Politische Organisation Wachtturm-Gesellschaft

Die Wachtturm-Gesellschaft stellt in ihrer Literatur gerne eine wahre Aussage direkt neben eine Lüge, so dass die Lüge eine sehr gute Chance bekommt, vom Leser geschluckt zu werden. Das eine ist Tatsache und das daneben Erwähnte, das darauf Bezug Nehmende ist glatt gelogen. Diese Technik hat sich nicht nur innerhalb des Wachtturm-Apparates bewährt, sondern auch bei politischen Parteien.

Diese kleine Parallele der Wachtturm-Gesellschaft zur Natur und Vorgehensweise politischer Parteien kann noch lange keine Grundlage sein für die gründsätzliche Feststellung, dass die Wachtturm-Gesellschaft tatsächlich eine politische Organisation ist. Doch lassen sich bei näherer Prüfung derart viele Gleichheiten zwischen der Wachtturm-Organisation und politischen Parteien identifizieren, dass man am Ende um diesen Vorwurf nicht herumkommt.

In jedem Wachtturm betont die Gesellschaftsführung der Zeugen Jehovas, dass sie unpolitisch sei und nicht rassistisch. Dass sie nicht rassistisch ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Hier finden wir die wahre Aussage. Direkt daneben befindet sich die Lüge: Die Wachtturm-Gesellschaft ist unpolitisch! Diese Aussage ist eine so krasse Lüge, dass sie eigentlich jedem Menschen auffallen müsste. Doch die willkürlich veränderte Definition der Eigenschaften der Wachtturm-Organisation durch die Wachtturm-Organisatoren bewirkt, dass in der Alltagswahrnehmung der Menschen die politische Organisation Jehovas als eine Religionsgemeinschaft durchgeht, obwohl sie nachweisbar ganz und gar politische Partei ist. Diese Partei missbraucht die Bibel und macht den christlichen Glauben lächerlich. Ihr oberstes Ziel ist die Vernichtung der Christenheit.

Die Zeichen der politischen Organisation

Jeder Zeuge Jehovas wird vehement bestreiten, dass seine "Religion" nur eine politische Partei ist, die weltpolitische Ziele verfolgt! Ihm ist meist von Kindesbeinen an eingebleut worden, es handele sich bei der Organisation des Jehova-Gottes um eine Religionsgemeinschaft. Doch die Wirklichkeit ist eine vollkommen andere! Die Wachtturm-Gesellschaft ist bei näherer Prüfung eine echte weltpolitische Partei!

Die Anzeichen für die politische Wachtturm-Partei stellen sich dem aufmerksamen und nicht indoktrinierten Wachtturm-Leser selbst vor Augen!

Die politische Partei Wachtturm-Organisation
Wahlkampf Haus-zu-Haus-Dienst,
das weltweite Werk der Zeugen Jehovas
Parteitag Kongress
Linientreue, Parteidisziplin Geistige Einheit
Kadavergehorsam Loyalität gegenüber dem Sklaven
Politisches Programm Neue-Welt-Hoffnung bzw. irdische Paradieshoffnung
Partei-interne Säuberung Ausschluss
Der große Vorsitzende Treuer und verständiger Sklave
Parteivorstand Leitende Körperschaft
Propagandamittel Wachtturm-Literatur, Imagefilme auf DVD,
Studienmaterial
Parteitreffen Versammlung
Gesinnung Gesinnung, Überzeugung
Weltrevolution Armageddon
Weltweite Durchsetzung Verwirklichung einer neuen gerechten Welt unter der Herrschaft Jehovas
Politische Utopie Hoffnung auf Jehovas Königreich
Parteifunktionär Kreisaufseher, Zweigaufseher, Bezirksaufseher, Ältester
Ausschuss Rechtskomitee, Zweigkomitee
Parteibüro Zweigbüro
Partei-Organe Gliederungen und Einrichtungen
Delegierte Beauftragte
Politischer Drill Erziehung in der Gerechtigkeit

Diese Liste lässt sich endlos fortführen, wenn man sich diesbezüglich beim Lesen des Wachtturm-Programms die entsprechenden Notizen macht. Die Parallelen zwischen der Organisation Jehovas und einer ganz normalen politischen Partei nehmen kein Ende. Menschen, die gegen Jehovas Richtlinien (Vorsätze Gottes) verstoßen haben, kommen vor ein Rechtskomitee, das sie auf Herz und Nieren prüft. Wie in einer extremistischen politischen Partei. Die Gesinnung der Zeugen Jehovas ersetzt den Glauben, die Wirkung des Heiligen Geistes wird durch die globale Direktive der Jehova-Organisation ersetzt. Der Wachtturmgenosse heißt Bruder und kann mit seinen Stunden, die er mit dem Wahlkampf für Jehova zugebracht hat, vor der Organisation und vor Jehova glänzen.

