Wie sich die Wachtturm-Gesellschaft zum Erlöser macht

Und die Menschen glauben das!

Auf der Seite 628 im Buch "JEHOVAS ZEUGEN - VERKÜNDIGER DES KÖNIGREICHES GOTTES" überfällt die Wachtturm-Gesellschaft den Leser mit einem Vergleich, der in diesem Kontext nur Jesus gebührt. Sie spricht nicht direkt vom Wahren Weinstock, als den sich Jesus Christus bezeichnet, sondern wandelt den Vergleich ab, damit die Leute nicht merken, wie sie sich selbst zum Erlöser macht.

Das biblische Original

Johannes 15,1-8 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Die Wachtturm-Fälschung

Zitat: "Dieser Eindruck konnte vielleicht entstehen, als in einer Versammlung die meisten dafür stimmten, sich von der Gesellschaft zu trennen. Aber sie glichen einem vom Baum abgesägten Ast - eine Zeitlang grün, dann verdorrt und abgestorben."

Wie einfach, schnell und eingängig hier die Wachtturm-Gesellschaft die Position Christi für sich selbst in Anspruch nimmt, geht den Bibelforschern runter wie Öl. Niemand der diesen kleinen Absatz in der Wachtturm-Literatur liest, erkennt, welche Gotteslästerung hier stattfindet. Jesus Christus wird so lapidar durch die Wachtturm-Gesellschaft ersetzt, dass der lesende Christ anerkennend nickt. Aha! So machen sie es, die Künstler der künstlichen Religion.

Man liest ja diese dicken Bücher der Wachtturm-Gesellschaft als Zeuge Jehovas mit einer gewissen Ehrfurcht. Und man kennt als Zeuge Jehovas diese zentrale Aussage Jesu gar nicht, in der er sich als den wahren Weinstock bezeichnet, von dem man nicht abfallen kann, ohne zu sterben. Er ist der Kraft und Saft gebende Stamm und ohne ihn können wir nichts tun. Diese geistliche Situation des gläubigen Christen auf eine ordinäre irdische Organisation umzulegen, ist so fatal und zerstörend, dass man es kaum beschreiben kann. Und der lesende Zeuge Jehovas kann nur die Gesellschaft als den Stamm sehen, der ihm Kraft und Leben gibt.

Es ist heilsam, die Worte Jesu zu verstehen und zu beherzigen. Jesus sagt uns nicht anderes als: Vergesst euch selbst. Ich wirke und ihr lebt aus mir. Das vergessen viele Christen und machen aus dem Glauben ein grünlinkes Gutmenschen-Programm. Aber bei Zeugen Jehovas geschieht die satanische Verführung schon viel früher. Der Zeuge Jehovas lebt aus der Wachtturm-Gesellschaft.

Damit hat die Freimaurerei ihr Ziel erreicht. Der Zeuge Jehovas ist endgültig von Jesus getrennt. Der Zeuge Jehovas kann niemals zu Jesus kommen. Er lebt ja aus der Wachtturm-Gesellschaft.

Und das Leben eines Astes, der nicht vom Wachtturmlebens-Baum abgesägt ist, besteht im Umherschieben von Wachtturm-Trollys. Er macht Propaganda und ignoriert den Kindesmissbrauch und den Schutz der Kindesmissbraucher. Er bewirkt durch seine Werbung den Verblutungstod vieler. Er lehnt Brot und Wein auf der Antiabendmahlfeier ab. Er hat zwei Götter. Er ist etwas besseres. Ohne die Wachtturm-Gesellschaft kann er den Status des Besserwissers nicht halten.

Konkurrenz zur Katholischen Kirche?

Interessant ist die Frage, ob die Wachtturm-Gesellschaft als Erlöserin der Zeugen Jehovas in Konkurrenz steht zum Katholizismus. Diesen Anschein entwirft sie immer wieder in ihren Schriften. Doch bleibt es selbstverständlich, dass zwei, die am selben Strick ziehen, wohl kaum gegeneinander arbeiten. Sie arbeiten beide gegen Jesus, Katholizismus und Jehovaismus, indem sie sich selbst zum Mittler machen und die Rolle Jesu Christi übernehmen.

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Erstellungsdatum: 22.03.2019 ♦ DruckversionLinks auf andere InternetseitenDatenschutzerklärungInhaltKontaktImpressum
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