Wichtiger Aufruf aus Kasachstan

Schweige nicht! Wir verklagen die Wachtturm-Gesellschaft!

Text auf Deutsch unterhalb des Videos

Ehre und Würde der von der Zeugen Jehovas-Gemeinschaft Ausgeschlossenen verteidigen

Vor etwa zwei Monaten haben viele von Ihnen ein Video vom Flashmob unter dem Namen „Schweige nicht! Wir verklagen die Wachtturm-Gesellschaft!“ gesehen. In wenigen Minuten dieses Flashmobs hörten wir mutige Menschen, die sich entschieden haben, die Ehre und Würde der von der Zeugen Jehovas-Gemeinschaft Ausgeschlossenen zu verteidigen. Viele glaubten nicht, dass die Ausgeschlossenen gegen die übermächtige WTG-Maschine argumentieren könnten. Sie konnten und widersprachen.

Kasachstan ist das erste Land der Welt, in dem die Ausgeschlossenen ihre Ehre und Würde vor Gericht verteidigen werden. In diesem Land wird es einen Kampf zwischen den Anwälten der WTG und den Anwälten derjenigen geben, die von dieser Gemeinschaft ausgeschlossen sind. Das Bezirksgericht Burabai in der Stadt Schuchinsk hat sich bereits zu einem echten Schlachtfeld entwickelt. Auf der Seite der Kläger stehen 12 ehemalige Zeugen Jehovas, mutige Männer und Frauen aus Kasachstan, Russland, der Ukraine, Weißrussland, Litauen ... Auf der Seite der Beklagten befinden sich zwei Zeugen Jehovas-Religionsgesellschaften, die vom Bethel geleitet werden, und zwei US-Zeugen Jehovas-Unternehmen aus New York und Pennsylvania.

Das Wesentliche der Klage ist, dass die Zeugen Jehovas-Organisation in ihrer Literatur und im Internet diffamierende Informationen über die ehemaligen Mitglieder der Gemeinschaft verbreitet, deren Ruf zerstört und der Gesellschaft die Idee auferlegt, die aus der Organisation Ausgeschlossenen zu verachten, mit Tieren, Kriminellen und Infizierten zu vergleichen.

Über eine Million Menschen außerhalb der Gemeinschaft litten viele Jahre unter diesen Demütigungen und Beleidigungen und versuchten, ein neues Leben zu beginnen. Aber das ist nicht so einfach. Die Wachtturm-Gesellschaft zerstört ihre Beziehungen zu Freunden, Verwandten, schleicht sich in ihre Familien und entzweit Mann und Frau, Eltern und Kinder. Ihr Ziel, wie im Wachtturm erwähnt, ist es, Bedingungen für die Ausgestoßenen zu schaffen, vergleichbar mit Einzelhaft.

Jetzt ist es an der Zeit, dass die Wachtturm-Gesellschaft sich für ihre Worte und Taten verantwortet! Am 19. April 2019 wurde in der Stadt Schuchinsk, Kasachstan, eine Klage gegen die Wachtturm-Gesellschaft beim Amtsgericht Burabay eingereicht. Bald wird der Richter einen Termin für den Beginn des Gerichtsverfahrens festlegen. Jeder ist willkommen: Medien, Fernsehen, Zeitungen, Blogger, Botschaften verschiedener Länder der Europäischen Union und Amerikas, Nachbarländer, die Vereinten Nationen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, um diesen Prozess zu überwachen und zu veröffentlichen.

Wir werden nicht schweigen. Und wir werden nicht gleichgültig sein. Tatsächlich gibt es in jedem Land auch Zeugen Jehovas, die IHRE Bürger - ehemalige Mitglieder der Gemeinschaft - verfolgen, indem sie ihren Ruf zerstören und ihr Leben ruinieren. Das ist ein globales Problem:

Etwa eine Million Menschen in mehr als 230 Ländern und Territorien verfolgt diese Organisation und drängt sie in die Fänge der Einsamkeit und eines zerstörten Lebenslaufs. Lassen Sie uns gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen vorgehen! Weitere Informationen zu Einzelheiten finden Sie in der Beschreibung dieses Videos sowie auf der Website nekudaidti.com in einem speziellen Abschnitt. Es sprach zu euch Ruslan Cheban, wir sehen uns im nächsten Video.

Wenn Sie Nachrichten an Kasachstan senden möchten, können Sie dies über die Website nekudaidti.com unter Verwendung des beigefügten Feedback-Formulars tun.

Kommentare
01

Habe erst vor ein paar Tagen per Zufall (?) von dieser Angelegenheit gehört/gelesen/gesehen und meinen Beitrag dazu geleistet - dank guter Verbindungen in den "bösen Osten". Fühle mich auch ein wenig mitschuldig, weil ich zu Beginn meiner Beziehungen zur alten/ehemaligen Sowjetunion in den 90-ern ("Jelzin-Ära") auch dort drüben noch als ZJ missioniert hatte - bis zum Teil in hohe Kreise hinein. Nach meinem freiwilligen Austritt von der WTG einige Jahre später habe ich dann "dort drüben" einiges berichtigen dürfen und auch getan. Bin gespannt, was bei diesem Verfahren herauskommt. Wahrscheinlich noch mehr Unmut der WTG/JW.ORG, zumindest dann, wenn ein Urteil zu Lasten der WTG gefällt werden sollte (was ich vermute) und dadurch vor der WTG "bestätigt" wird, dass "ihre Zierde" wiedermal eingekesselt wurde und sich erneut das "erfüllt", was in Matthäus 24 und Parallelstellen "vorausgesagt" wurde.

Eddie [29.04.2019]

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Erstellungsdatum: 29.04.2019 ♦ DruckversionLinks auf andere InternetseitenDatenschutzerklärungInhaltKontaktImpressum
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