Politische Partei Wachtturm-Gesellschaft

Die Wachtturm-These der politischen Neutralität ist Lüge

Die Hoffnung und Planung der Zeugen Jehovas ist eine politische Umsturz-Vision, wie sie der Kommunismus für seine Welt-Doktrin in Anspruch genommen hat. Christen wurden zu allen Zeiten verfolgt, indem man ihnen nachsagte, sie wollten die Weltordnung verändern. Doch die Hoffnung von Christen bezieht sich nie auf diese Welt. Jehovas Zeugen dagegen haben nur die irdische Weltveränderung im Sinn.

Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich, Seite 2 und 3 (bitte anklicken)

Wer sich auf diese Partei einlässt, erfährt eine konsequente Veränderung seiner Sprache. Er versteht dann vieles nicht mehr, was normale Menschen verstehen, ist dafür aber im Partei-Jargon der Wachtturm-Gesellschaft zu Hause. Führen Sie die Parteimitglieder Jehovas in die Realität zurück, indem sie sie ab und zu fragen: Wie war es heute in der Partei?

Dann hat dieser Mensch eine gewisse Chance, seinen Irrtum zu erkennen. - Übertreiben Sie aber nicht! Jehovas Zeugen sind an dieser Stelle sehr verletzlich.

Jehovas Zeugen sind sehr auf ihre Partei angewiesen und stehen zu ihr in einem weit intensiveren Verhältnis als dies von außen nachvollziehbar ist. Jehovas Zeugen sind Parteisoldaten der Neue-Welt-Ordnung Jehovas, wie sie sich die Wachtturm-Organisation vorstellt. Die Neue-Welt-Regierung wird in New York installiert werden. Zuvor werden Jehovas Zeugen nach den Ankündigungen ihrer Führung knietief im Blut der "Feinde Jehovas" waten.

Wie die Jünger angeblich aus Jesus Christus ein politisches Konzept machten

Wachtturm, 15. März 1998, Seite 19 (bitte anklicken)

Jehovas Zeugen wird erzählt, dass sich die Christen des ersten Jahrhunderts schon der Führung einer Leitenden Körperschaft unterwerfen mussten. Damit ist die These in den Raum gestellt, dass direkt nach Jesu Verschwinden (er soll ja angeblich nur geistig auferstanden sein), das Religionskonzept auf politische Weise durch kluge Köpfe gewahrt werden musste. Die halb wissenschaftliche, halb politische Situation oben (Wachtturm, 15. März 1998, Seite 19) suggeriert in Verbindung mit der Wachtturm-Doktrin der "geistigen" Auferstehung Jesu eine weltpolitische Gesamtkonzeption durch die Apostel. Nicht Jesus hält seine Kirche am Leben, sondern das weltpolitische Konzept der Leitenden Körperschaft. Nicht der Heilige Geist führt den einzelnen Gläubigen, sondern der Christ hat sich einzufügen in die Weltkonzeption der Macht-Instanz "Leitende Körperschaft".

Mit der Behauptung "Die leitende Körperschaft des ersten Jahrhunderts wahrte die Einheit der Lehre" wird die Falschmeldung verbreitet, dass das Christsein nicht der Führung Jesu Christi unterliegt, sondern der Führung durch eine weltpolitisch konzeptionierende Leitende Körperschaft. Damit wird eine Religion ermöglicht, in der Jesus nur noch eine geistige Idee ist und deren Substanz aus der politischen Authorität einer christlichen Gruppe entspringt. Mit dieser Konstellation entspricht die Wachtturm-Gesellschaft und ihr Selbstverständnis haargenau der inneren und äußeren Systematik der Römisch Katholischen Kirche. Auch dort dreht sich alles um weltliche Authorität und die weltpolitische Ausübung einer Gesamtkonzeption, die unanfechtbar ist, wenn sie "ex cathedra" verkündet wird. Alles wird aus der Hand Jesu genommen und in die Hand einer irdischen Vertretung übertragen, die sich notwendigerweise dann nur noch durch menschliche Macht behaupten kann. Dies ist dann nur noch eine Religion exklusive Jesus. Eben ein Antichristentum.

Das Christentum inklusive Jesus ...

