ich nehme Anstoß an dem "christlichen" Symbol, das man in Kirchen vorfindet, in denen zu Maria gebetet wird. Alles dies hängt aber nicht mit der Gotteskraft zusammen.

Bin übrigens genau durch diese Bibelstelle gläubig geworden. 1. Korinther 1 war der Schlüssel für mich.

Rüdiger [18.08.2010]
25
Achso, du meinst Götzen und Blasphemien wie diese hier:

www.carotta.de/subseite/events/lhc/28.jpg

Ja du hast recht, dieses Kreuz symboliert einen "Toten Christus" und durch die Krümmung auch eine "Verwerfung" des Opfers Christi!

Viele religiöse Menschen tragen so ein Ding am Halse, um damit zu zeigen, wie nah ihnen Jesus steht ... Doch selbst am Hals ist er immernoch "außerhalb" des Herzens!

Krysto [18.08.2010]
26
In dem Buch: Die Bibel - Heute, wenn Steine und Dokumente reden. Das ist die Forschung der Wissenschaft steht:

Zur Zeit Jesu waren drei Kreuzesformen gebräuchlich (siehe Abbildung) (alle zwei Balken).

Zur Hinrichtung mußte der Verurteilte den Querbalken tragen der etwa zwei Meter lang und an die zwei Zentner schwer war. Der senkrechte Pfahl wurde in den Boden gerammt. Nachdem der Verurteilte mit den Händen an den Querbalken genagelt war, wurde dieser hochgezogen und am senkrechten Pfahl befestigt.

Das leuchtet ein, am Querbalken hochgezogen. Wie wollen sie einen Pfahl an dem ein Mensch hängt befestigen?

Wie furchtbar das Sterben am Kreuz gewesen sein muß, ist dem Bericht zu entnehmen von zwei Zeugen einer Kreuzigung im Konzentrationslager Dachau ...

Die Kreuzigung wurde vor allen über politische Verbrecher verhängt. Cicero nannte sie "die grausamste und schmählichste Pein, die äußerste Sklavenstrafe. Die qualvollste Marter, die Menschen durch menschliche Teufelei erleiden können."

Marcus Tullius Cicero (* 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum; † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae) war ein römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph, der berühmteste Redner Roms und Konsul im Jahr 63 v. Chr.

Doris [18.08.2010]
27
Rüdiger, ehe Du glaubst, in meine Kommentare auf schulmeisterliche Weise Eintragungen vornehmen zu müssen, die zudem irreführend sind, solltest Du lieber die Bibel gründlich studieren. Wenn Du das getan hättest, würdest Du längst bemerkt haben, dass Jesus niemals am Pfahl gestorben sein konnte.

Das Wachtturm-Büchlein "Was lehrt die Bibel wirklich" (nebenbei bemerkt, ein wahres und grandioses Schundheft) bringt auf Seite 52 Jesus am Pfahl. Die Abbildung zeigt real, wie ein Mensch bei dieser Todesart angeheftet wird: Mit einem Nagel durch beide Hände.

Ich gehe davon aus, dass der Apostel Thomas und der Evangelist Johannes, welcher unter dem Kreuze stand (Joh 19,26), wissen mussten, wie Jesus starb: am Kreuz oder am Pfahl. Nach der Auferstehung Jesu sagte jedenfalls Thomas: "Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht" (Joh 20,25)!

Wenn Jesus tatsächlich am Pfahl gestorben wäre, hätte Thomas gesagt und Johannes geschrieben: "Wenn ich nicht das Mal des Nagels an seinen Händen sehe ...!" Die zwingende Konsequenz daraus ist, dass Jesus mit ausgebreiteten Armen an einem Kreuz gestorben ist. Diese ausgebreiteten Arme drücken auch zeichenhaft, einladend aus: "Kommet alle zu mir, ..." "Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen" (Joh 12,32).

