Relation zwischen der Definition und den WTG-Dogmen

von Eddie

Wie wir soeben gelesen haben, sind Dogmen nichts anderes als „Meinung“, „Verfügung“, „Beschluss“, „Lehrsatz“ (...), allgemein: Die lehrhafte Formulierung von Grundwahrheiten, feststehenden Lehrsätzen oder -Systemen.

Frage: Entspricht das nicht genau dem, was von der WTG praktiziert wird? – Gut, in der Brockhaus-Ausgabe wird ausdrücklich von der katholischen Theologie gesprochen, was aber nicht impliziert, dass von anderen Glaubensgemeinschaften oder Kirchen, Sekten wie auch immer benannt, nicht die Rede sein kann. Im Gegenteil: Die Aussage des größten deutschen Enzyklopädie-Werkes hat Allgemeingültigkeit.

Beschließt denn nicht die WTG verschiedene Lehrsätze „Ex kathetre“ von ihrem „Lehrstuhl“ in Brooklyn, die für ihre Glaubensmitglieder zur Glaubenspflicht werden?

Ist denn die Lehre, dass der „treue und verständige Sklave“ aus dem Matthäus – respektive dem Lukasevangelium die „Organisation Gottes“ ist, nicht Glaubenspflicht für einen jeden Zeugen Jehovas?

Wird denn nicht bereits bei der Taufvorbereitung und bei der Taufe dann selbst postuliert, dass dieser „treue und verständige Sklave“ gemäß der WTG-Lehre zu akzeptieren ist, weil sonst die Taufe ungültig wäre, bzw. der Täufling gar nicht zugelassen würde?

Wird denn nicht bei jedem Komitee-Fall (einem internen Kirchengericht) letztendlich im Zweifelsfall gegenüber dem Angeklagten die Frage gestellt „erkennst Du den treuen und verständigen Sklaven“ als das Sprachrohr Gottes an? – Und wer verneint, oder auch nur daran zweifelt, wird automatisch ausgeschlossen? Gleicht das nicht Ketzergerichten alter Schule der katholischen Kirche?

Ist es nicht ein Dogma, wenn ein ZJ bei einer OP dazu gezwungen wird, Bluttransfusionen abzulehnen? Egal, ob diese Person mit ihrem Gewissen dahinter steht oder nicht?

Zählt denn die Gehorsamspflicht gegenüber der „Organisation Gottes“ nicht viel mehr als das eigene Gewissen?

Sind denn das alles keine Dogmen? Anspruch unbedingter Anerkennung wurde das in der Enzyklopädie genannt. Wenn das keine Dogmen sind, die die WTG aufstellt, sind die Dogmen der katholischen Kirche wohl ebenso längst keine mehr.

Jetzt ab der nächsten Seite zu den einzelnen Dogmen, die keinen Rechtsanspruch auf Vollständigkeit haben, aber mit die bedeutendsten Dogmen der WTG darstellen.

Die Reihenfolge, mit welcher die Dogmen erläutert werden, stellen dabei keinesfalls eine Gewichtung dar.

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Erstellungsdatum: 29.06.2019 ♦ DruckversionLinks auf andere InternetseitenDatenschutzerklärungInhaltKontaktImpressum
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