Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 98

Ordnungsamt verordnet 200 Meter Abstand

Jehovas Zeugen gehen mit ihrer Lehre auf Grundeis

Zwischenzeitlich hat ja die Wieslocher Rentner-Versammlung der Zeugen Jehovas immer wieder einmal jüngere Leute herangekarrt, die sich gegen die Aufklärung der Wachtturm-Irrlehre einsetzen sollten. Nach einigen Auseinandersetzungen mit mir, die die betreffenden Agitatoren sicherlich im Internet, also hier, nachgelesen haben, tauchen immer seltener einigermaßen attraktive, junge Zeugen Jehovas in Wiesloch auf. Freitags und samstags ist die Propaganda-Decke der Wachtturm-Gesellschaft in Wiesloch recht dünn geworden, denn verständlicherweise scheuen jüngere, noch nicht so abgehärmte Menschen die Konfrontation ihres Irrtums mit der Wahrheit. Denn sie haben das Leben noch nicht in der Weise hinter sich wie Wieslochs Jehova-Rentner-Ansammlung.

Am Freitag, den 06.06.2014, musste ich noch eine Stunde arbeiten und konnte deswegen nicht so früh wie sonst in Wiesloch auftauchen. Was für ein schönes Gefühl stellte sich ein, als niemand die Wieslocher Öffentlichkeit mit seinen Irrlehren zu besudeln suchte. Nicht dass Wiesloch in diesem Moment für mich eine heile Welt darstellte, aber zumindest war die direkte Verführung zum Irrtum nicht da.

Am Samstag, den 07.06.2014, fuhr ich direkt nach Speyer und rechnete schon während der Fahrt damit, dass dort niemand von den Zeugen Jehovas anzutreffen sein würde, denn ich hatte gehört, es gäbe in diesen Tagen einen Kongress der Zeugen Jehovas. Dann sind alle Zeugen Jehovas dazu verpflichtet, sich auf diesem Kongress erneut in die Verkaufstaktik der Wachtturm-Gesellschaft einweisen zu lassen. Und richtig! Speyer zeigte sich als Stadt, die nicht unter der Verführung zum Wachtturm-Irrtum zu leiden hatte, sondern nur unter der Verführung zur Irrlehre des Katholizismus. Ich kehrte dieser Stadt sofort den Rücken und fuhr unter Lebensgefahr, die mir ein junger stolzer Autofahrer auferlegte, um seine Macht zu demonstrieren, nach Bruchsal.

Das Bruchsaler Ordnungsamt hat angeblich festgelegt,
dass ich 200 Meter Abstand zu Jehovas Zeugen einzuhalten hätte!

Aufgrund der durch Speyer scheinbar bestätigten Annahme, Jehovas Zeugen hätten irgendwo einen großen Verkaufs-Lehrkongress, nahm ich an, Bruchsal wäre mit einem Matjesbrötchen, das ich immer gerne dort esse, erledigt. Völlig überraschend traf ich in Bruchsal jedoch auf Zeugen Jehovas in ganz neuer Qualität! Einerseits hatten sie ihren üblichen Bücherstand, andererseits waren sie mit einem mobilen Gerät unterwegs, das einer umgebauten Sackkarre ähnelte. Scheinbar ahmen sie die Mobilität nach, die sich daraus ergibt, dass man nur einige laminierte DIN A4-Blätter dabei hat. Die Freiheit, die sich daraus ergibt, als Einzelperson punktuell im öffentlichen Geschehen auftreten zu können, macht natürlich diejenigen neidisch, die sich mit Bücherständen der Wachtturm-Irrlehre statisch auf einen Standort festlegen. Diese Leute scheinen tatsächlich den Mobilitätsfaktor nachzuahmen, um ihre Schwäche in der Lehre auszugleichen.

Die mobilen Sackkarren-Zeugen Jehovas räumten dementsprechend sofort das Feld, obwohl ich nur mit dem Rücken zu ihnen auf der Bank saß und meine Schilder sortierte. Sie waren in einer Sekunde weg. Hier zeigt die Schläue der Zeugen Jehovas, auf welche Basis sie gegründet sind. Sie sind flüchtig wie jede Lüge unter der Sonne.

Beidhändig mit laminierten DIN A4-Blättern bestückt ging ich auf den kostenlosen Verkaufsstand der Zeugen Jehovas zu. Der Mann, der mit seinem Schnurrbart eher wie ein Uni-Professor anzuschauen war, kam in einem eleganten Bogen um seine drei jungen und attraktiven, figurbetonten Begleiterinnen herum auf mich zu, stellte sich unverschämt nah an mich heran und richtete eindringliche Worte an mich. Auf meine Ansage, er solle mir nicht so nahe kommen, reagierte er nicht. Für ihn war die Überschreitung sämtlicher sozialer Normalität ein wichtiges Hilfsmittel, um mich zu beeindrucken. Das erinnert an die übliche Taktik, die in der Scientology-Sekte betrieben wird.

