Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 104

Jehovas Zeugen sehr gelassen und teilnahmslos

Ein Platzregen drückte das aus, was ich fühlte

In Bruchsal sind die Zeugen sehr gelassen. Sie stehen recht teilnahmslos an ihrem Bücherstand. In Speyer sind Jehovas Zeugen erst gar nicht mit Bücherstand vertreten. Nur einzelne, versprengte Exemplare durchkreuzen zwecks Ableistung ihrer Pflichtstunden die Fußgängerzone in Speyer. Nur sie selbst wissen, ob sie den Spaziergang durch die Fußgängerzone Speyer als Predigtdienst aufschreiben.

Auf Speyer hatte ich mich schon gefreut und war der Annahme gewesen, dass Warnung vor der Irrlehre der Zeugen Jehovas in Speyer wieder einmal notwendig sein würde. Jehovas Zeugen scheinen aber tatsächlich niemanden mehr zu finden, der sich öffentlich blamieren lassen will. Oder der statistische Schnitt hat erwiesen, dass die Speyerer Bevölkerung insgesamt skeptischer gegenüber der Wachtturm-Irrlehre geworden ist. Jedenfalls bleibt die Fußgängerzone Speyer schon seit längerer Zeit frei von einem samstäglichen Bücherstand der Zeugen Jehovas. Nur die galoppierenden Einzeltäter sind noch hier und da unterwegs, denn sie können noch nicht erkennen, wie sinnlos sie ihr Leben vertun. Sie propagieren eine dezidiert konstruierte Gegenreligion, erdacht von Freimaurern für Menschen, an denen sie den knallharten Betrug exemplarisch statuieren. Ein Sozialwissenschaftler hätte für einen Lehrstuhl mit 10 Mann wissenschaftlichem Personal Material genug für 40 Jahre, um dem Begriff Betrug und seinen sozialen und psychologischen Konsequenzen gründlich nachzugehen.

In Sachen Sturheit (Jehovas Zeugen nennen das Standhaftigkeit) sind die Bruchsaler Zeugen Jehovas die Sieger. Sie wollen die Bücherstand-Utensilien nicht umsonst gekauft haben. Jehovas Zeugen müssen ja das gesamte Material und die gesamte Zeit selbst finanzieren und aufbringen. Wir leben schon länger im Zeitalter der unumkehrbaren Fehlinvestitionen, nicht erst seit Stuttgart 21 oder der Berliner Spree-Philharmonie. Menschen setzen ihre Hoffnung in unmögliche, irre Projekte und haben über Jahrzehnte äußerste Schwierigkeiten, ihren Irrtum einzusehen, weil sie Gewalt angewendet und andere Schandtaten verübt haben. Psychische Gewalt in der Gruppe der Zeugen Jehovas, Wasserwerfer-Gewalt in Stuttgart. Da bleibt ihnen die Luft weg zur Umkehr und zur Einsicht. Das Projekt lebt dann nur noch von Sturheit und Starrsinn und die Hirnlosigkeit muss am Ende als standhafte Treue deklariert werden.

Der Gewinn, der bei irren Projekten abfällt, ist die korrupte Bereicherung einzelner Akteure bei öffentlich finanzierten Vorhaben. Der Gewinn des Zeugen Jehovas ist die Macht in der Gruppe, beispielsweise die Willkür des Rechtskomitees und die unumschränkte Macht über Leben und Tod von Verblutenden in Krankenhaus-Komitees. Man hat sich mithilfe dieser psychischen Profite in der Nische der Standhaften eingerichtet und kann nicht mehr erkennen, welchen Verlust man sich selbst und anderen zufügt. Die feierliche Ablehnung der Gnade Christi im jährlichen Antiabendmahlsfest, die automatische Familienspaltung im Falle von "Abtrünnigkeit", das kaum wahrgenommene Stigma des Faschismus, das jeden kennzeichnet, der eine Organisation vergöttert. Alles das muss als Tugend gefühlt und verkauft werden. Die Umkehrung von Tatsachen und das Füllen der Begriffe mit genau umgedrehten Bedeutungen sind das Werkzeug und Merkmal der Wachturm-Sklaven.

In Bruchsal schlägt mir allgemein Zustimmung entgegen. Wie die Wieslocher Passanten reagieren, so reagieren auch die Bruchsaler. Und das obwohl nach meinem persönlichen Eindruck die wenigsten solche sind, die regelmäßig vorbeikommen. Ganz vereinzelt kommt es aber auch vor, dass der Geist der Wachtturm-Gesellschaft Menschen verschlungen hat. Ein Mann las meinen Text "Jehovas Zeugen lassen Menschen für ihren Gott verbluten", drehte sich nach zwei, drei Metern um und sagte laut: "Das stimmt nicht, was Sie da schreiben!" Ich fragte ihn, was daran nicht stimme und er wiederholte immer wieder nur diesen einen Satz. Daraufhin ging ich ihm hinterher und machte ihm ziemlich laut die näheren Zusammenhänge klar, nämlich dass Jehovas Zeugen ihre Leute verbluten lassen, wenn sie eine Bluttransfusion benötigen. Alle Leute im näheren Umkreis wurden aufmerksam und der Mann tauchte sehr schnell ab.

