Das Thomas-Evangelium und seine Logik

Eine Information für Leute, die Gott nicht kennen

Wie kam es, dass das Thomas-Evangelium nicht in den biblischen Kanon aufgenommen wurde? Es wird doch so dringend darauf hingewiesen, dass es wichtige Geheimnisse enthält.

Schauen wir uns ein paar dieser Geheimnisse an. Das Ganze scheint aus einem einzigen Kapitel zu bestehen.

Die geheimen Worte Jesu

(1) Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige, sprach und die Didymus Judas Thomas niedergeschrieben hat. Und er sprach: "Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken."

Unter Christen hört man oft: "Jesus lebt!" Das bezieht sich auf seine Auferstehung und darauf, dass man im Kontakt mit ihm erfahren darf, dass er lebt. Didymus Judas Thomas bezeichnet Jesus vor der Kreuzigung als lebend. Ist ja hoch interessant! Dann war Jesus vor seinem Tod also keine Leiche! Was für eine Erkenntnis!

Die Vermeidung des Todschmeckens hängt von Wissen und Intelligenz ab. Diese These gibt es in der Bibel nicht. Aber bei Jehovas Zeugen. Das Perverse ist, dass sie alle - nicht nur die Zeugen Jehovas - niemals wirklich in Erfahrung bringen können, ob sie die Bedeutung dieser Wort gefunden haben.

Nicht aufhören zu suchen

(2) Jesus sprach: "Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen."

Jesus sagt: Wer sucht, wird finden. Dem Jesus des Thomas-Evangeliums ist vollkommen egal, ob jemand findet. Der Thomas-Jesus ist wie der Wachtturm-Jehova drauf. Er will, dass sie nicht aufhören zu suchen.

Und der Schreck ist die Fundsache! Danach die Verwunderung. Danach die Herrschaft über das All. Der Teufel lässt grüßen. Die Herrschaft über das All nimmt die Wachtturm-Gesellschaft in Anspruch. Wie der Teufel und die Gutmensch-Grünen.

Das Königreich in Ulm und um Ulm herum

(3) Jesus sprach: "Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Aber wenn ihr euch nicht erkennt, dann seid ihr in der Armut, und ihr seid die Armut."

Mit welcher Primitivität dieser Didymus Judas Thomas die angeblichen Worte Jesu ausstattet, wird hier sehr klar. Das Reich der Himmel ist bei ihm fleischlich und Vögel und Fische sind gegenüber den Gläubigen im Vorteil. Je nach dem, wo das Königreich verortet wird. Das ist so krank und kaputt wie eine Leberwurst, die zu lange in der Sonne gelegen hat.

Danach fängt er an zu psycholgisieren. Seine Überlieferung ist vielleicht das erste Beispiel für die Krankheit der Psychologie. Die Psychologie ist eine der jüngsten "Wissenschaften" und ist angefüllt mit Erfindungen, die sich gut anhören, aber niemandem helfen können. Wer sich selbst erkennt, wird erkannt. Klar. Von ihm selbst. Dass diese Selbsterkenntnis ohne Gott aber immer nur Einbildung ist, will niemand wissen. Wer sich etwas einbildet, erkennt seine Sohnschaft. Jesus hat sich selbst erkannt und ist deshalb ein Sohn Gottes. Wer sich aber nicht erkennt, muss arm bleiben. Das wird auch von der glorreichen Joice Meyer proklamiert, die so reich ist, dass es nicht mehr vertretbar ist. Wer sich gegen die Vögel und Fische durchsetzen und reich werden will, muss sich selbst erkennen. Wow! Was für eine geistreiche Botschaft. Mit dieser Botschaft ist der Level aller Naturrreligionen und aller fernöstlichen Philosophien erreicht.

Der betagte Mensch

(4) Jesus sprach: "Der betagte Mensch wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen zu fragen nach dem Ort des Lebens, und er wird leben. Denn viele Erste werden Letzte werden, und sie werden ein einziger werden."

Hat es das jemals gegeben, dass ein alter Mensch ein vor sieben Tagen Geborenes nach dem Ort des Lebens fragte? Und was hat das mit der Reihenfolge (erste und letzte) zu tun? Als supertolles Rätsel kommt dann die Vereinigung des alten Menschen mit dem Säugling. Hallo? Hatte dieser Didymus Judas Thomas jemals alle Tassen im Schrank? Vermutlich nicht. Nein, nicht. Ganz sicher nicht.

Die Prophezeiung, sie würden ein einziger werden, macht die Grünen neugierig. Das chinesische Diktatursystem, Stalin, Hitler und Marx leben auf. Faszinierend. Es geht um Gleichschaltung.

Erkenne das Verborgene

(5) Jesus sprach: "Erkenne, was vor dir ist, und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden. Denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird."

Es wird alles offenbar werden. Das stimmt. Aber dies geschieht nicht dadurch, dass wir erkennen, was vor uns ist und was uns verborgen ist. Die menschliche Erkenntnis bleibt Stückwerk und unterliegt nicht einer zwanghaften Enthüllung alles Verborgenen. Dieser Didymus Judas Thomas reduziert das Erkennen auf einem mechanischen Zwang und auf menschliche Anstrengungen. Das macht die Wachtturm-Gesellschaft auch.

Die Bibel geht mit dem Erkennen viel breiter und vielschichtiger um. Beim Suchen-Finden spricht die Bibel klarere, eindeutigere Worte. Beim Suchen-Finden bläht sich Didymus Judas Thomas auf (erschrocken sein, verwundert sein, über das All herrschen). Beim Erkennen reicht ihm der simple Mechanismus, der dann auch noch zwanghaft abläuft.

Macht was ihr wollt!

(6) Seine Jünger fragten ihn und sprachen zu ihm: "Willst du, dass wir fasten? Und wie sollen wir beten und Almosen geben? Und von welchen Speisen sollen wir uns fernhalten?" Jesus sprach: "Lügt nicht, und, was ihr hasst, das tut nicht; denn alles ist offenbar im Angesicht des Himmels. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und es gibt nichts Bedecktes, das bleibt, ohne enthüllt zu werden."

Wenigstens bringt der Didymus-Judas-Thomas-Jesus die Anweisung, dass man nicht lügen solle. Die vielen weiteren Fragen und Probleme kümmern ihn erst gar nicht. Stattdessen setzt er einen ethischen Maßstab: den Hass seiner Jünger! Was für ein religiöser Fehlschlag, der allerdings der Kontrolle des Himmels unterstellt wird.

Katzen essen

(7) Jesus sprach: "Selig ist der Löwe, den der Mensch isst, und der Löwe wird Mensch werden. Und verflucht sei der Mensch, den der Löwe frisst, und der Löwe wird Mensch werden."

Der Blödsinn dieser Aussage erklärt sich von ganz allein. Man ist das, was man isst. Krasse Enthüllung. Allerdings ist die Umkehrung des Blödsinns ebenso unsinnig. Der Mensch, der von einem Löwen gefressen wird, ist auch noch verflucht. Warum, weiß niemand. Aber dabei ist ganz wichtig, dass auch hierbei der Löwe Mensch wird.

Wer über einen solchen Schwachsinn hinwegliest und dem Thomas-Evangelium immernoch einen gewissen Wert zumisst, kann auch als grünlinker Politiker Karriere in Deutschland machen.

Die Fischweisheit des Didymus Judas Thomas

(8) Und er sprach: "Der Mensch gleicht einem weisen Fischer, der sein Netz ins Meer warf. Er zog es aus dem Meer voll von kleinen Fischen; unter ihnen fand er einen großen, schönen Fisch, der weise Fischer. Er warf alle kleinen Fische zurück ins Meer und wählte den großen Fisch ohne Bedenken. Wer Ohren hat zu hören, möge hören!"

Banaler und primitiver gehts nicht mehr. Der Mensch wird mit einer Eigenschaft beschrieben, die jeder kennt und nichts und niemanden qualitativ kennzeichnet. Genauso gut hätte dieser Didymus-Judas-Thomas-Jesus ausführen können: Der Mensch ist wie jemand, der die Nase mitten im Gesicht hat. Wow! Um das zu verstehen, soll man auch noch ganz genau zuhören. Ach so!

Saatgut-Weitwurf

(9) Jesus sprach: "Siehe, da ging ein Sämann hinaus, füllte seine Hand und warf. Ein Teil davon fiel auf den Weg, die Vögel kamen, sie aufzusammeln. Andere fielen auf den Felsen, und sie schlugen keine Wurzeln in der Erde und brachten keine Ähren hervor zum Himmel. Und andere fielen auf die Dornen, sie erstickten die Saat, und der Wurm fraß sie. Und andere fielen auf die gute Erde, und sie brachte gute Frucht hervor; sie brachte sechzig Maß und hundertzwanzig Maß."

Die Vögel sind ordnungsliebende Tiere. Die sammeln ein wie die Tauben in dem Märchen Aschenputtel. Und die Saat auf dem Felsen bleibt wurzellos, bringt aber Ähren in alle Richtungen außer zum Himmel. Die Saat auf den Dornen, wie sie sich dort auch immer halten mag, erstickt eine andere Saat oder sich selbst. Man weiß es nicht. Der Wurm, der diese Saat frisst, verlässt für diese Aktion das Erdreich und erklettert die Dornen. Die gute Frucht entsteht fertig verpackt in verschiedenen Packungsgrößen.

Diese einmalige Saatgut-Weitwurf-Begebenheit hat im Thomas-Evangelium keinen besonderen Sinn, denn es wird kein Bezug hergestellt, worauf sich diese Sache beziehen könnte. Erst die Menschen, die die Bibel kennen, können darauf schließen, dass es um die Weise dreht, wie die Menschen die Botschaft von Jesus aufnehmen. Nichts davon erwähnt dieser Didymus Judas Thomas.

Was ist nicht brennendes Feuer?

(10) Jesus sprach: "Ich habe ein Feuer auf die Welt geworfen, und siehe, ich bewache es, bis es brennt."

Der Jesus des Thomas-Evangeliums bewacht etwas, das nicht brennt, aber Feuer sein soll. Selbst bei Versen, die nicht falsch zu verstehen sind, verdreht dieser Didymus Judas Thomas jede Logik ins Verkehrte. Der Mann muss einen Höllenspaß bei der Erstellung des Thomas-Evangeliums gehabt haben.

Lachen oder Weinen

(11) Jesus sprach: "Dieser Himmel wird vergehen, und der über ihm wird vergehen. Und die Toten sind nicht lebendig, und die Lebendigen werden nicht sterben. In den Tagen, in denen ihr aßet von dem, was tot ist, machtet ihr daraus, was lebendig ist. Wenn ihr im Licht sein werdet, was werdet ihr tun? An dem Tag, als ihr eins wart, seid ihr zwei geworden. Aber wenn ihr zwei werdet, was werdet ihr tun?"

Die Himmel sind in der ägyptischen Vorstellung wie Teppiche übereinander gelagert. Und die Toten sind tot! Aber die Lebendigen werden nicht sterben, wenn man sie rechtzeitig aufisst. Dann werden sie verstoffwechselt.

Was werden wir tun, wenn wir im Licht sein werden? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Auch die Frage, was es heißt, im Licht zu sein, bleibt offen.

Wenn wir eins werden, weden wir zwei. Aha! Ach so! Und was werden wir dann tun? Grün wählen?

Stärker als die Wachtturm-Gesellschaft

(12) Die Jünger sprachen zu Jesus: "Wir wissen, dass du uns verlassen wirst. Wer ist es, der groß über uns werden soll?" Jesus sprach zu ihnen: "Wo auch immer ihr herkommt, geht zu Jakobus, dem Gerechten, dessentwegen Himmel und Erde entstanden sind."

Der katholische Papstkrampf ist ein weiteres Mal widerlegt. Jakobus ist der Chef. Wegen dem Jakobus sind sogar Himmel und Erde entstanden.

Da hätte der Didymus Judas Thomas aber noch üben müssen. Er haut seinen Unsinn so unüberlegt raus, dass sogar die Wachtturm-Gesellschaft darüber lacht. Aber die Grünen agieren mit ihren Lügen wie dieser Evangeliumsschreiber. Solange sie mit ihrer Manipulation Erfolg haben, werden sie mit ihren Kobolden siegreich sein. Spannend wäre zu wissen, ob es wirklich jemanden gab oder gibt, der das Thomas-Evangelium jemals ernst genommen hat.