Der Zeuge Jehovas, der den Bruchsaler Bücherstand in diesem Moment vertrat, erteilte mir die Nachricht, dass das Ordnungsamt entschieden hätte, dass ich einen Abstand zu Jehovas Zeugen von 200 Metern einzuhalten hätte. Er drohte mir an, sofort das Ordnungsamt anzurufen, nachdem er ein Beweisfoto von mir gemacht habe. Ich sagte ihm, dass er das bitte sofort machen solle und er ließ sich von seinen jungen, attraktiven, sexy Begleiterinnen ein Foto-Handy reichen. Nachdem die langhaarige Blonde ihm gezeigt hatte, wie man damit ein Foto macht, vergingen ein bis zwei Minuten, bis der Mann seinen Job gemacht hatte. Ich bot ihm auch noch ein Foto von hinten an, denn ich trage die DIN A4-Blätter so, dass auch von hinten weitere Denksprüche, Tatsachen aus der Irrlehre der Wachtturm-Gesellschaft, zu lesen sind. Der Zeuge Jehovas lehnte ab.

Die drei aufreizend gestylten Zeuginnen Jehovas waren während dieser Situation recht belustigt, denn die Behauptung, das Ordnungsamt habe einen 200-Meter-Abstand zwischen Jehovas Zeugen und mir verordnet, muss auch ihnen lächerlich vorgekommen sein. Ebenso war die allergische Reaktion des Super-Jehova-Gurus in sich als Ganzes ein Schauspiel, das diese jungen Frauen leicht durchschauten. Als "wachtturmbiblisch geschulte" Menschen fingen sie sich jedoch schnell und nahmen wieder ihre süffisante Überlegenheit der Wachtturm-Doktrin an.

Natürlich rief der Zeuge Jehovas das Ordnungsamt nicht an, obwohl ich den verordneten Abstand von 200 Metern nicht einhielt. Vielleicht brauchte er nur einen Aufhänger, um von mir ein Foto zu machen. Liebe Zeugen Jehovas! Ihr dürft immer und überall von mir ein Foto machen, wenn ich mich in der Öffentlichkeit aufhalte. Wenn jedoch das Bruchsaler Ordnungsamt wirklich einen von mir einzuhaltenden Abstand von 200 Metern zwischen Jehovas Zeugen und mir festgelegt hat, wäre ich beständig auf der Flucht vor Jehovas Zeugen, um das Gesetz einzuhalten. Jeder Zeuge Jehovas könnte sich willkürlich in meine Nähe begeben und schon hätte ich das Gesetz gebrochen und könnte verhaftet oder verklagt werden.

Wenn das Ordnungsamt Bruchsal eine solche Entscheidung gefällt hätte, hätte dieses Amt eine 200 Meter weite widerspruchsfreie Zone für Jehovas Zeugen verordnet! Was für eine Horror-Vorstellung! Staatliche Stellen verbieten die Aufklärung über die Wachtturm-Irrlehre auf einen Radius von 200 Metern um Jehovas Zeugen herum. Jehovas Zeugen werden vom Staat unterstützt, indem jedes öffentlich vorgetragene Argument gegen das Wachtturm-Dogma verboten wird. Das ist die Wunschvorstellung der Wachtturm-Leute: Freie Verführung zum Irrtum mit direktem Verbot jedweden Gegenarguments. Absolute Verführung zum Irrtum in einem Kreis von 400 Metern Durchmesser.

Diese angebliche Verordnung des Bruchsaler Ordnungsamtes wäre auch gar nicht realistisch auszuführen und zu beachten. Ich dürfte mich in Bruchsal gar nicht mehr aufhalten, denn hinter jeder Ecke könnte ein Zeuge Jehovas stehen und ich könnte sofort verklagt, verurteilt und unter Umständen auch verhaftet werden.

Während meines Aufenthalts in der Bruchsaler Fußgängerzone - weniger als 200 Meter von den Zeugen Jehovas entfernt - gaben mir viele Passanten positives Feedback. Ich halte mich mit meinen DIN A4-Blättern hart an die Fakten aus der Wachtturm-Doktrin. Das tut den Zeugen Jehovas weh, denn sie und alle lesenden Passanten erkennen notgedrungen den finsteren Abgrund, der sich durch die Arbeit der Zeugen Jehovas auftut. Der Auftritt der Jehovas Zeugen in Bruchsal endete überstürzt um 11:50 Uhr. Ich hatte mich kurz zurückgezogen, um eine Pause zu machen. Dies nutzten die Zeugen Jehovas, um hastig einzupacken und zu verschwinden.

Kommentare
01
Jeden Tag eine schlechte Tat!

Wenn es gut wäre, dass Jehovas Zeugen kommen, dann würden die Leute ihre Türen weit öffnen und Jehovas Zeugen bereits entgegenfiebern. Aber, das tun sie nicht! Und wenn der Abstand zu Jehovas Zeugen jetzt 200 Meter betragen soll, dann dürfte ein Tür zu Tür Dienst nicht mehr möglich sein.

Jesus jedenfalls hat seine Jünger nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Und er hat auch nicht hinter verschlossenen Türen gepredigt.

LG

Gunhild [14.06.2014]
02
Oh mann du bist echt gefährlich, armen Irren wie Dir würde ich 5000 Meter Abstand auferlegen!

Jetzt weis ich warum man ANgst um seine Kinder haben muss!

Danke

Serenity (vormals Anonymous) [03.07.2014]
03
Und ich hab Angst um Menschen, die ihre Angehörigen krepieren lassen für einen erfundenen Jehova. Menschen, die wie Lemminge dem falschen Propheten WTG folgen. Menschen, die gerne den Staat abschmarotzen, aber keine Verantwortung übernehmen. Fordere 50 km Abstand zum Planeten Erde!

Gruss,

Teetrinker [04.07.2014]

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Erstellungsdatum: 08.06.2014 ♦ DruckversionLinks auf andere InternetseitenDatenschutzerklärungInhaltKontaktImpressum
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