Der Kreuzestod Jesu war in der gesamten Christenheit auch noch nie Gegenstand einer Streitfrage, ja nicht mal eines Zweifels. Erst die ZJ, und das auch erst seit 1931, sehen im Kreuz Christi ein anstößiges Zeichen, das folglich beseitigt werden musste. Und warum musste es beseitigt werden? Weil der Teufel mit diesem Zeichen besiegt wurde und das Kreuz deshalb ein Siegeszeichen ist und bleibt (vorgedeutet in 4 Mos 21,9; Hes 9,4-6). Ferner, weil im Kreuz Kraft ist (1 Kor 1,17 u. 18) und weil Paulus desweiteren schreibt: "Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt" (Gal 6,14). Und im Philipperbrief sagt er: "Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche - leben als Feinde des Kreuzes Christi" (Phil 3,18). Hat er das, Rüdiger, vielleicht auch wegen Dir geschrieben?

Das Kreuz ist der Ort, wo sich der Wille Gottes und unser Wille kreuzen!

Die älteste Darstellung einer Kreuzigung (das Spottkruzifix vom Palatin in Rom, um 200 n. Chr.) zeigt einen Menschen mit ausgebreiteten Armen am Kreuz. Durch diese Zeichnung mit der Unterschrift "Alexamenos betet seinen Gott an" sollte offenbar ein christlicher Page am röm. Kaiserhof verspottet werden. (Rienecker/Maier, Lexikon zur Bibel.)

Warum hat der Gesandte Luzifers, Hitler, das Hakenkreuz getragen? Weil der Teufel der Nachäffer Gottes ist. Und wenn einmal das "Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheint" (Mt 24,30), dann wird das mit allergrößter Sicherheit ein Kreuz und kein Pfahl sein. Letztlich möchte ich zu bedenken geben, dass das Kreuz ein Pluszeichen und kein Minuszeichen ist.

Der ZJ-Glaube ist ganz und gar kein christlicher Glaube. Deshalb musste das Kreuz weg. Alle, die das Kreuz Christi und die göttliche Dreifaltigkeit ablehnen, sind keine Christen. Das ist Fakt.

Jetzt werden die Hornissen brummen.

Peter [19.08.10]
28
Hallo Peter, es ist eine Erlösung, endlich einmal auf so etwas hingewiesen zu werden. Endlich sind meine Unklarheiten beseitigt und ich kann wieder ohne jeden Zweifel ans Kreuz glauben. An das Kreuz Christi, das gegen alle Missbrauchsformen und Abwandlungen und Pfähle steht. Ein Glück! Du ahnst nicht, wie sehr Du mir geholfen hast durch diesen Hinweis.



Thomas' Worte betreffen die Hände Jesu und seine Seite. Es ist ausdrücklich von den Nägeln die Rede, die die Hände und nicht die Füße durchbohrt haben. Dies ist ein absoluter Beweis für mich und alle Zeugen Jehovas, dass Jesus an einem Kreuz gestorben sein muss.

Warum ist dieser Bibelvers nicht weltbekannt und wird den Zeugen Jehovas an allen Haustüren zur Begrüßung mitgeteilt? Warum darf die Wachtturm-Gesellschaft weltweit ungehindert Lügen über Jesus verbreiten?

Was lehrt die Bibel wirklich, Seite 52

Peter, ich danke Dir, dass Du mein Gemeckere ausgehalten hast. Und ich danke Jesus dafür, dass er mir wieder ein Stück weit die Augen geöffnet hat - durch Dich. Danke!

Einen einzigen kleinen Einwand möchte ich nur noch loswerden: Ich gehe davon aus, dass jeder, der Jesus annimmt, gerettet und damit Christ ist. Ob er nun die Dreieinigkeit oder das Kreuz kennt oder nicht. Jesus rettet unabhängig von allem, was Menschen wissen. - Dass über die Zeit der an Jesus gläubige Mensch mit diesen Dingen konfrontiert wird, ist klar. Aber ich meine, er wird dadurch nicht geretteter oder christlicher als er schon war, als er nur Jesus kannte und sonst nichts über ihn wusste.

Dennoch bleibt als Merkmal eines Christen das, was Du sagst, bestehen: "Alle, die das Kreuz Christi und die göttliche Dreifaltigkeit ablehnen, sind keine Christen." Denn um diese Dinge abzulehnen, muss man sie erstmal kennengelernt haben.