Jesus spaltet die Jünger

(13) Jesus sprach zu seinen Jüngern: "Vergleicht mich, sagt mir, wem ich gleiche." Simon Petrus sprach zu ihm: "Du gleichst einem gerechten Engel." Matthäus sprach zu ihm: "Du gleichst einem weisen Philosophen." Thomas sprach zu ihm: "Meister, mein Mund ist völlig unfähig auszusprechen, wem du gleichst." Jesus sprach: "Ich bin nicht dein Meister. Da du getrunken hast, bist du trunken geworden von der sprudelnden Quelle, die ich vermessen habe." Und er nahm ihn und zog sich zurück und sagte ihm drei Worte. Als Thomas aber zu seinen Gefährten zurückkehrte, fragten sie ihn: "Was hat dir Jesus gesagt?" Thomas sprach zu ihnen: "Wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie nach mir werfen, und ein Feuer wird aus den Steinen hervorkommen und euch verbrennen."

Schaut man sich einen billigen Film an, bekommt man ungefähr die Gefühle, die hier vom Thomas-Evangelium entfacht werden. Langeweile gepaart mit Kopfschütteln. Da macht man gern den Fernseher aus. Wer soll so etwas aushalten?

Dieser falsche Jesus ist nicht der Meister des Jüngers Thomas. Was für ein Schwachsinn. Zur Strafe für das Besoffensein des Jüngers Thomas muss sich dieser drei Worte von diesem falschen Jesus anhören. Eine Zauberformel? Esoterische Energie in Worten? Fortan ist Thomas auf elitäre Weise von den anderen Jüngern getrennt. Er hat einen Wissensvorsprung. Jesus hat die Jüngerschaft gespalten. Der Teufel muss das Thomas-Evangelium selbst geschrieben haben.

Geisteskrank durch Almosengeben

(14) Jesus sprach zu ihnen: "Wenn ihr fastet, werdet ihr euch eine Sünde erschaffen; und wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden; und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr an euren Geistern Schlechtes tun. Wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gebieten wandert, wenn man euch aufnimmt, dann esst, was man euch vorsetzt, und heilt die Kranken unter ihnen. Denn das, was hineingeht in euren Mund, wird euch nicht verunreinigen. Aber das, was euren Mund verlässt, das ist es, was euch verunreinigen wird."

Beten und Fasten sind bei dem Thomas-Jesus etwas ganz schlechtes. Armen helfen verursacht Geisteskrankheit. Trotzdem sind die Jünger dieses gefälschten Jesus reisende Ärzte, die alles essen dürfen. Mit dem Auswurf von unsinnigen Verunreinigungen aus dem Mund geht dieser falsche Jesus seinen Jüngern tapfer voran. Der Didymus-Judas-Thomas-Jesus ist durch und durch verunreinigt. Er das bringt das Schmutzigste heraus, was ihm gerade einfällt. Beten und Fasten sind schlecht. Almosen machen den Geber geisteskrank.

Vor Satan niederfallen

(15) Jesus sprach: "Wenn ihr den seht, der nicht geboren ist vom Weibe, werft euch auf euer Antlitz und verehrt ihn, jener ist euer Vater."

Gott ist unsichtbar, wie uns die Bibel mehrfach mitteilt. Die Person, die sie sehen, kann also nicht Gott sein. Ist Satan vom Weibe geboren. Gut. Man kennt ein paar Märchen, in denen des Teufels Großmutter vorkommt. Aber dennoch ist es offensichtlich, dass dieser ägyptische Schreiber des Thomas-Evangeliums auf Satan anspielt. Allerdings vergisst er zu erwähnen, dass die Satansanbeter bei der Anbetung auch den Allerwertesten hochstrecken sollen. Das sieht gut aus und weist auf die wahren Freuden ihres Vaters hin.

Feine kleine Änderung

(16) Jesus sprach: "Die Menschen denken wohl, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu bringen. Und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, um Zerwürfnisse auf die Erde zu bringen, Feuer, Schwert, Krieg. Denn es werden fünf sein in einem Hause: drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden allein dastehen."

Jesus hat eine Vermutung. Ein netter Trick, uns Jesus als einen unsicheren Menschen dazustellen, der gerade mal Vermutungen anstellen kann.

Dass die Menschen sich selbst die größten Feinde sind, wissen wir. Wir wissen auch, dass der Hass auf Jesus viele dazu bringen wird, ihre eigenen Leute zu verraten und auszuliefern. Dass die Ausgelieferten dann aber allein dastehen werden, kann nur aus Satans Herzen kommen. Denn sie werden nicht allein sein und auch nicht allein dastehen. Wer einmal Ja zu Jesus gesagt hat, wird in allen Lebenslagen bewahrt und hat Gemeinschaft mit IHM.

Gute Idee

(17) Jesus sprach: "Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt hat und was nicht im menschlichen Sinne aufgekommen ist."

In der Tat ist der Opfertod, den Gott als Mensch selbst auf sich nimmt, um seiner absoluten Gerechtigkeit zu genügen und dennoch absolut zu lieben, so einmalig, dass diese Einmaligkeit schon als Beweis empfunden werden kann oder sogar muss, dass Jesus Gott ist. Doch die Selbstbeweihräucherung, die dieser ägyptische Thomas Jesus nachsagt, ist nie Jesu Ding gewesen. Erst nach der Auferstehung wurde klar, welchen einmaligen Hintergrund Jesus Christus hat.

An dieser Stelle und im Blick auf die kommenden Verse des Thomas-Evangeliums teile ich mit, dass das Lesen und Deuten dieser ägyptischen Kaputtheit nicht an einem Stück zu leisten ist. Die hochgestapelte Dummheit dieses frommen Machwerks schmettert nieder.

Dummes Geschwätz als Antwort

(18) Die Jünger sprachen zu Jesus: "Sage uns, wie unser Ende sein wird." Jesus sprach: "Habt ihr denn schon den Anfang entdeckt, dass ihr nach dem Ende fragt? Denn dort, wo der Anfang ist, dort wird auch das Ende sein. Selig, wer am Anfang stehen wird, und er wird das Ende erkennen und den Tod nicht schmecken."

Philosphie ist die Wissenschaft über eine schwarze Katze in einem stockdunklen Zimmer, in dem sich gar keine Katze befindet. Jesus hat sich nie auf diesem unteren Level bewegt. Seine Anworten sind nie so unfair gewesen, wie es hier von diesem falschen Geist dargestellt wird. Als einzige Entschuldigung für diese infamen Schriften kann die Annahme gelten, dass da jemand etwas aufgeschnappt und nichts davon verstanden hat.

Erkenne die Bäume

(19) Jesus sprach: "Selig ist, wer war, ehe er wurde. Wenn ihr mir zu Jüngern werdet und meine Worte hört, werden diese Steine euch dienen. Denn ihr habt fünf Bäume im Paradies, die von Sommer und Winter unberührt bleiben, und deren Blätter nicht abfallen. Wer sie erkennt, wird den Tod nicht schmecken."

Oh Tannenbaum! Oh Tannenbaum!

Jesus spricht zu seinen Jüngern, als wenn sie noch gar nicht seine Jünger wären. Wie hohl muss dieser Didymus Judas Thomas gewesen sein?

Wer war, bevor er wurde? Jesus allein. Jesus ist der einzige, der war und doch wurde. Nämlich Mensch. Außer auf ihn trifft diese Definition auf niemanden zu. Wie kann dieser ägyptische Schreiberling so dreist sein, Jesus Christus eine Aussage über viele in den Mund zu legen, die allein auf ihn selbst zutrifft? Es muss der Teufel sein, der hier an der Arbeit ist.

Meisenknödel

(20) Die Jünger sprachen zu Jesus: "Sage uns, wem das Himmelreich gleicht." Er sprach zu ihnen: "Es gleicht einem Senfkorn, kleiner als alle Samen. Wenn es aber auf beackerte Erde fällt, bringt es einen großen Zweig hervor und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels."

Die Vögel haben ja nach dem Thomas-Evangelium schon einen großen Vorteil, wenn sich das Himmelreich weiter oben befindet (siehe Vers 3). Die können ja fliegen! Ui! Die Logik ist so logisch, dass es kracht. Nun finden diese möglicherweise bevorzugten Vögel auch noch einen Schutz durch einen Zweig, der aus beackertem Boden wächst. Handelt es sich um den deutschen Zweig der Wachtturm-Gesellschaft?

Eine gängige Deutung des biblischen Begriffs "Vögel des Himmels" sagt, dass es sich hier um Dämonen handelt. Im Kontext des Thomas-Evangeliums gewinnt diese Annahme noch einmal einen extraschwarzen Kontrast. Auch hier winkt der Satan mit dem Zaunpfahl. Satan hat doch ein zu großes Interesse daran, immer wieder einmal seine Signatur zu hinterlassen.

Die machen sich nackig!

(21) Mariham sprach zu Jesus: "Wem gleichen deine Jünger?" Er sprach: "Sie gleichen kleinen Kindern, die sich auf einem Feld niedergelassen haben, das nicht ihnen gehört. Wenn die Besitzer des Feldes kommen, werden sie sagen: Gebt uns unser Feld zurück. Sie entkleiden sich vor ihnen, damit sie es ihnen überlassen und ihnen ihr Feld zurückgeben. Deswegen sage ich: Wenn der Herr des Hauses weiß, dass er kommen wird, der Dieb, wird er wachen, ehe er kommt, und wird ihn nicht eindringen lassen in das Haus seines Königreiches, damit er seine Sachen hinfortträgt. Ihr aber, seit wachsam angesichts der Welt, gürtet eure Lenden mit großer Kraft, damit die Räuber keinen Weg finden, zu euch zu kommen. Denn der Nutzen [Mangel?], den ihr erwartet, wird eintreten. Möge unter euch ein weiser Mann sein. Als die Frucht reifte, kam er schnell mit seiner Sichel in der Hand, und mähte sie. Wer Ohren hat zu hören, möge hören."

Wie krank muss der sein, der diesen Schwachsinn verzapft hat? Hat der Teufel noch geübt? In welchem Semester war er, als er diese idiotische Sache erfand? Vielleicht hätte er doch nicht so lange Mitglied in der MLPD sein sollen. Die Leute in dieser Partei machen krank. Und sie machen sich vor allen nackig, wenn sie wieder einmal Gewalt anwenden.

My home is my castle, sagt der Engländer. Das kommt schon im Thomas-Evangelium vor. Es handelt sich um das "Haus seines Königreichs".

Das schnelle Mähen der reifen Frucht ist nicht unsinnig. Das kann jeder Landwirt bestätigen. Doch hier wird diese Sicht zur Unterstützung der Irrlehre der Katholischen Kirche. Diese lehrt, sie sei der Baumeister des Himmelreichs auf Erden. Der Mensch und die Grünen bauen sich eine neue Welt.

Was wir erwarten, wird eintreten? Aha. Hier findet wieder eine Psychosache statt, die ins Esoterische hineinführt. Der Glaube ist wichtig. Nicht der Glaube an Jesus Christus. Das ist ein Lieblingsthema des Satans, der in den modernen Bibelhäusern umhergeht. Die Satanisten Westcott und Hort lassen grüßen.

Zum Abschluss der Unsinns und der Irrlehre kommt wieder dieses gestohlene "Wer Ohren hat zu hören, möge hören.". Auch an einem getöteten Menschen kann man noch einiges erkennen, was auf das ehemalige Menschsein der Leiche hindeutet. So benutzt das Thomas-Evangelium immer wieder die bekannten von Jesus stammenden Sätze.

Genderwahn und noch mehr Schwachsinn

(22) Jesus sah Kleine, die gesäugt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern: "Diese Kleinen, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Königreich eingehen." Sie sprachen zu ihm: "Werden wir als Kleine ins Königreich eingehen?" Jesus sprach zu ihnen: "Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, so dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist, und wenn ihr Augen macht anstelle eines Auges und eine Hand anstelle einer Hand und einen Fuß anstelle eines Fußes, ein Bild anstelle eines Bildes, dann werdet ihr in [das Königreich] eingehen."