Ein gesunder Platzregen drängte die Zeugen Jehovas dicht zusammen, denn der Pavillon, unter dem sie standen, hielt das Regenwasser seitlich nicht ab. Besucher hatten sie fast keine und wenn, dann nur Bekannte wie diesen, der behauptete, dass meine Behauptung falsch sei. Eine Frau mit Fahhrad und zwei vollen Einkaufstaschen an der Lenkstange schaute sich meinen Text an und ging dann schnurstracks zum Bücherstand der Zeugen Jehovas und ließ sich sehr viel Literatur geben. Entweder hat sie wie ich einen Holzofen oder sie will auf die Schnelle Zeugin Jehovas werden.

Die Gespräche mit Passanten werden immer interessanter und die allgemeine Akzeptanz eines Menschen, der zwei DIN A4-Blätter hochhält, wird immer größer. Von einigen hörte ich so etwas wie Bewunderung und ähnliches, von anderen eigene Erfahrungen aus der Jugend mit Jehovas Zeugen. Das Schauspiel der Konfrontation amüsiert die Menschen in Bruchsal nicht, aber sie beobachten es nach meiner Wahrnehmung sehr genau. Und die offensichtlich antichristlichen Knackpunkte der Wachtturm-Doktrin wirken sich auf Dauer sehr positiv auf meine Aufklärungsarbeit aus. Einerseits fühlt man eine schreckliche Hoffnungslosigkeit aufgrund dessen, dass Menschen an so eine kaputte Gegenreligion glaubend gebunden sein können, andererseits ist der aufklärerische Effekt sehr groß, weil die umgedrehte Logik der Wachtturm-Doktrin selbst dabei mithilft, sich selbst als Unsinn zu blamieren.

Während der Katholizismus ähnlich irre Lehren mit brutaler Gewalt zu gültigen Glaubensmaßstäben machen konnte, entlarvt sich die Wachtturmlehre immer mehr selbst, sobald ein Anstoß vorliegt, um darüber nachzudenken. Diesen Anstoß möchte ich gerne geben und es macht mir sehr viel Freude. Ein Mann, der mir nur stichwortartig seine Jugendgeschichte mit Jehovas Zeugen andeutete, sagte mir am Ende des Gesprächs, dass er sehe, dass mir die Konfrontation Freude bereite. Ich bestätigte ihm das, kam aber im weiteren Gesprächsverlauf nicht mehr dazu, ihm zu sagen, dass nach meiner Annahme die eigentliche Ermutigung von Jesus kommt. Aber die Freude, die sich einstellt, wenn man über Betrug aufklären kann, ist auf jeden Fall gegeben. Der Niedergang des Betruges in Bruchsal durch Aufklärung bricht sich Bahn. Dem Mann konnte ich noch die Empfehlung geben, sich einen Aufklärer über die Wachtturm-Irrlehre im Internet anzuschauen. Ein dunkelhaariger Typ, der lange Jehovas Zeugen zugehört hat, um dann die Essenz aus allem zu ziehen. Es lohnt sich, seine Videos anzuschauen.

Die Wachtturm-Bücherstand-Jehovas Zeugen in Bruchsal werden aufgrund ihres Starrsinns mir weiterhin eine Plattform bieten, um in der Öffentlichkeit vor den Irrlehren der weltweiten Jehova-Bruderschaft warnen zu können. Satanisten könnten nicht schöner die Ablehnung Jesu zelebrieren als sie. Sie liefern mit ihren Glaubensgrundsätzen jede Menge scharfe Munition, um die Lüge der Wachtturm-Gesellschaft anzuprangern, und die Öffentlichkeit ist wach genug, um sich selbst ein zutreffendes Bild zu machen. Wir sind Menschen und darauf angewiesen, irgendwann darüber nachzudenken, ob es einen Gott gibt oder nicht. Wenn wir zu dem Entschluss kommen, dass es einen Gott geben muss, dann erzwingt Jesus Christus durch sich selbst die Umkehr zu ihm. Niemand kann mit einer Religion, die gegen Jesus gerichtet ist, diese Tatsache aus der Welt schaffen. Lasst euch nicht irre machen! Wenn einer der Retter ist, dann kann es nur Jesus sein und niemals eine amerikanische oder römische Organisation.