Peter, danke für Deine Geduld.

Rüdiger [19.08.2010]

PS: Wenn man das Bild mit dem gepfählten Wachtturm-Jesus anklickt, kann man anschließend noch einmal auf eine Lupe klicken. Dann sieht man links vom Pfahl eine Art Schweinehund sitzen. Es ist immer wieder phantastisch, die Suchbilder der Wachtturm-Gesellschaft anzuschauen. Lehnen Sie sich zurück, dann wird der Schweinehund deutlicher.

P.PS: Zeugen Jehovas, lasst auch Ihr Euch von der Bibel aufrufen!

Johannes 20,30-31 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

Und denkt bitte daran, Jesus kann kein zweiter Gott sein, denn das erste Gebot bleibt bestehen: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!"

P.P.PS: Ich danke Gott, dass mir durch Peter eine schlimme Last vom Herzen genommen wurde. Die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft ist so fein eingefädelt, dass wir ohne Jesus und die, die er uns schickt, nicht auskommen können, wenn wir die Irrlehre Jehovas an uns heranlassen. Lasst Euch auf Gespräche mit Christen ein! Schaut in christliche Gemeinden! Kommt herunter von Eurem hohen Wachtturm!
29
Eine christliche Welt ohne Kreuz

Wie könnte das Weltreich aussehen, das der Teufel Jesus verspricht? Walter Lüthi schreibt dazu: "Das Angebot des Teufels ist die Gründung eines Weltreiches ohne Kreuz. Vertreter des Himmels, Schriftgelehrte, würden seine Vertrauensleute, Pharisäer seine Parteigänger, Priester seine Hofprediger, der Tempel sein Nationalheiligtum sein. Der Name Gottes könnte in goldenen Buchstaben am Eingang der Verfassung des Weltkirchenstaates stehen, die Ratssitzungen könnten ohne weiteres mit Psalmengesang beginnen, Weltkonzilien und Weltsynoden würden unter Anrufung des höchsten Namens begonnen. Ein christliches Weltreich - aber ohne Kreuz! Die Welt ein einziger Kirchenstaat. Jesus dürfte durchaus ein frommer König sein. Nur eines dürfte er nicht sein, ein Gekreuzigter. Nur nicht der Opfergang zur Sühne der Sünde am Kreuz! Vielleicht würde ihm der Teufel als äußerstes Entgegenkommen das Kreuz als Symbol gestatten, als Symbol, das man am Halse tragen und auf die Kreuzzugsfahne sticken würde. Nur eines nicht - das wirkliche Kreuz."

07.01.85, Neukirchner Abreißkalender (evang., originalgetreue Abschrift)

Wer das versteht, der wird auch verstehen, warum bei den ZJ das Kreuz verschwinden musste. Den ZJ werden die gesamten Gnadenschätze, die Jesus uns erworben hat, durch ihre Lehre weggenommen. Sie gehen, so gesehen, völlig leer aus.

Rüdiger, Du schreibst unten: Die Lehre der WTG ist so fein eingefädelt ...! Ja, noch viel krasser. Die Lehre der WTG ist absolut vom Teufel selber eingefädelt, so dass der normal Gläubige den Schwindel anfangs kaum bemerkt. Die ZJ selber sind arme Verführte, ihr Glaube jedoch ist vollkommen antichristlich, dämonisch.

Peter [19.08.2010]
30
Hallo,

erst einmal vorweg: Danke für diese Seite!!
Auch ich habe zu danken für diese Seite, denn sie ist das einzige, was ich im Leben vernünftiges zustande gebracht habe. Und das nicht durch meinen Einsatz, sondern weil sie ein Geschenk ist. [RH]
Ich habe durch das hier geschriebene und die Diskussionen nicht nur sehr viel über die Zeugen Jehovas gelernt, sondern auch viel entdeckt, das mir die Augen noch ein Stück weiter geöffnet hat. Mir sind sozusagen die Sinne dafür geschärft worden, dass die Welt Jesus tatsächlich entwürdigt bzw. ganz ablehnt (Katholizismus, Islam, etc.).