Das Wort "säugen" deutet auf kleine Tiere hin, die der Thomas-Evangeliumsjesus sah. Tiere säugen, Menschen stillen. Sind sogar die Übersetzer des Thomas-Evangeliums davon begeistert, den Jesus der Bibel lächerlich zu machen?

Diese Kleinen werden dann auch nur als Vergleich herangezogen. Während der echte Jesus den Kindern das Reich der Himmel bedingungslos zuspricht, halten sie, wenn es sich tatsächlich um Kinder handelt, im Thomas-Evangelium als Anschauungsbeispiel benutzt. Die Jünger haben in dieser Sache auch nur ihr Ego im Kopf. Werden wir? Werden wir? Die Antwort, die sie von dem falschen Jesus erhalten, fasst so viel Quatsch wie möglich in einem Satz zusammen. Unter anderem wird der heutige Genderwahn von diesem falschen Jesus gefordert. Die drei letzten Forderungen unterbieten alles, was man logisch nennen kann. Wenn einem Zeugen Jehovas und einem Grünen ihre eigenen Schriften noch nicht unsinnig genug sind, können sie im Thomas-Evangelium forschen.

Unverständlich weil sinnlos

(23) Jesus sprach: "Ich werde euch auswählen, einen aus tausend und zwei aus zehntausend, und sie werden als ein einziger dastehen."

Obwohl die Jünger schon berufen worden sind, sollen sie noch einmal ausgewählt werden. Der Rest der Ansage ist eher dazu geeignet, Menschen irre zu machen.

Wieder sinnlos bis zum Anschlag

(24) Seine Jünger sprachen: "Zeige uns den Ort, an dem du bist, da es notwendig ist für uns, dass wir ihn suchen." Er sprach zu ihnen: "Wer Ohren hat, möge hören! Es ist Licht drinnen im Menschen des Lichts, und er erleuchtet die ganze Welt. Scheint er nicht, ist er Finsternis."

In der Bibel wird davon berichtet, dass Jesus über den Ort spricht, zu dem er gehen wird. Die Thomas-Evangeliumsjünger fragen aber nur nach dem Ort, an dem er ist! Was für ein Blödsinn! Genauso schwach ist die angebliche Antwort, die Jesus in den Mund gelegt wird. Er antwortet gar nicht auf die in sich schon unsinnige Frage, sondern legt noch mehr banalen Käse oben drauf. Krank.

Bruder bewachen als Gedankenkontrolle

(25) Jesus sprach: "Liebe deinen Bruder wie deine Seele, bewache ihn wie deinen Augapfel."

Endlich treffen wir auf eine Aussage, die auf den ersten Blick den Worten Jesu ähnlich klingt. Doch die Übertreibung, die in dieser Aussage liegt, macht einen schalen Beigeschmack. Die totale Überwachung des Bruders riecht stark nach Kontrolle. Da fallen einem sofort Begriffe ein wie: Familienehre, Religionszwang, Ehrenmord, Unterdrückung, Islam.

Bewache deinen Bruder wie deinen Augapfel. Das klingt nach einem diktatorischen Religionssystem.

Balken im Auge

(26) Jesus sprach: "Den Splitter im Auge deines Bruders siehst du, den Balken aber in deinem Auge siehst du nicht. Wenn du den Balken aus deinem Auge ziehst, dann wirst du sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen."

Nochmal ein altbekanntes Fragment aus der Bibel. Nur anders formuliert.

Siebententagsadventisten und Hebrew Roots

(27) Jesus sprach: "Wenn ihr euch nicht der Welt enthaltet, werdet ihr das Königreich nicht finden. Wenn ihr den Sabbat nicht als Sabbat beachtet, werdet ihr den Vater nicht sehen."

Der Fake-Jesus im Thomas-Evangelium ist eine Asketenführer. Vor allem das Nicht-Finden des Königreiches sticht ins Auge. Der echte Jesus machte klar, dass das Reich der Himmel nahe herbeigekommen ist. Der Amateurschreiber Thomas dreht die Sachlage einfach mal um. Genauso umgedreht sind die Bedingungen, unter denen man das Königreich findet. Man findet es nicht in Jesus Christus, sondern nur, wenn man den Sabbat beachtet. Das hat es bei Jesus nie gegeben. Vielmehr wurde er immer wieder schwer angegriffen, weil er den Sabbat auf verschiedene Art missachtet haben soll. Die STA und ähnliche Sekten wie z.B. die Hebrew Roots fordern wie das Thomas-Evangelium die Beachtung des Sabbat. Jesus wurde aber auch immer wieder heftig angegriffen, weil er mit Sündern an einem Tisch saß und verrufene Menschen nicht von sich wegstieß. - Die Enthaltung von der Welt kommt durch den Glauben an Jesus Christus. Nicht wir haben die Kraft dazu, sondern sie wird uns von ihm geschenkt. Askese rettet nicht. Nur Jesus rettet.

Niemand sucht nach dem Sinn des Lebens

(28) Jesus sprach: "Ich stand in der Mitte der Welt und erschien ihnen im Fleisch. Ich fand sie alle trunken, ich fand keinen unter ihnen durstig. Und meine Seele war betrübt über die Söhne der Menschen, da sie blind in ihrem Herzen sind und nicht sehen; denn leer sind sie in die Welt gekommen und leer suchen sie, die Welt zu verlassen. Nun aber sind sie trunken. Wenn sie ihren Wein abschütteln, werden sie bereuen."

Der ewige Gott Jesus Christus kommt als Mensch in sein Eigentum und ist komplett überrascht davon, dass die Menschen alle besoffen sind. Die Menschen sind alle voll und haben keinen Bock mehr auf die Sauferei. Schlimm! Da hat der Thomas-Jesus wohl das Fass umsonst herangerollt. Jesus wird hier als frustrierter Gastwirt dargestellt.

Gleichzeitig wird Jesu wichtigste Selbstbezeichnung durch den Dreck gezogen. Er liebt es, sich als der Menschensohn zu benennen. Das hängt einfach damit zusammen, dass er der einzige Teil Gottes ist, der Mensch wurde. Hier im Thomas-Evangelium sind plötzlich alle Menschen Söhne der Menschen. Ganz nebenbei sägt das Thomas-Evangelium am Fundament.

Niemand außer denen, die denken, sie hätten schon alles, verzichtet freiwillig darauf, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Nur dem Moslem wurde suggeriert, dass er nichts lernen muss, weil er in seiner Religion schon alles hat und kann. So bleiben diese armen Menschen oft ihr Leben lang kindisch naiv. Diese kaputte Einstellung fand aber in der Welt noch gar nicht statt. Wer außer dem Muslim legt Wert darauf, nichts zu lernen? Wer will leer die Welt verlassen? Niemand außer Buddhisten.

Zum Schluss wird das Dilemma auf den eigenen Wein reduziert. Aber wer außer dem Moslem besteht darauf, alles zu verschmähen, was nicht in seiner Vergewaltigungs- und Enthauptungsreligion enthalten ist?

Nicht das Abschütteln der eigenen Ideologie rettet. Nur Jesus rettet. Er öffnet das Herz für Fakten und Wahrheit. Erst dann ist der Mensch in der Lage, seine Einstellung zu überprüfen und zu überdenken. Kein Grüner kann ohne Jesus erkennen, wie krank er ist und was er den Menschen antut.

Bereuen werden alle Menschen. Alle Menschen werden ihr Knie vor dem Lamm beugen.

Evolutionstheorie

(29) Jesus sprach: "Wenn das Fleisch des Geistes wegen entstanden ist, ist es ein Wunder. Wenn aber der Geist des Leibes wegen entstanden ist, ist es ein Wunder der Wunder. Ich aber wundere mich darüber, wie dieser große Reichtum sein Heim in dieser Armut genommen hat."

Die Variante, das Leben aus Information entstehen kann, ist gängige Erkenntnis, wird aber konsequent von der staatlich bezahlten Wissenschaft geleugnet. Dagegen wird die These gestützt, Leben könne aus Materie entstehen. Hier wird dieser Irrtum aber auf die Spitze getrieben. Geist (Information) entsteht aus Materiellem. Das Ganze wird in Vermutungen verpackt, die Jesus angestellt haben soll. Findet jemand mal für mich eine einzige Bibelstelle, in der beschrieben wird, wie Jesus an einer Sache herumrätselt? Danke.

Ebenso gibt es auch keine Begebenheit, in der Jesus Christus jemals ratlos war. Aber der Thomas-Jesus wundert sich sogar. Er kann nicht begreifen, wie das Fleisch Geist behergen kann. Spricht so der Schöpfer des Universums?

Kernlehre der Zeugen Jehovas

(30) Jesus sprach: "Wo drei Götter sind, sind es Götter; wo zwei oder einer ist, mit dem bin ich."

Plumper kann man kaum lügen. Um die Dreieinigkeit ad absurdum zu führen, redet dieser ägyptische Westentaschenjesus von mehreren Göttern. Er muss wohl Buddhist gewesen sein. Immerhin reduziert dieser Thomas-Jesus seine Gottheit auf null und auf sein Dabeisein auf einen oder zwei Götter.

Dass aber die Dreieinigkeit, also auch die Gottheit Christi, von der Bibel auf einfachste Weise erzwungen wird, weiß dieser Didymus Judas Thomas gar nicht. Im ersten Teil der Bibel wird immer und immer wieder festgelegt, dass es neben Gott keinen anderen Gott gibt. Im Johannes-Evangelium kommt die Bibel mit dem Gott Jesus Christus. Kann dieser ein anderer Gott sein? Nein, sonst wäre die Bibel genauso wertlos und lügenhaft wie das Thomas-Evangelim.

Wunderschön erscheint vor diesem Hintergrund der Versuch, Jesus seine eigene Gottheit leugnen zu lassen. Ist das Thomas-Evangelium erst nach dem Koran geschrieben worden?

Die Antifa schlägt zu

(31) Jesus sprach: "Kein Prophet wird in seinem Dorf angenommen, kein Arzt heilt die, die ihn kennen."

Das Faktum, dass ein Prophet von den eigenen Leuten nicht angenommen werden kann, wird begründet mit dem Verhalten, das wir in unseren modernen Zeiten bei der Antifa erkennen. Der Arzt verweigert die Behandlung und die AfD bekommt keine Lokalitäten, in denen sie ihre Veranstaltungen abhalten kann. Hier wird der Thomas-Jesus zu einem aktiven Antifa-Verbrecher. Er erhebt die Nazi-Techniken der Antifa sogar zu einer Art Naturgesetz. Was ist von solch einem Jesus zu halten?

Relotius-Presse

(32) Jesus sprach: "Eine Stadt, die auf einem hohen Berg gebaut und befestigt ist, kann nicht fallen, noch kann sie verborgen werden."

Das hätte Jesus niemals gesagt. Die einfache Geschichte bestätigt diese Worte nicht. Sogar schon im Alten Testament wird immer wieder über stolze Städte berichtet, die trotz ihrer Position und Befestigung auf einem hohen Berg fielen. Dieser ägyptische Schreiber verkörpert die Relotius-Presse und es fehlt eigentlich nur noch der Zwang, für diese Lügen zu zahlen.

Das andere Ohr

(33) Jesus sprach: "Das, was du mit deinem Ohr und mit dem anderen Ohr hörst, predige es von euren Dächern. Denn niemand zündet eine Lampe an, und stellt sie unter einen Scheffel, noch stellt er sie an einen verborgenen Ort, sondern er setzt sie auf den Leuchter, damit jeder, der eintritt und hinausgeht, ihr Licht sieht."

Bestimmt kommt noch ein Spruch: Wirf deine Krücken weg und geh mit deinem Bein und mit dem anderen Bein. Der WDR hätte es nicht schöner formulieren können. Alles was das Thomas-Evangelium bringt, ist dafür konstruiert, den echten Jesus Chrisus zu diffamieren. Dass diese kranken Menschen sich dabei so selbstverräterisch anstellen, hindert viele Menschen nicht daran, auf diese Diffamierungen willig einzusteigen und davon begeistert zu sein.

Endlich mal ein glaubhaftes Zitat

(34) Jesus sprach: "Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen sie beide in eine Grube."

Wenn ein Grüner einen Grünen führt, kommen zwei dabei heraus. Sie werden eins. Claudia Roth. :-)

Migrationspakt

(35) Jesus sprach: "Es ist nicht möglich, dass jemand in das Haus des Starken eintritt und es mit Gewalt nimmt, es sei denn, er bände seine Hände; dann wird er sein Haus durchwühlen."

Wie kommt es, dass dieser Jesus im Thomas-Evangelium auf den Migrationspakt hinweist. Ist das Thomas-Evanglium von der UNO geschrieben worden? Lustig ist auch die Vokabel "durchwühlen". Deutschland und Europa sind tatsächlich zu einem Wühltisch herunter gekommen. Nur ohne Preise.

Modefragen

(36) Jesus sprach: "Sorgt euch nicht von Morgen bis Abend und von Abend bis Morgen, was ihr anziehen werdet."

Zu Jesu Zeiten gab es in jeder zweiten Stadt wöchentlich eine Modenschau mit Laufsteg. Das ging dem Thomas-Jesus tierisch auf den Wecker, denn die Modedesigner waren allesamt Versager. Sie hatten einfach keine Ideen mehr und zogen durchs Land, um neue Fachkräfte zu finden.

Oder wollte der Thomas-Jesus die Leute wie Penner herumlaufen lassen? Man weiß es nicht.

Erotische Offenbarung

(37) Seine Jünger sprachen: "Wann wirst du uns offenbar werden, und wann werden wir dich sehen?" Jesus sprach: "Wenn ihr euch entkleidet ohne Scham und eure Kleider nehmt und sie unter eure Füße legt wie die kleinen Kinder und auf sie tretet, dann werdet ihr den Sohn des Lebendigen [sehen] und ihr werdet euch nicht fürchten."

Was soll man dazu noch sagen?

In der Bibel ist die neue Kleidung der Inbegriff des Gerettetsein. Ein Mann nahm an der Hochzeit des Königs in seiner eigenen Kleidung teil. Der König fragte ihn, wie er mit dieser Kleidung überhaupt herein gekommen ist. Dieser Mann hatte das neue Kleid nicht angenommen, das jeder Christ am Eingang zu dieser Hochzeitsfeier erhält. Die Konsequenz war: Der Mann wurde gebunden und hinaus geworfen!

Der vermutliche Bezug dieser erfundenen und in den Mund Jesu gelegten Worte ist wohl die Bemerkung am Ende der Schöpfungsgeschichte. "Sie waren nackt und schämten sich nicht." Der Thomas-Jesus steht für die Wiederherstellung dieses paradiesischen Zustandes. Es geht diesem ägyptischen Lügner nur um das Ungeschehenmachen aller Tatsachen. Genau das will die UNO. Der Migrationspakt soll das neue Paradies schaffen. Leider bringt das viele, viele Vergewaltigungen mit sich. "Sie waren alle Muslime und schämten sich nicht."

Wer sucht, wird nicht finden

(38) Jesus sprach: "Oftmals habt ihr gewünscht, diese Worte zu hören, die ich euch sage, und ihr habt keinen anderen, sie von ihm zu hören. Es werden Tage kommen, da ihr mich suchen und nicht finden werdet."

Kann mich nicht erinnern, dass jemals jemand sich die Worte Jesu gewünscht hat. Jesus war und ist bis heute immer der Stein des Anstoßes. Was allerdings zum Himmel stinkt, ist die Selbstwiderlegung, die dieser Thomas-Jesus vollzieht. Der echte Jesus sandte den Tröster, der seinen Jüngern Zeugnis gab und gibt. Da gab es nicht die Ansage: Ihr werdet suchen und nicht finden.

Zusammengewürfelt

(39) Jesus sprach: "Die Pharisäer und die Schriftgelehrten haben die Schlüssel zur Erkenntnis empfangen und haben sie versteckt. Sie sind auch nicht eingetreten, und die, die eintreten wollten, ließen sie nicht. Ihr aber, seid klug wie die Schlangen und unschuldig wie die Tauben."

Erstens geht es um das Reich der Himmel und nicht um die Erkenntnis. Erkenntnis hilft nicht, rettet nicht. Erkenntnis ist gut, kann aber niemals ins Himmelreich helfen. Wer die Schlüssel zur Erkenntnis hat, verfügt gar nicht über den Zugang zur Rettung. Viele behaupten, Erkenntnis könne retten. Jehovas Zeugen sind solche Lügner. Erkenntnis kann aber nicht retten. Nur der Glaube an Jesus Christus rettet.

Den Tipp mit der Klugheit hier anzufügen zeugt von der wirren Unsortiertheit dieses ägyptischen Sprücheklopfers. Hat er bei dem Wort "Erkenntnis" an Klugheit gedacht? Aua!

Jesus soll verderben

(40) Jesus sprach: "Ein Weinstock ist gepflanzt worden außerhalb des Vaters, und da er nicht befestigt ist, wird er mit seiner Wurzel ausgerissen werden und verdorben."

Wie krank dieses Thomas-Evangelium ist, erkennt man hier spätestens. Jesus, der wahre Weinstock, soll angeblich außerhalb des Vaters gepflanzt worden sein. Also wird er vergehen. Das hätte der Teufel doch zu gern gehabt. Er arbeitet heute noch daran, Jesus Christus und seine Jünger zu beseitigen. Die Islamisierung Europas ist einer der größten antichristlichen Schachzüge Satans.

Dieses Thomas-Evangelium ist satanisch und enthält vieles, was Jehovas Zeugen auch lehren.

Macht ausüben

(41) Jesus sprach: "Wer in seiner Hand hat, dem wird gegeben werden. Und wer nicht hat, dem wird auch das Wenige, das er hat, genommen werden."

Wenn jemand etwas oder jemanden in der Hand hat, übt er Herrschaft darüber aus. Das gibt es auch oft unter Christen. Dieser ägyptische Thomas behauptet, dass dem Macht Ausübenden noch mehr gegeben wird. Das ist rein fleischlich. Das kennen wir von jeder beliebigen Firma. Das kann Jesus Christus niemals so gesagt haben. Jesus hat es auf das Geistliche bezogen. Und im Geistlichen ist das Ausüben von Macht nicht nur das Allerletzte, sondern als äußerstes Übel gekennzeichnet.

Nach ganzen 41 Versen steht schon überdeutlich fest, dass das Thomas-Evangelium satanischen Ursprungs sein muss! Es legt über seine Intention selbst Zeugnis ab. Wer kann an so etwas glauben?

Gehen Sie weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!

(42) Jesus sprach: "Werdet Vorübergehende!"

Der Prophet erhielt eine Anweisung von Allah. Sie sagte, dass die Besucher des Propheten nicht zu früh kommen, nicht viel reden und rechtzeitig wieder gehen sollten. Der genervte Prophet hatte nicht den Mut, seinen Leuten zu sagen, wie sehr er von ihnen genervt war. Dafür musste Allah herhalten. Der machte dafür direkt erstmal eine Vorschrift für den Moslem.

Im Evangelium des Didymus Judas Thomas hat der Fake-Jesus wenigstens noch den Schneid, den Leuten selbst zu sagen, dass er von ihnen die Nase voll hat.

Oder wollte der Fake-Jesus des Didymus Judas Thomas wirklich sagen: "Ihr seid Ewige! Werdet Vorübergehende!" Wie man es dreht und wendet, man riecht die faulen Eier.

Fake-Jesus als Antisemit

(43) Seine Jünger sprachen zu ihm: "Wer bist du, der du uns diese Dinge sagst?" [Jesus sprach zu ihnen:] "Aus dem, was ich euch sage, erkennt ihr nicht, wer ich bin? Aber ihr seid wie die Juden geworden: denn sie lieben den Baum und hassen seine Frucht, und sie lieben die Frucht und hassen den Baum."

Man sollte tatsächlich schon lange erkannt haben, dass dieser Fake-Jesus ein Produkt Satans sein muss. Man erkennt es an dem schreienden Unsinn, den er äußert. Die Frage ist berechtigt. "Aus dem, was ich euch sage, erkennt ihr nicht, wer ich bin?"

Seine Jünger waren Juden! Und doch sind sie noch einmal wie die Juden geworden. Dieses ägyptische Jesus-Fake muss die Juden fürchterlich hassen! Der den Juden von diesem Didymus Judas Thomas vorgeworfene Fehler ist der Unsinn schlechthin. Sie lieben den Baum und hassen seine Frucht, und sie lieben die Frucht und hassen den Baum. Was für ein Schwachsinn! Wer auch nur einigermaßen bei Trost ist, kann darüber nur lachen.

Sünde wider den Heiligen Geist

(44) Jesus sprach: "Wer den Vater lästert, dem wird vergeben werden, und wer den Sohn lästert, dem wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben werden, weder auf Erden noch im Himmel."

Ja! Das klingt doch mal echt. Das klingt doch mal schön. Doch die Lästerung des Heiligen Geistes war ein einmaliges Ereignis, das die religiösen Juden begangen haben. Diese Sünde kann nur unter höchster Angstrengung und in äußersten Ausnahmen von anderen Menschen wiederholt werden. Jehovas Zeugen bringen das, indem sie Gott zum Satan machen, der den Kontakt zu Jesus verbietet.

Die unvergebbare Lästerung des Heiligen Geistes wurde vollzogen, als die Pharisäer behaupteten, Jesus würde seine Wunder durch die Kraft Satans bewerkstelligen.

Weißdornsträucher und Gutmenschen

(45) Jesus sprach: "Trauben werden nicht von Dornensträuchern geerntet, noch werden Feigen von Weißdornsträuchern gepflückt, denn sie geben keine Frucht. Ein guter Mensch bringt Gutes aus seinem Schatz. Ein schlechter Mensch bringt Schlechtheiten aus seinem schlechten Schatz, der in seinem Herzen ist, und er sagt Schlechtheiten, denn aus der Überfülle des Herzens bringt er Schlechtheiten hervor."

Etwas schlechtes ist kein Schatz. Sonst müssten wir regelmäßig Schatztonnen an die Straße stellen, damit das Schlechte der Entsorgung zugeführt werden kann.

Kein Mensch ist gut. Nur der Gutmensch ist gut. Allerdings ist der Gutmensch nur eine religiöse Einbildung der Nazis und der Grünen.

Demut als Eintrittskarte

(46) Jesus sprach: "Von Adam bis Johannes dem Täufer gibt es unter den von Frauen Geborenen keinen Höheren als Johannes den Täufer, dass seine Augen nicht [vor ihm] niedergeschlagen werden sollen. Ich aber habe gesagt: Wer von euch klein wird, wird das Königreich erkennen und wird über Johannes erhoben werden."

Nicht schlecht, Herr Specht! Durch demütige Kleinheit kann man dann doch das Königreich erkennen. Die Erkenntnis rettet wieder in Ägypten. Das ist die Grundtendenz aller ägyptischen pseudochrisltichen Kampfschriften. Die Gnosis riecht nach Buddhismus und sonstigen Religionen.

Die wirkliche Botschaft Jesu Christi, dass die Rettung durch ihn mehr ist als alles, wird bei Didymus Judas Thomas geschickt geleugnet.

Pferde, nicht Kamele

(47) Jesus sprach: "Es ist unmöglich, dass ein Mensch zwei Pferde besteigt, zwei Bogen spannt. Und es ist unmöglich, dass ein Diener zwei Herren dient, oder er wird den einen ehren und den anderen geringschätzen. Kein Mensch trinkt alten Wein und wünscht sogleich, neuen Wein zu trinken. Und man gießt nicht neuen Wein in alte Schläuche, damit sie nicht zerbersten; noch gießt man alten Wein in einen neuen Schlauch, damit er ihn nicht verdirbt. Man näht nicht einen alten Flicken auf ein neues Gewand, da ein Riss entstehen würde."

