Zitate des Kanals Gottes

Wachtturm-Zitat Nr. 1

Mit den oben angeführten Worten an den Propheten Jesaja beschrieb der allmächtige Gott, Jehova, seine Fähigkeit, die Zukunft vorauszusagen.
Der Wachtturm 1. Oktober 2008, Seite 3

Dieser Satz bezieht sich auf die Bibelstelle Jesaja 46, 9 und 10: "Gedenkt des Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht. Ich habe von Anfang an verkündigt, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich."

In der Wachtturm-Lesart wird statt "verkündigt" tatsächlich das Wort "vorausgesagt" verwendet.

Die Zeugen Jehovas schätzen Gott wie einen Menschen ein. Während jedermann klar ist, dass Gott im Gegensatz zu einem Propheten nicht vorhersagt, sondern lediglich die Information bekannt gibt, also verkündet, nehmen die Zeugen Jehovas tatsächlich an, Gott würde sich wie ein Mensch benehmen und die Zukunft voraussagen. Das Wort "voraussagen" schließt aber bekanntlich das eigene Nicht-Wissen mit ein. Das ist menschlich und in höchstem Maße für die Anwendung auf Gott unpassend. Denn Gott ist in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Er weiß nicht nur, was in Zukunft passiert, sondern er ist in der Zukunft gegenwärtig. Deshalb sagte Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich! (Johannes 8, 58)

Indem nun die Zeitschriften-Organisation Wachtturm-Gesellschaft genau diese Sache verdreht, suggeriert sie wieder einmal den Lesern dieser Hefte, das Gott sich wie ein Mensch benehme. Dies muss sie tun, damit all die anderen falschen Annahmen, die von der Wachtturm-Gesellschaft aufgestellt wurden, gehalten werden können. Dazu gehört zum Beispiel die Annahme, Gott sei darauf angewiesen, seinen Namen zu rechtfertigen. Diese Annahme von Gott ist die Blasphemie selbst. Sie lebt davon, dass Gott zutiefst menschliche Eigenschaften untergeschoben werden. Und die Zeugen Jehovas glauben diesen Unsinn willig und mit Begierde.

Wachtturm-Zitat Nr. 2

Wenn Gott will, kann er exakt vorhersehen, wie sich Einzelpersonen und ganze Nationen verhalten werden.
Der Wachtturm 1. Oktober 2008, Seite 3

Hier verschärft die Lügenschmiede Wachtturm-Gesellschaft die angeblichen menschlichen Eigenschaften Gottes. Sie zeichnet das Bild von Gott, dass es eines besonderen Entschlusses Gottes bedürfe, um einzelne Menschen oder ganze Nationen zu beobachten und ihr zukünftiges Verhalten "hochzurechnen". Doch ist im Gegensatz zu den Eigenschaften des Widersachers Gottes Allgegenwart der Grund dafür, dass Gott sowie so alles und jeden "beobachtet" und kennt. Wie sollte sich der Psalmist sonst über Gottes Bewahrung freuen, wenn er annehmen müsste, Gott würde seine Aufmerksamkeit mal auf den Menschen richten und mal wieder nicht?

Das ist gerade die Eigenschaft des Teufels. Dieser kann nicht immer und überall gegenwärtig sein und ist deswegen darauf angewiesen, seine Knechte und Sklaven über längere Zeiträume allein zu lassen. Aus der Vorstellung, dies sei eine Eigenschaft Gottes (bei den Zeugen Jehovas ist es dieser Jehova), generiert sich der Irrglaube, Gott würde einen nicht ständig im Blick haben. Geradzu abstrus ist die daraus resultierende Einbildung, es gebe Momente im Leben eines Menschen, in denen er von Gott unbeobachtet sei.

Ist es nicht fatal, dass Zeugen Jehovas tatsächlich annehmen, Gott hätte Zeiten, in denen er quasi abwesend sei? Müssen dann seine Engel den Job übernehmen, uns zu beobachten? Gibt es ein himmlisches Spitzelsystem? Die Lehre der Zeugen Jehovas bastelt ein Gottesbild, dass den Menschen den Irrtum aufzwingt.

Wachtturm-Zitat Nr. 3

Dazu kommt, dass er den Verlauf von Entwicklungen bestimmen kann, weil er über unbegrenzte Macht verfügt.
Der Wachtturm 1. Oktober 2008, Seite 3

Die Irreführung der Wachtturmlehre besteht genau in dem Punkt, dass aus Gott eine Art "Universal Player" gemacht wird. Er erscheint in der Vorstellung der Zeugen Jehovas wie eine Figur, die sich nach Belieben in das Alltagsleben einmischt oder auch nicht. Dadurch entsteht ein Wechselspiel der Ängste und Beschwichtigungsversuche, in denen die Zeugen Jehovas vegetieren und verdorren. Alle ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf eine Gottesfiktion, die wie beim Elfmeterschießen mal trifft und mal nicht. Der Gott der Zeugen Jehovas ist eine höchst unzuverlässige Größe.

Der Gott, den Jesus uns jedoch bekannt gemacht hat, sticht gerade dadurch hervor, dass er sich in Jesus Christus für uns Menschen absolut "berechenbar" gemacht hat. Der neue Bund, den er in Jesus mit uns geschlossen hat und für den Jesus Bürge ist, gibt uns die Gewissheit, dass Gott in Jesus Christus immer bei uns ist. Bis ans Ende. Der Heilige Geist begleitet den gläubigen Christen in jeder Sekunde seines Lebens und deckt jede Sünde zu. Wer auf Jesus vertraut, ist durch sein Blut gereinigt und in den Augen Gottes sind wir vollkommen geheilte, geheiligte Wesen. Diese Zusage haben wir in Jesus Christus.

Fazit

Die Gott von den Zeugen Jehovas angedichteten Eigenschaften treffen nur auf Satan zu, der eben nicht über die Allmacht und die Allgegenwart verfügt. Dies ist ein kräftiger Hinweis darauf, dass dieser Jehova in Wirklichkeit Satan ist. Denn die Wachtturm-Gesellschaft lehrt die Menschen ein Gottesbild, das eher auf den Teufel passt.


Kommentare

01
Wachtturm, 1. November 2008, Freie Ausgabe Seite 8

Zitat: »Die Höllenlehre liefert ein völlig falsches Bild von Jehova Gott und seinene Eigenschaften« Zitat Ende.

Die Zeugen Jehovas kennen seine Eigenschaften also. Aha ...

weiter:

Zitat: »Aber gerechter Zorn ist kein hervorstehendes Merkmal seiner Persönlichkeit.« Zitat Ende.

Oh nein, sie kennen nicht nur seine Eigenschaften, sie wissen auch, wie diese zum Vorschein kommen.

Philipp [18.10.2008]

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Erstellungsdatum: 18.10.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten