Nur 144.000 „Geistgesalbte“ dürfen von Brot und Wein nehmen
Heute der noch lebende Überrest der 144.000

von Eddie

Frage: Wo steht das in der Heiligen Schrift?

Antwort: Es ist nirgendwo zu finden. Im Gegenteil. Lassen wir die Bibel selbst sprechen.

Zunächst einmal wäre zu klären, woher überhaupt die Zahl 144.000 kommt. Das kann man sehr einfach beantworten: Diese Zahl, 144.000, kommt in der HS genau zweimal vor, beide Male im Buche der Offenbarung, in den Kapiteln 7 und 14, wobei Kapitel 14 sich rückbezüglich auf das Kapitel 7 bezieht. Wir lesen dort, in den Versen 4 bis 8:

Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144.000. 144.000 Versiegelte, aus jedem Stamm der Söhne Israels: aus dem Stamme Juda 12.000 Versiegelte, aus dem Stamm Ruben 12.000, aus dem Stamm Gad 12.000, aus dem Stamm Asser 12.000, aus dem Stamm Naphtali 12.000, aus dem Stamm Manasse 12.000, aus dem Stamm Simeon 12.000, aus dem Stamm Levi 12.000, aus dem Stamm Issachar 12.000 aus dem Stamm Sebulon 12.000, aus dem Stamm Joseph 12.000, aus dem Stamm Benjamin 12.000 Versiegelte.

(Elberfelder Studienbibel-Ausgabe)

Wir können ganz deutlich erkennen, dass hierbei von 144.000 versiegelten Juden die Rede ist. Diese Juden (oder „Judenchristen“) bilden einen Überrest dieses Volkes, die Christus angenommen haben und vor dem Throne Gottes stehen, wie im Kontext geschrieben steht.

Die Zeugen Jehovas jedoch erklären das ganz anders: Sie behaupten ernsthaft, das sei eine Bilderrede, die von „geistigen Juden“ spricht. Es können keine natürlichen Juden sein, so wird u. a. gesagt, weil heute kein Jude mehr wüsste, welchem der Stämme er angehört und somit auch keine Zuordnung mehr getroffen werden könne.

Es ist zwar richtig, dass heute kein Jude mehr mit Sicherheit sagen kann, welchem der Stämme er zugehörig ist, jedoch ist das kein Argument dafür, dass die Aussage der Bibel im Hinblick auf dieses als unzulänglich gelten würde. Um an Jesus zu glauben oder im Herzen beschnitten zu sein, wie Paulus das benennt, muss ein Jude nicht in der Kenntnis seines Stammbaumes sein. Paulus weist genau das völlig ab (Römerbrief, Kapitel 2, die Verse 28 und 29).

Die HS benennt die 144.000 exakt als fleischliche Juden und nichts anderes. Wer hier etwas anderes behauptet, modelt die Aussage der Schrift bewusst um. Was die Schrift selbst dazu sagt (zum Ummodeln) lässt sich ganz simpel nachlesen. Man lese dazu 5. Buch Mose (Deuteronomium), Kapitel 4, Vers 2 sowie Buch der Offenbarung, Kapitel 22, die Verse 18 bis 19.

In einem Kongress 1935(?) der ZJ wurde die Trennung von den 144.000 – gemäß der Lehre der WTG, nicht der HS – zu „den anderen Schafen“ aus Johannesevangelium, Kapitel 10, Vers 16 vorgenommen, wobei diese beiden Schriftstücke (Offenbarung und Johannesevangelium) in keinerlei Zusammenhang stehen. „Die anderen Schafe“, von denen Jesus hierin spricht, bezeichnen lediglich Personen an anderer Stelle, keinesfalls jedoch eine andere „Klasse“ von Christen, wie die WTG das vornehmlich behauptet. Dass das nicht zusammenpasst, geht auch aus der Aussage Pauli hervor, der von „einem Glauben, einer Taufe und einer Hoffnung“ spricht (Epheserbrief, Kapitel 4, die Verse 4 und 5) und nicht von einem Glauben, einer Taufe und zwei Hoffnungen, was der Fall wäre, gemäß der WTG-Lehre („zwei Hoffnungen“: Eine himmlische (die 144.000) und eine irdische („die große Volksmenge“).

Mit dieser ihrer Zweiklassenlehre hält sie Millionen ihrer treuen Anhänger davon ab, das Brot zu brechen und vom Wein zu trinken während dem Herrenmahl. Das Gebot aber lautet eindeutig: Nehmet davon, ohne irgendeinen Ausnahmekatalog oder Vermerk diesbezüglich (Matthäusevangelium, Kapitel 26, die Verse 26 bis 28 sowie Johannesevangelium, Kapitel 6, die Verse 53 bis 59).

Frage: Wer könnte daran interessiert sein, dass irgendwelche Menschen sich nicht an dieses Gebot halten, das sogar von Gottes Sohn direkt gegeben wurde? Und dass sie gemäß der hier genannten Texte von Jesus, der das reine Leben ist, abgeschnitten werden? Eine Organisation Gottes oder ein Sprachrohr Gottes ganz sicher nicht! Wenn, dann schon mehr ein Gegenspieler Gottes. Und wer das wiederum ist, ist auch klar!

Hinweis

Sehr, sehr gute Argumente, wer wann wo wie das Herrenmahl feiern darf und/oder nicht, findet man in dem kleinen Büchlein „Das Abendmahl – Biblische Grundlagen für eine lebendige Gemeindepraxis“, herausgegeben vom Forum Wiedenest, Autor: Ulrich Neuenhausen.

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