Wieder werden in eindeutige Aussagen Jesu Christi kleine sinnentstellende Änderungen eingefügt. Hier: "oder er wird den einen ehren und den anderen geringschätzen". Aha! Dann kann ein Mensch doch mehreren Herren dienen. Die bauernschlaue Bewertung liegt dann nur noch in der sicherlich unmöglichen Gleichbehandlung der Herren. Dieser kleine Einschub kehrt die glasklare Aussage Jesu um. Man merkt es beim Lesen kaum. Diese versteckten Tricks findet man auch im Wachtturm und im ERWACHET!

Religion des Friedens

(48) Jesus sprach: "Wenn zwei miteinander Frieden schließen in diesem einen Hause, werden sie zum Berg sagen: Bewege dich fort, und er wird sich fortbewegen."

Der Islam ist darauf angelegt, sich über die ganze Welt zu verbreiten und alle Menschen in die Unterwerfung zu zwingen. Leider töten immer noch viele Moslems noch mehr Moslems. Ist der Ausspruch dieses Fake-Jesus aus dem Thomas-Evangelium darauf gerichtet? In der Bibel finden wir so etwas nicht.

Die entsprechende Aussage Christi ist: Wenn ihr Glauben habt, könnt ihr Berge versetzen (frei zitiert).

Der Calvinismus und der Stolz

(49) Jesus sprach: "Selig sind die Einsamen und Auserwählten, denn ihr werdet das Königreich finden, da ihr daraus seid und dorthin zurückkehren werdet."

Es gibt tatsächlich Christen, die darauf stolz sind, Jahrzehnte ohne Partner verbracht zu haben. Ob das das Gelbe vom Ei ist, sei dahingestellt. Positiv kann so etwas nur sein, wenn die frei gewordene Lebenszeit im Dienst für Jesus Christus ihren Sinn findet. Doch der Didymus-Judas-Thomas-Jesus setzt hier den Maßstab, man sei ja aus dem Königreich und werde deswegen als einsamer Mensch wieder dorthin finden. Was für eine sinnlose Logik! Kein Mensch, der stundenlang gegen die Rauhfasertapete starrt, hat einen Profit davon. Geschweige denn, dass er dorthin zurückfindet, wo er herkommt. Aua! Aua!

Sorgt euch nicht, was ihr sagen sollt

(50) Jesus sprach: "Wenn sie zu euch sagen: 'Woher kamt ihr?', sagt zu ihnen: 'Wir kamen aus dem Licht, wo das Licht aus sich selbst entstand und sich begründete, und sich in ihrem Bild offenbarte.' Wenn sie zu euch sagen: 'Wer seid ihr?', sagt: 'Wir sind seine Söhne, und wir sind die Auserwählten des lebendigen Vaters.' Wenn sie euch fragen: 'Welches ist das Zeichen eures Vaters in euch?', sagt zu ihnen: 'Es ist Bewegung und Ruhe.'"

Jesus hat diametral entgegengesetzt gelehrt. Er befahl seinen Jüngern, dass sie nicht nachdenken sollten, was sie sagen sollen, wenn sie Rede und Antwort stehen müssten. Der Geist ist es, der uns die Worte in den Mund legt. Die Erfahrung lehrt, dass das vollkommen zutrifft. Es ist jedesmal wieder ein Wunder.

Die dezidierten Wortvorgaben finden wir eher im Koran. Dort sind sogar die Gebete Wort für Wort vorgegeben.

Die letzte Vorgabe des Didymus Judas Thomas glänzt ganz besonders. "Es ist Bewegung und Ruhe." Pommes und Fritz. Robert Adolf Habeck und Greta. Fisch und Fahrrad. Unglaublich.

Didymus schiebt seine Ahnungslosigkeit auf die Jünger Jesu

(51) Seine Jünger sprachen zu ihm: "Wann wird die Ruhe der Toten eintreten, und wann wird die neue Welt kommen?" Er sprach zu ihnen: "Was ihr erwartet, ist gekommen, aber ihr erkennt es nicht."

Die Totenruhe wird dann eintreten, wenn die Glocken der verdorbenen katholischen und evangelischen Kirchen endlich nicht mehr läuten. Obwohl - in Europa wird dann der Muezzin mit Nachdruck dafür sorgen, dass das mit der Totenruhe nichts wird.

Jesus Christus hat sich dezidiert der Frage gewidmet, wann und wie das Ende der Welt eintritt. Davon hat unser Didymus keine Ahnung. Also zieht er ganz geschickt den Kopf aus der Schlinge. Gleichzeitig erzielt er eine weitere Diffamierung des Herrn Jesus. Der kümmert sich einen feuchten Kehricht um die Fragen seiner Jünger.

Jesus als Besserwisser

(52) Seine Jünger sprachen zu ihm: "Vierundzwanzig Propheten sprachen in Israel, und sie alle sprachen in dir." Er sprach zu ihnen: "Ihr habt den Lebendigen, der vor euch ist, ausgelassen und habt von den Toten gesprochen."

Okay, die Jünger haben ja sonst nichts zu tun. Sie wissen zwar bis zum Ende nicht wirklich, wer Jesus ist, erzählen ihm aber, dass die Propheten alle in ihm sprachen. Damit sagen sie, dass Jesus Gott ist. Der Didymus-Judas-Thomas-Jesus nimmt die Gelegenheit wahr, auf rechthaberische Weise zu widerlegen, dass er Gott sei. Er ist ja auch nur ein Prophet! Das Ding könnte direkt aus dem Koran stammen.

Desgleichen wird ganz nebenbei behauptet, die Propheten seien allesamt tot. Doch in einem Streitgespräch mit den Sadduzäern bewies er, dass alle leben.

Warum gebe ich keine Bibelstellen an? Mir geht es darum, dass die Neugier im Leser geweckt wird. Wer etwas über Jesus Christus wissen will, der soll sich eine Bibel kaufen und darin lesen.

Jesus in den Mund gelegt

(53) Seine Jünger sprachen zu ihm: "Nützt die Beschneidung oder nicht?" Er sprach zu ihnen: "Wenn sie nützte, würde ihr Vater sie beschnitten aus ihrer Mutter zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geiste hat vollen Nutzen gehabt."

Die Jünger Jesu waren allesamt Juden. Sie waren davon felsenfest überzeugt, dass die Beschneidung einen klaren Sinn hatte. Die Frage ansich ist schon ein Fake der Relotius-Sorte. Der WDR lässt grüßen.

Die angebliche Antwort Jesu besteht aus den Gedanken, die erst später erkannt wurden, als den Jüngern klar wurde, welche Tragweite die Erlösung durch Jesus Christus hatte. Hier hat Didymus Judas Thomas wie der Koranschreiber etwas aufgeschnappt, nicht verstanden und versucht, dem Leser irgendwie damit entgegen zu kommen.

Rede an die Reichen

(54) Jesus sprach: "Selig sind die Armen, denn euer ist das Himmelreich."

Es ist unverständlich, dass dieser Didymus-Jesus nicht die Armen anspricht, wenn er sagt: das Himmelreich ist euer. Denn dann müsste es heißen "selig seid ihr Armen". Die Logik des Evangeliums nach Thomas ist wie die Wachtturm-Theologie. Sie ist gewollt mit kleinen Fehlern bestückt.

Aufnahmeprüfung

(55) Jesus sprach: "Wer seinen Vater nicht hasst und seine Mutter, kann nicht mein Jünger werden. Und wer seine Brüder und seine Schwestern nicht hasst und wer nicht sein Kreuz nimmt wie ich, wird meiner nicht würdig sein."

Jesus stellt fest, dass niemand sein Jünger sein kann, wenn er nicht alles hinter sich lässt. Der Didymus-Jesus macht daraus Hasstiraden.

Millionenfach überlegen

(56) Jesus sprach: "Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam gefunden; und wer einen Leichnam gefunden hat, ist der Welt überlegen."

Ein Zeuge Jehovas schrieb mir einmal: "Wir sind euch millionenfach überlegen!" Wie kann Überlegenheit erreicht werden? Man muss eine Leiche finden. Leute! Was lasst ihr euch erzählen!

Ein gewisser Sinn ergibt sich aus dem Vergleich Welt - Leiche. Denn die Schöpfung ist verloren und sehnt sich nach der Wiederkunft Christi. Aber die Ansage, dass man der Welt überlegen ist, wenn man eine Leiche gefunden hat, ist so wunderbar wie der Koran. Der will die ganze Welt gewinnen. Dafür produziert er Leichen.

Glückstreffer

(57) Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Menschen, der eine gute Saat hatte. Sein Feind kam des nachts und säte Unkraut unter die gute Saat. Der Mensch erlaubte ihnen nicht, das Unkraut auszureißen. Er sprach zu ihnen: Damit ihr nicht geht, das Unkraut auszureißen, und den Weizen mit ihm ausreißt. Denn am Tag der Ernte wird das Unkraut sichtbar werden, und es wird ausgerissen und verbrannt werden."

Es ist ja schon schade, wenn man im Evangelium nach Thomas nach langem Suchen dann doch eine Stelle findet, die man als richtig anerkennen muss. Oh!

Wie hohl ist das denn?

(58) Jesus sprach: "Selig der Mensch, der gelitten hat, er hat das Leben gefunden."

Im Islam gibt es die Ansicht, dass der Selbstmordattentäter sofort ins Paradies kommt und dort ewig Jungfrauen entjungfern muss. Beim Didymus-Jesus geht es nicht so radikal ab, aber jemand, der gelitten hat, braucht keinen Jesus mehr. Netter Versuch, Satan.

Warnung vor Gott

(59) Jesus sprach: "Gebt acht auf den Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt und versucht, ihn zu sehen, und nicht werdet sehen können."

Während der echte Jesus immer zum Vater eingeladen hat, warnt der Fake-Jesus des Didymus Judas Thomas vor ihm. Damit ist natürlich verbunden, dass Jesus die Versöhnung Gottes nie im Auge hatte. Sein Opfer ist nach dieser Aussage keine Option. Ein weiterer Widerspruch ist zusätzlich enthalten: "solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt". Man soll etwas tun bis in den Tod, um nicht zu sterben? Der Tod ist das Ende, das man vermeiden soll, damit das Leben nicht endet. Und das aber bitte, bis der Tod eintritt! Wie hohl ist dieser ägyptische Logiker!

Im Tod sollen die Menschen auch nicht versuchen, ihn, den Lebendigen, zu sehen. Weil das nicht geht. Wow! Was für eine Weisheit.

Dass Jesus Christus aber die Gemeinschaft mit Gott ermöglicht, das wird durch Schwachsinn niedergemetzelt. Der Teufel kratzt an der Fensterscheibe.

Werdet nicht gegessen!

(60) Sie sahen einen Samariter, der ein Lamm trug auf dem Weg nach Judäa. Er sprach zu seinen Jüngern: "Der Mann ist um das Lamm." Sie sprachen zu ihm: "Damit er es schlachte und esse." Er sprach zu ihnen: "Solange es lebt, wird er es nicht essen, sondern nur, wenn er es geschlachtet hat und es ein Leichnam geworden ist." Sie sprachen: "Anders kann er es nicht tun." Er sprach zu ihnen: "Auch ihr, sucht einen Ort für euch zur Ruhe, damit ihr nicht ein Leichnam werdet und gegessen."

Allein dieser Vers ist dermaßen schwachsinnig, dass dem Didymus Judas Thomas jeder Arzt bescheinigen muss, dass er krank ist. Man lese diesen Bockmist und lasse ihn auf sich wirken. Die Jungs (Jesus und seine Jünger) betreiben eine Konversation, die an Sinnlosigkeit und Belanglosigkeit nicht zu überbieten ist. In etwa ist das so relevant wie der misslungene Versuch, an den eigenen Füßen vorbei zu pinkeln. Die essentielle Empfehlung, besser nicht gegessen zu werden, ist der Gipfel der Blödheit. Gibt es wirklich Menschen, die diesem Evangelium einen Wert beimessen? Jedes Micky-Maus-Heft ist logischer und weiser als das Evangelium nach Thomas.

Was bedeutet: "um ein Lamm sein"? Es ist so peinlich.

Die Kunst der Steigerung des Sinnlosen

(61) Jesus sprach: "Zwei werden ruhen auf einem Bett, einer wird sterben, der andere wird leben." Salome sprach: "Wer bist du, Mensch, daß du [...?] auf meine Liege gestiegen bist und hast an meinem Tisch gegessen?" Jesus sprach zu ihr: "Ich bin der, der aus dem Ungeteilten ist; mir ist von dem, was meines Vaters ist, gegeben." [Salome sprach:] "Ich bin deine Jüngerin." [Jesus sprach zu ihr:] "Darum sage ich: wenn er zerstört ist, wird er mit Licht gefüllt sein. Wenn er aber geteilt ist, wird er mit Dunkelheit gefüllt sein."

Zwei sind im Urlaub, der eine wird sterben, der andere fährt nach Hause. Sensationell!! Antwort: Was machst du in meinem Bett? Sensationell!! Antwort des Ägypten-Thomas-Jesus: Ich komme aus dem Ganzen und verfüge über was, das von meinem Vater kommt. Sensationell!! Antwort: Ich bin deine Jüngerin. Sensationell!! Den Rest gebe ich nicht wieder. Der ist zu sensationell.

Der mystische Zauberer

(62) Jesus sprach: "Ich sage meine Geheimnisse denen, die [würdig sind meiner] Geheimnisse. Was deine Rechte tut, soll deine Linke nicht erfahren."

Die indischen Gurus können dem ägyptischen Geheimniskrämer nicht das Wasser reichen. Der Didymus-Jesus übertrifft alle darin, Blödsinn optimal als Geheimnis zu verkaufen. Das geht so weit, dass der Zuhörer davon schizophren wird.

Der Reiche stirbt nachts

(63) Jesus sprach: "Es war ein begüterter Mann, der viel Reichtum hatte. Er sprach: Ich werde meine Reichtümer benutzen, um zu säen, zu ernten, zu pflanzen, meine Speicher mit Frucht zu füllen, auf daß mir nichts fehle. Das war es, was in seinem Herzen dachte. Und in jener Nacht starb er. Wer Ohren hat, möge hören."

Schon wieder! Ein Vers, an dem man nichts auszusetzen hat. Das Gleichnis ist zwar ziemlich stümperhaft nacherzählt, aber man muss dem Didymus zugute halten, dass er wohl keinen Zugang zur Bibel hatte. Wenn doch, dann hat er bewusst die Dinge stark simplifiziert.

Hat Gäste ...

(64) Jesus sprach: "Ein Mann hatte Gäste; und als er das Mahl zubereitet hatte, sandte er seinen Diener, damit er die Gäste einlade. Er ging zum ersten und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Der sprach: Ich habe Geld bei Kaufleuten, sie werden heute abend zu mir kommen, ich werde gehen und ihnen Anweisungen geben. Ich entschuldige mich für das Mahl. Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr hat dich eingeladen. Er sprach zu ihm: Ich habe ein Haus gekauft, und man verlangt für einen Tag nach mir. Ich werde keine Zeit haben. Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Er sprach zu ihm: Mein Freund wird heiraten, und ich werde ein Mahl bereiten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich für das Mahl. Er ging zu einem anderen und sprach zu ihm: Mein Herr lädt dich ein. Er sprach zu ihm: Ich habe ein Gut gekauft und gehe, den Pachtzins zu erhalten. Ich werde nicht kommen können. Ich entschuldige mich. Der Diener ging und sprach zu seinem Herrn: Die du eingeladen hast zum Mahl, lassen sich entschuldigen. Der Herr sprach zu seinem Diener: Geh hinaus auf die Straßen, bringe die, die du findest, damit sie speisen. Die Geschäftsleute und Händler werden die Orte meines Vaters nicht betreten."

Wer lädt Gäste ein, die er schon hat? Ein Mann hatte Gäste und sandte aus einzuladen. Kann man Leute einladen, die schon Gäste sind?

Der zweite logische Bruch liegt in den spezifischen Berufen, die Didymus nennt. Geschäftsleute und Händler werden ausgeschlossen. Der echte Jesus bezieht das Gleichnis auf alle Menschen, die etwas besseres zu tun haben, und reduziert es nicht auf einzelne Berufsgruppen. Man hat beim Lesen des Thomas-Evangeliums das Gefühl, es wäre von einem Neomarxisten geschrieben worden.

Endlich mal fehlerfrei

(65) Er sprach: "Ein rechtschaffener Mann hatte einen Weinberg. Er gab ihn Winzern, damit sie in ihn bearbeiteten und er die Frucht von ihnen erhielte. Er schickte seinen Diener, damit die Winzer ihm die Frucht des Weinbergs gäben. Sie ergriffen seinen Diener, schlugen ihn und hätten ihn fast erschlagen. Der Diener ging und sagte es seinem Herrn. Sein Herr sprach: Vielleicht hat er sie nicht erkannt. Er schickte einen anderen Diener und die Winzer schlugen auch diesen. Dann schickte der Herr seinen Sohn. Er sprach: Vielleicht werden sie Achtung haben vor meinem Sohn. Die Winzer, da sie erfuhren, daß er der Erbe des Weinbergs war, packten ihn und töteten ihn. Wer Ohren hat, möge hören."

Zur Reputation steht in diesem Evangelium auch mal etwas, das nicht zu beanstanden ist. Warum steht in den anderen Versen so viel offensichtlicher Unsinn?

Ein beliebiger Eckstein

(66) Jesus sprach: "Zeigt mir den Stein, den die Bauleute verworfen haben: Er ist der Eckstein."

Das ungute Gefühl verlässt einen nicht, wenn man das Thomas-Evangelium liest. Wer ist der Eckstein? Das interessiert den Didymus nicht. Jesus Christus hat sich in dieser Frage immer auf die Schriften bezogen und die Pharisäer darauf hingewiesen, dass er der Eckstein ist. Das Thomas-Evangelium kommt einem vor wie ein Telefonbuch, in dem nur die Nummern stehen, aber keine Namen.

Der Nabel des Alls

(67) Jesus sprach: "Wer das All erkennt, sich selbst aber verfehlt, verfehlt das Ganze."

Moderne Psychophrasen sind ebenfalls im Thomas-Evangelium enthalten. Der Mensch als der Nabel der Welt findet Eingang in die angeblichen Worte Jesu. Die Psychoanalyse in der Bibel? Das Ding ist ein Hinweis darauf, dass das Evangelium des Thomas eine sehr, sehr späte Fälschung ist.

Warum? Wieso? Egal!

(68) Jesus sprach: "Selig seid ihr, wenn ihr gehasst und verfolgt werdet, und sie werden keinen Ort finden dort, wo man euch verfolgt hat."

Um meines Namens willen ... das fehlt einfach. Das Wichtigste, das Sinngebende wird einfach weggelassen. Und als Krönung - vielleicht als Ablenkungsmanöver - "sie werden keinen Ort finden dort, wo man euch verfolgt hat". Hä? Sie werden keinen Ort finden dort? Wer soll das erraten! Wo man uns verfolgt hat, werden sie keinen Ort finden? Unsinn ist eine Kunst, die man beherrschen muss, damit Dumme daran glauben.

Keine Ahnung!

(69) Jesus sprach: "Selig sind, die verfolgt worden sind in ihrem Herzen; diese sind es, die den Vater wahrhaft erkannt haben. Selig sind die Hungrigen, denn der Bauch dessen, der es wünscht, wird gefüllt werden."

Was ist Verfolgung im eigenen Herzen? Wieder so ein Psychokram? Die an den modernen Psycho-Diagnosen leiden, haben den Vater wahrhaft erkannt? Krass.

Die Steigerung der Irreführung kommt dann. Selig sind die Hungrigen. Phantastisch. Die Verheißung geht an alle Restaurantgäste vor dem Essen. Wie krank ist das! Die Verrückten und die Leute vor dem Essen sind gerettet. Begründung: Sie dürfen etwas essen! Das ist einfach zu hoch.

Noch eine sinnfreie Ansage

(70) Jesus sprach: "Wenn ihr das hervorbringt in euch, wird das, was ihr habt, euch retten. Wenn ihr das nicht habt in euch, wird das, was ihr nicht habt in euch, euch töten."

Niemand weiß, wovon der Didymus-Jesus redet. Aber das reicht nicht aus. Die Schlussfolgerung lässt an Wünschen nichts offen. Was der Einleitungssatz verspricht, erfüllt die Folgerung. Es handelt sich um das blanke Nichts.

Man überliest, dass die Jünger etwas hervorbringen müssen. Das ist Religion, das ist Katholizismus, das ist Buddhismus, das ist Gnosis. So etwas hat Jesus nie gelehrt.

Haus zerstören

(71) Jesus sprach: "Ich werde dieses Haus [zerstören], und niemand wird es aufbauen können."

Wahrscheinlich geht es hier um den Kreuzestod Christi und seine Auferstehung. Jesus Christus kündigte dies mit einem Vergleich an: "Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten." Didymus ist auch hier nicht richtig informiert worden. So konnte er auch hier wieder nicht viel begreifen. Oder er hat diese Sache bewusst verdreht und entstellt. Diese Art von Missverständnissen und/oder Verdrehungen finden wir auch im Koran.

Nicht für Streitigkeiten zuständig

(72) [Ein Mann sprach] zu ihm: "Sage meinen Brüdern, daß sie die Besitztümer meines Vaters teilen sollen mit mir." Er sprach zu ihm: "O Mann, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?" Er wandte sich seinen Jüngern zu und sprach ihnen: "Bin ich denn ein Teiler?"

Diese Begebenheit ist tatsächlich passiert. Allerdings liest sich die biblische Erzählung ganz anders. In der Bibel wird die hier dem Herrn Jesus angedichtete Hochnäsigkeit überhaupt nicht gefunden. "Bin ich denn ein Teiler?" Solche abschätzige Phrasen kennen wir nicht von Jesus Christus. So etwas kommt eher beim Propheten des Islam vor. In der Tat teilt Jesus dem Bittsteller mit, dass er nicht für alltägliche Streitigkeiten erschienen ist. Dies tut er aber nicht auf diese ablehnende Art.

Erntearbeiter gesucht

(73) Jesus sprach: "Die Ernte ist zwar groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet aber den Herrn, daß er Arbeiter sende für die Ernte."

Endlich einmal wieder ein Vers, an dem nichts falsch ist.

Trinkmulde

(74) Er sprach: "Herr, es sind viele um die Trinkmulde, aber nichts ist in der Zisterne."

Dieser Ausspruch ist dem Bibelleser fremd. So etwas ist es nicht wert, berichtet zu werden. Wenn Jesus Christus Mangel sah, hat er dem Mangel abgeholfen, aber sich nicht dazu geäußert, indem er achselzuckend die Sache einfach nur beschrieb. Jesus Christus gab die Verheißung lebendigen Wassers, das von dem ausgeht, der an ihn glaubt. "Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt." Jesus Christus ist also der Herr nicht nur über das normale Wasser. Ein Jesus, der sich über eine leere Zisterne beklagt, ist der Bibel unbekannt. Hier erkennt man deutlich, dass das Thomas-Evangelium mit dem Ziel geschrieben wurde, Jesus nach allen Regeln der Kunst herabzusetzen.

Die Einsamen im Brautgemach

(75) Jesus sprach: "Viele stehen an der Tür, aber die Einsamen sind es, die in das Brautgemach eintreten werden."

Der echte Jesus hat immer genau das Gegenteil gelehrt. Wer anklopft, dem wird aufgetan. Kommt her zu mir alle, ich will euch erquicken. Die Situation, wie man sie vom Arbeitsamt her kennt, kommt in den Lehren Jesu nicht vor. Ganz im Gegenteil.

Hinzu kommt der irre Zusatz, die Einsamen seien dazu prädestiniert, ins Brautgemach einzutreten. Das ist komplett phantasiert. Es gibt einige Zusagen Christi, die er pauschal bestimmten Menschengruppen zuspricht. Dazu gehören zum Beispiel die Kinder. Aber von Einsamen, die eine bestimmte Verheißung haben, liest man in der Bibel nicht.

Die Perle

(76) Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Kaufmann, der Ware hatte und eine Perle fand. Jener Kaufmann war schlau. Er verkaufte die Ware und kaufte sich die Perle allein. Sucht auch ihr den zuverlässigen und dauerhaften Schatz, dort, wo keine Motte hinkommt, um zu fressen, und wo kein Wurm zerstört."

Dieses Gleichnis ist fast richtig wiedergegeben. Aber eben nur fast richtig. Der wichtige Punkt fehlt: Der Kaufmann verkaufte alles, was er hatte. Nicht einfach nur Ware oder das, was er gerade bei sich hatte. Der Kaufmann verkaufte alles, was er hatte, um die Perle zu kaufen. Das bedeutet, dass halbseidene Religiosität zu nichts nütze ist. Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wer zu Jesus kommt, wird merken, dass Jesus mehr ist als man von diesem Leben erwarten kann.

Das Licht der Welt

(77) Jesus sprach: "Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden."

Nach so vielen niederträchtigen Lügen über Jesus muss natürlich auch zwischendurch ein Vers kommen, der Jesus erhöht. Sonst fallen dem Satan die Menschen von der Schaufel. Doch auch hier bricht sich der Didymus Judas Thomas fast die Finger. Er baut verschiedene Unsinnigkeiten ein, die wieder offen den Fake-Jesus in den Vordergrund rücken sollen.

Jesus ist das Licht der Welt. Nicht das Licht über allen. Jesus ist der Schöpfer, nicht das All.

Nach Didymus Judas Thomas müssten alle Holzhacker und alle Antifa-Steinewerfer ständig Jesus finden. Unfassbar. - Nebenbei klingt hier der Pantheismus an. Eine der schlimmsten Irrlehren. Gott beseelt alle Dinge. Wer einen Baum umarmt, umarmt Gott. Kranker kann man nicht drauf sein. Das geht nur, wenn man die Bibel nicht gelesen hat und wenn man Jesus Christus nie danach gefragt hat, wer er ist. Grüne sind typische Vertreter dieser Mache. Daher sind sie auch für die Islamisierung Europas und der Welt. Sie sind allermeistens explizite Feinde Christi.

Schilfrohr in der Wüste

(78) Jesus sprach: "Warum seid ihr ausgezogen in die Wüste? Um ein Schilfrohr im Winde schwanken zu sehen? Und um einen Menschen zu sehen, der weiche Kleider anhat [wie eure] Könige und Vornehmen? Sie haben weiche Kleider an, und sie können die Wahrheit nicht erkennen."

Und wieder spiegeln sich die öffentlich rechtlichen Medien im Relotius-Evangelium des Thomas. Es wird einfach weggelassen, dass Jesus hier über Johannes den Täufer redet. Lüge durch Auslassungen ist sehr beliebt.

Die Frage, ob Menschen, die weiche Kleider tragen, die Wahrheit erkennen oder nicht, gibt es bei Jesus nicht. Das ist reine Phantasterei im Thomas-Evangelium.

Zusammengemixt

(79) Eine Frau aus der Menge sprach zu ihm: "Gesegnet der Schoß, der dich getragen hat, und die Brüste, die dich genährt haben." Er sprach zu ihr: "Gesegnet sind die, die das Wort des Vaters gehört haben und die es wahrhaft bewahrt haben. Denn es werden Tage kommen, da ihr sagen werdet: Gesegnet der Schoß, der nicht empfangen hat, und die Brüste, die nicht Milch gegeben haben."

Hier werden zwei getrennte Vorkommnisse miteinander vermischt. Man hat sein Vergnügen daran, alle Formen der Verfälschung anzuwenden.

Finde den Leib

(80) Jesus sprach: "Wer die Welt erkannt hat, hat den Leib gefunden. Aber wer den Leib gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig."

Versteht das jemand? Was ist das für eine Elite, deren die Welt nicht würdig ist? Solche Sachen gibt es bei Jesus Christus nicht.

Reichtum legitimiert

(81) Jesus sprach: "Wer reich geworden ist, soll König sein, und wer die Macht besitzt, soll sie aufgeben."

Zu so viel Unsinn lässt sich kaum ein Kommentar schreiben. Eine Lösung des Rätsels gibt es nicht. Wenn jemand so viel Unsinn aufhäuft, bleibt nur ein Schluss übrig. Jesus Christus soll niedergemacht und ausgeschaltet werden.

Wenn man bedenkt, dass ganze vier Handschriften aus Ägypten (Nestle-Aland) Tausende Handschriften (Textus Receptus) ausstechen, können wir nachfühlen, mit welcher kriminellen Energie gegen Gott vorgegangen wird. Das Evangelium des Thomas gibt allerdings einen zu tiefen Einblick in diese antichristliche Intention. Der Leser merkt von ganz allein, wie schmutzig der Kampf ist.

Die Motten und das Licht

(82) Jesus sprach: "Wer mir nahe ist, der ist dem Feuer nahe, und wer fern ist von mir, ist fern vom Königreich."

Diesem Vers kann man mit viel Mühe noch etwas abgewinnen. Aber dominiert wird er durch den Eindruck: Komme Jesus nur nicht zu nahe, sonst verbrennst du!

Das verborgene Licht

(83) Jesus sprach: "Die Bilder sind dem Menschen offenkundig, und das Licht in ihnen ist verborgen im Bilde des Lichtes des Vaters. Er wird sich offenbaren, und sein Bild ist verborgen durch sein Licht."

Das Licht des Vaters macht ein Bild, das das Licht in den Menschen verbirgt? Der Vater wird sich offenbaren? Hat er sich nicht schon viele, viele Male offenbart und den Menschen erklärt? Aber sein Bild ist verborgen durch sein eigenes Licht? Ich glaube, da hilft nur noch Meditation. Ommmm! Ommmm!

Doppelgänger? Spiegelbilder?

(84) Jesus sprach: "Wenn ihr eure Ebenbilder seht, freut ihr euch. Wenn ihr aber eure Bilder seht, die vor euch entstanden sind, die weder sterben noch sich offenbaren, wie viel werdet ihr dann ertragen?"

Jesus Christus hat nie einen solchen Unsinn von sich gegeben. Er ist mit mega-maximalem Abstand die bekannteste und berühmteste Person der Weltgeschichte. Dies ist eine unumstößliche, ewige Tatsache allein aus ganz profaner Sicht auf die Zeitgeschichte. Wenn allerdings jemand einen solchen Schrott von sich gibt, wie es dieser Didymus Judas Thomas seinem Fake-Jesus in den Mund legt, schrumpft die Reichweite aufs nächste Zimmer. Zimmer 505 in der Psychiatrie.

Ein paar Fragen an Radio Eriwan:

  • Was ist mein Bild, das vor mir entstanden ist?
  • Was habe ich damit zu tun, wenn es sich gar nicht offenbart?
  • Wie kann ein Bild sterben, aber dann noch offenbaren?
  • Welche Drogen hat es in der Zeit des Didymus Judas Thomas in Ägypten gegeben?

Adam entstand (evolutionierte)

(85) Jesus sprach: "Adam entstand aus einer großen Kraft und einem großen Reichtum, aber er wurde eurer nicht würdig; denn wenn er würdig geworden wäre, [hätte er] den Tod nicht [geschmeckt]."

Die Jünger des Thomas-Fake-Jesus sind wieder einmal die Elite. Wie heute die Zeugen Jehovas und die Grünen. Dafür gibt es zwar keinen sachlichen Grund, aber es ist halt so. Das Spiel geht stark in Richtung Charismatik: Ihr seid alle kleine Götter.

Mal ein Vers ohne Lüge

(86) Jesus sprach: "[Die Füchse haben ihre Höhlen] und die Vögel haben ihre Nester. Der Sohn des Menschen aber hat keinen Ort, um sein Haupt hinzulegen und sich auszuruhen."

Wow! Wieviele nicht gelogene Verse haben wir im Evangelium des Thomas gefunden? Wieviele Verse, die nicht offensichtlich unsinnig sind? Drei? Drei oder vier Verse von inzwischen 86 Versen!

Leib und Seele

(87) Jesus sprach: "Elend ist der Leib, der von einem Leibe abhängt; und elend ist die Seele, die abhängt von diesen beiden."

Geht es hier um Organspende?

Engel und Propheten

(88) Jesus sprach: "Die Engel und die Propheten werden zu euch kommen, und sie werden euch geben, was euer ist. Und auch ihr, was in euren Händen ist, gebt es ihnen und sagt euch: Wann werden sie kommen und das ihre empfangen?"

Das Ding ist auch wieder ohne Sinn und Verstand. Was ist das für Tauschhandel zwischen Menschen, Engeln und Propheten? Die Frage am Schluss setzt dem Unsinn noch einmal die Clownskappe auf.

Becher waschen

(89) Jesus sprach: "Warum wascht ihr das Äußere des Bechers? Versteht ihr nicht, daß der, der das Innere gemacht hat, auch der ist, der das Äußere gemacht hat?"

Jeder erwartet hier, dass darauf hingewiesen wird, dass die Reinigung des Inneren viel wichtiger ist. Nein! Der Thomas-Fake-Jesus redet über den Töpfer, der das Innere und Äußere gemacht hat. Was für eine brillante Logik!

Immerhin!

(90) Jesus sprach: "Kommt zu mir, denn leicht ist mein Joch und meine Herrschaft ist mild, und ihr werdet Ruhe für euch finden."

Ein altbekannter Vers in anderen Worten. Hoffentlich ist dem Ägypter kein Zacken aus der Krone gebrochen.

Rätselraten

(91) Sie sprachen zu ihm: "Sage uns, wer du bist, damit wir an dich glauben." Er sprach zu ihnen: "Ihr prüft das Antlitz des Himmels und der Erde, und den, der vor euch ist, habt ihr nicht erkannt, und dieses Nu wißt ihr nicht zu prüfen?"

Es ist bekannt, dass Jesus sehr sparsam damit umging, sich den Menschen zu offenbaren. Doch so ein abweisendes Rätsel-Ratespiel kennt die Bibel von ihm nicht.

Vorwürfe machen

(92) Jesus sprach: "Sucht, und ihr werdet finden. Aber worum ihr mich in jenen Tagen fragtet und was ich euch nicht sagte, jetzt will ich es sagen, und ihr fragt nicht danach."

Gehört Jesus Christus wirklich zu dieser Kategorie Mensch, der mit paradoxen Manövern arbeitet? Wie man es macht, macht man es falsch. Wenn Jesus wirklich so drauf gewesen wäre, hätte damals schon die SPD existieren müssen.

Perlen vor die Säue

(93) Jesus sprach: "Gebt nicht, was heilig ist, den Hunden, damit sie es nicht auf den Misthaufen werfen. Werft die Perlen nicht vor die Schweine, damit sie sie nicht [zu Dreck machen?]."

Mit ganz viel gutem Willen und mit Bauchschmerzen kann man diesen Vers durchgehen lassen. Die Frage bleibt, welcher Hund jemals etwas auf den Misthaufen geworfen hat.

Okay

(94) Jesus [sprach]: "Wer sucht, wird finden; [und wer anklopft,] dem wird geöffnet werden."

Das geht.

Nochmal okay

(95) [Jesus sprach:] "Wenn ihr Geld habt, verleiht es nicht mit Zins, sondern gebt dem, von dem ihr es nicht zurückerhalten werdet."

Wer bis hierher gelesen hat, wird im Moment mit stimmigen Versen beruhigt. Ist das die Vorbereitung für die nächsten Hyänensprünge?

Betrug?

(96) Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einer Frau. Sie nahm ein wenig Sauerteig, [verbarg] ihn im Teig und machte große Brote davon. Wer Ohren hat, möge hören."

Wie kann man das Reich der Himmel mit einer Trickbetrügerin vergleichen?

Dumm

(97) Jesus sprach: "Das Königreich des [Vaters] gleicht einer Frau, die einen [Krug] voller Mehl trug. Während sie auf einem weiten Weg ging, brach der Henkel des Kruges, das Mehl rann hinter ihr auf den Weg. Sie bemerkte es nicht, sie hatte kein Unheil wahrgenommen. Als sie in ihr Haus kam, stellte sie den Krug nieder und fand ihn leer."

Wie kann man das Reich der Himmel mit einer Dummen vergleichen?