Nun aber zu meiner Frage:

Im Kommentar #22 schreibt Krysto den Satz "Me stawromena podia" (Mit gekreuzten Beinen). Ist das ein Satz aus der Bibel? Falls ja, wo steht er? Das wäre ein gewichtiges Argument, dass ich nur zu gerne meiner Arbeitskollegin (ZJ) auf den Tisch legen würde.

Danke

Alex [21.02.2013]
Hallo Alex, ich werde gleich mal versuchen, die E-Mail-Adresse rauszukriegen, und ihn fragen. [RH]

PS: Habe ihm die Anfrage geschickt. Hier noch der Link zu seiner Seite: www.jesus-my-power.de
31
Hi Alex,

nein, dieser Satz steht so nirgendswo in der Bibel. Ich wollt nur mal zeigen, dass man nicht mit Wörtern spielt, wenn man die Sprache nicht kennt. Es ist ein alltäglicher Begriff für einen Griechen, dass man mit „Stawro“ Kreuz meint.

In der Bibel findest du allerdings haufenweise das Wort "Stawrothito" bzw. in allen Variationen. Du kannst dir das ISA (www.scripture4all.org/download/download_ISA20.php) herunterladen und selber nachforschen.

Δια"σταύρω"ση = Kreuzung!

Wenn man die Wörter nicht ändern kann (ist ja Gottes Wort), dann muss man halt die Bedeutung ändern! Und mit dieser perfiden Art versuchen sie zu verführen.

Segenreiche Grüße

Krysto [23.02.2013]
32
Bei dem Satz: Das steht nicht in der Bibel kommt mir immer das Schmunzeln. Die Christliche Bibel ist eine Sammlung von über 60 Schriften. Zusammengestellt auf einem Konzil welches von einem nicht Christen (Heiden) geleitet und einberufen wurde.
Ja, das überhebliche Schmunzeln. Welcher Mensch kann sich dagegen wehren? Wenn es darum geht, über anderen zu stehen, sind wir - jeder für sich - Weltmeister. Aber die Bibel ist nunmal die Basis, auf der eine klare Diskussion mit Jehovas Zeugen möglich ist, denn dieselben berufen sich auf die Bibel. Was aber der Glaube ist, das ist nicht Schriftauslegung und Schriftbefolgung, sondern die Erfahrung mit Jesus Christus. Sicherlich kann die Bibel ein Anstoß sein, aber ohne Jesus ist die Bibel nichts. - Und merkwürdig ist, dass ein mächtiger Heide der Bibel nichts anhaben konnte. Der biblische Kanon war über drei Jahrhunderte von einer riesigen lebendigen Menge Gemeinden schon festgefügt und in der Praxis erprobt. Da konnte niemand mehr was dran ändern, wenn er seine Macht behalten wollte. Das zeigt, dass selbst der Katholizismus nicht wirklich eingreifen konnte. [RH]
Da steht es einem frei hinzuzufügen und zu ändern wie es einem beliebt - es existiert nunmal kein Copyright. Es gibt weder falsche noch richtige Übersetzungen. Der Großteil der Urschriften existiert nämlich nur noch als Abschriften von Abschriften. Sofern also nicht jemand die Originale hat... Und jeder der das Alte UND Neue Testament (eigentlich ja: Bund) gelesenen hat. Dem muss klar sein das diese Werke von Menschen stammen. Das Neue Testament lässt sich in keinster Weise mit dem Alten Testament (in anderer Anordnung auch als Tanach bekannt) vereinbaren. Es sei denn der beschriebene Gott hat eine gespaltene Persönlichkeit.
Schön ist aber, dass in der Bibel das dass mit Doppel-S immer auch mit Doppel-S geschrieben wird. Das ist doch schonmal ein Pluspunkt. [RH]
Frei nach 1. Thessalonicher schließe ich mit dem Hinweis, dass alles hier geschriebene von mir "inspiriert" ist.

Vernunft [06.06.2016]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 06.06.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten