Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 261

Jehovas Zeugen wie die Fliegen

Manchmal hilft noch nicht mal mehr Wundern

Ich sitze um 8:45 Uhr auf der Bank vor dem türkischen Imbiss bei Woolworth und warte darauf, dass Woolworth öffnet. Pünktlich um neun will ich in den Laden gehen, da sehe ich vor Woolworth einen Zeugen Jehovas, den ich noch nie gesehen habe. Super! Ich mache meinen Einkauf und sehe dann, dass der Zeuge Jehovas an der Bank steht, auf der ich saß. Ich ziehe meine Schilder aus der Tasche: "Jehovas Zeugen enthaupten nicht. Jehovas Zeugen lassen verbluten. - Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen. Antiabendmahl, Antichrist". Die beiden Zeugen Jehovas - eine altbekannte Extremtäterin war inzwischen dazu gekommen - verschwanden sofort. Schön, wie Jehovas Zeugen mir Erfolgserlebnisse zukommen lassen. Ich bin begeistert.

Und dieses Abhauen, das nach erwischten Dieben und überführten Lügnern riecht, führten mir Jehovas Zeugen in Wiesloch dann auch im gesamten Verlauf des Vormittags vor. Zwei alte Zeuginnen Jehovas blieben vor der Volksbank stehen und andere Zeugen Jehovas betätigten sich am unteren Ende der Fußgängerzone von Wiesloch. Sie kalkulierten wohl, dass ich mich von den alten eiskalten Zeuginnen Jehovas binden lassen würde. Doch ich ging immer wieder mit erhobenen Schildern zur Schleckerruine hinunter. Jedesmal, wenn Jehovas Zeugen mich am Horizont entdeckten, nahmen sie wie überführte Lügner Reißaus. Daraufhin ging ich wieder in Richtung Volksbank und dann wieder hinunter zu den wieder aufgestellten Zeugen Jehovas. Auf diese Weise wurde die gesamte untere Fußgängerzone nachhaltig vor den Lügen der Wachtturm-Gesellschaft gewarnt. Bemerkenswert ist, dass sich vor der Schleckerruine immer wieder andere Zeugen Jehovas aufstellten, die aber auch sofort abhauten, wenn ich wieder dorthin unterwegs war. - Ein Armutszeugnis letzter Schlechtigkeit.

Die fatale Situation ändert sich nicht. Jehovas Zeugen haben nichts gegen die Fakten aus ihrer mörderischen Religion vorzubringen. Sie können nur stur sein oder wie gewiefte Taktiker abziehen. Einige zur Unterstützung der Wieslocher Zeugen Jehovas angereiste Jehova-Touristen legten es darauf an, Wiesloch massiv zu überlaufen, um meine Ohnmacht zu demonstrieren. Doch genau aus dieser Taktik entwickelte sich eine Ein-Mann-Demo, die die gesamte Fußgängerzone von Wiesloch aufklärte. Die Gesamtsituation besteht im Moment in Wiesloch aus dem stillen Annehmen der Warnungen vor der Wachtturm-Gesellschaft und aus den lustigen Strategiespielen der Zeugen Jehovas. Ich brauche nichts zu tun. Die Wachtturm-Gesellschaft führt Regie und schießt sich selbst regelmäßig ins Knie. Es gibt nun einmal nichts, was man der simplen Wahrheit entgegensetzen kann. Und wenn Lügner ihre Macht demonstrieren, wird es nur noch peinlicher für sie.

Jehovas Zeugen in Wiesloch entfachen einen emsigen Aufwand, der seltsame Blüten treibt, um mir das Handwerk zu legen. Sie schöpfen ihr Selbstbewusstsein aus ihrem großartigen Wir-Gefühl und lassen sich von ihrem konspirativen Geist der Intrige beflügeln. Sie erleben eine Art Schnitzeljagd und fühlen sich sichtlich wohl dabei, für ihre Organisation Tricks und Raffinessen anzuwenden. Welche blamablen Situationen sie damit in aller Öffentlichkeit vorführen, begreifen sie scheinbar nicht. Arm dran.

Nachdem Jehovas Zeugen in Wiesloch erkannt hatten, dass ich mich von ihrem Verhalten nicht beeindrucken ließ und viel mehr ihre Schwäche für noch mehr Aufklärung ausnutzte, verschwanden gegen 11:00 Uhr alle von ihnen auf einen Schlag. Wie von einem Geheimdienst gelenkt, wurde das organisierte Verschwinden durchgeführt. Ich fuhr daraufhin nach Heidelberg.

Jehovas Zeugen in Heidelberg voller Verachtung

Wie schön, dass es außer den Zeugen Jehovas in Wiesloch auch noch Zeugen Jehovas in Heidelberg gibt. Ein Alleinunterhalter fühlt sich elend, wenn er kein Publikum hat. Das kann mir nicht passieren. Selbst wenn Jehovas Zeugen aus taktischen Gründen ein Predigtdienst-Verbot in den von mir besuchten Städten verhängen würden, könnten sie meine Aufklärungsarbeit nicht stoppen. Dann müsste ich ohne die Anwesenheit von Jehovas Zeugen meine Schilder hochhalten oder weiter entfernte Städte besuchen. Letzteres würde ich sogar liebend gerne tun, wenn ich mehr Zeit hätte.

In Heidelberg brach die Verachtung der Zeuginnen Jehovas wie Eiter aus dem Pickel hervor. Ich hörte ihre Lästereien, die ihre Hochnäsigkeit ganz klar machten, und blieb ganz still und ruhig in ihrer Nähe mit meinen Schildern stehen. Als sie in die Fußgängerzone abzogen, sprach mich eine Frau an, die ganz verwundert darüber war, was ich machte. Es stellte sich heraus, dass sie eine Christin ist, die schon viele Konfrontationen mit Jehovas Zeugen erlebt hat. Das Gespräch wurde so interessant, dass wir die Zeuginnen Jehovas immer wieder aus dem Blick verloren und ihnen mit leichter Verspätung hinterher gehen mussten. Aufgrund der angeregten Diskussion stellten die sonst so penetranten Zeuginnen Jehovas ihren Predigtdienst ein und gingen essen.

Ein Mann gesellte sich zu uns. Auch der englisch-sprachige Christ begegnete uns. Der, der am letzten Freitag mit den Zeuginnen Jehovas so streng geredet hatte, mich aber dafür kritisiert, dass mein Vorgehen zu hart sei. Ein Schwarzer sprang vom Straßenrand aus auf uns zu und schrie uns an. Ich hielt ihm die Schilder so hin, dass er sie lesen konnte, und er blieb sprachlos stehen.

Dieser Tag war wieder ein einmaliges Event, mit viel mehr Inhalt als ein Kongress der Zeugen Jehovas je bieten kann. Eigentlich bräuchte ich einen Hubschrauber und viele Angestellte, damit sich diese Erlebnisreisen durch die entkernten Gemüter der Zeugen Jehovas verdichten lassen. Doch das, was ich tun kann, reicht mir. Es ist mehr als nur Argumentation. Es ist die Konfrontation erlebter Wahrheit mit der fiktiven Wachtturm-Systematik. Ich würde zehn Euro bezahlen, wenn ich dieses Erleben und seine Tragweite eins zu eins per USB-Stick auf das Bewusstsein anderer übertragen könnte.

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