Ninja

(98) Jesus sprach: "Das Königreich des Vaters gleicht einem Mann, der einen mächtigen Mann töten wollte. Er zog das Schwert in seinem Haus und stieß es in die Wand, um herauszufinden, ob seine Hand stark genug wäre. Dann tötete er den Mächtigen.“

Kommt drauf an, ob es eine Lehmwand war oder eine Steinwand. Bei Lehm wäre der Test ohne Aussage, weil eine Lehmwand mit Sicherheit nachgibt. An einer Steinwand hätte der Ninja sein Schwert beschädigt. Interessant aber ist die Intention des Didymus Judas Thomas, Jesus als Kampfsportler darzustellen. Damit reduziert er das Werk Jesu auf eine mafiöse Auseinandersetzung.

Falsche Hinzufügung

(99) Die Jünger sprachen zu ihm: "Deine Brüder und deine Mutter stehen draußen." Er sprach zu ihnen: "Diese hier, die den Willen meines Vaters tun, diese sind meine Brüder und meine Mutter, sie sind es, die ins Königreich meines Vaters eingehen werden."

Den Eingang ins Königreich des Vaters hat Didymus Judas Thomas in freier Phantasie hinzugefügt.

Jetzt wird's schmutzig

(100) Sie zeigten Jesus eine Goldmünze und sprachen zu ihm: "Caesars Leute verlangen Steuern von uns." Er sprach zu ihnen: "Gebt, was Caesars ist, Caesar. Gebt, was Gottes ist, Gott. Und was mein ist, gebt mir."

Erstmal Jesus als einen geldgierigen Sektenführer hinstellen, dann darin implizit behaupten, Jesus wäre nicht Gott. Das ist der schönste Spaß der Gnostiker. Immerhin verbietet Jesus nicht Menschenblut wie der Kannibalengott der Zeugen Jehovas. (Menschenfleisch wurde nie von Gott zum Verzehr freigegeben!)

Kappe kreist

(101) Jesus sprach: "Wer seinen Vater nicht hasst und seine Mutter wie ich, kann nicht mein [Jünger] werden. Und wer [seinen Vater nicht] liebt und seine Mutter wie ich, kann nicht mein [Jünger] werden. Denn meine Mutter [...?], meine wahre Mutter aber gab mir das Leben."

Der Thomas-Jesus hasst seine Mutter? Und wieso behauptet er das eine und danach direkt das Gegenteil davon? Ist die "wahre Mutter" schon eine frühe Anspielung an den katholischen Marien-Götzen? Und wieder wird die Gottheit Jesu geleugnet. Jesus Christus ist das Leben. Ihm kann das Leben gar nicht gegeben werden.

Guter Vergleich

(102) Jesus sprach: "Wehe den Pharisäern, denn sie gleichen einem Hund, der im Futtertrog der Rinder schläft; denn weder frißt er, noch läßt er die Rinder fressen."

Der Vergleich ist gut. Klingt aber aufgrund der vielen bisherigen Lügen des Thomas-Evangeliums wie eine freie Erfindung. Die Annahme, dass dieser Didymus Judas Thomas Jesus jemals gesehen und/oder gehört hat, ist gleich null. Allerdings soll das hier impliziert werden - als Ausgleich für die vielen abschreckenden Lügen. Dieses Evanglium kann nur Menschen verführen, die schon von sich aus zwei Sack Dummheit mitbringen. Man findet solche auch bei Linken und Grünen.

Moderner Jargon eines Kriminellen

(103) Jesus sprach: "Selig der Mensch, der weiß, wo die Diebe einsteigen werden, daß er aufstehe, seinen Besitz sammle und sich die Lenden gürte, ehe sie einsteigen."

Die Diebe steigen ein! Das ist die moderne Ausdrucksweise neuzeitlicher Krimineller.

Jesus Christus hat nie Seligkeit mit dem Vorbereitetsein verbunden, sondern die Vorbereitung als dringende Erforderlichkeit dargestellt.

Beten als Strafe?

(104) Sie sprachen [zu Jesus]: "Komm, lass uns heute beten und fasten." Jesus sprach: "Welches ist denn die Sünde, die ich begangen habe, oder worin bin ich besiegt worden? Aber wenn der Bräutigam das Brautgemach verlässt, dann lasst sie fasten und beten."

Die Jünger Jesu waren nie pharisäisch unterwegs. Diese waren es nämlich, die Jesus den Vorwurf machten, seine Jünger würden zu wenig fasten. Darauf antwortete Jesus den Pharisäern, dass kein Fasten angesagt ist, solange der Bräutigam (er selbst) bei ihnen sei. Dass aber der falsche Jesus aus dem Thomas-Evangelium Beten und Fasten mit der Sühne für Sünde oder Schwäche verbindet, läuft auf die katholische Selbstkasteiung hinaus. Ein weiteres Indiz für die späte Entstehung dieses Lügen-Evangeliums.

Totaler Schwachsinn

(105) Jesus sprach: "Wer den Vater und die Mutter kennt, wird Sohn einer Hure genannt werden."

Dieser Vers ist - ich entschuldige mich für die Wortwahl - der reine Schwachsinn. Das Vokabular (Hurensohn) kennen wir von einer bestimmten Klientel. Gab es die damals auch schon?

Wer kann helfen

(106) Jesus sprach: "Wenn ihr die zwei zu eins macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: Berg, bewege dich fort, wird er sich fortbewegen."

Wenn jemand zufällig weiß, was dieser falsche Jesus zu verstehen geben will, soll er das bitte unten in das Kommentarfeld schreiben und auf absenden klicken. Auch die Frage, ob der Berg dann Fahrrad fahren wird oder eher zu Fuß gehen, würde mich mal interessieren.

Betrüger Didymus Judas Thomas

(107) Jesus sprach: "Das Königreich gleicht einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, von ihnen, das größte, verirrte sich. Er verließ die neunundneunzig und suchte nach dem einen, bis er es fand. Nachdem er sich so abgemüht hatte, sprach er zu dem Schaf: ich liebe dich mehr als die neunundneunzig."

Natürlich muss es das fetteste Schaf sein, für das der Hirte die anderen Schafe stehen lässt. Für die anderen Schafe wäre der Hirte wohl nicht losgegangen, sie zu suchen. Das wird auch noch unterstrichen durch die Aussage, dass der Fake-Jesus das fetteste Schaf am meisten liebt.

Der echte Jesus Christus ist genau entgegengesetzt. Er liebt alle seine Schafe und sucht jedes einzelne, das in die Irre gegangen ist. Dieser Didymus Judas Thomas hat für alle erkennbar einen Tick: Er muss Jesus unbedingt zu einem miesen Charakter machen.

Die Lügen gehen weiter

(108) Jesus sprach: "Wer von meinem Munde trinkt, wird werden wie ich, und ich selbst werde er werden, und das Verborgene wird ihm offenbart werden."

Der Prophet des Islam steckte einmal einem kleinen Jungen die Zunge in den Hals. Heutige Verteidiger des Islam behaupten, er habe dem Jungen zu Trinken geben wollen. Liebe Leute! Das Evangelium des Thomas ist ein fürchterlicher Hinweis darauf, dass sämtliche ägyptischen Schriften von unten kommen.

Kohle machen

(109) Jesus sprach: "Das Königreich gleicht einem Menschen, der in seinem Acker einen Schatz hatte, von dem er nichts wußte. Und als er gestorben war, hinterließ er ihn seinem [Sohn], der davon nichts wußte. Er nahm diesen Acker und verkaufte ihn. Und der ihn gekauft hatte, ging pflügen und [fand] den Schatz. Er begann, Geld denen gegen Zins zu verleihen, die er wollte."

Erst kommt die Absurdität in dem Vergleich des Königreiches mit einem Menschen, der mal eben wegstirbt. Dann kommt die Absurdität in dem Vergleich des Königreiches mit einem Menschen, der nichts merkt. Dann kommt die Absurdität in der Person eines Gierigen, der alles zu Geld macht.

"... die er wollte" - Der Mann macht Kohle mit seiner verkehrten Religion.

Das echte Gleichnis, das Jesus sagte, ging so: Einer findet einen Schatz in einem fremden Acker. Er kratzt alles zusammen, was er hat, und kauft den Acker. Einfach, kurz, schlüssig.

Links und grün

(110) Jesus sprach: "Wer die Welt gefunden hat und reich geworden ist, der soll auf die Welt verzichten."

Wir sind nicht von dieser Welt, wenn wir uns Jesus Christus anvertrauen. Das dreht dieser Didymus Judas Thomas um in eine Version des Neomarxismus. Daran sieht man, wie krank dieses angebliche Evangelium ist. Es erinnert an die Agenda der Linken und der Grünen.

Jesus zitiert sich selbst

(111) Jesus sprach: "Die Himmel werden aufgerollt werden und die Erde in eurer Gegenwart, und der Lebendige aus dem Lebendigen wird den Tod nicht sehen. Denn Jesus spricht: Wer sich selbst findet, dessen ist die Welt nicht würdig."

Es wird immer schlimmer und absurder. Der Lebendige aus dem Lebendigen, Jesus Christus, hat für und wegen uns den Tod auf sich genommen. Didymus Judas Thomas behauptet mal eben das genaue Gegenteil. Dann kommt die tiefenpsyhologische Absurdität, man müsse sich selber finden und wäre dann die Elite. Kaputter geht es nicht. Das Evangelium des Thomas ist eine einzige große Blamage. Dass aber die Menschen an so etwas gerne glauben, sehen wir an der kommunistischen Betrügerin Angela Merkel und ihren geldgierigen Unterstützern.

Geist sparen bis es quietscht

(112) Jesus sprach: "Wehe dem Fleisch, das von der Seele abhängt; wehe der Seele, die vom Fleisch abhängt."

Didymus, der große Grillmeister, hat gesprochen.

Oder geht es um das Fleischverbot der Grünen? Esst kein Fleisch, dann geht es eurer Seele wieder gut.

Teppich der Lügen

(113) Seine Jünger sprachen zu ihm: "Das Königreich, wann wird es kommen?" Jesus sprach: "Es wird nicht kommen, wenn es erwartet wird. Man wird nicht sagen: Seht, hier, oder seht, dort. Sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht."

Da die Menschen das Reich der Himmel immer erwarten, wird es nie kommen. Jesus Christus warnt in Wirklichkeit intensiv davor, auf die zu hören, die sagen: "Seht, hier, oder seht, dort." Didymus Judas Thomas behauptet einfach das glatte Gegenteil. Die Ausbreitung des Königreiches des Didymus Judas Thomas ist das Kerngeschäft der Katholischen Kirche. Grüne und Linke glauben mit ihrem Neomarxismus an etwas ähnliches.

Muslim Didymus Judas Thomas

(114) Simon Petrus sprach zu ihnen: "Mariham soll von uns fortgehen, denn die Frauen sind des Lebens nicht würdig." Jesus sprach: "Seht, ich werde sie führen, um sie männlich zu machen, dass auch sie ein lebendiger Geist wird, der euch Männern gleicht. Denn jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Königreich des Himmels eingehen."

Wenn der Moslem Jesus Worte in den Mund legt ...

Das Evangelium des Thomas wurde mit hoher Sicherheit von einem Moslem geschrieben.

Christentum als maßgebende Größe

Als in Rom das Christentum zur Staatsreligion gemacht wurde, waren die über mehrere Jahrhunderte lang in der christlichen Praxis gelebten Fakten so schwerwiegend, dass Rom nichts daran ändern konnte, ohne dass das Christentum dem Kaiser von der Fahne gegangen wäre. Die Dreieinigkeit war festgelegt und konnte vom heidnischen Kaiser nicht geändert werden. Der biblische Kanon war festgelegt und konnte ebenfalls nicht von der heidnischen Staatsmacht abgeändet werden. Das Thomas-Evangelium hat zu dieser Zeit mit hoher Sicherheit gar nicht existiert. Es wurde von einem Muslim verfasst, der erst einige Hundert Jahre später lebte.

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Erstellungsdatum: 03.02.2020 ♦ DruckversionDownloadsLinks auf andere InternetseitenDatenschutzerklärungInhaltKontaktImpressum
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