Wenn sich jemand an Jesus wendet, lernt er das Christentum kennen, das sich nicht aus menschlichem Einfluss bildet und das niemals vergehen kann, bis am Ende die Entrückung geschieht. Wer auf Jesus vertraut und realisiert, dass Jesu Reich nicht von dieser Welt ist, also niemals durch menschliche Einflussnahme erhalten werden kann und will, der findet den einzig möglichen Zugang zu Gott, nämlich Jesus, und der Heilige Geist wird ihm bezeugen, dass er für immer beim Vater angekommen ist.

... versus menschliche Politik

Wer allerdings die Welt im Sinne der Freimaurer durch die menschlich konzipierte "Selbsterziehung zum Guten" verbessern möchte, muss sich unter die ganz menschliche Herrschaft der Wachtturm-Gesellschaft begeben oder Katholik oder direkt Freimaurer werden.

Kommentare
01
Wenn es nicht so traurige Realität wäre, könnte man über den Vergleich "Wachtturm.org gleicht einer Partei" lachen! Aber die Fakten sind leider so ernst! Hier hilft nur Aufklärung, damit der Schwindel auffliegt!!

Hans [28.09.2011]
02
Der Wachtturm-Jehova und der Wachtturm-Jesus werden auch immer so dargestellt, als wenn sie ihrer Herrschaft verlustig gegangen seien und als wenn sie die Herrschaft über die Menschheit mithilfe der Zeugen Jehovas wiedererlangen müssten. Das ist eine klar parteipolitische Theologie. Jehovas Zeugen machen den Glauben an Gott lächerlich und sie ziehen ihn herab auf weltliche Politik. Die Strukturen ihrer Organisation gleichen den Strukturen der Kommunistischen Partei aufs Haar. Nur dass sie außer dem Verblutenlassen niemanden umbringen. Obwohl: Lebenslanger Psychoterror ist auch nicht ohne.

Rüdiger [04.10.2011]

PS:[06.11.2011]: Zitat aus dem Buch von Raymond Franz "Der Gewissenskonflickt", Seiten 357, 358:

»Ich kenne eine Reihe von Zeugen, die versucht haben, sich still zurückzuziehen, und einige, die "untergetaucht" sind, indem sie in eine andere Gegend umzogen und niemand aus der Organisation etwas von ihrer neuen Anschrift sagten, in der Meinung, dadurch den Nachstellungen zu entgehen. Ich könnte viele Fälle nennen, in denen alle diese Bemühungen nichts gefruchtet haben, da die Ältesten die Zeugen unerbittlich aufgespürt haben, einzig um von ihnen zu hören, wie sie zur "Organisation" standen (nicht etwa zu Gott, Christus und der Bibel). Wer diesen Loyalitätstest, der in Form einer ultimativen Frage vorgelegt wird, nicht besteht, wird so gut wie immer aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und damit von seiner Familie und seinen Freunden, soweit sie der Organisation angehören, abgeschnitten.

Charakteristisch dafür ist die Erfahrung einer jungen Frau aus dem Süden Michigans, die verheiratet ist und Kinder hat. Sie war von den Ältesten verhört worden, weil sie an einigen Lehren Zweifel hatte. Das hat sie so mitgenommen, daß sie keine Zusammenkünfte mehr besuchte. Monate später riefen die Ältesten an und forderten sie auf, noch einmal zu einer Sitzung zu kommen. Sie sagte, sie wolle das nicht noch einmal durchmachen. Man drängte sie, doch zu kommen; es solle ihr wegen ihrer Zweifel beigestanden werden und das sei auch das letzte Mal. Ihr Ehemann, der kein Zeuge Jehovas war, riet ihr, zu gehen und es hinter sich zu bringen. So ging sie hin.

Sie berichtet: "Schon nach kaum zehn Minuten war mit klar, welches Ziel sie verfolgten." Eine halbe Stunde nach Eröffnung der Verhandlung war sie bereits ausgeschlossen. Allein schon die Schnelligkeit hat sie total verblüfft. "Ich konnte gar nicht fassen, was sie da taten. Ich saß die ganze Zeit heulend da und innerhalb einer halben Stunde hatten sie mich aus dem Königreich rausgeschmissen. Ich hätte erwartet, daß sie mit Tränen in den Augen mir zu Füßen fallen und mich stundenlang anflehen würden, damit das vermieden werden könnte." Einer der fünf Ältesten, der während der Verhandlung eingenickt war, sagte nachher: "Die hat vielleicht Nerven! Zu sagen, sie wüßte nicht, ob das nun die Organisation Gottes sei oder nicht!"« Zitat-Ende.