Kommentare
01
Es ist unglaublich Rüdiger, der erste Satz von dir die Überschrift. Ein Platzregen drückte das aus, was ich fühlte, hat mich schon berührt. Weil ich gestern ähnliches erlebt habe, als mich der Regen übergoss. Deine neue Erfahrung in der Fussgängerzone finde ich mal wieder Hammer. Ich liebe es, wenn du so direkt zu kontroversen Themen z.B. zur Blutfrage, Stellung beziehst.

"Jehovas Zeugen lassen Menschen für ihren Gott verbluten", ein sehr aussagekräftiger Slogan.

Ich freue mich schon sehr auf unser gemeinsames Projekt an einem Samstag.

Liebe Grüsse

Jürgen aus Dieburg [13.07.2014]
02
Ich fasse es bis heute nicht. Jehovas Zeugen verklagen einen, wenn man sie veröffentlicht. Wie kann ein Mensch in der Öffentlichkeit missionarisch auftreten und die Dokumentation dieses Auftretens verbieten? Eigentlich hätten folgerichtig die Baalspriester ihre Erwähnung in der Bibel per Gerichtsbeschluss verbieten lassen müssen.

Rüdiger [15.07.2014]
03
Daran sieht man doch ganz deutlich, dass die WTG darauf bedacht ist, kein Schmutz an ihr weises Lügengebäude kommen zu lassen. Die haben Angst um ihre Schäfchen. Wahre Christen würden niemals so reagieren auf Publicity. Aber das wird ihnen auch nichts nutzen. Die Abgriffsfläche der ZJ ist groß und wird immer grösser. Und sie können nicht ewig ihre Lügenlehre schützen, auch nicht mit noch so guten Anwälten. Die Wahrheit wird siegen. Und wer ist die Wahrheit? Jesus Christus. Niemand wird sich vor Ihm verstecken können. Und ein jeder wird sich für seine Taten vor Gott verantworten müssen.

Jürgen [15.07.2014]
04
Zitat: "Menschen setzen ihre Hoffnung in unmögliche, irre Projekte und haben über Jahrzehnte äußerste Schwierigkeiten, ihren Irrtum einzusehen, weil sie Gewalt angewendet und andere Schandtaten verübt haben. Psychische Gewalt in der Gruppe der Zeugen Jehovas, Wasserwerfer-Gewalt in Stuttgart. Da bleibt ihnen die Luft weg zur Umkehr und zur Einsicht. Das Projekt lebt dann nur noch von Sturheit und Starrsinn und die Hirnlosigkeit muss am Ende als standhafte Treue deklariert werden."

Ziemlich verlogen!!!!!!!!!!!!

Anonym [19.07.2014]
Was ist verlogen? Du steckst in dem verkorksten System bis zum Hals drin und verweigerst jede Prüfung, siehst das Gebet zu Jesus als Sünde an, lässt Brot und Wein zeremoniell an Dir vorübergehen. Liest die Bibel nur durch die Wachtturm-Brille, lässt Menschen verbluten, deckst Kindesmissbrauch, wenn Älteste es verlangen, und und und und und und und ... [RH]
05
Die Zehn Gebote wurden früher nicht nur als "Magna Charta" des religiösen Lebens, sondern auch als unverzichtbare Grundlage aller Gesellschaften angesehen - davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Dass sich jeder Einzelne in unsere Gesellschaft immer mehr von den zehn Geboten entfernt, wird vermutlich an keinem anderen Gebot so deutlich wie am 8. Gebot: "Du sollst nicht lügen".

U.a. "Wachtturm-Lügen-Aufklärung" .

Anonym [19.07.2014]
Wenn ich versuche, Jehovas Zeugen aufzuklären, dann ist das ein Wachtturm-Lügen-Aufklärung. [RH]
06
Hallo Anonym;

ich weiss nicht, was Du willst, ausser zu nerven. Die ganze Welt ist schlecht, lasst uns irgend etwas gutes an den Zeugen Jehovas finden?

Dass die die 10 Gebote halten? Würden sie das wenigstens tun! Nein, die treten Gottes Gebote mit den Füssen.

Zu Jesu Zeiten war die Welt nicht besser. Untersuch mal das Leben des Herodes, es gab ne gute Doku im ZDF.

Wie ist Jesus damit umgegangen? Hat Er den Jüngern gesagt: rammelt fleissig, 1914 geht die Welt unter, dann kommt die erlösende WTG? Denk mal drüber nach und finde Dich mit den Gegebenheiten ab. Wenn Du umkehrst zu Jesus, darin liegt das Heil. Nicht in Fantasie-Welten. Oder in religiösen Konstrukten, selbst wenn sich diese christlich nennen. Übernimm die Verantwortung für Dich, da hasde genug an der Hacke!

Gruss

Teetrinker [21.07.2014]

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