Aus diesem und anderen Berichten geht klar hervor, dass die Organisation Jehovas eine ganz irdisch ausgerichtete Welt-Partei darstellt, die ein Programm zur Errichtung einer Neuen Welt durchzieht. Der Verschleiß an Menschen innerhalb der politischen Wachtturm-Praxis entspricht genau dem Menschen-Verschleiß der Kommunisten und Nationalsozialisten. Einziger Unterschied: Es wird in der Wachtturm-Gesellschaft ausschließlich psychische Gewalt angewendet.
03

Werter Schreiber, werte Leser dieser Zeilen!

Eine kurze Erfahrung, die ich selber genau zu diesem Thema selber mal machen durfte, als auch ich noch ein eifriger Prediger der "guten Botschaft" im Sinne der WTG war:

Meine Eltern waren auf Besuch zu unserer Familie, also meiner Frau, mir selber und meiner beiden Kinder, die damals noch zur Schule gingen.

Irgendwann mal vormittags, da läutete das Telefon. Da ich zu diesem Zeitpunkt gerade Urlaub hatte und derjenige war, der am nächsten am Telefon dran war - es war noch die Zeit mit analogem Telefon im Korridor in den frühen 90-ern - ging ich also ran. Es meldete sich ein Ältester aus genau der Versammlung, in welcher meine Eltern mit von der Partie waren und die auch zu früheren Zeiten einmal "meine" Versammlung gewesen war. Mit den Worten "Hallo sowieso (Name), Du willst sicherlich meinen Vater sprechen oder meine Mutter" begrüßte ich diesen Ältesten. Seine Antwort: "Nein, Eddie, ich wusste gar nicht, dass Deine Eltern gerade bei Euch zu Besuch sind. Ich will Dich sprechen".

"OK, und um was geht es denn?"

"Nun, es geht um den (wieder: Name eines Bruders)."

"Warum, was ist mit ihm?"

"Wir, das heißt, die Ältestenschaft unserer Versammlung (Name der Versammlung) haben in Erfahrung gebracht, dass er (der genannte Bruder) jetzt in Eurer Gegend (das liegt/lag ca. 60 km vom Ursprung entfernt) wohnen soll. Weißt Du etwas darüber?"

"Nein, weiß ich nichts darüber." - Das stimmte auch. Ich kannte zwar diesen Bruder von früher her, und weil ich (heute sage ich: blöderweise) derjenige war, der ihn vor Jahren "in die Wahrheit brachte", wie das so schön heißt bei den Zeugen, sprich, mit ihm die WT-Literatur studierte, bis er sich bei uns taufen ließ, kannte ich ihn damals auch ein bißchen besser. Aber, u. a. auch durch diverse Umzüge und Versammlungswechsel bedingt, verloren wir uns so ziemlich aus den Augen. Weil nun meine alte/frühere Versammlung wusste, wo ich jetzt wohnte und meine Eltern den Ältesten meine Telefonnummer gegeben hatten, rief er mich an auf der Suche nach (Name). Kurze Zeit, so zwei bis drei Wochen später, erfuhr ich auch über die Ältesten meiner damals derzeitigen Versammlung, dass es auch Nachfragen bei ihnen gab, ob ich was über das Dasein des Gesuchten wissen würde. Man machte mir sehr deutlich, dass ich zur "Wahrheit" - was immer dieses Wort hier bedeutete - verpflichtet wäre und Meldung gegenüber den Ältesten zu machen habe, wenn ich was wüsste bzw. etwas in Erfahrung bringen würde, darüber, wo der Bruder X (ich nennen ihn hier mal so) sich befinden würde.

Solche Vorgehensweisen kennt man aus den Spitzeldiensten der Stasi, der Gestapo oder anderen ähnlich gelagerten "Vereinen". Oder, mit anderen Worten ausgedrückt: Jeder Bruder ist (und hat zu sein!) eine Art IM (= Informeller Mitarbeiter), wenn es um Nachforschungen über "Abtrünnige" geht - viel später erfuhr ich von diesem Bruder selbst, als ich zufällig ganz woanders auf ihn traf, also in meiner Gegend, dass er ausgeschlossen worden war wegen einer Sache, in welcher er nicht konform mit der Gesellschaft (WTG) gegangen war. Und dabei ging es nicht um Hurerei oder Ähnliches, sondern wiedermal um das nicht unbedingte Anerkennen der WTG in allen, ja wirklich: in ganz allen Belangen, auch nicht in die bis in die Privatsphäre hineinreichenden.

So viel zum Thema "Bespitzelungen von Brüdern".

Eddie [06.10.2019]

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